Emile Zola Das Paradies der Damen

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Inhaltsangabe zu „Das Paradies der Damen“ von Emile Zola

"Das Paradies der Damen" von Emile Zola (1840 1902) ist der elfte Band aus dem Zyklus "Les Rougon-Macquart" und erschien 1883. Im Zentrum steht ein großes Pariser Warenhaus, das mit verführerischen Angeboten auf die weibliche Kundschaft zielt, die schließlich "ohne Bedürfnis" einer Art "Konsumzwang" erliegt. Wie in Zolas thematisch verwandtem "Der Bauch von Paradies" schildert der Autor ausführlich die Arbeitsvorgänge und das Leben der Angestellten, vor allem aber das ungeheure Warenangebot, in diesem Fall an Stoffen und Accessoires, und nimmt damit auf erstaunliche Weise heutige Strategien der Zielgruppenansprache und des Shopping-Marketings vorweg.

Wunderbares Buch über die Entstehung der Warenhäuser Mitte 18. Jhd. Viele Analogien zu heutigen Internet-Riesen vs. "alten" Handelsketten.

— prueher

Ein romantischer Roman, der trotz seines Alters auch heute noch aktuell ist, mit teils tollen und teils langatmigen Beschreibungen.

— HueterinDerKlarheit

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    Das Paradies der Damen

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    Frankreich im 19. Jahrhundert. Die junge Denise kommt mit ihren beiden jüngeren Brüdern in Paris an, nachdem die Eltern verstorben sind, um bei ihrem Onkel zu leben. Doch der Besitzer eines Bekleidungsgeschäfts lehnt dies ab. Was nun? Gegenüber befindet sich etwas ganz Neues: Ein großes Kaufhaus! Dieses wird von allen Einzehändlern leidenschaftlich gehasst, da es das Überleben der kleinen Geschäfte bedroht. Doch für Denise ist das “Paradies der Damen” eine Chance und sie bewirbt sich um eine Stelle als Verkäuferin. Wird die schüchterne junge Frau sich in dem großen Betrieb durchsetzen können? Auf dieses Buch bin ich durch die BBC-Serie “The Paradise” gekommen, die auf dem Buch basiert, den Schauplatz aber nach England verlegt. Auch inhaltlich wurde einiges im Vergleich zu der Vorlage geändert – aber an dieser Stelle soll es ja um das Buch gehen. Die zentrale Figur des Romans, Denise, ist eine äußerst liebenswürdige Person, die jeden Leser sofort für sich gewinnen wird. Ein bisschen naiv und wenig durchsetzungsfähig ist sie zunächst, und der Leser durchleidet mit ihr so einiges. Während des Buches macht sie dann eine Entwicklung durch, die man zunächst kaum für möglich hält, bleibt dabei aber immer sie selbst. Die zweite Hauptfigur, der Kaufhausbesitzer Mouret, ist ein bisschen zwielichtig: ein Frauenheld, ein Dandy, für den seine Affären eine Selbstverständlichkeit sind, aber auch ein geborener Geschäftsmann mit vielen positiven Seiten ist. Unabhängig von den Charakteren bietet das Buch einen schillernden Einblick in den Beginn einer neuen Ära des Geschäftswesens: Mode von der Stange, Preiskampf und Wettbewerb statt kleiner, spezialisierter Einzelhändler. Sehr interessant ist Denises Einstellung dem gegenüber: Dass sie realisiert, dass es sich hierbei um einen unausweichlichen Prozess handelt, der für die Kunden auch positive Aspekte hat, zeigt, dass sie keineswegs ein unwissendes junges Dummchen ist sondern im Gegenteil ein sehr großes Auffassungsvermögen hat. Herrlich beschrieben auch die obere Gesellschaftsschicht, die Scheinheiligkeit der reichen oder auch nicht mehr reichen Damen. Das Buch bietet also nicht nur einen spannenden Einblick in die Entstehung der Kaufhäuser, sondern ist auch ein Gesellschaftsroman. Und nicht zuletzt: Das Buch ist herrlich romantisch. Ja, ihr habt richtig gelesen, herrlich romantisch! Bei einer Liebesgeschichte wie in diesem Buch werde auch ich durchaus mal schwach Geholfen hat natürlich, dass ich auch die Serie so schön fand (die DVD ist eben angekommen…). Auf Wikipedia habe ich erfahren, dass das Buch zu einer ganzen Reihe von Émile Zola gehört, nämlich zum Zyklus der Rougon-Macquart. Nachdem mir dieses Buch  so gut gefallen hat, werde ich sicher noch mehr davon lesen. Ein Klassiker, den ich wärmstens empfehlen kann.

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