Emily van Hill Schön wie Käsekuchen

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Inhaltsangabe zu „Schön wie Käsekuchen“ von Emily van Hill

Bonjour, mein Name ist Monique Pasquier. Ich bin 32 und wohne in Berlin. Ich arbeite bei einem bekannten, französischen Modelabel und führte bis vor Kurzem ein ziemlich perfektes Leben. Leider nahmen die Ereignisse eine ausgesprochen unschöne Wendung. Wie es dazu gekommen ist? Nun, vor einem Monat machte ich Bekanntschaft mit dem Tod. Eigentlich war es nur ein Versehen, da meine Zeit noch gar nicht abgelaufen war. Dumm nur, dass sich Missverständnisse dieser Art dann eben doch nicht so leicht rückgängig machen lassen ...

Uralte Storyline im neuen Kleid

— Pachi10
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  • Uralte Storyline im neuen Kleid

    Schön wie Käsekuchen

    Pachi10

    24. July 2016 um 11:26

    Monique, jung, schlank und perfektes Leben, perfekte Wohnung, perfekter Job und überhaupt..... aber der Charakter lässt zu wünschen übrig. Also Monique stirbt, kommt in den Himmel und bekommt die Chance nochmal auf die Erde zu kommen und alles besser zu machen. In einem neuen Körper der nicht so schlank ist und wesentlich älter. Diese Geschichte gab es schon x-Mal und sie wird dadurch nicht besser, die Storyline schon ziemlich abgenutzt und endet auch wie jede andere Geschichte die über dieses Thema schon erzählt wurde. Ein Buch für den Strand, zum 1xMal lesen und wenn man es am Urlaubsort vergisst, ist auch nix verloren.

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  • Chick-Lit der anderen Art

    Schön wie Käsekuchen

    CasusAngelus

    Inhalt: Die 32-jährige Monique Pasquier führt ein perfektes Leben. Sie hat einen tollen Job in der Mode-Branche, einen wunderbaren Verlobten und sieht noch dazu super aus, worauf sie sehr stolz ist. Doch eines Tages hat sie auf dem Weg zum Joggen im Park einen Unfall und wacht auf einer Wolke wieder auf, zusammen mit einem kleinen Mann in Windeln, der sich als der Rossignolino Bernd vorstellt und sie in den Himmel bringen soll. Zwar handelt es sich hierbei nur um ein Missverständnis und Monique darf zurück auf die Erde, doch dabei soll sie auch lernen, ein besserer Mensch zu werden, und bekommt dafür einen neuen Körper. Natürlich hält sie das alles erstmal für einen Traum, doch als sie in den Spiegel blickt, sieht sie die schreckliche Wahrheit. Meine Meinung: "Schön wie Käsekuchen" von Emily van Hill ist ein Chick-Lit Roman mit ein paar phantastischem Elementen, wie man dem Klappentext auch schon entnehmen kann. Erzählt wird er aus der Ich-Perspektive der 32 Jahre alten Monique Pasquier, gebürtige Französin, die sehr von sich eingenommen und sehr stolz auf das Leben ist, dass sie sich aufgebaut hat. In ihre Produktbeschreibung hat die Autorin schon als Warnung geschrieben, dass man sich die Protagonistin nicht als beste Freundin wünschen würde, sie aber nach dem Buch trotzdem ins Herz geschlossen hätte. Dieser Aussage kann ich mich nach dem Lesen des Buches voll und ganz anschließen. Monique ist nicht unbedingt der netteste Mensch der Welt, denn sie ist sehr oberflächlich und bewertete Menschen bisher nur anhand ihres Äußeren. Passend zu ihrem Verlobten Etienne, von dem auch schon mal eine Aussage kommt, dass sie aufpassen solle, was sie esse, damit sie auf der nächsten Familienfeier immer noch hübsch neben ihm aussähe. Das hat mir die beiden natürlich nicht sonderlich sympathisch gemacht, doch ich war ja schon vorgewarnt, so dass ich zwar manchmal die Augen verdreht, mich aber sonst nicht wirklich daran gestört habe. Eine Protagonistin, die ich nicht auf Anhieb sympathisch fand, war für mich auch mal etwas neues in diesem Genre. Anfangs fand ich die Story noch ein wenig seltsam, da Monique schon recht schnell auf einer weichen Wolke aufwacht und einem mit einer Windel bekleideten kleinen Mann gegenüber steht. Genau wie sie selbst habe auch ich mich hierbei gefragt, ob dies vielleicht einfach nur ein Traum sein sollte und habe abgewartet, was noch so geschieht. Da sich das ganze leicht und flüssig liest, war ich auch bald gefesselt von Moniques Geschichte, die mir öfters mal ein Grinsen entlockt hat und es mir schwer gemacht hat, das Buch nach einem Kapitel aus der Hand zu legen. Nachdem die Missverständnisse über ihren vorzeitigen Tod im Himmel geklärt sind, kommen wir mit Monique auf die Erde zurück. Doch im Gegensatz zu ihr, die davon überzeugt ist, dass dies nicht echt war, habe ich mir schon gedacht, dass dies nicht alles gewesen sein kann und so habe ich mich nicht gewundert, dass Monique plötzlich in einem anderen Körper steckte, den sie ganz und gar nicht schön findet. Ihren alten erhält sie nur zurück, wenn sie lernt, ein besserer Mensch zu sein, und so machen wir uns zusammen mit ihr auf um gute Taten zu vollbringen. Dies ist nicht immer einfach und auch wenn ich über Moniques Überheblichkeit manchmal nur den Kopf schütteln konnte, tat sie mir während des Lesens doch auch irgendwie Leid und habe mich über jede gute Tat gefreut, die sie ihrem alten Leben wieder näher bringt. Schön fand ich, dass Bernd, der Rossignolino, der sie auf der Wolke aufgelesen hatte, sie dabei begleitet hat, denn ich habe ihn schnell ins Herz geschlossen. Fazit: Emily van Hills "Schön wie Käsekuchen" ist mal ein Chick-Lit Roman der anderen Art. Es gibt keine Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt, doch trotz ihrer Überheblichkeit und Oberflächlichkeit habe ich die Geschichte der Protagonistin Monique mit Spannung verfolgt und mit ihr mitgehofft. Von mir gibt es 4 von 5 Muscheln und eine Empfehlung für alle, die mal ein wenig Unterhaltung für zwischendurch suchen.

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    • 2

    Moorteufel

    27. August 2014 um 19:55
  • Zum Brüllen komisch! :-)

    Schön wie Käsekuchen

    kleinfriedelchen

    29. April 2014 um 21:28

    "Okay, mein Herz ich weiß, das ist immer ein bisschen schwer zu verstehen, aber du träumst nicht. Die Sache ist ganz einfach: Du bist tot!" "Ja, ist schon klar. Wenn ich daraus lernen soll, nicht mehr als fünf Margaritas zu trinken und mein Glas in Clubs nicht unbeaufsichtigt zu lassen, stehen die Chancen gut." (Pos. 224) Monique ist wirklich zu beneiden: schön wie ein Topmodel, erfolgreich im Beruf und einen perfekten Verlobten an ihrer Seite, wohnt sie im schicksten Bezirk von Berlin. Kein Wunder, dass Monique nicht gerade bescheiden ist; manche würden wohl auch von arrogant sprechen. Doch dann wird sie dummerweise von einem LKW überfahren und landet im Jenseits. Ein Versehen, wie sich da herausstellt: Monique sollte eigentlich noch gar nicht sterben. Doch zurück im Leben muss sie feststellen, dass bei ihrer Wiedererweckung scheinbar etwas schiefgelaufen ist... Wenn man sich beim frühen Ableben der Protagonistin hämisch denkt: "Das geschieht dir recht, du arrogantes Miststück!", dann ist das normalerweise kein gutes Zeichen für ein Buch. Im Falle von "Schön wie Käsekuchen" ist es jedoch nur der Auftakt zu einer herrlich sarkastischen und humorvollen Komödie, die mir echt unterhaltsame Lesestunden beschert hat. Wer nach einer lockeren Lektüre sucht, bei der man am Ende garantiert gute Laune hat, ist hier definitiv richtig! Bis vor kurzem war Moniques Leben noch perfekt, so perfekt wie ihr wohlgeformter Körper oder die Gucci-Handtasche an ihrem Arm. Doch plötzlich geht alles irgendwie in die Brüche: in ihrem Job gibt es Stress, ihr Verlobter Etienne war auch schon mal aufmerksamer und gerade, als sie den fetten Jogger-Muttis in Schlabberklamotten ausweichen will, klebt sie plötzlich an der Stoßstange eines LKWs und ist tot! Und das war noch nicht mal das Schlimmste! Im Himmel stellt man nämlich fest, dass ihr frühes Ableben leider ein Versehen war. Ein Versehen!!! Aber wenn Monique geahnt hätte, was sie zurück auf der Erde erwarten wird, hätte sie wohl weniger auf ihrer Wiedererweckung bestanden... Jaja, Monique ist schon eine Klasse für sich. Egoistisch, eingebildet dass es zum Himmel stinkt, rücksichtslos und sehr privilegiert - so lernen wir sie kennen. Eine Frau, die man garantiert nicht zur Freundin haben will und der ich tatsächlich das eine oder andere Unglück an den Hals gewünscht habe. Perfektes Ausgangsmaterial also für eine bissige Komödie, bei der der Heldin mal ordentlich den Kopf gewaschen wird. Und genau das habe ich hier auch gekriegt :-) Was genau schiefgelaufen ist, als Monique wieder auf die Erde zurückgeschickt wird, werde ich natürlich nicht verraten. Nur soviel: ich hatte dabei einen Heidenspaß - Monique dagegen eher weniger :-) Die muss nämlich im Verlauf der Geschichte sehr schmerzhaft feststellen, wie brüchig und oberflächlich ihr bisheriges Leben eigentlich war. Und auch wenn ich es mir am Anfang wirklich nicht vorstellen konnte, ist mir Monique im Laufe der Geschichte doch tatsächlich ans Herz gewachsen. Zwar wird sie nicht gerade zu einer Heiligen, und ja, auch nicht wirklich zu einer liebenswerten Freundin, aber trotzdem lacht und leidet man irgendwann mit ihr mit. Was der Himmel da für sie ausgeheckt hat, ist aber auch ganz schön fies und manchmal tat sie mir sogar richtig leid; etwas, womit ich nach den ersten Seiten nie gerechnet hätte, wo ich Monique am liebsten noch persönlich vor den LKW geschubst hätte :-D Emily van Hill schmückt die Komödie mit ordentlich Berliner Lokalkolorit, und so verschlägt es uns nicht nur in den schicken Grunewald und versnobbte Geschäfte auf dem Kudamm, sondern auch ins verrufene Hellersdorf-Marzahn. Da ich selbst Randberlinerin bin, hat mich das natürlich sehr angesprochen. Die Geschichte glänzt außerdem mit liebevollen Nebencharakteren, wie etwa dem himmlischen Gesandten Bernd, der in Windeln herumläuft, oder der bodenständigen Connie, die quasi das komplette Gegenteil von Monique ist. Und wenn die mein Herz nicht schon erobert hätten, dann hätten es wohl spätestens Moniques spitzzüngige Sprüche oder die herzerwärmenden Weisheiten des Buches, wie z.B. "Eenen dicken Hintern kannste kaschieren, zu wenig Grips nich." Ich fand es herrlich und empfehle "Schön wie Käsekuchen" definitiv weiter!

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  • sehr amüsant und unterhaltsam

    Schön wie Käsekuchen

    lotti_huber

    15. September 2013 um 12:21

    Klappentext: „Bonjour, mein Name ist Monique Pasquier. Eigentlich ist mein Leben ziemlich perfekt. Ich sehe gut aus, habe einen tollen Job und einen wunderbaren Verlobten. Dumm nur, dass dem Tod gestern ein folgenschwerer Fehler unterlaufen ist.“ Es ist ein ganz gewöhnlicher Morgen, an dem sich die attraktive und erfolgreiche Monique in Berlin auf den Weg macht, um in Grunewald Park joggen zu gehen. Bedauerlicherweise wird Monique just an diesem Tag von einem Lastwagen überrollt und unsanft aus dem Leben gerissen. Im Himmel stellt sich heraus, dass es Monique völlig zu Unrecht erwischt hat. Der Tod hat gepatzt und die falsche Person einberufen. Zum Glück kann Monique den himmlischen Rat davon überzeugen, sie wieder in ihr altes Leben zu schicken. Zurück auf der Erde macht Monique dann aber eine schockierende Entdeckung: Sie steckt im falschen Körper! Rezension: Monique ist eine sehr attraktive, junge Frau. Sie achtet sehr auf ihr Äußeres um dem Idealbild auch weiterhin gerecht zu bleiben. Die Beziehung mit ihrem Verlobten scheint gerade nicht besser laufen zu können. Obwohl ihre französischen Eltern ganz andere Pläne für ihre Zukunft hatten, setzte sie sich durch um im Showroom eines Modelabels zu arbeiten. Sie steht kurz vor der Beförderung. Kurzum es könnte momentan einfach nicht besser laufen. Doch als sie wie jede Woche durch den Grunewald Park joggt, passiert das Unfassbare. Sie wird von einem LKW erfasst und stirbt. Als sie oben im Himmelsreich wieder erwacht, ist sie stark verwundert über die Gestalten, die ihr begegnen. Nach einiger Diskussion wird sie wieder auf die Erde zurück geschickt, doch zu ihrem Schock in einem völlig anderen Körper. Sie hat nun fettige Haare, Übergewicht und Akne im Gesicht und fühlt sich alles andere als begehrenswert. Als dann auch noch Schwierigkeiten in ihrem Job auftreten und sie erfährt, dass ihr Verlobter sie seit einiger Zeit mit ihrer besten Freundin betrügt, ist das Unglück perfekt. Wie soll sie das nur wieder hinbekommen? Sie erfährt, dass sie gute Taten vollbringen muss, um den Umtausch in ihren alten Körper durchführen zu lassen. Doch „gut sein“ erweist sich manchmal als schwieriger, als man denkt. Auch wenn Monique als eine sehr selbstbezogene und arrogante Person beschrieben wird, ist sie mir dennoch nicht unsympathisch erschienen. Sie ist eine sehr starke Person, die immer einen kessen Spruch auf den Lippen hat und genau weiß was sie will und wie sie es bekommt. Nachdem ihr Leben sich so drastisch veränderte, tat sie mir sogar ein wenig leid. Allerdings lernte sie auf diesem Wege wie es sich als „Normalbürger“ so lebt. Sie erkannte, wie hart der Alltag sein kann und auch noch ein paar andere Werte. Der Roman ist in der Ich-Form geschrieben und beachtet auch nur die Geschichte aus Moniques Sicht. Es ließ sich für mich in einem angenehmen Lesetempo lesen. Leider fielen mir auch in diesem Roman wieder ein paar Rechtschreibfehler auf, die mich das eine oder andere Mal kurz innehalten ließen. Und trotzdem finde ich den Roman wirklich sehr gelungen. Er ist an Witz und Gelegenheitssarkasmus wirklich nicht zu übertreffen und bereitete mir einige Stunden amüsierten Lesevergnügens. Es hat mir sehr viel Spaß bereitet den Roman zu lesen und ich kann ihn sehr empfehlen. Natürlich gibt es auch ein gutes Ende, doch wie das genau aussieht, werde ich an dieser Stelle nicht verraten. 

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