Der Sommer, als du wiederkamst

von Emily Martin 
3,3 Sterne bei29 Bewertungen
Der Sommer, als du wiederkamst
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Positiv (13):
E

Sehr schön geschrieben, hat mich sofort gefesselt, lässt sich an einem Stück durchlesen

Kritisch (6):
carrie-s avatar

Keine Handlung, furchtbare, nervige Charaktere und ständig nur Alkohol…

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Inhaltsangabe zu "Der Sommer, als du wiederkamst"

Ein einzigartiger Sommer

Im Wegrennen und Verdrängen war die 17-jährige Harper schon immer gut. Deshalb hat sie sich auch von Declan getrennt, ihrem Kindheitsfreund und ihrer ersten Liebe, weil sie Angst hatte, dass sie eine Fernbeziehung nicht aushält. Und deshalb spricht sie im Moment auch fast gar nicht mit ihrer Mutter, die erfahren hat, dass sie Krebs hat. Nun kommt Declan für die Sommerferien aus dem Internat zurück. Und alles an ihm ist anders. Er ist größer, kräftiger und noch attraktiver. Harper muss schmerzlich feststellen, dass er für sie noch immer der Einzige ist. Aber Declan will nicht mehr mit ihr reden ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423740289
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:07.07.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Freakajuless avatar
    Freakajulesvor 10 Monaten
    Emotionen haben gefehlt, sonst ein schönes Buch.

    "Der Sommer, als du wiederkamst" habe ich in der Verlagsvorschau des dtv entdeckt und für mich sofort entschieden, dass ich dieses Buch lesen muss. Eine Young-Adult-Liebesgeschichte mit viel Drama und alten, verborgenen Gefühlen? Darauf hatte ich richtig Lust, weswegen ich mich sehr gefreut habe, als dieses Buch endlich bei mir zuhause eingetrudelt ist. Im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte rund um Declan und Harper auch gut gefallen, obwohl der Plot viel mehr Potenzial hatte, als die Autorin meiner Meinung nach genutzt hat.

    Die Geschichte an sich ist auch eigentlich recht einfach aufgebaut: Harper und Declan waren ein Paar, dann zog Declan in ein Internat und die Beziehung zwischen den beiden zerbrach. Harper hat in dieser Zeit einige blöde Entscheidungen getroffen, war dem Alkohol zugetan und hat sich mit den falschen Leuten abgegeben – und als Declan aus dem Internat zurückkehrt, merkt sie, dass sie längst noch nicht über ihn hinweg ist. Ich finde "Der Sommer, als du wiederkamst" ist ein typisches Buch für Teenager und junge Erwachsene. Viele verschiedene Themen werden in den Plot integriert, die für Teenager und Jugendliche eine besondere Rolle spielen. Der Plot war zwar ansatzweise tiefgründig, allerdings war die Moral dessen einfach zu auffällig. Ich mag eher Bücher, die eine unterschwellige Botschaft haben, die den Leser zum Nachdenken anregen und ihn überlegen lassen, was die Geschichte für einen selbst bedeutet. Botschaften, auf die mit einem dicken Leuchtpfeil hingewiesen wird, liegen mir nicht so, ist allerdings typisch bei Büchern für die jüngere Zielgruppe. Trotzdem ist das Buch unterhaltend und bietet eine sehr schöne, süße Geschichte für zwischendurch. Wer dies erwartet, wird mit dem Buch und der Geschichte gut zurechtkommen. Wer mehr erwartet, wird vielleicht enttäuscht werden.

    Wenn ich den Debüt-Roman von Emily Martin aus Erwachsenen-Sicht bewerten soll, muss ich sagen, dass mir ein bisschen der Pfeffer in der Geschichte gefehlt hat. Ich hätte mir ein bisschen mehr Anziehung, ein bisschen mehr Knistern und ein bisschen mehr Romantik gewünscht. Der Fokus lag sehr lange auf Harpers Geschichte, ihrer Vergangenheit und welche verurteilenswerten Entscheidungen sie in Declans Abwesenheit getroffen hat. Die Beziehung zwischen ihm und Harper kam mir dabei einfach zu kurz. Ich hatte nicht wirklich das Gefühl, dass dort alte Empfindungen aufgearbeitet werden oder die beiden sich mit großen Gefühlen neu ineinander verlieben. Das wird alles nur angeschnitten und hat im Plot kaum Rahmen, um sich wirklich zu entfalten. Deswegen hatte ich auch enorme Schwierigkeiten, Emotionen zu empfinden, mitzuleiden und fieberhaft auf den Moment zu warten, wenn die beiden sich endlich wieder aufeinander einlassen. Gerade bei „nur“ 320 Seiten fand ich das schade, denn die Chemie zwischen Harper und Declan stimmte auf jeden Fall und das Umeinander-Herum-Tänzeln fand ich auch lange Zeit sehr spannend.

    Ich denke, ein Hauptgrund dafür, dass die Emotionen ein Stück weit auf der Strecke blieben, sind die verschiedenen (wichtigen!) Themen, die dieses Buch behandelt. Neben den mehr oder weniger normalen Problemen eines Teenagers geht es auch um eine Krebserkrankung, die eher eine ernüchternde Stimmung in die Geschichte bringt, außerdem um Alkohol, Drogen, Sex und Freundschaft. Ich kann verstehen, dass die Autorin all diese Facetten in ihrem Buch unterbringen wollte – schließlich hat sie damit auch ein unterhaltendes Werk erschaffen – allerdings geraten Harper und Declan und vor allem ihre Beziehung oftmals eher in den Hintergrund.

    Beide Charaktere fand ich auf jeden Fall toll und authentisch und haben die Geschichte nochmal um einiges aufgewertet. Harper ist trotz ihrer Verfehlungen ein nachdenklicher Mensch, der nicht immer so unüberlegt handelt, wie sie manchmal dargestellt wird. Ich denke, sie fühlt sich sehr verloren in der Welt, verlassen von Glück, Liebe, Vertrauen und Geborgenheit und versucht sich durch die innere und äußere Rebellion gegen die Ungerechtigkeiten des Lebens und die Verfehlungen eines Teenagers zu wehren. Ich finde es schade, dass ihr Hilferuf im Buch zunehmend untergeht und es eigentlich nur Declan ist, der erkennt, was Harper da eigentlich treibt. Dass er sie nicht verurteilt, nicht direkt in eine Schublade steckt, sondern sich auf den Eindruck verlässt, den er sich nach seiner Rückkehr von ihr macht. Harper macht es ihm dabei aber auch definitiv nicht leicht.

    Und auch Declan hat definitiv seinen eigenen Reiz in die Geschichte gebracht. Anfangs wirkte er eher mysteriös und geheimnisvoll, ein kleiner Badboy, der Harpers Herz noch einmal bricht, aber auch er kämpft mit den Folgen der Vergangenheit, mit seinem Leben im Internat und der ständigen Abhängigkeit von den Entscheidungen seines Vaters. Ich finde es schön, dass er und Harper einen Weg finden, ihre eigene Geschichte zu schreiben, auch wenn sie nicht immer rosarot und nicht immer einfach ist.

    Der Schreibstil der Autorin ist zwar einfach gehalten, allerdings hat er mir gut gefallen. Ich habe mir einige Zitate herausgeschrieben, die mich berührt haben und genau das erwarte ich von einem Autor/einer Autorin – dass sie mit Sprache berühren. Die 320 Seiten sind dank der angenehmen Wortwahl gut durchzulesen und lassen die Protagonisten meiner Meinung nach auf jeden Fall lebendig werden.

    Fazit
    Im Großen und Ganzen gefällt mit der Debüt-Jugendroman "Der Sommer, als du wiederkamst" von Emily Martin gut. Sie behandelt in ihrem Buch viele verschiedene Themen, allen voran aber die große Liebe. Die Geschichte an sich weist zwar einige Schwächen auf und meiner Meinung nach hätte die Autorin auch mehr aus dem Plot herausholen können, dafür fand ich die Charakterausarbeitung toll und auch der Schreibstil hat mich überzeugt. Eine weitere Geschichte der Autorin würde ich auf jeden Fall lesen.

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    carrie-s avatar
    carrie-vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Keine Handlung, furchtbare, nervige Charaktere und ständig nur Alkohol…
    Keine Handlung, furchtbare, nervige Charaktere und ständig nur Alkohol…

    Erster Satz:

    Manchmal glaube ich, dass die Weißelche in jener Augustnacht gelauscht haben.

     

    Meine Erwartungen:

    Das Buch hörte sich nach einem tollen, lockerleichten Sommer-Liebesroman an. Daher habe ich mir ein leichtes, schönes Lesevergnügen erwartet.


    Das Cover:
    Das Cover ist nicht so unbedingt meines. Ich mag zwar die Farben sehr gerne. Aber ohne das Pärchen vorne drauf, würde es mir vielleicht besser gefallen, vielleicht einfach nur mit einem Strand oder Meer unten im Bild.

     

    Der Schreibstil:

    Emily Martins Schreibstil ist locker und lässt sich eigentlich relativ schnell lesen.

     

    Die Charaktere:
    Harper…oh mein Gott..es tut mir echt leid das sagen zu müssen aber..ich HASSE sie. Und zwar von vorne bis hinten. Sie ist so ein unfassbar anstrengender, nerviger Charakter. Sie säuft pausenlos, macht dann irgendeinen Scheiß, macht mit Typen rum, bereuts dann wieder und ist dabei auch noch mega unsympatisch. Ich war aber der Hälfte des Buches (wo man dann merkt, dass es die ganze Zeit so weitergeht) sowas von genervt von ihr. Und einerseits läuft sie ihrem Ex hinterher und wünscht sich ihn zurück, dann macht sie aber mit anderen rum und ist dann verwundert dass er abweisend ist.

     

    Declan..der war mir ehrlich gesagt total egal. Er war für mich nichts besonders – hatte nichts was besonders herausstach und man konnte als Leser nicht wirklich erkennen, warum er eben so toll ist wie Harper meint. Mir war einfach egal was mit ihm ist.

     

    Sadie..ist die schlechteste beste Freundin die man sich vorstellen kann. So eine abartige Ziege. Solche Leute sollten niemandes Freund sein. Sie war nie für Harper da, hat ihr nicht richtig zugehört und sie ständig überredet auf Parts zu gehen und sie dann alleine stehen lassen. Auf sie ist einfach kein Verlass – so ein mega schlechter Einfluss den die Frau ausübt.

     

    Meine Meinung:

    Die Grundidee für die Story fand ich eigentlich toll. Expärchen sieht sich nach langer Weile wieder und Gefühle kommen wieder auf. Eigentlich toll. Aber die Umsetzung war einfach…schlecht. Richtig schlecht. Wobei das nicht mal wirklich an der Geschichte selbst lag, sondern einfach zu 100 % an den Charakteren. Die waren einfach so extrem schlecht ausgearbeitet. Man sollte doch immer zusehen, dass selbst ein Charakter, der viele negative Eigenschaften hat, auch immer irgendwas positives und liebenswertes an sich hat. Etwas, was es dem Leser leichtmacht, den Charakter zu mögen. Aber Harper ist einfach rundum ein schlecht gestalteter Charakter ohne Rückgrat. Immer nervig, tut ständig irgendwelchen Mist, obwohl sie genau weiß dass das total dumm ist. Und Declan war mir wie gesagt voll egal. Es war mir egal ob er hier bleibt oder wieder weggeht. Es war mir egal ob er Harper zurücknehmen würde oder nicht. Ich hatte kein Mitleid mit ihm und auch keine Freude für ihn verspürt. Und Harpers beste Freundin hätte ich am liebsten so heftig geschlagen. Einfach unfassbar.

     

    Und damit das Buch perfekt ist, hat die Autorin natürlich noch eine schwere Erkrankung eingebaut die überhaupt nicht reingepasst hat. Es wirkte überzogen und erzwungen und Harper hat dann auch Dinge gemacht, bei denen ich sie am liebsten erwürgt hatte. Vielleicht war die Krankheit auch dazu gedacht, Harper etwas sympatischer zu machen was meiner Meinung nach nicht gelungen ist. Ich hatte ken Mitleid mit ihr. Eher mit ihrer Mutter, dass sie so eine schreckliche Tochter hat.

     

    Weiters ist das Buch auch relativ langweilig. Es ist kaum Handlung da und es passiert einfach nichts. Außer eine Party nach der anderen bei der Harper sich bis zur Besinnungslosigkeit betrinkt und auch mal Drogen nimmt.

     

    Das Buch verherrlicht irgendwie den Alkohol. Auch wenn nicht direkt gesagt wird, dass Alkohol gut ist, wird STÄNDIG welcher getrunken und auch wie penetrant Sadie mit dem ständigen saufen und Partymachen war. Echt übertrieben und in meinen Augen kein Buch für Jugendliche weil ich mir vorstellen kann, dass jüngere Jugendliche das auch noch cool finden dass es hier ständig ums Trinken geht und die das dann vielleicht auch noch nachmachen..Geht absolut gar nicht.

     

    Es tut mir wirklich leid, aber ich fand das Buch absolut schrecklich in jeder Hinsicht. Schlecht ausgearbeitete, oberflächliche und unsympatische Charaktere, keine Handlung, ständiges Gesaufe und erzwungen mitleiderregendes Drama… Daher meine ehrliche Bewertung von 1 Stern. Ich denke die Autorin sollte sich nächstes Mal länger mit den Charakteren beschäftigen damit das auch wirklich was wird.

     

    Fazit:

    Keine Handlung, furchtbare, nervige Charaktere und ständig nur Alkohol…

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    MadameLustigs avatar
    MadameLustigvor einem Jahr
    Selbst tolle Figuren können den Karren nicht immer aus dem Dreck ziehen

    Der Sommer, als du wiederkamst stand seit dem Tag auf meiner Wunschliste, an dem es mir bei einer Stöberrunde durch das Verlagsprogramm ins Auge gesprungen ist. Als der Erscheinungstermin dann irgendwann immer näher rückte, freute ich mich schon riesig auf die Lesestunden, die ich mit dieser Lektüre verbringen würde, ja, ich schaufelte mir sogar ein halbes Wochenende extra für die Geschichte frei. Und dann schließlich kam Tag X und alles war anders, als gedacht ..

    Worum geht es genau?
    Früher war Harper die Kapitänin der Schwimmmannschaft an ihrer Highschool und beliebt. Damals, vor dem Ereignis, das ihr einen neuen Stempel aufgedrückt hat und seit dem ihr Leben nur noch eine einzige Richtung kennt: den Bach runter. Insgeheim wünscht sie sich alles ungeschehen machen und ihr altes Leben wieder haben zu können, aber das geht nun mal nicht und so hat sie täglich mit den Konsequenzen ihrer Fehler zu kämpfen. Ihre Eltern vertrauen ihr nicht mehr, frühere Freunde meiden sie und auch ihre große Liebe ist nicht sonderlich gut auf sie zu sprechen. Gerne würde sie sich mit ihm aussprechen, doch bevor sie die Chance dazu hat, macht sie die Sache nur noch schlimmer ..

    Von Romantik keine Spur
    Der Sommer, als du wiederkamst ist das beste Beispiel dafür, dass Buchcover und Klappentext manchmal Erwartungen schüren, die nur minimal oder überhaupt nicht erfüllt werden. So dachte ich beispielsweise, dass ich irgendwo zwischen den Buchdeckeln auf ein wenig Liebesgesäusel, Zuckermomente und Romantik treffen würde, aber weit gefehlt. Vielmehr dreht sich hier alles um gewisse Ereignisse aus der Vergangenheit, die einer jungen Liebe ein jähes Ende gesetzt und Protagonistin Harper so verändert haben, dass ihr ihr eigenes Leben völlig entgleitet. Diesen Handlungsstrang fand ich, trotz der deprimierenden Grundstimmung, die damit einhergeht, tatsächlich sehr interessant und ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass ich meine große Freunde daran gehabt hätte, wäre ich nicht regelmäßig aus meinem Lesefluss gerissen worden.

    Hilfe, ich bin verwirrt!
    Ich gebe ja zu, manchmal brauche ich ein wenig länger, um in eine Geschichte reinzufinden. Das kann am Schreibstil liegen, an der Handlung, an einer Kombination aus beiden oder, weil mir einfach zu viele Fragezeichen im Kopf herumschwirren. Letzteres Problem begleitete mich dieses Mal für wirklich sehr lange Zeit. Plötzliche, nicht stilistisch hervorgehobene, Gedankensprünge in die Vergangenheit und Zeitangaben, zu vorerst rätselhaften Ereignissen, auf die die gesamte Geschichte aufbaut, brachten mich nicht nur immer wieder aus meinem Leserythmus, sondern verwirrten mich enorm. Zwar kam der große Aha-Momente dann irgendwann, aber zu dem Zeitpunkt war ich bereits so genervt, dass sich meine Freunde an dieser Geschichte einfach nicht mehr richtig einstellen wollte.

    Tolle Figuren allein reichen eben doch nicht
    Figuren hauchen einer Geschichte nicht nur Leben ein, sie schaffen es so manches Mal auch, das Ruder nochmal komplett herumzureißen und eine Lektüre mit wenig überzeugender Handlung zu einem kleinen Highlight zu machen. Manchmal. Für Der Sommer, als du wiederkamst hat es leider nicht ausgereicht, dass mir die Figuren wirklich Spaß gemacht haben. Dabei hätte ich es mir sehr gewünscht, denn sowohl die Situation von Harper inklusive ihrem eigenen inneren Zwiespalt, dem über die Stränge schlagen und der gleichzeitigen Sehnsucht nach Nähe und Geborgenheit als auch ihre krebskranke Mama und ihre Freunde haben die Geschichte jeder für sich auf ihre ganz eigene Art stark bereichert und verdient gehabt, dass ihre Figuren auch den angemessenen Rahmen bekommen. Doch leider hat es Frau Martin nicht geschafft, die vielversprechenden Ansätze so auszuarbeiten, dass sie den Figuren gerecht werden und mir als Leser Freude bereiten.

    Kurzum
    Ich hatte die Hoffnung, dass Der Sommer, als du wiederkamst die perfekte Sommerlektüre für mich werden würde. Dass mich ein wenig Liebesdrama, zum verlieben tolle Figuren und eine lebendige Atmosphäre einfangen und mir einige Stunden Lesevergnügen bereiten würden. Bekommen habe ich davon jedoch lediglich die tollen Figuren, die neben den für mich verwirrenden zeitlichen Abläufen nicht so glänzen konnten, wie sie es eigentlich gekonnt hätten. Das hat meinen Lesespaß leider nicht nur kurz, sondern tatsächlich über weite Teile der Geschichte getrübt, sodass ich tatsächlich froh war, als ich das Buch schließlich beenden konnte.

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    Regina_Kollovor einem Jahr
    Erlebe den Sommer

    Titel: Der Sommer als du wiederkamst

    Autorin:Emily Martin

    Genre: Jugendroman

    Erschienen: 07. Juli 2017

    Version: Taschenbuch, eBook

    Seiten:320

    Verlag: dtv Verlag


    Inhalt (übernommen):

    Ein einzigartiger Sommer

    Im Wegrennen und Verdrängen war die 17-jährige Harper schon immer gut. Deshalb hat sie sich auch von Declan getrennt, ihrem Kindheitsfreund und ihrer ersten Liebe, weil sie Angst hatte, dass sie eine Fernbeziehung nicht aushält. Und deshalb spricht sie im Moment auch fast gar nicht mit ihrer Mutter, die erfahren hat, dass sie Krebs hat. Nun kommt Declan für die Sommerferien aus dem Internat zurück. Und alles an ihm ist anders. Er ist größer, kräftiger und noch attraktiver. Harper muss schmerzlich feststellen, dass er für sie noch immer der Einzige ist. Aber Declan will nicht mehr mit ihr reden …



    Meine Meinung:

    Das Cover zeigt die zwei Protagonisten, Harper und Declan (Als ich das Buch gelesen habe, habe ich mir die Protagonisten jedoch anders vorgestellt). Das Cover versetzt den Leser durch die gewählten Farben in eine warme Sommerabendstimmung.


    Das Buch erzählt die Geschichte von Harper und Declan. Wie schwierig es nach einer Trennung und Funkstille werden kann. Im Buch sind immer wieder Rückblenden eingefügt und somit kommt auch sehr gut die Vorgeschichte der Beiden immer mehr zum Vorschein.


    Der Schreibstil von Emily Martin ist leicht und flüssig zu lesen. Auch sprachlich ist es für Jugendliche gut verständlich. Ich selbst habe für dieses Buch nicht lange gebraucht und war etwas traurig, das es so schnell vorbei war.


    Nur der Klappentext hat nach meiner Meinung nach nicht so sehr zum Buch gepasst. Der Klappentext an sich hat mich nicht so in den Bann gezogen, aber das Buch an sich absolut.



    Fazit:

    Das Buch hat mich absolut begeistert und ich habe es bestimmt nicht zum letzten Mal gelesen.

    Der Sommer als du wiederkamst bekommt 5 von 5 Büchersternen. Mehr Sterne kann man leider nicht vergeben sonst wären es bestimmt noch mehr geworden.


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    zauberblumes avatar
    zauberblumevor einem Jahr
    Nettes Jugendbuch

    "Der Sommer als die wiederkamst" aus der Feder der amerikanischen Autorin Emily Martin ein ein äußerst gelungener Debütroman im Bereich Jugendbuch.

    Unsere Protagonistin ist die 17jährige Harper. Im Verdrängen und Wegrennen ist sie gut, deshalb hat sie sich auch vor einem Jahr von ihrer großen Liebe Declan getrennt. Nach dem Tod seiner Mutter kam Declan aufs Internat. Und Harper hat nicht an das Funktionieren einer Fernbeziehung geglaubt, deshalb hat sie sich von Declan getrennt. Doch irgendwie hat Harper ihren Halt verloren, sie läuft wie ferngesteuert durchs Leben, von Party zu Party, trinkt zu viel und lässt sich mit anderen Jungs ein. Doch dann kommt Declan in den Sommerferien aus dem Internat zurück. Und plötzlich sieht Harper es ganz deutlich, Declan ist der einzige für sie, der einzige, dem sie vertrauen kann. Doch er will nichts mehr von ihr wissen......

    Ein wunderbares Jugendbuch, das auch mir Spaß zum Lesen gemacht hat. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Und ich glaube, dass die Geschichte bei Jugendlichen sehr gut ankommt. Die Protagonisten sind wunderbar beschrieben. Ich kann mir die 17jährige Harper sehr gut vorstellen. In diesem Alter ist alles sowie nicht so leicht. Und dann wird sie auch noch durch einen Schicksalsschlag innerhalb der Familie völlig aus dem Ruder geworfen. Aber Alkohol und Partys sind auch kein Lösung. Declan hat sich ja während der Zeit im Internat weiterentwickelt. Er ist ein attraktiver junger Mann geworden, das stellt jedoch nicht nur Harper fest. Doch wer weiß, was das Schicksal für sie bereit hält. Vielleicht gibt es ja doch eine Möglichkeit sich mit Declan zu versöhnen. Zu wünschen wäre es ihr.

    Eine herrliche unterhaltsame Geschichte, die mir vergnügliche Lesestunden beschert hat. Das Cover macht schon Hoffnung. Gerne vergebe ich für diesen gelungenen Debütroman 4 Sterne.

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    CallieWonderwoods avatar
    CallieWonderwoodvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leider enttäuschend, eine gute Idee, aber keine überzeugende Umsetzung. Die Protagonistin war oft nervig und insgesamt gab es kaum Handlung.
    Der Sommer, als du wiederkamst - Emily Martin

    Im Wegrennen und Verdrängen war die 17-jährige Harper schon immer gut. Deshalb hat sie sich auch von Declan getrennt, ihrem Kindheitsfreund und ihrer ersten Liebe, weil sie Angst hatte, dass sie eine Fernbeziehung nicht aushält. Und deshalb spricht sie im Moment auch fast gar nicht mit ihrer Mutter, die erfahren hat, dass sie Krebs hat. Nun kommt Declan für die Sommerferien aus dem Internat zurück. Und alles an ihm ist anders. Er ist größer, kräftiger und noch attraktiver. Harper muss schmerzlich feststellen, dass er für sie noch immer der Einzige ist. Aber Declan will nicht mehr mit ihr reden ...
    (Klappentext)


    Bei diesem Buch hatte ich mich auf eine schöne und süße Liebegeschichte über zweite Chancen gefreut.
    Am Anfang wusste ich noch nicht ganz, was ich von der Geschichte halten sollte, doch insgesamt konnte es mich leider nicht überzeugen.
    Der positivste Aspekt war für mich die Idee mit einer Liebe, die als Fernbeziehung nicht funktioniert und beide nach einem Jahr der Trennung immer noch Gefühle füreinander haben, aber alles kaputt ist.
    Zitat : "Wir werden nie wieder ein normales Gespräch führen können. Was von unserer Freundschaft noch übrig war, ist unwiederbringlich hinüber. Und alles, was darüber hinausgeht ... Tja. Es spielt keine Rolle, was ich mir in meiner Blödheit alles ausgemalt habe. Ob ich mich tief in meinem Inneren nach Declan verzehre."
    Nachdem sich Harper und Declan wieder begegnen, ist die Stimmung angespannt und Declan verhält sich eher abweisend gegenüber ihr.
    Was mich dann am meisten gestört hat, war die Protagonistin Harper und ihr Verhalten. Sie war mir überhaupt nicht sympathisch und nervig. Ihre Zeit verbringt sie hauptsächlich damit, viel Alkohol zu trinken, ständig auf Partys zu gehen, obwohl sie dazu gar keine Lust hat, nur um sich abzulenken. Ständig küsst sie einen anderen Jungen, den sie gar nicht mag und läuft vor ihren Ängsten und Problemen davon.
    Das ist ihr auch bewusst, aber zur gleichen Zeit gleichgültig. Ihr Denken darüber hat öfters genervt, einerseits will sie eine freundschaftliche Beziehung zu Declan aufbauen, aber in ihrem Verhalten ist überhaupt keine Entwicklung. Sie nimmt es einfach so hin und versucht gar nicht richtig etwas zu ändern.
    Bei Declan wusste ich gar nicht genau, was ich von ihm halten sollte. Er wirkte schwer durchschaubar und es war die meiste Zeit gar nicht zu erkennen, wie er überhaupt über Harper denkt. Es wäre schön gewesen, auch aus seiner Sicht zu lesen, um einen besseren Überblick über seine Gefühle zu haben.
    Der Schreibstil war okay und einfach zu lesen.
    Zitat : "Und für diesen Augenblick bin ich einfach nur ich und er ist Declan. Der Junge, mit dem ich zusammen aufgewachsen bin. Mein bester Freund. Aber viel zu schnell ist der Augenblick wieder vorbei und Declan ist weg. Und zurück bleibt eine schmerzvolle Leere [...]."
    Leider gibt es in dem Buch kaum Handlung, Harper ist auf Partys, besucht den Fotografie-Kurs und unternimmt Sachen mit Cory, Mackenzie, Gwen und Declan. Wobei immer wieder komische Situationen, Gespräche und Streits zwischen Harper und Declan entstehen, was auch für ihre gemeinsamen Freunde oft unangenehm ist. Die Handlung hat sich oft wiederholt, erst gegen Ende wurde es ein bisschen besser.

    Fazit :
    Leider enttäuschend, eine gute Idee, aber keine überzeugende Umsetzung. Die Protagonistin war oft nervig und insgesamt gab es kaum Handlung.

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    Brunhildis avatar
    Brunhildivor einem Jahr
    Kurzmeinung: ganz nett, aber einfach
    Eine ganz nette, aber sehr einfache Liebesgeschichte


    Meine Meinung:
    Auf Anhieb hat mir das Cover gefallen. Mit seinen warmen Farben hat es auf mich nach einer schönen Sommerlektüre ausgesehen. In meinen Augen harmoniert alles wunderschön zusammen.


    Der Schreibstil vom Emily Martin hat mir gut gefallen. Er ist modern, flüssig und leicht zu lesen, so dass es auch für jüngere Leser empfehlenswert ist.


    Die Protagonistin ist die 17-jährige Harper. Da das Buch in der Ich-Perspektive geschrieben ist, erfährt man alles über sie und ihre Gefühle. Man versteht, warum sie so handelt. Sie ist eine junge Frau, benimmt sich aber wie ein typischer Teenager. Oft ist sie auf Partys, trinkt Alkohol.
    Declan, der Junge, in den sie immer noch verliebt ist, ist in meinen Augen schon ein wenig untergegangen. Er taucht immer wieder auf und spielt auch eine wichtige Rolle. Man erfährt einiges über sein bisheriges Leben, aber dennoch blieb er für mich irgendwie blass.


    Die Autorin hat immer wieder Rückblicke in die Geschichte eingebaut, bei denen die Übergänge in die jetzige Zeit nicht immer gut verständlich waren. Oftmals habe ich den Sprung in das Hier und Jetzt nicht auf Anhieb erkannt.
    Die Handlung war ganz nett, aber leider nichts Besonderes. Es handelt sich hier um eine Liebesgeschichte, die recht vorhersehbar ist. Die Autorin hat versucht, durch die eingebaute Krebskrankheit der Mutter, eine ernste Thematik mit einzubauen. In meinen Augen ist dies aber nicht ganz gelungen, denn ich finde, dass sich dieses Thema nicht so gut in die Liebesgeschichte eingefügt hat.
    Was mich auch tierisch genervt hat war, dass alle Charaktere ständig ihre Augenbraue hochgezogen haben. Immer wieder wurde dies erwähnt.


    Ich würde dieses Buch wirklich eher jüngeren Leserinnen empfehlen.




    Fazit:
    "Der Sommer, als du wiederkamst" ist eine leichte Sommerlektüre, die eine recht vorhersehbare Liebesgeschichte beinhaltet. Das Buch weist in meinen Augen einige Schwächen auf, ist aber dennoch lesenswert. Ich würde es allerdings einer jüngeren Zielgruppe empfehlen.


    3/5 Punkte
    (Gut!)


    Vielen Dank an dtv zur Bereitstellung eines Rezensionsexemplares!

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    weinlachgummis avatar
    weinlachgummivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leider abgebrochen.
    Der Sommer, als du wiederkamst

    Der Sommer, als du wiederkamst  hörte sich für mich nach einer schönen sommerlichen Lektüre an. Ich habe nichts so tief schöpfendes erwartet, einfach eine lockere Unterhaltung. Doch nach 150 Seiten habe ich das Buch abgebrochen und dann nur noch quer gelesen. Meine Rezension bezieht sich also nur auf die ersten 150 Seiten bzw. den Eindruck, den ich dadurch gewonnen habe.

    Der Einstieg in das Buch gefiel mir noch gut. Ich habe mich gefragt, was damals passiert ist. Wieso Harper den Kontakt zu ihrem Freund Declan abgebrochen hat. Dieser ist nämlich weggezogen und dann ist der Kontakt abgebrochen. Harper hatte auch mal ziemlichen Mist gebaut. Ich persönlich fand es nicht so schlimm. Also nicht wirklich klug, aber he sie ist ein Teenager. Wäre sie ein Junge, würde Mann ihr vermutlich insgeheim auf die Schulter klopfen und sagen, gut gemacht.  Es nervt mich leider, wenn Szenen in Jugendbüchern überdramatisiert werden. Vielleicht habe ich, was Jugendliche Dummheiten angeht, auch einfach eine hohe Toleranz schwelle. Und dann noch das Thema Krebs. Hier kam es mir so vor, als wollte die Autorin dem Buch damit mehr Drama und Tiefe geben. Dies wirkte auf mich aber aufgesetzt.

    Die Charaktere konnten mich leider auch nicht überzeugen. Am Anfang dachte ich noch, ok passt. Aber nachdem sie immer weiter blass blieben, reizte mich die Geschichte nur noch kaum. Ein Buch lebt für mich durch die Charaktere und die Story. Und beides konnte mich hier nicht überzeugen. Die Story war für mich einfach nichtssagend. Es passierte nicht wirklich viel, habe nach den 150 Seiten ja noch das Buch quer gelesen und auch da ist mir nichts wirklich Spannendes ins Auge geflogen. Dies ist aber natürlich auch Geschmackssache. Ich glaube auch, dass das Buch jemanden mit 15 oder 17 Jahren viel besser als mir gefallen würde. Ich konnte das Verhalten von Harper nämlich oft einfach nicht verstehen, vielleicht bin ich dazu schon zu alt dafür.

    Mein Fazit:
    Eher für eine jüngere Zielgruppe geeignet. Für mich war Harpers Verhalten oft nicht nachvollziehbar und nervig. Die Story war nicht wirklich vorhanden, es passierte kaum etwas außer Partys. Nach 150 Seiten habe ich das Buch abgebrochen und nur noch quer gelesen. Aber auch da ist mit nichts spannendes ins Auge gesprungen. 2 Weingummis gibt es, weil das Buch an sich nicht schlecht ist. Der Schreibstil ist einfach, aber nicht zum wegrennen und die Charaktere können bestimmt auch den ein oder anderen überzeugen. Deswegen erschien mir nur ein Weingummi als zu hart, trotz Abbruch.

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    Little-Cats avatar
    Little-Catvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr emotional, ich musste mehrmal schlucken...
    Hat mich zum weinen gebracht!

    Rezension zu dem Buch

    „Der Sommer, als Du wiederkamst“ von Emily Martin


    Buchdetails

    Erscheinungsdatum Erstausgabe : 07.07.2017

    Aktuelle Ausgabe : 07.07.2017

    Verlag : dtv Verlagsgesellschaft

    ISBN: 9783423740289

    Flexibler Einband 320 Seiten

    Sprache: Deutsch


    Zur Autorin:

    Emily Martin, aufgewachsen in Detroit, Michigan, besuchte die Universität in North Carolina, wo sie sich in Kartoffelpuffer aus Süßkartoffeln und frittierte Essiggurken verliebte und in den jungen Mann, der später ihr Ehemann werden sollte. Emily Martin lebt heute in Boston. ›Der Sommer, als du wiederkamst‹ ist ihr Debüt.

    Quelle: dtv Verlag


    Zum Inhalt:

    Declan ist wieder da. Für die Sommerferien ist er aus dem Internat gekommen. So viel ist passiert, die Stimmung zwischen Ihnen ist angespannt. Harper weiß das Sie sich verändert hat und in der Zeit seitdem Sie getrennt waren hat Sie ein Fehler nach dem anderen gemacht. Gibt es für Harper und Declan noch eine Chance?


    Meine Meinung:

    Das Cover ist gut gelungen und passt zu einer Sommer Romanze. Ich habe eigentlich nicht viel erwartet von diesem Buch, dachte mir ich lese es mal so zwischendurch. Aber es hat mich mehr als nur einmal zum weinen gebracht.

    Der Schreibstil war etwas durch wachsen. Eigentlich mochte ich die Art zu schreiben von der Autorin. Aber immer wieder gab es Rückblenden im Buch die mich total verwirrten. Ich war mir nicht sicher ob es gerade die aktuelle Story ist oder etwas von früher. Das war oft schwer zu erkennen.

    Die Handlung drehte sich gerade in der Mitte der Geschichte, leider oft im Kreis. Es war immer das gleiche. Harper betrinkt sich und gibt sich die Kante und dann rettet sie einer Ihrer Freunde. Das war etwas fade und ich hatte das Gefühl es geht nicht richtig voran.

    Emotional wurde es im Buch wenn es um Ihre Mutter ging die Krebs hatte. Hier brachte mich das Buch an mehreren Stellen zum weinen und ich hätte mir gewünscht das dieser Teil der Geschichte ein richtiges Ende hätte. Leider erfährt der Leser nicht wie es ausgeht mit der Mutter. Diese emotionalen Stellen fand ich besonders gut geschrieben und konnten mich richtig überzeugen.

    Die Charaktere waren sehr unterschiedlich. Bis auf Harper fand ich allesamt sehr authentisch. Mit Harper wurde ich nicht recht warm und insgesamt war sie mir zu schwammig. Es war einfach keine klare Linie zu erkennen.


    Mein Fazit:

    Ich finde dieses Buch sehr schwer zu bewerten. Die Geschichte an sich dreht sich im Kreis und nichts besonderes. Aber die Krebsgeschichte die eher am Rande läuft hat es echt in sich und konnte mich völlig mitreißen. Ich bin hin und hergerissen und entscheide mich für 4 von 5 Sternen, da ich finde das die positiven Punkte überwiegen.




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    Jennis-Lesewelts avatar
    Jennis-Leseweltvor einem Jahr
    leider nicht mein Fall

    Mich hat das Buch direkt angesprochen, als ich es in der Verlagsvorschau entdeckt habe. Ich hatte Lust auf ein schönes Sommerbuch und da kam mir dieses gerade richtig. Ich bedanke mich an dieser Stelle beim Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars.

     Leider war dieses Buch für mich eher eine Enttäuschung. Die Protagonistin Harper war mir total unsympatisch. Ich konnte ihr Verhalten überhaupt nicht nachvollziehen. Es geht schon damit los, dass ich nicht verstehen konnte, warum sie sich eigentlich von Declan getrennt hat. Sie sagt, weil sie Angst hatte, ihn durch eine Fernbeziehung zu verlieren, da macht sie lieber gleich mit ihm Schluss, obwohl sie ihn noch liebt. Für mich war das komplett unverständlich und auf dieser Tatsache baut ja die gesamte Geschichte auf.

    Es gab eigentlich kaum eine richtige Handlung. Der Großteil der Geschichte besteht daraus, dass Harper auf irgendwelche Partys geht und sich dort betrinkt. Mit den anderen Charakteren, auch mit Declan, konnte ich nichts anfangen. Ich fand keinen von ihnen sympatisch und man erfährt auch nicht viel über sie.

    Neben dem Beziehungsdrama spielt hier auch noch das Thema Krebs eine Rolle. Harpers Mutter hat Krebs, allerdings hatte ich das Gefühl, dass die Autorin das nur eingebaut hat, um irgendwie noch ein bisschen mehr Drama mit in die Geschichte einzubauen, denn eigentlich wird die Krankheitsgeschichte der Mutter nur am Rande erwähnt und nicht weiter ausgebaut.

     Die Liebesgeschichte hat mich nicht berührt. Die Beziehung zwischen Harper und Declan konnte mich bis zum Ende hin leider nicht begeistern. Ich konnte nicht nachvollziehen, warum sie überhaupt erst auseinander gehen mussten und mir hat leider komplett die Chemie zwischen den beiden gefehlt.

    Insgesamt war "Der Sommer, als du wiederkamst" für mich leider eher eine Enttäuschung. Es gab für mich zu viel unnötiges Drama und keine richtige Handlung. Auch mit den Charakteren konnte ich mich nicht anfreunden. Der Schreibstil hat mir ganz gut gefallen, aber alles in allem habe ich mir doch viel mehr von der Geschichte erhofft.

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