Emilie Autumn

 3.8 Sterne bei 4 Bewertungen

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The Asylum for Wayward Victorian Girls

The Asylum for Wayward Victorian Girls

 (4)
Erschienen am 22.06.2017

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Rezension zu "The Asylum for Wayward Victorian Girls" von Emilie Autumn

The Asylum for Wayward Victorian Girls
Geschichten-Weltvor 7 Monaten

Dieses Buch ist wirklich nichts für zartbesaitete Menschen. Ein großer Teil davon handelt von einer Irrenanstalt im viktorianischen Zeitalter und jeder der sich mit dem Thema schon einmal ein wenig beschäftigt hat, weiß dass es wirklich schlimme Methoden gab um angebliche Krankheiten zu heilen. Und hier werden wirklich alle angewendet. Es macht einem regelrecht Magenschmerzen zu lesen, was diesen armen Frauen alles angetan wird und der Gedanke, dass es teilweise tatsächlich so war in diesem Zeitalter, macht es wirklich nicht besser.

Die Songs von Emilie Autumn habe ich viel in meinen späten Teenagerjahren gehört und auch heute befinden sie sich noch in einer Playlist. Das ganze Buch hängt thematisch sehr mit dem Album »Fight like a girl« verbunden. Ich habe viele Lieder so ein bisschen in den Texten wiedererkannt. Das machte das Buch zu etwas besonderen.

Das Buch beginnt mit der Autorin selbst wie sie in eine Klinik geht. Als Leser hat man das Gefühl, dass die Klinik alles andere als koscher ist. Dann findet Emilia in ihrem Notizbuch Briefe von Emily und ihrem schrecklichen Leben. Die Geschichte von Emily kommt einem dann aber auch schnell seltsam vor. Sie fängt sehr akkurat an, aber dann gibt es plötzlich sprechende Ratten und Geister der Verstorbenen Mädchen. Ohne zu viel zu spoilern, kann ich nur sagen, dass wenn man das Buch wirklich ganz bis zum Schluss liest endlich alles mehr einen Sinn macht.

Mir hatte diese abwechselnde Erzählweise von Emilie und Emily sehr gut gefallen am Anfang. Je weiter man liest desto mehr liest man eigentlich nur noch von Emily und das hatte mich ein wenig gestört. Allerdings merkt man am Ende, dass es auch seinen Grund hatte warum mehr von ihr kam und das macht es fast schon wieder gut.

Das Buch ist teilweise autobiographisch, was einen natürlich ein wenig neugierig macht wie viel Wahrheit in diesem Buch steckt.

Sprachlich ist es schon ein wenig anspruchsvoll. Das Buch ist nur auf Englisch erschienen und die leicht viktorianische Sprache, macht es nicht zu einem Buch für Anfänger.

Fazit: Empfehlenswert

Punkte: 4 von 5 Punkten

Band: Einzelband

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Rezension zu "The Asylum for Wayward Victorian Girls" von Emilie Autumn

The Asylum for Wayward Victorian Girls
happywigglevor einem Jahr

Two young women, living centuries apart, both accused of madness, communicate across time to fight a common enemy...their doctors.

"It was the dog who found me."
Such is the stark confession launching the harrowing scene that begins The Asylum for Wayward Victorian Girls as Emilie, a young musician on the verge of a bright career, attempts suicide by overdosing on the antipsychotics prescribed to treat her bipolar disorder. Upon being discovered, Emilie is revived and immediately incarcerated in a maximum-security psych ward, despite her protestations that she is not crazy, and can provide valid reasons for her actions if someone would only listen.
Treated as a criminal, heavily medicated, and stripped of all freedoms, Emilie is denied communication with the outside world, and falls prey to the unwelcome attentions of Dr. Sharp, head of the hospital's psychiatry department. As Dr. Sharp grows more predatory by the day, Emilie begins a secret diary to document her terrifying experience, and to maintain her sanity in this environment that could surely drive anyone mad. But when Emilie opens her notebook to find a desperate letter from a young woman imprisoned within an insane asylum in Victorian England, and bearing her own name and description, a portal to another world is blasted wide open.
As these letters from the past continue to appear, Emilie escapes further into this mysterious alternate reality where sisterhoods are formed, romance between female inmates blossoms, striped wallpaper writhes with ghosts, and highly intellectual rats speak the Queen's English.
But is it real? Or is Emilie truly as mad as she is constantly told she is?
The Asylum for Wayward Victorian Girls blurs harsh reality and magical historical fantasy whilst issuing a scathing critique of society's treatment of women and the mental health care industry's treatment of its patients, showing in the process that little has changed throughout the ages.
Welcome to the Asylum. Are you committed?
- Quelle: amazon

Ich habe das Buch auf Englisch gelesen, da es nur auf Englisch erhältlich ist.

Da ich ein riesiger Fan der Künstlerin Emilie Autumn bin, musste ich dieses Buch unbedingt haben.
Das Buch besteht aus Tagebucheintägen und am Ende der Geschichte gibt es noch eine Geheimakte zu lesen.
Emilies Englisch ist wunderschön, man könnte sagen, dass es aus der viktorianischen Zeit kommt, obendrein ist es auch poetisch, viele Zeilen reimen sich. Mir ist es so vorgekommen, als würde ich ein einzig großes Musikstück von Emilie lesen.
Die Geschichte des Buches war von der ersten Seite an spannend und hat sich nach und nach zu einem großen Ratespiel aufgebaut (was ist real?). Um es allgemein zu formulieren: Mir sind im Nachhinein mehrere kleine Storyfehler aufgefallen, was daran liegen kann, dass es Emilies erstes Buch ist. Vielleicht gehören diese Fehler aber auch zur Story selbst ( verzerrte Wahrnehmung), oder ganz simpel: mein Englisch hat an diesen Stellen versagt :)
Um nicht zuviel vom Buch zu verraten, werde ich nicht näher auf die Charaktere und die Geschichte eingehen :)
Um im Voraus zu warnen, das Buch ist nichts für schwache Nerven, schon gar nicht würde ich es jemanden mit einer psychischen Störung empfehlen! Der Inhalt schlägt wirklich aufs Gemüt, ich musste das Buch öfters am Tag beiseite legen und mich ablenken. Vielleicht bin ich aber auch zu anfällig auf die inhaltlichen Themen.

Ich würde das Buch jedem Fan empfehlen und solchen, die gerne mal einen richtigen "Irrenanstalt-Schocker" lesen wollen.

Peace and Love
happywiggle


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