Schweige nun still

von Emily Elgar 
3,9 Sterne bei24 Bewertungen
Schweige nun still
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (16):
A

Eine sehr spannende Geschichte, die mich bis zum Schluss gepackt hat.

Kritisch (1):
kathi_liebt_buechers avatar

Gute Idee, doch die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen.

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Inhaltsangabe zu "Schweige nun still"

Eine junge Frau wird in die Station für Koma-Patienten des St. Catherine Hospital eingeliefert, nachdem man sie bewusstlos in einem Straßengraben gefunden hat. Ein tragischer Unfall mit Fahrerflucht? Im Bett neben Cassie liegt Frank, der am Locked-in-Syndrom leidet: Er nimmt alles wahr, kann sich aber nicht mitteilen. Die Menschen um ihn herum verhalten sich so, als wäre Frank gar nicht da. Und so ist er es, der als einziger die Puzzleteile von Cassies Vergangenheit zusammensetzt und erkennt, dass sie noch immer in tödlicher Gefahr schwebt. Denn jemand aus ihrer nächsten Nähe würde alles tun, damit das Schweigen gewahrt bleibt, niemals ans Licht kommt, was wirklich geschehen ist …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442486861
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:19.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    VickisBookss avatar
    VickisBooksvor einem Monat
    Kurzmeinung: Mein erstes Buch von Emily Elgar.
    Ganz guter Psychothriller

    Dies war mein erstes Buch von Emily Elgar. Bisher habe ich von der Autorin noch nichts gehört oder gelesen. Ich muss sagen das Cover gefällt mir wirklich gut, doch die Aufmachung des Buches gefällt mir nicht so toll. Es wirkt ziemlich hart und eher unhandlich beim lesen. Dies ist aber nur ein kleiner Kritikpunkt. Das Buch wird wie in letzter Zeit alle Bücher in verschiedenen Perspektiven erzählt. Die Protagonisten wechseln sich immer ab und ich komme da manchmal wirklich durcheinander.

    Das Buch beginnt erst einmal langsam, alle Protagonisten und Geschehnisse werden beleuchtet. Am meisten nimmt mich das Schicksal von Frank mit. Er liegt im Koma und wird von den Ärzten als Hirntod gehalten. Leider bekommt er alles mit. Berührungen, Geräusche, Gerüche, Temperaturen und sogar Schmerzen beim Waschen des Pflegepersonals. Als dann eine Frau namens Cassie nach einem Unfall ins Krankenhaus eingeliefert wurde, merkt Frank wie Fremde Menschen an das Bett der Frau gehen. Er bekommt alle Dinge mit die Cassie passieren, doch leider kann er sie niemanden mitteilen. Im Großen und Ganzen ist das Buch wirklich gut geschrieben. Als Medizinische Schreibkraft finde ich es umso interessanter das sich ein Psychothriller im Krankenhaus abspielt.

    Eine wirkliche Spannung kann sich trotzdem nicht immer bei mir aufbauen. Das Buch war aber wirklich gut und man kann es mal lesen. Ich will nicht sagen das es schlecht ist.


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    Booklookingprincesss avatar
    Booklookingprincessvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr gefühlvoll und packend erzählt, auch wenn man sich unter einem Psychothriller etwas anderes vorstellt wird man nicht enttäuscht
    Gefühlvolle, packende Erzählweise

    Eine junge Frau ringt mit dem Tod. Nur ein Mann weiß, was geschehen ist. Doch er kann die Wahrheit niemanden mitteilen.

     

    Ich fand den Schreibstil sehr angenehm und wirklich sehr einladend. Es wird hier aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt, hier zeigt die Autorin immer ein gutes Timing um diese Perspektivenwechsel umzusetzen. Ich finde die Story wird wirklich sehr gefühlvoll erzählt, dennoch kommt die Spannung nicht zu kurz. Zunächst beginnt sich sehr schnell eine Spannungskurve aufzubauen, dieser kann allerdings nicht immer in der gleichen Intensität während der gesamten Erzählung gehalten werden. Dafür punktet die Autorin hier mit ihren äußerst detailliert beschriebenen Protagonisten. Diese sind für den Leser gut spürbar, man kann sich wirklich gut in ihre Lage versetzen. Im gesamten erscheint die Story gut aufgebaut, glaubhaft und spannend, jedoch verliert sich diese in den Längen etwas. Grundsätzlich hätte ich mir unter einem Psychothriller etwas anderes erwartet, wurde allerdings trotzdem nicht enttäuscht.

    Von mir gibt’s es dafür 4 von 5 Sterne, da die Spannung eben nicht vollständig während der gesamten Erzählung gehalten werden konnte. Dennoch besticht dieses Buch durch die äußerst gefühlvolle und packende Erzählweise.

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    Martins_Buecherboxs avatar
    Martins_Buecherboxvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Gute Idee, leider mit zu wenig Spannung umgesetzt und offenbar ins falsche Genre gerutscht.
    Interessanter Thriller mit zu wenig Spannung

    Das Cover fand ich sehr schön und geheimnisvoll, da diese blauen Federn wirklich etwas geheimnisvolles haben. Auch den Titel fand ich schön, es ist ein klassischer Thrillertitel, der direkt Spannung verheißt.
     

    Das Buch startet mit einem Prolog, welcher die Geschichte der jungen Frau, Cassie, erzählt. Das Buch beginnt also direkt mit der Handlung. Die Handlung im Buch selbst fand ich allerdings nur mittelmäßig, vor allem im Vergleich mit anderen Psychothrillern. Es passiert relativ wenig, und wenn etwas passiert, sind das vor allem Dinge, die nicht zur eigentlichen Handlung beitragen und eher unwichtig sind (auch wenn solche Dinge in allen Büchern vorkommen, war es hier doch zu viel). Ich habe kurzzeitig wirklich überlegt, das Buch abzubrechen, weil es einige wirklich langweilige Stellen hat.

    Das Buch spielt vor allem im Krankenhaus, welches ich doch schön beschrieben (auch wenn es im Buch hässlich beschrieben wird) finde. Auch spielt es in verschiedenen Ortschaften und in verschiedenen  Häusern. Dieser Ortswechsel ist schön und tut dem Buch gut, da es dadurch weniger eintönig ist. Auch die Häuser, Orte und das Krankenhaus kennenzulernen, ist spannend. Daumen hoch für die Orte und  -beschreibungen !

    Das Buch wird von drei Protagonisten erzählt. Einmal ist da Alice. Sie ist Krankenschwester im Krankenhaus und hat mehrere Fehlgeburten hinter sich.
    Es ist interessant aus ihrer Perspektive zu lesen, da man hier viel von ihrem Krankenhausalltag und dem Alltag bei ihr mitbekommt. Dann ist da Frank. Seine Perspektive ist, meiner Meinung nach, die spannendste. Bei ihm bekommt man mit, dass sich Leute nachts bei Cassie ans Bett schleichen, dass Leute bestimmte Sachen sagen. Aber er kann es nicht weitergeben. Hier verstehe ich dann manchmal doch das Genre. Zuletzt haben wir noch Cassies Perspektive. Ihre Perspektive fand ich aufgrund vieler Zeitsprünge sehr schwierig. Allerdings offenbaren sich in Cassies Perspektive die meisten Informationen.

    Der Schreibstil der Autorin ist nicht schlecht. Allerdings habe ich einen Kritikpunkt. Einmal den schon oben gennanten, dass es kaum Spannung gibt. Ich glaube, die Spannungskurve würde so aussehen, dass sie zunächst ganz flach bleibt, dann ein paar mal ein bisschen höher steigt, aber immer wieder runterkommt, bis es zum Schluss ein mal richtig spannend wird und die Spannung in die Höhe schießt.

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    heinokos avatar
    heinokovor 4 Monaten
    Sehr gemächlich erzählt

    Sehr gemächlich erzählt

     

    Der Klappentext zog mich magisch an und ließ mich ein hohes Spannungspotential erwarten: Eine junge Frau wird in die Station für Koma-Patienten des St. Catherine Hospital eingeliefert, nachdem man sie bewusstlos in einem Straßengraben gefunden hat. Ein tragischer Unfall mit Fahrerflucht? Im Bett neben Cassie liegt Frank, der am Locked-in-Syndrom leidet: Er nimmt alles wahr, kann sich aber nicht mitteilen. Die Menschen um ihn herum verhalten sich so, als wäre Frank gar nicht da. Und so ist er es, der als einziger die Puzzleteile von Cassies Vergangenheit zusammensetzt und erkennt, dass sie noch immer in tödlicher Gefahr schwebt. Denn jemand aus ihrer nächsten Nähe würde alles tun, damit das Schweigen gewahrt bleibt, niemals ans Licht kommt, was wirklich geschehen ist …

     

    Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt. Obwohl der Plot alles hat, was zu einem Psychothriller gehört, kann sich durch die extrem gemächliche, ausschweifende, fast betuliche  Erzählweise keine Spannung aufbauen. Der eigentlich geschickte Schachzug, die Geschichte aus drei verschiedenen Sichtweisen zu erzählen, verliert im Verlauf der Seiten immer mehr an Reiz, umso mehr, als die dargestellten Personen nicht wirklich psychologisch nachvollziehbar denken und handeln. Streckenweise kamen mir die geschilderten Szenarien vor wie eine Mischung aus „Chicago Hope“ und „Barnaby“, was zwar durchaus seinen Reiz hat, aber doch weit weg ist von einem Psychothriller. Viele, viele Seiten lang geschieht im Grunde nichts, man liest und liest, fühlt sich mäßig unterhalten, macht sich so seine Gedanken und Vorstellungen, hat Vermutungen, aber bleibt weitgehend unberührt. Erst auf den letzten 50 Seiten passiert alles auf einmal. Das Geschehen explodiert quasi. Und schon ist das Buch zu Ende und man fühlt sich als Leser wie nach einem überraschenden Gewitter: erschreckt und froh, es hinter sich zu haben.

     

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    brauneye29s avatar
    brauneye29vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Bis auf das Ende super
    Bis auf das Ende super

    Zum Inhalt:

    Eine junge Frau wird in die Station für Koma-Patienten des St. Catherine Hospital eingeliefert, nachdem man sie bewusstlos in einem Straßengraben gefunden hat. Ein tragischer Unfall mit Fahrerflucht? Oder steckt was anderes dahinter?
    Meine Meinung:
    Das Buch ist echt spannend geschrieben und man fiebert ganz schön mit. Das Ende hat für mich den guten Eindruck ein wenig kaputt gemacht. Alles ging auf einmal hopplahopp und auch ein wenig unbefriedigend zu Ende. Dennoch ist das Buch gut und auch der Schreibstil hat mir gut gefallen.
    Fazit:
    Bis auf das Ende super.  

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    xdemon_hunterxs avatar
    xdemon_hunterxvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Nach den ersten 300 Seiten spannend, das Ende hat es dann aber leider wieder kaputt gemacht
    Gute Idee, schlechte Umsetzung

    Zunächst einmal ein Dankeschön an das Bloggerportal und den Goldmann-Verlag, die mir dieses Rezensions-Exemplar zur Verfügung gestellt haben.


    Klappentext:


    Eine junge Frau wird in die Station für Koma-Patienten des St. Catherine Hospital eingeliefert, nachdem man sie bewusstlos in einem Straßengraben gefunden hat. Ein tragischer Unfall mit Fahrerflucht? Im Bett neben Cassie liegt Frank, der am Locked-in-Syndrom leidet: Er nimmt alles wahr, kann sich aber nicht mitteilen. Die Menschen um ihn herum verhalten sich so, als wäre Frank gar nicht da. Und so ist er es, der als einziger die Puzzleteile von Cassies Vergangenheit zusammensetzt und erkennt, dass sie noch immer in tödlicher Gefahr schwebt. Denn jemand aus ihrer nächsten Nähe würde alles tun, damit das Schweigen gewahrt bleibt, niemals ans Licht kommt, was wirklich geschehen ist …



    Meine Meinung:

    An sich eine sehr gute Idee mit viel Potential, an dessen Umsetzung es leider mal wieder gescheitert ist.
    Die Geschichte wird aus 3 Perspektiven erzählt. Zum einen aus Franks Sicht, der im Krankenhaus liegt und alles mitbekommt, sich aber nicht bewegen oder äußern kann, dann noch aus der Sicht von Alice, der Krankenschwester und aus Cassies Sicht, in der Vergangenheit, vor der Einlieferung in das Krankenhaus.

    Der Perspektiven-Wechsel macht das Buch abwechslungsreich, jedoch ist der Anfang sehr schleppend und erst nach ca 300 Seiten stiegt die Spannung langsam an und ich wollte unbedingt weiter lesen. Leider hat meine Euphorie nicht all zu lange angehalten, denn das Ende war (was an sich nicht schlimm ist) vorhersehbar und der Ausgang der Geschichte war für mich nicht gut gelöst beziehungsweise kam auch zu abrupt.


    Die Frage, wer Cassie das angetan hat gerät immer mehr in den Mittelpunkt und Alice, die Krankenschwester die auch für Frank zuständig ist, kommt langsam an die Wahrheit. Frank spielt auch eine entschiedene Rolle, denn er schafft es, ab einem gewissen Zeitpunkt zu blinzeln und kann sich so ein wenig mitteilen, da er der Einzige ist, der die ganze Wahrheit kennt und mehr als alle Anderen gehört hat. Ob der Mörder gefasst wird ?


    Mein Fazit:

    Eine Story, dessen Hintergedanke wirklich stark ist, jedoch fehlt mir bei den ersten 300 Seiten dieses beklemmende Gefühl, wenn man einen Psychothriller liest, es kam mir teilweise eher wie ein dramatischer Roman vor.
    Die Kapitel sind gut gegliedert, einfach geschrieben und der Perspektiven-Wechsel dient auch stark dazu bei, dass Spannung aufkommt. 

    Das Ende kam dann sehr abrupt und der Ausgang der Geschichte war für mich nicht so toll und es wurde einfach alles schnell abgearbeitet, man erfährt zwar noch kurz wie die einzelnen Charaktere weiter leben, dennoch konnte mich das Buch leider nicht wirklich überzeugen.

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    MonesBlogWelts avatar
    MonesBlogWeltvor 5 Monaten
    lesenwerter, spanneder Roman

    MEINE MEINUNG ZUM BUCH:(Achtung-Spoilergefahr!)
    In dem Buch dreht es sich zum einen um Cassie, welche als Kopftraumapatientin und um Frank, der mit einem Locked in Syndrom auf der Station für Komapatienten liegen.
    Auch Krankenschwester Alice, gehört zu den Hauptcharakteren zum Buch. So wechseln die Kapitel, zwischen den 3 Hauptpersonen.

    Das Buch startet schon mit einem super spannenden Prolog, indem man erfährt, wie Cassie nachts angefahren und hilflos zurück gelassen wird.

    Danach geht’s weiter mit der Einführung bzw. den Blick auf die Station für Komapatienten und so lernt man auch Krankenschwester Alice kennen. Diesen Einstieg fand ich richtig gut und nachvollziehbar wieder gegeben.

    Frank, der nach einem Schlaganfall mit Locked in Syndrom auf der Komastation liegt, bekommt zwar alles um sich herum mit, kann sich aber nicht äußern. Dann wird Cassie eingeliefert. Dabei stellt sich heraus, das diese schwanger ist und alle sind froh, das das Baby das Unglück anscheinend unbeschadet überstanden hat. Frank bekommt nach und nach mit, wer für ihren Zustand verantwortlich ist. Doch als derjenige, mitbekommt, das Frank sehr wohl alles wahrnimmt und bescheid weiß, wird’s für Frank eng. Auch Alice kommt auf eine heiße Spur, aber kommt sie damit noch rechtzeitig!?...



    FAZIT:
    Mir hat das Buch ganz gut gefallen.
    Ich fand die Sichtweisen von Alice und Frank gut wiedergeben und ihre Perspektiven echt interessant.
    Man wird von Beginn an ans Buch gefesselt, weil es einfach eine mitreißende, bewegende Geschichte ist, die einen nachdenklich stimmt. Auch die spannenden Hintergründe, um Cassie tragen ihr übriges dazu bei.
    Man fiebert richtig mit Alice und Frank mit. Die ganze Story und Hintergründe sind so verständlich da gestellt, das alles gut nachvollziehbar ist.
    Alles in Allen, ein lesenswerter, spannender Roman.

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    twentytwos avatar
    twentytwovor 5 Monaten
    Schweige nun still

    Cassie die nach ihrem Unfall im Koma liegt, erregt die Aufmerksamkeit ihres Bettnachbarn, einem Locked-in-Patienten. Aufmerksam verfolgt dieser das merkwürdige Verhalten und die aufschlussreichen Gespräche der Besucher der jungen Frau. Als er begreift, was sich in der verhängnisvollen Unfallnacht wirklich abgespielt haben muss, versucht er mit aller Macht sich mitzuteilen. Als es ihm tatsächlich gelingt einen Weg zu finden, auf die Vorgänge am Nachbarbett aufmerksam zu machen, ahnt er nicht was er damit auslöst.

    Fazit
    Ein packender und fesselnder Psychothriller der unter die Haut geht.

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    GlitasticBookss avatar
    GlitasticBooksvor 5 Monaten
    Spannend bis zum Ende

    Das Cover an sich ist bereits ein Eyecatcher, denn die Farben und die raue Oberfläche geben ein zur Geschichte passendes Design ab.
    Der Anfang der Geschichte wird aus der Perspektive von Cassie beschrieben, die durch einen vermeintlichen Unfall ins Koma gerät und ins Krankenhaus gebracht wird, in dem wiederum die Krankenschwester Alice arbeitet, aus deren Sicht ebenfalls erzählt wird. Eine weitere Perspektive wird durch den Komapatienten Frank abgedeckt, der mehr von seiner Umwelt mitbekommt als die Ärzte und Menschen denken und auch den Schlüssel des ganzen Buches darstellt. Franks Sichtweise fand ich am spannendsten, da die Autorin seine Gedanken, Gefühle und vor allem seine Krankheit wunderbar schildern konnte.
    Durch Cassie nimmt uns die Autorin mit in die Vergangenheit und der Sprung zwischen Gegenwart und dem Vergangenen mochte ich sehr gerne, da man als Leser selbst zum Nachdenken angeregt wird. Was ist in Cassies Leben passiert? War es wirklich ein Unfall? Wer trägt die Schuld daran?
    Schweige nun still ist durchweg spannend, die Ereignisse gut durchdacht und durch die drei Erzählperspektiven wird das Leseerlebnis noch aufregender.  Emily Elgar behandelt in ihrem Werk auch sensible Themen wie Fehlgeburten, Koma, Kinderlosigkeit und die Probleme in einer Beziehung. Auch der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr angenehm. Es gibt keine Abschnitte, bei denen man das Gefühl hat, sie überspringen zu müssen, denn überall werden kleine Details gesetzt, die zum möglichen Täter von Cassie führen.
    Vor allem die Auflösung und der Schuldige konnte mich überraschen, während das Ende teils traurig und hoffnungsvoll ist.
    Fazit: Ein überaus spannender Psychothriller, der durch bewegende Themen und der Täterfrage überzegt und fesselt. Von mir gibt es 5 von 5 Herzen!

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    ChattysBuecherblogs avatar
    ChattysBuecherblogvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Hat mich leider nicht so richtig gefesselt. Schade! Ich hatte mir von dem Psychothriller mehr erhofft.
    Leider nur Mittelmaß

    Ich muss gestehen, dass es das Cover war, was mich irgendwie total angesprochen hatte. Irgendwie minimalistisch, aber doch wieder sehr interessant. Aber dazu später mehr.

     

    Während der ersten Seiten musste ich mich erst an den Schreibstil gewöhnen, der irgendwie außergewöhnlich war. Nein, er war nicht schwierig, sondern vielmehr .... hm.... irgendwie anders. Aber vielleicht war es auch gerade das, was mich so neugierig gemacht hatte. Kaum hatte ich das Buch begonnen, wollte ich auch nicht mehr gestört werden und nur noch lesen. Die gesamte Geschichte wird eigentlich von etwas düsterem begleitet. Ständig hatte ich das Gefühl, dass gleich wieder etwas passieren würde, was aber leider nicht der Fall war. Ich war während des gesamten Buches sehr angespannt, was mir nur sehr selten passiert. Hm....und eigentlich hätte auch deutlich mehr passieren dürfen. Hier war ich am Ende doch etwas enttäuscht, zumal doch auch dem Cover Psychothriller steht.

    Leider blieb das "Psycho" hier etwas auf der Strecke und auch die Spannung war nicht immer gegeben.

     

    Sehr interessant fand ich die verschiedenen Erzählperspektiven. Hier muss ich jedoch sagen, dass mir Cassie irgendwie so gar nicht wirklich zugesagt hat. Ich wurde leider so gar nicht warm mit dieser Charaktere.

     

    Nun noch zu Cover und Klappentext: Wie bereits beschrieben, hatte mich das Cover direkt angesprochen. Ob es nun die Farbgebung war? Oder waren es die Federn? Ich weiß es nicht! Auf jeden Fall schwebt schon etwas unheilvolles auf dem Cover mit, das wiederum sehr neugierig macht.

    Der Klappentext wurde gut gewählt. Er verrät nicht zu viel oder zuwenig. Genau richtig also.

     

    Fazit:

     

    Leider hat mich dieser Psychothriller nicht so wirklich mitgerissen. Ein Spannungsbogen war nicht vorhanden, obwohl immer unterschwellig etwas unheilvolles mitklang. Nervenkitzel war da, aber das war es auch schon. Leider!

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