Emily Carpenter

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Der Fluch der Bergmädchen

Der Fluch der Bergmädchen

 (3)
Erschienen am 13.02.2018

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Rezension zu "Der Fluch der Bergmädchen" von Emily Carpenter

Nicht der Rede wert
Dreamworxvor 8 Monaten

Althea sieht ihrem 30. Geburtstag entgegen und hat Angst davor, denn sämtliche Frauen aus ihrer Familie, seien es ihre Mutter oder auch Großmutter, wurden nicht älter. Einem Fluch gleich starben sie allesamt kurz nach ihrem 30. Geburtstag. Althea, selbst schon einige Zeit abhängig von Schmerzmitteln und Drogen, fürchtet, dass es ihr ebenso ergehen wird. Doch sie will sich nicht damit abfinden und versucht alles, um diesem Fluch zu entgehen. Während sie in ihrer Familiengeschichte auf Spurensuche geht, warum all die Frauen ihrer Familie sterben mussten, gerät die Klinik Pritchard in ihren Fokus, die vor allem psychisch Kranke therapiert. Wird Althea dem Geheimnis auf die Spur kommen, was wird sie noch aufdecken und kann sie dem Schicksal ihrer Vorfahrinnen entgehen?

Emily Carpenter hat mit ihrem Buch „Der Fluch der Bergmädchen“ einen Roman über Familiengeheimnisse vorgelegt, der einige Krimielemente enthält. Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, so dass der Leser sich schnell in der Geschichte zurechtfindet. Die Autorin erzählt detailreich und ausführlich, was zu einigen sehr langatmigen Passagen führt. Hier wäre weniger mehr gewesen, um die Phantasie des Lesers zu beflügeln. Die Handlung wird hauptsächlich in der Gegenwart erzählt, wobei der Leser durch Rückblenden in die Vergangenheit über das Schicksal einiger Vorfahrinnen Altheas erfährt. Die vielen verwandtschaftlichen Verwicklungen machen es dem Leser oftmals schwer, der Geschichte gut folgen zu können ebenso die vielen auftretenden Protagonisten. Da verliert man schnell den Überblick. Die Autorin lässt sich in ihrer Geschichte auch über verschiedene Themenbereiche aus, so geht es mal um Gewaltverbrechen, Suchtabhängigkeiten oder auch den Ku Klux Klan. Durch die Vermengung der einzelnen Themen gerät die Handlung schnell in Schieflage und wirkt nicht richtig durchdacht und konstruiert. Vieles bleibt bei der Geschichte auf der Strecke oder verläuft im Sande.

Die Charaktere sind recht einfach gehalten und nicht sehr ausgefeilt, weshalb sie oftmals leblos und unscheinbar wirken. So hat es der Leser auch nicht leicht, sich mit ihnen zu identifizieren oder ihnen Sympathie entgegen zu bringen. Althea ist eine labile Frau, die sich nur mit Tabletten über Wasser hält. Wie sie in ihre Abhängigkeit geraten ist, wird dem Leser nicht präsentiert. Sie wirkt oftmals apathisch und neben der Spur, weshalb es dem Leser nicht glaubhaft zu vermitteln ist, dass sie auf einmal die Kraft findet, in ihrer Familiengeschichte zu stöbern und nach Anhaltspunkten zu suchen, wie sie den „Fluch“ aufhalten kann. Auch Altheas Urgroßmutter Jinn wird nur oberflächlich präsentiert, so dass der Leser die ihr eigenen Lebensumstände nicht erkennen kann. Auch die weiteren Protagonisten sind nur Namen, die für ihre Rolle auftauchen, um dann wieder zu verschwinden. Von ihnen gibt es eindeutig zu viele, weshalb es schwer fällt, der Handlung auf Dauer gut folgen zu können.

„Der Fluch der Bergmädchen“ sollte ein spannender Roman über ein Familiengeheimnis sein, doch leider fehlt es hier an vielem, was dazu gehört. So ist es nur eine langatmige unspektakuläre Geschichte, die völlig am Thema vorbei geht und keine Empfehlung verdient.

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Rezension zu "Der Fluch der Bergmädchen" von Emily Carpenter

Ein Buch voller Rätsel
Bewerticusvor 8 Monaten

Aufmerksam geworden durch eine Amazon-Empfehlung und bedingt durch die guten Rezensionen, habe ich mir dieses Buch einmal heruntergeladen.
Eine spannende, ich will sie mal RÄTSELgeschichte nennen, die mich begeistert hat. Spannend, mit Wendungen, die einen immer wieder fragen lassen "Was steckt dahinter?"

Althea, die bald dreißig wird, deckt ihre Familiengeschichte auf. Sie ergründet das Geheimnis , warum Ihre Urgroßmutter, ihre Großmutter und ihre Mutter alle um ihren dreißigsten Geburtstag herum verrückt werden und kurze Zeit später sterben. Alles steht in einem Zusammenhang, aber in welchem und was alles hat die Psychoklinik Pritchard mit all dem zu tun?
Man muss ein wenig aufpassen, dass man bei den Charakteren noch genau weiß, wer wer ist, denn die Charaktere werden überwiegend beim Vornamen genannt. Hat man sich das aber einmal gemerkt, ist das Buch wirklich schön und spannend.
FAZIT: Lesenswert

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