Wenn Liebe Cowboystiefel trägt

von Emily Bold 
4,4 Sterne bei36 Bewertungen
Wenn Liebe Cowboystiefel trägt
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Positiv (34):
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Ein heikles Thema mit einer Liebesgeschichte zu verbinden, ja das kann die Autorin Emily Bold wunderbar! Ich wurde zu Tränen gerührt!

Kritisch (1):
S

Die Handlung ist nach den ersten paar Seiten total vorhersehbar und es wird überhaupt nie spannend. Zudem sind die Dialoge total kitschig.

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Inhaltsangabe zu "Wenn Liebe Cowboystiefel trägt"

Als Avery Davis nach acht Jahren und einem schweren Kampf gegen den Krebs in ihren Heimatort Littletree zurückkehrt, steht sie vor den Trümmern ihres Lebens. Ohne Job, ohne Partner – und ohne Haare. Doch ihr unfreiwilliger Neuanfang wird noch verkompliziert, als sie dort ausgerechnet ihrer Jugendliebe Mason King in die Arme läuft. Der draufgängerische Rodeo-Reiter und Lokalheld rüttelt Avery mit seinen Sprüchen ganz schön auf und weckt längst vergessene Erinnerungen. Doch ein Mann, der seine Gesundheit bei jedem Ritt aufs Spiel setzt, wird nie verstehen, wie hart sie um ihr Leben gekämpft hat. Auf so einen Mann kann sie sich nicht einlassen – egal, was ihr Herz sagt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781477824634
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:300 Seiten
Verlag:Montlake Romance
Erscheinungsdatum:28.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    ilonaLs avatar
    ilonaLvor 21 Stunden
    Kurzmeinung: Ein heikles Thema mit einer Liebesgeschichte zu verbinden, ja das kann die Autorin Emily Bold wunderbar! Ich wurde zu Tränen gerührt!
    Sehr einfühlsam und emotional geschrieben!!

    Liebe kann sehr schmerzhaft, aber auch schön sein!
    Avery, die Starke, die das Leben liebt und sich ihren Ängsten entgegen stellt und doch so viele Niederschläge einstecken musste. Welch ein Mut muss man aufbringen, dass Leben so zu nehmen wie es ist und trotzdem oder gerade deswegen, noch an die Liebe zu glauben. 
    Avery könnte für viele Menschen ein großes Beispiel sein, denn sie hatte Krebs und sich nicht aufgegeben! Sie liebte ihr Leben und nahm den Kampf auf!
    Die Autorin hat sich sehr einfühlsam auf dieses sehr heikle Thema eingelassen und mir gezeigt, wie viel Kraft es bedarf, mit dieser Krankheit umzugehen. Auch wie wichtig es ist, andere Menschen, wie Freunde und Verwandte um sich zu haben. Ich glaube, dass diese wunderbare Geschichte, allen, nicht nur Betroffenen, sehr gut tun würde sie zu lesen. Mich hat sie jedenfalls zu Tränen gerührt! Zumal die Autorin dieses Thema mit einer wundervollen Liebesgeschichte ergänzt hat! Sehr spannend und emotional auf den Punkt gebracht.
    Für mich war es nicht nur eine einfache Liebesgeschichte, es war viel viel mehr!
    Die Höchstpunktzahl von 5 Sternen sind absolut verdient! Und ich gebe hier überaus gerne meine Leseempfehlung!

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    spasch57s avatar
    spasch57vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine leichte Liebesgeschichte, aber mit ernstem Hintergrund.
    Welches Mädchen hat nicht schon von einem Cowboy geträumt!

    Nachdem Avery erfuhr, dass sie nur der Gegenstand einer Wette war, verließ sie nicht nur ihre Heimat Littletree sondern auch den Farmersohn und Rodeoreiter Mason. In Seattle machte sie Karriere, erkrankte aber auch an Krebs. Vom Krebs geheilt, doch nun ohne Job kehrt Avery nach Littletree zurück und trifft prompt auf Mason. Die alte Aniehungskraft bricht wieder auf, aber Avery will es nicht zulassen. Die damalige Enttäuschung und die Angst vor der Rückkehr der Krankheit stecken tief. Doch Mason gibt nicht auf. Er will seine große Liebe nicht wieder gehen lassen.

    Eine süße Geschichte über eine zweite Chance für die Liebe.
    Leicht zu lesen und damit wunderbar geeignet für ein gemütliches Wochenende. Hatte eine schlichte Liebesgeschichte erwartet und wurde von dem ernsten Hintergrund (der Krebs) überrascht. Ich konnte mich sehr gut in Avery hineinversetzen, ihre Angst nachempfinden, ebenso wie die Angst vor einer zweiten Enttäuschung.
    Das erwartete Happy End hat mich diesmal aber nicht nur befriedigt zurückgelassen. Selten ist mir ein einfacher Liebesroman so lange im Gedächtnis geblieben, denn ich hoffe für Avery, dass sie die Krankheit wirklich besiegt hat.

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    Angy93s avatar
    Angy93vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein sehr schönes Buch, dessen Charaktere nicht unterschiedlicher hätten sein können. Es ist spannend und das Ende nicht so ganz absehbar.
    Eine kurze spannende Story

    Ein sehr schönes Buch, dessen Charaktere nicht unterschiedlicher hätten sein können. Er der als Rodeo-Cowboy sein Geld verdient und sein Leben in Gefahr bringt. Sie, die gerade eine Krebserkrankung hinter sich hat und am Leben hängt. 
    Das Buch ist zwar recht kurz, dafür aber umso spannender. Die Geschichte nimmt zwischenzeitlich Wendungen, mit denen man nicht umbedingt rechnet.

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    SanNits avatar
    SanNitvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Hörbuch
    Wenn Liebe Cowboystiefel trägt

    Ich habe mir hier das Hörbuch geholt.
    Ich war sehr von der Stimme überrascht. Sie ist sehr bedächtig, aber trotzdem transportierte sie die Gefühle der einzelnen Personen sehr schön zu mir. Manchmal kam es mir trotzdem, stellenweise etwas langatmig vor, da es nicht viele Wechsel gab, bei der sich die Stimme anpassen konnte.
    Avery kämpft sich langsam wieder ins Leben zurück. Die Krankheit überlebt. Vom Langzeitfreund verlassen worden und die Arbeit auch gleich mit weg. Da ist das allerdings nicht so einfach, von vorne zu beginnen.
    Wenn man dann auch noch auf seine Jugendliebe stößt, die das Leben von einem Tag auf den anderen nimmt. Sich über das Risiko überhaupt keine Gedanken macht. Der ihrer Meinung nach, das Leben leichtfertig aufs Spiel setzt, nehmen die Komplikationen immer mehr zu. Kann man sich auf so einen Mann einlassen, mit dem selbst Erlebten im Hinterkopf??
    Was mir sehr gut gefallen hat, war das Eintauchen, in die Welt des Rodeo. Was geht den Jungs und Frauen durch den Kopf in diesen paar Sekunden. Welchen Bezug haben sie zu den Tieren. Das hat uns Mason sehr gut zu verstehen gegeben.
    Krebs ist Scheiße und nicht zu beschönigen. So auch hier nicht. Die Angst sitzt einem immer im Nacken. Die Akzeptanz sich selbst gegenüber ist schon schwer genug. Aber von seinem Gegenüber das Gleiche zu erwarten, ist leider auch nicht so einfach. Man will kein Mitleid in den Augen der Anderen sehen. Man will nicht anders behandelt werden. Die Autorin hat das meiner Meinung nach gut rüber gebracht.
    Ich gebe hier gerne eine Hör- und Leseempfehlung

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    BrinaWes avatar
    BrinaWevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine bezaubernde Geschichte über ein einfaches Mädchen, welches gerade den Krebs bekämpft hat und einen erfolgreichen Rodeo-Cowboy.
    Ein heißer Cowboy unterwegs...

    Meinung

    Als ich dieses Buch von der jetzigen Loveletter Convention mitgenommen habe, war ich mir schon sehr sicher, dass ich es bald unbedingt lesen muss. Auch, wenn ich bei keiner Lesung dabei gewesen bin. Aber wenn der Protagonistin Mason genauso gut ist wieder Gast Cowboy, dann sollte ich ein tolles Lesevergnügen haben.

    Einen kurzen Einblick über mein Leseverhalten der Emily Bold habt ihr schon in der letzten Rezension von mir bekommen. Die Autorin hat mit "Wenn Liebe Cowboystiefel trägt" einen weiteren tollen Liebesroman- in die Welt gesetzt. Was ich nur bewundern kann. Ihr Schreibstil trägt natürlich mit dabei, dass man sich schnell in die Geschichte hineinfindet. Und die flüssige und leichte Art, die mit einem gewissen Witz nicht fehlen darf, bringt den Leser doch an einigen Stellen schnell zum Lachen. Der Leser bekommt in diesem Buch Spannung, Witz, Humor und viel Liebe mit. Und dies ist egal im welchem Kapitel.


    Kommen wir zum Cover. Dies ist wieder sehr präsent, aber trotzdem anders aufgebaut. Diesmal könnte ich mir denken, dass der Hintergrund eine Scheune bzw. eher die Berghütte ist, welche in der Geschichte mehrmals auftaut. Weiter gehört zu einem Cowboy natürlich sein Seil und ein Paar Stiefel. Die pinke Farbe hat dabei keinerlei Bedeutung. Das Cover wurde nicht nur dem Inhalt gut angepasst, sondern auch dem Buchtitel.


    Emily Bold hat ihr eine wundervolle Geschichte aufgebaut, die mir sehr gefallen hat. Die Kapitel sind vor meinen Augen einfach beigezogen. Liegt wohl auch an den tollen Charakteren die ihre "Rolle" verstehen. Einige Szenen sind von ihnen zwar nicht wirklich nachvollziehbar, aber so ist das wahre Leben. Im Leben gibt es auch einmal Tragik und so ist es auch bei Avery. Der Leser erfährt die schlimme Nachricht von Krebs, welchen sie gut überstanden hat.


    Warum Mason sich für diesen Sport interessiert und ihn auch noch zu seinem Beruf gemacht hat, kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Er ist einfach zu gefährlich. Jedenfalls für mich.


    Wie steht ihr zum Rodeo?



    Charaktere

    Avery ist ein sehr gutaussehendes Mädchen, wo in der Schule schon die Männer anstanden um mit ihr auszugehen. Sie hat sich aber eher zurückgehalten und bereute dich auch nicht. Männer können manchmal.... Avery hatte es in den letzten Jahres nicht einfach gehabt und ist in ein tiefes Loch gefallen. Es fällt ihr schwer, da wieder rauszukommen. Wird sie es mit Masons Hilfe vielleicht schaffen.


    Mason ist ein gutgebauter Cowboy, der sich den Rondeo als Hauptberuf ausgesucht hat. Schon seit der Jungend ist er ein Mädchenschwarm und man könnte denken, dass er jede Schnalle abschleppt Doch so ist sein Charakter nicht, auch wenn er damals bei einer Wette mitmachte.



    Fazit

    Emily Bold konnte mich auch mit diesem Buch absolut überzeugen und ich spreche gerne eine Buchempfehlung aus. Diese Geschichte ist genau wie ihr vorheriger Band "Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt". Ich werde noch eine Weile von den Protagonisten träumen.













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    Becky_loves_bookss avatar
    Becky_loves_booksvor einem Jahr
    Gute kurzweilige Unterhaltung

    Cover: Das Cover wurde passend zum Titel gestaltet, der auch den größten Raum einnimmt. Die rosa Cowboystiefel erfreuen natürlich das Girlie in mir.
    Meinung: Bisher haben mir Emilys Romane immer gefallen, dieser hier ist keine Ausnahme. Avery (an diesen Namen musste ich mich zunächst gewöhnen) kehrt nach erfolgreicher Krebsbekämpfung in ihren Heimatort zurück - ein kleines Kaff im Nirgendwo. Und natürlich trifft sie ihre Jugendliebe wieder. Mason - ein waschechter Cowboy und Rodeoreiter. Avery ist eine sympathische junge Frau, die schon einiges durch hat - Krebserkrankung, vom Freund betrogen - und trotzdem lässt sie sich nicht komplett hängen und versucht, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Mason hingegen ist ein typischer Mann, wie er häufig in solchen Romanen vorkommt - gutaussehend und eher arrogant. Trotzdem hat er eine Art an sich, die nicht nur Avery schwach werden lässt.  Emily Bold behält auch bei diesem Buch ihren flüssigen Schreibstil bei, der den Leser schnell durch die Seiten trägt. Das Setting mochte ich auch, denn die Autorin vermag es, dem Leser tolle Bilder in den Kopf zu setzen. An einigen Stellen war es mir allerdings zu vorhersehbar und auch ein wenig zu kitschig, aber dennoch liest sich der Roman sehr gut.
    Fazit:  "Wenn Liebe Cowboystiefel trägt" hat mir gut gefallen. Das Buch wird zwar nicht zu meinem Lieblingsbuch von Emily Bold, aber dennoch hatte ich eine schöne Lesezeit. Diese kurzweilige Lovestory wird Romantik-Fans begeistern und gut unterhalten. Liebe und Dramatik verwoben zu einer schönen Geschichte für zwischendurch.

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    SweetSmiles avatar
    SweetSmilevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Alles in allem eine wirklich schöne Liebesgeschichte! Eine Empfehlung für alle Liebesbuchliebhaber.
    Start in ein neuen Leben...

    Zum Inhalt: 

    Als Avery Davis nach acht Jahren und einem schweren Kampf gegen den Krebs in ihren Heimatort Littletree zurückkehrt, steht sie vor den Trümmern ihres Lebens. Ohne Job, ohne Partner – und ohne Haare. Doch ihr unfreiwilliger Neuanfang wird noch verkompliziert, als sie dort ausgerechnet ihrer Jugendliebe Mason King in die Arme läuft. Der draufgängerische Rodeo-Reiter und Lokalheld rüttelt Avery mit seinen Sprüchen ganz schön auf und weckt längst vergessene Erinnerungen. Doch ein Mann, der seine Gesundheit bei jedem Ritt aufs Spiel setzt, wird nie verstehen, wie hart sie um ihr Leben gekämpft hat. Auf so einen Mann kann sie sich nicht einlassen – egal, was ihr Herz sagt.

     

    persönliche Wertung: 

    "Wenn Liebe Cowboystiefel trägt" ist mein erstes Buch von Autorin Emily Bold. Nachdem ich sie auf der Buchmesse in Leipzig vor wenigen Monaten persönlich treffen konnte, war ich super gespannt auf ihren Schreibstil und die vielversprechende Liebesgeschichte hinter diesem Buchtitel.

    Ich bin schon auf den ersten Seiten super in die Geschichte gestartet. Anfangs hatte ich allerding so meine kleinen Problemchen mit Avery, dem Hauptcharakter. Ich konnte mich irgendwie nicht gleich mit ihr identifizieren. Nach ihrer schweren Krebserkrankung und dem Verlust ihres sozialen Lebens (Job, Partner, Haare...) ist sie nicht unbedingt positiv eingestellt. Irgendwie konnte ich ihre Sicht schon verstehen, trotzdem hätte ich sie an vielen Stellen gern einfach geschüttelt um ihr ein bisschen mehr positives Denken einzubläuen.  

    Schön finde ich den familiären Zusammenhalt in Averys Familie. Vater, Mutter und Schwester sind super! :) Was mich ein wenig verwunderte ist, dass sie augenscheinlich gar keine Freunde hat. Eine zusätzliche Vertrauensperson hätte ihr sicher gut getan. Sehr schön ist auch die Landschaft rund um den kleinen Ort Littletree am Fuße der Rocky Mountains beschrieben. Die Rinderfarm, die Tierstation und auch die "Jagdhütte" sind regelrecht vor meinem inneren Auge aufgetaucht. 

    Auch Mason, der draufgängerische Cowboy ist super beschrieben. Ich konnte absolut nachvollziehen, dass Avery in seiner Gegenwart keinen klaren Gedanken fassen konnte. Er wird der Rolle des absoluten Frauenschwarmes definitiv gerecht. Es stellt sich jedoch immer wieder die Frage, ob dieser Eindruck von ihm nicht doch vielleicht trügt...

    Der Schreibstil von Emily Bold ist super. Die Seiten flogen nur so dahin, Bilder entstanden vorm inneren Auge und auch die Sympathie für die Hauptfiguren stieg mit jeder gelesenen Zeile. Besonders toll fand ich den Perspektivenwechsel, der sich ab und an einschlich und somit auch kurze Einblicke in Masons Gedanken- und Gefühlswelt gewährte.

     

    Fazit: 

    Alles in allem eine wirklich schöne Liebesgeschichte! Eine Empfehlung für alle Liebesbuchliebhaber.

    Meine Erwartungen zum Buch wurden von Emily Bold, vor allem durch ihren tollen Schreibstil, sogar übertroffen. :)

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    UnsereBuecherwelts avatar
    UnsereBuecherweltvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine wunderbar leichte Geschichte über Liebe, Familie, Zusammenhalt, Mut und Zweifel. Eine Geschichte, die zum Verweilen einlädt.
    Eine wunderbar leichte Geschichte ...

    Meine Meinung

    Eine wunderbar leichte Geschichte über Liebe, Familie, Zusammenhalt, Mut und Zweifel. Eine Geschichte, die zum Verweilen einlädt.

    Ich habe mich schon sehr auf das neue Buch von Emily Bold gefreut. Nachdem ich so begeistert von „Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt“ war, war es für mich ein Muss die neue Geschichte zu lesen bzw. zu hören. Dafür gleich ein großartiges Lob an die Sprecherin Svantje Wascher, denn hätte sie diese Geschichte nicht so fantastisch erzählt, hätte ich mich nicht so sehr auf die nächste Gelegenheit gefreut, weiter zuhören.

    Die Story hat etwas leicht tragisches, denn die Erfahrung rund um die Erkrankung Averys, lässt die Geschichte einen näher sein. Doch der Krebs dominiert nicht den Handlungslauf, sondern eher der Kampf wieder an Selbstbewusstsein zu gewinnen.

    Avery, unsere Hauptprotagonistin, ist in ein sehr tiefes Loch gefallen. Da sie sich teilweise selber aufgibt und sich selber für minderwertig hält, wird sie im Laufe der Story hoffentlich wieder zu sich selber finden. Sie kommt trotz ihrer permanenten Zweifel, Zickigkeit und schlechten Laune sehr liebenswert und glaubwürdig rüber. Avery war für mich von Anfang an eine Person, die ich einfach gernhaben musste.

    Mason, der das komplette Gegenteil von Avery ist, lenkt die Geschichte wieder in ein etwas anderes Licht. Aber auch er hat seine eigenen Probleme, mit denen er sich auseinander setzen muss. Er war mir aber ein sehr sympathischer Hauptprotagonist, der auch oft einen passenden aufmunternden Spruch auf den Lippen hatte.

    Das ein oder andere mal hätte ich am liebsten einem von beiden den Hals um gedreht, aber solche positiven Ärgernisse gehören zu solch einer Geschichte dazu und machen sie „aufregender“.

    Ich finde solche kompletten Gegensätze zwischen zwei Personen so unglaublich interessant, da ich selber solch eine Konstellation kenne. Darüber auch noch eine Geschichte zu lesen bzw. zu hören ist für mich nur noch ein weiteres Highlight. Des Weiteren ist das Cover für mich auch ein absoluter Hingucker.

    Dies ist eine leichte Liebesgeschichte mit ein wenig Tiefgang, die ich immer wieder in meinem gemütlichen Sessel lesen oder hören kann und komplett die Zeit vergessen würde. Dazu trägt auch der leicht flüssige Schreibstil von Emily Bold bei. Sie katapultiert uns wieder in ein kleines Örtchen mit eigenem Charme. Dieses Kleinstadtleben mit seinen Personen, Veranstaltungen und Attraktionen wird sehr bildlich dargestellt.

    Fazit

    Eine absolute Leseempfehlung geht von mir wieder an Emily Bold. Diese Geschichte lädt gerade dazu ein, von einem wilden Rodeo Trip und vor allem einem Cowboy zu träumen. 

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    Mika2003s avatar
    Mika2003vor einem Jahr
    Cowboy-Liebe

    Mit ihrem neuen Buch „Wenn die Liebe Cowboystiefel trägt“ hat die Autorin es einmal mehr geschafft, ein etwas ernsteres Thema mit einer Liebesgeschichte zu verknüpfen.

    Wir treffen in diesem Buch auf Avery und Mason … zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können und die bereits einmal aufeinander getroffen sind.

    Ich muss gestehen, am Anfang haben es mir beide absolut nicht leicht gemacht. Zum einen Avery, die nach einer schweren Krankheit sehr in Selbstmitleid badet. So sehr, dass es mir schon auf die Nerven ging. Ich kennen Menschen, die diese Krankheit bereits überlebt, überstanden haben und die ihr Leben dankbar angenommen und nach vorne geschaut haben. Avery ging mir mit ihrem Hängen lassen schnell auf die Nerven. Aber zum Glück änderte sich das im Laufe des Buches und damit wird mir auch die Hauptfigur mit der Zeit sympathischer.

    Genauso Mason: arrogant, ein Weiberheld … aber dennoch war da etwas. Etwas, was ihn mir immer langsamer immer sympathischer machte.

    Die Charaktere sind gut gezeichnet, man nimmt ihnen ihre „Rolle“ ab, auch wenn sie einem nicht immer gut gefällt. Einige Handlungsweisen sind nicht nachvollziehbar, aber so ist das natürlich im wahren Leben auch.

    Der Schreibstil der Autorin war gewohnt flüssig, leicht zu lesen und sehr humorvoll. Die Rückblenden in die Vergangenheit von Avery, ihre Krebserkrankung und die Beziehung zu ihrem Ex-Freund Phil aber auch ihre Liebschaft zu Mason wird in Rückblenden immer mal wieder gut dosiert eingestreut. Ein bischen besser wäre es gewesen, wenn diese Rückblenden zum Beispiel durch kursive Schrift etwas deutlicher gemacht werden. So war ich teilweise leicht irritiert, wenn das was erzählt wurde, im ersten Moment gar nicht zur zuvor erzählten Szene passte. Ich habe mich dann zwar schnell daran gewöhnt, aber gerade am Anfang hat es mich etwas gestört.

    Die Geschichte entwickelt sich sehr langsam, sehr gemächlich. Ganz ohne Hast finden Avery und Mason zusammen. Ohne Hast entwickeln sich beide Figuren weiter. Das Erzähltempo fand ich gut gewählt, es passte zu der Situation von Avery, die sich ja erst ins Leben zurückkämpfen und wieder ihren Platz finden muss.

    Dennoch hat dieses Buch keine Längen – es ist alles stimmig und macht das Lesen, wenn man sich ganz in das Buch zurückzieht, sich ganz auf das Buch einlässt, zu einer wahren Freude.

    Ein sehr stimmiges Setting ist die Kleinstadt Littletree, in die sich Avery zurückzieht. Heim zu ihrer Familie, die nicht immer einfach ist, es aber einfach nur gut meint. Das kleine Cafe von Averys Mama, die Beschreibungen des Kaffee’s und der Kuchen war sehr gut gelungen; sehr detailliert.

    Dazu kam, das ich auch in diesem Buch wieder ein bisschen was lernen konnte: diesmal zum Thema Rodeo. Ein „Sport“ dem ich überhaupt nichts abgewinnen kann und von dem ich bis vor dem Lesen des Buches auch nicht sehr viel wusste.

    Und ich bin froh, dass ich vieles nicht wusste. Pferde, die durch teilweise fragwürdige Methoden zum Bocken gebracht werden. Pferde, die durch diesen Sport leiden? Ist das noch Sport? Mit den Reitern habe ich kein Mitleid. Die sind, in meinen Augen, selbst schuld wenn Unfälle passieren. Denn sie zwingen durch teilweise fiese Methoden die Pferde dazu, so zu reagieren.

    Eine kleine Anmerkung am Rande: auf der diesjährigen LoveLetter-Convention präsentierte Emily Bold ihr neues Werk und hatte einen „Bullen“ dabei. Auf dem konnten sie und die Gäste ihr Können unter Beweis stellen und sie macht das richtig gut 

    Von mir bekommt das Buch 4 ½ von 5 Sternen. Den halben Punkt Abzug gibt es von mir für das bisschen zu viel an Selbstmitleid und für die Rückblenden, die ein bisschen besser gekennzeichnet werden könnten.

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    sunflower130280s avatar
    sunflower130280vor einem Jahr
    Wenn Liebe Cowboystiefel trägt

    Wenn Liebe Cowboystiefel trägt" von der Autorin Emily Bold, ist ein Buch, was mich direkt in seinen Bann gezogen hat.
    Anhand des Klappentext, ist recht schnell klar was den Leser hier erwartet. Die Mischung aus Wildwest-Romantik mit Cowboys, Rodeos und einem emotionalen Schicksalsschlag, ist Emily Bold hier bestens geglückt.
    Es ist eine Handlung, die einen mitreißt, zwischen Humor, Zusammenhalt und Liebe, kann man hier immer wieder nur mit den Protagonisten mitfiebern und hoffen.
     Man lernt hier Avery Davis und Manson King kennen, beide sind sehr unterschiedlich Wesen und dennoch ist das berühmte knistern von Anfang an spürbar.
    Im vorranschreiten der Story, erfährt hier der Leser auch  viel über ihre "gemeinsame" Vergangenheit, die sie als Jugendliche zusammen hatten.
    Natürlich ist schon zu Beginn der Geschichte klar, wie es hier ausgehen wird, aber der Weg bis dahin, ist schon ziemlich steinig und holprig, aber das tut der ganzen Handlung keinen Abbruch, ganz im Gegenteil.
    Die Schauplätze rund um Littletree (Rocky Mountains) sind sehr ausführlich, so das man sich leicht an diesen Ort zurückversetzen kann.
    Man hat einfach das Gefühl selber vor Ort alles mitzuerleben.
    Die Protagonisten Avery und Manson, aber auch die vielen Nebencharaktere, werden bildlich gut dargestellt, so das man sich recht schnell ein eigenes Bild von ihnen machen kann.
    Auch über das Rodeo erfährt man hier doch eine ganze Menge, was ich persönlich sehr interessant fand.
    Avery, gerade mal 26 Jahre jung, musste schon so einige schwere Kämpfe in ihrem jungen Leben bestreiten.
    Ihr Schicksal ging mir sehr nahe und ihr Kampf aus ihrem Schneckenhaus zurück ins Leben, machte sie sehr sympathisch und lies sie menschlicher erscheinen.
    Lokalheld Manson  spiegelt genau das wieder, wie man sich einen waschechten Rodeo-Reiter/Cowboy vorstellt, nähmlich pure Wildheit.
    Er kommt hier zwar oft als Bad Boy rüber, dem die Frauen nur so vor den Füßen liegen, aber im vorranschreiten der Geschichte hat er mich öfters mehr als nur überrascht.
    Bei beiden trifft es zu, das Gegensätze sich anziehen und beiden nehmen sich hier nicht viel, die ganze Sache noch zu verkomplizieren.
    Gefühlschaos, Missverständnisse und Ängste sind hier vorprogrammiert, aber all das schweißt beide nur noch mehr zusammen, was auch dafür sorgt, das hier keine Langeweile aufkommt.

    Fazit : 
    Emily Bold hat mit "Wenn Liebe Cowboystiefel trägt" wieder eine wundervolle Liebesgeschichte aufs Papier gebracht.

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