Emily Rudolf

 3,8 Sterne bei 565 Bewertungen

Lebenslauf

Emily Rudolf ist SPIEGEL-Bestseller-Autorin und eine große Stimme der deutschen Psychospannung. In ihren Thrillern lotet sie aus, wie menschliche Emotionen tödlich eskalieren können. Mit faszinierenden Schauplätzen, raffinierten Plots und psychologisch bis in die Tiefe austarierten Figuren begeistert sie deutsche und internationale Leser:innen. Die Autorin, Jahrgang 1998, wuchs in der Nähe von Leipzig auf, veröffentlichte neben Studium und Job ihre ersten Bücher und machte dann ihre Leidenschaft zum Beruf. Emily Rudolf lebt und schreibt derzeit in Nürnberg.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job. Oder? (ISBN: 9783651025165)

Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job. Oder?

(1)
Erscheint am 26.01.2026 als Taschenbuch bei FISCHER Scherz.

Alle Bücher von Emily Rudolf

Cover des Buches Die Auszeit (ISBN: 9783651001282)

Die Auszeit

(246)
Erschienen am 13.03.2024
Cover des Buches Die Auszeit (ISBN: B0CQKK3QHP)

Die Auszeit

(23)
Erschienen am 13.03.2024

Neue Rezensionen zu Emily Rudolf

Was ist mit Maria passiert?

Was mir an dem Buch sehr gefallen hat: Es hat mich eigentlich sofort in seinen Bann gezogen. Denn es ist sehr gut geschrieben, wird nicht langweilig, denn immer wieder wartet eine andere Wendung auf den Leser. Ich muss allerdings sagen, dass ich von Anfang an eine Ahnung hatte, warum Kiano so wütend ist. Natürlich will man den Leser erst in die eine Richtung lenken, aber es wurde für mich ziemlich schnell klar, dass es in eine andere Richtung geht.

 

Das Buch ist aus fünf Sichten geschrieben, also alle fünf „Freunde“ kommen zu Wort und es springt immer wieder zwischen Gegenwart (beim Krimidinner) und Vergangenheit (beim Festival). Dabei sind die Sichten aus der jeweiligen Ich-Perspektive geschrieben. Ich bin kein Fan von dieser. Klar, man kam insbesondere hier den Figuren sehr nah und hat ihre jeweiligen Emotionen, von denen es sehr viele gab, direkt gespürt. Aber es hat ein komisches Geschmäckle hinterlassen, wenn die Figuren gelogen haben. Das können sie ja den anderen weiß machen, aber nicht sich selbst, wenn sie wissen, dass sie lügen. Sie reden sich zwar gern ein und biegen sich die Wahrheit, wie sie diese gern haben wollen, aber es bleibt ja eine Lüge.

Was mich auch zu den Figuren bringt…

 

Meine Güte, wenn man solche Freunde hat, braucht man auch keine Feinde mehr. Da frage ich mich, ob die jemals wirklich Freunde waren? Schon in der Vergangenheit waren Einzelne von denen sehr ekelhaft und in der Gegenwart hat sich das nicht viel gebessert.

Zudem, wenn man nur wegen Alkohol, Drogen und Sex zusammenkommt, weiß ich ja nicht, ob das so gesunde Freundschaften sind. Das war teilweise eine Welt, die so weit von meiner Realität weg war, dass ich das zwar fasziniert gelesen habe, aber es nicht nachvollziehen konnte.

Schon allein bei Tristan hätten bei mir so die Alarmglocken gebimmelt, dass ganz weit von den wegwollen würde. Auch Jonathan war das wohl nicht viel besser, aber der hat das wenigstens nicht so raushängen lassen wie Tristan.

Was die Autoren bei diesem Punkt auch gut kannte und warum ich ihren Schreibstil gut fand, dass sie die verschiedenen Perspektiven unterschiedlich klingen ließ. Man hat schon deutlich gemerkt, wann man welche Sicht liest, ohne den Namen lesen zu müssen. Gerade Tristans Sicht war so ekelhaft, den seine selbstgefällige Art, obwohl er doch nur ein armes Würstchen war… boah ne. Da frage ich, wie man es mit dem fünf Minuten aushält.

 

Zum Ende hin wurde es dann noch einmal sehr dramatisch und es kam eine Wendung nach der anderen. Es hat mir gut gefallen, auch wenn ich schon eine Ahnung hatte, wann die Autorin mich in die Irre führen wollte.

 

Fazit: Schreibstil und Spannung haben mir sehr gefallen. Es hatte einen hohen Unterhaltungswert. Ich hatte befürchtet, dass es durch die Rollen bei dem Krimidinner verwirrend werde könnte, weil ja alle fünf Figuren nochmal neue Namen hatten. Aber am Ende war das erstens nicht so relevant und zweitens spielte es ab einen gewissen Punkt gar keine Rolle mehr, weil diese sich lieber auf reale Ereignisse konzentriert haben. Die Figuren fand ich sehr schwierig und ihre Welt mit Alkohol und Drogen so fernab meiner Realität, dass ich es nur so hinnehmen konnte. Teilweise war mir das Buch zu vorhersehbar und am Ende wurde es ziemlich wild. Insgesamt aber ein gutes Buch, was von mir 4 Sterne bekommt.

ein Trip in die Vergangenheit

Das Cover hat mich angesprochen, und da ich Geschichten in Freundesgruppen immer interessant finde, habe ich einfach mal angefangen.

Die Idee ein Verschwinden aus der Vergangenheit mit einem Krimidinner zu verbinden war wirklich gut und auch die Umsetzung der Autorin ist gelungen.

Am Anfang fand ich einzig die Zuordnung von jetzt und Vergangenheit, der Personen damals und heute und der Spielcharaktere etwas verwirrend. Dadurch hat es ein wenig gedauert bis ich in die Geschichte reingekommen bin und deswegen auch nur 4 Sterne.

Ansonsten fand ich die Handlungen der Charaktere so weit nachvollziehbar und auch die Story an sich top!

Absolut bombastisch

DAS DINNER ist für mich ein echtes Highlight und gehört definitiv zu den Büchern, die man kaum aus der Hand legen kann. Von der ersten Seite an entfaltet sich eine fesselnde, vielschichtige Geschichte, die bis zum Schluss nichts von ihrer Spannung verliert.


Besonders gelungen ist der Aufbau: Die Handlung dreht sich um fünf Freunde, die gemeinsam ein Krimi-Dinner spielen – und dieses Spiel spiegelt auf eindrucksvolle Weise ihre eigene Vergangenheit wider. Anfangs wirken die vielen Namen der Spielcharaktere noch herausfordernd, doch schnell merkt man, wie clever sie an die realen Figuren angelehnt sind. Dadurch entsteht ein faszinierendes Geflecht aus Rollen, Identitäten und Hinweisen, das zum Mitdenken einlädt.


Die wechselnden Perspektiven in jedem Kapitel sind ein herausragendes Element. Sie ermöglichen nicht nur einen tiefen Einblick in die Gedankenwelt der einzelnen Charaktere, sondern machen die Geschichte emotional greifbar und unglaublich dynamisch. Jede Figur ist sorgfältig ausgearbeitet, und man spürt, wie viel Wert auf Persönlichkeit, Beziehungen und Spannungsaufbau gelegt wurde.


Der Schreibstil ist mitreißend, atmosphärisch und präzise – perfekt, um sich vollständig in die Handlung hineinziehen zu lassen. Die Storyline ist kunstvoll verwoben, die Verknüpfungen zwischen Gegenwart und Spiel sind brillant umgesetzt, und die vielen kleinen Hinweise laden dazu ein, eigene Theorien zu entwickeln.


Der Plottwist am Ende ist schlicht überwältigend: überraschend, schockierend und absolut verdient. Genau so fühlt sich ein perfekter Spannungsbogen an.


Für mich ist DAS DINNER ein rundum gelungenes, packendes und meisterhaft konstruiertes Buch. 5 von 5 Sternen – uneingeschränkte Empfehlung.

Gespräche aus der Community

Vor fünf Jahren verschwand Maria spurlos. Als sich ihre fünf Freund*innen zu einem Krimi-Dinner wiedersehen, drohen lang gehütete Geheimnisse ans Licht zu kommen. Ist Maria noch am Leben? Oder sitzt etwa ein Mörder mit am Tisch? 
Atemlose Locked-Room-Spannung mit unerwarteten Twists: Der neue Thriller von Emily Rudolf um ein perfides Krimi-Dinner ist unser neues Crime Club Highlight.

2.518 BeiträgeVerlosung beendet
Reinschis avatar
Letzter Beitrag von  Reinschi

Das Ende hätte ich nicht erwartet. Hätte gern gewusst, wie sich jetzt Lotta verhält. Sehr gruselig, wie grauenhaft und brutal ein Mensch sein kann.

Das Buch war leider nicht mein Geschmack. Mir fehlte die Spannung. Es gab zu viele Wiederholungen und viele Szenen waren zu lang.

Meine Rezension folgt.


Zusätzliche Informationen

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Community-Statistik

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auf 95 Merkzettel

von 8 Leser*innen aktuell gelesen

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