Emily Nagoski Komm, wie du willst

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Inhaltsangabe zu „Komm, wie du willst“ von Emily Nagoski

Sex ist dann erfüllend, wenn wir unseren Körper kennen und wissen, was wir wollen. Emily Nagoski hilft mit so verständlichen wie verblüffenden Erklärungen auf Basis neuester wissenschaftlicher Studien, wie wir unseren Körper endlich verstehen lernen. Denn anders als bei Männern sind bei Frauen die anatomischen Unterschiede sehr viel größer jede Frau empfindet anders und reagiert individuell auf sexuelle Reize. Und Sex hat immer einen Kontext: Alltag, Probleme, Stress spielen eine Rolle, wenn es um Erregung, Lust und Orgasmus geht. Mit diesem Buch findet jede Frau zu ihrer eigenen Sexualität, mit der sie sich wohl fühlt und sich identifizieren kann. So wird Sex zum wahren Vergnügen!

Sollte jede Frau lesen - und auch jeder Mann!

— Donata
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  • Umfassend, sachlich und sehr verständlich erläutert

    Komm, wie du willst
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    09. June 2015 um 13:39

    Umfassend, sachlich und sehr verständlich erläutert Nicht wenige Frauen haben in der ein oder anderen Form Schwierigkeiten mit der Sexualität.. Und ebenso viele Ratgeber und fundierte wissenschaftliche Bücher lassen sich zum Thema bereist finden. Auch Emily Nagoski erfindet letztendlich das Rad nicht neu, was die weibliche Annäherung zum eigenen Körper und die verschiedenen Ausdrucksformen und Schwierigkeiten im Blick auf die weibliche Sexualität angeht. Doch sehr entlastend und damit den Kopf frei machend für die weitere Lektüre lesen sich zunächst ihre grundlegenden Feststellungen. Verständlich und nachvollziehbar entfaltet sich auf diesen Grundlagen dann ihre systematische Herangehensweise, das „Gaspedal“ mehr und mehr betätigten zu können und die „Bremse im Kopf“ demgegenüber mehr und mehr lösen zu können, bis diese vielleicht gar keine hinderliche Rolle im sexuellen Erleben mehr spielt. „Wenn wir diese simple, tiefgreifende Idee akzeptieren – die gleiche Teile (alle Geschlechtsteile dieser Welt bestehen aus den gleichen Teilen – nur anders und individuell verschieden zusammengesetzt) in unterschiedlicher Weise zusammensetzt – beantwortet das eine ständig gestellte Frage: Ist die Sexualität von Männern und Frauen gleich oder unterschiedlich?“ Und die Antwort der Autorin ist „Ja“. Beides gilt und beides ist zu beachten. Wie das gilt, was das bedeutet, das erläutert Nagoski breit, sachlich argumentiert, immer wieder auf vielfache persönliche Beispiele zurückgreifend und einsichtig formuliert in diesem Buch. Wobei ihr System von „Gas und Bremse“ überaus einleuchtet, denn jedem Leser dürfte klar sein, dass je mehr das Gaspedal betätigt wird, desto freier die Lust fließen kann und je mehr Faktoren, oft auch unbewusst, „auf die Bremse treten“ oder diese erst gar nicht loslassen, desto weniger erfüllend, offen und frei wird das sexuelle erleben. Und zudem gilt, dass Nakoski nicht bei der reinen Theorie stehen bleibt, nicht nur dem Verstand des Lesers Zusammenhänge verständlich erläutert, sondern immer wieder (und gerade im Anhang des Buches) ebenso ruhig und unaufdringlich Anleitungen zum „selbst Hand anlegen“ vermittelt. Was motiviert zu einem Erproben? Welche Ziele sollten gesetzt werden? „Das Ziel ist Lust, nicht der Orgasmus“ (der kommt von selbst, wenn die Lust am Erleben mehr und mehr in den Vordergrund treten darf und mittels der Übungen mehr und fühlbaren Raum erhält). Nicht immer liest sich das Buch leicht und flüssig, manches muss der Leser, die Leserin mehrfach in Ruhe noch einmal anlesen, um genau zu verstehen, was Nagoski meint. In sich aber bietet die Autorin eine in sich schlüssige Betrachtung fast der gesamten, vielfachen weiblichen Sexualität und macht in Theorie und Praxis der Leserin Mut, ihren ganz individuellen Weg darin gehen zu dürfen, gehen zu wollen und gehen zu können. Mit, wie erwähnt, nicht durchweg bahnbrechend neuen Erkenntnissen, aber einer sinnvollen Strukturierung und einer zugewandten Art und Weise, mittels derer die Inhalte gut angenommen werden können.

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