Emily Gunnis

 4.3 Sterne bei 66 Bewertungen
Autorin von Das Haus der Verlassenen, The Girl in the Letter und weiteren Büchern.
Emily Gunnis

Lebenslauf von Emily Gunnis

Wie die Mutter, so die Tochter: Emily Gunnis wollte schon als kleines Mädchen Schriftstellerin werden, spätestens seit ihre Mutter, Penny Vincenzi, ihren ersten Buchvertrag bekam und die beiden gemeinsam ihre Ideen für Geschichten und Plots besprachen. Obwohl es schließlich etwas schwerer war, als ihre Mutter es aussehen ließ, verwirklichte auch Gunnis ihren Traum vom Schreiben. 1997 schloss Emily Gunnis ihr Studium in Journalismus ab und begann, als Drehbuchautorin für BBC zu arbeiten. Aber die andauernden Veränderungsvorschläge der Produzenten nahmen ihr den Spaß, weswegen sie vorerst als Assistentin für Fernsehen und Zeitung arbeitete und nebenbei ihre Schreibkünste trainierte, bis sie 2018 ihren Debütroman „The Girl in the Letter“ veröffentlichte. 2019 erschien das Buch unter dem Titel „Das Haus der Verlassenen“ auch in Deutschland. Emily Gunnis lebt heute gemeinsam mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in Brighton, wo sie an weiteren Büchern arbeitet.

Neue Bücher

Das Haus der Verlassenen

 (61)
Neu erschienen am 18.03.2019 als Hardcover bei Heyne.

Das Haus der Verlassenen

 (1)
Neu erschienen am 18.03.2019 als Hörbuch bei Random House Audio, Deutschland.

Das Haus der Verlassenen

Neu erschienen am 18.03.2019 als Hörbuch bei Random House Audio.

Alle Bücher von Emily Gunnis

Das Haus der Verlassenen

Das Haus der Verlassenen

 (61)
Erschienen am 18.03.2019
Das Haus der Verlassenen

Das Haus der Verlassenen

 (1)
Erschienen am 18.03.2019
Das Haus der Verlassenen

Das Haus der Verlassenen

 (0)
Erschienen am 18.03.2019
The Girl in the Letter

The Girl in the Letter

 (4)
Erschienen am 01.08.2018

Neue Rezensionen zu Emily Gunnis

Neu

Rezension zu "Das Haus der Verlassenen" von Emily Gunnis

Spannend und bewegend!
Books_mytruepassionvor 2 Tagen

https://booksmytruepassion.blogspot.com/2019/04/rezension-zu-das-haus-der-verlassenen.html?m=1#more

Sam arbeitet bei einer Zeitung, wo sie sich erst noch, als Journalistin beweisen muss. Sie wird von ihrem Chef nicht respektiert und muss Knochenjobs verrichten. Bis sie eines Tages bei ihrer Großmutter in der Wohnung, Briefe von einer Ivy findet, die in einem Mutter-Kind-Heim gelebt hat und ihre dortigen Erlebnisse zu Papier gebracht hat. Die Geschichte von Ivy geht Sam ziemlich nah und außerdem sieht sie eine Story, die sie endlich als Journalistin aufsteigen lässt. Als sie mit den Nachforschungen beginnt, stößt sie auf Zusammenhänge, die auch ihre Familie betreffen. Neben ihr, ist noch jemand anderes in die Geschichte verwickelt, und zwar eine Frau, die als Mädchen selber in dem Mutter-Kind-Heim gelebt hat und die Ivy gekannt hat. Der Klappentext hat mich unfassbar neugierig gemacht. Das Thema in dem Buch ist auch etwas, was mich berührt hat. Zu Anfang hat man ein Haufen Fragen im Kopf, die die Spannung steigern und im weiteren Verlauf der Handlung werden es mehr und mehr. Keine Sorge, es wird alles am Ende aufgelöst und das gute ist, nichts ist vorhersehbar. Die Autorin ist die Tochter einer Schriftstellerin (Penny Vincenzi), die ebenfalls historische Romane geschrieben hat und ich kann sagen sie hat das Talent ihrer Mutter. Das Buch war, für einen historischen Roman, durchgehend spannend und jedes einzelne Kapitel hat mir die Sprache verschlagen. Zum Schluss hab ich es vor Spannung nicht mehr ausgehalten und hab versucht alle Wörter so schnell wie möglich einzusaugen. Die Geschichte von Ivy hat mich unglaublich berührt. Allein der Gedanke daran, wie sie dort gelebt hat, bereitet einem Gänsehaut. Es ist wirklich grausam, was sie in dem Heim erlebt hat und dass ihr Briefe nie beantwortet wurden. Das Ende ist unvorhersehbar und das fand ich sehr gut, weil ich schon angst hatte, dass man sich selber alles zusammen reimen kann aber so war es zum Glück nicht.
Sam als Protagonistin war mir sehr sympathisch, obwohl sie manchmal sehr besessen von den Briefen schien und ihre Verantwortungen anderen aufgedrängt hat, wie ihre Tochter Emma. Trotzdem muss man ihren Ehrgeiz bewundern, den sie Tag für Tag gezeigt hat.
Der Schreibstil hat mir richtig gut gefallen. Er hat perfekt zu der Geschichte gepasst und auch die Kapitel, die zu verschiedenen Zeitpunkten gespielt haben waren nicht zu verwirrend oder haben einen durcheinander gebracht. Außerdem haben mir die Übergänge zu den Kapiteln gefallen. Zum Beispiel wenn in der Gegenwart von jemanden die Rede war, der gestorben ist, dann kam im nächsten Kapitel der Rückblick aus der Sicht des Opfers und wie der Unfall passiert ist. Das Cover passt wie die Faust auf Auge zu der gesamten Geschichte. Natürlich muss man erstmal das Buch gelesen haben, um das zu verstehen.

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Rezension zu "Das Haus der Verlassenen" von Emily Gunnis

Eine wahnsinnig spannende und dramatische Geschichte
booknerd84vor 5 Tagen

Titel: Das Haus der Verlassenen Autorin: Emily Gunnis Verlag: Heyne Seitenanzahl: 400 Seiten
Inhalt/Klappentext:

Sussex, 1956. Als die junge Ivy Jenkins schwanger wird, schickt ihr liebloser Stiefvater sie fort - ins St. Margaret's Heim für ledige Mütter. Sie wird den düsteren, berüchtigten Klosterbau nie mehr verlassen... Sechzig Jahre später findet die Journalistin Sam in der Wohnung ihrer Großeltern einen flehentlichen Brief Ivys. Sie beginnt die schreckliche Geschichte von St. Margaret's zu recherchieren. Dabei stößt sie auf finstere Geheimnisse, die eine blutige Spur bis in die Gegenwart ziehen. Und die tief verstrickt sind mit ihrer eigenen Familiengeschichte. 

Mein Fazit:

Ich hatte schon im Vorfeld einige gute Meinungen zu diesem Buch gehört, daher musste ich mich selbst von dieser Geschichte überzeugen und ich wurde nicht enttäuscht. 

"Das Haus der Verlassenen" ist eine einzigartige grausame und hoch emotionale Geschichte die wirklich unter die Haut geht. Seit langem hat mich kein Buch mehr so gepackt wie dieses. Die grausamen Taten der Schwestern gegenüber der jungen Frauen sind einfach unbegreiflich. Das Leid und die Hoffnungslosigkeit der Frauen ist in diesem Buch zum Greifen nah. Es ist unglaublich, dass solche Dinge noch vor ca. 60 Jahren tatsächlich passiert sind.

Man merkt, dass sich die Autorin wirklich viel Mühe gemacht hat, über dieses Thema zu recherchieren. Alles wurde bis ins kleinste Detail gut durchdacht und umgesetzt. Darüber hinaus glänzt sie mit einem ausgezeichneten Schreibstil der super flüssig zu lesen ist und total fesselt. 

Gerade durch diese gute Recherche der Autorin, kann man sich tief in dieser Geschichte fallen lassen und mit den Protagonisten mitfühlen. Die Spannung baute sich wie ein roter Faden quer durch die Handlung auf und lässt den Leser mitfiebern.

"Das Haus der Verlassenen" ist ein wahres Jahreshighlight und eines der besten Bücher, welches ich seit langem gelesen habe. Wohlverdiente 5 von 5 Sterne!

Liebe Grüße
eure Jasmin (booknerd84)

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Rezension zu "Das Haus der Verlassenen" von Emily Gunnis

Ein geniales und emotionales Buch
fallingstar_91vor 6 Tagen

„Das Haus der Verlassenen“ erzählt eine Geschichte, die einem wirklich sehr nahe geht. Die Story ist spannend, grausam, emotional und beruht auf echten Tatsachen, nur dass der Ort St. Margeret´s ein fiktiver Ort ist. Eines Tages liest Sam einen Brief, welcher bei den Unterlagen ihres Großvater gefunden wird. Eine junge schwangere Frau namens Ivy Jenkins schrieb im Jahr 1959 ihrem Geliebten, dass sie nach St.Margeret´s geschickt wurde, was ein Heim für ledige Mütter ist. Sie hat Angst und möchte auf keinen Fall dort bleiben, aber ihr Stiefvater zwingt sie dazu. Sie erzählt in dem Brief wie sie empfangen wurde und was alles passiert. Mir tat es echt leid, als ich ihre Worte las. Kommen wir zurück zu Sam in der Gegenwart. Sie ist eine alleinerziehende Mutter und lebt mit ihrer Tochter bei ihrer Großmutter Nana. Beruflich arbeitet sie als Journalistin und sie hat sehr viel zu tun. Ihr Ex ist leider keine große Hilfe, wenn sie sich sehen entsteht schnell ein Streit, wo Sam zusätzlich anhören muss was für eine schlechte Mutter sie sei. Dennoch möchte Sam mehr über St.Margeret´s recherchieren, erst recht nachdem sie nach diesem Ort gegoogelt hat. Sie möchte alles herausfinden und das veröffentlichen. Somit erhofft sie sich als Journalistin berühmter zu werden. Für Sam es wird nicht so einfach auf Informationen zuzugreifen und was sie am Ende alles herausfindet geht bis zur Gegenwart. Am Ende kommt ein großes Finale. Die Autorin hat über dieses Thema viel recherchiert, das merkt man beim Lesen. Sie beschreibt die Welt der beiden Frauen mit viel Sorgfalt und Genauigkeit das alles realistisch wird. Man taucht schnell in das Leben der Protagonistinnen ein. Sie schildert das Leben, der schwangeren Frauen in den Heimen, durch die Briefe von Ivy sehr authentisch. Die Idee, über die Briefe etwas zu erzählen finde ich sehr gut. So war das für mich mehr emotionaler als einfach etwas zu lesen und es war als wäre Ivy echt gewesen. Man leidet mit ihr mit und denkt wie konnten Menschen in Gottesnamen so etwas schreckliches machen. Im Grunde gab es viele Frauen und junge Mädchen, die dasselbe Schicksal hatten. Es gab früher solche Heime, wo die schwangeren Frauen und Mädchen von ihrer Familie ausgestoßen wurden. Durch Sam erleben wir die Situation der heutigen Problem der alleinerziehenden Frauen. Nach vielen Jahren wird es den Frauen immer noch nicht leichter gemacht. Wir bekommen mit, wie Sam froh ist, dass sie dennoch in dem jetzigen Zeitalter lebt und nicht in Ivys. Der Schreibstill ist leicht und sehr verständlich. Wie die Spannung aufgebaut, wurde hat mir auch sehr gut gefallen. Ich finde Emily Gunnis hat ein ganz geniales Buch geschrieben. Ich liebe dieses Buch und es wird zu meinen Jahres Highlights gehören. Wer auf Bücher mit Drama, Krimi, gesellschaftliche Geschichte und Thema Frauen steht wird das Buch lieben. 

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