Wir Strebermigranten

von Emilia Smechowski 
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Wir Strebermigranten
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Ehrliches Erinnern und konsequentes selbstbestimmtes Weiterleben.

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Inhaltsangabe zu "Wir Strebermigranten"

Emilia war noch Emilka, als ihre Eltern mit ihr losfuhren – raus aus dem grauen Polen, nach Westberlin! Das war 1988. Nur ein Jahr später hatte sie einen neuen Namen, ein neues Land, eine neue Sprache: Sie war jetzt Deutsche, alles Polnische war unerwünscht. Wenn die neuen Kollegen der Eltern zum Essen kamen, gab es nicht etwa Piroggen, sondern Mozzarella und Tomate. Und als Emilia ein Deutschdiktat mit zwei Fehlern nach Hause brachte, war ihre Mutter entsetzt: Was war schiefgelaufen? Ergreifend erzählt Emilia Smechowski die persönliche Geschichte einer kollektiven Erfahrung: eine Geschichte von Scham und verbissenem Aufstiegswillen, von Befreiung und Selbstbehauptung.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783446256835
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Erscheinungsdatum:24.07.2017

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    anneschuesslervor 10 Monaten
    Ein wunderschönes, tieftrauriges Buch

    Emilia ist fünf, als ihre Eltern die Koffer für einen Urlaub in Italien packen, sie und ihre kleine Schwester in den Polski Fiat setzen und losfahren. Aber eben nicht nach Italien, sondern nach Deutschland, über die Grenze, erst in die DDR und dann nach West-Berlin. Niemand durfte etwas wissen, im Auto sind Badeanzüge und ein Zelt, das deutsche Wörterbuch haben die Eltern zu Hause vergessen.

    In Deutschland angekommen lernen Emilia und ihre Schwester vor allem eins: Nicht auffallen. Und außerdem: Nicht Polnisch sein. So wie die Kinder in der Schule strebsam versuchen, immer die besten zu sein, so werden die Eltern zu Musterdeutschen. Eigenheim, Auto, ein guter Job, drei Kinder. Wenn die Mutter Freunde einlädt, gibt es Tomate mit Mozzarella nach einem Rezept aus der Brigitte, keine Piroggen und keine Żurek. Alles Polnische wird abgestreift, aber weil man eben nicht seine ganze Vergangenheit abstreifen kann, bleibt eine Leere zurück, die auch Emilia spürt. Sie stürzt sich in die Musik, will Sängerin werden, eine Auflehnung gegen die elterlichen Pläne, die Flucht nach vorne in ein eigenes Leben. Bis sie erkennt, dass sie nicht allein ist, dass sie umgeben ist von Menschen mit polnischen Wurzeln, ähnlichen Biographien und auch alle unsichtbar. Strebermigranten, die sich so gut anpassten, dass man sie gar nicht mehr als Migranten wahrnimmt. Erst da macht sich Emilia auf die Suche nach ihrer eigenen polnischen Identität.

    Wir Strebermigranten ist ein wunderschönes, aber auch tieftrauriges Buch, denn es handelt von Menschen, die nicht das Glück hatten, einfach sie selbst sein zu dürfen oder es sich selber verboten. Es handelt von verlorener Heimat und dem Gefühl, nie Teil von etwas zu sein. Es handelt von Leuten, die sich so sehr anpassen, dass sie vergessen, wer sie sind und was sie wollen. Es handelt von Eltern und Kindern und Großeltern, vom Wunder des Westens und vom Wunder des Ostens.

    Ein Buch, dass ich vielleicht deswegen als so traurig empfand, weil es das Gegenteil von meiner Geschichte ist. Weil ich vermuten muss, dass gar nicht so weit weg von mir genau solche Geschichten stattfanden, ohne dass ich es merkte (das war ja auch genau der Sinn). Weil es tatsächlich ein unsichtbares Stück deutscher Geschichte ist.

    Am Ende aber auch ein hoffnungsvolles Buch, weil es auch davon erzählt, wie sich Emilia und die anderen Strebermigranten langsam ihre Identität und damit auch ihre Geschichte zurückerobern.

    Nur für den Fall, dass ich das ganze Lob zu subtil verteilt haben sollte, hier also noch mal im Klartext: Lest dieses Buch! Verschenkt dieses Buch! Denn, auch wenn so vieles daran traurig ist, so lässt es einen doch glücklich und satt zurück. Fast so, als hätte man polnische Piroggen im Bauch.

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    buecherkompasss avatar
    buecherkompassvor einem Jahr
    WIR STREBERMIGRANTEN. EMILIA SMECHOWSKI.

    INHALT

    Emilia Smechowski erzählt von einem Schicksal, das so kein Einzelfall ist. Mit ihren Eltern flieht die Autorin 1988 aus Polen nach Westberlin. Als sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge wagen sie in Deutschland den Neuanfang. Doch das neue Leben macht es erforderlich die Vergangenheit hinter sich zu lassen – mit Polen abzuschließen. Und so geraten die polnischen Wurzeln der Familie zunehmend in Vergessenheit.

    Doch ist es wirklich das, was eine gelungene Integration ausmacht: Die eigene Herkunft zu verleugnen und in einem fremden Land eine neue Identität anzunehmen?

    Jahre später macht sich die innerlich zerissene Emilia auf die Suche nach ihrem Ursprung und stellt fest: sie ist nicht alleine. Plötzlich begegnen ihr täglich Landsleute, die ihre Wurzeln ebenso gekonnt zu verstecken wussten, wie Emilia.

    Doch damit ist jetzt Schluss.


    MEINUNG

    In einem ergreifenden Essay erzählt Emilia von ihrem Schicksal und damit zugleich auch von dem Schicksal zahlreicher weiterer Polen, die in den 80er Jahren nach Deutschland reisten, um dort einen Neuanfang zu wagen.

    In Deutschland wurden viele von ihnen mit offenen Armen empfangen – erhielten einen neuen Namen, einen neuen Geburtsort. Um bloß nicht als Migranten aufzufallen tauchten sie in der Masse unter. Büffelten stundenlang, um Deutsch zu lernen und in der Öffentlich bloß kein polnisches Wort fallen lassen zu müssen. Fehltritte wurden unter den polnischen Migranten nicht akzeptiert. Assimilation als oberste Priorität – Strebermigranten eben.

    Emilia fühlt sich innerlich zerrissen. Der Zwang zur Perfektion und das ewige Versteckspiel verlangen der jungen Frau viel ab. Nach Jahren des Untertauchens, entschließt sie sich dazu, sich ihren polnischen Wurzeln zu öffnen. Überrascht erfährt Emilia in Folge dessen, dass ihr Schicksal kein Einzelfall ist.

    In Wir Strebermigranten illustriert Emilia ihre Erfahrungen (ebenso wie die vieler anderer) und macht uns damit ein Schicksal zugänglich, dem in der Öffentlichkeit bislang viel zu wenig Beachtung geschenkt wurde.

    Ein toller Bericht und eine absolute Leseempfehlung!

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    Girdies avatar
    Girdievor einem Jahr
    Eine Geschichte vieler Polen und eine ganz persönliche der Autorin

    Im Buch „Wir Strebermigranten“ erzählt die Autorin Emilia Smechowski die Geschichte der Flucht ihrer polnischen Eltern im Jahr 1988, die sie selbst als Fünfjährige miterlebt hat. Die 1980er-Jahre waren eine Zeit des Aufbruchs in Polen mit dem Bestreben die Wirtschaftslage zu stabilisieren und sich von der Politik des Ostblocks zu lösen. Emilias Eltern fühlten sich unfrei, ausreisen durfte man nur mit Reisepass, der dem Vater verwehrt wurde. Heute fühlt sich die Autorin von den Flüchtenden aus Syrien, dem Sudan oder Irak in besonderer Weise berührt. Auch sie ist eine Geflüchtete und dennoch sind die Umstände gänzlich andere

    In ihrer Geschichte beschäftigt sie sich vor allem damit, wieso heute die Flüchtlinge so starke Emotionen im Aufnahmeland hervorrufen und warum es so schwierig ist, die Angekommenen zu integrieren. Denn vor allem in den 1980ern ist etwa eine Million Polen nach Deutschland eingewandert, die aber seltsamerweise wenig aufgefallen ist. Das lag zum einen daran, dass viele von ihnen aufgrund der Vergangenheit mindestens eines Familienmitglieds das Anrecht hatten, als Deutsche zu gelten, so wie es auch bei der Familie von Emilia Smechowski der Fall war. Andererseits bemühten sich die eingereisten Polen um Assimilation mit ihrer Umgebung. Auch die Eltern der Autorin waren darum bemüht, von Beginn an wie Deutsche zu leben, also nicht nur die Sprache zu lernen sondern sich auch mit der Kultur der Deutschen auseinanderzusetzen.

    Bei uns im Westen Deutschlands leben viele Griechen, Portugiesen und Türken, die vor allem in den 1960er als Gastarbeiter eingereist sind. Sowohl Griechen als auch Portugiesen haben eigene Versammlungsheime, eigene Kirchengemeinden und eigene Volkstanzgruppen die bei Festivitäten gern gesehen sind. Ursprünglich aus Polen stammende Bekannte habe ich auch genügend, muss aber länger darüber nachdenken, wer zu dieser, immerhin zweitgrößten Migrationsgruppe Deutschlands gehört, denn meist erkennt man im Gespräch noch nicht einmal einen Akzent, entsprechend der Bezeichnung der Autorin erscheint mir der Begriff „Strebermigranten“ zu passen. Auffällig ist höchstens der Vorname, wenn gerade Zwanzigjährige mit Hans oder Erika angesprochen werden. Sobald diese Gedanken da waren, habe ich fasziniert die Schilderungen der Autorin gelesen und dieses Stück Geschichte einmal aus einer ganz anderen Sicht gesehen.

    Ihr Buch erzählt aber nicht nur von der Flucht und dem Ankommen der Familie, sondern auch von ihrer ganz eigenen Loslösung aus dem Familienverbund und dem langsamen Vortasten in beruflicher Hinsicht auf für sie ungewohntem Terrain ohne der Hilfe der Eltern, die ihren Vorstellungen entgegen standen. Gerade der Weg ihrer Selbstverwirklichung hat bei ihr jedoch den Wunsch freigesetzt sich mit ihrer Vergangenheit auseinanderzusetzen und auszusöhnen.

    „Wir Strebermigranten“ ist die Geschichte vieler Polen und eine ganz persönliche der Autorin, ein Reisebericht, ein Familienroman und eine kulturelle Auseinandersetzung. Emilia Smechowski beobachtet scharf. Sie lenkt den Blick auf die aktuelle Flüchtlingslage und wirft Fragen nach der Möglichkeit einer besseren Integration auf. Das Buch bringt einen Abschnitt der Flüchtlingspolitik Deutschlands ans Licht, der bisher eher verborgen liegt. Die Aussagen des Buchs sind eine Beschäftigung mit ihnen wert und daher vergebe ich gerne eine Leseempfehlung.

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    splitterherzs avatar
    splitterherzvor einem Jahr
    MUTIG, EHRLICH, SCHONUNGSLOS

    Emilia war noch Emilka, als ihre Eltern mit ihr losfuhren – raus aus dem grauen Polen, nach Westberlin! Das war 1988. Nur ein Jahr später hatte sie einen neuen Namen, ein neues Land, eine neue Sprache: Sie war jetzt Deutsche, alles Polnische war unerwünscht. Wenn die neuen Kollegen der Eltern zum Essen kamen, gab es nicht etwa Piroggen, sondern Mozzarella und Tomate. Und als Emilia ein Deutschdiktat mit zwei Fehlern nach Hause brachte, war ihre Mutter entsetzt: Was war schiefgelaufen? Ergreifend erzählt Emilia Smechowski die persönliche Geschichte einer kollektiven Erfahrung: eine Geschichte von Scham und verbissenem Aufstiegswillen, von Befreiung und Selbstbehauptung.

    MUTIG, EHRLICH, SCHONUNGSLOS 
    Ich habe keinen polnischen Migrationshintergrund. Keinen jedenfalls, der mich in eine Identitätskrise stürzen würde. Die polnischen Wurzeln in meiner Familie (übrigens mütterlicher- UND väterlicherseits) liegen so viele Generationen zurück, dass ich zu Polen keine direkte Verbindung habe - mal abgesehen davon, dass mein Freund polnisch stämmig ist und in den 90er Jahren mit seiner Familie nach Deutschland kam. Meine Motivation "Wir Strebermigranten" von Emilia Smechowski zu lesen, liegt daher unter anderem darin und  außerdem in der Tatsache begründet, dass mein Heimatbegriff durch viele Umzüge (auch über die Landesgrenze hinaus, tatsächlich sogar in den Osten, jedoch nach Tschechien) etwas weiter und unkoventioneller gefasst ist und meine Identität definitiv geprägt hat. Migration und Integration sind schon seit Langem aktuelle und relevante Begriffe, die unser Gesellschaftsbild prägen und immer wieder zu Diskussionen führen. Und noch viel wichtiger: sie gehen uns alle etwas an. Sie sind allgegenwärtig und müssen hörbar gemacht werden, damit Verständnis entstehen kann. "Wir Strebermigranten" ist ein solches Buch, das die Stimme einer Generation mit Migrationshintergrund und die Schwierigkeiten mit diesem hörbar, sichtbar und verständlich macht.

    "Wir Strebermigranten" ist eine Lebensgeschichte, eine Migrationsgeschichte, ein Familienroman , eine Autobiographie und ein kritischer Blick auf eine Situation zugleich. Emilia Smechowski erzählt ihre eigene Lebens- und Migrationsgeschichte und zieht dabei nicht nur Verbindungen zu der aktuellen Flüchtlingssituation, sondern hat noch dazu einen ungeschönten, ehrlichen und kritischen Blick auf sich selbst, ihre Familie, Polen, Deutschland und alles dazwischen. Mit ihrer nachdenklichen und reflektierenden Erzählstimme und einer bildhaften Sprache nimmt sie den Leser mit auf eine generationsübergreifende Reise von Polen nach Deutschland und wieder zurück. Sie beleuchtet dabei nicht nur ihre eigene Kindheit und die Problematik der Scham, sondern auch die Geschichte ihrer Eltern, sodass ein plastisches Bild einer Familie entsteht. Thema ist vor allen Dingen die Unsichtbarkeit der Polen, die zwar als zweitgrößte Migrationsgruppe in Deutschland lebt, jedoch im Vergleich als integriert und unauffällig gilt. Das diese Tatsache nicht unbedingt ein Grund zur Freude und vielmehr eine Konsequenz der Scham und des Verlustes der eigenen Identität ist, wird in "Wir Strebermigranten" von verschiedenen Seiten beleuchtet und kommentiert. 
    WAS IST EIGENTLICH EINE GELUNGENE UND GUTE INTEGRATION?
    Auch wenn meine Verbindung zu dem Land mit der weiß-roten Flagge nicht konkret ist und mein Wissen über Polen sich (bisher!) auf Bigos, Piroggen (yummy!) und einige Wortfetzen beschränkt, konnte "Wir Strebermigranten" mich fesseln, aufwühlen und mir eine Thematik vor Augen halten, die mir so gar nicht unbedingt bewusst war. Die Frage, was eine gute und für alle Seiten gelungene Integration denn nun eigentlich ausmacht, steht dabei stets im Mittelpunkt - die Antwort ist in jedem Fall nicht das Verstummen und Verstecken einer Herkunft, wie es viele polnische Migranten aus verschiedenen Gründen augenscheinlich getan haben. Emilia Smechowski schafft es, nicht nur ihre eigene Geschichte auf eine kritische und ehrliche Weise zu erzählen, sondern schlägt zudem eine Brücke, indem sie den Leser dazu bringt, den eigenen Gedankenschatz und den Umgang mit Integration und Migration zu überdenken und den Blick auch auf das eigene Land noch weiter zu schärfen. Dabei zeigt sie sich als starke und mutige Frau, die ihren eigenen Weg geht und langsam zurück zu ihren Wurzeln und ihrer Identität zu finden versucht. "Wir Strebermigranten" ist ein Buch, das viel mehr Menschen lesen sollten - ganz gleich aus welchen (Hinter-)Gründen -, denn es öffnet den Blick und die Welt.

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    MarciaViolas avatar
    MarciaViolavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ehrliches Erinnern und konsequentes selbstbestimmtes Weiterleben.
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    beatevor 2 Monaten
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    lesemausvor 9 Monaten
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    Emilia Smechowski über die Geschichte ihrer Familie, die in den 1980ern aus Polen nach Deutschland kam. "Wir Strebermigranten" – ein beeindruckendes Debüt

    "'Wir Strebermigranten' ist vieles in einem: Die Autobiographie einer noch jungen Frau, ein Essay, eine Familien- und eine Emanzipationsgeschichte, ein Beitrag zur aktuellen Flüchtlingsdebatte und das psychologische Porträt einer ganz bestimmten Einwanderungsgeneration. Dem jahrelangen Versteckspiel ihrer Familie setzt Schmechowski nun die geradezu schmerzliche Offenheit ihres Buches entgegen." Peter Körte, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 02.09.17
    "Emilia Smechowskis zwischen Essay und Roman changierendes Buch besticht durch seinen schnörkellosen Stil. Oft sind es ihre beiläufig-lakonischen Beobachtungen, die ein stimmiges Gesamtbild einer deutschen Migrationskultur ergeben." Harry Nutt, Frankfurter Rundschau, 04.08.17
    "Ein Buch, das dazu beitragen wird, mehr polnische Geschichte in Deutschland zu erfragen und erfahren." Joachim Dicks, NDR Kultur, 28.07.17
    "Es ist die Geschichte einer Befreiung - und zugleich eine Reflexion über Migranten, Integration und Heimat." Isabel Fannrich-Lautenschläger, Deutschlandfunk, 24.07.17
    "Wirklich ein tolles, ein fesselndes, ein sehr offenes Buch." Katty Salié, ZDF aspekte, 20.07.17
    "Emilia Smechowski ist die mutigste Autorin ihrer Generation." Maxim Biller
    "Eigentlich ist dieses Buch ein Familienroman. Er handelt von Kindern und Eltern, von Enge und Freiheit, und wie jeder großartige Familienroman erzählt er eine ganz besondere Geschichte, die zugleich die Geschichte sehr vieler Familien ist. Und am Ende fragt man sich, woher eigentlich die Vorstellung kommt, Menschen wären erst dann so richtig in ihrem neuen Land angekommen, wenn sie als Einwanderer nicht mehr zu erkennen sind." Isabel Bogdan

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