Emily Gunnis

 4,3 Sterne bei 322 Bewertungen
Autorin von Das Haus der Verlassenen, Die verlorene Frau und weiteren Büchern.
Autorenbild von Emily Gunnis (©Laurie Fletcher)

Lebenslauf

Wie die Mutter, so die Tochter: Emily Gunnis wollte schon als kleines Mädchen Schriftstellerin werden, spätestens seit ihre Mutter, Penny Vincenzi, ihren ersten Buchvertrag bekam und die beiden gemeinsam ihre Ideen für Geschichten und Plots besprachen. Obwohl es schließlich etwas schwerer war, als ihre Mutter es aussehen ließ, verwirklichte auch Gunnis ihren Traum vom Schreiben.

 1997 schloss Emily Gunnis ihr Studium in Journalismus ab und begann, als Drehbuchautorin für BBC zu arbeiten. Aber die andauernden Veränderungsvorschläge der Produzenten nahmen ihr den Spaß, weswegen sie vorerst als Assistentin für Fernsehen und Zeitung arbeitete und nebenbei ihre Schreibkünste trainierte. 

2018 gab sie mit ihrem Roman „The Girl in the Letter“ - 2019 in Deutschland unter dem Titel „Das Haus der Verlassenen“ erschienen -  ihr Debüt als Autorin. 

Heute lebt die zusammen mit ihrer Familie in Sussex.

Neue Bücher

Cover des Buches Das Geheimnis des Mädchens (ISBN: 9783453427686)

Das Geheimnis des Mädchens

 (27)
Neu erschienen am 12.03.2024 als Taschenbuch bei Heyne.

Alle Bücher von Emily Gunnis

Cover des Buches Das Haus der Verlassenen (ISBN: 9783453423190)

Das Haus der Verlassenen

 (182)
Erschienen am 10.05.2020
Cover des Buches Die verlorene Frau (ISBN: 9783453425514)

Die verlorene Frau

 (94)
Erschienen am 13.06.2021
Cover des Buches Das Geheimnis des Mädchens (ISBN: 9783453427686)

Das Geheimnis des Mädchens

 (27)
Erschienen am 12.03.2024
Cover des Buches Die vergessenen Kinder (ISBN: 9783453274969)

Die vergessenen Kinder

 (0)
Erscheint am 10.09.2024
Cover des Buches Das Haus der Verlassenen (ISBN: B07P66VSBJ)

Das Haus der Verlassenen

 (9)
Erschienen am 18.03.2019
Cover des Buches The Girl in the Letter (ISBN: 9781472255082)

The Girl in the Letter

 (10)
Erschienen am 01.08.2018

Videos

Neue Rezensionen zu Emily Gunnis

Cover des Buches Die verlorene Frau (ISBN: 9783453425514)
G

Rezension zu "Die verlorene Frau" von Emily Gunnis

Die verlorene Frau
Gute_Nachtvor 2 Monaten

Seaview Cottage, 1960: Die dreizehnjährige Rebecca und ihre Mutter leiden unter dem gewalttätigen Vater. Jemand pocht in einer stürmischen Nacht an die Tür des abgelegenen Cottages. Beide Eltern sterben wenig später, doch werden die Umstände ihres Todes  nie aufgeklärt.

Chichester, 2014: Die junge Mutter Jessi verschwindet spurlos mit ihrem Neugeborenen Baby, welches  schwer krank ist und dringend Medikamente benötigt. Die Journalistin Iris, ihre Schwester, soll sie so schnell wie möglich finden. Sie bittet ihre Mutter Rebecca um Hilfe – die ihr nie von der schicksalhaften Nacht vor über fünfzig Jahren erzählt hat. Doch nur mit dieser erschütternden Wahrheit kann es Iris gelingen, das Baby zu retten ...

Fazit 

Wir pendeln zwischen verschiedenen Zeitsträngen, welche aber gut durchdacht sind und sich gut zusammenfügen zu einer spannenden, aber auch tragischen Geschichte. Die drei Hauptfiguren sind starke Frauen, die jede auf ihre eigene Art und Weise sich den Herausforderungen stellen.

Kein typischer Thriller, aber absolut empfehlenswert!

Cover des Buches Das Geheimnis des Mädchens (ISBN: 9783453427686)
L

Rezension zu "Das Geheimnis des Mädchens" von Emily Gunnis

zwei Familien, zwei Geschichten oder doch alles eins...
Lisa89vor einem Jahr

Klappentext:
Drei Generationen zwischen Misstrauen und Angst, Hoffnung und Liebe
England 1945: Als die junge Herrin von Yew Tree Manor bei der Geburt ihres Kindes stirbt, wird der Hebamme Tessa James der Prozess gemacht, obwohl sie als einzige alles unternommen hat, um die Frau zu retten. Dies treibt einen Keil zwischen die Familien Hilton und James, der sich mit den Jahren immer tiefer bohrt.
1969: Während einer Silvesterfeier verschwindet Alice Hilton, die sechsjährige Tochter des Hauses, aus Yew Tree Manor – und taucht nie wieder auf.
Heute: Als erneut ein Mädchen auf dem Anwesen von Yew Tree Manor verschwindet, weiß Willow James, dass sie das Geheimnis der Hebamme, ihrer Ururgroßmutter, lüften muss, damit sich die Geschichte Vielen Dank an das Bloggerportal und den Penguin Random House Verlag für dieses tolle Buch.
Welch ein schönes aber auch gleich dürsteres Cover für dieses tolle Buch. Man weiss auf den ersten Blick, in welchen Land es spielen wird England. Es ist das zweite Buch der englischen Autorin Emily Gunnis und ich muss sagen ich wurde wieder nicht enttäuscht.
Am Anfang ist es etwas schwierig bis man alle Personen zuordnen kann aber dann liest es sich sehr fliessend und man kann es nicht mehr aus der Hand legen.
Ich liebe diese verschiedenen Zeitsprünge, das gelingt der Autorin sehr gut.
Ich habe mit Tessas Familie mitgelitten, aber auch die Familie Hilton spielt eine grossse Rolle. Ich möchte gar nicht zu viel erzählen und verraten.
Es ist ein tolles Buch das gelesen werden muss.

Cover des Buches Die verlorene Frau (ISBN: 9783453425514)
Nicola89s avatar

Rezension zu "Die verlorene Frau" von Emily Gunnis

Konnte mich nicht überzeugen
Nicola89vor einem Jahr

1960: Die dreizehnjährige Rebecca lebt mit ihrer Mutter und dem gewalttätigen Vater, der noch unter den Nachwirkungen des Krieges leidet, im Seaview Cottage. In einer stürmischen Nacht glaubt Rebecca einen Besucher an die Tür klopfen zu hören. Wenig später sind ihre Eltern tot und die genauen Umstände wurden nie aufgeklärt.

2014: Kurz nach der Entbindung verschwindet Rebeccas Tochter Jessie mit ihrer schwerkranken Baby aus dem Krankenhaus. Jessies Schwester Iris ist Journalistin und soll sie so schnell wie möglich finden. Sie bittet ihre Mutter, ihr endlich von der schicksalhaften Nacht vor über 50 Jahren zu erzählen, da sie ahnt, dass sie Jessie nur finden kann, wenn sie die ganze Wahrheit kennt. 

Der Einstieg in die Geschichte war holprig, da ich Schwierigkeiten hatte, die Personen überhaupt alle auseinander zu halten, was auch daran lag, dass die Geschichte in gleich drei Zeitebenen spielt, zwischen denen in relativ kurzen Abständen hin und her gesprungen wird. Da haben wir einmal natürlich die Jahre 1960 und 2014, dann kommt aber auch noch die Zeit um 1945 dazu, in der die Geschichte von Rebeccas Eltern, Harriett und Jacob, erzählt wird. Hier wäre es aus gestalterischer Sicht vielleicht schöner gewesen, die Geschichte zwischen den Jahren 1945 und 1960 chronologisch aufzubauen, um besser folgen zu können.

Ebenso hätte ich mir an manchen Stellen Absätze gewünscht, da die Handlung dann von einem zum anderen Ereignis etwas gesprungen ist und man sich gefragt hat, ob man was überlesen hat, z.B. gibt es eine Szene, in der Rebeccas Vater in ihrer Wohnung auf dem Bett sitzt und im nächsten Moment sitzt er mit den Polizisten im Auto.

Dazu kommen noch Tagebucheinträge von Rebeccas Mutter Harriett, die sich auch gerne durch eine andere Schriftart noch mehr von der restlichen Geschichte absetzen dürften. Mit kleinen gestalterischen Änderungen könnte man die ganze Geschichte hier wahrscheinlich schon etwas spannender und übersichtlicher gestalten.

An Spannung hat es mir in diesem Buch auch etwas gemangelt und ich fand es auch unlogisch, dass erst bei der Hälfte des Buches seitens der Polizisten die Frage aufkam, ob es einen Ort gibt, der Jessie etwas bedeutet und wo sie sich versteckt haben könnte. Das sollte doch eigentlich eine der ersten Fragen sein, die man sich auch als Angehöriger sofort stellt. 

Auf den letzten 100 Seiten wurde die Geschichte dann zwar nochmal besser, aber das Ende wurde mir dann auch wieder etwas zu schnell herbeigeführt. Mit den Protagonisten bin ich leider auch die ganze Zeit über nicht wirklich warm geworden.

Aufgrund all der sehr guten Bewertungen, habe ich mir von der Geschichte deutlich mehr erwartet.

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Zusätzliche Informationen

Emily Gunnis im Netz:

Community-Statistik

in 417 Bibliotheken

auf 82 Merkzettel

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