Eine Geschichte der Wölfe

von Emily Fridlund 
3,6 Sterne bei15 Bewertungen
Eine Geschichte der Wölfe
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BettinaR87s avatar

In etwa so seltsam wie seine Hauptperson, aber trotzdem reizvoll - technisch auf jeden Fall hervorragend verfasst.

hundertwassers avatar

Die Figuren kamen mir einfach nicht nahe - und das trotz schöner Naturbeschreibungen und guter Ansätze

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Inhaltsangabe zu "Eine Geschichte der Wölfe"

In den dunklen Wäldern von Minnesota wächst Linda in den kläglichen Überresten einer Kommune auf. Ihre Eltern sind über das Scheitern ihrer Hippie-Ideale zu Eigenbrötlern geworden, in der High-School kommt sie sich vor wie eine Außerirdische. In ihrer Isolation fühlt sich Linda wie magisch hingezogen zu ihrer Klassenkameradin Lily und zu ihrem Geschichtslehrer, Mr Grierson. Es ist ein Schock, als der wegen des Besitzes von Kinderpornographie verhaftet wird und dann auch noch Lily von der Schule verschwindet. Linda hat niemand, mit dem sie über all das reden könnte. Da zieht eine Familie neu an den See. Alles bei ihnen scheint Linda gut und schön. Sie wird die Babysitterin des kleinen Paul und sehnt sich danach zu dieser heilen Familie zu gehören. Doch als Paul schwer krank wird, bleiben seine Eltern seltsam inaktiv. Soll Linda trotzdem einen Arzt rufen und damit das gute Verhältnis zu ihren "neuen Freunden" riskieren? Eine vielleicht unmögliche Entscheidung für eine Vierzehnjährige, die ihr ganzes weiteres Leben beeinflussen wird....

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783827013675
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Berlin Verlag
Erscheinungsdatum:19.03.2018

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    BettinaR87s avatar
    BettinaR87vor einem Monat
    Kurzmeinung: In etwa so seltsam wie seine Hauptperson, aber trotzdem reizvoll - technisch auf jeden Fall hervorragend verfasst.
    Seltsame Familienbande

    Madeline, Mattie, Linda - von ihrer Umgebung bekommt die Jugendliche viele Namen verpasst. Das macht ihr nichts aus und mit Indifferenz kennt sie sich bestens aus: Sie wächst tief in den Wäldern auf, wo einst eine Kommune lebte. Sie betrachtet das Paar, bei dem sie lebt, als ihre Eltern, aber ob sie es biologisch auch sind, ist gar nicht so klar. Emotionen zeigen diese kaum, daher wundert es nicht, dass auch Linda kaum soziale Bande knüpfen kann. In der Schule nimmt sie sehr früh eine Beobachterrolle ein, was sich bald auf ihr gesamtes Leben ausweitet. Damit nimmt sie Vorgänge, Geschehnisse und Eigenschaften bei Personen wahr, die vielen "Normalos" verborgen bleiben. Ihrer Aufmerksamkeit entgeht wenig - aber das hilft ihr sozial leider wenig weiter.

    Dann bekommt die Vierzehnjährige plötzlich neue Nachbarn: Eine Familie mit einem jungen Sohn namens Paul ziehen gegenüber am See ein und Linda fühlt sich wie magisch von ihnen angezogen. Zunächst wirken sie wie eine Familie, die ganz normal ist und damit vollkommen anders als die von Linda. Als Babysitterin für das Kleinkind Paul integriert sie sich Stück für Stück in dieses Konstrukt und kommt erst sehr spät darauf, dass hier etwas ganz und gar schief läuft: Paul geht es nicht nur nicht gut, er wird im Laufe der Geschichte sterben (kein Spoiler, steht von Anfang an fest). Hätte sie irgendetwas am Laufe der Geschichte verändern können?

    Inhaltlich gibt es noch weitere Erzählstränge wie der um Lily, eine Klassenkameradin von Linda, die angeblich von einem Lehrer geschwängert wurde und sinnbildlich vermutlich für Lindas erwachende Sexualität steht. Insofern könnte man "Eine Geschichte von Wölfen" das Attribut "coming of Age"-Erzählung geben. 

    Dadurch, dass die Charaktere eher gering ausgeprägte soziale Verhaltensweisen an den Tag legen, erhält das Buch ein besonderes Flair. Gerade Lindas Gedankenwelt deckt sich nicht mit der des Lesers, sodass man während der ganzen Erzählung selbst eine Beobachterrolle einnimmt. Aus dieser treibt man zwischen den verschiedenen Ereignissen, die teils mit zeitlichen Sprüngen erzählt werden, hin und her und versucht, sich einen Reim daraus zu machen. Teilweise weiß man gar nicht so recht, wohin die Geschichte geht. Das ist ein Punkt, an dem man etwas Punktabzug anmerken kann. Man weiß, Paul wird sterben, von Gerichtsverhandlungen ist die Rede. Aber wohin, zu welchem Höhepunkt steuert die Geschichte? Kritisiert die Autorin das Leben in Kommunen? Will sie sich seltsame Religionen vorknüpfen? Wettert sie gegen ländliches Leben in einer modernen Welt? Sagt sie "Passe dich sozial an, dann hast du die geringsten Probleme"? Man findet es nie ganz heraus. Das Buch bleibt insgesamt seltsam flach in der "Spannungskurve" und eine Kernaussage hat sich mir beim Lesen nicht erschlossen. Das allerletzte Kapitel hat zusätzlich noch für Verwirrung gesorgt. 

    Technisch ist das Buch sehr gut geschrieben - die Sprache ist gewählt, aber nicht prätentiös. Man merkt der Autorin den Spaß im Umgang mit Worten an, sodass man die Geschichte ganz automatisch immer weiterlesen möchte - natürlich auch, um zu erfahren, wie es mit Paul ausgeht (auch wenn das in den Hintergrund rückt). 

    Fazit? Grauzone. Es ist kein fesselndes Buch, es ist in etwa so seltsam wie seine Hauptperson. Aber irgendwas reizt den Leser doch, bis zum Ende zu lesen.

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    TochterAlices avatar
    TochterAlicevor 5 Monaten
    Richtig oder falsch?

    Dies ist eine Fragestellung, die Linda - für andere ist sie auch Maddy oder Madeleine - seit ihrer frühesten Kindheit begleitet. Mit ihren Eltern lebt sie, die zum Zeitpunkt der zentralen Handlung - es gibt sowohl Rück- als auch Vorgriffe - ein 14/15jähriger Teenager ist, in der Einsamkeit der Wälder von Minnesota an einem idyllischen See. Mit einer Gruppe von Aussteigern vor vielen Jahren - Linda kann sich nicht mehr an eine andere Zeit erinnern - hergekommen, sind sie nach dem Zerbrechen der Gemeinschaft mit ihrer Tochter übriggeblieben und halten sich mehr schlecht als recht über Wasser.

    Linda jedenfalls bleibt oft genug hungrig und eine richtige Ansprache hat sie auch nicht. Zur Schule hat sie einen ewig weiten Weg zu gehen - wozu eigentlich, wenn sie dort immer nur als Außenseiterin verhöhnt und verspottet wird. Sie fühlt sich ihrer Mitschülerin Lily, die ein ähnliches Schicksal hat, verbunden, aber diese hat ganz andere Probleme - ihr wird eine Liasion mit einem Lehrer unterstellt und tatsächlich verlässt sie hochschwanger nicht nur die Schule, sondern die Gegend insgesamt.

    So ist Lily begeistert, als sich die Bewohner eines anderen Hauses an "ihrem" See im Wald für länger dort einrichten und sie sie kennenlernt. Patra Gardner, eine junge Mutter, verbringt dort die meiste Zeit allein mit ihrem Sohn Paul, einem Kleinkind, den Linda bald babysitten darf. Nicht nur deswegen verbringt sie bald viel Zeit mit der Familie. Bis Leo, der Vater aufkreuzt und sie ausgeschlossen wird. Doch dann wird sie zu einem Ausflug eingeladen und alles wird anders...

    Ein Roman, der einerseits eine Coming-of-Age Thematik beinhaltet, andererseits jedoch auch soziale Mißstände anprangert und zwar solche, die unter gewissen Deckmänteln stattfinden. Linda jedenfalls muss bald erkennen, dass nicht nur ihr Verhalten im Umgang mit den Gardners von manchen als falsch betrachtet wird, nein, auch ihre eigene Familie muss sich immer wieder mit kritischen Bewertungen auseinandersetzen. Richtig oder falsch, schuldig oder nicht - diese "großen" Fragestellungen tauchen im Handlungsverlauf nicht nur einmal auf und Linda erfährt, dass vieles nicht ist, wie es war - auch wenn das eigene Urteil, eine klare Meinung zu gewissen Vorgängen bereits lange feststand. Seinen Platz im Leben und die eigene Meinung zu den Werten des menschlichen Daseins zu finden - sich also auf sich selbst verlassen zu können: das ist aus meiner Sicht die maßgebende Botschaft des Romans, gepaart mit der Erkenntnis, dass es dafür gegebenfalls kaum Unterstützung von außen gibt.

    Ein Buch, dessen Lektüre Kraft und Durchhaltevermögen erfordert, wie das Leben selbst es manchmal tut. Ich fühlte mich beim Lesen manchmal an Woodrells "Winters Knochen" erinnert, in der Hinsicht, dass es um Jugendliche in den USA geht, die schon in ihren jungen Jahren vor ganz schöne Herausforderungen gestellt werden - nur, um zu überleben.

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    sursulapitschis avatar
    sursulapitschivor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein eindrucksvolles und fesselndes Buch, das eine ungewöhnliche und beklemmende Geschichte erzählt.
    Fesselnd und finster

    Dieses Buch ist fesselnd und finster. Man ist fasziniert, hat aber das Gefühl man blickt in Abgründe. Lange weiß man nicht genau, womit man es zu tun hat. Wird das ein Psychothriller, ist es die Lebensgeschichte einer Außenseiterin oder geht es generell um Randexistenzen?


    An einem See bei Loose River in Minnesota scheinen sich Aussteiger, Exoten und Sonderlinge jeder Art zu versammeln. Früher war dort eine Kommune ansässig, die ein alternatives Familienmodell ausprobieren wollte. Davon blieben allerdings nur Madelaine und ihre Eltern übrig, die jetzt höchst alternativ in einer Hütte im Wald leben. Natürlich ist Madelaine eine Außenseiterin in der Schule. Dort nennt sie sich lieber Linda, mehr Möglichkeiten, sich anzupassen hat sie nicht. Zwischen ihr und den „Karens“, den Cheerleadern, liegen Welten.
    Als am gegenüberliegenden Seeufer eine Familie ein Sommerhaus bezieht, hat Linda zum ersten Mal die Möglichkeit, normales Familienleben auszuprobieren. Sie wird gerne als Babysitterin für den kleinen Paul engagiert. So ganz normal scheint das Familienleben dort dann doch nicht zu sein. Linda wundert sich über einiges, will aber nicht ihr neues Paradies gefährden, indem sie Fragen stellt. Sollte sie Fragen stellen? Kann man sich als 14jährige einmischen, wenn Dinge aus dem Ruder zu geraten scheinen? Kann man einfach wegsehen?

    Das hätte mir als Thema eigentlich gereicht. Es geht um alternative Lebensmodelle bis hin zu christlichen Sekten mit ungewöhnlichen Ansichten. Was macht eine Jugend in der Kommune aus einem Menschen? Und was bewirkt ein Fehler, den man in der Jugend begangen hat und den man nicht vergessen kann. In Vor- und Rückblenden erfährt man nach und nach, wie Lindas Leben verlaufen ist. Sie gibt ihr Bestes, aber Fuß fasst sie nirgendwo.


    Als Sidequest liest man allerdings noch über Lindas Klassenkameradin Lilly, die aus ärmlichen Verhältnissen stammt, aber wunderhübsch ist. Auch sie wird nicht von den Karens beachtet, dafür aber von ihrem Geschichtslehrer, der auch Linda fasziniert, der dann aber mit Kinderpornographie in Verbindung gebracht wird.
    Diesen zusätzlichen Aspekt hätte das Buch gar nicht gebraucht. Das Geschehen ist auch so schon tragisch genug. Es wirkt ein wenig wie der Versuch, maximales Drama in ein Buch zu packen.

    „Die Geschichte der Wölfe“ ist bedrückend, mitreißend und kunstvoll erzählt. Die Sprache ist originell und poetisch. Vielleicht sind hier und da die Formulierungen etwas bemüht. Vielleicht hat das Buch auch das Pech, dass ich gerade parallel „Der Distelfink“ höre, der vor wunderbaren Formulierungen nur so sprudelt. Dagegen kann alles andere nur abfallen.

    „Die Geschichte der Wölfe“ ist ein eindrucksvolles und fesselndes Buch, das eine ungewöhnliche und beklemmende Geschichte erzählt. Es ist lesenswert und interessant, nur für meinen Geschmack in mancher Hinsicht die Spur zu elaboriert. 

    Kommentare: 7
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    Lilith79s avatar
    Lilith79vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Bewegende und berührende Geschichte über Loyalität und Schuld
    Bewegende und berührende Geschichte über Loyalität und Schuld

    "Eine Geschichte der Wölfe" von Emily Fridlund spielt im ländlichen Minnesota, einem Bundesstaat im Nordwesten der USA.
    Die 14-jährige Linda oder Madeline oder Mattie (ihr Name bleibt im Buch genauso merkwürdig unklar, wie ihre Beziehungen zu den
    Leuten um sie herum) lebt mit ihren Eltern in ärmlichen Verhältnissen unter widrigen Bedingungen an einer Hütte an einem der vielen Seen der Gegend.
    Ihre Eltern zogen vor einigen Jahr als Spät-Hippies zusammen mit anderen Erwachsenen und Kindern dorthin, um ihren Traum
    in einer Kommune zu leben zu verwirklichen. Nach einigen wenigen Jahren in der Kommune verschwanden alle anderen und nur
    Linda und ihre Eltern, sowie 4 Hunde, blieben zurück.
    Linda lebt dort recht isoliert, ihre Klassenkameraden machen sich über sie lustig und ihre Beziehung zu anderen Menschen besteht
    weitgehend aus ungesunden Obsessionen (z.B. mit ihrem später wegen dem Besitz von Kinderpornographie verhafteten Geschichtslehrer oder einer Klassenkameradin, die aus anderen Gründen an der Schule ausgegrenzt wird). Echte Beziehungen oder Freundschaften hat Linda nicht und auch das Verhältnis zu ihren Eltern bleibt distanziert, aus Gründen die im Laufe des Buches gut herausgearbeitet werden.

    Nicht sehr verwunderlich ist es also, dass Linda fasziniert ist als in eine andere Hütte am See eine junge Familie einzieht, die junge Mutter Patra und ihr kleiner 4-jähriger Sohn Paul (der Vater ist anscheinend Wissenschaftler und aus beruflichen Gründen zuerst mal nie da). Linda freundet sich mit den beiden an und ergattert recht schnell einen Job als Babysitterin für Paul. Linda mag Paul und kümmert sich gut um ihn (auch wenn sie manchmal genervt von ihm ist), noch faszinierter ist sie aber von Patra, die ihr zunehmend wichtig wird, so dass sie immer mehr Zeit mit der jungen Familie verbringt. Unbehagliche Gefühle bezüglich der an der Oberfläche so "perfekt" wirkenden kleinen Familie verdrängt Linda...als
    der Vater Joe während der Sommerferien zurück kommt, ist Lindas Babysitter Job erst mal beendet und Patra und die Familie scheint sich zunehmend merkwürdig zu verhalten...Linda kann sich nicht wirklich von ihnen lösen und sucht weiter ihre Nähe...

    Mehr möchte ich an dieser Stelle über den Inhalt nicht verraten, um nicht zu viel von der Handlung Preis zu geben.
    Das Buch ist sehr intensiv und erzählt Lindas Lebensgeschichte nicht linear, sondern in Zeitsprüngen, meist wird die Geschichte aus Sicht des Sommers erzählt, in dem Linda Paul und Patra kennenlernt, es gibt aber auch Episoden aus Lindas jüngster Kindheit und aus ihrem aktuellen Leben mit Mitte 30.
    Es ist eine Geschichte von Schuld und Loyalität und Abhängigkeit und darüber wie man auch in bester Absicht Schlimmes verursachen bzw. zumindest nicht verhindern kann.
    Die Sprache ist dabei poetisch und teilweise detailverliebt, war für mich aber nie mitreißend. Ich habe das Buch an einem Wochenende quasi in einem Rutsch ausgelesen. Für mich ein absolut großartiges, aber auch sehr bedrückendes und bewegendes Buch.

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    yellowdogs avatar
    yellowdogvor 6 Monaten
    Beklemmend

    Die Geschichte der Wölfe ist ein Roman, der sehr stark von Stimmungen und einer dunkel gefärbten Atmosphäre lebt.

    Die 14jährige Linda führt abgelegen im verschneiten Minnesota ein einsames Leben, da sich ihre Eltern kaum um sie kümmern. Als neue Nachbarn herziehen, die einen kleinen Jungen haben, wird sie dessen Babysitter.
    Der kleine Paul ist ein lieber, aber nicht immer einfacher Junge. Er hat zum Teil seltsame Anwandlungen, die offenbar aus einer ungewöhnlichen Erziehung resultieren.
    Trotzdem verstehen sich Linda und Paul gut und Linda hat auch Vertrauen in seine Eltern Patra und Leo.
    Das sind bemerkenswerte Szenen mit Paul und Linda, aber auch die Gespräche die Linda mit Patra oder seltener auch mit Leo führt.
    Wie es weitergeht weiß man ja leider schon aus dem Klappentext, der sehr weit geht.

    Viele Passagen entbehren nicht eine gewisse Beklemmung beim Lesen.

    Emily Fridlund war mit dem Roman für den bedeutenden Man Booker Award auf der Short List nominiert. Sie verlor zwar gegen den bewundernswerten George Saunders, der ein wirklich schwieriges Buch vorlegte, aber als Debütantin ist die Short List auch schon eine respektable Leistung.

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    hundertwasservor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Die Figuren kamen mir einfach nicht nahe - und das trotz schöner Naturbeschreibungen und guter Ansätze
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    Zanzarahs avatar
    Zanzarahvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Interessanter Schreibstil, nur weiß man als Leser nicht wirklich, wo die Geschichte einen hin führen möchte.
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    TinaLiests avatar
    TinaLiestvor 2 Tagen
    hannipalannis avatar
    hannipalannivor 22 Tagen
    Petriss avatar
    Petrisvor einem Monat

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