Emily Tesh

 4,1 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor*in von Die letzte Heldin, Some Desperate Glory und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Emily Tesh veröffentlichte zwei Fantasy-Kurzromane, für die sie mit dem World Fantasy Award ausgezeichnet wurde. »Die letzte Heldin« ist ihr erster Science-Fiction-Roman.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Emily Tesh

Cover des Buches Die letzte Heldin (ISBN: 9783453323193)

Die letzte Heldin

(9)
Erschienen am 12.06.2024
Cover des Buches Some Desperate Glory (ISBN: 9781250834980)

Some Desperate Glory

(4)
Erschienen am 11.04.2023
Cover des Buches The Incandescent (ISBN: 9780356525648)

The Incandescent

(1)
Erschienen am 13.05.2025

Neue Rezensionen zu Emily Tesh

Cover des Buches The Incandescent (ISBN: 9780356525648)
Liselus avatar

Rezension zu "The Incandescent" von Emily Tesh

Liselu
Cozy story for a rainy day

The Incandescent is peak cozy dark academia with a slightly singed edge, and honestly? I had a really good time. The characters were easy to fall in love with, the magic system was genuinely cool, and the whole book wraps you up like a candlelit library on a rainy night.

My favorite part by far: our protagonist is in her 30s and a teacher. Dark academia from a grown-up perspective? Yes, please. It adds a grounded, reflective layer that you don’t often get in this genre.

That said, the plot was pretty predictable, and some of the characters felt a bit one-dimensional- lots of beautiful, talented, perfect people, which got a little tiring. Still, as an audiobook especially, this was a fun, cozy listen that delivers exactly what it promises except the sapphic romance. Don't read it if you are craving a great, queer love story.

Cover des Buches Some Desperate Glory (ISBN: 9781250834980)
lukcukos avatar

Rezension zu "Some Desperate Glory" von Emily Tesh

lukcuko
Sehr gute SciFy mit etwas fragwürdigem Ende

Als Erstes, absolute Kauf- und Leseempfehlung, wenn auch mit dem Hinweis, dass das Buch teilweise sehr schwierige Themen behandelt (sexuelle und körperliche Autonomie, Genozid, Selbstmord). Die erste Hälfte des Buches ist mit die beste SciFy, die ich je gelesen habe. Die zweite Hälfte kann da leider nicht ganz mithalten, hat aber auch sehr gute Momente. Ich persönlich kann mich dem Happy End nicht so ganz anschließen, dafür erscheinen mir die erbachten Opfer doch sehr hoch. Ich hätte mir außerdem gewünscht, dass mit der Idee, die zur 2. Hälfte führt, mehr gemacht worden wäre. Im Sinne von, dass wir zumindest eine weitere Perspektive bekommen hätten. Das hätte auch dabei geholfen, stärker auszudifferenzieren, was die Menschheit an sich ausmacht und was auf das soziopathische Verhalten Einzelner zurückzuführen ist.

Cover des Buches Die letzte Heldin (ISBN: 9783453323193)
faanies avatar

Rezension zu "Die letzte Heldin" von Emily Tesh

faanie
Überraschend, queer und mit vielen moralischen Fragestellungen

Als ‚Some Desperate Glory‘ von Emily Tesh Teil der Illumicrate im April 2023 war, habe ich die Box ausgelassen. Heute frage ich mich: Warum?? Immerhin kam ich so in den Genuss der deutschen Übersetzung von ‚Die letzte Heldin‘ durch Nina Lieke. Neben der spannenden Ausgangslage, konnte mich vor allem die Protagonistin überzeugen: Nicht durchwegs nett, um nicht zu sagen ziemlich unsympathisch, aber mit großem Entwicklungspotential.

Nachdem die Erde von den Majoda mithilfe ihrer Wunderwaffe ‚Weisheit‘ komplett ausgelöscht wurde, existieren nur noch wenige Menschen. Diese befinden sich auf einer Station namens Gaia, die von oben bis unten durchgetaktet und durchgeplant ist. So werden die Menschen zu einem bestimmten Zeitpunkt bestimmten Bereichen zugeteilt, je nach Eignung: Einige werden Kämpfer*innen, andere bekommen die zweifelhafte Ehre, für Nachwuchs zu sorgen, wieder andere sind für Nahrungsmittel zuständig. Freier Wille? Fehlanzeige.
Protagonistin Kyr ist eine Kampfmaschine und freut sich schon, an den Majoda Rache dafür zu üben, dass sie ihren Planeten zerstört haben. Denn dass sie der Kampftruppe zugeordnet wird, ist klar. Sie ist der Obrigkeit auf Gaia hörig, ehrgeizig, narzisstisch, von sich selbst überzeugt und stellt nichts in Frage. Bis ein Ereignis ihr Leben auf den Kopf stellt..
Die Entwicklung, die Kyr dabei durchläuft, fand ich unglaublich nachvollziehbar. Zu Beginn ihre absolute Loyalität, auch durch ihre familiären Bande bis hin zu den Leuten, die Gaias Geschicke leiten. Dann ein vermeintlicher Irrtum, der alles ins Rollen bringt. Im weiteren Verlauf führt die Entdeckung vieler Kleinigkeiten, die zusammengenommen kein stimmiges Bild mehr geben, dazu, dass sie weiter misstrauisch wird. Dabei spielen auch einige Nebenfiguren eine große Rolle. Solche Menschen, die nicht so privilegiert sind wie Kyr und die Gaia und die Situation der Menschheit realistischer sehen, und die vor allem die Werte, die auf Gaia vermittelt werden, erkennen: Sexismus, Rassismus, der Hass auf die außerirdischen Völker. Die erkennen, dass es auf Gaia nur um Indoktrination geht, dass der freie Wille nicht existiert.
Ein Twist in der Mitte des Buchs kam total überraschend, hat mir persönlich aber gut gefallen. Durch die Gegebenheiten war es etwas herausfordernd, gedanklich mitzukommen, aber ich mochte die Möglichkeiten, die sich durch den Twist entwickelt hatten, sehr. Allerdings hat es die Story an sich auch ein bisschen verwässert, ich denke, die moralischen Fragen hätten noch ein bisschen besser aufgearbeitet werden können.
Ich empfehle ‚Die letzte Heldin‘ all jenen, die keine sympathische Figur brauchen, um bei einer Geschichte mitfiebern zu können, die Adult Science Fiction lesen, die gerne ethischen Fragestellungen gegenüberstehen und die Twists mögen, die den Lauf einer Geschichte ändern. 

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