Emili Johansson Die Liebe auf dem Weg zu dir: Liebesroman

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Inhaltsangabe zu „Die Liebe auf dem Weg zu dir: Liebesroman“ von Emili Johansson

Was kommt, wenn man alles verloren hat? Nicht einmal, sondern zweimal. Kann ein zerbrochenes Herz noch lieben? Die 20-jährige Mila hat alles verloren. Schon zum zweiten Mal. Sie gibt nicht auf, doch ihr Herz will nicht heilen. Ein Jahr nach dem Schicksalstag begibt sie sich auf eine Schiffsreise. Einmal noch will sie die Orte aufsuchen, an denen sie zuletzt mit Ben glücklich war. Um endgültig Abschied zu nehmen. Der ebenso süße wie unbekümmerte Single-Animateur Oli hat einen Logenplatz auf der Sonnenseite des Lebens gepachtet. Doch die niedliche Kleine mit den traurigen Augen will ihm nicht aus dem Kopf. Er wird das Gefühl nicht los, dass da irgendetwas ganz gewaltig schief läuft. Und dann ist da noch Jules. Er hat die perfekte Tour für einen Romantik-Trip gebucht. Als krönenden Abschluss will er seiner Freundin am letzten Abend der Reise einen Antrag machen. Doch die Romantikferien entwickeln sich anders als geplant. Leseprobe Jules hält den Rollstuhl so abrupt an, dass ich gegen die Rückenlehne pralle. „Traurig. Du warst zutiefst traurig. Das ist doch vollkommen normal. Ich denke, ich weiß, wovon du sprichst, Mila.“ Er sieht von unten herauf zu mir hoch. Ich schüttele heftig den Kopf. „Ich war nicht nur traurig, Jules. Ich war mehr als das. Traurig ist das falsche Wort. Traurig hört sich fast schon ... süß an. Nein, ich war nicht traurig. Ich war tot.“ Ich sehe, dass Jules schluckt und fahre fort damit, ihm mein Herz auszuschütten: „Ich weiß nicht, ob du das nachvollziehen kannst. Wahrscheinlich nicht. Du bist so stark. Du weißt, was du willst, du hast dein Leben im Griff. Also, trotz allem, meine ich. Sorry. Ich wollte dich nicht an sie erinnern. Es tut mir so leid.“ Ich schlage die Hände vor den Mund. Was rede ich nur? (...) „... ausgerechnet jetzt ... Wo du den Ring gekauft hast ...“ Ich spüre, wie mir die Tränen kommen. Schnell drehe ich mich um, stütze mich an der Reling ab, um das Bild von dem zarten, goldgelben Ring zu vertreiben. Es ist dunkel. Die Luft ist zwar noch warm, aber die Dunkelheit beruhigt. Nur den gelb schimmernden Stein mit dem winzigen Herzen werde ich nicht so schnell los, weshalb ich mich wieder umdrehe, was die Sache auch nicht besser macht. Eher schlimmer. (...) Jules legt den Kopf schräg, er sieht mich immer noch von unten herauf an. Seine Augen wirken beinahe schwarz in der Dunkelheit und ich möchte mich wieder umdrehen, mich über die Reling beugen ... und loslassen. Und dann von ihm aufgefangen werden.
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