Emily Bleeker Wenn ich nicht mehr bin

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Inhaltsangabe zu „Wenn ich nicht mehr bin“ von Emily Bleeker

Lieber Luke, lass mich dir als Erstes sagen, dass ich dich liebe … Ich wollte dich nie verlassen … Luke Richardson kehrt nach der Beerdigung seiner geliebten Frau Natalie nach Hause zurück und muss ihre drei gemeinsamen Kinder nun allein großziehen. Aber auf eines ist er nicht vorbereitet: einen blauen Umschlag mit der Handschrift seiner Frau, der auf dem Boden ihres Hauses auf ihn wartet. Der darin enthaltene Brief, den Natalie am ersten Tag ihrer Krebsbehandlung vor einem Jahr geschrieben hat, ist nur der erste von vielen. Luke ist überzeugt davon, dass die Briefe tatsächlich von seiner Frau stammen, aber wer bringt sie ihm? Und was hat es mit dem mysteriösen Mann auf sich, den Natalie kurz vor ihrem Tod kontaktiert hat? Entschlossen begibt sich Luke auf die Suche nach Antworten und stößt auf ein dunkles Familiengeheimnis, das ihn dazu bringt, alles infrage zu stellen, was er über Natalie zu wissen glaubte.

Nett zu lesen, leider teilweise etwas vorhersehbar.

— sandina77
sandina77

Viele Emotionen in sämtliche Richtungen, feinfühlig verpackt, eine große Geschichte

— MeiLingArt
MeiLingArt

An sich eine gute Lektüre, die aber in der Mitte etwas an Fahrt verliert

— worttaenzerin
worttaenzerin
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  • Was bleibt, ist manchmal viel mehr als man denkt...

    Wenn ich nicht mehr bin
    MeiLingArt

    MeiLingArt

    26. May 2017 um 09:12

    Inhaltsangabe: "Lieber Luke, lass mich dir als erstes sagen, dass ich dich liebe... Ich wollte dich nie verlassen.... Luke Richardson kehrt nach der Beerdigung seiner geliebten Frau Natalie nach Hause zurück und muss die drei gemeinsamen Kinder von nun an alleine großziehen. Aber auf eines ist er noch vorbereitet: einen blauen Umschlag mit der Handschrift seiner Frau, der auf dem Boden seines Hauses auf ihn wartet.  Der darin enthaltene Brief, den Natalie am ersten Tag ihrer Krebsbehandlung vor einem Jahr geschrieben hat, ist nur der erste von vielen. Luke ist überzeugt davon, dass diese Briefe tatsächlich von seiner Frau stammen, doch wer bringt sie ihm? Und was hat es mit diesem mysteriösen Mann auf sich, den Natalie kurz vor ihrem Tod kontaktiert hat? Entschlossen begibt sich Luke auf die Suche nach Antworten und entdeckt ein dunkles Familiengeheimnis, das ihn dazu bringt, alles infrage zu stellen, was er dachte über Natalie zu wissen." Meine persönliche Meinung: Emily Bleeker hat einen zauberhaften Schreibstil, der mit viel Feingefühl und Empathie für das Geschehen die Handlung dem Leser transportiert. So kann man sich beim Lesen ganz darauf verlassen, dass Emily nichts auslässt und wir mit Sicherheit alles in diesem Buch zur rechten Zeit erfahren werden. Mit diesem Gefühl habe ich trotz der einerseits Schwere der Handlung entspannt an den ersten schönen Maitagen vor mich hin gelesen. Die Seiten flogen nach anfänglichen Schwierigkeiten, bis mich die Geschichte in ihren Bann gezogen hatte, nur so dahin, und auch ich wollte hinter das Geheimnis kommen, dass Natalie bei sich trug.  Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Luke wird sehr human dargestellt, verletzlich und vom Tod seiner geliebten Frau gezeichnet. Ebenso gefiel es mir gut, dass auch die Zeit vor dem Tod oft erwähnt und beschrieben wurde, denn eine Krebsbehandlung zehrt ebenso an einer Familie, wie das Ableben der so sehr geliebten Person selbst. Doch Luke versucht stark zu sein für seine drei Kinder und richtet sich nach den Hinweisen in Natalie´s Briefen, die ihm wegweisend zu der Lösung eines so lange schlummernden Geheimnisses führt. Leider ist hierbei für mich vieles vorhersehbar gewesen, doch kommt das nun mal sogar in den besten Filmen vor. ;-) An seiner Seite und ihn sehr unterstützend ist Annie, Natalie´s beste Freundin, die sehr stark dargestellt wird, doch auch ein großes und düsteres Geheimnis mit sich trägt. Auch hier zeigt sich die Verletzlichkeit hinter der Fassade, sehr gut skizziert und der Realität leider sehr nahe.  Ich fand alle Charaktere ihren Rollen sehr gut zugeschrieben. Beim Plot ist an ein zwei Stellen etwas sehr viel Drama eingeflossen, doch ist das eine Sache des Geschmacks: Mancher Leser liebt das, der andere hält weniger für mehr.  Das Ende fand ich toll. Ja, das Offensichtliche trug Früchte, doch auf eine offene Art, nicht lautstark benannt, sondern in zarter Weise, die alles möglich macht. Das  fand ich ganz große Klasse.  Dieses Buch ist in meinen Augen ein toller Roman, der sehr viel Gefühl, Familiengeschichte und -Zusammenhalt und Liebe mitbringt. Humor fehlt neben der Trauer auch nicht und wenn man Natalie´s Geheimnis erfahren will, kann ich mit 4 von 5 Sternen nur zu diesem Buch raten. 

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  • Briefe aus dem Jenseits

    Wenn ich nicht mehr bin
    Dreamworx

    Dreamworx

    16. February 2017 um 18:57

    Als Natalie nach vielen Behandlungen doch an ihrer Krebserkrankung stirbt, bricht Lukes ganzes Leben zusammen. Nun ist er allein mit seinen drei Kindern und muss ihnen Vater und Mutter sein, dabei hat er gerade seine beste Freundin, Partnerin und geliebte Ehefrau verloren. Doch schon kurz nach der Beerdigung erhält Luke geheimnisvolle blaue Briefe. Sie stammen von Natalie, die diese vor ihrem Tod für ihn geschrieben hat. Luke ist erst völlig durcheinander, kann mit seiner Trauer noch nicht umgehen und diese Briefe wecken in ihm die Sehnsucht nach Natalie noch mehr. Doch je mehr Briefe er erhält, umso mehr wartet er auf den nächsten. Aber diese Briefe erzählen nicht nur von der gemeinsamen Vergangenheit, sondern enthalten auch Empfehlungen für sein Leben und enthüllen so manches Geheimnis, von dem Luke nichts wusste und ihn aus der Bahn zu werfen droht. Wird Luke mit seinen Kindern ein neues und glückliches Leben führen können?Emily Bleeker hat mit ihrem Buch „Wenn ich nicht mehr bin“ einen sehr emotionalen und spannenden Familienroman vorgelegt. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig, der Leser ist von Beginn an mittendrin in der Familie und kann Luke, die Kinder und die Freunde genau beobachten bei ihren Unternehmungen, nimmt Anteil an ihrer Trauer und ihren Gedanken und Gefühlen. Sehr behutsam lässt die Autorin ihre Protagonisten agieren und vermittelt dem Leser das Gefühl, Teil der Familie zu sein. Die Spannung baut sich langsam auf und zieht sich wie ein Faden durch das gesamte Buch. Durch geschickt gestreute Wendungen und Fragestellungen erlebt der Leser die ein oder andere Überraschung innerhalb der Handlung.Die Charaktere sind liebevoll skizziert und in Szene gesetzt. Sie wirken in ihrem Verhalten und Agieren sehr lebendig und authentisch. Luke ist ein sehr sympathischer Mann, der mit seiner Frau durch einige schwierige Lebensphasen gegangen ist. Ihr Tod nimmt ihm nicht nur die Ehefrau und Mutter seiner Kinder, sondern auch seine beste Freundin, denn die beiden kannten sich seit Jugendtagen. Auch seine eigene Vergangenheit steht Luke immer wieder vor Augen, auf keinen Fall möchte er so werden wie sein Vater, was ihn immer wieder in den Keller hinabsteigen lässt, um sich an seinem Boxsack auszutoben. Annie ist die beste Freundin von Natalie und kümmert sich rührend um deren Kinder. Gleichzeitig ist Annie allerdings auch geheimnisvoll, denn oftmals reagiert sie merkwürdig und man weiß nicht genau, was in ihr vorgeht. Terry, Lukes Schwiegermutter (oder sollte man besser Schwiegermonster sagen) ist eine harte Frau, das Verhältnis zu ihrem Schwiegersohn ist schwierig und kühl. Erst im letzten Drittel des Romans versteht man ihr Verhalten ein wenig mehr und sieht auch ihre Entwicklung innerhalb dieser Geschichte mit anderen Augen. Dr. Neal ist ein mysteriöser Charakter, der auch erst am Ende zur Auflösung einiger Geheimnisse beiträgt. Auch die anderen Protagonisten stützen mit ihren eigenen Handlungen die Geschichte und verleihen ihr noch mehr Spannung.„Wenn ich nicht mehr bin“ ist ein sehr schöner gefühlvoller Roman über Verlust, Verarbeitung, Geheimnisse, Familie und wirklich gute Freunde. Dieses Buch weiß zu überraschen und ist ein richtiger Pageturner, den man nicht aus der Hand legen mag. Absolute Leseempfehlung für alle, die sich gern in einer emotionalen Handlung verlieren!  

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  • muss nicht unbedingt

    Wenn ich nicht mehr bin
    CoffeeToGo

    CoffeeToGo

    08. February 2017 um 09:23

    Inhalt Lukes Frau Natalie stirbt an Krebs und lässt ihn mit den drei gemeinsamen Kindern alleine. Doch direkt nach ihrem Tod fangen die Briefe an. Scheinbar kommen sie von Natalie, denn in den Briefen fordert sie ihn auf, das Leben ohne sie in den Griff zu bekommen und sich zum Beispiel gut um die Kinder zu kümmern. Diese Briefe werden sein Rettungsanker. Aber je mehr Briefe kommen, desto mehr regt sich in Luke der Verdacht, dass ihre Ehe doch nicht so wundervoll war, wie sie den Anschein hatte.  Eigene Meinung Die Charaktere waren alle sympathisch, trotzdem wollte der Funke bei mir nicht so richtig überspringen. Vielleicht lag es an Luke, der plötzlich ziemlich wütend auf Natalie war (zwar verständlich, aber zu dem Zeitpunkt etwas komisch), oder am neuen Kindermädchen, welches nicht so recht ins Bild passen wollte. Vermutlich ist mir aber auch einfach zu wenig Gefühl in Natalies Briefen rüber gekommen. Man erfährt zwar viel aus der Zeit ihrer Krankheit und auch davor, doch alles wirkte total nüchtern abgetippt. Der Funke wollte nicht überspringen. Das Geheimnis, um das es schließlich ging, fand ich etwas weit hergeholt und wollte ebenfalls nicht so richtig in die Geschichte passen. Der Roman ließ sich einfach nicht glatt lesen, es war oft nicht stimmig.  Fazit Bücher, in denen die, oder der Verstorbene dem Hinterbliebenen Briefe hinterlässt, um mit ihnen den Verlust etwas zu erleichtern, gibt es meiner Meinung nach schon genug. "Wenn ich nicht mehr bin" ist nur noch eins von vielen, gehört eher zu den nicht so gut gelungenen und muss nicht unbedingt gelesen werden. Ansonsten aber ein netter Zeitvertreib.

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