Bis ans Ende meiner Welt

von Emilia Lint 
3,5 Sterne bei21 Bewertungen
Bis ans Ende meiner Welt
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Positiv (11):
A

Schöne Geschichte, tragisches Ende

Kritisch (2):
Vb00kss avatar

Ich kam einfach nicht in die Geschichte rein, da es mir doch zu "pferdelastig" war und die Geschichte für mich an Charme verloren hat ...

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Inhaltsangabe zu "Bis ans Ende meiner Welt"

Juliane ist 35 Jahre alt, als sie eine furchtbare Nachricht wie ein Faustschlag trifft. Sie hat Krebs, der Tumor in ihrem Kopf ist unheilbar. Auf der Heimfahrt vom Krankenhaus verunglückt vor ihr auf der Autobahn ein Schlachtpferdetransport. Sie rettet impulsiv einen Wallach, den sie auf den Namen »Lazarus« tauft. Zu Hause angekommen beschließt sie, ihrem bisherigen Leben den Rücken zu kehren. Sie packt ihren alten Wanderrucksack, schreibt Abschiedsbriefe und bricht mit Lazarus auf. Und mit jedem Schritt mehr wandelt sich ihre Flucht vor der Krankheit zu einer Reise zu sich selbst ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442486199
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:16.10.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    crazy_book_lover1s avatar
    crazy_book_lover1vor einem Monat
    Kurzmeinung: 4,5 Sterne für ein berührendes Buch über eine Krebskranke Frau und ihre letzte Reise mit ihrem treuen Begleiter
    Die emotionale letzte Reise von Juliane

    Inhalt: 
    Juliane ist 35 als sie die schreckliche Diagnose erhält. Sie hat Krebs und wird bald sterben. Auf dem Weg nach Hause begegnet sie einem verunglückten Schlachtpferdetransport. Instiktiv rettet sie einen Wallach den sie Lazarus nennt.
    Kurzerhand beschließt sie alles hinter sich zu lassen und mit Lazarus auf eine letzte Reise zu gehen. Aus vermeindlicher Flucht wird ein Trip zur Selbstfindung...

    Meinung:
    1.Cover:
    Das Cover ist trotz der schlichten Art doch recht auffällig durch die überwiegend Orange Farbe. Meiner Meinung nach hätten angenehmere Farben einen besseren Effekt bewirkt, als einfach nur auffällig zu sein. Trotzdem passen die kleinen Details ganz gut zum Buch.

    2. Schreibstil
    Der Schreibstil ist recht angenehm, auch wenn das Buch manchmal ein paar Seiten weniger vertragen hätte. Trotzdem kommt man ganz gut durch das Buch und kann einen schönen Lesefluss entwickeln.

    3. Charaktere
    Juliane hat mir am Anfang nicht so zugesagt, da es einfach nicht recht nachvollziehbar war, warum sie die letzten Wochen/ Monate ihre Lebens alleine verbringen will, aber man schließt sie im laufe des Buches doch ins Herz. Sie trifft auf sooo viele nette Menschen, die auf sie eine positive Wirkung haben und sie dahingegen auch verändern. Ich hätte mir nur gewünscht, dass Juliane's Freund ein bischen mehr vorgekommen wäre. Es war dann doch etwas einseitiger.

    Fazit:
    Ein durchaus lesenswertes Buch, dass eine Frau auf ihrem letzten Weg begleitet und sie auf eine gute Art doch noch zur Vernunft kommen lässt. Von mir gibt es 4,5 von 5 Punkten.

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    Liz-liebt-buechers avatar
    Liz-liebt-buechervor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Es war sehr tragisch, aber dennoch hat mich das Ende irgendwie leider nicht überrascht
    Schönes Cover, leider fehlende Überraschung

    Meiner Meinung nach kann man das Buch lesen, aber man muss es nicht. Das eher schlichte Coverdesign finde ich sehr schön und auch die Idee der Geschichte ist spannend. Ich finde das Ende und die Hürden, die Juliane überwinden muss absolut nicht überraschend und sehr vorausschaubar. Dem Buch gebe ich 3 von 5 Sternen, da mir eindeutige Überraschungen und Spannungshöhepunkte fehlen

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    michelles-book-worlds avatar
    michelles-book-worldvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Für Pferdefreunde eine sehr gute Wahl!
    Bis ans Ende meiner Welt

    Bevor ich mit der Rezension beginne, möchte ich vorweg einmal sagen, dass man hier nicht auf Wunderheilung hoffen sollte. 


    Der Klappentext hat mich zu Beginn sehr angesprochen, deswegen musste ich dieses Buch haben. Dazu muss ich ehrlich sagen, dass die erste Hälfte des Buches nicht gerade spannend ist. Es wird erst nach ungefähr der zweiten Hälfte besser.


    Die Handlung kann man sicher nicht als rasant oder besonders spannend bezeichnen, aber es geht auch nicht um Spannung, sondern eher darum, was man mit der Zeit anfängt, die einem noch bleibt. 


    Auf ihrem Weg trifft die Protagonisten interessante Charaktere und nimmt den Leser auf eine Reise mit, die zum Nachdenken anregt. 


    Doch im Vordergrund steht einfach die Beziehung zwischen Mensch und Tier, die beiden so unheimlich viel gibt und einfach etwas ganz Besonderes ist – etwas, das sich jeder Tier- und vor allem Pferdefreund wünscht.


    Dennoch konnte mich das Buch leider nicht wirklich packen. Die Handlungen von Juliane sind mir meisten ziemlich unklar, aber ich denke das es auch mir schwierig fiel mich in die kranke Juliane hineinzuversetzen.


    Besonders gefallen hat mir die Bindung zwischen Juliane und Lazarus.


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    Heartbookss avatar
    Heartbooksvor 4 Monaten
    Biszum letzten Tag

    Cover:

    Das Cover ist in einem herrlichen Orange gehalten. iI Hintergrund sehen wir Juliane als schwarze Illustration auf einer Blumenwiese

    Meine Zusammenfassung und Meinung:

    Vorweg einmal ganz deutlich: Wer hier auf eine Wunderheilung hofft, der liegt leider falsch. Juliane ist gerade mal 35 Jahre alt, als ihr Arzt ihr mitteilt, dass sie nur noch wenige Wochen zu leben hat, das sie einen Tumor in ihrem Kopf hat, der nicht operierbar ist. Schon auf dem Weg nach Hause steht für sie der Entschluss fest: Sie möchte nicht mit Medikamenten vollgepumpt werden und schon gar nicht ihre letzten Momente an Apparaten im Krankenhaus verbringen. Auf dem Weg verunglückt vor ihr plötzlich ein Schlachttransporter und Juliane rettet, ohne groß nachzudenken, einen Wallach. Schnell packt sie ein paar Sachen zusammen und macht sich zusammen mit ihrem Pferd, welches sie „Lazarus“ nennt, auf den Weg ins Ungewisse.

    Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich den Anfang sehr schleppend fand. Fast die gesamte erste Hälfte hat es mir wirklich schwer gemacht, weiter zu lesen, weil sich die Story so sehr hinzog, weswegen ich einige Male pausieren musste. Ab der zweiten Hälfte ging es dann aber endlich voran und ich konnte den Rest quasi in einem Zuge lesen. Am Anfang bin ich leider nicht so gut mit Juliane klar gekommen. Dazu hatte sie mir einfach zu viele Entscheidungen getroffen, die ich einfach egoistisch fand, wie z. B. einfach abzuhauen. ohne mit ihrem Ehemann oder ihren Eltern darüber auch nur zu sprechen. Dieses Buch zeigt sehr gut, dass man mit Fremden über viel mehr reden kann, als mit teils engen Vertrauten, wenn es um schwierige Themen geht. Ich hatte mich für das Buch aufgrund des Klapptextes entschieden, weil mich solche Storys immer sehr fesseln. Der Schluss konnte mich am Ende dann überzeugen und ich kann das Buch guten Gewissens weiterempfehlen.

    Bewertung:

    Trotz schleppender ersten Hälfte gebe ich dem Buch 3 Sterne.


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    L
    Lesebegeistertevor 5 Monaten
    ...traurig...

    Eine furchtbare Diagnose die alles verändert.
    Juliane steht mit ihren 35 Jahren voll im Leben, als sie die Diagnose Gehirntumor erhält. Unheilbar, ihre bleiben nur noch wenige Monate.
    Sie entscheidet sich gegen eine Therapie. Auf dem Heimweg passiert ein Unfall mit einem Schlachtpferdetransporter. Sie rettet den Wallach den sie ab jetzt Lazarus nennt.
    Lazarus bringt Juliane auf die Idee eine letzte Reise zu machen, einfach zu verschwinden, alles hinter sich zu lassen.
    Ohne Ziel marschieren die zwei los und treffen auf ihrer Reise die verschiedensten Menschen und deren Schicksale.
    Juliane schreibt während dieser Reise auch einen Abschiedsbrief an ihren Mann Martin, ohne ihn den wahren Grund ihres plötzlichen Verschwindens zu erläutern.
    Lazarus wird zum besten Freund. Die Krankheit schreitet voran und Julia hat immer mehr Beschwerden. Dann trifft sie auf Arkadij und gemeinsam überqueren sie die Alpen.
    Ein letztes Mal erlebt sie Gefühle die sie schon lange nicht mehr hatte und ist für ein paar Tage glücklich.
    Doch irgendwann ist der Krebs zu stark...
    Obwohl man als Leser hofft, dass es Julian irgendwie schafft, hat der Roman ein trauriges Ende.
    Fand das Cover sehr schön und stimmig. Der Schreibstil ist berührend und mitreißend. Taschentücher sollte der Leser/in auf alle Fälle bereit halten,
    denn bei dieser Geschichte bekommt man garantiert feuchte Augen.

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    AlexandraHonigs avatar
    AlexandraHonigvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Traurige Geschichte für Pferdefreunde.
    Traurige Geschichte

    Bis ans Ende meiner Welt ♡

    Emilia Lint

    Juliane ist 35 Jahre alt, als sie eine furchtbare Nachricht wie ein Faustschlag trifft. Sie hat Krebs, der Tumor in ihrem Kopf ist unheilbar. Auf der Heimfahrt vom Krankenhaus verunglückt vor ihr auf der Autobahn ein Schlachtpferdetransport. Sie rettet impulsiv einen Wallach, den sie auf den Namen »Lazarus« tauft. Zu Hause angekommen beschließt sie, ihrem bisherigen Leben den Rücken zu kehren. Sie packt ihren alten Wanderrucksack, schreibt Abschiedsbriefe und bricht mit Lazarus auf. Und mit jedem Schritt mehr wandelt sich ihre Flucht vor der Krankheit zu einer Reise zu sich selbst ...

    Ehrlich gesagt, habe ich nun ziemlich lange gebraucht, um dieses Buch zu beenden. Weil der Klappentext mich so angesprochen hat, musste ich das Buch unbedingt haben, kam aber nicht so richtig in die Geschichte, dabei war ich so gespannt, wie sich die letzte Reise einer krebskranken Frau mit ihrem Pferd entwickeln wird. Der Anfang ist leider sehr langatmig, so dass ich es immer wieder beiseitegelegt habe. Die zweite Hälfte hat mir schon besser gefallen, aber wirklich packen konnte mich das Buch leider nicht. Ich konnte nicht alle Handlungen der Protagonistin nachvollziehen, aber es ist auch wirklich schwierig sich in ihre Situation versetzen zu wollen.
    Besonders gut gefallen hat mir jedoch, dass die Beziehung zwischen Juliane und ihrem Pferd Lazarus im Vordergrund stand. Also gerade für Pferdefreunde eine tolle Geschichte!

    3 von 5 ♡

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    Almenavor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Schöne Geschichte, tragisches Ende
    Bis ans Ende meiner Welt

    Bis ans Ende meiner Welt- Emilia Lint

    Klappentext:

    Juliane ist 35 Jahre alt, als sie eine furchtbare Nachricht wie ein Faustschlag trifft. Sie hat Krebs, der Tumor in ihrem Kopf ist unheilbar. Auf der Heimfahrt vom Krankenhaus verunglückt vor ihr auf der Autobahn ein Schlachtpferdetransport. Sie rettet impulsiv einen Wallach, den sie auf den Namen »Lazarus« tauft. Zu Hause angekommen beschließt sie, ihrem bisherigen Leben den Rücken zu kehren. Sie packt ihren alten Wanderrucksack, schreibt Abschiedsbriefe und bricht mit Lazarus auf. Und mit jedem Schritt mehr wandelt sich ihre Flucht vor der Krankheit zu einer Reise zu sich selbst ...

    Meinung:

    Bis ans Ende meiner Welt ist ein etwas anderer Roman. Es geht um Juliane die mit gerade einmal 35 Jahren tödlich erkrankt ist. Sie hat nur noch wenige Woche zu Zeit um das Leben zu leben. Sie entscheidet sich für eine Reise mit ihrem Pferd Lazarus. Man merkt das die Autorin selbst Pferde liebt. Denn mit jedem Wort glaubt man das Juliane eine besondere Verbindung zu Lazarus hat.
    Juliane bekommt unterwegs noch einen Wegbegleiter. Gemeinsam überqueren sie die Alpen. Doch leider ohne Happy End.

    Fazit:

    Bis ans Ende meiner Welt ist ein schöner Roman trotz dem traurigen Ende. Man fühlt mit. Nicht immer kann es ein Happy End geben so ist das Leben...

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    SylviaRietschels avatar
    SylviaRietschelvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Eine besondere Geschichte, die in der ersten Hälfte leider recht langatmig ist
    Rezension zu >Bis ans Ende meiner Welt< von Emilia Lint

    Ich lese wirklich sehr selten Bücher mit traurigem Inhalt, weil ich es eben eher locker und leicht mag (natürlich gern auch mit Drama, aber eben nichts Schweres). Deswegen war ich bei diesem Buch lange nicht sicher, ob ich es mir zutraue, doch schließlich siegte die Neugier. Ich liebe Pferde und gerade das hat mich wohl an dieser Geschichte besonders angezogen: diese innige Beziehung zwischen Mensch und Tier. Und ich bin froh, dass ich mich ran gewagt habe.

    Schon anhand des Klappentextes ist klar, dass es sich hier um keine nette Geschichte für zwischendurch handelt. Es geht um eine krebskranke Frau und ihre letzte Reise. Da ist schon von vornherein klar, dass die Story tiefer geht und vielleicht auch noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Ich muss leider gestehen, dass mir die erste Hälfte des Buches nicht leicht fiel. Es gab leider einige Längen, weswegen ich das Buch etliche Male aus der Hand gelegt habe, dennoch schaffte es die Autorin, mich besonders in der zweiten Hälfte zu packen. Abgesehen von dieser Kritik merkt man einfach, dass sie mit viel Leidenschaft dabei war – das ganze Werk steckt voller Leben. Juliane ist eine tolle Protagonistin, in die ich mich gut hineinversetzen konnte, obwohl ich nicht jede ihrer Entscheidungen gut fand. Aber in so einem Fall gibt es wohl kein richtig oder falsch. Man muss seinen eigenen Weg gehen. Und das hat Juliane getan.

    Die Handlung kann man sicher nicht als rasant oder besonders spannend bezeichnen, aber es geht auch nicht um Spannung, sondern eher darum, was man mit der Zeit anfängt, die einem noch bleibt. Auf ihrem Weg trifft die Protagonisten interessante Charaktere und nimmt den Leser auf eine Reise mit, die zum Nachdenken anregt. Doch im Vordergrund steht einfach die Beziehung zwischen Mensch und Tier, die beiden so unheimlich viel gibt und einfach etwas ganz Besonderes ist – etwas, das sich jeder Tier- und vor allem Pferdefreund wünscht.

    Fazit:

    „Bis ans Ende meiner Welt“ ist besonders für Pferdefreunde ein wirklich tolles Buch. Im Vordergrund steht die Beziehung zwischen Mensch und Tier, die hier etwas ganz Besonderes darstellt. Leider war die erste Hälfte des Buches recht langatmig, doch der zweite Teil konnte mich packen und mitreißen. Ich vergebe 3/5 Leseeulen.

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    tootsy3000s avatar
    tootsy3000vor 8 Monaten
    Eine letzte Reise

    Bis ans Ende meiner Welt ist kein fröhliches oder spannendes Abenteuerbuch. Wie könnte es das auch sein, denn Juliane ist todkrank. Ihr Arzt gibt ihr nur noch wenige Wochen zu leben. Die junge Frau will die Zeit, die ihr noch bleibt, nutzen. Für sie steht fest, dass sie unter gar keinen Umständen mit Medikamente vollgepumpt werden soll oder schlimmer noch, dass sie, wenn es dem Ende zu geht, an irgendwelchen Apparaten angehängt ist. Während der Heimfahrt vom Krankenhaus schon, reift in ihr ein Plan. Der Zwischenfall mit dem Schlachttransporter verstärkt ihn nur noch. Kurz entschlossen sucht sie alles nötige zusammen und macht sich auf, zusammen mit dem geretteten Pferd „Lazarus“, zu einer letzten ausgedehnten Wanderung. Wohin die Reise geht, wird sich zeigen ….

    Obwohl mich die Inhaltsbeschreibung gleich angesprochen hat, konnte ich mich nicht gleich mit dem Stil der Autorin anfreunden. Was der Grund dafür war, ist mir selber nicht ganz klar. An den Charakteren lag es nicht, denn diese empfand ich als recht ehrlich und lebensecht dargestellt. In Juliane konnte ich mich einerseits gut hineinversetzten, andererseits fand ich ihr Vorgehen, einfach abzutauchen und für ihren Mann und ihre Eltern spurlos von der Bildfläche zu verschwinden, recht egoistisch. Erst mit der Zeit konnte ich das besser verstehen.

    Auf ihrem Weg quer durch das Land begegnet Juliane interessanten Menschen. Wie aus Fremden Freunde werden können ist schön beschrieben. Auch wie diese Fremden mit ihr und ihrer Krankheit umgingen hat mir gefallen. Manchmal ist es leichter mit jemand Unbekannten über schwierige Themen zu sprechen, als mit Menschen die einem bekannt und vertraut sind. Das konnte man in der Geschichte ganz stark spüren.


    In dieser Nacht träumte Juliane von den Bergen, von schneebedeckten Gipfeln und schartigen Tälern, von blühenden Almwiesen und verwitterten Hütten. S. 145

    Der Geschichte merkt man die Leidenschaft der Autorin für das Wandern und die Berge auch an. Die Gegend, die Berglandschaft und ihre Bewohner sind gut dargestellt. Haben mitunter auch etwas Rau-Romantisches.

    Und dann ist da noch Lazarus, der tierische Held in der Geschichte. Selber mit Problemen behalftert, findet er in Juliane seinen Menschen. Auch Tiere funktionieren nicht immer wie der Mensch es gerne hätte. Lazarus ist das beste Beispiel dafür. Ungehorsam, störrisch, eigensinnig, ein Vollschaden sozusagen. Juliane war seine Rettung und Lazarus war die ihre.

    Mein Fazit:

    Auch wenn die Geschichte ein trauriges Ende hat, schafft es die Autorin, den Leser gestärkt daraus zu entlassen. Nette Begegnungen und schöne Erlebnisse runden die Handlung schön ab. Liebenswert!

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    L
    Lesebegeistertevor 8 Monaten
    ...eine letzte Reise...

    Eine furchtbare Diagnose die alles verändert.
    Juliane steht mit ihren 35 Jahren voll im Leben, als sie die Diagnose Gehirntumor erhält. Unheilbar, ihre bleiben nur noch wenige Monate.
    Sie entscheidet sich gegen eine Therapie. Auf dem Heimweg passiert ein Unfall mit einem Schlachtpferdetransporter. Sie rettet den Wallach den sie ab jetzt Lazarus nennt.
    Lazarus bringt Juliane auf die Idee eine letzte Reise zu machen, einfach zu verschwinden, alles hinter sich zu lassen.
    Ohne Ziel marschieren die zwei los und treffen auf ihrer Reise die verschiedensten Menschen und deren Schicksale.
    Juliane schreibt während dieser Reise auch einen Abschiedsbrief an ihren Mann Martin, ohne ihn den wahren Grund ihres plötzlichen Verschwindens zu erläutern.
    Lazarus wird zum besten Freund. Die Krankheit schreitet voran und Julia hat immer mehr Beschwerden. Dann trifft sie auf Arkadij und gemeinsam überqueren sie die Alpen.
    Ein letztes Mal erlebt sie Gefühle die sie schon lange nicht mehr hatte und ist für ein paar Tage glücklich.
    Doch irgendwann ist der Krebs zu stark...
    Obwohl man als Leser hofft, dass es Julian irgendwie schafft, hat der Roman ein trauriges Ende.
    Fand das Cover sehr schön und stimmig. Der Schreibstil ist berührend und mitreißend. Taschentücher sollte der Leser/in auf alle Fälle bereit halten,
    denn bei dieser Geschichte bekommt man garantiert feuchte Augen.

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