Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden

von Emily Barr 
3,8 Sterne bei79 Bewertungen
Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden
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Positiv (57):
Uwes-Leselounges avatar

Eine sehr bewegende und berührende Story über ein mutiges Mädchen, welches sich trotz Problemen, nicht unterkriegen lässt.

Kritisch (7):
Sabriiina_Ks avatar

Eine schöne Geschichte, die leider für mich aber zu anstrengend zu lesen war

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Inhaltsangabe zu "Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden"

Sie hat kein Gedächtnis und nur eine Erinnerung: und dafür geht sie bis ans Ende der Welt.

Ein außergewöhnlicher Coming-of-Age-Roman, den man so schnell nicht mehr vergessen wird. Emily Barrs ›Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden‹ ist die Geschichte eines Mädchens, das für einen Kuss bis an den Nordpol reist und durch Briefe aus Paris die kleinen bunten Wunder des Lebens entdeckt. Ungewöhnlich berührend und bezaubernd erzählt!

„Ich schaue auf meine Hand. Dort steht Flora, das bin ich. Die Buchstaben auf dem Handrücken bilden meinen Namen. Ich halte mich daran fest. Ich bin Flora. Darunter steht: Sei mutig! Ich schließe meine Augen und hole tief Luft. Ich weiß nicht, warum ich hier bin, aber alles wird gut.“

Flora Banks Leben ist wie ein tausendteiliges Puzzle in allen Farben des Regenbogens. Jeden Tag muss sie es erneut zusammensetzen. Sie muss sich daran erinnern, wer sie ist und was los ist. Manchmal stündlich. Nichts, was seit ihrem 10. Geburtstag passiert ist, bleibt ihr im Gedächtnis. Doch auf einmal ist da diese eine Erinnerung in ihrem Kopf. Und sie bleibt, verschwindet nicht wie die anderen Details aus ihrem Leben. Es ist die Erinnerung daran, wie sie nachts am Strand einen Jungen geküsst hat. Bewaffnet mit Handy, Briefen von ihrem Bruder aus Paris, einem prallgefüllten Notizbuch und tausenden von Zettelchen macht sich Flora Banks auf eine Reise, die sie letztendlich zu sich selbst führt. Denn zum ersten Mal in ihrem Leben kann sie jetzt entscheiden, wer sie wirklich sein will.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783841440075
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:FISCHER FJB
Erscheinungsdatum:23.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Sabriiina_Ks avatar
    Sabriiina_Kvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eine schöne Geschichte, die leider für mich aber zu anstrengend zu lesen war
    Wenn du dich jedes Mal neu erinnern musst…

    *Das Buch war für mich so anstrengend, wie für Flora ihr ganzes Leben sein muss*

    Bei diesem Buch war ich sofort in das schöne mädchenhafte Cover verliebt und fand auch den Klappentext ziemlich interessant.
    Besonders die Grundidee hat mir gefallen, da es um ein Mädchen geht, die die sich seit ihrem 10. Geburtstag nicht mehr wirklich an Dinge erinnern kann. Manchmal hält ihr Gedächtnis für ein paar Stunden, doch dann vergisst sie alles und muss sich mithilfe von Notizen und Zetteln immer wieder aufs Neue klar machen, wer sie ist, wo sie ist und was sie in den letzten Stunden getan hat. Ich war sehr gespannt, wie diese Idee umgesetzt sein würde.
    Schon nach den ersten paar Kapiteln wurde mir klar, dass dieses Buch wirklich anstrengend für mich sein würde. Denn die Geschichte wird aus der Ich – Perspektive von Flora erzählt und man erfährt als Leser wie es ist, sich die gleichen Informationen ständig neu vor Augen zu führen. Man liest so oft wer Flora ist, wie alt sie ist, und woran sie sich erinnern kann und woran nicht. Ich muss sagen, dass mir dieses stilistische Mittel es leider sehr schwer gemacht hat mich mit der Geschichte anzufreunden. Die Geschichte ist etwas Besonderes, gar keine Frage. Man lernt durch Flora nämlich, dass man trotz einer Einschränkung sein Ziel niemals aus den Augen verlieren darf, selbstbewusst durch die Welt gehen und seinen eigenen Zielen und Träumen folgen soll.
    Nur leider hat mir der Erzählstil wirklich zu sehr genervt, als dass ich beim Lesen positive Emotionen empfinden und mit Flora mitfiebern konnte, obwohl die Geschichte durchaus das Potential dazu gehabt hätte.
    Flora selbst war mir als Charakter aber recht sympathisch. Sie ist einfach, bedingt durch ihren Gedächtnisverlust auf dem Stand einer Zehnjährigen, und wirkt auch entsprechend naiv, unerfahren und kindlich. Das merkt man vor allem an ihren sprunghaften und oft sehr undurchdachten Gedankengängen.
    Auch die Geschichte an sich konnte mich leider erst zum Ende hin etwas positiver stimmen. Es passierte einfach, auch durch die vielen Wiederholungen, nicht wirklich viel in der Geschichte und es zog sich unendlich in die Länge, bis es dann mal ein bisschen temporeicher wurde. Es gab die eine oder andere Wendung, die ich sehr gut fand, und mit der ich auch nicht gerechnet habe, dennoch konnte mich die Geschichte leider insgesamt nicht wirklich überzeugen.

    Mein Fazit:
    Diese Geschichte war leider nicht wirklich meins, da mir persönlich der Schreibstil einfach zu anstrengend war. Die vielen Wiederholungen waren in den ersten drei Kapiteln noch ein geniales Stilmittel, doch dann nervten sie mich nur noch, sodass ich den Spaß an der Geschichte leider verloren habe. Ich fand Flora aber ganz gut und auch die Grundidee an sich war wirklich schön. Wahrscheinlich hätte mir eine andere stilistische Umsetzung die Story deutlich näher gebracht. So vergebe ich leider nur 2 von 5 möglichen Büchern.


    Diese und viele weitere Rezensionen findest du wie immer auf meinem Blog:
    http://komm-mit-ins-buecherwunderland.blogspot.de/

    Ich freue mich sehr über deinen Besuch!

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    Uwes-Leselounges avatar
    Uwes-Leseloungevor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine sehr bewegende und berührende Story über ein mutiges Mädchen, welches sich trotz Problemen, nicht unterkriegen lässt.
    Eine sehr bewegende und berührende Story

    STORYBOARD:
    Flora Banks noch junges Leben ist wirklich nicht einfach. Auf Grund eines Unglücks kann sie sich nur schwer Dinge merken und so muss sie sich ihren Alltag oft mehrmals am Tag neu zusammenreimen. Erinnerungen hat Flora nur an die Zeit bis zum ihrem 10. Geburtstag, alles danach  gleicht einem Kampf gegen Windmühlen. Stark behütet lebt Flora bei ihren Eltern und dank einiger Daten, die auf ihren Armen mit einem nicht abwaschbaren Stift geschrieben sind, meistert sie ihr Leben. Sie geht zur Schule und trifft sich mit ihrer besten Freundin Paige. Doch als Flora auf der Abschiedsparty von Drake geküsst wird, bleibt ihr diese Erinnerung immer im Gedächtnis. Auch noch am nächsten Tag und dies möchte sie dem Jungen mitteilen. Denn sie ist überzeugt davon, das Drake ihr hilft, sich wieder zu erinnern. Blöd nur, dass dieser in die Arktis aufgebrochen ist, um dort zu studieren. So reift in Flora eine Idee heran, welche sie kurzerhand auch in die Tat umsetzt. Bewaffnet mit Handy, Erinnerungsstücken an ihren Bruder in Paris, ihrem Notizbuch sowie tausenden von Zetteln begibt sich Flora auf eine Reise, die ihr Leben für immer verändern wird.

    MEINUNG:
    Als ich mit dem Buch Jeder Tag kann der Schönste in deinem Leben werden zu lesen begann, ahnte ich nicht, wie wahr dieser Titel sein wird. Emily Barr hat mit dieser Geschichte eine sehr berührende und bewegende Handlung erschaffen, die mich zum einen emotional sehr mitgenommen und zum anderen zum Nachdenken angeregt hat.

    Flora ist ein junges Mädchen, das auf Grund eines Unglücks, eine Behinderung hat. Sie kann sich keine Dinge, wie z. B. welcher Tag heute ist, lange merken. Lediglich die Erinnerungen die Flora vor ihrem 10. Geburtstag gemacht hat, sind ihr im Gedächtnis geblieben. Doch davon lässt sie sich nicht unterkriegen und meistert ihren Alltag, auch dank ihrer Eltern und ihrer besten Freundin Paige, recht gut. So besitzt Flora ein Notizbuch und Hinweise auf ihrem Arm, um sich daran zu erinnern, wer sie ist und wo sie sich befindet. Viel mehr möchte ich über die Story nicht erzählen, da ich sonst zu viel verraten würde.

    Die Autorin beschreibt das Leben der Protagonistin, dank eines sehr eindrucksvollen, wie ausdrucksstarken Schreibstils sehr authentisch. Der Leser erlebt das Ganze aus der Sicht von Flora, was mir gefiel, da ich so einen guten Einblick in ihre Gefühlswelt bekam. Ich empfand ein tiefes Mitgefühl sowie Angst um Flora. Es weckte in mir eine Hilfsbedürftigkeit, dass ich sie am liebsten an die Hand genommen und ihr geholfen hätte. Dabei wäre dies nicht mal nötig gewesen, denn Flora ist stark, mutig und kommt, trotz ihrer Behinderung, sehr gut alleine klar. Mehr als einmal überraschte sie mich mit ihrer Klugheit und auch Hilfsbereitschaft anderen gegenüber. Ich hatte sie sofort in mein Herz geschlossen und bewundere sie für ihre Stärke und ihren Mut, aber auch für ihre Verletzlichkeit. Obwohl sie einige Rückschläge auf ihrer Reise verkraften muss, gibt sie nicht auf und hält am ihrem Ziel fest.

    Auch Paige, ihre beste Freundin, mochte ich. Ich konnte ihre Beweggründe für ihr Handeln sehr gut nachvollziehen und obwohl ein ungeklärter Punkt zwischen ihr und Flora steht, zögert Paige keine Sekunde, als ihre Freundin Hilfe benötigt.

    Nicht verstehen konnte ich Floras Eltern, hier vorrangig ihre Mutter. Natürlich ist ein solches Leben nicht immer einfach und verlangt sicherlich viele Opfer und Einschränkungen. Doch dass, was ihre Mutter getan hat, konnte ich nicht nachvollziehen. Wie kann eine Mutter das seinem Kind antun? Dies ist mir unbegreiflich und ich empfinde das Verhalten der Mutter als sehr egoistisch.

    Einziger kleiner negativer Kritikpunkt waren für mich die vielen Wiederholungen von Floras "Gedankenstütze". Natürlich sind sie wichtig für Flora, um überhaupt klar zu kommen, doch der Leser hat selbiges gefühlt 100mal vorher schon gelesen und weiß dieses. Hier hätte ich mir eine andere Art der "Erinnerung" gewünscht.

    FAZIT:
    "Jeder Tag kann der Schönste in deinem Leben werden" von Emily Barr (FJB) ist eine sehr berührende Geschichte, die mich auf eine emotionale Achterbahnfahrt mit einer äußerst bezaubernden und liebenswerten Protagonistin mitgenommen hat, welche ich sehr gerne gelesen habe.

    Themen wie Amnesie, Freundschaft, Liebe und Aufopferung stehen hier im Vordergrund und sind meiner Meinung nach zu einer wundervollen, traurigen und doch Mut machenden Story verwoben worden. Auch finde ich, dass der Titel des Buches sehr viel Wahres enthält und die Handlung dadurch eine noch tiefere Bedeutung bekommt.

    Ich kann hier nur eine klare Leseempfehlung aussprechen und vergebe sehr gute 4,5 von 5 Nosinggläser.

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    Plushs avatar
    Plushvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Viele Wiederholungen und ein Thema, dass trotz 17jähriger Protagonistin im Jugend-Genre etwas fehl am Platz wirkte.
    Rezension zu "Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden" von Emily Barr

    Inhalt:

    Jeden Tag muss Flora Banks sich daran erinnern, wer sie ist und was los ist. Manchmal stündlich. Nichts, was seit ihrem 10. Geburtstag passiert ist, bleibt ihr im Gedächtnis. Doch auf einmal ist da diese eine Erinnerung in ihrem Kopf. Und sie bleibt, verschwindet nicht wie die anderen Details aus ihrem Leben. Es ist die Erinnerung daran, wie sie nachts am Strand einen Jungen geküsst hat. Bewaffnet mit Handy, Briefen von ihrem Bruder aus Paris, einem prallgefüllten Notizbuch und tausenden von Zettelchen macht sich Flora Banks auf eine Reise, die sie letztendlich zu sich selbst führt. Denn zum ersten Mal in ihrem Leben kann sie jetzt entscheiden, wer sie wirklich sein will.


    Meine Meinung:


    Ein interessantes Thema wurde hier angegangen – aber auf eine Art und Weise, die es mir schwer machte, die Geschichte zu genießen. Flora ist ein Teenager, der alle paar Stunden einen kompletten Reset durchleidet und sich an nichts mehr erinnert – außer an Erinnerungen bis zu ihrem 10. Lebensjahr. Die Konsequenz daraus ist, dass sie in ihrer Entwicklung ebenfalls im Kindesalter verbleibt – sie hält sich für ein Kind und kann mit ihrem 17jährigen Spiegelbild nichts anfangen. Dementsprechend redet, denkt und verhält sie sich auch wie eine 10jährige. Diese Tatsache und die mit der Krankheit verbundenen ständigen Wiederholungen machen das Lesen enorm anstrengend. Klar ist es erstmal super, um die Problematik zu verdeutlichen, aber irgendwann nervt es einfach nur noch und ich wünschte mir, man würde es auch mal überspringen.

    Ihre Gedankengänge waren teilweise kaum nachzuvollziehen und ärgerten mich beim Lesen. Auch hat die Geschichte durch die vielen Wiederholungen über lange Zeit ein seeehr gemächliches Tempo und es passiert eigentlich nicht wirklich etwas. Und selbst, wenn es mal eine spannende Wendung gibt, spürt man die Spannung nicht wirklich.

    Erst auf den letzten ca. 100 Seiten wurde es für mich wirklich interessant. Es kamen Fakten
    zutage, die alles in einem ganz anderen Licht erscheinen ließen. Man wusste plötzlich nicht mehr, was real ist und was nicht… Zum Ende hin wird außerdem eine mögliche Entwicklung bei Clara angedeutet – ein Ausbruch aus ihrer behüteten Welt. Aber dann ist es leider auch schon vorbei.


    Mein Fazit:

    Ein spannendes Thema, langweilig umgesetzt. Passte für mich nicht wirklich ins Jugend-Genre und weckte mit Cover, Titel und Klappentext Erwartungen, die so nicht erfüllt wurden. Am Schluss wird’s doch noch spannend und auch ergreifend, das reißt es für mich aber auch nicht mehr raus. 

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    Skyline-Of-Bookss avatar
    Skyline-Of-Booksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Faszinierende Thematik regt zum Mitdenken und Spekulieren an
    Faszinierende Thematik regt zum Mitdenken und Spekulieren an

    Klappentext

    „Flora Banks Leben ist wie ein tausendteiliges Puzzle in allen Farben des Regenbogens. Jeden Tag muss sie es erneut zusammensetzen. Sie muss sich daran erinnern, wer sie ist und was los ist. Manchmal stündlich. Nichts, was seit ihrem 10. Geburtstag passiert ist, bleibt ihr im Gedächtnis. Doch auf einmal ist da diese eine Erinnerung in ihrem Kopf. Und sie bleibt, verschwindet nicht wie die anderen Details aus ihrem Leben. Es ist die Erinnerung daran, wie sie nachts am Strand einen Jungen geküsst hat. Bewaffnet mit Handy, Briefen von ihrem Bruder aus Paris, einem prallgefüllten Notizbuch und tausenden von Zettelchen macht sich Flora Banks auf eine Reise, die sie letztendlich zu sich selbst führt. Denn zum ersten Mal in ihrem Leben kann sie jetzt entscheiden, wer sie wirklich sein will.“

     

    Gestaltung

    Das Cover ist recht schlicht mit dem bunten Titel, der in verschiedenen Schriftarten und Farben gehalten ist und an den aktuellen Trend des Handlettering erinnert. Verziert wurde er mit verschiedenen Schnörkeln und Umrahmungen, was ich sehr süß finde. Auch gefallen mir die Schriftarten gut. Die Farben sind nicht ganz so meins, da ich den hellrosa Hintergrund nicht so mag und er sich meiner Meinung nach auch ein wenig mit den Blau- und Grüntönen des Titels beißt.

     

    Meine Meinung

    Als ich den Klappentext las, fühlte ich mich sofort an den Film „50 erste Dates“ erinnert, in dem die Frau sich jeden Tag aufs Neue daran erinnern muss, wer sie ist. Auch Protagonistin Flora teilt ein ähnliches Schicksal. Sie  vergisst manchmal sogar stündlich wer sie ist, wo sie gerade ist oder was los ist. Genau diese Thematik hat mich sehr gereizt, fasziniert und interessiert, denn wie soll sie so ihr Leben normal weiter führen? Wie kommt sie damit klar? Was ist mit ihrer Familie und Freunden? Für mich war das unvorstellbar, aber Floras Geschichte belehrte mich eines besseren!

     

    Alleine diese Thematik ist sehr außergewöhnlich, aber auch die Umsetzung der Autorin ist es. Sie schafft es, den Leser in ein Spiel aus Verwirrung, Spekulationen und Entdeckungen zu verstricken und ihn bis zur letzten Seite an die Geschichte von Flora zu fesseln. Ihr Leben erschien mir dabei sehr realistisch, denn es besteht aus kleinen Fortschritten, aber auch herben Rückschlägen. Flora vergisst selbst die kleinsten Dinge (wie z.B. ihr Alter) seit ihrem 10. Lebensjahr, jedoch bleibt ihr die Erinnerung an einen Kuss erhalten und so macht sie sich auf die Suche nach Drake, den Jungen, den sie küsste.

     

    Angesichts Floras Schicksals fand ich dies sehr spannend, da ich mich fragte, wie sie eine solche Reise bewältigen möchte. So wird die Handlung wirklich konstant spannend und nicht langweilig. Jedoch empfand ich dann die Art und Weise wie gut Flora auf ihrer Suche klar kam etwas zu idealistisch. Zuvor in ihrem Zuhause hatte sie überall Zettel oder Notizen und hörte mitten in bestimmten Handlungen auf, diese auszuführen, weil sie es vergessen hatte. Die Reise verlief hingegen recht problemlos, was für mich nicht so ganz zusammen passte.

     

    Problematisch empfand ich den Erzählstil des Buches, welcher aus sehr kurzen Sätzen und vielen Wiederholungen bestand. Einerseits ist mir bewusst, dass dies zu Floras Leben und ihrem ständigen Vergessen passt, andererseits empfand ich gerade die Wiederholungen als anstrengend und nervig. Zwar gibt er gute Einblicke in Floras Innenleben und gerade ihr Vergessen wird dadurch sehr nachvollziehbar, aber es war beim Lesen auch recht ermüdend und dauerte bis ich mich an diese Art zu Erzählen gewöhnt hatte.

     

    Fazit

    „Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden“ erzählt die Geschichte von Flora, die sich mit Notizen helfen muss, um sich an ihr Alter oder ihren Namen zu erinnern. Als die sie sich ohne Hilfen an einen Kuss erinnert, keimt Hoffnung auf und ihre Reise beginnt. Dabei entsteht ein spannendes Spiel aus Verwirrung und Entdeckung, welches den Leser zum Spekulieren anregt. Dies empfand ich trotz des anstrengenden Schreibstils als sehr packend und mitreißend.

    4 von 5 Sternen!

     

    Reihen-Infos

    Einzelband

     

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    Anka2010s avatar
    Anka2010vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Unerwartete Wendungen raubten mir den Atem und schürten das ohnehin schon lodernde Feuer der Dramatik weiter an.
    SEI MUTIG!

    So naiv ich in diese Geschichte hineinstolperte, so überrumpelt und voller lauter Gedanken spuckte sie mich am Ende wieder aus.

    Ich dachte, ich würde mich, an der Seite der jugendlichen Protagonistin Flora Banks, auf einen spannenden Roadtrip in die Arktis begeben. Auf dieser Reise würde das junge Mädchen zu sich selbst finden und das ein oder andere Abenteuer erleben. Ach, und ein süßer Junge dürfte natürlich auch nicht fehlen.

    So weit so gut. Tatsächlich reist die 17-jährige Flora in die Arktis und dass sie dort Abenteuer erlebt, kann ich auch nicht bestreiten. Doch wer sich hinter Flora verbirgt und welche Beweggründe sie für diese Reise hat, die für sie noch viel viel viel bedeutender ist, als ich gedacht hätte, erfuhr ich erst, als ich das Buch aufschlug.

    Aber von vorne. Flora Banks ist 17 Jahre alt. Seit ihrem zehnten Lebensjahr leidet sie an anterograder Amnesie. Was genau diese Krankheit bedeutet, führte mir die Autorin Emily Barr sehr eindrucksvoll vor Augen. Anstatt über Krankheitsbild und –verlauf zu schwadronieren, um mir so die Krankheit näher zu bringen, überließ sie es voll und ganz ihrer jungen Heldin, die mich an die Hand und mit in ihren Alltag nahm. Dieser Alltag wirkte auf mich als Außenstehende sehr befremdlich, doch für Flora bedeutet diese wichtige Routine Sicherheit. Ich bekam eine Ahnung davon, wie es sein muss, wenn man sich nicht erinnern kann und immer wieder vergisst. Die aktuellste Erinnerung, die Flora hat, liegt über sieben Jahre zurück. Alles was danach passiert ist, vergisst sie nach wenigen Stunden wieder. Mithilfe ihrer Familie, vielen Klebezetteln, ihrem Erinnerungsbuch sowie kleinen Notizen, die sie sich auf den Handrücken schreibt, meistert sie ihren außergewöhnlichen Alltag jedoch ganz gut.

    Doch plötzlich passiert das Unglaubliche. Flora küsst einen Jungen und kann sich am nächsten Tag noch daran erinnern. Und am übernächsten. Und am überübernächsten auch noch. Die Gefühle, die der Kuss in Flora geweckt hat, vermischen sich mit der Aufregung über die Erinnerung und werden schnell zu einer alles in den Schatten stellenden Euphorie. Drake heißt der Junge, der ihr den Kopf verdreht und Hoffnung geschenkt hat. Ist diese Erinnerung vielleicht erst der Anfang? Wird sie sich ganz bald an noch viel mehr erinnern können?

    Ob Drake der Schlüssel zu ihrem Glück sein wird, kann Flora jedoch nicht so einfach herausfinden, denn ihr heimlicher Kusspartner zieht für sein Studium in die Arktis. Für Flora ist schnell klar: Sie muss zu ihm. Doch wie soll sie das anstellen? So viel sei verraten: Ja, sie macht sich auf die Reise – was sie jedoch auf dieser erlebt und ob sie am Ziel ihrer Träume ankommt, das müsst ihr selbst herausfinden.

    Emily Barr hat mich mit ihrem Jugendbuch-Debüt schlichtweg überwältigt. Selbst Tage später, als ich das Buch längst beendet hatte, spukte Flora noch durch meine Gedanken. Eine bemerkenswerte, mutige, junge Frau auf der Suche nach Antworten, auf der Suche nach sich selbst und auf dem Weg zur Selbstbestimmung. Auf ihrem Weg findet sie nicht nur Antworten, sondern auch viele neue Fragen, die ihr komplettes Weltbild auf den Kopf stellen. Ihr (wohl-)behütetes Zuhause tauscht sie gegen die eiskalten, endlosen Weiten der Arktis, ihre Pantoffeln gegen gefütterte Moonboots, ihre Zweifel gegen Hoffnung und ihre Angst gegen Mut. Sie wächst über sich selbst und ihre (und auch meine) Erwartungen hinaus, selbst als sie nach einem Schritt vorwärts wieder zwei zurückgehen muss. Nach jedem Reset ihrer Erinnerungen kombiniert sie neu und findet zu sich selbst zurück, wenn es auch manchmal sehr schmerzhaft und fast schon unerträglich ist.

    „Ich schaue auf meine Hand. Dort steht Flora, das bin ich. Die Buchstaben auf dem Handrücken bilden meinen Namen. Ich halte mich daran fest. Ich bin Flora. Darunter steht: Sei mutig! Ich schließe meine Augen und hole tief Luft. Ich weiß nicht, warum ich hier bin, aber alles wird gut.“
    (Zitatquelle: Verlagshomepage)

    Das letzte Viertel des Buches hat es dann so richtig in sich. Unerwartete Wendungen raubten mir den Atem und schürten das ohnehin schon lodernde Feuer der Dramatik weiter an. Hier kommt einiges zusammen – vielleicht am Ende doch etwas zu viel? Nein, für mich nicht. Ich empfand Floras Geschichte als rund. Sie gibt ihren Lesern nicht nur EINE großartige Message mit auf den Weg. 

    Lest diesen gefühlvollen, außergewöhnlichen, aufregenden und mitreißenden Coming-of –Age Roman! Und vergesst niemals: SEID MUTIG, denn dann kann jeder Tag der schönste in eurem Leben werden.

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    miahs avatar
    miahvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Berührende Geschichte über das harte Schicksal von Flora, die alle paar Stunden ihr Gedächtnis verliert und doch nie den Mut verliert.
    Flora - Sei mutig!

    Inhalt:
    Flora Banks ist 17 Jahre alt. Sie lebt in einer Kleinstadt in Cornwall mit ihren Eltern. Ihre beste Freundin Paige kennt sie, seit die beiden 4 Jahre alt sind. Flora könnte ein ganz normaler Teenager sein, doch das ist sie nicht. Sie verliert alle paar Stunden ihr Gedächtnis und kann sich an nichts mehr erinnern, was nach ihrem 10. Geburtstag passiert ist. Bis sie eines Tages von einem Jungen geküsst wird und sich auch am nächsten Tag noch daran erinnert. Flora bricht auf in ein Abenteuer.

    Meine Meinung:
    Floras Schicksal ist unglaublich hart. Es muss sehr schwer sein, immer wieder neu zu erfahren, wer man ist, wie alt man ist und warum man sich an nichts erinnern kann. Nicht nur für Flora, sondern auch für ihre Eltern und ihre beste Freundin Paige. Das wird im Buch sehr deutlich, da die Geschichte aus Floras Perspektive erzählt wird. Vieles wird häufig wiederholt, um zu zeigen, dass sich Flora neu erinnern muss und vor allem wie oft es überhaupt passiert, dass sie ihr Gedächtnis verliert. Mich hat das nicht gestört. Es zeigte nur umso mehr, wie schwer sie es im Alltag hat.

    Der Schreibstil ist eher einfach und schlicht. Genau wie Flora eben spricht, zumal sie zeitweise wie eine 10-Jährige denkt, da sie im ersten Moment oft nicht sofort merkt, dass sie eigentlich schon 17 Jahre alt ist. Aber Flora lässt sich nicht unterkriegen. Sie schreibt sich wichtige Informationen auf ihre Arme, hat immer ein Notizbuch dabei und schreibt sich zudem viele, kleine Notizzettel. Sie hat sich mit ihrem Schicksal arrangiert und organisiert ihr Leben trotzdem.

    Als ihre Eltern für eine Woche zu ihrem schwerkranken Bruder nach Paris fahren, bleibt Flora ganz allein. Ihre Eltern hatten zwar eigentlich Paige gebeten, bei Flora zu bleiben, doch aufgrund eines Streits lässt Paige Flora im Stich.  Flora hat am Abend zuvor den Freund von Paige geküsst. Diese Erinnerung bleibt Flora. Sie vergisst, dass ihre Eltern weggefahren sind, aber der Kuss bleibt in ihrem Gedächtnis. Das gibt ihr Hoffnung und sie macht sich auf, den Jungen zu suchen, der vor Kurzem für sein Studium nach Spitzbergen gezogen ist.

    Für Flora ist es eine riesige Herausforderung, eine derartige Reise ganz allein zu planen und anzutreten. Mit der Entscheidung für die Reise kommt auch mehr Spannung und Schwung in die Geschichte. Flora hört auf, ihre Tabletten zu nehmen. Die Veränderungen an ihr sind für den Leser deutlich spürbar, denn sie kommt aus ihrem Alltagstrott heraus und wird offener und mutiger. Sie beginnt, viel mehr zu hinterfragen und nimmt auch Kontakt zu ihrem Bruder auf.

    Dadurch kommt am Ende auch die ganze Wahrheit über ihr Schicksal heraus. Das hat mich sehr getroffen, auch wenn man während des Lesens bereits ahnt, dass mehr hinter Floras Gedächtnisverlust stecken muss. Aber es wird auch chaotischer und man weiß zum Teil, selbst nicht mehr, was nun die Wahrheit ist und was nicht. Dennoch war Floras Entwicklung schön zu sehen und das Buch zeigt, dass es sich immer lohnt, zu kämfen, egal wie hart das Schicksal zu sein scheint.

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    KerstinThs avatar
    KerstinThvor einem Jahr
    Geschichte gut, Umsetzung schlechter

    In Cornwall, England, lebt die 17-jährige Flora. Sie ist kein gewöhnlicher Teenager. Denn sie vergisst alles immer gleich wieder. Sie leidet seit sie zehn Jahre alt ist unter einer Amnesie. Doch dann kommt dieser eine Tag in ihrem Leben, an dem sie einen Jungen küsst. Und plötzlich kann sie sich an dieses Ereignis – zu jeder Zeit – erinnern.

    Die Thematik dieses Jugendbuches ist interessant und war mir bis dahin auch unbekannt. Es muss schrecklich sein immer wieder alles zu vergessen. Floras Verhalten erinnert an einen Alzheimer- oder Demenzpatienten. Bei diesen Krankheiten rechnet man ja eher mit älteren Menschen. Umso schlimmer, dass es sich hierbei um ein Kind beziehungsweise nun um eine junges Mädchen handelt. Um nicht alles zu vergessen schreibt sich Flora vieles in ein Notizbuch. Sehr wichtige Dinge schreibt sie sich auf die Arme und Hände. Häufig vergisst sie auch Dinge, die sie gerade macht. Beispielsweise trinkt sie ein Bier. Im nächsten Moment wundert sie sich was in dem Glas ist und ob es ihr schmeckt. Bis sie beim Trinken merkt, dass ihr Mund schon danach schmeckt. Zum Glück, vergisst Flora nur Erinnerungen und nicht wie sie alltägliche Dinge tun muss, wie es bei Alzheimer oder Demenz der Fall wäre. Nicht nur für Flora ist dies ein hartes Schicksal, sondern auch für ihre Eltern. Sie erzählen ihr etwas und kurze Zeit später fragt Flora wieder. Dies wurde in diesem Roman sehr deutlich. Immer wieder wiederholte Flora ihre Gedanken oder was sie getan hat, was auf die Dauer beim Lesen sehr ermüdend war. Mit den Charakteren dieses Romans konnte ich mich nicht so richtig anfreunden. Irgendwie blieben sie mir fremd. Auch an Flora kam nicht so richtig ran. 

    Der Schreibstil ist sehr einfach und schlicht. Die Geschichte wird aus Floras Sicht erzählt, so erlebt der Leser, wie sie sich immer wieder die gleichen Dinge vorsagt. Dadurch kommt es zu sehr vielen Wiederholungen während dem Lesen. Einerseits ist dies gut, da es verdeutlicht, wie schnell und was Flora alles vergisst, andererseits nervte es irgendwann auch. Was mir sehr gut an diesem Buch gefallen hat war das Ende, hier wurde es chaotisch und man wusste selbst nicht mehr was wahr ist. Gegen Ende wurde auch die Handlung etwas üppiger und schneller. Anfangs dümpelte alles eher vor sich hin. Dennoch konnte mich dieser Roman nicht überzeugen und ich vergebe nur zwei von fünf Sternen. Ich frage mich auch, ob dieses Buch so geeignet für Jugendliche ist. Zumindest nicht für eher lesefaule Jugendliche, diese könnten von diesem doch etwas wirren Buch abgeschreckt werden.

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    Miriam-Annas avatar
    Miriam-Annavor einem Jahr
    Dieser Protagonistin wünscht man, aus ihrem Käfig auszubrechen!

    Der Titel

    Also da sage ich doch wirklich „Ha, ha!“! Wenn das mal nicht passt… Ich meine, was bleibt Flora denn anderes übrig, als jeden Tag zum Schönsten ihres Lebens zu machen?! Da sie immer alles vergisst, können ihr wohl auch die schriftlich festgehaltenen Erinnerungen wirklich helfen.

     

    Das Cover

    Zum Cover kann man nun wirklich nicht so viel sagen. Mir gefällt, dass außer dem Titel, der schön in Szene gesetzt ist, nur noch ein Flugzeug und ein Rentier abgebildet sind. Diese beiden kleinen Zeichnungen zeigen, dass es sich um eine Reise im Norden dreht, mehr weiß man nicht – es geht einem im ersten Moment wie Flora.

     

    Die Protagonisten

    Flora ist anders als alle anderen: Sie hat ihr Kurzzeitgedächtnis im Alter von 11 Jahren bei einer Gehirntumor-OP verloren. Nun, mit 17 Jahren, lebt sie zusammen mit ihren Eltern, die sie umsorgen und immer bei ihr sind. Doch plötzlich ist alles anders: Flora küsst einen Jungen und kann sich noch Tage später daran erinnern. Und ihre Eltern müssen nach Paris aufbrechen, wo Floras Bruder Jacob krank im Krankenhaus liegt. Flora ist nun auf sich alleine gestellt und beschließt, nach dem Jungen aus ihrer Erinnerung zu suchen.

    Es ist wirklich wahnsinnig mutig von Flora, einfach in ein fremdes Land aufzubrechen und dort nach Drake zu suchen. Sie hat kaum Anhaltspunkte, nur ein Foto von ihm und die Erinnerung an ihr Gespräch und den Kuss am Meer. Es ist zwar wirklich etwas nervig, dass man immer und immer wieder das Gleiche liest. Aber für Flora sind alle ihre Notizen, die sie liest, immer wieder etwas Neues und Aufregendes. Es ist unglaublich sich vorzustellen, dass es tatsächlich Menschen gibt, die, wie Flora, Probleme haben, ihren Alltag zu meistern, da sie z.B. plötzlich die Orientierung verlieren oder nicht mehr wissen, an was für einem Ort sie sich befinden. Deshalb bewundere ich Flora, der es ja bewusst ist, dass ihre Reise schwierig wird, dass sie trotz ihres Handicaps den Schritt ins Ungewisse wagt. Zum Glück stehen ihr jede Menge Freunde zur Seite und sie ist nicht allein, auch wenn ihre beste Freundin Paige sie im Stich lässt.

     

    Die Story

    Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Es ist berührend, wie sehr sich ihre Freunde um Flora kümmern und wie sie es doch schafft, alle Situationen irgendwie zu meistern. Ich habe die ganze Zeit über vermutet, dass sie noch irgendwie böse auf die Nase fällt…

    Die Tatsache, dass Drake am Nordpol lebt, finde ich faszinierend. Flora wird durch diesen Umstand komplett aus ihrer alten Umgebung gerissen und weiß oft gar nicht, was sie dort eigentlich will. Diese Situationen waren immer etwas amüsant, weiß man doch als Leser, wo man sich gerade befindet. Gleichzeit hat Emily Barr jedoch auch verwirrende Szenen für den Leser geschaffen, was ich toll fand, denn das hat es ein bisschen leichter gemacht, mich in Flora hineinzuversetzen.

    Ich denke, dieses Buch ist ein typisches Beispiel für einen Menschen mit Handicap: Trotz ihrer Schwierigkeiten möchten diese Menschen ganz normal behandelt werden und wie alle anderen leben können. Flora hat das Glück, von den Menschen aus ihrem Umfeld akzeptiert und unterstützt zu werden und wir als Leser werden durch sie dazu aufgefordert, das Gleiche zu tun. Eine sehr schöne Botschaft, finde ich.

     

    Mein Fazit

    Also ich muss ehrlich sagen, ich fand dieses Buch sehr anstrengend. Es ist teilweise so verwirrend, man hat wie Flora oft überhaupt keine Ahnung, was gerade passiert und wird darüber auch nicht aufgeklärt.

    Auch gab es ein, zwei Stellen, die in meinen Augen nicht ganz logisch waren oder Sätze, die nicht so schön formuliert waren. Auch hatte Flora in einigen wenigen Stellen mehr Ahnung, als sie eigentlich hätte haben dürfen.

    Die Geschichte und die Botschaft, die das Buch vermittelt, finde ich sehr schön und auf jeden Fall gut gelungen.

    Ich wünsche mir wirklich sehr für Flora, dass es ihr gelingt, aus ihrem Käfig auszubrechen und das Leben zu leben, das sie sich für sich selbst wünscht.

     

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    IchLiebeSignierteBücherUndEbookss avatar
    IchLiebeSignierteBücherUndEbooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zum verlieben schön 💖
    Großartig

    Ein absolut wundervolles Buch. Eine fantastische Geschichte die zu meinen Jahreshiglights 2017 zählt. Ihr müsst es lesen 😍

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    Griinsekatzevor einem Jahr
    Konnte mich leider nicht überzeugen


    Ein Buch, was mich am Ende noch Überraschen konnte. "Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden" ist die Suche nach Floras Selbst. Flora hat so gut wie kein Kurzzeitgedächtnis und muss sich immer wieder durch Notizen daran erinnern, wo sie ist und was sie gerade gemacht hat. 


    Flora ist ein interessanter Charakter und kann nichts dafür, dass sie mir manchmal auf die Nerven ging. Durch ihre Krankheit kommt es immer wieder zu Wiederholungen und verwirrten Momenten. Flora ist ein sehr abenteuerlicher Charakter, der gar nicht so hilflos ist, wie sie dargestellt wird, zumindest zu Beginn nicht. Es gibt ein Gedanke, der mir das Ende ein bisschen vermiest hat, den ich aber hier nicht anbringen kann, weil ich euch dann Spoilern müsste. Aber das ein Kuss und eine Erinnerung Flora nach Alaska treiben, ist ein aufregender Aufhänger für die Story.






    Flora ist der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte aber die Nebencharaktere sind sehr wichtig. Sie helfen Flora, zu sich selbst zu finden. Paige als ihre Beste Freundin, kann zum Ende hin wieder meinen Respekt sammeln aber am liebenswerten sind einfach die ganzen Leute, die Flora in Alaska kennenlernt, Leute, die einem wildfremden Mädchen helfen, weil sie sie begeistert.


    Anfangs ist die Geschichte interessant geschrieben, wie sich Flora immer wieder selbst alles ins Gedächtnis ruft, was sie vergessen hat. Ihre ganzen Notizen auf Armen, Notizzetteln und in Notizbüchern. Doch das konnte mich nicht lange aufrecht erhalten. Es wurde langatmig, wie sie sich immer an alles zu erinnern versucht. Bis die Reise beginnt, war ich nur mäßig begeistert. Die Reise an sich und die ersten Tage in Alaska waren wieder interessant und man konnte sehen, wie Flora ohne einen Aufpasser zurechtkommt, allerdings gab es auch hier wieder Abzugspunkte, allerdings nicht aufgrund von Langatmigkeit, sondern weil Flora immer verrückter wird. Ihre Gedankengänge konnte man kaum nachvollziehen. Gegen Ende gibt es aber eine, eigentlich zwei Wendungen, die den Blick auf die ganze Geschichte etwas veränderten, zum positiven. Ich finde aber auch eine Aussage nicht nachvollziehbar, die ich euch wieder nicht verraten kann, um euch nicht zu Spoilern.


    Fazit
    Eine interessante Geschichte, die auch gut umgesetzt wurde, allerdings wurde Flora auf Dauer etwas anstrengend. Die Handlung konnte mein Interesse wecken aber auch hier schwankte es sehr. Manche Passagen wurden langatmig, verwirrend und für mich nicht nachvollziehbar.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    hallolisas avatar

    Fragefreitag mit Emily Barr

    Stellt euch vor, ihr hättet kein Gedächtnis und nur eine einzige Erinnerung: die an euren ersten Kuss.
    So geht es Flora Banks in »Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden« von Emily Barr. Flora kann sich nichts merken, weder ihren Namen noch ihr Alter oder ganz einfache, alltägliche Dinge. Aber eines ist ihr ganz klar: sie muss diesen Jungen wiedersehen, dessen Kuss sie nicht vergessen kann. Dafür begibt sie sich auf eine gefährliche Reise, die sie bis an den Nordpol führt und – schließlich auch zu sich selbst.

    Interessiert es euch, wie Autorin Emily Barr auf ihre Ideen kommt und was ihre Inspiration für dieses Buch war? Dann stellt der Autorin im Rahmen dieses Fragefreitags einfach eure Fragen und gewinnt eines von 5 Exemplaren von "Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden"!

    Mehr über das Buch:
    Flora Banks Leben ist wie ein tausendteiliges Puzzle in allen Farben des Regenbogens. Jeden Tag muss sie es erneut zusammensetzen. Sie muss sich daran erinnern, wer sie ist und was los ist. Manchmal stündlich. Nichts, was seit ihrem 10. Geburtstag passiert ist, bleibt ihr im Gedächtnis. Doch auf einmal ist da diese eine Erinnerung in ihrem Kopf. Und sie bleibt, verschwindet nicht wie die anderen Details aus ihrem Leben. Es ist die Erinnerung daran, wie sie nachts am Strand einen Jungen geküsst hat. Bewaffnet mit Handy, Briefen von ihrem Bruder aus Paris, einem prallgefüllten Notizbuch und tausenden von Zettelchen macht sich Flora Banks auf eine Reise, die sie letztendlich zu sich selbst führt. Denn zum ersten Mal in ihrem Leben kann sie jetzt entscheiden, wer sie wirklich sein will.

    >> Hier geht's zur Leseprobe!
     

    Mehr über die Autorin:
    Emily Barr ist ehemalige Journalistin und Autorin und lebt mit ihrem Mann Craig, der Kinderbuchautor ist, und ihren drei Kindern in Cornwall. Vor ihrer Karriere als Schriftstellerin arbeitete sie als Journalistin für den Observer und den Guardian und reist anschließend als Backpackerin durch zahlreiche Länder. Inspiriert durch ihren Vater, der nachts immer in der Nähe ihres Kinderzimmers auf einer alten Schreibmaschine Romane schrieb, begann sie, die Geschichten in ihrem Kopf niederzuschreiben. In England ist sie bereits eine bekannte und beliebte Autorin, die ihr Thrillerdebüt in Deutschland mit "Deine letzte Spur" 2015 gegeben hat. "Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben sein" ist ihr erster Jugendbuch-Roman.

    Gemeinsam mit FISCHER vergeben wir unter allen Fragestellern 5x "Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden" von Emily Barr. Stellt der Autorin einfach am 07.04.2017 direkt unter diesem Beitrag eure Fragen auf Englisch zum Buch, dem Schreibprozess und zu ihrer Person.

    Bitte formuliert eure Fragen auf Englisch, da Emily Barr kein Deutsch spricht. Habt keine Angst davor, etwas falsch zu schreiben, die Autorin versteht euch bestimmt. :)

    Ich wünsche euch viel Spaß und Glück!
    Sternschnuppi15s avatar
    Letzter Beitrag von  Sternschnuppi15vor einem Jahr
    Yeahhh, mein Buch ist bereits angekommen :) Nochmals vielen Dank :)
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    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Flora ist eine wunderbare Heldin mit einem eigenwilligen Blick auf die Welt und sehr viel Mut.

    Ich bin der Magie dieses Buches einfach verfallen.

    Diese Geschichte verleiht Mut und gibt Hoffnung. Hier erlebt man ein Abenteuer der ganz besonderen Art.

    Ein Buch, was mir hoffentlich eine Weile in Erinnerung bleiben wird, mit der Protagonistin, die ganz besonders ist.

    ›Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden‹ ist ein wirklich außergewöhnlicher Coming-of-Age Roman!

    Eine wirklich berührende Geschichte mit Tiefgang, die auch nach dem Lesen nachhallt

    Es ist kein heiter-fluffiger Jugendroman, sondern ein tiefsinniges Buch über eine Protagonistin, die, ganz einfach ausgedrückt, für ihr selbstbestimmtes Leben kämpft - auf ihre Art.

    ›Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden‹ ist ein unterhaltsames Buch, mit einem schwierigem Thema, aber einer wichtigen Botschaft.

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