Emily St. John Mandel Das Licht der letzten Tage

(9)

Lovelybooks Bewertung

  • 9 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(5)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Das Licht der letzten Tage“ von Emily St. John Mandel

Der berühmte Schauspieler Arthur stirbt während einer Theateraufführung von König Lear. Die achtjährige Kirsten wird Zeugin. Noch in derselben Nacht führt der Ausbruch einer Pandemie zum Ende der bisherigen Welt. 15 Jahre später: Nur wenige haben die Katastrophe überlebt, unter ihnen Kirsten, die sich einer umherziehenden Shakespeare-Gruppe angeschlossen hat. Immer mehr Fäden verbinden die alte mit der neuen Welt, in der nichts mehr ist, wie es war – außer der Hoffnung auf ein Weiter.

Ein Hin- und Her- Gehopse in der Zeit ... so wirklich spannend fand ich die Umsetzung nicht, da wäre doch wirklich mehr drin gewesen!

— Bücherwurm
Bücherwurm

Eher ein Psycho-Drama als eine Dystopie. Mein Fall war es nicht. 2,5 Sterne

— Bella233
Bella233

Ein gefühlvoller, stellenweise sehr intensiver Roman, der zum Nachdenken u. Reflektieren anregt. Besonders auch in seiner poetischen Sprache

— chuma
chuma

Nicht schlecht, aber auch nicht überwältigend. Liest sich aber sehr leicht und schnell.

— Rainebow
Rainebow

Die meiste Zeit sehr fesselnd und toll erzählt, mit ein paar Längen.

— Code-between-lines
Code-between-lines

Stöbern in Romane

Heimkehren

Intensiver Roman, der eine Familie über mehrere Generationen hinweg verfolgt

lizlemon

Durch alle Zeiten

Sehr spannend und bewegend

silvia1981

Dann schlaf auch du

Wem kann man seine Kinder anvertrauen?

silvia1981

Wie man es vermasselt

Frisch, jung und intelligent... ein absolutes Wahnsinns-Buch!

Tigerkatzi

Und jetzt auch noch Liebe

Turbulente Liebeskomödie mit sehr skurrilen Charakteren, um eine junge Frau, die durch eine ungewollte Schwangerschaft erwachsen wird.

schnaeppchenjaegerin

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Nicht das, was man bei einer Dystopie erwartet

    Das Licht der letzten Tage
    Buchbahnhof

    Buchbahnhof

    27. September 2015 um 17:20

    Dieses Buch war völlig anders, als ich es erwartet habe. Eine Dystopie, so wie man sie normalerweise kennt, ist dies wirklich nicht. Es wird die Geschichte in mehreren Handlungssträngen erzählt. Immer wieder wechselt die Perspektive und wir befinden uns bei einer reisenden Schauspielertruppe (die fahrende Symphonie) nach der großen Epidemie und dann wieder sind wir bei Personen vor der großen Epidemie. Ich fand dieses hin und her zunächst sehr verwirrend, da sich mir der Zusammenhang nicht wirklich erschloss. Aber, die Fäden laufen alle nach und nach zusammen und dann lösen sich die Fragezeichen im Kopf auf. Ganz kurz erst noch zu der Sprecherin, Stephanie Kellner. Ich empfand ihre Stimme als sehr angenehm. Sie schafft mit ihrer Art zu lesen genau die richtige Atmosphäre für dieses großartige Werk. Der chronologische Erzählstrang des Romans ist die Zeit nach der Epidemie und die fahrende Symphonie. Von der fahrenden Symphonie aus springen wir immer wieder zu verschiedenen Personen in der Vergangenheit und erfahren mehr über sie. In der Vergangenheit ist die Person, um die alles kreist, der Theaterschauspieler Arthur Leander. Er ist derjenige, um den alle anderen Figuren kreisen, sei es eine seiner Frauen, sei es ein Journalist und späterer Rettungssanitäter, der Arthur mehrmals getroffen hat, sei es sein Sohn. Sie alle überleben die Epidemie und leben ihr Leben auf die eine oder andere Art weiter. Die große Frage dieses Romans ist für mich: Was genau macht das Leben eigentlich aus. Immer wieder wird die These aufgeworfen, dass es nicht reicht, einfach zu leben. Aber, vielleicht reicht genau das doch. Brauchen wir die Errungenschaften der modernen Zivilisation eigentlich? Der Roman wirft viele Fragen auf, aber die Antworten werden nicht vorgegeben. Diese Antworten muss jeder Leser für sich selbst finden. Beeindruckt hat mich, dass die Autorin es geschafft hat, ihre vielen verschiedenen Handlungsstränge in der Hanf zu behalten und keine Plotlöcher oder offenen Enden zurückgeblieben sind. Wer dieses Buch zur Hand nimmt und einen dystopischen Roman mit viel Action erwartet wird enttäuscht sein. Vielmehr bekommt man ein Werk, welches sehr tiefgründig und einfühlsam das Leben selbst beleuchtet. Von mir gibt es 4 Sterne.

    Mehr