Die Totenflüsterin

von Emily Littlejohn 
4,4 Sterne bei7 Bewertungen
Die Totenflüsterin
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Ein beeindruckender Debütroman: clever konstruiert, vielschichtig, mit einer interessanten Protagonistin und viel Atmosphäre.

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Spannender Krimi, der angenehm zu lesen ist

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Inhaltsangabe zu "Die Totenflüsterin"

Der tote Clown von Cedar Valley.

Cedar Valley, Colorado, ist ein kleiner idyllischer Skiort. Ausgerechnet hier wird in einem Wanderzirkus ein Clown ermordet. Die schwangere Polizistin Gemma Monroe nimmt sich der Sache an, die gleich eine unerhörte Wendung erfährt: Der Tote ist der Sohn des Bürgermeisters, der vor drei Jahren in einen reißenden Fluss stürzte und für tot erklärt worden war. Je intensiver Gemma ermittelt, desto rätselhafter wird die Angelegenheit. Bis sie erfährt, dass der Tote sich vor seinem Verschwinden mit einem dreißig Jahre alten Mordfall beschäftigt hat.

Eine Heldin wie aus dem Film „Fargo“ – menschlich und hochintelligent.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746633640
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:16.02.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    kaengus avatar
    kaenguvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Krimi, der angenehm zu lesen ist
    Wenn die Vergangenheit ans Tageslicht kommt

    Inhalt:
    Die im sechsen Monat schwangere Polizistin Gemma Monroe wird zu einem Mord in einem Wanderzirkus gerufen, der sich zur Zeit in der Stadt aufhält – einem Clown wurde die Kehle durchgeschnitten.  Während der Untersuchungen entpuppt sich der tote Clown als der Sohn des Bürgermeisters des Ortes. Das Brisante an der Sache ist, dass der Sohn bereits vor drei Jahren verunglückte. Allerdings wurde damals seine Leiche nicht gefunden. Ausserdem scheint es eine Verbindung zu einem ungelösten Kriminalfall zu geben. Vor dreissig Jahren verschwanden zwei Jungen spurlos., bis Gemma vor einigen Jahren die Schädel der beiden zufällig beim Skitouren entdeckte. Der Fall von damals hat sie bis heute nicht losgelassen und verfolgt sie bis in die Träume

     

    Meine Meinung:

    Der Schreibstil der Autorin ist bildlich (man kann sich alles gut vorstellen) und sehr angenehm zu lesen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Ich konnte als Leserin eine Nähe zu ihnen aufbauen – etwas, das für mich beim Lesen wichtig ist. Nicht nur der Fall stand im Mittelpunkt, sondern auch das private Leben kam nicht zu kurz – zum Beispiel die Reibereien mit Gemmas Teamkollegen oder ihr Zweifel der Treue ihres Freundes, der sie schon einmal betrogen hat..
    Nach dem Mord floss die Handlung einen Augenblick gemächlich dahin. Trotzdem empfand ich es nicht langatmig.  Je mehr die Geschichte dann voranschritt, desto mehr gewann sie schliesslich an Fahrt.

    Allerdings ist das Ende für mich ein wenig abrupt. Auch die Gründe der für die  Morde verantwortlichen Person wirkten ein wenig konstruiert. Doch aufgrund der spannenden Lektüre ist diese Schwäche für mich nicht allzu gravierend und ich kann dieses Buch, das ich regelrecht verschlungen habe, weiterempfehlen.

    Gerne gebe ich 5 Sterne und freue mich auf die Fortsetzung.

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    MikkaGvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein beeindruckender Debütroman: clever konstruiert, vielschichtig, mit einer interessanten Protagonistin und viel Atmosphäre.
    Wir sind die Toten. Vergiss uns nicht.

    Die junge Polizistin Gemma Monroe ermittelt in einem Mordfall, der nicht nur deswegen ungewöhnlich ist, weil Morde in ihrer kleinen Stadt nicht oft begangen werden.

    Der Clown eines herumreisenden Zirkus’ wird mit durchgeschnittener Kehle gefunden. Als die Fingerabdrücke des jungen Mannes routinemäßig überprüft werden, stellt sich Erstaunliches heraus: Erstens ist er für die Polizei von Cedar Valley beileibe kein Unbekannter.

    Zweitens ist er vor drei Jahren schon einmal gestorben.

    Außerdem kristallisieren sich schon bald Verknüpfungen zu einem weiteren alten Fall heraus, den Gemma niemals klären, aber auch niemals loslassen konnte.

    Vor Jahren entdeckte sie auf einem privaten Skiausflug abseits der vielbefahrenen Strecken den Schädel eines Kindes, wonach die vollständigen Skelette zweier Kinder geborgen werden konnten, die bereits vor 30 Jahren verschwunden waren. Der erhoffte Durchbruch in diesem Cold Case blieb indes aus.

    Seitdem hört Gemma die Kinder in ihren Träumen flüstern…

    Die Spannung glimmt über lange Passagen intensiv, aber eher unterschwellig, womit ich jedoch keineswegs sagen will, dass das Buch langweilig wäre – ganz im Gegenteil! Mir gefiel sehr gut, dass die Spannung eben nicht auf wilder Action und literweise Blut beruht, sondern auf einem komplizierten Netz von persönlichen Verstrickungen und vielfältigen Ermittlungen. Nichts ist, wie es zunächst scheint.

    Auch wenn die Handlung verhältnismäßig ruhig verläuft, passen Takt und Tempo doch perfekt zu Atmosphäre und Aufbau des Buches.

    Ich war beeindruckt davon, wie gekonnt die Autorin in ihrem Debüt (!!) die komplexen Strukturen der vielschichtigen Handlung handhabt.

    Weder verläuft die Ermittlung meines Erachtens übermäßig verworren, noch ist die Auflösung zu schnell vorhersehbar. Tatsächlich habe ich den/die Schuldige(n) (ich will da noch nichts verraten) erst sehr spät in Betracht gezogen, aber es ergibt absolut Sinn, so wie es ist.

    Allenfalls geht es am Schluss vielleicht ein wenig zu schnell, ich hätte über manche Entwicklungen gerne noch etwas mehr erfahren! Aber das ist in meinen Augen eine verzeihliche Schwäche – für mich war “Die Totenflüsterin” ein großartiger Erstling, und ich werde weitere Bände auf jeden Fall lesen.

    Ein Highlight war für mich der Schreibstil, der mit wunderbarer Sprachmelodie Atmosphäre aufbaut und die Handlungsorte lebendig beschreibt.

    Aber auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen: sie sind sehr glaubhaft und authentisch, abseits der üblichen Krimi-Klischees – auch wenn ich am Anfang ein solches Klischee befürchtete! Denn Gemma wird schon bald gezwungen, mit ihrem Kollegen Finn zu arbeiten, den sie nicht ausstehen kann, aber das verläuft nicht so, wie man vielleicht erwarten würde.

    Gemma selber ist eine interessante Protagonistin, mit einer ganz eigenen, prägnanten Stimme: Hochschwanger, hochintelligent, mit psychischen Problemen und einem Partner, dem sie nicht mehr vertraut, aber auch einem guten Sinn für Humor.

    Ich hatte schnell das Gefühl einer ‘Verbindung’ zu ihr, so dass die Handlung für mich mehr emotionale Wucht bekam.

    Ihren Kollegen Finn konnte ich am Anfang nicht ausstehen. Er kam mir sehr überheblich und von sich selbt überzeugt vor, außerdem hat er schnell mal einen frauenfeindlichen Spruch auf den Lippen… Aber sogar Finn entwickelt im Verlauf des Buches mehr Tiefgang, als ich ihm zugetraut hätte.

    FAZIT

    Ein ‘Cold Case’ und ein brandaktueller Fall: Ein junger Clown stirbt – zum zweiten Mal! –, und es scheint Verbindungen zu einem zweifachen Kindermord vor 30 Jahren zu geben. Leider ist von dieser Verbindung außer der jungen Polizistin Gemma Monroe niemand so recht überzeugt…

    “Die Totenflüsterin” ist ein beeindruckender Debütroman: ein clever konstruierter, vielschichtiger Krimi mit einer sehr interessanten Protagonistin und viel Atmosphäre.

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    SunshineSaarvor 6 Monaten
    Gut geschriebener Krimi

    Bei dem Krimi „Die Totenflüsterin“ handelt es sich um einen gut geschriebenen, soliden Krimi. Ich wurde auf jeden Fall recht gut unterhalten und bin gespannt, wie es weiter geht, denn bei dem Buch handelt es sich um den Auftakt einer Buch-Reihe.

    Die Story spielt in Cedar Valley, Colorda. Dort wird in einem Zirkus ein ermordeter Clown gefunden. Die Polizistin Gemma Monroe ermittelt in dem Fall. Jedoch ist sie bereits im sechsten Monat schwanger. Sie erfährt bald, dass es sich bei dem Toten um den Sohn des Bürgermeisters handelt, der eigentlich vor einigen Jahren für tot erklärt wurde, nachdem er in einen Fluss stürzte. Die ganze Sache wird immer rätselhafter. Wer ist der „Woodman“? Wird Gemma den Fall lösen?

    In die Story habe ich recht schnell hineingefunden. Der Schreibstil sagt mir auf jeden Fall zu und es ist ein schöner, flüssiger Lesefluss gegeben. Außerdem wird die Story aus der Sicht von Gemma in der Ich-Form erzählt, was mir die Figur noch näher gebracht hat. Die Figur finde ich absolut sympathisch und ich konnte mich mit ihrem Denken und Handeln gut identifizieren. Sie ist eine starke Persönlichkeit und ich habe richtig mitfiebern müssen.

    Die Autorin schreibt auf jeden Fall sehr bildlich und spannend. Unterhalten wurde ich sehr gut – jedoch hat mir das Ende nicht ganz zugesagt. Es ging mir einfach zu schnell. Auch wenn es bis dahin spannend blieb und ich auch den Täter bis zum Ende hin nicht kannte, blieb ich trotzdem ein wenig enttäuscht zurück. Jedoch handelt es sich bei „Die Totenflüsterin“ um den Auftakt einer Reihe – deshalb bin ich umso gespannter auf die Fortsetzung. 

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    TochterAlicevor 7 Monaten
    Cedar Valley, Colorado - Idylle für Touristen und Einwohner?

    Nun, die Idylle ist möglicherweise für Touristen aufrechtzuerhalten in dem kleinen Skiort, nicht jedoch für die Bewohner, denn es sind mehrere Tote gefunden worden in den letzten Jahrzehnten und es waren immer Bewohner des Ortes - leider war die Todesursache stets eindeutig, nämlich Mord.

    Und jetzt kommt jemand dazu, der schon seit drei Jahren für tot gehalten wird: Nick, der Sproß des Bürgermeisters. Er war zurückgekommen in seinen Heimatort - als Clown in einem Zirkus.

    Polizistin Gemma Monroe, die hochschwanger ist und zumindest mit einigen der männlichen Kollegen zu kämpfen hat, bekommt gut zu tun, vor allem, als sich herausstellt, dass eigentlich jeder als "Woodsman", wie der geheimnisvolle Mörder genannt wird, in Frage kommt. Gemma ist quasi mit ihm aufgewachsen, da die ersten Morde bereits vor ihrer Geburt stattfanden und sie hat immer wieder von ihm geträumt, war deswegen sogar wiederholt in psychotherapeutischer Behandlung.

    Und genau dies ist einer der Schwachpunkte des Krimis - diese quasi übersinnlichen Aspekte fügen sich aus meiner Sicht überhaupt nicht hinein. Ebenso wie reihenweise nicht aufgelöste Stränge, sowohl in Bezug auf die Morde als auch auf Gemmas Privatleben, das in der Handlung eine recht dominante Rolle einnimmt. Alles schön und gut - der Krimi ist sowohl spannend als auch originell, aber irgendwie nicht richtig zu Ende geführt. Ich hatte beim Lesen ständig den Eindruck, als würde man ein recht umfangreiches Hintergrundwissen benötigen, um die Handlung in allen Details nachvollziehen zu können. Schade, denn eigentlich schreibt die Autorin gut und auch die Übersetzung ist gelungen. Daher von mir die doch ganz gute Bewertung, denn ich würde gerne mehr von ihr lesen. Am liebsten Krimis, die mit einem passenderen Titel versehen sind, denn "Die Totenflüsterin" ist aus meiner Sicht kein Begriff, der den Krimi gut beschreibt. Der englische Titel heißt "Inherit the Bones", was man evtl. mit "Ein knochiges Erbe" oder auch einfach mit "Knochenerbe" übersetzen könnte - wäre für meine Begriffe auf jeden Fall ungleich passender.

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    Frau-Aragorns avatar
    Frau-Aragornvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein gelungener Auftakt für eine Serie
    Ein gelungener Auftakt für eine Serie


    Ein gelungener Auftakt für eine Serie. Einige kleine Schwächen zum Ende hin, aber sehr sympathisch dargestellte Protagonisten.  Zur ausführlichen Rezension gelangt ihr hier:

    https://buchszene.de/die-totenfluesterin-emily-littlejohn-rezension/

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    Trikerins avatar
    Trikerinvor 2 Monaten
    realmrsdarcys avatar
    realmrsdarcyvor 3 Monaten

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