Cat & Cole: Die letzte Generation

von Emily Suvada 
4,6 Sterne bei173 Bewertungen
Cat & Cole: Die letzte Generation
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (158):
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Das Buch konnte mich mit seinen Details auf ganzer Linie überzeugen.

Kritisch (3):
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Toller Anfang aber dann schwache Entwicklung...

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Inhaltsangabe zu "Cat & Cole: Die letzte Generation"

1 Milliarde Leben am Abgrund. 2 Menschen, die sie retten können. 1 Geheimnis, versteckt in ihrer DNA.
Krankheiten, Schönheitsmakel, körperliche Einschränkungen: von der Erde gelöscht! Mensch und Technik sind verschmolzen, jeder trägt ein Panel in sich, das den eigenen Körper perfektioniert. Fast! Eine mörderische Seuche ist ausgebrochen, und nur eine einzige Person auf der Welt ist fähig, den Impfstoff zu entschlüsseln – Catarina Agatta. Gemeinsam mit Cole, dessen Körper gentechnisch verändert wurde, kommt die geniale Hackerin Cat einer Wahrheit näher, die grausamer ist als jedes tödliche Virus!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783522505598
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Erscheinungsdatum:19.06.2018

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Rezensionen und Bewertungen

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    SonjaMauss avatar
    SonjaMausvor 2 Tagen
    Band 1

    Das Cover von diesem Buch hatte ich mehrmals bei Facebook gesehen, als es bei Netgalley zur Verfügung stand, habe ich nach langem Überlegen doch noch auf bewerben geklickt.
    Kaum mit dem Buch begonnen, keimte mein Unwohlsein beim Lesen immer mehr in Widerwillen. Ich kam nur sehr schwer in die Geschichte von Cat & Cole.

    Die Autorin Emily Suvada vermittelt uns sehr viele genetische Details, ich hatte mehrmals das Gefühl, ich wäre in einem Sciencefiction Film gefangen. Auch wenn die Autorin diesen ganzen Technikkram sehr gut beschrieben hat, konnte ich mich persönlich nicht damit anfreunden, es war für mich teilweise sehr verwirrend. Erst ab dem zweiten Drittel des Buches baute sich die Geschichte mit Spannung, aber auch weiteren Fragen, auf.

    Das Abenteuer von Cat & Cole ist noch nicht zu Ende erzählt, ob ich mich jedoch an die Fortsetzung wagen werde, steht noch in den Sternen.

    Auch wenn ich den Schreibstil flüssig empfand und mir der Klappentext gefiel, konnte mich die Geschichte aufgrund der viel zu vielen Gentechnik, DNA usw. nicht in seinen Bann ziehen, ganz im Gegenteil, ich war so angestrengt beim Lesen, dass ich leider keinen schönen Lesefluss fand.

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    Siouxvor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Das Buch konnte mich mit seinen Details auf ganzer Linie überzeugen.
    Logisch, trotz vieler technischer Details. Respekt!

    Klappentext:

    1 Milliarde Leben am Abgrund. 2 Menschen, die sie retten können. 1 Geheimnis, versteckt in ihrer DNA.

    Krankheiten, Schönheitsmakel, körperliche Einschränkungen: von der Erde gelöscht! Mensch und Technik sind verschmolzen, jeder trägt ein Panel in sich, das den eigenen Körper perfektioniert. Fast! Eine mörderische Seuche ist ausgebrochen, und nur eine einzige Person auf der Welt ist fähig, den Impfstoff zu entschlüsseln – Catarina Agatta.
    Gemeinsam mit Cole, dessen Körper gentechnisch verändert wurde, kommt die geniale Hackerin Cat einer Wahrheit näher, die grausamer ist als jedes tödliche Virus!

    Das Cover:

    Das Cover finde ich wunderschön. Das Pink macht es zu einem Hingucker und gleichzeitig ist es so schlicht gehalten, wie die Geschichte, die dafür in der Tiefe komplex wird.

    Schreibstil:

    Der Schreibstil ist sehr schön flüssig und gut lesbar. Es hat mich immer wieder erstaunt, wie gut die dargestellten technischen Inhalte beschrieben wurden, sodass sie für den Leser versändlich wurden. Allerdings muss man sich erst ein bisschen einfinden, denn um von vorneherein alles zu verstehen, ist es notwendig konzentriert bei der Sache zu sein.

    Die Charaktere:

    Erzählt wird vollständig aus Cats Perspektive. Das fand ich sehr angenehm, da ich mich sehr gut in sie einfühlen konnte. Weiter waren ihre Gedankengänge trotz der teils komplizierten Überlegungen logisch für mich und nachvollziehbar.

    Alle anderen Charaktere haben für mich nach und nach mehr Gestalt angenommen und waren gut beschrieben. Keine bloßen Randfiguren, die die Handlung nur stützen, sondern tatsächlich Teil der Handlung waren.



    Zur Geschichte allgemein:

    Die Handlung war durchweg spannend und komplex. Am Anfang fand ich es gar nicht so einfach in die Geschichte reinzukommen, aber das nahm bald ab. Man muss eben, gerade am Anfang, mit ein bisschen mehr Konzentration lesen. Durch die Komplexität der Handlung kamen immer wieder Handlungsstränge auf, die einen als Leser mit in hinein gezogen haben. Ich habe selber begonnen zu rätseln, mich gefragt, bis wohin es hier gehen kann.

    Als Dystopie gekennzeichnet, finde ich die Elemente der Geschichte sehr interessant. Besonders die Problematik um das eigene Selbst, fand ich in diesem Rahmen gut umgesetzt. Ich habe mich immer wieder gefragt, inwieweit die Person sich nun noch eigenverantwortlich kontrolliert. Das war glaube ich der kleine Clue der Geschichte und hat sich gut eingepasst. Die Nebencharaktere spielen bei diesem Thema eine nicht unwesentliche Rolle.

    Bei all den technischen Überlegungen, den Verstrickungen um DNA und den Verstand und dann noch den überaus intelligenten Charakteren, spreche ich der Autorin auf jeden Fall meine Bewunderung aus: Es blieb logisch. Durchweg. Ich konnte keine Fehler entdecken und das muss man glaube ich erstmal hinkriegen.



    Fazit:

    Für mich eine Dystopie vom feinsten. Viele interessante Charaktere, eine Problematik, die den Leser zum Mitdenken anregt und ein spannender, komplexer Handlungsverlauf, der diese Geschichte zu mehr als einer einfachen Geschichte macht. Ich bin sehr auf den nächsten Teil gespannt, obwohl ich es glaube ich auch nicht schlimm finden würde, wenn ich ihn nicht mehr lese, da ich fast nicht glaube, dass dieser sich diesem Buch wird anschließen können.

    Liebe Grüße

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    Aer1ths avatar
    Aer1thvor 8 Tagen
    Rasant, actionreich und wissenschaftlich - ein echter Pageturner

    Ich kann mich noch daran erinnern wie hübsch ich das Cover fand, als ich das Buch das erste Mal gesehen habe. Nun…was soll ich sagen? Jetzt, da ich weiß, was dort auf dem Cover dargestellt wird, würde ich behaupten, ist “hübsch” definitiv nicht das passende Wort dafür.
    Das Virus, das dafür gesorgt hat, dass weltweit Milliarden von Menschen einer Seuche erlegen sind, sorgt dafür, dass erkrankte Menschen quasi explodieren und in einer Wolke aus rosa und roten Partikeln die Viren in den Himmel pusten. Jetzt schaut euch nochmal das Cover genauer an, dann wisst ihr auch, was ihr darauf seht.
    Lasst euch also nicht von dem ganzen rosa nicht verwirren, es handelt sich hierbei nicht um eine seichte Liebesgeschichte, die in der Zukunft spielt, sondern eher um eine, teils recht brutale und wissenschaftliche Dystopie.

    Vor Jahren setzten Wissenschaftler einen Virus frei, der seitdem fleißig dabei ist die Menschheit auszurotten. Als das Virus weltweit immer mehr Opfer forderte, wurden viele unterirdische Bunker gebaut, um die Menschen in Sicherheit zu bringen. Einige entschieden sich jedoch weiterhin auf der Oberfläche zu leben – so auch Cat (Catarina Agatta).
    Großes Misstrauen dem Konzern gegenüber, der die Bunker gebaut hat, lässt Cat auf der Oberfläche um ihr Überleben kämpfen. Ihr Vater wurde vor zwei Jahren von eben diesem Konzern brutal entführt, um an einem Impfstoff zu forschen, der die Menschheit retten soll.
    Cats Vater ist es gelungen einen Impfstoff zu generieren, doch nach seinem Tod ist nur Cat alleine in der Lage diesen Impfstoff zu entschlüsseln. Ihr zur Seite gestellt ist Cole, ein gentechnisch veränderter Supersoldat, den Cats Vater noch vor seinem Tod mit der Aufgabe betraut hat, Cat um jeden Preis zu schützen und ihr dabei zu helfen den Impfstoff zu entschlüsseln.

    Emily Suvada hat Mathematik und Astrophysik studiert, bevor sie sich irgendwann dem Schreiben widmete. Ich muss ehrlich sagen, dass man dem Buch diese Tatsache anmerkt. Es ist in Teilen sehr technisch geschrieben und beinhaltet Details, die von dem Ein oder Anderen als wissenschaftliches Kauderwelsch betitelt werden würden. Mir persönlich haben diese ganzen Details sehr gut gefallen, auch wenn ich nicht alle zu 100% verstanden habe. Allerdings könnte ich mir auch vorstellen, dass weniger technisch versierte oder computeraffine Leser sich von der Fülle der Details gestört fühlen könnten.
    Lässt man sich darauf ein und versucht nicht alles haargenau zu verstehen, erhält man einen rasanten und spannenden High-Tech Thriller, der mit überraschenden Wendungen punkten kann.

    Beworben wird das Buch als Jugendbuch ab 14 Jahren. Ich persönlich finde, dass es eher ein Buch ab 16 Jahren ist. Es ist stellenweise doch sehr brutal und außerdem recht anspruchsvoll geschrieben. Vom Schreibstil und auch von der inhaltlichen Tiefe ist es eher im Jugendbuchbereich anzusiedeln, doch ich könnte mir vorstellen, dass es für viele 14-Jährige noch nicht unbedingt geeignet ist.

    Mich hat das Buch immer wieder zu sich zurückgezogen, was grundsätzlich ein gutes Zeichen ist. Ich habe mich auf meine Lesezeit gefreut und habe das fast 500 Seiten starke Buch auch an drei Tagen durchgehabt – trotz Zeitmangel.

    Für die volle Sternenanzahl hat es leider dennoch nicht ganz gereicht. Dafür war mir die Geschichte stellenweise dann doch ein wenig zu konfus und nicht tief genug. Die Tatsache, dass die Menschen – in Emily Suvadas kreierter Zukunft – alle mit einem Panel ausgestattet sind, das ihnen ermöglicht ihr Äußeres jederzeit zu verändern oder körperliche Einschränkungen einfach so verschwinden zu lassen, hat einen philosophischen Touch, der allerdings gar nicht weiterverfolgt wird. Sehr schade, denn ich finde, das wäre zusätzlich noch ein sehr interessanter Aspekt geworden.

    Fazit

    “Cat & Cole – Die letzte Generation” ist ein starker erster Band, der große Lust auf die Folgebände macht. Für fünf Sterne hat es, wie gesagt, leider nicht ganz gereicht. Doch das Buch hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich mit gutem Gewissen sehr gute 4 von 5 Sterne vergeben und damit eine Leseempfehlung aussprechen möchte.

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    L
    Lena_Sophievor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Spannend und mal was Neues, wenn auch stellenweise etwas kompliziert für mich.
    Rette die Welt, Wildkatze!

    „Es ist wunderbar und schrecklich. Es ist das Meisterstück meines Vaters.“


    In einer Zukunft, in der alle Krankheiten geheilt und alle Menschen körperliche Unversehrtheit und Perfektion durch technische Neuerungen erlangen können, geht man zunächst mal davon aus, dass es nie wieder zu Problemen kommen könnte. Doch es bricht eine gefährliche Seuche aus, mit der sich die Menschen in Rekordschnelle infizieren und die in allen Fällen den Tod bedeutet. Es gibt kein Heilmittel, zumindest noch nicht. Die einzige Hoffnung ist Catarina Agatta, die Tochter des weltweit besten Experten für Genveränderung. Mit Cole, einem jungen Mann, von dem man den Eindruck bekommen könnte, dass er mehr programmierte Maschine als Mensch sei, arbeitet sie fieberhaft an der Rettung der Menschheit, doch wird sie es rechtzeitig schaffen?


    Das Cover macht zunächst einen fröhlichen, bunten Eindruck und erinnert etwas an die Holi-Festivals aus Indien, bis man dann im Nachhinein herausfindet, dass die rosa Wolken vermutlich keine Farbe, sondern ein explodierendes Opfer der Seuche darstellen, das dadurch gerade seine gefährlichen Viren verteilt. Im Original finde ich persönlich die Cover etwas besser gelungen, aber vielleicht interpretiere ich hier auch einfach zu viel rein.


    Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von Cat erzählt, meiner liebsten Erzählweise, da man dadurch, wie ich finde, immer am besten beim Geschehen dabei sein und auch die Gedanken der Protagonistin verfolgen kann. Cat berichtet mit viel Biss und Härte, sie ist definitiv eine Kämpfernatur und wären die ganzen technischen Begriffe und komplizierten Vorgänge und Begriffe nicht, ließe sich das Buch mühelos von der Hand weg lesen.


    In der Zukunft, in der diese Geschichte spielt, gäbe es auf die heutzutage meist scherzhaft gestellte Frage „Gibt es da auch eine App für?“ zumindest im Bezug auf den menschlichen Körper immer die Antwort: „Ja.“ Mithilfe ungewöhnlicher Technik, die in den Unterarm eines Menschen gepflanzt wird, lässt sich unser Organismus bis zur Perfektion anpassen. Man kann jedoch auch groteske Mutationen hervorrufen, sich selbst eben bis zu einem gewissen Grad so formen, wie man gern würde, was ich zwar etwas verstörend, jedoch, wenn man die Grundidee der Vorgehensweise erst mal verstanden hat, auch spannend finde. Auf die Technik und ihre Funktion wird oft eingegangen, für einige vielleicht zu oft, doch ich habe die zahlreichen Wiederholungen und Erläuterungen gebraucht, um mich in die Materie hininzudenken.

    Catarina ist allein bei ihrem Vater, einem berühmten Wissenschaftler der Genbearbeitung sozusagen aufgewachsen und hat ihm schon als kleines Mädchen beim programmieren von Apps und Codes geholfen, die den Menschen das Leben erleichtern sollen, jedoch ist sie auch eine begnadete Hackerin. Diese Fähigkeit stellt sich noch als sehr nützlich heraus, als es für das toughe Mädchen darum geht, nahezu im Alleingang die Welt zu retten, nur Cole steht ihr zur Seite. Das Leben in der Wildnis, immer mit der Gefahr der Infektion im Nacken, hat sie abgehärtet und zu einer zähen Kämpferin werden lassen, was mich sehr beeindruckt hat. Ich mag die starken Protagonistinnen, die sich von niemandem was sagen lassen und ihr eigenes Ding durchziehen, und Cole gefällt mir ebenfalls sehr gut. Im Allgemeinen kann man sagen, dass ich mich bis auf wenige Ausnahmen in diesem Buch mit den Charakteren wirklich gut angefreundet habe.


    Die Idee, dass man mithilfe diverser Apps zum Beispiel Krankheiten ausradieren oder auch ganz simpel nur seine Haarfarbe verändern kann, indem die entsprechenden Gene beeinflusst werden, finde ich ganz erstaunlich. Wäre es wirklich so einfach, den menschlichen Körper einfach zu programmieren, gäbe es einige Probleme weniger, doch selbst im Buch wird gesagt, dass der grundlegende genetische Code der DNA nicht verändert wird. Die Basen (A, C, G, T), die die Informationen codieren, sind übrigens Grundlage für den Nachnamen von Cat und ihrem Vater, was vermutlich nochmal ihre Fähigkeiten in diesem Bereich unterstreichen soll.

    Leider muss ich gestehen, dass die Technik, mit der in dieser Geschichte gearbeitet wird, mir an einigen Stellen etwas zu verworren war und ich nur mit Mühe verstanden habe, was nun passiert ist und, viel entscheidender, vorallem auch warum. Das mag aber auch an mir gelegen haben, sodass Leser, die technischer etwas fitter sind als ich, vielleicht einen größeren Sinn sehen und alles besser nachvollziehen können.


    Das Ende lässt darauf schließen, dass dieses Buch entgegen meiner ersten Annahme kein Einzelband, sondern ein Auftakt zu einer kleinen Reihe wird, was die Recherche auf Amazon nach den Originaltiteln bestätigt hat.


    Mein Fazit:

    Ein wirklich spannendes und rasantes Jugendbuch mit sympathischen Charakteren und abwechslungsreichen Schauplätzen, wenn auch mit inhaltlicher Technologie, die für mich gelegentlich einen Hauch zu kompliziert war.

    Meiner Meinung nach lesenswert, ich freue mich auf die Fortsetzung.

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    Sandra1978s avatar
    Sandra1978vor 14 Tagen
    Atemraubender Pageturner


    Inhalt

    Ein unaufhaltsames Virus hat die letzten Menschen dazu gezwungen, ihr Leben in Bunkern zu verbringen, da noch kein Impfstoff entwickelt wurde. Cat ist eine der wenigen Versprengten, die noch an der Oberfläche leben - und dafür große Opfer bringen müssen. Denn  Diejenigen, die nicht rechtzeitig das Fleisch anderer infizierter Menschen essen, sterben.

    Ihr Vater ist einer der genialsten Programmierer des Konzerns Cartaxus, der angeblich versucht, die Menschheit zu retten - und verschwunden, vermutlich tot. 

    Nach einiger Zeit wird Cat, die wie alle anderen Menschen ein Panel mit Apps implantiert hat, die ihre Sinne und Fähigkeiten verbessern, gezwungen, ihr Versteck zu verlassen, und trifft dabei auf einen Krieger von Cartaxus, über den sie Dinge über ihren Vater und ihre eigene Rolle im Kampf ums Überleben der Menschheit erfährt, die ihre bisherige Welt auf den Kopf stellen.

    Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn die freien Infizierten werden immer gefährlicher....


    Beurteilung 

    Ich fange wieder außen an: Zunächst fand ich das Cover, wenn auch farblich eindrücklich, wenig aussagekräftig. Ich muss gestehen, dass mir erst, als ich das Cover kurz vor dem Tippen der Rezension nochmal betrachtete, auffiel, dass es sich tatsächlich auf die Geschichte bezieht :-)
    Lasst Euch überraschen.

    Zunächst könnte man denken, Cat & Cole reiht sich in die mittlerweile zahllos erschienenen Dystopien nach Schema F ein: Die Menschheit fast am Ende nach Ausbruch eines unheilbaren Virus, eine unmögliche Romanze zwischen zwei jungen Menschen, die die Welt retten müssen.

    Aber dem ist nicht so. Beziehungsweise doch, diese Elemente gehören natürlich zum Plot. Allerdings ist dieser Roman so gespickt von unerwarteten Wendungen, dass man bis zur letzten Seite immer wieder neu überrascht wird - man denkt immer ok, jetzt weiß ich Bescheid - aber weit gefehlt.
     Die Autorin versteht es hier wirklich, von der anfänglichen Situation immer mehr Schichten abzuschälen, bis die letztendliche Wahrheit aufgedeckt ist, das hält über den kompletten Roman eine unglaublich hohe Spannung aufrecht.

    Es grenzt schon fast an einen Horrorroman, ohne zuviel verraten zu wollen, als klar wird, was Cartaxus und Cats Vater wirklich in der Vergangenheit getan haben.
    Die Protagonisten sind eher Jugendliche, wobei es für jede Altersgruppe gut zu lesen ist. Ich werde jetzt nichts darüber schreiben ob ich die Protagonisten toll finde oder nicht, das finde ich immer schwierig. Ich nehme sie so wie sie in den Geschichten eben sind - man kann ja nicht jedermanns Freund sind und jeder Prota hat wahrscheinlich Eigenschaften, die man mehr mag oder nicht. Sowohl Cat als auch Cole werden als mutige Menschen dargestellt, die aber auch viel durchgemacht haben und mit ihren Päckchen zu kämpfen haben, also auch menschliche Schwächen aufweisen, so dass sie nicht als Hyperüberhelden dargestellt werden.

    Auch die Mischung aus fortgeschrittener Biotechnik, genialen Programmierern und dem Ausbruch eines Virus als Plot ist sehr gelungen dargestellt. Emily Suvada hat einen Pageturner gezaubert, wie es ihn nur selten gibt. Man kann es echt nicht aus der Hand legen.

    Ob es eine Fortsetzung gibt bleibt abzuwarten - bei dem Ende ist es wohl zu erwarten, denn obwohl es kein vollständig offenes Ende ist, ist es von Friede, Freude, Eierkuchen weit entfernt. Hoffen wir es mal, denn davon will ich unbedingt mehr haben. 5 Rezisternchen für Cat & Cole. 

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    Zeilenfluegelvor 17 Tagen
    Im Kampf gegen den Virus

    Das wortwörtlich explosive Debüt von Emily Suvada hat mich absolut begeistert.

    Eine tödliche und unberechenbare Seuche hat die Menschen auf ein Minimum zurückgedrängt. Die Menschheit steht kurz vor ihrem Untergang, bis ein verschlüsseltes Heilmittel auftaucht, das sie alle retten könnte. Ausgerechnet in Cats DNA verstecken sich Hinweise auf die Entschlüsselung des heilenden Codes. Doch die Hackerin ist auf der Flucht und auf die Hilfe von Cole angewiesen, der eigentlich für den Feind arbeitet und dessen Körper auf gravierende Weise genetisch verändert wurde. Gemeinsam versuchen sie den Code zu knacken, um das Heilmittel für alle frei zugänglich zu machen.

    Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn das Virus entwickelt sich weiter und den Impfstoff könnte schon bald wirkungslos werden...

    Cat ist rau, wild, impulsiv und ziemlich schlau. Die begnadete Hackerin lebt in der Einöde, fast komplett von der Außenwelt abgeschottet, als Cole sie findet. Es fällt ihr schwer, dem genetisch veränderten Soldaten von Cartaxus zu vertrauen, der eigentlich ihr Feind sein sollte. Vor dessen Organisation ihr Vater sie gewarnt hat und von der er kurz darauf entführt wurde. Doch nur mit Cole kann sie das Heilmittel entschlüsseln, bevor es zu spät ist. 

    Durch ihre Genialität glaubt Cat vieles zu wissen, was sich wenig später als falsch entpuppt. Sie kombiniert in rasender Geschwindigkeit und findet Lösungen, wo niemand sie gesehen hätte. Dennoch wird sie immer wieder auf schockierende Weise überrascht, als sie nach und nach den überbliebenen Rest ihrer Welt entdeckt.

    Cole ist ein Gegenteil in sich selbst. Er ist ein Krieger, ein Soldat, seine DNA wurde perfektioniert. Doch er selbst ist sehr sensibel und einfühlsam, wenn man ihn erst einmal besser kennt. Er ist ein sehr interessanter Charakter, den ich im nächsten Teil gerne noch besser kennenlernen möchte.

    Wer ist Freund, wer ist Feind? Wer ist gut, wer ist böse?

    Verrat, Geheimnisse und die Kunst des Genhackings begleiten den Leser durch dieses außergewöhnliche Buch und den Auftakt einer sehr vielversprechenden Reihe.
    Die Dystopie kann manchmal etwas blutig und brutal sein. Dies ist aber ein wesentlicher und wichtiger Bestandteil des Inhalts und sollte dem Leser dementsprechend bewusst sein.
    Der Virus ist grausam und bringt das Schlimmste im Menschen zum Vorschein. Die Geschichte ist großartig, aber kein Zuckerschlecken. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, wird beim Lesen viel Spaß haben.


    Fazit: 

    Eine nervenaufreibende und überraschende Geschichte über eine Zukunft, in der die Gene über das Leben bestimmen. Manchmal etwas brutal und verwirrend, aber spannend bis zum Schluss.

    Ich gebe 'Cat & Cole - Die letzte Generation' 4 von 5 Sternen.

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    Estrelasvor 18 Tagen
    Rosa Wolken

    In einer Welt, in der ein Virus infizierte Menschen explodieren lässt, lebt Catarina allein mit der Gefahr. Doch dann taucht Cole auf, mit dem sie gemeinsam versucht, einen Impfstoff herzustellen. Dystopien, die nach einem Virusausbruch spielen, sind nicht neu. Diese bringt aber neben dem Überlebenskampf eine coole Technologie mit: Alle Menschen haben ein Bedien-Panel, über das sie Apps und Medikamente in sich einspielen können. Der Roman ist aus der Ich-Perspektive von Cat erzählt und zeigt eine starke weibliche Protagonistin mit ausgefeilten Programmier- und Überlebensfähigkeiten. Sie reflektiert ihre Lage und Gedanken. „Ich werde nicht zusperren, wenn wir fahren. In einer post-apokalyptischen Welt entspricht das der Höflichkeit: ein leeres Haus steht allen offen.“ Der durchweg temporeiche Roman wartet neben Verfolgungsjagden und wissenschaftlichen Aspekten auch mit einem Schuss Romantik (für die junge Zielgruppe) auf. Damit ist er gut und schnell lesbar, nur die Übersetzung wirkte zuweilen etwas deplatziert („die Pein überschwemmt mich“). Leider blieb das Ende offen, und wir müssen auf den nächsten Band warten, um den Fortgang der als Trilogie konzipierten Geschichte zu erfahren.

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    Ladylike0vor 19 Tagen
    Kurzmeinung: „Cat & Cole: Die letzte Generation“ ist ein gut durchdachtes, originelles Worldbuilding mit ein paar kleinen Schwächen gelungen
    Originelles, brutales Worldbuilding mit viel wissenschaftlichen Bezug

    **R** "Cat & Cole: Die letzte Generation" - von Emily Suvada

    Klappentext:

    „1 Milliarde Leben am Abgrund. 2 Menschen, die sie retten können. 1 Geheimnis, versteckt in ihrer DNA.
    Krankheiten, Schönheitsmakel, körperliche Einschränkungen: von der Erde gelöscht! Mensch und Technik sind verschmolzen, jeder trägt ein Panel in sich, das den eigenen Körper perfektioniert. Fast! Eine mörderische Seuche ist ausgebrochen, und nur eine einzige Person auf der Welt ist fähig, den Impfstoff zu entschlüsseln – Catarina Agatta. Gemeinsam mit Cole, dessen Körper gentechnisch verändert wurde, kommt die geniale Hackerin Cat einer Wahrheit näher, die grausamer ist als jedes tödliche Virus!“

    Inhalt in eigenen Worten:

    Hydra Seuche:
    Stadium 1 – Eigene Infizierung
    Stadium 2 – Unfassbare Schmerzen; Nebeneffekt: Erweckt den inneren „Grimm“ in nicht infizierten Menschen, der Grimm isst infizierte Menschen
    Stadium 3 – Infizierte explodieren zu einer pinken Staubwolke; Nebeneffekt: Steckt alle an, die sie einatmen

    Kurz nachdem die Seuche ausgebrochen ist, wurde Cats Vater Lachlan und sein Laborgehilfe Dax (Schrägstrich Cats Schwarm) von Cartaxus entführt. Kurz bevor die Hubschrauber von Cartaxus landeten, schickte Lachlan Cat in einen Sicherheitsraum und erteilt ihr den geheimnisvollen Auftrag sich unter allen Umständen von Cartaxus fernzuhalten. Seitdem sind zwei Jahre vergangen bis Cole sie aufspürt mit dem ominösen Auftrag von ihrem Vater sie zu schützen, weil sie die Einzige sei, die einen Impfstoff gegen die Seuche herstellen könne.

    Meinung:

    Der Weltenaufbau im Buch „Cat & Cole“ ist unfassbar durchdacht und originell, sowie die Handlung selbst. Eine Apokalypse, die durch eine Person aufgehalten werden soll, vielleicht nicht unbedingt. Doch die Idee hinter der Apokalypse und Seuche selbst, schon. Die Handlung spielt weit in der Zukunft, in der Personen Apps IM Körper haben und aufrufen können. Doch startet die Geschichte auch zwei Jahre nach dem Ausbruch des Hydra-Virus. Die Idee ist unfassbar originell und grausam. Bisher habe ich noch nichts Vergleichbares gelesen.

    Bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich einige Rezensionen zu dem Buch gelesen. Im Endeffekt war ich über die zahlreichen Warnungen, dass das farbenfrohe, romantisch wirkende Cover nicht ganz zum „heftigen“ Inhalt passen würde, sehr froh. Ich denke, man sollte vorher wissen, dass man sich auf einige explizite, auch eklige Szenenbeschreibungen vorbereiten muss und es sich hier um kein Buch für zartbesaitete Leser handelt. Der Schreibstil von Emily Suvada ist sehr bildhaft, flüssig und auch fesselnd. Sie setzt einen Hauch von trockenem Humor, aber schreibt auch einige eklige, grausame und brutale Szenen. Von einer Szene wurde mir ein wenig schlecht, aber immerhin war ich vorgewarnt! Ich wusste, dass ich mich auch auf solche Beschreibungen einlasse und wurde demnach nicht negativ überrascht. Bis auf in der einen Szene kam ich auch sehr gut damit zurecht.

    Die eigentliche Handlung dreht sich aber rund um Cat. Obwohl ich beim Titel etwas anderes erwartet hätte, liest man ausschließlich aus ihrer Sichtweise. Sie ist ein unfassbares Hacker-Genie, kann Codes lesen und entschlüsseln, wie keine Zweite, versteht eine Menge von Gehirnen und DNA. Kurz, sie ist ein Genie. Eine intelligente Protagonistin, die zeitgleich mit Fäusten und Sarkasmus um sich schlagen kann, ist praktisch ein wahr gewordener Traum. Sie gehört zu den Rebellen gegen Cartaxus und hackt sich immer wieder in ihr System, um Codes für Medizin an die Rebellen weiterzuleiten. Ich war begeistert von ihrem Intellekt und ihrem Sinn für das Gemeinwohl.

    "Mein Vater wusste, dass ich eines besser kann als alles andere: Panels hacken. Ich war fünfzehn, als ich mein eigenes Panel gehackt und mich dabei fast umgebracht habe" - Cat

    Cat beschreibt bildlich und mit einigen veranschaulichenden Beispielen, die neuartige Welt, die Technologie und einige weitere Details. Trotzdem muss ich zugeben, dass ich einige Dialoge oder Gedanken gelesen habe ohne auch nur ein Wort davon zu verstehen. Dafür fehlt mir einfach sicherlich das grundlegende Wissen über das Hacker-Dasein oder das Arbeiten mit DNA oder dem menschlichen Gehirn. Obwohl das Buch eher ein Pageturner war, haben mich einige Erklärungen herausgebracht und zogen die Handlung etwas in die Länge (eben, weil ich nichts verstand).

    Die Handlung ist teilweise sehr komplex. Um sie zu durchschauen, muss man aufmerksam lesen. Es steckt so viel Liebe, Leidenschaft und auch Zeit von der Autorin drin. Man spürt es an jeder Seite, jeden Handlungsstrang, der mit einem anderen verknüpft wird und letztendlich ein gesamtes Bild ergibt. Ich fand es dabei immer wieder krass und erschütternd, wie brutal, krank, machthungrig und besserwisserisch die Menschen und gesellschaftliche Systeme hierbei teilweise dargestellt wurden. Was man Lebewesen antut zum Zwecke der Forschung oder wenn man das Monopol besitz und nicht bereit ist diese Stellung herzugeben. Für mich war das teilweise erschreckend, aber gut dargestellt. Man wusste nie, wem man nun trauen sollte oder nicht. Die Geschichte macht sehr misstrauisch, wirft dadurch aber auch Spannung auf.

    Letztendlich wird die Handlung aber auch von einigen humorvollen oder gar romantischen, knisternden Szenen aufgelockert. Während Cat ihrem Schwarm Dax hinterhersehnt, der sich in Cartaxus Laboren befindet, sucht Cole nach seinem Kindheitsschwarm Jun Bei, die aus den Bunkern von Cartaxus entkommen ist. Auf jeden Fall bietet das genügend Stoff für ein paar prickelnde Szenen und Cat und Coles Zusammenarbeit, sorgt für einige Lacher. Den trockenen Humor, den sie im Umgang miteinander haben, muss doch gelernt sein oder?

    Fazit:

    „Cat & Cole: Die letzte Generation“ ist ein gut durchdachtes, originelles Worldbuilding gelungen. Die Apokalypse wird mit einem bildreichen Schreibstil beschrieben, bietet aber auch einige grausame Szenen. Einige Details der Apokalypse oder der Handlung im Allgemeinen, habe ich nicht vollkommen verstanden. Dafür verwendet die Autorin und auch Cat häufig zu viele Fachbegriffe. Als Protagonistin für diese Geschichte hätte ich mir aber keine bessere vorstellen können, als Cat. Von ihr war ich sehr beeindruckt. Auch die anderen Charaktere fand ich sehr interessant, obwohl die meisten von ihnen vergleichsweise eher Randcharaktere bleiben. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung!

    Kommentare: 1
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    JenWi90s avatar
    JenWi90vor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Wahnsinnig gut
    Berauschend

    In der Welt von "Cat & Cole - Die Letzte Generation", geschrieben von Emily Suvada, sind Mensch und Technik verschmolzen. Der Mensch kann sich anhand von Apps perfektionieren, doch gegen die ausgebrochene Seuche helfen auch die Apps nicht mehr. Gemeinsam versuchen Cat als geniale Hackerin und Cole ein gentechnisch veränderter Soldat den Impfstoff gegen das tödliche Virus zu finden und zu verteilen. Doch es scheint, als sei der Virus nicht die grösste Gefahr.Nach einem holprigen Start in das Buch habe ich mich in der Geschichte gut zurecht gefunden. Viele technische und biochemische Begriffe haben mich das ein oder andere Mal stutzen lassen, aber durch die Erklärungen im Buch kann man allem gut folgen.Die Protagonistin gefällt mir als willensstarke und sehr intelligente Person, welche sich nicht einschüchtern lässt und sich voll und ganz ihrer Begabung, dem Hacken, hingibt. Cole überzeugt als Held mit Herz und wird im Laufe der Geschichte immer sympathischer. Ihre gemeinsame Lebens- und Liebesgeschichte ist ein Teil der Story bleibt aber angenehm im Hintergrund.Die Spannung zieht sich durch die komplette Geschichte und der Leser wird mehr als einmal mit einer unerwarteten Wendung überrascht. Die Seiten fliegen so dahin und die Geschichte entpuppt sich als Pageturner der besonderen Art.Nach dem Ende fiebere ich sehnsüchtig dem nächsten Teil entgegen und kann jedem bis dahin diesen tollen Mix aus Jugendbuch, Thriller und Sci-Fi-Geschichte ans Herz legen.

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    DisasterRecoverys avatar
    DisasterRecoveryvor 23 Tagen
    Kurzmeinung: Interessantes Szenario. Für Handlung und Charakter-Entwicklung gibt es aber noch ordentlich Luft nach oben. Insgesamt etwas langatmig.
    Cat & Cole

         "Der beste Weg, um die Überlebensfähigkeit eines Menschen zu testen, liegt darin, zu versuchen, ihn zu töten." (S. 247)


    Nachdem im Netz die ersten Rezensionen zu diesem Buch aufgetaucht sind, war ich von der Begeisterung angesteckt und brannte seitdem darauf, Cat & Cole endlich selbst in den Händen zu halten. Entsprechend motiviert habe ich mir das Buch geschnappt und bin in die Geschichte eingetaucht.
    Nach den ersten Seiten machte meine anfängliche Euphorie jedoch ein Stück Platz für Ernüchterung. Irgendwie gelang es mir nicht in die Geschichte reinzukommen. Mit ihren technischen Begriffen und Abkürzungen hat es mir die Autorin schwer gemacht. Ich kam immer wieder ins Stocken und dadurch nicht richtig in den Lesefluss. Nachdem jedoch der Charakter Cole auf der Bildfläche erschien, war ich mehr und mehr bei der Sache.


        "Diese Redewendung ist witzig - ich würde lieber sterben, als... Witzig, weil niemand sie ernst meint. Die Wahrheit lautet, dass keiner weiß, wozu man fähig ist, wenn sonst der sichere Tod droht. Leute zu töten, die sowieso sterben werden, ist fast schon zu einfach." (S. 32)


    Cat ist eine tapfere und clevere Protagonistin, zumindest wenn es um Dinge wie Programmieren und Hacken geht. Ich bin mir außerdem ziemlich sicher, dass sie das Herz am rechten Fleck hat. Zwischendurch ist sie aber ein bisschen sehr naiv und insgesamt stand sie mir zu sehr im Mittelpunkt der Geschichte. Sie soll der Schlüssel für alles sein? Ein bisschen anmaßend ist das schon. Bis zum Schluss konnte sie mich daher nicht vollends von sich überzeugen.

    Cole mochte ich vom ersten Augenblick an. Er zeigt trotz seiner Härte eine gefühlvolle Seite, die es mir einfach unmöglich machte, ihm zu widerstehen. Ich war geschockt und wütend darüber, was man ihm als Kind angetan hat.

    Das Szenario rund um das Virus und die technischen Möglichkeiten hat mir gut gefallen.
    Trotzdem konnte ich mich für den Weltentwurf, die Charaktere und die Handlung nicht so begeistern wie ich es mir erhofft hatte. Vielleicht liegt es daran, dass ich vor diesem Buch eine thematisch sehr ähnliche Dystopie gelesen habe, die mich mit ihrer Idee doch irgendwie mehr fesseln konnte. Ich kann mir nicht helfen, aber zwischendurch hatte ich immer wieder den Gedanke, dass man die Geschichte auch hätte auf der Hälfte der Seiten erzählen können.

    Ich bin ein großer Fan von Verschwörungstheorien und gut gesponnenen Intrigen. Was das angeht konnte mich die Autorin durchaus begeistern.  

    Fazit:
    Ein sehr interessantes Szenario, was sich Emily Suvada hier ausgedacht hat. Mit den technischen Möglichkeiten, die sie schildert sowie den Intrigen, die sie spinnt, konnte sie mich begeistern. Für Handlung und Charakter-Entwicklung gibt es aber noch ordentlich Luft nach oben. Man darf also gespannt auf die Fortsetzung sein.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Thienemann_Verlags avatar
    Rasant – fesselnd – Nervenkitzel pur
    Krankheiten, Schönheitsmakel, körperliche Einschränkungen: von der Erde gelöscht! Menschheit und Technik sind verschmolzen,  einfach jeder trägt einen Computer in sich, der den menschlichen Körper perfektioniert. Fast!
    Eine mörderische Seuche ist ausgebrochen, gegen die es noch keine App gibt. Und nur eine einzige Person auf der Welt ist fähig, diese zu programmieren – Catarina Agatta.
    Cat ist die Tochter des berühmtesten aller Programmierer, und nach dessen Tod ist nur sie in der Lage, die Zivilisation vor ihrem Untergang zu retten – zusammen mit Cole, einer lebenden Waffe, der jedoch schnell mehr für Cat wird als ihr bloßer Beschützer.

    "›Cat & Cole‹ definiert das Wort »fesselnd« neu. Eine spannende und mitreißende Geschichte, die nur so strotzt vor lauter Intelligenz. Überzeugende Charaktere und unglaubliche Wendungen treffen perfekt inszeniert aufeinander – Ich liebe dieses Buch. Das ist brillante Sciene-Fiction.” Amie Kaufman, New York Times Bestsellerautorin

    Zu gewinnen gibt es 30 Exemplare des Buches!
    Würdest du gerne in solch einer technisch perfektionierten Welt leben?
    Beantworte bis 08. Juni 2018 diese Frage und mit etwas Glück gehört eines der Exemplare bald schon dir.
    Viel Glück!

    Wir sind schon sehr gespannt auf eure Antworten und freuen uns auf die Leserunde.


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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    MariesBuecherwelt01s avatar
    MariesBuecherwelt01vor 3 Monaten
    Ich freue mich auf das Buch, da es sich sehr interessant anhört
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    B
    BooksFreak73vor 3 Monaten
    ich liebe Dystopien und dieses Thema ist sehr spannend
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