Emily Jenkins Der unsichtbare Wink 1: Der unsichtbare Wink

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Inhaltsangabe zu „Der unsichtbare Wink 1: Der unsichtbare Wink“ von Emily Jenkins

Es stimmt schon, Hank hat eine blühende Fantasie. Aber was den unsichtbaren kleinen Kerl angeht, der seit neuestem bei ihm wohnt, den hat er sich nicht ausgedacht. Der ist echt. Und er heißt Wink. Auf der Suche nach seiner Leibspeise Kürbis ist er in der Eisdiele von Hanks Familie gelandet, die „Der große runde Kürbis“ heißt. Doch Wink muss feststellen, dass es dort gar keinen Kürbis gibt. Aber vielleicht kann er Hank dabei helfen, sich gegen den gemeinen Bruno zu wehren. Ein Plan muss her. Und der hat mit viel Kürbis zu tun.

Wunderschön fantasiereich. Hat Spaß gemacht es mit den Kindern zu lesen.

— AnneMayaJannika
AnneMayaJannika

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  • Wie gut, dass ein unsicherbarer Freund helfen kann!

    Der unsichtbare Wink 1: Der unsichtbare Wink
    Eternity

    Eternity

    30. October 2015 um 11:18

    Manchmal ist das Leben als Kind schon schwer, nicht nur Erwachsene haben Probleme. Warum zieht der beste Freund, mit dem man seit dem Kindergarten seine Schul- und Freizeit verbracht hat, einfach weg? Warum ist man nicht besser im Fußball? Warum traut man sich nicht, sich gegen den gemeinen Fiesling zu wehren? All' diese Fragen stellt sich auch Hank. Seine Eltern, Inhaber einer Eisdiele, und seine Schwester sind zwar so gut wie immer für ihn da, doch wirklich helfen können sie ihm auch nicht. Wie gut, dass er Wink trifft. Er ist ein Bandapat, deren Eigenschaft die Unsichtbarkeit ist. Wink erzählt zwar nicht immer die Wahrheit, eigentlich so gut wie nie, doch er macht Hank Mut und als alles hart auf hart kommt, ist Wink an Hanks Seite. Denn Freunde schaffen alles, ganz gleich, ob man sie sieht oder nicht!

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  • Ein bezauberndes Kinderbuch! :-)

    Der unsichtbare Wink 1: Der unsichtbare Wink
    nana_what_else

    nana_what_else

    24. September 2013 um 22:22

    "Köstlicher Käsekram", flüstert er.  "Mehr köstlicher Käsekram." [Seite 38] Idee: Hank Wolowitz (natürlich ein Geheimname - und ein grenzgenialer noch dazu!) vermisst seinen besten Freund (Deckname: Alexander Wainscotting). Dieser musste mit seinen Eltern wegziehen und so ist Hank in den Sommerferien allein. Er hat zwar Chin - und die ist wirklich cool - aber sie ist eben ein Mädchen und trägt manchmal auch gern Tutus und macht anderen Mädchenkram. Deshalb verbringt Hank viele Stunden im "Großen runden Kürbis", der Eisdiele seiner Eltern und erfindet neue Eissorten: Zuckerwatte-Gummiwurm, Süßkartoffel-Pekan, Marshmallow im Schlafrock und Käsebällchen-Krokant. Er experimentiert gerade fleißig an einer Streusel-Eissorte, als er eine Entdeckung macht: der unsichtbare Wink sitzt (selbstverständlich unsichtbar) in einer Ecke der Eisdiele, auf der Suche nach seiner Leibspeise. Als Wolowitz den Bandapaten (das ist Wink nämlich) dann vor dem bösen Nachbarshund Malzbier rettet, steht fest: Wink bleibt bei Hank, bis seine Hetschnikel-Ehrenschuld wieder beglichen ist! Und so hecken sie gemeinsam Pläne, wie sie an Winks Lieblingsessen kommen und dem bösen Widerling Gillicut, der die Kleinen in der Schule schubst und ihnen den Nachtisch klaut, das Handwerk legen können... Umsetzung: Herzergreifend, unglaublich lustig und detailverliebt. Was für ein grandioses Kinderbuch! Wie oft musste ich herzlich lachen, mich grün und blau über Gillicut ärgern und habe mit Wolowitz und Wink mitgefiebert? Locker-flockige Unterhaltung, die die jungen Leser aber sicherlich aufgrund des großen Wortschatzes und der doch beachtlichen Textlänge (160 Seiten) fordert (und fördert)! Gestaltung: Ein wunderschönes, robustes Kinderbuch, das nicht nur mit dem Rubbelbildchen am Cover sondern auch mit zahlreichen, liebevollen Schwarz-Weiß-Zeichnungen von Joelle Tourlonias zu bezaubern weiß! Soundtrack: Eine Melodie, die automatisch die Mundwinkel hebt, schwirrte mir beim Lesen der Abenteuer von Hank und Wink durch den Kopf: "Friend" von Ziggy Marley :-) Fazit: Eine herzerwärmende und schrullige Geschichte über gute Freunde, große Kürbisse und köstlichen Käsekram! Prädikat: Absolut lesenswert! Meine uneingeschränkte Leseempfehlung für Jung und Alt! 5 von 5 Sternen Hier heißt es: Lesen, lachen und genießen! PS: Ich freue mich schon unglaublich auf die Fortsetzung! "Der unsichtbare Wink und die Kürbisse des Grauens" erscheint am 2. Oktober 2013 - wir müssen also nicht mehr allzu lange warten!

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  • Nettes Kinderbuch

    Der unsichtbare Wink 1: Der unsichtbare Wink
    kvel

    kvel

    25. July 2013 um 23:45

    Inhalt: Eines Tages rettet der Junge Hank zufällig dem unsichtbaren Wink (ist ein kleines pelziges Etwas) das Leben. Wink bleibt von nun ab bei Hank und steht ihm bei. Meine Meinung: Die Sprache ist dem Alter der Kinder angemessen. Einige Ausdrücke (z.B. Pazifist) finde ich zwar für die Altersgruppe etwas grenzwertig, aber so kann gut der Wortschatz und das Allgemeinwissen der Kinder erweitert werden. Die Illustrationen (alle paar Seiten schwarz-weiß-Zeichnungen) sind nett und kindgerecht. Der Roman ist meiner Meinung nach wohl eher für Jungen geeignet, da ein durchgängiges Thema das „unterdrückt werden durch einen anderen Jungen und sich durchsetzen" ist. Allerdings hätten, meiner Meinung nach, einige Textpassagen nicht so brutal und detailliert beschrieben werden müssen. Als Lesealter würde ich das Buch keinesfalls für jüngere Kinder als 9 Jahre empfehlen (egal ob zum Selberlesen oder Vorlesen).

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  • Rezension zu "Der unsichtbare Wink" von Emily Jenkins

    Der unsichtbare Wink 1: Der unsichtbare Wink
    dingsbaer

    dingsbaer

    06. December 2012 um 14:41

    Hank Wolowitz ist traurig, weil sein bester Freund Alexander Wainscotting vor Beginn der 4. Klasse umgezogen ist. In der Eisdiele "Der große runde Kürbis" seiner Eltern macht er eine überraschende Entdeckung. Er greift in Fell, kann aber nichts sehen. Wie ist das möglich? Da er eine blühende Fantasie hat, glaubt ihm sein Vater natürlich nicht. Als er 2 Tage später seine Schwester Nadia begleitet, die die Bulldogge des Nachbarn ausführt, jagt der Hund hinter etwas her und ist nur am bellen. Aber auch jetzt kann Hank nichts sehen. Im Hausflur fühlt Hank dann wieder Fell und hebt dieses Fellknäuel auf, und dieses klettert auf seinen Arm. Zu Hause stellt sich das Fellknäuel als Wink heraus. Wink ist ein Bandapat, eine unsichtbare und fast ausgestorbene Art, die gerne Kürbis isst. Wink und Hank freunden sich an und verbringen von nun an viel Zeit miteinander. Hank verspricht niemandem von Wink zu erzählen. Wink will so lange bei ihm bleiben, bis er seine Hetschnickel, die Ehrenschuld beglichen hat. Als Hank dann in der Schule Probleme mit Gillicut bekommt, gibt Wink ihm gut gemeinte Ratschläge. Ob Hank damit aus seiner misslichen Lage heraus kommt? Und schafft er es, herauszufinden, wie Wink aussieht? Hank spricht den Leser am Anfang der Geschichte direkt an. Weil er ja niemanden von Wink erzählen darf, hat er Angst, dass sein Kopf explodiert und daher erzählt er den Lesern seine Geschichte. Bis zum Schluss wird es herausgezögert, wie Wink denn nun aussieht, und der Leser kann seiner Fantasie freien Lauf lassen. Der Schreibstil ist leicht und verständlich, so dass auch junge Leser damit zurecht kommen werden. Ich finde ihn passend für die Zielgruppe des Buches. Außerdem haben die Kapitel eine angenehme Länge. Nicht nur das Cover ist schön gestaltet, sondern man findet viele liebevolle Zeichnungen im Buch. Damit wird ein Erkennungswert des gerade Gelesenen hergestellt. Auch wenn ich ein anderes Ende erwartet habe, oder mir hätte vorstellen können, finde ich "Der unsichtbare Wink" sehr schön. Emily Jenkins hat mit dieser Geschichte über die Freundschaft ein schönes Buch für Jung und Alt geschrieben. Ich kann dieses Buch mit gutem Gewissen weiterempfehlen!

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  • Rezension zu "Der unsichtbare Wink" von Emily Jenkins

    Der unsichtbare Wink 1: Der unsichtbare Wink
    BianFox

    BianFox

    17. November 2012 um 07:40

    Inhalt: Das Schuljahr kann für Hank nicht schlechter beginnen. Seit sein bester Freund aus New York weggezogen ist, fühlt er sich einsam. Dem nicht genug, wird er auch noch vom bösen Gullicut bedroht: Neben den üblichen Schubsereien muss Hank sich jetzt auch noch gefallen lassen, dass ihm sein Pausenbrot weggenommen wird. Als eines Tages dann Wink, ein Bandapat, auftaucht, bekommt Winks Leben eine völlig neue Wendung. Bandapaten sind unsichtbare Wesen, die sich nur zu gerne von Kürbissen ernähren. Bald werden Wink und Hank Freunde. Doch Hank muss schnell lernen, dass die oft seltsam anmutenden Ratschläge seines neuen Freundes auf die Welt der Menschen nur schwer zu übertragen sind. Und so tritt er von einem Fettnäpfchen ins nächste. Bewertung: Dies ist eine wundervolle Geschichte eines Jungen, der den Verlust seinen Freundes verarbeiten muss. Gut, dass ihm dabei ein unsichtbarer Kerl hilft. Und so ist diese Geschichte nicht nur traurig, sondern auch ganz schön lustig, denn Wink treibt jede Menge Unfug. Aber in erster Linie geht es in dem Kinderbuch um Freundschaft. Wie geht man mit dem Verlust von Freunden um? Wie schließt man neue Freundschaften? Kann man mit einem Mädchen befreundet sein? Und was ist, wenn jemand so gar nicht dein Freund, sondern dein Feind sein will? Auf all diese Fragen findet man hier Antworten. Und genau deshalb ist diese Geschichte auch so toll, denn sie bietet Auswege aus jeder misslichen Lage. Und Hanks Situation ist äußerst kritisch. Keiner versteht ihn so wie Wainscotting, sein bester Freund. Seine Eltern, so lieb sie sich auch um ihn kümmern, sind nicht gerade hilfreich, wenn es um die Bedrohung durch Gullicut geht. Ebenso wenig Verlass ist auf die Lehrer seiner Grundschule, die das Problem einfach nicht sehen wollen. Und seine Schwester findet ihn einfach nur sonderbar. Einziger kleiner Lichtblick ist Chin, seine Nachmittagsfreundin, die zwar gemeinsam mit ihm isst, aber weil er nunmal ein Junge ist, kann sie nicht offiziell mit ihm befreundet sein. Und so ist Hank oft auf sich alleine gestellt, mal abgesehen von Winks sonderbaren Ratschlägen. Und deshalb ist dies auch eine Geschichte eines Jungens der lernen muss, für sich selbst verantwortlich zu sein. Begleitet wird die Geschichte durch ansprechende und liebevoll gestaltete schwarz-weiß Illustrationen von Joelle Tourlonais. Diese helfen gerade den Leseänfängern und dienen der Orientierung. Auch die nicht zu langen Kapitel, sowie ein sehr kindgerechter Schreibstil runden das stimmige Gesamtkonzept ab. Fazit: Dies ist eine wundervolle Geschichte über Freundschaft, die von liebevoll gestaltete Illustrationen und ein bisschen Fantasie begleitet wird.

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  • Rezension zu "Der unsichtbare Wink" von Emily Jenkins

    Der unsichtbare Wink 1: Der unsichtbare Wink
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    Auch das Kind in der Frau liebt Kinderbücher. Am Buch mit dem unsichtbaren Wink gefällt mir die Thematik. Viele Kinder haben ja in einem bestimmten Alter einen unsichtbaren Freund, aber vielleicht nicht unbedingt so einen außergewöhnlichen und witzigen Freund wie Wink, das Wesen aus dem Stamme der Bandapaten. Das Cover: Auf dem Buchcover sieht man einen Jungen im Pyjama, der in seinem Zimmer, das lediglich von einer Tischleuchte erhellt wird, auf dem Fenstersims sitzt. Draußen ist es stockfinster – trotz des Vollmonds! An den Zimmerwänden sieht man das Bild eines Hundes (soll wohl die französische Bulldogge namens Malzbier darstellen, die in der Nachbarschaft wohnt), sowie Kinderzeichnungen, die mit Klebestreifen befestigt sind. Das Bild setzt sich über den Buchrücken bis auf die Buchrückseite hinweg fort, was ich persönlich sehr schön finde. Als kleines Extra kann man auf dem Cover nach Wink suchen und ihn sichtbar reiben. Wer hier jetzt ein übliches Rubbelbild vermutet, liegt falsch! Die aufgebrachte Fläche, auf der Wink sich befindet, muss gerieben werden, bis sie sich verfärbt und schon nach kurzer Zeit verschwindet Wink wieder. Das Ergebnis finde ich leider nicht besonders überzeugend, aber die Idee ist dennoch nett, außergewöhnlich und passt super zum Buch. Die Illustrationen: Im Buch befinden sich zahlreiche, eher einfach gehaltene Illustrationen in Schwarz-Weiß. Gerade bei Kinderbüchern finde ich es wichtig, dass das Buch nicht nur aus Text besteht, sondern über ausreichend Zeichnungen verfügt. Auch wenn das Buch von einer amerikanischen Autorin stammt, so sind die Beschriftungen auf den Bildern Dank einer deutschen Illustratorin in deutscher Sprache. Die Handlung: Welches Kind würde sich das nicht wünschen? Die Eltern von Hank Wolowitz und seiner älteren Schwester Nadia besitzen eine Eisdiele in New York – „Der große runde Kürbis“ – so lautet der Name der Eisdiele. Und so taucht eines Tages ein unsichtbares, pelziges Wesen in der Eisdiele auf, das Wink heißt, ein Bandapat ist, und der auf der Suche nach eben diesem riesigen Kürbis ist, von dem er erfahren hat. Zu seinem Bedauern findet Wink allerdings den Riesenkürbis nicht vor. Bald schon freundet sich das kleine pelzige Wesen mit dem Viertklässler Hank an. Hanks bester Freund Alexander Wainscotting ist erst vor kurzem weggezogen und Hank wird in der in der Schule immer wieder von seinem Mitschüler Bruno Gillicut terrorisiert. Hanks Mitschülerin Sasha Chin kann Hank leider auch nicht helfen und so versucht Wink seinem neuen Freund Hank bei seinen Problemen behilflich zu sein, wenn auch auf ungewöhnliche Art und Weise. Und da wäre noch die Sache mit Winks Ernährung. Die Beschaffung eines Kürbisses stellt sich als äußerst schwierig heraus. Statt Kürbis gibt es so für den unsichtbaren Wink eben Dank des Pizzafreitags leckere Pizza - diesen knusprigen Teigboden mit Tomatensoße und köstlichem Käsekram, wie Hank die Pizza beschreibt. Und Wink findet die Pizza wirklich lecker – vielleicht sogar zu lecker. Leider bringt Wink aber seinen neuen Freund Hank mit seinen Aktionen so manches mal in Schwierigkeiten. Ob es Wink und Hank gemeinsam gelingen wird, sich erfolgreich gegen Bruno zu wehren? Meine Meinung: Ein kindgerechtes Buch über eine ungewöhnliche Freundschaft, das ich sehr witzig fand, das allerdings auch seine ernsten Seiten hatte. So mancher Wortwitz brachte mich zum Schmunzeln, so z.B. das große Fellgepluster. Wink überredet Hank zu eben diesem Fellgepluster, damit er Bruno gegenüber größer und bedrohlicher wirkt. Dank dem Volumenschaum seiner großen Schwester gelingt es Hank, sein Fell, also seine Haare aufzuplustern. Doch ob er dadurch auf Bruno wirklich bedrohlich wirkt? Das Buch behandelt das Thema Mobbing in der Schule auf kindgerechte Art und Weise, wobei das Ende vielleicht ein wenig anders ist, als man es sich vielleicht gewünscht hätte. Aber die Kombination der Themen Freundschaft und Mobbing fand ich gut umgesetzt, wobei man auch sah, dass derjenige, der ein Mobbing betreibt oft selbst Probleme hat, so auch Bruno, dessen Eltern sich getrennt haben. Die Kapitel des Buches haben meist witzige Überschriften und sind stets nur wenige Seiten lang, was für weniger geübte Leser sicherlich gut ist, da es diese nicht durch zuviel Text überfordert. So können auch ungeübte Leser mal eben ein Kapitel lesen und haben so ein Erfolgserlebnis. Sinnvoll wäre es gewesen, wenn sich vorne im Buch (oder auch hinten) ein Inhaltsverzeichnis befinden würde, so dass man einzelne Kapitel bei Bedarf schneller finden kann. Schön finde ich, dass am Ende des Buches die verschiedenen Macher des Buches mit einem Bild und kurzem Text vorgestellt werden: Die Autorin Emily Jenkins (auch bekannt unter dem Pseudonym E. Lockhart), die Übersetzerin Gabriele Haefs, sowie die Illustratorin Joelle Tourlonias. Einen Kritikpunkt hätte ich dennoch: leider vermisse ich auch hier eine Altersempfehlung auf der Buchrückseite und / oder dem Buchrücken. Dies finde ich allerdings sehr wichtig für diejenigen, die das Buch im Buchhandel zur Hand nehmen, um es beispielsweise zu verschenken. Ich würde das Buch für Kinder ab 8 Jahren empfehlen, so wie dies wohl auch vom Verlag her angegeben ist, wobei es als Vorlesebuch sicherlich auch schon für jüngere Kinder (ab ca. 6 Jahren) geeignet ist. Von mir erhält das Buch 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Der unsichtbare Wink" von Emily Jenkins

    Der unsichtbare Wink 1: Der unsichtbare Wink
    Angelheart76

    Angelheart76

    21. September 2012 um 10:44

    Eine wunderbare Geschichte mit viel Gefühl und Fantasie zum Inhalt: Hank kommt gerade in die 4. Klasse. Doch das muss er nun ohne seinen besten Freund Alexander schaffen, denn dieser ist kürzlich mit seinen Eltern nach Iowa City gezogen. Eines Tages findet Hank ein kleines unsichtbares Fellbündel in der Eisdiele seiner Eltern. Zunächst zweifelt Hank, doch das Wesen fängt sogar an zu sprechen. Auf der Suche nach Kürbis kam es in die Eisdiele von Hanks Eltern, die Der große runde Kürbis heißt. Kürbis gibt es da zwar nicht, aber einen Jungen, der ganz dringend einen Freund braucht. ... meine Meinung: Der unsichtbare Wink ist eine wundervolle Geschichte über einen kleinen Jungen, der jetzt wo sein bester Freund weggezogen ist, sehr einsam ist. In der Schule gerät Hank mit einem Mitschüler aneinander, der ihn immerzu hänselt und ihm sein Essen abknöpft. Hank weiß nicht, wie er sich wehren soll, dabei möchte Wink ihm helfen und gibt ihm so allerlei Tipps. Ob die immer so gut ankommen, lest ihr am besten selbst. Die Geschichte ist ganz liebevoll und witzig geschrieben. Voller Spannung haben meine Kinder mir beim vorlesen gelauscht. Meine Tochter hat das Buch anschließend auch selbst noch mal gelesen, weil sie es so schön fand. Auch wurde bei uns nach dem lesen ausführlich über Gillicut`s Verhalten und dessen mögliche Gründe dafür diskutiert. Jeder kennt wohl Situationen in denen die Unterstützung eines Freundes (egal ob real oder Fantasie) ganz besonders dringend nötig ist. Die Autorin schildert in ihrer Geschichte genau solche Situationen auf ganz besonders eindringliche Art, garniert mit viel Humor, der uns oft zum Schmunzeln brachte. Wink ist uns sofort ans Herz gewachsen. Die liebevollen, witzigen Illustrationen passen hervorragend zum Inhalt des Buches. Auf dem Cover gibt es als kleinen Bonus auch noch die Möglichkeit Wink zu finden und sichtbar werden zu lassen. Fazit: Eine ganz wunderbare, ebenso gefühl- wie fantasievolle Geschichte über Freundschaft mit bezaubernden Bildern. Unbedingt Lesen !

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  • Rezension zu "Der unsichtbare Wink" von Emily Jenkins

    Der unsichtbare Wink 1: Der unsichtbare Wink
    Kiwi-Lena

    Kiwi-Lena

    17. September 2012 um 18:05

    Ich sehe was, was du nicht siehst. Die Sommerferien verbringt Hank in der Eisdiele seiner Familie, die „Der große runde Kürbis“ heißt. Am liebsten beobachtet er die Kunden und versucht deren Vorlieben für bestimmte Eissorten zu erraten. Doch eines Tages geschieht etwas äußerst Sonderbares. Hank begegnet einem flauschigen Wesen, das zwar sprechen kann, allerdings absolut unsichtbar ist. Dieses Wesen stellt sich als Bandapat vor, der Wink heiße. Hank weiß nicht, was er davon halten soll. Zum einen traut er seinen Sinnen nicht und ist völlig erstaunt; zum anderen glaubt er von Herzen, Wink wäre genau der Freund, der ihm beistehen könnte, um dem fiesen Bruno einen Denkzettel zu erteilen. „Der unsichtbare Wink“ ist ein Kinderbuch, in dem die Thematik des unsichtbaren Freundes auf verständnisvolle, unterhaltsame und sehr treffend illustrierte Weise beschrieben wird. Die von Emily Jenkins liebevoll geschaffenen Figuren eröffnen dem jungen Leser eine Welt, mit der er sich durchaus identifizieren kann. Kindliche Fantasien, Interessen und auch Sorgen werden Ernst genommen. Die Autorin beweist sowohl Fingerspitzengefühl als auch Witz. Der Ich-Erzähler Hank Wolowitz berichtet von Freud und Leid des Viertklässlerseins. Dabei wird das Vertrauen, das er in seinen unsichtbaren Freund setzt, besonders unterstrichen. Einen wahren Freund an der Seite – sichtbar oder nicht – zu haben, wirkt Wunder. Das Buch greift bildlich beschreibend eine ganz besondere Freundschaft auf. Des Weiteren werden auf sensible und lehrreiche Art Themen wie gewaltfreie Konfliktlösungen, Anerkennung anderer Meinungen und Mobbing dargelegt. Eine Mischung, die trotz des komplexen Kerns altersgerecht verpackt wird. Insgesamt eine Geschichte, die, aus meiner Sicht, unbedingt zum gemeinsamen (Vor-) Lesen innerhalb der Familie empfohlen ist. Fantasie und Vertrauen würden somit gefördert und gestärkt werden.

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  • Rezension zu "Der unsichtbare Wink" von Emily Jenkins

    Der unsichtbare Wink 1: Der unsichtbare Wink
    Buechermaus82

    Buechermaus82

    11. September 2012 um 00:06

    Das Buch "Der unsichtbare Wink" wurde von der Autorin Emily Jenkins geschrieben. Ich habe das Buch gesehen und nachdem in die Leseprobe gelesen habe, war klar: Das muss ich haben. Die Geschichte hat mich direkt in ihren Bann gezogen und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen. Man möchte immer mehr erfahren und fühlt sich, als wäre man selber in der Geschichte drinnen. Die Spannung: Man ist von Anfang an in dem Buch drinnen und die Spannung steigt kontinuierlich an. Es wird einem nicht langweilig beim Lesen. Die Charaktere: Alle Charaktere sind sehr schön beschrieben und mein Liebling ist eindeutig Hanks Schulfreundin Chi. Sie nimmt ihn sogar vor dem Bösewicht Gillicut in Schutz. Alle Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und man kann sich in jeden einzelnen hinein versetzen. Zum Cover: Das Cover ist sehr schön gelungen und es war für mich ein Hauptgrund, dieses Buch überhaupt haben zu wollen. Die Farben strahlen so etwas wunderschönes, magisches aus. Zum Inhalt des Buches: Hank lebt mit seiner Familie in Brooklyn. Dort hat die Familie eine Eisdiele mit dem Namen "Zum großen runden Kürbis". Hanks bester Freund Alexander ist mit seinen Eltern weggezogen und Hank fühlt sich jetzt ziemlich allein. Doch dies soll nicht lange so bleiben und er entdeckt den kleinen unsichtbaren Wink in der Eisdiele und rettet ihn wenig später das Leben. Dieser erklärt Hank, dass er ein Bandapat ist. Dies sind Wesen, die nur mit Kürbis überleben können und so kam er auch in der Hoffnung einen grossen runden Kürbis zu finden in die Eisdiele von Hanks Eltern. Nun steht der kleine unsichtbare Wink in Hanks Schuld und die schöne, aber auch wunderschöne Geschichte nimmt ihren Lauf.

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  • Rezension zu "Der unsichtbare Wink" von Emily Jenkins

    Der unsichtbare Wink 1: Der unsichtbare Wink
    nancy_wilde

    nancy_wilde

    04. September 2012 um 22:07

    Inhalt: Es stimmt schon, Hank hat eine blühende Fantasie. Aber was den unsichtbaren kleinen Kerl angeht, der seit neuestem bei ihm wohnt: Den hat er sich nicht ausgedacht. Der ist echt. Und er heißt Wink. Auf der Suche nach Kürbis ist er in der Eisdiele von Hanks Familie gelandet, die Der große runde Kürbis heißt. Doch Wink muss feststellen, dass sie seine Leibspeise dort leider nicht verkaufen. Aber vielleicht kann er Hank dabei helfen, sich gegen den gemeinen Bruno zu wehren. Ein Plan muss her. Und der hat mit viel Kürbis zu tun, mit dem Pizzafreitag und einem beherzten Sprung von den Rohren an der Mensadecke. Autor: Emily Jenkins wurde in New York geboren. Sie studierte Schreiben und Literatur an der Vassar und an der Columbia University. Unter dem Pseudonym E. Lockhart schreibt sie Jugendbücher, die bereits in zehn Sprachen übersetzt worden sind und auch auf Deutsch bei Carlsen erscheinen. Meine Meinung: Hanks bester Freund ist weggezogen, und bei einem Fussballspiel schiesst er den Ball ausversehen ins falsche Tor, sehr zum Ärger von Gillicut. Der versucht seitdem das Leben von Hank schwierig zu gestalten. Hank versucht sich in der Schule mit den Problemen alleine durchzuschlagen. Er ist sehr unsicher und weiss oft nicht was er machen soll. Einzig Wink versucht ihm zu helfen und gibt ihm Tipps. Leider geht das manchmal nach hinten los. Wink gehört den Bandapaten, die unsichtbar sind und leider gibt es nur noch sehr wenige von ihnen.Er ist frech und lügt das sich die Balken biegen, aber man muss ihn einfach mögen. Das Cover ist schon süss gestaltet und im Buch geht es weiter mit Illustrationen die super dazu passen. Das Buch ist witzig geschrieben, schon allein durch Wink der die Menschensprache manchmal nicht so ganz versteht. Am witzigsten fand ich die Stelle mit dem Eishörnchen. Zitat: "Ein Eishörnchen huscht über den Tresen. Bewegt sich als ob es einen eigenen Willen hätte. Als ob es gerade gedacht hat, ach, ich hab es satt hier im Behälter mit den anderen Hörnchen, ich werde mal zum anderen Ende des Tresens spazieren und nachsehen, was bei den Streuseln so los ist." Das Buch ist ein liebevoll gestaltetes Buch mit sehr schönen Illustrationen die die Geschichte etwas abrunden. "Der unsichtbare Wink" ist eine Geschichte, die erwachsene Leser, wieder an alte Kindheitstage erinnern lässt. Fazit: Unterhaltsam, komisch, erfrischend, mit einem tollen Einblick in die Probleme eines Jungen und wie er sie bewältigt. Und seien wir mal ehrlich jeder hatte als Kind einen unsichtbaren Freund.

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