Emily Barr Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden

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Inhaltsangabe zu „Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden“ von Emily Barr

Sie hat kein Gedächtnis und nur eine Erinnerung: und dafür geht sie bis ans Ende der Welt.Ein außergewöhnlicher Coming-of-Age-Roman, den man so schnell nicht mehr vergessen wird. Emily Barrs ›Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden‹ ist die Geschichte eines Mädchens, das für einen Kuss bis an den Nordpol reist und durch Briefe aus Paris die kleinen bunten Wunder des Lebens entdeckt. Ungewöhnlich berührend und bezaubernd erzählt!„Ich schaue auf meine Hand. Dort steht Flora, das bin ich. Die Buchstaben auf dem Handrücken bilden meinen Namen. Ich halte mich daran fest. Ich bin Flora. Darunter steht: Sei mutig! Ich schließe meine Augen und hole tief Luft. Ich weiß nicht, warum ich hier bin, aber alles wird gut.“Flora Banks Leben ist wie ein tausendteiliges Puzzle in allen Farben des Regenbogens. Jeden Tag muss sie es erneut zusammensetzen. Sie muss sich daran erinnern, wer sie ist und was los ist. Manchmal stündlich. Nichts, was seit ihrem 10. Geburtstag passiert ist, bleibt ihr im Gedächtnis. Doch auf einmal ist da diese eine Erinnerung in ihrem Kopf. Und sie bleibt, verschwindet nicht wie die anderen Details aus ihrem Leben. Es ist die Erinnerung daran, wie sie nachts am Strand einen Jungen geküsst hat. Bewaffnet mit Handy, Briefen von ihrem Bruder aus Paris, einem prallgefüllten Notizbuch und tausenden von Zettelchen macht sich Flora Banks auf eine Reise, die sie letztendlich zu sich selbst führt. Denn zum ersten Mal in ihrem Leben kann sie jetzt entscheiden, wer sie wirklich sein will.

Ein Buch das berührt, aber man muss sich darauf einlassen, eine Geschichte die mich berührte und von der ich mich nicht trennen wollte.

— Seelensplitter
Seelensplitter

Kein Buch für schwache Nerven oder Menschen, die aufgrund der Aufmachung eine seichte Geschichte erwarten.

— jaylinn
jaylinn

Trotz der vielen Wiederholungen ein intensiver, geheimnisvoller, zum Ende hin emotionaler und überraschender Young Adult Roman.

— Smilla507
Smilla507

Rührendes Buch über ein Mädchen ohne Gedächtnis.

— MoniqueH
MoniqueH

Anfangs sehr grotesk, verwirrend & befremdlich zu lesen. Am Ende aber ein Buch über das Recht der Selbstbestimmung abseits der Normalität! ♥

— suggar
suggar

Hat sich an vielen Stellen gezogen, ob der Wiederholungen, dass Ende überraschte dann aber sehr ...

— ConnyZ.
ConnyZ.

Eine unglaublich berührende Geschichte die einen echt erschüttert und nachdenklich zurücklässt.

— live_between_the_lines
live_between_the_lines

Emily Barrs Debüt ist zwar nicht ganz rund, dafür aber ein ungeschliffener Diamant mit starker Protagonistin und interessanter Thematik.

— -Favola-
-Favola-

Realistische Protagonistin mit Amnesie, aber seltsamen Entscheidungen, die Sinn machen Konzeption gelungen, auch wenn der rote Faden fehlt

— schokigirl
schokigirl

Starke Protagonistin dessen Geschichte starkes Potential hatte, aber nicht ansatzweise genutzt wurde!

— Landbiene
Landbiene

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  • Ein besonderes Buch mit kleinen Schwächen

    Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden
    hidingbehindthecurtain

    hidingbehindthecurtain

    25. June 2017 um 17:38

    Meine Meinung:"Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden" ist ein besonderes Buch über eine ungewöhnliche Heldin, die ihren Alltag aufgrund einer Krankheit auf ganz unübliche Weise meistern muss.Man erlebt das Geschehen aus Floras Perspektive und bekommt so ein Verständnis davon, was es heißt, immer wieder das eigene Gedächtnis zu verlieren und selbst den eigenen Namen zeitweise nicht zu wissen.Das kann natürlich auch als etwas nervig aufgefasst werden, da sich bestimmte Absätze sehr oft wiederholen. Mir hat es jedoch gefallen; ich finde es trägt zum Charme des Buches bei und macht es zu etwas ganz besonderem.Aufgrund des Klappentextes (anderer als oben) hatte ich irgendwie komplett andere Erwartungen an die Geschichte. Ich dachte, dass Flora einzig die Erinnerung an den Kuss mit Drake hat. Letztendlich hat sie aber viele Erinnerungen aus ihrer Kindheit, bis zu ihrem 10. Lebensjahr, und erkennt deshalb auch beispielsweise ihre beste Freundin wieder. Die ist wegen des Kusses mit Drake, ihrem Freund, jedoch nicht besonders gut auf Flora zu sprechen. Und so ist Flora ganz auf sich alleine gestellt.Die Krankheit und deren Auswirkungen auf Floras Leben, waren wirklich interessant zu verfolgen. Besonders bei ihrer Reise in den Norden. Auch wenn ich mir manchmal echt Sorgen um sie gemacht habe. Flora muss herausfinden, wer sie wirklich ist und ob in Svalbard, Norwegen, ein Happy End auf sie wartet.Zu Schluss gibt es viele Wendungen und schockierende Erkenntnisse, die fast ein bisschen zu schnell aufeinander folgen und nicht vollkommen logisch erscheinen.Das Ende ist raffiniert gemacht, auch wenn ein paar Aspekte offen und der Imagination des Lesers überlassen bleiben.Fazit:Insgesamt ist "Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden" ein besonderes Buch über eine außergewöhnliche Heldin, mit überraschendem Ende und originellem Schreibstil.Die Erkenntnisse gegen Ende überschlagen sich etwas und erscheinen nicht vollkommen logisch, letztendlich lässt einen das Buch aber mit einer schönen Botschaft zurück: Es lohnt sich, mutig zu sein!© bookeauty.blogspot.de

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  • Eine ganz besondere Protagonistin

    Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden
    Lilli33

    Lilli33

    10. June 2017 um 21:50

    Gebundene Ausgabe: 352 SeitenVerlag: FISCHER FJB (23. März 2017)Sprache: DeutschISBN-13: 978-3841440075empfohlenes Alter: Ab 14 JahrenOriginaltitel: The One Memory of Flora BanksPreis: 16,99€auch als E-Book erhältlichEine ganz besondere ProtagonistinInhalt:Seit ihrem 11. Lebensjahr leidet die mittlerweile 17-jährige Flora Banks an anterograder Amnesie. Sie kann sich neue Ereignisse nur noch ganz kurze Zeit merken. Daher ist sie oft verwirrt, weil sie nicht mehr weiß, wo sie ist oder was sie eigentlich vorhatte. Auch Menschen, die sie neu kennenlernt, vergisst sie sofort wieder. Doch als sie nach einer Party von einem Jungen geküsst wird, bleibt ihr dies seltsamerweise im Gedächtnis. Dumm nur, dass dieser Junge zum Studium nach Spitzbergen geht. Doch Flora nimmt allen Mut zusammen und reist ihm ans Ende der Welt nach …Meine Meinung:Flora ist eine ganz besondere Protagonistin. Es ist erstaunlich, wie sie mit ihrem Handycap umgeht. Immer wieder muss sie sich aufs Neue klarmachen, wer sie ist und was passiert ist. Dazu macht sie sich Notizen auf ihren Händen und Armen, auf Zetteln und in Notizbüchern, je nachdem, wie wichtig etwas ist. Immer wieder liest sie ihre Notizen, immer dieselben, Tag für Tag. Für manche Leser mag das öde sein - für mich zeigte es nur sehr realistisch, wie anstrengend und mühselig Floras Alltag ist. Ab dem Moment, wo Flora zufällig mitbekommt, dass ihre Eltern ein Geheimnis vor ihr haben, wird die Geschichte spannend, denn auch als Leser möchte man natürlich schon gerne wissen, was da los ist. Außerdem erlebt Flora auf ihrer Reise nach Spitzbergen einige wunderbare Abenteuer, wodurch sie auch mehr zu sich selbst findet. Erzählt wird aus Floras Perspektive in der 1. Person. Dadurch bekommt man alles, was in Floras Gehirn verquer läuft, hautnah mit und kann sich gut in dieses sympahtische Mädchen hinein versetzen. Man erlebt ihre Fortschritte, aber auch die Rückschläge mit und freut sich oder leidet mir ihr. An vielen Stellen hätte ich sehr gerne einfach in den Arm genommen. Die Sprache ist relativ einfach. Meist sind es eher kurze Sätze, eben so, wie Flora sie vor sich hinsagt oder aufschreibt, um sie sich zu merken. Das passt sehr gut zur Handlung. Leider ist Floras Verhalten nicht immer stringent. Manchmal erinnert sie sich an Dinge, an die sie sich eigentlich nicht erinnern können dürfte. Auch das Verhalten der Eltern war für mich nicht wirklich logisch und nachvollziehbar. Trotzdem ist es eine großartige Geschichte, die einigen Stoff zum Nachdenken bietet. ★★★★☆

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  • Bewegend!

    Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden
    Seelensplitter

    Seelensplitter

    28. May 2017 um 11:52

    Meine Meinung zum Jugendbuch:Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werdenAufmerksamkeit:Diesen Punkt, den erfahrt ihr auf dem Original Beitrag auf meinem Blog.Inhalt in meinen Worten:Flora hat eine Amnesie, dank eines Tumors, der mit 11 Jahren entfernt worden ist. Sie kann sich an alles erinnern was davor war, doch nichts was danach kam. Bis auf eine Sache, einen Kuss, und hier beginnt ihre Reise in die Antarktis und zu einem Jungen, der doch nicht wirklich sie gemeint hat.Ihr Halbbruder aus Frankreich versucht ihr zu helfen, ob es ihm gelingen wird, Flora zu befreien aus ihrem Nicht mehr erinnern können, das kann euch nur dieses Buch erzählen.Wie ich das Buch empfand:Ich bin von diesem Buch sehr tief berührt worden und ich bin irre traurig dass das Buch nun wirklich ein Ende hat, das kam viel zu früh und außerdem kann ich mir als Leserin nun denken, wie es wohl weiter gehen wird, ich hoffe die Autorin ist so lieb und schreibt noch einmal über Flora, denn mich konnte Flora abholen und begeistern, obwohl das Buch alles aufweißt, was ich normalerweise weniger toll finde.Wiederholungen, die hin und wieder endlos sind, und gerade das macht den Reiz des Buches aus, denn ohne diese Wiederholungen würde ich nicht erfahren was mit Flora los ist. Denn Flora hat kein normales Leben. Sie kann sich nicht erinnern, doch ihre Hände und Arme, Zettel und Bücher helfen ihr sich an alles zu erinnern, denn sie schreibt sehr viel.Das muss sie auch tun, sonst würde sie nämlich verrückt werden und Angst bekommen.Letztlich ist ein Spruch "Flora ist mutig", genau das was sie auch auslebt. Sie haut von ihrem zu Hause ab, wo ihre Eltern die sonst auf sie aufpassen nicht da sind, denn sie sind in Frankreich, denn der Halbbruder liegt im Sterben.Dennoch schafft er es, zu seiner Schwester durchzukommen und ihr letztlich zu helfen.Sie findet Freunde in einem fremden Land und stellt sich ihren Ängsten.Das gefällt aber einer Person gar nicht, denn diese Person hat sehr große Schuldgefühle. Wie es dann ausgeht das soll euch das Buch am besten selbst verraten.Charaktere:Letztlich bin ich mit Flora und ihren Gedanken unterwegs. Lerne durch sie viele verschiedene Figuren im Buch kennen, und sogar ein Land das kalt ist, lerne ich näher kennen. Obwohl sie sich nicht erinnern kann, hat sie mehr Mut als manch anderer Mensch den ich kenne und sogar viel mutiger als ich.Ihre Eltern sind für mich nicht nachvollziehbar, erst einmal Kopfschütteln in mir, weil sie ihre Tochter die eigentlich auf Hilfe angewiesen ist, allein lassen und am Ende hatte ich unbändige Wut auf diese Eltern, weil sie etwas aufrecht erhalten wollen, was so niemals gegeben ist. Für mich waren diese Eltern also die Antiprotagonisten.Drake dagegen ist für mich ein typischer Macho.Andere Charaktere in diesem Buch sind auf ihre Art und Weise sehr liebenswert und ich hoffe so sehr, dass ich noch einmal das Vergnügen mit den Figuren habe, denn ich fand diese total toll.Am stärksten ist neben Flora aber auch ihre beste Freundin, obwohl diese ziemlich einen großen Bockmist gebaut hatte, hat sie doch entscheidende Schritte getan um Flora zu helfen.Schreibstil:Das Buch handelt aus den Augen von Flora und dreht sich natürlich auch um Flora, und dennoch ist es in keiner typischen ICH-Form geschrieben.Diese Schreibweise die mit viel Bildsprache und viel Gefühl mich berühren konnte, ist einfach schön.Nachvollziehbar:Immer wieder hatte ich Momente, wo ich überrascht worden bin, wo etwas was für gegeben galt doch so ganz anders ist, und das haute mich positiv von den Socken und hat mich richtig begeistern können. Obwohl ich auch sagen muss, das ich erstaunt war, wie krass die Geschichte ist, durch die vielen Themen die im Buch vorkommen.Ein Coming Out, ein in Watte gepacktes Mädchen, ein Mann der der größte Idiot ist und eine Reise in ein völlig fremdes Land, das letztlich eine Reise in sich selbst ist, PTBS wird angesprochen, was in meinen Augen aber deutlich übertrieben worden ist und ich kann mich nicht vorstellen, das es wirklich so einfach wie es im Buch dargestellt ist, ist.Empfehlung:Ich möchte euch dieses Buch unbedingt empfehlen und an das Herz legen. Denn für mich war es ein richtiges erfrischendes und zugleich sehr tiefes Erlebnis dieses Buch zu lesen. Es ist einfach mal völlig anders als andere Bücher die ich sonst lese und es ist einfach besonders, weil es daran appelliert, trau dir mehr als bisher zu und gehe über deine Grenzen, es lohnt sich!Und bitte liebe Autorin dieses Buches schenk mir noch einmal ein Abenteuer mit Flora!Bewertung:Nachdem dieses Buch mich wirklich überraschte, mich abholte und mitgerissen hatte muss ich es einfach als mein Monatshighlight Mai 2017 auszeichnen. Deswegen gibt es auch klare fünf Sterne.

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  • Absolute Leseempfehlung

    Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden
    jaylinn

    jaylinn

    27. May 2017 um 09:33

    Diese Rezension erscheint auch auf meinem Blog www.zeilenliebe.wordpress.com. Allgemeines: Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden hat einen leicht sperrigen Titel und ist 2017 als gebundenes Buch bei den Fischer Verlagen erschienen. Der Originaltitel lautet The one memory of Flora Banks und strahlt eine ganz andere Wirkung aus als der deutsche Titel. Auch das deutsche Cover wirkt eher verspielt. Man könnte eine seichte Liebesgeschichte dahinter erwarten. Das originale Cover führt nicht so in die Irre und stellt eher dar, worum es tatsächlich geht. Ab 14 Jahren ist dieses Buch empfohlen, das halte ich aber für ausgegorenen Quatsch. Dieses Buch behandelt ein Thema, das viele 14-Jährige sich vermutlich nicht alleine erschließen können. Für dieses Buch sollte man viel Leseerfahrung mitbringen oder echtes Interesse an der Thematik haben. Inhalt: „Ich schaue auf meine Hand. Dort steht Flora, das bin ich. Die Buchstaben auf dem Handrücken bilden meinen Namen. Ich halte mich daran fest. Ich bin Flora. Darunter steht: Sei mutig! Ich schließe meine Augen und hole tief Luft. Ich weiß nicht, warum ich hier bin, aber alles wird gut.“ Flora Banks Leben ist wie ein tausendteiliges Puzzle in allen Farben des Regenbogens. Jeden Tag muss sie es erneut zusammensetzen. Sie muss sich daran erinnern, wer sie ist und was los ist. Manchmal stündlich. Nichts, was seit ihrem 10. Geburtstag passiert ist, bleibt ihr im Gedächtnis. Doch auf einmal ist da diese eine Erinnerung in ihrem Kopf. Und sie bleibt, verschwindet nicht wie die anderen Details aus ihrem Leben. Es ist die Erinnerung daran, wie sie nachts am Strand einen Jungen geküsst hat. Bewaffnet mit Handy, Briefen von ihrem Bruder aus Paris, einem prallgefüllten Notizbuch und tausenden von Zettelchen macht sich Flora Banks auf eine Reise, die sie letztendlich zu sich selbst führt. Denn zum ersten Mal in ihrem Leben kann sie jetzt entscheiden, wer sie wirklich sein will.“ (Quelle: Fischer Verlage) Meine Meinung: Mich hat dieses Buch aufgrund seiner Thematik interessiert. Ich wollte wissen, was es mit Floras Krankheit auf sich hat und ob sie ähnliche Ausprägungen hat wie Alzheimer. Und liebe Leute, ich wurde so was von umgehauen von Floras Geschichte. Ich habe mit Flora gelitten, geweint und gelacht. Ich habe dieses Buch förmlich in mich aufgesogen und konnte es kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil ist einzigartig. Floras Krankheit wird so authentisch beschrieben, das man glaubt, Flora selbst zu kennen oder sogar zu sein. Wenn sie beispielsweise etwas vergisst, dann fühlt man sich als Leser ebenso wie Flora und weiß eigentlich gar nicht mehr, was man genau tun wollte. Hut ab, Frau Barr! Ich bin von diesem Buch schockiert und habe nach dem Lesen recherchiert. Ich habe über Wahrheiten und Dinge gelesen, die ich so in vielen Quellen belegt finden konnte. Und was ich hier eigentlich genau meine, kann ich euch nicht verraten, ohne euch den Kern, das Geheimnis, dieses Buches zu beschreiben. In vielen Rezensionen wird mit Sicherheit aufgedeckt werden, worum es in diesem Buch geht. Aber das möchte ich gar nicht. Ich möchte euch nur sagen, dass es um ein Thema geht, vor dem viele von uns zu schnell die Augen verschließen. Viele nehmen es vermutlich gar nicht wahr. Kennen es nicht, wissen nicht, dass es so etwas gibt. Und viele möchten es nicht wissen. Hört auf damit und schaut hin. Alle Floras dieser Welt haben es so sehr verdient! Fazit: Absolute Leseempfehlung. Kein Buch für schwache Nerven oder Menschen, die aufgrund der Aufmachung eine seichte Geschichte erwarten.

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  • Anders als erwartet

    Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden
    Jisbon

    Jisbon

    23. May 2017 um 04:48

    "Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden" ist ein Buch, das nicht gerade leicht zu lesen ist. Da Flora, die Protagonistin, durch ihre Amnesie alles nach ihrem zehnten Lebensjahr nur für wenige Stunden im Gedächtnis bewahren kann, muss sie sich sehr oft an die Ereignisse der Geschichte erinnern oder daran erinnert werden. Ihr Notizsystem ist dabei sehr clever und funktioniert die meiste Zeit über gut, doch trotzdem wurde es nach einer Weile anstrengend, immer wieder und wieder über die gleichen Geschehnisse zu lesen. Natürlich liegt genau darin auch eine Stärke des Buches; da Flora die Ich-Erzählerin ist, kann die Autorin den Leser tief in ihren Kopf blicken lassen und aus nächster Nähe zeigen, wie die Amnesie das Leben ihrer Protagonistin beeinflusst, sodass man diese Beeinträchtigung auf jeden Fall versteht. Bewundernswert ist, dass Flora trotzdem unglaublich offen ist, neue Dinge erleben möchte und sich ins Abenteuer stürzt. Wenn ich sie mit einem Adjektiv beschreiben müsste wäre es wirklich 'mutig'. Es wäre so leicht, sich zuhause zu verkriechen und gar nichts zu tun, aber das tut sie nicht. Stattdessen reist sie an den Nordpol, um den Jungen, den sie geküsst hat wiederzufinden und dabei ist sie keineswegs kopflos vorgegangen, sondern gut durchdacht.Für mich enttäuschend war die nicht wirklich vorhandene 'Liebesgeschichte', doch in der Inhaltsangabe heißt es ja schon, dass Floras Reise sie zu sich selbst führen wird, sodass der Junge eher ein Anstoß und ihre Motivation ist. Trotzdem hatte ich mir die ganze Geschichte irgendwie romantischer vorgestellt, was in Anbetracht der Umstände und Floras Amnesie wohl etwas naiv war. Dafür hat mir gefallen, dass die Protagonistin trotz allem ihr Leben in die Hand genommen und etwas gewagt hat. Allerdings muss ich sagen, dass ich den Handlungsstrang um ihren Bruder viel berührender fand... und das Ende war ebenfalls emotional, während der Rest des Buches mich nicht wirklich berührt hat. Die Geschichte war fesselnd und hatte interessante, überraschende Wendungen, doch richtig mitgenommen hat sie mich leider nicht.Davon (und von meinen kleinen Problemen mit den ständigen Wiederholungen) abgesehen hat mir "Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden" recht gut gefallen. Die Protagonistin ist toll, die Handlung und das Konzept interessant und der Schreibstil der Autorin hat die Amnesie sehr gut hervorgehoben und unterstrichen.3,5/5 Sternen

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  • Rührend. Überrasschend.

    Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden
    MoniqueH

    MoniqueH

    22. May 2017 um 17:20

    Flora Banks wurde an einem Gehirntumor operiert als sie 10 Jahre alt war. Seitdem hat sich nur noch ihr langzeitgedächtniss von vorher. Sie errinnert sich nichts von letzte Woche, gestern oder vier Stunden her. Mittlerweile ist sie 17 Jahre Alt und 'überlebt' durch Notizen auf Ihr Arm und Notizbuch.  Eines Abend wird sie von Drake geküsst und sie errinnert es sich auch am nächsten Tag noch. Ist dies er Anfang der Heilung? Flora entscheidet Drake hinterher zu reisen nach Spitsbergen, alleine.... Eine schöne Geschichte die sich sehr schnell lesen lässt. Mann möchte wissen wie es Flora weiter geht. Sie ist ein zehnjäriges Mädchen im Körper eine 17 järige. Es gibt immer unertwartete Änderungen und auch das letzte Teil ist sehr Überrasschen.

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  • Mini-Challenge 2017

    LovelyBooks Spezial
    querleserin_102

    querleserin_102

    Hier könnt ihr euch für die Jahreschallenge anmelden. Die Anmeldebeiträge bitte folgendermaßen gestalten:            Ich nehme mit 12 Büchern Teil. 1/12 beendet: Buchtitel, Autor 2/12 beendet: Buchtitel, Autor 3/12 beendet: Buchtitel, Autor 4/12 beendet: Buchtitel, Autor … Danke und viel Spaß! Teilnehmer: ChattysBuecherblog (50/200)xxlxsa (6/50)Hortensia13 (34/100)YaBiaLina (25/75)FrauSchafski (15/50)Yolande (276/70)misery3103 (33/200)annlu (101/250)Tina2803 (0/90)Ayda (23/100)Buchgespenst (98/200)Kuhni77 (38/100)samea (15/50)YvetteH (428/100)Meine_Magische_Buchwelt (72/70) LadySamira091062 (56/180)QueenSize (28/80)Kodabaer (237/30)Iris_Fox (12/24)Amy_de_la_Soleil (63/35)tigerbea (51/150)Lucinda4 (6/25)Bellis-Perennis (64/360)Leseratte2007 (61/100)pamN (5/104)leucoryx (33/11)KruemelGizmo (20/95) Seelensplitter (77/150) Shanlira (14/30) Argentumverde (55/200) dreamily1 (9/30) Mali133 (28/50) aufgehuebschtes (25/40) MrsCorina (0/17) MelE (17/200) dia78 (86/180) BeaSurbeck (54/100) MissTalchen (12/43) DieBerta (19/50) walli007 (438/168) paschsolo (33/80) Ascardia (1/30)  Dominic32 (0/20)  book_lover_6 (1/40) kathi_liebt_buecher (3/90) kleine_welle (13/70) Mausimau (14/40) fantafee (6/25) loralee (0/40) steinchen80 (29/60) Sxndy_03 (10/50) janaka (19/144) haTikva (9/12)  MaLaPe (5/55) kalestra (11/30) _monida (5/36) angiiMi (6/35)                  

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  • Plauderecke zum FISCHER Leseclub 2017

    LovelyBooks Spezial
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Willkommen im FISCHER Leseclub! Nach dem fulminanten Start 2016 geht der FISCHER Leseclub 2017 in die zweite Runde! Wir freuen uns sehr, dass ihr uns auch in diesem Jahr wieder durch ein spannendes Jahr mit vielen tollen Aktionen aus den S. FISCHER Verlagen begleiten möchtet! Der FISCHER Leseclub bietet euch einen gemütlichen Platz, um gemeinsam Bücher zu lesen, darüber zu diskutieren und neue Bücher zu entdecken!Alle Infos zum FISCHER Leseclub findet ihr hier.Mitglied werden ist ganz einfach und bringt euch viele großartige Vorteile!Da gibt es zum einen das Buch des Monats. Jeden Monat stellen wir eine ganz besondere Neuerscheinung aus den S. FISCHER Verlagen vor, die ihr mit anderen begeisterten Lesern entdecken könnt. Außerdem gibt es das ganze Jahr über viele verschiedene Community-Aktionen und Leserunden im FISCHER Leseclub, bei denen ihr neue Abzeichen für eure Abzeichenwand sammeln könnt.Und diese Abzeichen sehen nicht nur besonders großartig aus, mit etwas Glück verhelfen sie euch auch im Laufe des Jahres zu ganz besonderen Gewinnen! Sammeln und mitmachen lohnt sich also auf jeden Fall!In unserer Plauderecke könnt ihr euch mit anderen Mitgliedern des FISCHER Leseclubs austauschen, Fragen stellen oder einfach nur in gemütlicher Runde plaudern. Wir wünschen euch ganz viel Spaß im FISCHER Leseclub!Ein kleiner Hinweis: Für die Rezensions-Abzeichen gelten Bücher, die 2017 erschienen sind und aus folgenden Verlagen stammen:S. FISCHERFISCHER TaschenbuchFISCHER TORFISCHER KrügerFISCHER ScherzFISCHER FJBFISCHER KJBFISCHER Kinder- und Jugendbuch-VerlagFISCHER SauerländerFISCHER Duden KinderbuchFISCHER Meyers KinderbuchIhr erkennt die Bücher auch am entsprechenden FISCHER Leseclub Baumler auf der Buchseite.

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  • Flora - sei mutig!

    Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden
    MikkaG

    MikkaG

    11. May 2017 um 09:35

    Flora Banks leidet an anterograder Amnesie, was bedeutet, dass sie sich Dinge nur für wenige Stunden, manchmal sogar nur für Minuten merken kann. Seit sieben Jahren setzt sich ihr Gehirn immer wieder zurück auf den Stand, auf dem sie im Alter von 10 Jahren war. Immer wieder stellt sie die gleichen Fragen, immer wieder tut sie die gleichen Dinge, immer wieder ist sie überrascht von ihrem eigenen Spiegelbild. Im Grunde ist sie daher ein kleines Mädchen im Körper eines Teenagers. Doch dann küsst sie am Strand einen Jungen, und die Erinnerung bleibt. Für sie bedeutet das zwei Dinge: 1) er muss die Liebe ihres Lebens sein, und 2) wenn sie mit ihm zusammen ist, wird das ihre Amnesie heilen. Dass er in die Arktis gezogen ist, um dort zu studieren, kann sie nicht aufhalten - mutig und entschlossen reist sie ihm nach ans Ende der Welt. Flora ist eine sehr ungewöhnliche Heldin mit einer sehr ungewöhnlichen Erkrankung. Eigentlich würde man ja erwarten, dass sie sich im Laufe des Buches nicht wirklich weiterentwickeln kann - schließlich vergisst sie ständig, was sie erlebt hat, und kann daher nichts daraus lernen. ...oder? Die Autorin schafft es dennoch, Flora als einzigartigen Menschen mit ganz viel Persönlichkeit und wunderbaren Eigenschaften zu zeigen. Und Flora hat ein System entwickelt, mit dem sie ein Stück weit ihr Gedächtnis ersetzen kann: sie schreibt wichtige Dinge auf ihre Arme, auf Zettel und in Notizbücher. Jedes Mal, wenn sie sich verwirrt irgendwo wiederfindet, ohne zu wissen, wer sie ist, wo sie ist und was gerade passiert ist, setzt sie sich anhand dieser Dinge Stück für Stück wieder zusammen. Meist fällt ihr als erstes das "Flora - Sei mutig!" auf ihrer Hand ins Auge. Gleichzeitig ist Flora emotional sehr kindlich, denn im Herzen ist sie immer noch zehn. Und deswegen war ich sehr, sehr skeptisch, was die Liebesgeschichte betrifft! Dass Flora direkt glaubt, Drake müsse die Liebe ihres Lebens sein und diese Liebe das Allheilmittel für ihre Amnesie, konnte ich nachvollziehen, gerade weil sie noch denkt und fühlt wie ein kleines Kind. Es kam mir aber mehr als fragwürdig vor, dass Drake ein Mädchen küsst, von dem er ganz genau weiß, dass sie emotional im Alter von zehn Jahren stehengeblieben ist.   Ich möchte jetzt natürlich noch nicht verraten, was daraus wird, aber meine Befürchtungen, Floras Erkrankung könne herabgesetzt werden, indem die Liebe wundersamerweise die Lösung für all ihre Probleme ist, haben sich nicht erfüllt. Die Autorin geht sehr sensibel und realistisch mit dem Thema um. Die anderen Charaktere muss man zusammen mit Flora immer wieder neu von vorn entdecken, und trotzdem bekommt man einen guten Eindruck davon, wer sie sind. Ein echtes Kunststück der Autorin!Der Schreibstil ist eher einfach, denn Flora denkt meist wie ein Kind. Natürlich gibt es unzählige Wiederholungen, was aber keineswegs dazu führt, dass die Geschichte langweilig wird, und es wird auch nicht benutzt, damit der Leser auf Floras Kosten lachen kann. Stattdessen hat es etwas unbeschreiblich Bewegendes und oft Tragisches. Man fiebert mit Flora mit, man freut sich über ihre Fortschritte, und dann... Schnitt. Reset. Flora schaut sich um, wundert sich, wo sie ist, und muss schon wieder von vorne anfangen. Ich fand das Buch unglaublich gut geschrieben und konnte es kaum einmal weglegen. Ich habe es in Rekordzeit beendet, denn ich habe mit Flora mitgefiebert und ihr so sehr ein (glaubhaftes) Happy End gewünscht...  Die Auflösung fand ich überraschend und dennoch schlüssig. Flora und der Leser stellen fest, dass die ganze Zeit Dinge vorgingen, die Flora nicht bewusst waren, und die Autorin verzichtet auf einfache Lösungen, findet aber ein Ende, mit dem ich zufrieden war. Fazit:Flora hat anterograde Amnesie und kann sich Dinge nur für sehr kurze Zeit merken; seit sieben Jahren ist ihr Leben wie ein Puzzle, das sie immer wieder neu zusammensetzen muss. Obwohl ihre Eltern ihr kaum zutrauen, mal einen Nachmittag alleine zuhause zu bleiben, macht sie sich ganz alleine auf und reist in die Arktis, um den Jungen zu finden, den sie am Strand geküsst hat - denn dieser Kuss ist das einzige aus den vergangenen sieben Jahren, an das sie sich erinnern kann.Eine wunderbare, originelle, einzigartige Geschichte: ein Mädchen ohne Erinnerung macht sich auf ins Abenteuer ihres Lebens und findet sich selbst. Weit, weit mehr als eine Liebesgeschichte, großartig geschrieben, mit einer Heldin, die erst entdecken muss, dass sie trotz ihrer Erkrankung ein wertvoller Mensch ist.

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  • Wiederholungen - Mut - Ausbruch

    Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden
    Sweetheart_90

    Sweetheart_90

    09. May 2017 um 08:08

    Anfangs war das Buch ziemlich verwirrend für mich. Es wurde immer wieder einiges wiederholt, wo ich mir dachte, das habe ich doch schon gelesen oder spinne ich jetzt total. Bis ich dann endlich draufgekommen bin was Sache ist.Flora die mit 10 Jahren ihr Kurzzeitgedächtnis verlor, muss mit Notizen in ihrem Handy, in Notizbüchern und auf ihren Händen leben. Total plötzlich kann sie alles um sich herum vergessen und muss durch ihre Notizen wieder zurückgeholt werden.Für mich ist Flora total stark und sehr mutig - was natürlich auch zu ihrem Leitsatz geworden ist. „Flora. Sei mutig!“ Genau diese Worte haben ihr immer und immer wieder in ihren Entscheidungen geholfen und sie zu unmöglichen gebracht. Als Floras Eltern sich auf den Weg zu ihren Bruder gemacht und Flora in die Obhut ihrer besten Freundin gegeben haben, war ich wirklich mehr als nur schockiert. 1. Wie kann man sein Kind, mit dieser Krankheit alleine lassen? 2. In die Obhut einer Freundin? Diese ist ja selbst noch jung und echt nicht ein Babysitter. 3. Wie wäre es mit mitnehmen gewesen? Aber ich merkte dann schon selber, dass es für Flora das Beste war, was ihr passieren konnte. Denn so konnte sie ausbrechen und sich selbst auch beweisen, was sie eigentlich alles kann.Mich hat das Ende gewaltig überrascht und ich war gleich nur noch mehr von ihren Eltern bzw. ihrer Mutter abgeneigt, denn was die getan hat, war wirklich das allerletzte. Ich fand das Buch nicht schlecht, aber irgendwie fehlte mir da so einiges und es waren ein Hauch zu viele Wiederholungen vorhanden.

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  • Konnte mich leider nicht überzeugen

    Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden
    Ani

    Ani

    06. May 2017 um 22:16

    Flora Banks ist siebzehn Jahre alt.  Doch nichts, was sich seit ihrem 10. Lebensjahr ereignet hat, bleibt ihr im Gedächtnis. Mit ihrem Handy, einem Notizbuch und Gekritzel auf Armen und Handrücken, versucht Flora sich die wichtigsten Dinge zu merken und so irgendwie ein halbwegs normales Leben zu führen. Doch plötzlich spürt Flora eine große Veränderung, denn sie kann sich an ein aufregendes Erlebnis erinnern: ihren ersten Kuss! Da der Junge mittlerweile nicht mehr am Ort lebt, begibt Flora sich auf eine aufregende Reise..... Floras Geschichte wird in der Ich-Perspektive, aus ihrer Sicht, geschildert. Man taucht quasi in ihre Gedanken und Gefühle ein und bekommt dadurch einen Einblick, wie ihr Leben ohne Gedächtnis abläuft. Dass das alles andere als einfach ist, wird schnell klar. Ständig muss Flora sich selbst die wichtigsten Dinge mit Hilfsmitteln in Erinnerung rufen. Deshalb kommt es im Verlauf der Erzählung zu einigen Wiederholungen. Denn man bekommt kontinuierlich mit, wenn ihre Erinnerungen sie verlassen und sie sich erneut orientieren muss.  Dadurch kann man zwar glaubhaft nachvollziehen, was Flora durchmacht, aber durch die wortwörtlichen Wiederholungen wirkt die Handlung zuweilen sehr zäh und langweilig. Man gerät schon fast in Versuchung, die entsprechenden Szenen nur zu überfliegen, da man das Gefühl hat, in einer Schleife festzustecken. Flora wirkt dennoch sehr sympathisch. Auch wenn man selbst nicht mit dieser furchtbaren Krankheit belastet ist, kann man sich mit ihr identifizieren und ihre Gefühle nachvollziehen. Sie ist unheimlich mutig und wächst über sich selbst hinaus. Diesen Fortschritt beobachtet man voller Interesse. Die anderen Charaktere nehmen allerdings nicht allzu viel Raum ein. Das liegt sicher auch mit an der eingeschränkten Perspektive, da man ja quasi in Floras Haut steckt und diese ständig Informationen zu den Personen vergisst und sich alles neu aneignen muss. Der Schreibstil ist, bis auf die vielen Wiederholungen, angenehm lesbar und zeichnet sich durch recht kurze Sätze aus. Dennoch kann man sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen. Die Handlung ist durchaus interessant und die Umsetzung sicher auch der Krankheit angepasst. Dennoch passiert gerade am Anfang nicht viel, sodass wirklich durchhalten angesagt ist. Denn im weiteren Verlauf wird die Handlung lebendiger und abwechslungsreicher. Das Ende überrascht und regt zum Nachdenken an. Obwohl ich nachvollziehen kann, dass die vielen Wiederholungen nötig sind, um Floras Krankheit glaubhaft darzustellen, haben sie mich ziemlich in meinem Lesefluss gebremst. Ich hatte das Gefühl, in einer Dauerschleife festzustecken, aus der ich nicht entkommen kann. Deshalb war ich auch mehrere Male kurz davor das Buch abzubrechen. Floras sympathische Art und das Interesse an ihrem Schicksal haben mich dann aber doch dazu bewogen, das Ganze zu beenden. Das Ende hat mich dann auch überrascht und zum Nachdenken angeregt. Dennoch fällt meine Bewertung nicht euphorisch aus, denn auf meiner persönlichen Skala vergebe ich leider nur zwei von fünf Sternen und die Empfehlung, sich selbst ein Bild zu machen, da Geschmäcker ja verschieden sind.

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  • Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden

    Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden
    Claudias-Buecherregal

    Claudias-Buecherregal

    03. May 2017 um 22:13

    Flora ist siebzehn Jahre und leidet seit ihrem zehnten Lebensjahr unter Amnesie. Sie kann sich noch an Dinge vor dem Unfall erinnern, aber ihr Kurzzeitgedächtnis verliert sie alle paar Stunden. Sie versucht mit einem Notizbuch, vielen Post-its und Notizen auf ihren Händen durchs Leben zu kommen, aber sie leidet darunter, dass sie keine neuen Erinnerungen besitzt. Das ändert sich, als sie auf einer Party einen Jungen küsst. Diesen hat sie nicht vergessen, aber leider ist er am nächsten Tag in die Arktis geflogen. Sie möchte ihn unbedingt wiedersehen, denn er hat etwas in ihr ausgelöst, was sie seit sieben Jahren nicht erlebt hat - eine neue Erinnerung wurde gespeichert. Also begibt sich Flora auf eine Abenteuerreise.Der Roman hat mich zwiegespalten. Es gab Dinge, die fand ich ganz toll, andere wiederum haben dazu geführt, dass ich für das Buch fast zwei Wochen zum Lesen gebraucht habe.Das Beste am Roman ist meiner Meinung nach die Protagonistin Flora Banks. Authentisch präsentiert die Autorin, wie Flora lebt, wie es sich für sie anfühlt, wenn ihr Gehirn immer wieder zurückgesetzt wird, wie sie auf Veränderungen reagiert, an die sie sich nicht erinnern kann, und dass sie sich immer noch wie ein zehnjähriges Mädchen fühlt. Auch die Reaktion auf ihre neue Erinnerung war glaubhaft, auch wenn die Reise ans Ende der Welt schon sehr viel Mut erfordert. Aber genau das ist Flora: mutig. Eigentlich müsste sie verängstigt und eingeschüchtert sein, aber sie hat Lust die Welt zu entdecken und versucht alles, um den Jungen zu finden, der etwas in ihrem Gehirn ausgelöst hat. Sie möchte ihr Leben selbst bestimmen und nicht von der Krankheit dominieren lassen.Ich kann nicht sagen, ob ich den Schreibstil mochte oder nicht. Die Autorin arbeitet mit vielen kurzen Sätzen und muss sich ständig wiederholen, da die Handlung in der Ich-Form erzählt wird und man als Leser somit jedes Gehirn-Reset mitbekommt und Flora dabei beobachtet, wie sie erneut Informationen sammelt, die sie verloren hat. Durch die Art erhält man wirklich ein Gefühl dafür, wie Flora sich fühlen muss. Manchmal ist es jedoch auch etwas anstrengend, da sich eben sehr vieles wiederholt.Auch die Handlung hat mich hin- und hergerissen. Es gab Passagen, die ich total klasse fand, dann aber wieder Teile, die mir nicht zugesagt haben. Die erste Auflösung fand ich zum Beispiel nicht so toll, aber dann hat mich die Autorin am Ende noch überrascht und dieses fand ich dann wiederum spannend und gut gelöst.Fazit: Mit diesem Buch war es wirklich ein Hin und Her. Ich habe Flora lieb gewonnen, auch wenn mir nicht alles am Roman zugesagt hat. Ich vergebe daher 3,5 Sterne, die ich ganz, ganz knapp noch auf 4 Sterne aufrunde. Gebundene Ausgabe: 352 Seiten Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 1 (23. März 2017) Sprache: Deutsch ISBN-10: 384144007X ISBN-13: 978-3841440075 Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren

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  • Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben sein | Rezension

    Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden
    vivreavecdeslivres

    vivreavecdeslivres

    01. May 2017 um 20:16

    Dieses Buch von Emily Barr wurde von Maria Poets ins Deutsche übersetzt und ist im diesjährigen Frühlingsprogramm vom Fischer Verlag. Die Geschichte handelt von Flora, eine Protagonistin, die mir während des ganzen Buches einfach nicht wirklich sympathisch wurde. Das hat vorwiegend damit zutun, dass man durch ihre Gedächtnisschwäche einfach nicht wirklich an das Mädchen herankommen konnte. Ich fand es während des Lesens sehr umständlich und mühsam immer wieder  aus Floras Sicht die eigenen Notizen auf ihren Händen zu lesen. Es dauert ewig, bis einmal etwas passiert. Die Geschichte ist irgendwie sehr 'strub'. Der Kuss, der in Floras Leben alles veränderte und es völlig auf den Kopf gestellt hat, ist absolut unromantisch und extrem kitschig! Am Strand, nach einer Party unter Alkoholeinfluss und dann erst noch mit dem Freund ihrer besten Freundin. Für mich war es deshalb nicht nachvollziehbar, dass jeder zweite Satz im Buch Ich liebe Drake ist. Mit diesen drei Worten wird um sich geworfen, so oft, dass es einfach zu überspitzt und unlogisch herüberkommt. Flora leidet an einer Amnesie. Sie ist nicht fähig sich an bestimmte Ereignisse zu erinnern seit sie zehn Jahre alt ist. Sie vergisst jeden Tag aufs Neue, wer sie ist, wo sie ist, was sie macht und ist absolut hilflos. Nun endlich hat sie aber eine Erinnerung an die sie sich klammert. Eben dieser Kuss mit Drake. Drake lebt aber nun nicht mehr in ihrem Örtchen, sondern in der Arktis. Die ersten Tage schreiben die beiden einander Emails, die meiner Meinung nach extrem übertrieben und zu extrem sind. Ein Beispiel: Er erzählt ihr, dass er sehr viel Zeit damit verbringt, sie nackt zu sehen. Die beiden haben sich ja nur geküsst und eigentlich gar nichts miteinander zu tun gehabt zuvor, eine viel zu krasse Wandlung, wie ich finde. Flora macht sich dann auf den Weg in die Arktis um ihren Traummann zu finden und Zeit mit ihm zu verbringen. Der zweite Teil der Geschichte ist definitiv spannender als der erste. Aber auch hier haben wir es mit unzähligen Wiederholungen zu tun und die Geschichte geht auch da nicht wirklich vorwärts. Richtig spannend wird der Roman erst im  dritten und letzten Teil. Hier wird nämlich das Rätsel aufgelöst und es werden einem einige spannende Fakten geliefert.Das wäre doch ein spannendes Thema für die Geschichte. Ich habe mich gefragt, ob Emily Barr einen zweiten Band schreiben würde. Das wäre eine gute Basis für ein Jugendbuchroman, ein bisschen Abenteuer, Freundschaft, Liebe und Probleme, die sich zur Abwechslung nicht nur um Jungs drehen. Mir scheint es fast, als hätte die Autorin nicht mehr genau gewusst, was sie denn zum Schluss schreiben soll, und dann einfach abrupt alles zu Ende gebracht hat. Trotzdem hört es nicht ganz abgeschlossen auf, und lässt viel Platz für Neues. Denn hier werden keine Wiederholungen mehr gemacht und alles geht etwas schneller vorwärts. Da das Buch aber auch keinen harten oder schweren Inhalt hat, habe ich es in kurzer Zeit beendet und schon nach einem Tag niederlegen können. Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben sein, ist ein Buch, das mir so von der Thematik einfach nicht wirklich zugesprochen hat. Weder heute noch vor ein Paar Jahren. Ich merke mit jedem Jugendbuch, das ich beende, dass es mir einfach nicht mehr zuspricht und dass der Lesespass nicht mehr derselbe ist. Ich möchte mich Belletristik widmen, die mir etwas lehrt und die mir im Kopf bleibt. Hier war das leider nicht der Fall, mir hat das Buch leider nicht so gut gefallen. Aber es gibt bestimmt junge Leute, die sich dieser Art von Büchern lieber vornehmen, als ich.http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2017/04/jeder-tag-kann-der-schonste-in-deinem.html

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  • Eine außergewöhnliche Geschichte - berührt und macht nachdenklich

    Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    01. May 2017 um 16:04

    "Jeder Tag kann der Schönste in deinem Leben werden" sprach mich nicht nur durch das Cover an, sondern auch der Thematik. Es geht um die siebzehnjährige Flora, die eine anterograde Amnesie hat. Alles was wichtig ist, hat sie  notiert, sei es auf dem Arm, in ihrem Erinnerungsbuch und überall finden sich Notizen. Wer kennt sie nicht, die gelben kleinen Zettel, mal mehr, mal weniger. Flora durfte mit ihrer Freundin Paige zu einer Abschiedsparty, obwohl sie von ihrer Mutter behandelt wird wie eine Glucke, die ihr Küken hütet. Dort trifft Flora auf Drake, der sie küsst und diesen Kuss vergißt sie nicht. Die Ich-Erzählerin Flora schildert die Geschehnisse aus ihrer Sicht und gibt einen tiefen Blick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt. Ich habe sie sehr schnell in mein Herz geschlossen. Warum aber gerade dieser eine Kuß von Drake sich bei Flora dermaßen im Gedächtnis festgesetzt hat, war bis zum Ende nicht klar. Man kann nur erahnen bzw. spekulieren. Ist es eine flüchtige Erinnerung an ihren Bruder, der im Endeffekt zum Schluss eine wichtige Rolle in Floras Leben spielt. Ihren Gedächtnisverlust haben Floras Eltern ihr so erklärt, dass sie mit zehn Jahren bei ihr einen Gehirntumor festgestellt haben und nach der Operation das Gehirn nicht mehr voll funktioniert. Flora wirkt kindlich, obwohl ein Teil ihrer Gedanken reif wirken. Allerdings wird sie von ihrer Mutter noch immer wie ein kleines Kind behandelt, so wie damals halt, wo sie zehn Jahre war. Diese kann und will nicht zulassen, dass ihre Tochter erwachsen wird. Und dann macht Flora sich auf eine weite Reise in die Arktis. Da war der Junge, Drake, der sie geküßt hatte. Ich habe Eisbären gesehen schreibe ich auf die Handfläche meiner linken Hand, denn dass ist die einzige Stelle, an der noch Platz ist. Zitat S. 210 Eine sehr interessante Story mit einer liebenswerten Hauptcharaktere. Das Thema macht nachdenklich und wirft die Frage auf, welche Zukunft hat Flora? Definitiv keine verträumte oder harmlose Geschichte. Flora ist hungrig nach dem Leben und sie stellt sich der Herausforderung, die sie sich selbst vorgegeben hat. Das Ende bringt Gänsehautmomente, denn damit hatte ich so nicht gerechnet. Ich war berührt, ergriffen … In diese Geschichte taucht man ein, denn sie lässt einen nicht los. Bücher hinterlassen Spuren beim Leser, und genau daran erinnern wir uns. Es ist wichtig, einen Weg zu finden, auch wenn man nicht alles kann. Doch zumindest eine Ahnung hat, wo und mit wem er zu finden ist. Sei es wie mit Flora's Tattoo »Flora - Sei mutig!« Irgendwie habe ich Ebbe und Flut, die Gezeiten, vor Augen gehabt, als sehr schnell klar wurde, da agiert eine Siebzehnjährige wie eine Zehnjährige und umgekehrt. Und doch war da ein Zwischenraum, wie Wellen, die innehielten, die Flut zu stoppen, um den Blick freizugeben auf den Boden, auf das Jetzt.

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  • 2,5 von 5 Sternen

    Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden
    101Elena101

    101Elena101

    26. April 2017 um 14:38

    Inhalt:Da Flora an einer Amnesie leidet muss sie sich jeden Tag selbst daran erinnern, was sie erlebt hat und wer sie ist. Seit ihrem 10. Lebensjahr kann sie keine Erinnerungen länger als ein paar Stunden speichern, was es ihr schwermacht ein normales Leben zu führen. Doch eines Tages bleibt ihr eine Erinnerung, die ihr Leben verändern wird: Sie weiß auch noch nach Tagen, dass sie nachts einen Jungen am Strand geküsst hat und dieser Junge nach Svalbard umgezogen ist. Kurzerhand nutzt sie die Gelegenheit der einzigen bleibenden Erinnerung und fährt diesem Jungen hinterher, bis an den Nordpol. Eine Reise zu sich selbst beginnt.Meine Meinung:Die Geschichte verspricht schon vom Klappentext eine interessante Protagonistin und eine außergewöhnliche Geschichte. Leider hat mich die Umsetzung enttäuscht.Der Schreibstil ist relativ fade, da die Satzkonstruktionen immer gleich sind und der Wortschatz sich in Grenzen hält. Ich habe das Gefühl, ich lese immer wieder dasselbe.Die Geschichte zieht sich etwas, was auch an den vielen Wiederholungen liegt, wenn sich Flora wieder etwas ins Gedächtnis rufen muss, das sie vergessen hat. Immer wieder werden dieselben Erinnerungen an ihr Leben als sie klein war oder an den Kuss mit dem Jungen hervorgebracht. Dies dient dazu, dass Flora sich überhaupt orientieren kann, da der Leser selbst es aber nicht vergessen und grade erst gelesen hat, können diese Wiederholungen anstrengend werden. Erst gegen Mitte nimmt die Handlung Fahrt auf und erst am Ende konnte mich die Geschichte wenigstens etwas überzeugen. Natürlich ist Floras Schicksal traurig und dass sie so gut klarkommt, macht Mut, aber alles was passiert, passt für mich nicht richtig zusammen. Es ergibt sich für mich kein rundes Bild, sodass ich auch nicht richtig mit der Protagonistin mitfühlen kann. Hinzu kommt, dass sämtliche Nebencharaktere, bis auf ihren Bruder und einige wenige, die auf Floras Reise eine kurze Rolle spielen, schlichtweg unsympathisch sind. Wie sie mit Flora umgehen ist manchmal wirklich schockierend, vor allem bei ihren Eltern kann ich nur den Kopf schütteln. Nur ihr Bruder Jacob wirkt sehr liebevoll und freundlich, ist meiner Meinung nach aber zu kurz gekommen.Flora selbst definiert sich überwiegend über ihren Gedächtnisverlust, von der Autorin so geschrieben, wie auch als Charakter selbst, ist das ihr herausstechendes Merkmal, auf das sich alle inklusive ihr selbst stützen. Aber auch ihr Mut und dass sie trotz allem versucht ihr Leben so gut es geht zu bewältigen nötigt mir Respekt ab.Fazit:Für mich leider eher ein Flop, ich habe mich streckenweise gelangweilt, streckenweise war ich genervt und die wenigen Lichtblicke konnten mich nicht vollends überzeugen.

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