Da ich gerne Bücher lese, ist der Titel allein ja schon ein wahrer Eyecatcher. Interessant ist auch, dass die Figuren in der Buchbranche tätig sind. Die Hauptperson Nora ist nämlich Literaturagentin und begleitet ihre Schwester Libby in ein verschlafenes, kleines Nest namens Sunshine Falls, in dem ihre Lieblingsserie spielt. Dort lernt sie den arroganten Lektor Charlie kennen und sofort ist die Antipathie aus jeder Pore spürbar. Nora verbringt einige Zeit in dem Städtchen und entdeckt viel Überraschendes.
Gut gefallen hat mir an dem Roman, dass er sich wirklich leicht und schnell lesen ließ. Viele Wortgefechte - vor allem zwischen Nora und Charlie- waren amüsant zu lesen. Anderes dagegen wirkte auf mich etwas hölzern und unausgewogen. Auch die Protagonisten haben mich nur teilweise überzeugt. Manche Handlungen passten meiner Meinung nach nicht so gut zu der Figur, wie sie davor agiert hatte. Das war dann teilweise unglaubwürdig und ermüdend zu lesen. Schön war dahingegen, dass es immer wieder auch um Literatur und die Literaturbranche ging. Das fand ich sehr interessant und hat mir auch die ein oder andere neue Info beschert.
Ein netter Sommerroman für Zwischendurch. Kann man lesen, muss man aber nicht.























