Emilia Pfeifer Im Namen der Gerechtigkeit? - Misshandelt im Namen seiner Ehre Band 2 - Tatsachenroman

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Inhaltsangabe zu „Im Namen der Gerechtigkeit? - Misshandelt im Namen seiner Ehre Band 2 - Tatsachenroman“ von Emilia Pfeifer

Emilia Pfeifer wurde von dem Mann, den sie liebte, schwer misshandelt, fürchtete um ihr Leben und floh außer Landes nach Hause zu ihrer Familie. Die Gewalt, die ihr angetan wurde, wollte sie nicht ungesühnt lassen. Ein Jahr später: Gegen ihren Peiniger läuft ein Verfahren, Emilia wird als Zeugin zu einem Gerichtstermin geladen. Was ihr bevorsteht, hält sie noch nicht für möglich. Die Reise in die Türkei wird zu einer Reise zurück an die Orte der ihr zugefügten Gewalt. Eine Reise an die Orte brutal zerschlagener Träume. Der bevorstehende Prozess gegen Idris, den Täter, wird für sie zur Farce. Lesen Sie, wie es weitergeht. Die wahre Geschichte einer Frau, die an das Gute glaubte und hart auf dem Boden der Tatsachen aufschlug.

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  • Der Weg aus der Misshandlung

    Im Namen der Gerechtigkeit? - Misshandelt im Namen seiner Ehre Band 2 - Tatsachenroman
    kiki62

    kiki62

    17. April 2014 um 08:19

    Bibliografie: erschienen im Verlag DeBehr 2014 umfasst 221 Seiten Inhalt: Emilia geht zurück in die Türkei, da sie sich endlich wieder um ihr Geschäft kümmern musste. Was sie nicht berücksichtigt, ist die Tatsache, dass ihr Peiniger und ehemaliger Freund Idris darüber informiert werden würde. Nun folgen Angst und Bedrohung. Auch vonseiten des Anwaltes hat sie wenig Hilfe zu erwarten. Alle Versprechungen, die ihr Anwalt und Justiz gemacht hatten, sind ergebnislos verlaufen. Emilia hat nicht vor, sich durch diesen Mann in ihrem Leben einschränken zu lassen. Deshalb nimmt sie ihr Schicksal selbst in die Hand und macht ihren ehemaligen Freund auf eigene Faust ausfindig. Dass sie sich dabei in große Gefahr begibt, ignoriert sie in diesem Moment, denn sie erhofft sich dadurch, dass die Behörden endlich ihre Arbeit forcieren. Doch auch danach wird sie wieder enttäuscht. Im Vordergrund ihres Lebens steht ihre kleine und noch junge Firma, die sie endlich voranbringen will. Jedoch lässt der Mann, der ihr so viel Leid angetan hat, nichts unversucht, um sie und ihre Pläne auszubremsen. Sein rigides Vorgehen bleibt auch bei ihr nicht ohne Folgen. Die ständigen Bedrohungen führen dazu, dass Emilia schon mit dem Gedanken spielt, lieber wieder zu dem Mann zurückzugehen, um endlich wieder unbehelligt leben zu können. Ihr Vertrauen in die Behörden und zu ihrem Rechtsanwalt war so stark angeschlagen, dass sie an ein ihr zustehendes Urteil am Ende nicht mehr glauben konnte. Auch in Deutschland konnte sie keinen Abstand gewinnen. So beschloss sie, ihre gesamte Existenz in der Türkei zu kappen und wieder in Deutschland neu anzufangen. Ständig auf der Flucht zu sein, war für sie keine Option. Obwohl sie schon nicht mehr daran glaubte, begann auch der Prozess gegen den brutalen Mann. Und sie musste nach richterlicher Anordnung zur Verhandlung erscheinen. Was sie nicht ahnte, war die Tatsache, dass ihm ein Urteil gesprochen wurde, das sie, als Opfer verhöhnte. Sprachliche Gestaltung und Cover: Mit viel Empathie lässt die Autorin den Leser an ihrem Leben teilhaben. Sie beschreibt ihre Gefühle so, dass der Leser zwar mitfühlen kann, aber auch noch genügend Raum für eigene Vorstellungen bleibt. An manchen Stellen greift sie auf eine nüchterne Darstellung, um den Leser zu eigenen Bildern anzuregen. Einfühlsam, emotional aber auch sachlich – der Sprachstil passt sich den entsprechenden Situationen an. Schon das Cover lässt erahnen, dass die Autorin ihrem „Paradies“ den Rücken gekehrt hat. Somit ist der Satzanfang, der bei Verkündung eines jeden Urteils steht auch mit einem Fragezeichen versehen. Und das Buch bestätigt diese Infragestellung.  Eigene Meinung: Hat man beide Bücher gelesen, sieht man auch die starke Entwicklung, die Autorin genommen hat. Von einer Frau, die sich für eine Liebe aufgegeben hat, zu einer Frau, die selbstbewusst ihr Leben in die Hand nimmt und wieder ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben führen kann. Eine Frau, die nicht vergisst, aber dennoch einen Schlussstrich ziehen kann. Zu keiner Zeit lässt sie den Schluss zu, dass sie Hassgefühle entwickelt hat. Sie zeigt lediglich, dass sie von der Arbeit des Anwaltes und der Justiz maßlos enttäuscht ist. Emilia Pfeifer beschreibt zum einen, was Frauen erdulden, um die scheinbare Liebe eines Menschen zugewinnen, zum anderen auch die Bedeutung einer starken Familie und die damit verbundene neu gewonnene Kraft, mit der es solchen Frauen gelingen kann, sich aus ihrem Martyrium zu befreien. Mit beiden Büchern will sie anderen Frauen, die in ähnlichen Situationen leben, Kraft und Mut geben, sich ein eigenständiges und glückliches Leben wiederaufzubauen. Ein Roman, ein Tatsachenbericht, ein Ratgeber – Das alles vereinen beide Bücher.

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  • Enttäuscht von der Gerechtigkeit

    Im Namen der Gerechtigkeit? - Misshandelt im Namen seiner Ehre Band 2 - Tatsachenroman
    Katja05

    Katja05

    30. January 2014 um 12:52

    Bibliografie: erschienen im Verlag DeBehr 2014 umfasst 221 Seiten Inhalt: Emilia geht zurück in die Türkei, da sie sich endlich wieder um ihr Geschäft kümmern musste. Was sie nicht berücksichtigt, ist die Tatsache, dass ihr Peiniger und ehemaliger Freund Idris darüber informiert werden würde. Nun folgen Angst und Bedrohung. Auch vonseiten des Anwaltes hat sie wenig Hilfe zu erwarten. Alle Versprechungen, die ihr Anwalt und Justiz gemacht hatten, sind ergebnislos verlaufen. Emilia hat nicht vor, sich durch diesen Mann in ihrem Leben einschränken zu lassen. Deshalb nimmt sie ihr Schicksal selbst in die Hand und macht ihren ehemaligen Freund auf eigene Faust ausfindig. Dass sie sich dabei in große Gefahr begibt, ignoriert sie in diesem Moment, denn sie erhofft sich dadurch, dass die Behörden endlich ihre Arbeit forcieren. Doch auch danach wird sie wieder enttäuscht. Im Vordergrund ihres Lebens steht ihre kleine und noch junge Firma, die sie endlich voranbringen will. Jedoch lässt der Mann, der ihr so viel Leid angetan hat, nichts unversucht, um sie und ihre Pläne auszubremsen. Sein rigides Vorgehen bleibt auch bei ihr nicht ohne Folgen. Die ständigen Bedrohungen führen dazu, dass Emilia schon mit dem Gedanken spielt, lieber wieder zu dem Mann zurückzugehen, um endlich wieder unbehelligt leben zu können. Ihr Vertrauen in die Behörden und zu ihrem Rechtsanwalt war so stark angeschlagen, dass sie an ein ihr zustehendes Urteil am Ende nicht mehr glauben konnte. Auch in Deutschland konnte sie keinen Abstand gewinnen. So beschloss sie, ihre gesamte Existenz in der Türkei zu kappen und wieder in Deutschland neu anzufangen. Ständig auf der Flucht zu sein, war für sie keine Option. Obwohl sie schon nicht mehr daran glaubte, begann auch der Prozess gegen den brutalen Mann. Und sie musste nach richterlicher Anordnung zur Verhandlung erscheinen. Was sie nicht ahnte, war die Tatsache, dass ihm ein Urteil gesprochen wurde, das sie, als Opfer verhöhnte. Sprachliche Gestaltung und Cover: Mit viel Empathie lässt die Autorin den Leser an ihrem Leben teilhaben. Sie beschreibt ihre Gefühle so, dass der Leser zwar mitfühlen kann, aber auch noch genügend Raum für eigene Vorstellungen bleibt. An manchen Stellen greift sie auf eine nüchterne Darstellung, um den Leser zu eigenen Bildern anzuregen. Einfühlsam, emotional aber auch sachlich – der Sprachstil passt sich den entsprechenden Situationen an. Schon das Cover lässt erahnen, dass die Autorin ihrem „Paradies“ den Rücken gekehrt hat. Somit ist der Satzanfang, der bei Verkündung eines jeden Urteils steht auch mit einem Fragezeichen versehen. Und das Buch bestätigt diese Infragestellung.  Eigene Meinung: Hat man beide Bücher gelesen, sieht man auch die starke Entwicklung, die Autorin genommen hat. Von einer Frau, die sich für eine Liebe aufgegeben hat, zu einer Frau, die selbstbewusst ihr Leben in die Hand nimmt und wieder ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben führen kann. Eine Frau, die nicht vergisst, aber dennoch einen Schlussstrich ziehen kann. Zu keiner Zeit lässt sie den Schluss zu, dass sie Hassgefühle entwickelt hat. Sie zeigt lediglich, dass sie von der Arbeit des Anwaltes und der Justiz maßlos enttäuscht ist. Emilia Pfeifer beschreibt zum einen, was Frauen erdulden, um die scheinbare Liebe eines Menschen zugewinnen, zum anderen auch die Bedeutung einer starken Familie und die damit verbundene neu gewonnene Kraft, mit der es solchen Frauen gelingen kann, sich aus ihrem Martyrium zu befreien. Mit beiden Büchern will sie anderen Frauen, die in ähnlichen Situationen leben, Kraft und Mut geben, sich ein eigenständiges und glückliches Leben wiederaufzubauen. Ein Roman, ein Tatsachenbericht, ein Ratgeber – Das alles vereinen beide Bücher.

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