Emilia Fuchs Ein Jahr zum Leben

(19)

Lovelybooks Bewertung

  • 15 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 16 Rezensionen
(10)
(6)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Ein Jahr zum Leben“ von Emilia Fuchs

Ein neues Jahr beginnt - für Eve ein absolutes Reizthema. Sie hat gerade erst ihren Vater verloren und Vorsätze sind so ziemlich das Letzte worauf sie Lust hat. Und dann ist da auch noch Ben, dieser unverschämt gutaussehende Typ, der ihr durch seine provozierende Art den letzten Nerv raubt. Er schlägt ihr einen Deal vor, den sie einfach nicht abschlagen kann. Ein Deal mit Schlössern, Lavendel und der Mona Lisa, der die beiden quer durch Frankreich führt.
Ein Roman über Vorsätze, das Leben und die Liebe.

Ein cooles Buch, das mit einer Wette anfängt und zu einer tollen Geschichte wird!

— lesekat75

Stöbern in Romane

Der kleine Teeladen zum Glück

Vor Kitsch triefende Story mit einigen Fremdschäm-Momenten

Frau_J_von_T

Kleine Stadt der großen Träume

Backman benutzt wunderbare Worte und erschafft einfühlsame Sätze die unter die Haut gehen und das kleine Björnstadt zum Leben erwecken.

Laurie8

Vom Ende an

Schreibstil gewöhnungsbedürftig. Geschichte selbst = imho leider ziemliches Larifari.

bugfishly

Kleine große Schritte

Pflichtlektüre

buchstabensammlerin

Winterengel

Ein stilles und ruhiges Weihnachtsmärchen, dass aber gerade deshalb einfach nur wunderschön ist. <3 <3 <3

YumikoChan28

Die Stille zwischen Himmel und Meer

Schon nach kurzer Zeit ist man in dieses tiefsinnige und poetische Werk eingetaucht und mag das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen

Hexchen123

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Eine süße, humorvolle und gefühlvolle Geschichte, welche gleichzeitig auch zum Nachdenken anregt.

    Ein Jahr zum Leben

    Ruby-Celtic

    25. August 2017 um 13:40

    Die Schreibweise der Autorin ist ruhig, spritzig und kann sehr schnell gelesen und verfolgt werden. Ich konnte mir sowohl die Charaktere, als auch die Umgebungen innerhalb des Roadtrips recht gut vorstellen.Erzählt wird die Geschichte aus der Sichtweise unserer Hauptprotagonistin, sodass wir gerade zu ihr einen recht guten Drath entwickeln. Eine Szene am Ende des Buches wird auch aus Ben's Sicht geschildert, was ich als sehr hilfreich empfand und gerne öfters erlebt hätte. Insgesamt hätte es die Geschichte mit Sicherheit nochmal mehr aufgelockert. :)Eve ist eine freundliche, offene und scheinbar auch sehr spontane Persönlichkeit. Durch einige nicht so schöne Schicksalsschläge hat sie ihren Elan verloren. Sie weiß nicht so recht wie sie weiter machen soll und verliert so ein bisschen den Bezug, wenn ihre Freundin nicht die Zügel in die Hand nehmen würde. Nachdem sie mit ihrer Freundin eine Vorsatz-Liste erstellt hat und sie beginnt einen Punkt davon abzuarbeiten, ändert sich ihr Leben schlagartig.Ben ist ein aufgeweckter, hilfsbereiter und sehr offener Charakter. Seine Art mochte ich unheimlich gerne, gerade weil er auch etwas ausgeflippter ist. Man merkt zwar sehr schnell, dass auch er ein Päckchen mit sich herumzutragen hat doch er versucht zumindest das Leben einigermaßen zu genießen.Die Umsetzung der Geschichte ist insgesamt sehr süß, spritzig und humorvoll umgesetzt. In vielen Situationen musste ich wirklich schmunzeln und konnte mich richtig in die Geschichte fallen lassen. Das Rad wird hier definitiv nicht neu erfunden, aber man kann durchaus ein paar schöne Lesestunden verbringen. Besonders schön fand ich dabei, dass die Autorin auch wichtige Themen wie die Blut- und Knochenmarkspende eingebaut hat. Sie erklärt vieles sehr genau, so wird man gleichzeitig auch informiert. Ein wichtiges Thema, das hier offen und informativ umgesetzt wurde.Leider gab es jedoch auch einige Punkte die mir in der Geschichte nicht ganz so zugesagt haben. Die Geschichte wurde teilweise sehr schnelllebig bzw. konsturiert aufgebaut, dass es mich tatsächlich etwas gestört hat. Mir waren manche Zufälle einfach zu vorhersehbar, als dass sie mich hätten überraschen können. Auch die Entwicklung der Liebesgeschichte empfand ich nicht als vollkommen rund, was jedoch bei jedem anders wirken kann. Der Roadtrip selber hat mir hierbei mit am besten gefallen und erst der Endpunkt, als sie am Ziel angekommen waren hat es mit der dortig entstandenen komplizierten Situation für mich etwas schwierig gemacht. Manche Dinge konnte ich noch akzeptieren, doch als dann komplettes Dichtmachen seitens eines Charakters eingebaut wurde fand ich es für mich persönlich einfach etwas too much.Mein Gesamtfazit:Mit „Ein Jahr zum Leben“ hat Emilia Fuchs eine sehr süße, humorvolle und gefühlvolle Geschichte ins Leben gerufen, welche gleichzeitig auch zum Nachdenken anregt.Ein leichter Roman, der für einen lauen Sommerabend durchaus geeignet ist. :)

    Mehr
  • Leserunde zu "Ein Jahr zum Leben (Die Jahr-Reihe 1)" von Emilia Fuchs

    Ein Jahr zum Leben

    EmiliaFuchs

    Willkommen zu meiner ersten Runde auf LovelyBooks!Ich möchte mit euch zusammen meine Debütroman "Ein Jahr zum Leben" lesen. Es ist das erste Buch (von momentan drei geplanten Büchern) der Jahr-Reihe und ich würde mich tierisch freuen, wenn ihr mit dabei seid. Zunächst einmal der Klappentext, damit ihr wisst, was auf euch zukommen würde: Ein neues Jahr beginnt - für Eve ein absolutes Reizthema. Sie hat gerade erst ihren Vater verloren und Vorsätze sind so ziemlich das Letzte, worauf sie Lust hat. Und dann ist da auch noch Ben, dieser unverschämt gutaussehende Typ, der ihr durch seine provozierende Art den letzten Nerv raubt. Er schlägt ihr einen Deal vor, den sie einfach nicht abschlagen kann. Ein Deal mit Schlössern, Lavendel und der Mona Lisa, der die beiden quer durch Frankreich führt. Ein Roman über Vorsätze, das Leben und die Liebe. Es handelt sich also um einen Liebesroman für junge Erwachsene mit einer Prise schlagfertigem Humor. Für die Leserunde stelle ich 10  E-Books (im Format ePub und mobi) zur Verfügung. Zudem möchte ich aktiv an der Leserunde teilnehmen. Ich werde ein Unterthema einrichten, bei dem ihr mir Fragen stellen könnt und werde so oft es geht hier reinschauen und mit euch plaudern. Ihr habt bis zum 31.01.2017 Zeit, euch zu bewerben. Dazu möchte ich folgendes von euch wissen: Was haltet ihr von Vorsätzen für das neue Jahr? Denkt ihr, es ist erstrebenswert, sich Ziele für das neue Jahr zu setzen oder sich Wünsche zu erfüllen oder ist das Ganze für euch reiner Aberglaube? Ich freue mich auf eure Bewerbungen und das Lesen mit euch,eure Emilia Fuchs ******************************************************** Der Erhalt eines  Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches!

    Mehr
    • 139
  • Romantischer Roadtrip mit ernstem Hintergrund

    Ein Jahr zum Leben

    sajo1606

    27. February 2017 um 13:46

    Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters stellt Eve, von ihrer Freundin Maria quasi genötigt, eine Liste mit 10 Vorsätzen für das neue Jahr auf. Bei der Erfüllung des ersten dieser Vorsätze trifft sie auf den ‚Bad-Boy‘ Ben – und macht sich spontan mit ihm auf ein Reise durch Frankreich, um die anderen Vorsätze auf ihrer Liste abzuhaken. ‚Ein Jahr zum Leben‘ ist ein Roadtrip durch Frankreich, der gleichzeitig auch eine Reise in Eve’s Vergangenheit – und Zukunft – wird. Sowohl Eve als auch Ben haben schon eine Menge Schicksalsschläge einstecken müssen und während Ben sich auf dieser Reise eine Auszeit vom harten Kampf seiner todkranken Schwester nimmt, versucht Eve den Tod ihres Vater zu verarbeiten und begibt sich gleichzeitig auf Spurensuche in ihrer alten Heimat, der Bretagne. Die verschiedenen Stationen der Reise und die jeweiligen Erlebnisse werden frisch und interessant geschildert, so dass auf jeden Fall das Gefühl aufkommt, mit den beiden Protagonisten in Frankreich unterwegs zu sein. Während Eve mit Ben’s Hilfe ihre Liste abarbeitet, erleben die beiden einige skurille Situation, die sehr humorvoll dargestellt werden. Auch die Romantik – in Frankreich ja ein Muss – kommt nicht zu kurz und die beiden kommen sich immer näher. Neben dieser Grundgeschichte spielt das Thema Blutspende und Knochenmarkspende eine zentrale Rolle im Roman. Die jeweiligen Szenen sind sehr realistisch beschrieben, was mir gut gefallen hat. Ich denke und hoffe, dass sich doch einige Leser davon zum Nachdenken anregen lassen und vielleicht selbst mal diesen Schritt wagen. Insgesamt hat mir ‚Ein Jahr zum Leben‘ ganz gut gefallen. Der Roman lässt sich leicht lesen und emotionale und humorvolle Szenen wechseln sich in einem guten Rhythmus ab. Die Beschreibungen der Franzosen waren vielleicht ein bisschen klischeebehaftet, das macht aber nichts. Manche Dinge waren mir jedoch zu konstruiert und zufällig, um noch realistisch sein zu können.  Alles in allem ein leichter Roman mit ernstem Hintergrund, der nicht sein muss aber definitiv kann.

    Mehr
  • Eine unterhaltsame, spannende Liebesgeschichte mit Tiefgang!

    Ein Jahr zum Leben

    LeseMaedchen95

    15. February 2017 um 21:02

    Inhalt: Nach dem Tod ihres Vaters bricht für Eve die Welt zusammen. Gefangen in ihrem Alltag kann die 20jährige ihre Trauer nicht hinter sich lassen. Eine Begegnung mit Ben könnte dies ändern. Er entdeckt zufällig Eves Liste mit Vorsätze, die sie an Silvester auf das Drängen ihrer besten Freundin hin, geschrieben hat. Einige Punkte auf der Liste führen Eve nach Frankreich, in ihre Heimat. Ben hat die verrückte Idee, mit ihr gemeinsam dorthin zu fahren. Eve sagt zu, in der Hoffnung durch die Reise wieder die Sonnenseite des Lebens zu entdecken... Meine Meinung: Die Geschichte von Eve und Ben ist unerhaltsam, emotional und witzig. Geprägt von ihren Schicksalsschlägen begegnen sich die beiden zunächst mit einer gewissen Vorsicht. Eve ist eine starke, mutige und selbstbewusste Protagonistin, die selten um ein Wort verlegen ist. Ihre ironische, sarkastische Art überdeckt dabei manchmal ihre weiche Seite, die dann in den ruhigeren Szenen zum Vorschein kommt. Ben wiederum ist der "typische" männliche Protagonist: harte Schale und weicher Kern. Ich habe sie beide schnell ins Herz geschlossen und ihre stichelnden Dialoge genossen, bei denen immer auch ein liebevoller Ton mitschwang. Auch die anderen Charaktere waren interessante Persönlichkeiten, wenn auch zum Teil etwas allgemein gehalten. Die Autorin schreibt mit leichter, humorvollen Sprache, die angenehm zu lesen ist. Obwohl sich dabei manchmal ein paar Wiederholungen eingeschlichen haben, bin ich sehr schnell in die Geschichte hineingekommen. Die Handlung ist spannend, kurzweilig und hält einige Überraschungen bereit, auch wenn das Grundgerüst nicht neu ist. Ich habe das Buch innerhalb kurzer Zeit gelesen und es hat mir einige unterhaltsame Stunden gebracht und zum Nachdenken angeregt. Ein gelunger Auftakt!

    Mehr
  • Eine Reise fürs Leben

    Ein Jahr zum Leben

    nathaliejosephine

    15. February 2017 um 18:10

    Im Leben geht es manchmal um mehr. Manchmal, trifft man die besten Menschen in den komischsten Momenten. Manchmal, ist das Schicksal ein mieser Verräter. Manchmal können Neujahrsvorsätze Leben retten. Dabei spreche ich nicht von den obligatorischen MEHR-SPORT oder *IchhöremitdemRauchenauf*. Nein, ich spreche von Vorsätzen, die anders, nicht alltäglich sind. Die, die mindestens ein Leben grundauf ändern könnten. So, wie in Eve’s Fall. Denn: „Manchmal braucht es nichts Großes, um wieder da anzukommen, wo man im Leben falsch abgebogen ist.“ Ein Jahr zum Leben Ist ein Buch, welchem man ruhig eine Chance geben sollte, auch wenn es vielleicht nicht auf dem ersten Blick gefällt. So war es zumindest bei mir. Nachdem ich dieses Werk zum zweiten Mal angefangen habe, hat es mich überzeugt. Nicht vollends, aber ich habe es gerne zu Ende gelesen😊☺ Das Cover War der Punkt, der mich gereizt hat. Ich mag diese völlig gegen den Mainstream gestalteten Cover😊 Wobei ich in diesem Fall nicht weiß, ob ein anderes Cover ein vielleicht größeres Publikum anlocken könnte. Trotzdem spricht es mich wirklich an und würde mich interessieren einer Buchhandlung zum Stehen Bleiben bringen. Der Stil Ist sehr frei gewählt und entspricht wirklich den Umgangsformen, der Altersgruppe der Charaktere. Sodass er authentisch wirkt, sich in die Story einbindet, und zumindest für mich flüssig zu lesen ist. Ich für meinen Teil habe gemerkt, dass mir der Stil von Seite zu Seite mehr gefallen hat. Die Story, finde ich am Anfang etwas schleppend, sobald Ben ins Spiel kam, kam jedoch auch Schwung in die Geschichte und die Story nahm ihren Lauf. Der Anfang war auch der Grund, warum ich später noch einmal von vorn beginnen musste. Am meisten an der Story hat mir dieser Spenden Hintergrund gefallen. Ein Vorsatz Eve’s ist nämlich, eine gute Tat zu vollbringen. Dafür geht sie zum Blut Spenden. Dort wird festgestellt, dass sie eine seltene Blutgruppe hat und ihr wird die Frage gestellt, ob sie sich nicht auch in Stammzelspenderkartei aufnehmen lassen möchte. Das bejaht sie, jedoch ohne zu wissen, wie schnell manche Dinge passieren können. Spenden ist für mich ein wichtiges Thema, dazu unten mehr. Ansonsten finde ich das Setting schön, auch wenn es ruhig etwas mehr beschrieben hätte werden können. Frankreich, Lavendelfelder und Co. Stelle ich mir wunderschön vor. Die Charaktere, Eve ist mir anfangs wirklich auf den Senkel gegangen. Ich kann nicht einmal sagen, wieso. Ich glaube bei diesem Buch ist es mir zum ersten Mal passiert, dass mir ein anderer Charakter mehr gefällt, als der anfängliche Hauptcharakter. Ok , Ben ist ja auch nicht gerade unwesentlich für die Geschichte 😉😅 Sonst gefällt mir noch Nora super gut und ich freue mich auf die Geschichte zu ihrer Person. Fazit Ein Jahr zum Leben gehört vielleicht nicht zu meinen Highlights, ist aber auf keinen Fall ein schlechtes Werk. Es ist ein leichtes Buch, um für eine gewisse Zeit in der Provence, allgemein Frankreich in seiner schönsten Jahreszeit, abzutauchen. Ich kann es euch ruhig empfehlen 😉 Nathalie/Books&Scotland http://scotlandandbooks.blogspot.de/2017/02/ein-jahr-zum-leben-emilia-fuchs.html

    Mehr
  • Eine ereignisreiche Geschichte …

    Ein Jahr zum Leben

    UnsereBuecherwelt

    14. February 2017 um 02:27

    Meine Meinung Eine ereignisreiche Geschichte … … über das Leben, die Liebe, Vorsätze, Sorgen und Freude. Eine schön leichte Geschichte, mit einer Spur Humor. Auch diese Geschichte habe ich über Lovelybooks, in Form einer Leserunde gelesen und wurde auch diesmal nicht enttäuscht. Dieses Buch ist ein Erstlingswerk einer jungen Autorin, die mich durch den gefühlvollen und leichten Schreibstil begeistert hat. Das Cover finde ich zwar ansprechend, aber auch nicht mehr. Dafür hat mich der Klappentext zum Lesen begeistert, da ich mir schon dort ein Schmunzeln nicht vergneifen konnte. Leider sind die Ereignisse und Wendungen für mich meistens vorhersehbar gewesen, da hätte ich mir einen etwas besseren Spannungsaufbau gewünscht. Unsere Hauptprotagonisten, Eve und Ben, sind eigensinnig und liebenswerte Menschen. Während dem gemeinsamen Weg ergänzen sie sich und geben einander Hoffnung und Kraft. Eve finde ich an manchen Stellen sehr naiv. Das ein oder andere mal hätte ich sie am liebsten geschüttelt, weil sie nicht in der Lage war mehr Verständnis aufzubringen und um logisch nachzudenken. Doch trotzdem ist sie eine sehr nette und mutige Wegbegleitung durch das Buch. Ben ist ein pflichtbewusster, hilfsbereiter und gefühlvoller Mann. Er hat ein starkes und selbstbewusstes Auftreten und auch durch seine Tattowierungen wird er als Macho von Eve bezeichnet. Für mich ist er kein Macho oder Bad Boy, sonder ein liebenswerter Mann mit harter Schale – weichem Kern. Die Geschichte wird aus der Sicht von Eve erzählt, doch zum Ende hin gibt es ein kurzen Einblick aus Bens Gedanken. Dies ist sehr passend gewählt, sonst hätte ich Ben glatt Minuspunkte für sein Verhalten gegeben und alles weitere wäre für mich selber nicht glaubwürdig genug gewesen. Aber die Autorin Emilia Fuchs hat da ein sehr gutes Gleichgewicht hinbekommen. Über Nora, eine Nebenprotagonistin und Bens Schwester, wird in diesem Band nicht viel erzählt. Doch das was man von ihr erfährt und für ein kurzen Moment auch miterlebt, macht sie zu meiner Lieblingsperson in diesem Buch. Sie ist ein starkes, mutiges Mädchen und voller Hoffnung und Glaube. Da es im zweiten Teil um Noras Geschichte geht, freue ich mich schon riesig auf die Fortsetzung. Dieser Teil hätte für mich tiefgründiger und emotionaler sein können, auch wenn die Neben-Thematik wohl im weiteren Band erzählt wird. Das Ende war sehr stimmig und nicht zu überladen. Es macht richtig Lust auf mehr. Fazit Wenn ihr u.a. ein neues Gefühl für Heimat bekommen wollt, und eine schön leichte Geschichte für zwischendurch sucht, solltet ihr unbedingt anfangen, diese Story zu lesen. Dieses Erstlingswerk hat meiner Meinung nach noch mehr Potenzial nach oben, aber bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung. Ich gebe „neuen“ Autoren immer gerne Chancen und drücke das ein oder andere Auge zu. Ein schönes Zitat von Emilia Fuchs: „Denn wenn ich etwas gelernt habe, dann, dass Zeit das wichtigste Gut in diesem Leben ist““.

    Mehr
  • Abwechslungsreich - sehr zu Empfehlen

    Ein Jahr zum Leben

    Twin_Kati

    13. February 2017 um 21:36

    Zu den Vorsätzen, zum Ausflug und auch das die handelden Personen noch recht jung sind, passt das Cover richtig gut, auch farblich find ich es sehr gut gelungen. Die Hauptprotagonistin Eve war mir von Anfang an richtig sympathisch, auch wenn sie am Anfang etwas verschlossen/zurückgezogen war, weil sie ja erst kürzlich ihren Vater verloren hat. Sie lässt sich mit ihrer Freundin, fürs kommende Jahr einige Vorsätze einfallen, die sie aber am Anfang nicht so wirklich ernst nimmt, weil sie selber sich eigentlich nichts weiter aus Aberglauben und Vorsätze macht... Bis sie letztendlich den ersten ihrer Vorsätze in Angriff nimmt und dann auf Ben trifft, von da an ändert sie - auch durch den Einfluss von ihm - etwas die Meinung und versucht an das Thema ernster ran zu gehen, als sie es vielleicht selber erst dachte. Ben hat auch seine Vergangenheit, die er mitunter erst garnicht so Preis gibt, er wirkt manchmal etwas mysteriös, aber nicht weniger sympathisch. Die Reise nach Frankreich hat so viele Facetten, die mich wirklich gut Unterhalten haben und echt für Abwechslung sorgten. Schreibstiel war flüssig und gut zu lesen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung

    Mehr
  • Ein wunderbarer und auch tiefgründiger Liebesroman mit tollen jungen Protagonisten und schönen Orten

    Ein Jahr zum Leben

    Jungenmama

    13. February 2017 um 11:34

    Der Roman "Ein Jahr zum Leben" ist der erste Teil der Jahr-Trilogie und der sehr gelungene Debütroman von Emilia Fuchs, welcher trotz tiefgründiger Themen im Hintergrund durch eine ganz besonders angenehme und leichte Atmosphäre überzeugt hat! Der Tod ihres geliebten Vaters stürzt Protagonistin Eve zum Ende des Jahres in ein tiefes Loch. Auch ihre beste Freundin kann ihr nicht helfen, versucht sie aber durch eine Neujahrswunschliste zu motivieren... Aber ist es wirklich so einfach alle Wünsche einer Liste im Laufe eines Jahres abzuhaken? Zum Glück trifft Eve später auf den charismatischen Ben, der auch unbedingt eine Auszeit braucht und so machen sich die Beiden auf eine ganz besondere Reise... Die Geschichte von Eve und Ben wird so humorvoll und locker-leicht erzählt, dass die schweren Themen um Tod, Trauer und Krankheit zwar nie wirklich aus dem Auge verloren, aber doch immer wieder erfolgreich in den Hintergrund gedrängt werden. Der Schreibstil ist jugendlich frisch. Die Beschreibung der Charaktere perfekt gelungen und das Setting einfach nur fantastisch. Auch sehr gut gefallen haben mir die kleinen Zeichnungen zu Beginn der einzelnen Kapitel, die einem schon etwas über das darin Vorkommende verraten. Dieselben Symbole finden sich auch auf dem Cover des Buches wieder und runden das ganze Perfekt ab. Ich habe beim Lesen des Buches abwechselnd herzhaft gelacht und geheult. Das Buch hat mich extrem berührt und doch auch mit dem positiven Gedanken zurückgelassen, dass man nicht in der Traurigkeit versinken sollte, sondern es immer auch etwas Positives im Leben gibt auf dem man Aufbauen kann!

    Mehr
  • Ein Jahr zum Leben

    Ein Jahr zum Leben

    nellsche

    09. February 2017 um 18:06

    Ein Roman über Vorsätze, das Leben und die Liebe Kurz vor Weihnachten hat Eve ihren Vater verloren, ihr letzter wichtiger Lebensinhalt. An Silvester bringt ihre Freundin Maria sie dazu, dass sie beide zehn Vorsätze für das neue Jahr aufschreiben, auch wenn Eve da gar keine Lust zu hat. Als sie dann den gutaussehenden Ben kennenlernt, macht dieser ihr ein Angebot, das zwar verrückt klingt, sie aber nicht ablehnen kann. Die beiden machen sich auf nach Frankreich, um Eves Vorsätze in die Tat umzusetzen. Diese Reise ist für beide ein Abenteuer und birgt viele Überraschungen. Das Cover und der Klappentext deuten bereits auf einen zu Herzen gehenden, mit Humor gespickten Roman hin. Und genauso ist es auch. Mit einem leichten Schreibstil erzählt die Autorin die Geschichte von Eve und Ben. Der Verlust ihres Vaters macht Eve sehr zu schaffen. Als sie dann beim Blutspenden Ben begegnet und er sie zu einem spontanen Trip überredet, sagt sie zu. Ich konnte gut mit Eve mitfühlen und fand es sehr mutig von ihr, dass sie sich auf das Abenteuer mit Ben eingelassen hat. Die Reise der beiden wird sehr schön beschrieben und es gibt auch humorvolle Begebenheiten, bei denen ich schmunzeln konnte. Ben ist einfach toll, weil er sich unheimlich viele Gedanken gemacht hat, wie Eve ihre zehn Vorsätze in die Tat umsetzen kann. Dabei fand ich die Kleinigkeiten sehr schön. Während der gemeinsamen Reise erfährt man, dass Ben selbst ein schweres Schicksal hat und dadurch auch sehr erwachsen und ehrlich wirkt. Die Gefühle, die die beiden füreinander entwickeln, werden schön beschrieben und entwickeln sich peu à peu. Die Geschichte ist zwar etwas vorhersehbar, aber das störte mich überhaupt nicht. Es gibt ganz viele tolle Stellen im Buch, die einem klar machen, was wirklich zählt: Nämlich die Zeit miteinander zu verbringen und zu genießen. Insgesamt ist dies ein wirklich schöner und leichter Liebesroman, der mir entspannte Lesestunden geschenkt hat. Ich vergebe fünf Sterne. 

    Mehr
    • 2
  • Wundervoller Auftakt zur Jahr-Reihe!

    Ein Jahr zum Leben

    diebuchrezension

    07. February 2017 um 15:27

    Dieses Buch soll eine Trilogie werden. Ein Jahr zum Leben ist der erste band der Jahr-Reihe. Der 2. Band soll im Sommer 2017 erscheinen. Jedes des Bücher, das zu dieser Reihe gehört ist in sich angeschlossen und könnte somit auch einzelnd gelesen werden. Ich habe dieses Buch verschlungen. Es war einfach super zu lesen. Das Kapitel, in dem sie Ben kennenlernt, habt mich ein wenig erstaunt. Ich will hier nicht zu viel zum Inhalt verraten. Aber Eve hat den Sprung ins kalte Wasser riskiert und schon allein dafür verdient sie meine Anerkennung. Charakterlich sind die beiden Hauptcharaktere sehr verschieden. Eve ist nett, freundlich und sehr sympathisch. Wohingegen ich ben am Anfang als anstrengend, nervig, reserviert und kühl empfunden habe. Zwei vollkommen gegenaätzliche Charaktere, die die Geschichte bereichern und ihr Leben verleihen. Für dieses Buch wurde genau die richtige Mischung und Sorge, Trauer, Ernst, Freude und Witz gewählt. Beides hält sich die Waage. Wenn eine traurige Stelle kommt und einem die Tränen in die Augen steigen, dann hat die Autorin eine Möglichkeit gefunden mich wieder aufzumuntern. Ich bin absolut begeistert und hoffe, dass es auch so weitergeht.  http://www.diebuchrezension.de/booksindex.html#!/book/37

    Mehr
    • 2
  • Wunderschöne Geschichte wie Silvestervorsätze das Leben verändern können

    Ein Jahr zum Leben

    Gelis

    06. February 2017 um 09:58

    Eine wunderschöne Geschichte, die mich gepackt hat und die ich bis zum Epilog nicht mehr weglegen konnte. Nach dem Tod ihres Vaters wird Eve von ihrer besten Freundin Maria an Silvester dazu überredet, zehn Vorsätze fürs neue Jahr festzulegen. Einige von Eves Vorsätzen würden sie nach Frankreich, der Heimat ihrer Mutter, führen und es scheint als würde sie ihre Liste nicht erfüllen können. Doch da lernt sie beim Blutspenden Ben kennen, der dringend eine Auszeit braucht und ehe sich Eve versieht, ist sie mit ihm auf dem Weg nach Frankreich. Ben ist einfach nur toll! Mit welcher Hingabe er die Frankreichreise geplant hat, um Eve die Erfüllung ihrer Vorsätze zu ermöglichen. Und wie er ihr verzeiht, wenn sie kein Vertrauen hat - zu ihm, aus mangelndem Selbstvertrauen. Zudem ist seine Liebe zu seiner jüngeren Schwester Nora rührend. Ben ist ganz klar Typ Traummann - ohne perfekt zu sein, denn er kann (Eve) auch nerven. Der Schlagabtausch zwischen den beiden ist einfach nur köstlich. Die beiden locken sich gegenseitig aus der Reserve, schenken sich aber auch Halt und Lebensfreude. Auch wenn ich manchen Zusammenhang vorhersehen konnte, war es doch schön, den Protagonisten einen Schritt voraus zu sein und dass mein Verdacht dann auch so bestätigt wurde. Eve auf ihrer Reise und dem Weg in ein neues Leben ohne ihren Vater zu begleiten, hat mir viel Freude bereitet. Durch den Einblick in ihre Gefühlswelt habe ich mit ihr gefühlt, getrauert, gelacht und mitgefiebert. Und wenn ich Ben oben so hervorgehoben habe, möchte ich hier sagen, ich mag Eve! Das Ende der Geschichte war übrigens haargenau so, wie ich mir das gewünscht habe. Ich freue mich schon auf das nächste Buch - Noras Geschichte, denn Bens Schwester Nora habe ich genau wie Eve und Ben ins Herz geschlossen.

    Mehr
  • Vorsätze im Januar

    Ein Jahr zum Leben

    Tamilein

    30. January 2017 um 15:25

    Klappentext Ein neues Jahr beginnt - für Eve ein absolutes Reizthema. Sie hat gerade erst ihren Vater verloren und Vorsätze sind so ziemlich das Letzte worauf sie Lust hat. Und dann ist da auch noch Ben, dieser unverschämt gutaussehende Typ, der ihr durch seine provozierende Art den letzten Nerv raubt. Er schlägt ihr einen Deal vor, den sie einfach nicht abschlagen kann. Ein Deal mit Schlössern, Lavendel und der Mona Lisa, der die beiden quer durch Frankreich führt. Ein Roman über Vorsätze, das Leben und die Liebe. Das Cover Das Cover gefällt mir gut, auch wenn ich es für ein wenig unscheinbar halte. Die farbliche Gestaltung ist gut abgestimmt, aber irgendwie fehlt mir der WOW-Effekt. Ich wäre im Buchladen vermutlich daran vorbei gelaufen. Da könnte man vielleicht noch was dran ändern. Da ich das Buch als Ebook erhalten habe, und einen Tolino ohne Farbdisplay habe, erübrigt sich dieser Kritikpunkt bei meinem Exemplar allerdings. Meine Meinung Wie fange ich am besten an? Wer hier eine locker leichte Komödie, oder eine Kurzlektüre erwartet, der ist mit diesem Buch falsch. Ein Jahr zum Leben behandelt nicht die Zuckerseite des Lebens. Hier geht es vielmehr um tiefgründigere Themen. Ein großes Thema des Romans ist der Verlust von geliebten Menschen und dem damit einhergehenden Schmerz und der Trauer. Doch die Autorin schafft es mit dem nötigen Fingerspitzengefühl eine Welt zu erschaffen, in der der Leser mit Eve und Ben durch Frankreich reist und ab und an all das Schlimme vergessen scheint. Mit einer zart eingeflochtenen Liebesgeschichte hat mich die Autorin schließlich voll rumbekommen. Trauer, Verlust, positive Gefühle für einen Fremden... Verspricht eine gute Story zu werden. Und das ist sie meiner Meinung nach auch geworden. Die Autorn kann mit einem lockeren und leichten Schreibstil beeindrucken. Malerisch beschreibt sie die Landschaften und ich habe mich wie in Frankreich gefühlt. Da wurde natürlich mal wieder sehr die Sehnsucht geweckt. Auch die Charaktere sind mit Tiefe geschaffen und ich hatte schnell einen Draht zu Eve und Ben. Eve ist ein kleines Naivchen, zumindest kommt sie mir manchmal so vor. Und ich mag sie. Sie ist authentisch und wirkt absolut nicht aufgesetzt. Ben ist ein wirklich schmucker Typ, in meinen Gedanken sitzen wir zusammen am See und essen ein Eis... Ich mag ihn. Er ist ganz der Typ Harte Schale weicher Kern. Geschickt stellt die Autorin auch ein nicht zu unterschätzendes Thema in den Fordergrund: Die Blutspende. Ich finde, dass sie dieses Thema sehr gut in ihren Roman integriert hat und man sich selbst in dieses Thema miteinbezieht. Mit ein paar Tricks und Kniffen überrascht der Roman durch geschickte Wendungen und hält die Spannung aufrecht. Das Ende finde ich zwar gut gewählt, da es sich hier ja um eine Reihe handet, aber: Wann geht es endlich weiter? Fazit: Ein gelungener Auftakt der Buchreihe, die Lust auf mehr macht. Die einzige negative Anmerkung, die ich machen kann ist, dass sich der Roman teilweise ein wenig gezogen hat. Doch sicherlich ist das nur an ganz kleiner Kritikpunkt!

    Mehr
  • Ein Jahr zum Leben (Die Jahr-Reihe 1)

    Ein Jahr zum Leben

    laraundluca

    12. January 2017 um 15:49

    Inhalt: Ein neues Jahr beginnt - für Eve ein absolutes Reizthema. Sie hat gerade erst ihren Vater verloren und Vorsätze sind so ziemlich das Letzte worauf sie Lust hat. Und dann ist da auch noch Ben, dieser unverschämt gutaussehende Typ, der ihr durch seine provozierende Art den letzten Nerv raubt. Er schlägt ihr einen Deal vor, den sie einfach nicht abschlagen kann. Ein Deal mit Schlössern, Lavendel und der Mona Lisa, der die beiden quer durch Frankreich führt. Meine Meinung: Der Schreibstil ist einfach, schnell, flüssig und leicht zu lesen. Dadurch fliegen die Seiten nur so dahin. Die Handlung war sehr vorhersehbar, hat mir aber dennoch ganz gut gefallen, vor allem, da sie auch tiefgründiger war, als ich zuerst vermutet hatte. Es geht hier nicht nur um die guten Vorsätze, einen Road-Trip und eine zarte Liebe, auch das Thema Spenden (Blut, Plasma, Knochenmark...) tritt stark in den Vordergrund und wird thematisiert. Mir haben allerdings die Emotionen gefehlt. Ich konnte die zarten Gefühle nicht spüren, die sich zwischen den beiden Protagonisten entwickelten. Die Umgebung war sehr genau und bildhaft gezeichnet, aber die für einen Liebesroman so wichtigen Gefühle sind eindeutig zu kurz gekommen. Ich konnte sie einfach nicht nachvollziehen und erleben.  Eve und Ben waren mir gleich sehr sympathisch. Auch wenn ich in Ben alles andere als einen Bad Boy erkennen konnte. Die beiden waren ein tolles Team, haben sich gegenseitig geärgert ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen und haben mich das ein oder Mal zum Schmunzeln gebracht. Es hat mir Spaß gemacht, gemeinsam mit Eve und Ben Frankreich zu bereisen. Ich hätte mir zwar ein paar mehr Details gewünscht, vor allem was die Personen und die Gefühle betrifft, dennoch war es schön, den Road-Trip mitzuerleben. Eine Reise, die Eves Leben und ihre Einstellung komplett ändert. Fazit: Eine schöne Geschichte mit unerwarteter Tiefe, der es aber leider etwas an Emotionen fehlt.

    Mehr
  • Ein Buch mit Schmerz, Hoffnung und viel Liebe!

    Ein Jahr zum Leben

    Ninasan86

    10. January 2017 um 18:51

    Zum Inhalt:Ein Roman über Vorsätze, das Leben und die Liebe.Ein neues Jahr beginnt - für Eve ein absolutes Reizthema. Sie hat gerade erst ihren Vater verloren und Vorsätze sind so ziemlich das Letzte worauf sie Lust hat. Und dann ist da auch noch Ben, dieser unverschämt gutaussehende Typ, der ihr durch seine provozierende Art den letzten Nerv raubt. Er schlägt ihr einen Deal vor, den sie einfach nicht abschlagen kann. Ein Deal mit Schlössern, Lavendel und der Mona Lisa, der die beiden quer durch Frankreich führt. Über die Autorin: Emilia Fuchs wurde 1992 geboren und ist eine waschechte Ostfriesin. Seit einigen Jahren lebt sie mit ihrem Mann in Hamburg, doch das ist definitiv noch nicht die Endstation. Sie hat schon immer gerne Geschichten und Gedichte geschrieben, aber nie wirklich darüber nachgedacht, Autorin zu werden. Doch mit der Zeit häuften sich die Ideen, sodass sie sich dazu entschloss, diese niederzuschreiben. So hing sie ihren Beruf als Hörakustikerin an den Nagel und veröffentlichte 2016 ihren ersten Roman. Emilia Fuchs schreibt Fantasy- und Liebesromane fürJugendliche und Erwachsene. Mein Fazit und meine Rezension: Wie viel man in einem Jahr erleben kann, wenn man es nur selbst möchte und es auch anpackt, das beweist uns Eve, dabei hat ihr neues Jahr nicht gerade gut begonnen. Als Eve von einem Einkauf nach Hause kommt, sieht sie das Blaulicht des Rettungswagens vor der Haustür und ihr Vater wird im Wohnzimmer auf die Trage gehoben. Kurze Zeit später ist er tot und hinterlässt seine einzige Tochter Eve, die schon in jungen Jahren ihre Mutter an den Krebs verloren hat. Und das alles geschieht kurz vor Weihnachten. Eve versinkt in Trauer, Wut und Depression. Um sie aus diesem schwarzen Loch herauszuholen, schleppt sie ihre beste Freundin Maria in eine Diskothek, um dort Silvester zu feiern und das neue Jahr gebührend zu beginnen. Doch das ist leichter gesagt als getan, denn Eve steckt schon tief drin und möchte nicht so einfach aus diesem Sumpf der Trauer und Einsamkeit herauskommen. Kurzum schließen die beiden eine Wette ab: jede von ihnen schreibt ihre Vorsätze für das neue Jahr auf einen Zettel - Vorsätze, die erfüllbar sind! - und arbeitet diesen innerhalb des neuen Jahres ab. Wer zuerst alle abgearbeitet hat, der gewinnt ...Was als eine harmlose Wette unter guten Freundinnen beginnt, wird sehr schnell ernst. Eve weiß nicht so recht, was sie auf die Liste schreiben soll. Neben "Spagat lernen, Vespa fahren und für jemanden etwas Gutes tun" stehen viele Dinge auf ihrer Liste, die sie mit ihrer alten und eigentlich Heimat Frankreich verbindet. Doch wird sie es tatsächlich schaffen, all die Vorsätze zu erfüllen? In der ersten Jahreshälfte sieht es nicht danach aus, doch dann trifft sie bei einer Blutspende auf den charmanten Ben, der mit seinen blauen Augen eine Faszination auf sie ausübt, der sie nicht so leicht entkommen kann. Und schon beginnt für sie und Ben eine abenteuerliche Reise auf der Harley nach Frankreich - raus aus dem alten Trott und dem alten Leben, hin ins neue, wundervolle Abenteuer! Während dem Lesen habe auch ich kurz inne gehalten und mich gefragt, was eigentlich meine Vorsätze so machen. Das Jahr ist noch nicht so alt, ich weiß, aber habe ich sie wirklich so durchgezogen? Hmm ... ich denke eher nicht. Daran gilt es zu arbeiten. Doch das tut hier nichts zur Sache. Im Grunde genommen habe ich mich gefragt, ob meine Vorsätze eigentlich alle in einem Jahr erfüllbar sind und warum ich sie mir als Ziele gesteckt habe? Bei Eve ist es klar. Ihre Vorsätze sollen ihr helfen, über den Verlust ihres geliebten Vaters hinwegzukommen und ihr in ein neues und unbeschwertes Leben zu helfen. Man merkt ihr auch während dem Lesen an, dass sie sich dort, wo sie lebt, einfach nicht Zuhause fühlt. Das Elternhaus ohne ihren Vater kommt ihr leer und einsam vor, es ist kein Zuhause für sie und strahlt keine Wärme mehr aus. Schon nach kurzer Zeit denkt sie über den Verkauf des Hauses nach und möchte sich eine Wohnung mieten bzw. in eine WG einziehen. Eve ist allein, als einzige Freundin, die wir im Buch kennen lernen, ist Maria vorhanden. Und Maria hat es in sich! Ich weiß noch genau, wie ich bei ihrem Auftritt gestutzt habe: Maria wird als eine ruhige und gewissenhafte Freundin beschrieben, die schüchtern ist ... und dann taucht da eine Maria in der Geschichte auf, die so gar nicht mit dieser Beschreibung übereinstimmen will! Sie ist flatterhaft, schnell verliebt, ein Energiebündel durch und durch und voller positiver Energie und Ausstrahlung. Eigentlich genau das richtige für Eve! Die beiden Charaktere ergänzen sich sehr gut!Dann ist da noch der geheimnisvolle Fremde bei der Blutspende: Ben mit den traumhaften blauen Augen, die ans Meer erinnern. Eve nennt ihn nicht umsonst später "Meermann" ;) Was mich anfangs zunächst irritiert hat, kann vielleicht aber auch mit Eves Trauer erklärt werden: die beiden lernen sich bei der Blutspende kennen, liegen knapp 30 Minuten nebeneinander (vielleicht auch etwas länger) und schon ist klar, dass er mit ihr nach Frankreich fahren möchte, um ihr bei der Umsetzung ihrer Vorsätze zu helfen ... das ging mir doch etwas zu flott und ich hätte Eve auch nicht so spontan eingeschätzt - erst recht nicht nach diesem Verlust! Mir kam sie zunächst eher so vor, als ob sie ein Mensch ist, der eine gewisse Sicherheit im Leben braucht, eine Art Fallnetz gespannt hat, damit auch nichts schief gehen kann und dann fährt sie so mir nichts dir nichts mit einem Wildfremden auf der Harley nach Frankreich?! Aber gut, ich schreibe es wirklich dem Gefühlschaos zu und der Tatsache, dass sie ihr Leben wirklich umkrempeln und sofort etwas ändern will. Die Geschichte um Eve und Ben geht mit heftigen verbalen Schlagaustauschen weiter - die beiden sind sich ebenbürtig und geben nicht so schnell nach, doch nach und nach knüpft sich ein zartes Band, das auch dem Leser immer deutlicher wird. Die flüssige Schreibweise von Emilia Fuchs und die genaue Beschreibung der Charaktere macht es für den Leser wirklich sehr leicht, in die Geschichte von Anfang an mit einzusteigen und mitzufiebern. Insbesondere ihre Beschreibungen von Paris habe ich einfach geliebt und mich selbst wieder zurück an diesen wunderbaren Ort gedacht! ♥ Nach dieser Geschichte habe ich wieder auf meine Vorsätze geschaut und habe sie geändert. Ich habe nun Ziele, die ich auch erreichen kann und möchte und keine bloße Liste zum Abhaken.Wie sieht es bei euch aus? Was machen eure Vorsätze?

    Mehr
  • Einmal durch Frankreich und zurück!

    Ein Jahr zum Leben

    ALISIA

    06. January 2017 um 17:55

    Meine Meinung:Normalerweise lese ich eigentlich nichts in diese Richtung. Nichts mit diesem Cover, nichts mit diesem Titel und vor allem nichts mit so einem Thema. Die Neugier hat mich allerdings gepackt und ich wollte ja eh mal was Neues ausprobieren. Also warum nicht? Nicht, dass ihr mich falsch versteht. Ich finde das Cover interessant und hat irgendwie alles auf sich, um was es in diesem Buch eigentlich geht. Auch die Farbgestaltung finde ich klasse, da Blau (und Grün) meine Lieblingsfarbe ist. Auch passt die Schrift super zum Buch! Ich könnte mir kein anderes Cover dafür wünschen.Aber das Cover ist ja nicht alles. Es kommt auch auf den Inhalt an! Gleich zu Anfang fällt einem bei jedem Kapitel auf, dass ein anderes Symbol in der Mitte oben ist. Ich finde die Idee großartig! Diese Gegenstände spielen in diesem Kapitel eine zentrale Rolle und daher ist es nicht nur ein kleiner Hinweis, sondern auch schön anzusehen. zb. wie dieses hierEve geht an einem Weihnachtsmorgen nach Hause und hat ein schlechtes Gefühl dabei. Als sie einen Krankenwagen vor dem Haus sieht, versucht sie sich zu beruhigen, doch so ganz gelingen tut es ihr nicht. Schnell eilt sie nach Hause und findet ihren Vater auf einer Trage und die Sanitäter tragen ihn heraus. Kurz darauf im Krankenhaus erfährt sie, dass er an Krebs erkrankt war. Nach so einer Neuigkeit ist man zu gutem Grund am Boden. Man braucht seine Zeit, um aus so einem Verlust wieder auf die Beine zu kommen.Silvester Abend beschließt sie auf das Drängen ihrer besten Freundin Maria hin, ihre Vorsätze für das neue Jahr aufzuschreiben. Nachdem ich das mit den Vorsätzen gelesen hatte, war ich schon voll dabei. Ich schnappte mir einen Zettel und Stift und schrieb auch meine Vorsätze auf! Aber genau wie Eve lasse ich es gerade etwas schleifen. Erst Mitte des Jahres fängt sie an, ihre Vorsätze zu erfüllen. Sie geht zur Blutspende und lernt den arroganten Bad Boy Ben kennen, mit dem sie kurzerhand nach Frankreich geht, um ihre Vorsätze zu erfüllen.Also erstens: Ich will auch einen gut aussehenden jungen Mann mit strahlend blauen Augen wie das Meer bei der Blutspende kennenlernen.Zweitens: mit ihm auch gerne irgendwohin fahren. So ganz spontan! Aber das Leben ist ja kein Buch und ich muss mich damit zu frieden geben, eines zu lesen, um so etwas zu erleben.Zurück zum Buch also. Das Treffen dieser beiden Hauptcharaktere war ganz interessant. Meiner Meinung nach hätte noch mehr Witz hineingepasst, aber so war es auch ganz in Ordnung. Geschmunzelt hab ich trotzdem. Zum ersten Mal seit dem Tod ihres Vaters schien Eve so was wie Lebensfreude wieder zu haben und das man das Bemerken konnte, finde ich unglaublich gelungen. Man musste nicht lange auf das Treffen der zwei warten aber lange genug, um zu Bemerken, wie sehr der Tod ihres Vaters Eve doch mitgenommen hat. Es war von Anfang an interessant das Buch zu lesen und nach und nach kam auch mehr Spannung hinein. Das Tempo war nicht zu schnell und auch nicht zu langsam, also genau richtig! Langweilige Stellen gab es eigentlich gar keine. Ich verfolgte mit großem Interesse die Reise der beiden auf einer Harley durch Frankreich (ich liebe Harleys!).Die Autorin hat es geschafft mit ihrem flüssigen Schreibstil und der einfachen Sprache einen an das Buch zu fesseln. Auch gelang es ihr, den Charakteren Leben einzuhauchen. Nicht nur den Charakteren, sondern auch der Umgebung und den Rest! Ich konnte mir das ganze Buch über wirklich bildlich vorstellen, wie alles aussieht und das ist ein sehr großer wichtiger Punkt für mich. Man reiste praktisch mit den Charakteren quer durch Frankreich; und da ich eh weiter als Roppenheim nie gekommen bin, war es praktisch wie Urlaub 😉.Leider muss ich doch einen negativen Kritikpunkt abgeben. Am Ende war es zu abrupt. Man hätte es noch länger schreiben können und vor allem war es so ein typisches Ende. Was ich aber noch klasse finde, ist, dass am Ende des Buches noch mal ein Appell der Autorin an die Leser kam, indem sie noch Mals verdeutlicht wie wichtig es ist, Blut zu spenden und auch als Spender eingetragen zu sein (im Bezug auf Blutkrebs).Fazit:Ein fesselndes Buch über Tod, Liebe und natürlich Jahresvorsätze. Ein Abenteuer mit einem Bad Boy durch Frankreich! Ein Buch, das alles hat, was man von einem Buch erwartet.Durch ihren flüssigen Schreibstil schafft es die Autorin den Charakteren Leben einzuhauchen und alles so gut zu beschreiben, dass es einen vorkommt, als wäre man mit dabei! Ein ganz klares must-read.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks