[ THE FARM BY MCKAY, EMILY](AUTHOR)PAPERBACK

von Emily McKay 
4,0 Sterne bei2 Bewertungen
[ THE FARM BY MCKAY, EMILY](AUTHOR)PAPERBACK
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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B00BO9VHQW
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Penguin Books Ltd
Erscheinungsdatum:14.02.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    oszillierens avatar
    oszillierenvor 4 Jahren
    "The Farm" will vergeblich mit Hunger Games & Co. mithalten, trotzdem ganz OK

    Ein mittelmäßiges Buch mit banalem Schreibstil, flachen Charakteren und einigen Unstimmigkeiten. Die Nebenfiguren sind viel interessanter als die beiden Protagonisten. Spannung kam für mich erst in den letzten 150 Seiten auf, da dann aber so richtig.

     

    Kurz zur Handlung:

    Ein Virus hat einen Teil der USA in zombiehafte Vampire (genannt „Ticks“) verwandelt, die ganze Landstriche terrorisieren. Teenagerblut mögen sie besonders gerne. Zwischen Menschen und Ticks gibt es ein Abkommen: In sogenannten Farmen dürfen Teenager in Sicherheit leben, bekommen im Austausch dafür jedoch täglich Blut abgezapft und werden wie Sträflinge festgehalten. Was passiert, wenn die Jugendlichen 18 Jahre alt (und damit für die Ticks unattraktiv)  werden, weiß man nicht genau, es ist jedoch ganz sicher nichts Gutes. Dieser drohende Geburtstag rückt für die Zwillingsschwestern Lily und Mel (die autistisch ist) immer näher. Lily will nicht warten, bis sie vielleicht wie ein Lamm zur Schlachtbank geführt werden und schmiedet einen Fluchtplan. Plötzlich taucht auf der Farm ein Junge namens Carter auf. Vor dem Ausbruch des Tick-Virus war Lily heftig in ihn verknallt, während er sie anscheinend nie beachtet hatte. Wieso interessiert er sich also jetzt so sehr für Lily und Mel? Wieso riskiert er selbst Kopf und Kragen, um die beiden aus der Farm herauszuschaffen? Und welchen Plan verfolgt der böse Direktor der Farm?

    Die erste Hälfte des Buches besteht aus Psycho-Spielchen und viel unnötigem Geplänkel; ein Drittel des Buches könnte man alleine deswegen streichen. Lily weiß nicht, ob sie Carter vertrauen kann. Eigentlich ist sie ja noch in ihn verliebt, und wie er mit ihrer autistischen Schwester umgeht, ist einfach toll. Andererseits scheint er es mit der Wahrheit nicht ganz genau zu nehmen und attackiert sie einmal sogar körperlich. Ihre Hormone gehen mit ihr einfach durch und das fand ich unglaublich langweilig und banal zu lesen. Was sich liebt, das neckt sich, okay, aber in einem dystopischen Roman über Vampirzombies hätte ich mir etwas weniger langweiliges Gezicke gewünscht.

    Weder Carter noch Lily konnten mich als Charaktere überzeugen. Nach dem verkehrten Motto „telling statt showing“ wird immer wieder betont, wie clever Lily doch sei; sie selbst bezeichnet sich auch als Geek. Davon merkt man aber nicht viel, da sie im Vergleich zu Carter (der früher als arroganter, reicher Bad Boy galt und jetzt wie der nette, aber waffengeile, Junge von Nebenan rüberkommt) immer hilflos wirkt, und das nicht nur körperlich, sondern auch intellektuell. Das war einfach unstimmig.

    Die Nebencharaktere fand ich da schon besser. Die autistische Mel hat ihre ganz eigene Art zu kommunizieren, ist ein musikalisches Genie und scheint mehr über die Welt und die Menschen um sich wahrzunehmen, als ihre Schwester und alle anderen. Manche Kapitel werden aus ihrer Sicht erzählt und bringen Spannung in die Handlung, da man sie nicht ganz versteht, jedoch herausliest,  das noch so einige Geheimnisse aufgedeckt werden müssen.

    Mein Lieblingscharakter von „The Farm“ ist Sebastian. Ein Vampir. Aber keine Angst, kein böser Tick, sondern ein „richtiger“ Vampir wie man ihn aus der klassischen Literatur kennt. Er ernährt sich zwar gern von menschlichem Blut, kämpft aber auf der Seite der Menschen gegen die hirnlosen, animalischen Ticks--und den, der hinter der Verbreitung des Virus steckt. Sebastian ist sarkastisch, elegant, intelligent, gut aussehend und diszipliniert. Er weiß viel mehr, als er sagt, wirkt geheimnisvoll—und ist einfach toll. ;-) 

    Seine großen Auftritte hat er erst später im Buch, wo endlich einmal das passiert, worauf ich während den ersten 250 Seiten gewartet hatte:  Action und eine Begegnung mit den Ticks. „Begegnung“ bedeutet in diesem Fall natürlich „Kampf“, „Flucht“ und „Verfolgungsjagd. Endlich hatte ich Spaß beim Lesen und verschlang die letzte Hälfte des Buches in wenigen Stunden. Der Schluss ist intensiv, überraschend und schockierend. Ich hatte „The Farm“ wirklich schon als unlogischen Trash abgehakt, kann jetzt aber doch sagen, dass mich die Story fasziniert. Momentan lese ich schon den zweiten Band, der allerdings auch schwach anfängt … aber das gehört nicht hierhin.

     

    Fazit: Einiges an der Story bleibt für mich unausgegoren oder einfach unlogisch.  Man hat es hier nicht mit einer Perle der Weltliteratur zu tun. Die zunehmend dramatischer werdende Handlung hat mich letztendlich aber wenigstens über die nervigen Hauptcharaktere hinweggetröstet. Das spannende, offene Ende hat mir Lust auf mehr gemacht. Es steckt viel Potential in der Geschichte, hoffentlich macht die Autorin in Band 2 („The Lair“) noch mehr daraus.

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    LenaMis avatar
    LenaMivor 5 Jahren

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