Emily Diamand Flutland

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Inhaltsangabe zu „Flutland“ von Emily Diamand

Im Jahr 2216. England steht unter Wasser und ist dreigeteilt. In den Sümpfen hausen gefährliche, blutrünstige Piraten. Einfache Fischer bewohnen die Letzten Zehn Grafschaften. Und technikgläubige Schotten leben im Norden. Ein instabiles Gebilde, das zusammenbricht, als die Tochter des Premierministers entführt wird. Ausgerechnet Lillys Fischerdorf soll dafür zur Verantwortung gezogen werden. Und das bedeutet den Tod. Also fasst Lilly einen Plan. Sie wird zu den Piraten segeln und ihnen einen geheimnisvollen Juwel als Lösegeld anbieten. Doch der Juwel ist ganz und gar nicht, was er vorgibt zu sein. Dann kreuzt auch noch Zeph ihren Weg. Und der ist der Sohn des Piratenbosses ...

Die Idee zum Buch hat Potenzial. Größtenteils gefiel mir die Sprachmelodie nicht...würde es Kindern nicht empfehlen wollen.

— Regenblumen
Regenblumen

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  • Spannend, trotzt anfänglichen Verwirrungen, geschrieben. Lilly gefällt mir!

    Flutland
    kassandra1010

    kassandra1010

    20. October 2013 um 12:32

    Lilly lebt in den letzen 10 Grafschaften von England. London steht fast ganz unter Wasser und die Piraten rauben in letzter Zeit ständig ihre Dörfer aus. Bei einem der letzten Angriffe kommt Lillys Großmutter und ihre einzige noch lebende Verwandte ums Leben. Da Lilly Fischerin ist und mit ihrer Seekatze gerade auf Fischfang war, konnte sie dieses Unglück nicht verhindern. Nun soll sie laut dem Dorfrat der Frauen möglichst schnell verheiratet werden....   Lilly ist sehr verzweifelt und weiß keinen Ausweg aus ihrer Situation. Sie hofft inständig, das ihr Leben wie bisher weiterläuft. Als tags darauf mehrere Soldaten in das Dorf einreiten, ist eins klar, der Überfall der Piraten war geplant, denn sie waren auf der Suche nach der Tochter des Premierministers und sind fündig geworden. Doch nur Lilly kann mit Hilfe ihrer Seekatze und des „Puters“ sowie dem rotznasigen Piratenjungen ihr Leben retten.

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  • Rezension zu "Flutland" von Emily Diamand

    Flutland
    Primrose

    Primrose

    07. March 2011 um 22:15

    Das Buch „Flutland“ von Emily Diamand ist ein Buch über die Zukunft in England. Es beschreibt das Jahr 2216, wo viele Teile von England aufgrund des Klimawandels unter Wasser steht. Die 13 Jahre alte Lilly lebt in einem Fischerdorf. Sie hat eine Katze namens Kater und eine liebevolle Oma. Eigentlich scheint ihr Leben ganz normal zu sein. Doch dann fallen plötzlich Piraten über Lillys Fischerdorf her und entführen die Tochter des Premierministers! Aber später soll das Dorf für die Entführung bestraft werden und alle Dorfbewohner werden gefangengenommen, darunter auch ein guter Freund von Lilly. Lilly beschließt, zu den Piraten zu gehen und ihnen ein Lösegeld in Form eines Juwels anzubieten, im Tausch gegen das ganze Dorf. Doch unterwegs begegnet sie einen geheimnisvollen Jungen, der Zeph heißt. Sein Vater ist der Piratenboss und eine verbotene Freundschaft nimmt seinen Lauf. Der Schreibstil der Autorin hat mir im Verlauf des Buches immer weniger gefallen. Die Beschreibungen der Landschaften und Gefühle klingen nicht wahrhaftig, sondern langweilig. Ich musste mehrere Anläufe starten, um das Buch durchzulesen. Meiner Meinung nach ist das Buch nicht empfehlenswert.

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  • Rezension zu "Flutland" von Emily Diamand

    Flutland
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. August 2010 um 20:43

    Der Roman "Flutland", Originaltitel "Reavers Ransom" von Emily Diamand, den ich freundlicherweise als Leseexemplar vom Chickenhouse-Verlag übersandt bekam, macht schon rein optisch einen guten Eindruck: das gebundene Buch hat ein glänzendes, vorwiegend blau gehaltenes Coverbild, das London - denn im Hintergrund ist die Spitze von Big Ben zu sehen - unter Wasser zeigt. Bei genauerem Hinsehen sieht man unter der Wasseroberfläche zerstörte Häuser und Autos. Im oberen Drittel bemerkt der Leser ein Segelboot mit einem Menschen und einer Katze darauf, das auf die Reste der Stadt zusteuert. Als nächstes fällt einem eine Karte von Großbritannien auf, die sich doch ziemlich von einer unterscheidet, wie wir sie heute zeichnen würden und die Jahreszahl auf der Landkarte: 2216! Demzufolge enthält die Südküste Englands die letzten zehn Grafschaften Englands, ein recht großes Piratengebiet und der restliche größte Teil wird von einem Gebiet eingenommen, das mit Großschottland bezeichnet ist. Im Entrée des Romans, der bei der Times/Chicken/Competition für Debüt-Autoren 2008 den ersten Preis gewann, schreibt Emily Diamand: "Aus Klimawandel und Plünderern habe ich versucht, so gut ich konnte, eine Geschichte zu erschaffen, die ihr spannend findet. Hoffentlich gefällt sie euch." Das fand ich zu der Autorin im Internet an Informationen: "Emily Diamand wuchs im ländlichen Oxfordshire auf und studierte Umweltwissenschaften. Sie ist seit langem als Umweltschützerin und Aktivistin bei "Friends of the Earth" tätig, einem internationalen Verband von Umweltinstitutionen. Mit Flutland begann sie, weil sie einen Roman schreiben wollte, der in einer von Klimawandel beeinträchtigten Zukunft spielt. Sie lebt mit ihrer Familie in Harrogate, Yorkshire und arbeitet gerade am zweiten Teil ihrer Flutland-Trilogie." Zum Inhalt des ersten Teils dieser Trilogie in Kürze: Lilly Melkun, ein dreizehnjähriges Mädchen einer zukünftigen Generation, die nach einer Umweltkatastrophe aufgrund des durch uns Menschen hervorgerufenen Klimawandels, im Buch als Kollaps bezeichnet, die u.a. die Überflutung weiter Teile Englands zur Folge hatte, in einem ärmlichen Fischerdorf an der Südküste Englands recht eigenständig um die nackte Existenz kämpft, kommt vom Fischfang nach Hause und findet ihr Dorf von Piraten überfallen und ihrer aller Existenzgrundlage, die Fischerboote nämlich, zerstört vor. Ihre Oma hat diesen Überfall nicht überlebt und, da keine anderen Verwandten mehr da sind, die Lilly aufnehmen könnten, soll sie umgehend verheiratet werden...und das ausgerechnet mit Lun Hindle, den sie schrecklich dumm findet, überhaupt nicht mag und der ihr schon immer das geneidet hat, was sie jetzt nur noch hat: ihre Schiffskatze nämlich, die als äußerst selten und dadurch besonders wertvoll gilt. Aber auch die siebenjährige Tochter des Premierministers Randall, Alexandra bzw. kurz Lexi genannt, die in Lillys Dorf bei ihrer Tante, Mrs. Denton, lebte, haben die Piraten bei ihrem Überfall entführt. Der Premierminister, der die Dorfbewohner durch seine Soldaten eigentlich vor Unbill schützen sollte, verhält sich allerdings völlig anders als man das vermuten würde. Randall gibt im Beisein des schottischen Botschafters Jasper, der in Lillys Dorf offenbar etwas Wichtiges sucht und sich auch sonst merkwürdig benimmt, was allerdings nur Lilly selbst zufällig mitbekommt, den Dorfbewohnern selbst die Schuld an der Entführung seiner Tochter, obwohl diese sich gegen die schwerbewaffneten Piraten gar nicht angemessen hätten wehren können, läßt alle jungen, kampffähigen jungen Männer, darunter auch Lillys besten Freund Andy in seine Miliz-Truppen einziehen, um die Piraten zu bekämpfen und die anderen Männer einsperren. Randall hat handfeste politische Gründe für sein Verhalten, denn er will es sich mit den Schotten, die als einzige noch über Technologie verfügen, nicht verderben und seine eigene Tochter ist ihm im Grunde ziemlich gleichgültig, weil politisch noch nicht verwertbar. Durch deren Tante, Mrs. Denton, die ein wertvolles Artefakt, das ihr verstorbener Ehemann Eustace bei einer seiner Forschungsreisen einst fand, gerne gegen ihre verschleppte Nichte bei den Piraten auslösen lassen wollte, kommt Lilly auf die Idee, diesen Austausch heimlich auf eigene Faust zu versuchen. Nur dann sieht sie eine Möglichkeit, ihr aller Leben im Dorf, ihre Träume auch von einem Leben mit Andy in Freiheit, wieder zu bekommen. Sie stiehlt daher das Artefakt, das sie für einen wertvollen Edelstein hält und macht sich, als Junge verkleidet, mit ihrer Schiffskatze, die deswegen so wertvoll ist, weil sie ihren Besitzer - den sie sich nach Katzenart selbst aussucht - auf See vor Gefahren warnen kann, nach London auf. Die Erzählperspektive wechselt anfangs im Roman immer wieder zu einem anderen Schauplatz. Zu den Piraten nämlich, die Lexy entführten und dem Sohn des Piratenbosses Medwin, Zephaniah oder kurz Zeph genannt, der ziemlich damit zu tun hat, seinem Vater ständig beweisen zu müssen, dass er ein ganzer Kerl und damit würdiger Nachfolger ist. Er kümmert sich seit ihrer Entführung um die recht verängstigte kleine Lexy. Natürlich begegnen sich Lilly und Zeph zwangsläufig und das eigentliche Abenteuer - denn diese Geschichte ist als Trilogie geplant - beginnt nun erst richtig. Mehr soll allerdings nicht zum Inhalt verraten werden, um die Freude am eigenen Leseerlebnis nicht zu verderben. Mir hat dieser Roman, der vordergründig eigentlich eine Mischung aus Science Fiction Abenteuer und Fantasy ist, gut gefallen. Die Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und bieten die ganze Palette menschlicher Stärken und Schwächen...und das keineswegs immer so ohne weiteres vorhersehbar. Doch, dieser Roman birgt eindeutig noch mehr. Für Jugendliche ab 12 - 13 Jahre geschrieben, spannend, actionreich und humorvoll gemacht, bietet er außerdem auch noch gehörig Stoff zum Nachdenken - von der Pointe am Schluß des ersten Teils, die ich natürlich ebenfalls nicht vorweg nehmen werde, ganz zu schweigen. Wie werden sich die Werte und Ethik entwickeln, wenn das, woran wir Menschen heute so hängen und meinen, nicht ohne dies auszukommen, ihren Sinn verlieren? Welche - oft schon jetzt in Vergessenheit geratenen - Tugenden kämen dann eventuell wieder zum Vorschein...oder auch nicht? Meine Bewertung des Romans: eindeutig lesenswert. Nicht nur für Jugendliche.

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  • Rezension zu "Flutland" von Emily Diamand

    Flutland
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. August 2010 um 10:07

    Klappentext : Flutland 2216. Als blutrünstige Piraten Lillys Fischerdorf überfallen und die Tochter des Ministers entführen, geschieht das Unfassbare. Nicht die Piraten, sondern das Dorf soll zur Verantwortung gezogen werden. Und das bedeutet den Tod. Lilly muss handeln und zwar schnell. Sie wird zu den Piraten segeln und ihnen einen geheimnisvollen Juwel als Lösegeld anbieten. Doch dann kreuzt Zeph ihren Weg. Und sein Vater ist der Piratenboss.. Meine Meinung. Lillys Dorf wird eines Tages von Piraten überfallen, eigentlich wollen die Piraten nur die Tocher des Premierminister entführen und ihn dann damit erpressen. Ihr Vater will daraufhin das ganze Dorf bestrafen, nicht die Piraten, die für alles verantwortlich sind. Lilly hat ausserdem einen nahen Verwandten dabei verloren, sie macht sich dann mit einem Juwel auf den Weg zu den Piraten, um die geraubte Tocher dem Vater zurückzubringen . Nur so kann Lilly ihrem Dorf die Freiheit erhalten..... Nach dem Klimawandel ist England überflutet, bis auf wenige Städte, es spielt sich alles auf dem Wasser ab. Der Erzählstil ist leicht und flüssig zu lesen, alles voller Abenteuer und Zauber. Die beginnende Freundschaft zu Zeph bietet für Lilly einige Reibungspunkte, beide streiten sich oft, aber als es darauf ankommt, halten sie fest zusammen. Lillys Abenteuer ist spannend zu lesen, aber das Ende war für mich zu schnell da, möchte behaupten, zu abrupt, hätte gern mehr erfahren. Das war der einzige negative Punkt des Buches.

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  • Rezension zu "Flutland" von Emily Diamand

    Flutland
    Bücherwurm82

    Bücherwurm82

    12. April 2010 um 11:39

    Lilly Melkun verliert durch eien Piratenangriff ihre Oma, und ist jetzt auf sich allein gestellt. Die Piraten haben es auf die Schiffskatze Kter abgesehen, die mit Lilly auf ihrem Boot war. zeitgleich lebte die tochter des Prmierministers bei ihrer Tante, die die Piraten entführt haben. Lilly macht sich alleine auf den Weg, um die piraten zu finden und die Tochter des Premierministers mit Lösegeld zurück zu holen. Ein großes Abenteuer beginnt. Fazit: Im großen und ganzen eine sehr schöne Geschichte, die uns zeigt wie Fischersleute jeden Tag hart arbeiten für ihr überleben zu kämpfen, und dann alees genommen bekommen von den Piraten. Es war nur sehr schwierig in die Geschichte rein zu kommen, da die Kapitel in der Ich Form geschrieben wurden und mal aus der Sicht von Lilly und dann aus der Sicht von dem Piratenjungen. Ausserdem fand ich teilweise die Rechtschreibung nicht sonderlich fördernd für Kinder die die Rechtschreibung erst lernen tun.

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  • Rezension zu "Flutland" von Emily Diamand

    Flutland
    kleinfriedelchen

    kleinfriedelchen

    12. April 2010 um 11:02

    Lilly Melkun ist gerade mal dreizehn Jahre alt, als ihre Großmutter von Piraten getötet wird, die ihr kleines Fischerdorf überfallen. Die Piraten waren auf der Suche nach einem besonderen Juwel; als sie ihn nicht fanden, entführten sie kurzerhand die Tochter des Premierministers. Da das Dorf für diese Entführung verantwortlich gemacht werden soll und alle Männer eingesperrt oder zum Kampf gegen die Piraten gezwungen werden, sieht Lilly keine andere Möglichkeit, ihre Freunde zu retten: sie muss das Juwel selbst finden, um die Tochter des Premierministers freizukaufen. So beginnt ihr großes Abenteuer, bei dem sie von ihrer treuen Schiffskatze begleitet wird, die sie sicher durch die gefährlichen Gewässer lotst. Im überschwemmten London trifft sie auf Zeph, den Sohn des Piratenboss‘, und freundet sich mit ihm an. Kann sie über ihn an die Tochter des Ministers herankommen? Und was hat es mit dem mysteriösen Juwel auf sich, aus dem ein Kopf auftaucht, der mit Lilly sprechen kann? Handelt es sich etwa um einen sogenannten Computer, die alle bei der großen Flut vor vielen Jahren zerstört wurden? Es wird ziemlich schnell klar: wir befinden uns in einer anderen Zeit. 2216 nämlich. Die Erderwärmung hat zur Überschwemmung Englands geführt; nur noch wenige trockene Landstreifen existieren. Piraten beherrschen die See und überfallen ständig die kleinen Dörfer. Ein modernes Leben gibt es nur noch in Schottland, wo man versucht, die wenigen übrig gebliebenen Computer zu finden, um so zu erfahren, was in der Vergangenheit passiert ist. Zwar mag ich für dieses Kinder- und Jugendbuch mit Mitte Zwanzig schon etwas zu alt sein, trotzdem fand ich das Buch sehr schön und es hat mich in seinen Bann gezogen. Lillys Abenteuer wird mitreißend geschildert, die konflikthaft Freundschaft zu Zeph ist gefühlvoll und überzeugend dargestellt. Das Buch selbst sieht ebenfalls sehr schön aus und glänzt in Blau und Gold. Nur das Ende hat mich etwas unbefriedigt gelassen, da so gut wie keine Fragen beantwortet wurden und alle Handlungsstränge offen waren. Das hat so lange an mir genagt, bis ich bei Amazon entdeckt habe, dass dies erst er Anfang einer Buchreihe ist! Der nächste Teil erscheint August 2010 auf Englisch und dann hoffentlich auch in Deutsch. Demnach entschuldige ich das offene Ende und freue mich sehr auf die Fortsetzung. Mein Fazit: Flutland ist ein faszinierend schönes Kinder- und Jugendbuch über gefährliche Abenteuer, Piraten und Freundschaft.

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  • Rezension zu "Flutland" von Emily Diamand

    Flutland
    anette1809

    anette1809

    05. April 2010 um 16:59

    Flutland im Jahre 2216: Großschottland stellt den flächenmäßig größten Teil Großbritanniens dar, während England mit seinen zehn letzten Grafschaften nur noch einen kleinen Teil davon einnimmt und London steht größtenteils unter Wasser. Aus Klimawandel und Piraten hat Emily Diamand eine spannende Geschichte erschaffen, die in dem kleinen Dorf von Lilly Melkun ihren Anfang nimmt. Piraten überfallen das Fischerdorf, töten ihre Großmutter und entführen die Tochter des Premierminister, die dort bei ihrer Tante lebt. Doch nicht die Piraten sollen für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden, sondern die Bewohner des Dorfes. Die Käptens kommen in Gefangenschaft, die jungen Männern werden für die Miliz zwangsverpflichtet, beides bedeutet den sicheren Tod. Lilly muss handeln und zwar schnell. Sie segelt als Junge verkleidet zu den Piraten, um mit einem geheimnisvollem Juwel als Lösegeld Alexandra "Lexi" Randall, die Tochter des Ministers, auszulösen. Doch dann kreuzt Zeph ihren Weg. Und sein Vater ist der Piratenboss, das geheimnisvolle Juwel entpuppt sich als längst vergessene Technologie aus der Zeit vor dem großen "Kollaps" und dass die Piraten nicht nur hinter diesem Juwel sondern auch hinter Lillys seltener Schiffskatze her sind, die ihren Besitzer auf See vor Gefahren warnen kann, macht ihre Mission nicht einfacher... Eigene Meinung: "Flutland" ist der erste Teil der Trilogie der Abenteuer von Lilly, Zeph und Lexy, deren zweiter Teil "Flood and fire" im Original für August 2010 angekündigt ist. Emily Diamand hat eine recht gelungene Mischung aus Piratengeschichte, Zukunftsvision und Fantasy geschaffen. Das Cover ziert ein ansprechendes glänzendes Motiv des überfluteten Londons und der Geschichte vorangestellt ist eine einseitige Karte mit den wichtigsten Schauplätzen. Gestört haben mich zu Beginn die abgehackt wirkenden Kapitel und das sprunghafte Wechseln zwischen Lilly und Zeph als Ich-Erzähler. Die Sprache fand ich auch für das empfohlene Lesealter von 12-13 Jahren oftmals etwas zu anspruchslos. Diese stilistischen Aspekte haben mir das Lesevergnügen an dieser ansonsten recht spannenden Abenteuergeschichte leider getrübt und ich habe einige Kapitel gebraucht, um in die Geschichte einzutauchen. Nachdem zu Beginn das Geschehen noch recht langsam voranschreitet, überschlagen sich am Schluss die Ereignisse und die Geschichte endet recht abrupt und offen. Obwohl ich die Grundidee dieses Buches ansprechend fand, hat mich die Geschichte letzendlich dann doch nicht so fesseln können, dass ich mit Sicherheit sagen kann, ob ich die Trilogie um "Flutland" weiterlesen werde. Ein Pluspunkt ist auf jeden Fall das Duo aus einer männlichen und weiblichen Hauptfigur - Zeph und Lilly - die mit ihren Eigenarten sehr sympathisch wirken und das Buch sowohl für Jungs als auch für Mädchen zu einem Leseabenteuer werden lassen.

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  • Rezension zu "Flutland" von Emily Diamand

    Flutland
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    03. April 2010 um 19:31

    Im Jahre 2216: Lilly lebt mit ihrer Oma in einem Fischerdorf. Moderne Technik gibt es nicht mehr, nachdem das ganze Land überflutet wurde. Die Menschen leben hauptsächlich vom Fischen und müssen sich vor Piraten in Acht nehmen. Eines Tages passiert es dann: das Dorf wird von Piraten überfallen. Lilly hat den Überfall nicht mitbekommen, denn sie war gerade mit ihrem Boot draußen. Als sie zurückkommt, ist ihr Dorf zerstört und ihre Oma tot. Und dann wurde auch noch die Tochter des Premierministers von Piraten entführt! Der macht die Fischer selbst für den Überfall verantwortlich und nimmt alle Männer und Jungs gefangen; sie sollen für ihn gegen die Piraten kämpfen. Lilly möchte das verhindern und macht sich selbst auf die Suche nach der Tochter des Premierministers. Sie hofft, so die Dorfbewohner wieder frei zu bekommen... Ein schönes Kinder- und Jugendbuch, was recht flüssig zu lesen ist. Allerdings hat mir die Sprache nicht immer gut gefallen; man hätte etwas besser auf die Rechtschreibung achten sollen! Und auch die Ausdrucksweise läßt manchmal recht zu wünschen übrig für ein Kinderbuch. Aber ansonsten hat es mir gut gefallen.

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  • Rezension zu "Flutland" von Emily Diamand

    Flutland
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. March 2010 um 20:54

    Lilly lebt bei ihrer Oma in einem kleinen Fischerdorf, seit sie ihre Eltern verloren hat. Plötzlich fallen Piraten ein, während Lilly auf See ist und als sie zurück kommt, ist auch ihre Oma gestorben. Außerdem haben die Piraten auch noch die Tochter des Ministers entführt. Doch dieser hat nichts Besseres zu tun als das Dorf zu bestrafen. Da weiß Lilly, dass sie handeln muss und so segelt sie los, zu den Piraten, zu einem Ort, an dem sie nicht sicher ist... Zunächst möchte ich ein wenig negative Kritik los werden, denn eine Sache hat mich das gesamte Buch über leider gestört, und zwar die Sprache. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben, immer wechselnd zwischen Lilly und Zeph, was anfangs ein wenig verwirrend ist, aber dort findet man sich relativ schnell rein. Doch da es aus Kindersicht geschrieben ist, scheint es auch in dieser Sprache geschrieben zu sein, allerdings nicht in Schriftsprache, sondern eben so wie man sich unterhält, so wird zum Beispiel so gut wie immer das 'e' am Ende eines Verbs weggelassen ('Ich mach den Mund auf..' anstatt 'Ich mache den Mund auf...'). Das hat mich beim Lesen dann doch gestört, da es zwar so herüber kommt wie eine Erzählung, was es ja auch sein soll, aber vom Schriftbild her war es sehr irritierend für mich. Positiv wiederum fand ich dann den gesamten Rest, Grundidee, Geschichte und Umsetzung. Natürlich ist dies nicht das erste Jugendbuch, welches in der Zukunft spielt und bestimmt gibt es auch schon Bücher oder zumindest Filme, die sich damit beschäftigen, dass ein Großteil der Erde unter Wasser steht, aber dennoch hat dieses Buch eine gewisse Originalität. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, so dass man ein sehr genaues Bild von ihnen bekommt. Gleichzeitig besitzen sie Wiedererkennungswert, so dass man sie, wenn die nächsten Teile dieser Trilogie erscheinen, sofort wiedererkennt. Die Geschichte selber und die Umsetzung haben mir auch gut gefallen, denn es spielt zwar in der Zukunft und einiges mag man sich vielleicht jetzt noch nicht vorstellen können, aber dennoch bin ich der Meinung, dass das Handeln der Personen dennoch nicht allzu realitätsfern ist, sondern vielmehr sich tatsächlich so abspielen könnte. Ich finde es gut, dass die Autorin hier nicht zu sehr in den Fantasy-Bereich hineinrutscht. Das Buch wird ab einem Alter von 12 Jahren empfohlen, ich denke jedoch, dass das vielleicht etwas zu früh ist und würde es erst ab 14 empfehlen, da es zum Ende hin dann doch ein wenig blutrünstig wird, so ist zumindest mein Empfinden. Die Geschichte an sich ist für das empfohlene Alter allerdings geeignet.

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  • Rezension zu "Flutland" von Emily Diamand

    Flutland
    JuliaO

    JuliaO

    25. March 2010 um 21:13

    An sich eine ganz nette Geschichte. Aber von wegen "Klimakatastrophe" - meiner Meinung nach ist es einfach nur eine recht leichte Fantasy/Abenteuer- Geschichte...
    Schon recht unterhaltsam, aber mit hochwertigem, literischem stoff sollte man jetzt wirklich nciht rechnen ;)