Emily Gunnis

 4.3 Sterne bei 206 Bewertungen
Autorin von Das Haus der Verlassenen, Die verlorene Frau und weiteren Büchern.
Autorenbild von Emily Gunnis (©Laurie Fletcher)

Lebenslauf von Emily Gunnis

Wie die Mutter, so die Tochter: Emily Gunnis wollte schon als kleines Mädchen Schriftstellerin werden, spätestens seit ihre Mutter, Penny Vincenzi, ihren ersten Buchvertrag bekam und die beiden gemeinsam ihre Ideen für Geschichten und Plots besprachen. Obwohl es schließlich etwas schwerer war, als ihre Mutter es aussehen ließ, verwirklichte auch Gunnis ihren Traum vom Schreiben.

 1997 schloss Emily Gunnis ihr Studium in Journalismus ab und begann, als Drehbuchautorin für BBC zu arbeiten. Aber die andauernden Veränderungsvorschläge der Produzenten nahmen ihr den Spaß, weswegen sie vorerst als Assistentin für Fernsehen und Zeitung arbeitete und nebenbei ihre Schreibkünste trainierte. 

2018 gab sie mit ihrem Roman „The Girl in the Letter“ - 2019 in Deutschland unter dem Titel „Das Haus der Verlassenen“ erschienen -  ihr Debüt als Autorin. 

Heute lebt die zusammen mit ihrer Familie in Sussex.

Neue Bücher

Das Haus der Verlassenen

 (140)
Neu erschienen am 11.05.2020 als Taschenbuch bei Heyne.

Die verlorene Frau

 (55)
Neu erschienen am 11.05.2020 als Hardcover bei Heyne.

Alle Bücher von Emily Gunnis

Cover des Buches Das Haus der Verlassenen9783453423190

Das Haus der Verlassenen

 (140)
Erschienen am 11.05.2020
Cover des Buches Die verlorene Frau9783453272897

Die verlorene Frau

 (55)
Erschienen am 11.05.2020
Cover des Buches Das Haus der Verlassenen9783837145533

Das Haus der Verlassenen

 (4)
Erschienen am 18.03.2019
Cover des Buches The Girl in the Letter9781472255082

The Girl in the Letter

 (7)
Erschienen am 01.08.2018

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Emily Gunnis

Neu

Rezension zu "Die verlorene Frau" von Emily Gunnis

Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite
Daniela_Andersvor einem Tag

1960, Seaview Cottage: Die dreizehnjährige Rebecca und ihre Mutter leiden unter dem gewalttätigen Vater. In einer stürmischen Nacht pocht jemand an die Tür des abgelegenen Cottages. Wenig später sterben beide Eltern, doch die Umstände ihres Todes werden nie aufgeklärt.

 2014, Chichester: Eine junge Mutter verschwindet spurlos mit ihrem todkranken Baby. Ihre Schwester Iris, eine Journalistin, soll sie so schnell wie möglich finden. Sie bittet ihre Mutter Rebecca um Hilfe – die ihr nie von der schicksalhaften Nacht vor über fünfzig Jahren erzählt hat. Doch nur mit dieser erschütternden Wahrheit kann es Iris gelingen, das Baby zu retten.

Nachdem für mich der Debutroman von Emily Gunnis („Das Haus der Verlassenen“) im letzten Jahr mein Lesehighlight war, habe ich mich jetzt mit großen Erwartungen auf „Die verlorene Frau“ gestürzt – und wurde nicht enttäuscht! 

Von der ersten bis zur letzten Seite war ich gefangen von dieser rätselhaften Geschichte, die mehrere Jahrzehnte umfasst. In den Kapiteln wird zwischen den Jahren hin und her gesprungen, es gibt viele Beteiligte und Handlungsstränge, was mir am Anfang die Orientierung ein wenig schwer machte und die eine oder andere Frage aufwarf. Doch mit der Zeit „entblätterte“ sich die Geschichte, öffnete sich, gab immer mehr von sich preis und die Zusammenhänge wurden deutlich. Nie war es vorhersehbar, die Wendungen sind einfach genial und wie sich am Ende alles zusammenfügt ist brillant.

Emily Gunnis Schreibstil ist schlicht grandios. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie alles zusammenhängt, was damals wirklich passiert ist und was die Tagebucheinträge von Rebecca´s Mutter aus den 50er Jahren noch alles offenbaren und mit hineinspielen in die Gegenwart.

Ganz großes Kino, ein absolut fesselnder Aufbau und ein Buch, das den Namen Pageturner wirklich verdient hat.

Kommentieren0
0
Teilen
M

Rezension zu "Die verlorene Frau" von Emily Gunnis

ein Familiengeheimnis, das alles beeinflußt
Maklevor 2 Tagen

"Die verlorene Frau" ist eine Geschichte aus Perspektive verschiedener Personen und in unterschiedlichen Zeiten.

Man verarbeitet zusammen mit Rebecca ihr Trauma von 1960. Man leidet mit ihr und ist ebenso ergriffen.
Man begleitet desweiteren aber auch Rebecca ihre Tochter 54 Jahre später, welche ein Nervenbündel ist und gerade schwanger.
Die Geschichte von damals zieht sich durch alle Generationen und hat mit allen etwas gemacht, auch wenn Rebecca über dieses Trauma nicht redet.

Die Geschichte ist gut erzählt, der Spannungsbogen bleibt bestehen und ich fühlte mich immer wieder an Geschichten von Charlotte Link erinnert.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

Kommentieren0
1
Teilen

Rezension zu "Die verlorene Frau" von Emily Gunnis

Verwirrend
Gartenfee-Berlinvor 4 Tagen

Inhalt: 1960, Seaview Cottage: Die dreizehnjährige Rebecca und ihre Mutter leiden unter dem gewalttätigen Vater. In einer stürmischen Nacht pocht jemand an die Tür des abgelegenen Cottages. Wenig später sterben beide Eltern, doch die Umstände ihres Todes werden nie aufgeklärt.

2014, Chichester: Eine junge Mutter verschwindet spurlos mit ihrem todkranken Baby. Ihre Schwester Iris, eine Journalistin, soll sie so schnell wie möglich finden. Sie bittet ihre Mutter Rebecca um Hilfe – die ihr nie von der schicksalhaften Nacht vor über fünfzig Jahren erzählt hat. Doch nur mit dieser erschütternden Wahrheit kann es Iris gelingen, das Baby zu retten... 


Ich muss zugeben, am Anfang habe ich mich doch etwas schwer getan, am Ball zu bleiben. Zu verwirrend waren mir die Zeitsprünge, die auch zum Teil nicht in der zeitlichen Reihenfolge passierten. Auch hatte ich hier wohl eher mit einem Krimi gerechnet und nicht mit solch einem Familiendrama. Auch die Figuren waren nicht so ganz einfach, weil zum großen Teil unsympathisch bzw. für mich in ihren Handlungen überhaupt nicht nachvollziehbar. Allen voran natürlich Rebeccas Vater, der völlig übergeschnappt aus dem Krieg heimkehrt (wofür er ja letztendlich nichts kann).


Von Kapitel zu Kapitel wurde die dramatische Vergangenheit immer mehr aufgeklärt, die verschwundene Mutter mit dem Baby geriet fast in den Hintergrund. So schwer ich mich am Anfang auch mit dem Lesen tat, so schnell wollte ich am Schluss dann das Buch durchlesen, um endlich alles zu verstehen. Das Buch ist also meiner Meinung nach nicht ganz einfach, aber doch äußerst lesenswert.



Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Die verlorene Frauundefined

Um eine junge Mutter und ihr todkrankes Baby zu finden, muss Iris tief in die düsteren Abgründe ihrer Familiengeschichte blicken und aufklären, welch dunkles Geheimnis ihre eigene Mutter seit mehr als 50 Jahren hütet. In dem neuen spannenden Familienroman von Emily Gunnis dreht sich alles um das Schicksal eines verschollenen Babys und ein Geheimnis, das bis ins Jahr 1960          zurückreicht. 

Möchtet ihr herausfinden, ob es Iris gelingt das Geheimnis ihrer Familie zu lüften und so das Leben des Babys zu retten?

Wir verlosen gemeinsam mit dem Heyne Verlag 30 Exemplare des fesselnden Romans "Die verlorene Frau" von Emily Gunnis unter allen, die uns bis zum 17. Mai 2020 die folgende Frage beantworten:

Gibt es in eurer Familie auch (kleine) Geheimnisse oder teilt ihr jedes Ereignis sofort mit euren Liebsten?
Wir drücken euch die Daumen für die Verlosung!

872 BeiträgeVerlosung beendet

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks