Emily Dickinson Guten Morgen, Mitternacht

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Inhaltsangabe zu „Guten Morgen, Mitternacht“ von Emily Dickinson

Was wissen wir über das wirkliche Leben der Emily Dickinson, die über sich sagte: »Ich wohne in der Möglichkeit«? Wir wissen, dass sie sich gänzlich von der Außenwelt zurückzog und nachts bei Kerzenlicht ihre heimlichsten Gedanken und Gefühle in ihrem einzigartigen dichterischen Telegrammstil auf lose Zettel schrieb, die sie dann, zu kleinen Päckchen zusammengeschnürt, in einer verschlossenen Truhe aufbewahrte. Emily Dickinson gilt als die amerikanische Dichterin des 19. Jahrhunderts und ist Vorbild aller nachfolgenden Lyrikerinnen und Lyriker in Amerika wie in Europa. Die vorliegende Ausgabe umfasst eine Auswahl von 94 ihrer berühmtesten Gedichte nebst Auszügen des Briefwechsels mit Dickinsons literarischem Mentor Thomas Wentworth Higginson sowie einem biographischen Nachwort der Übersetzerin.

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    Guten Morgen, Mitternacht
    The iron butterfly

    The iron butterfly

    In "Guten Morgen, Mitternacht" wurden Gedichte in zweisprachiger Form sowie Briefe der Dichterin Emily Dickinson an ihren Freund und Mentor Thomas Wentworth Higginson zusammengefasst, was ich als perfektes Zusammenspiel erachte. Gerade Emilys Briefe eröffnen einen echten Zugang zu dieser ganz ungewöhnlichen Frau, die die letzten rund 20 Jahre ihres Lebens nur noch im Haus und auf dem Grundstück Ihres Elternhauses verbrachte und zeigen auf, wie bescheiden sie sich selbst einordnete. War sie doch zu Lebzeiten nur Freunden der Familie wirklich durch ihre Dichtkunst bekannt, da sie es ablehnte bzw. Freunde ihr von der Publikation ihrer Werke abrieten. Gedichte, die es vor ihrem Tod im Jahr 1886 in die Presse schafften, wurde anonym und mit redaktionellen Veränderungen veröffentlicht. Grundsätzlich empfehle ich die Gedichte im englischen Original zu lesen, hier schwingt Emilys Seele mit und umfängt die Zeilen, die sie so gerne mit Bindestrichen aufbrach. Die deutsche Übersetzung kann als Hilfestellung dienen, Interpretation und Bilder in Emilys Worten wird jeder für sich empfinden oder suchen müssen. Ihre sehr bildhafte Sprache bewegt sich in der Natur sowie innerhalb des Lebenszyklus alles Lebens und wagt immer wieder den einen Schritt weiter Richtung Tod und Vergänglichkeit, wobei sie auch immer von der Unsterblichkeit spricht. Einige ihrer Gedichte können erotisch interpretiert werden, da ihr Liebe nicht fremd war. Wirklich gekannt haben diese Frau wohl nur ganz wenige Menschen, daher maße ich mir nicht an, sie oder ihre Werke komplett verstanden zu haben. Ihre Gedichte sprechen mich jedoch durch ihre ganz persönliche Note an und haben mir eindeutig gezeigt, dass Emily Dickinson der Zeit in der sie zu leben hatte weit voraus war. So macht es mich eher traurig zu hören, welch kontaktarmes Dasein sie in ihren erwachsenen Jahren führte, auch wenn sie regen Briefkontakt mit mehreren Personen pflegte. Wieder einmal wird klar, dass das Leben nicht immer den optimalen Platz für uns findet und wir im Zweifelsfall nicht die Energie aufzubringen vermögen diesen sonnenbeschienenen Platz selbst zu finden. Im Buch selbst hätte ich mir noch eine Zeittafel sowie konkretere Anmerkungen zu ihren weiteren Briefkontakten gewünscht. Alles in allem ein schöner Einblick in Emilys Welt.

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