Emlin Borkschert Nur die Ostsee weiß die Antwort

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Inhaltsangabe zu „Nur die Ostsee weiß die Antwort“ von Emlin Borkschert

WENN DU NICHT BIST, FÜR DEN SIE DICH HALTEN Die sympathischen Ermittler der Kripo Anklam sind zurück, als Team enger zusammengewachsen und doch so chaotisch wie eh und je. Der Herbstregen verdunkelt Greifswald. Im vornehmen Seniorenheim St. Nicolai wird eine 84-jährige Bewohnerin tot aufgefunden. Wenig ungewöhnlich, findet Hauptkommissar Peter Vollmer, genannt Piwi, doch der Befehl von oben lautet: ermitteln, mit allen Kräften. Sollte die Frau von ihrem Sohn entmündigt werden? Welche Rolle spielt der dubiose Heimleiter? Unterstützt wird Piwi durch sein bewährtes Team sowie Berufsrückkehrerin Grit Loch, die – gerade mal in ihrem zweiten Einsatz – als Bewohnerin getarnt in St. Nicolai einziehen soll. Schnell wird klar: Der schöne Schein trügt. Angeblich verschwinden dort sogar Menschen. Tatsache oder nur die Einbildung einer demenzkranken Zimmernachbarin? Doch während Piwi zunehmend mit Problemen privater Natur zu kämpfen hat, kommt Grit einer erschreckenden Wahrheit auf die Spur. Was jemand mit allen Mitteln verhindern will …

Eine lange und etwas zähe Ermittlung,und dann dooch mit einen interessanten Ende

— Moorteufel
Moorteufel

Etwas langatmiger Krimi mit teilweise verworrenen Aktionen und einem chaotischen Team.

— claudi-1963
claudi-1963

Leiser Krimi mit feinen Untertönen und voller Überraschungen

— Huschdegutzel
Huschdegutzel

Mord im Altenheim - oder doch nicht??

— mabuerele
mabuerele

Das tolle Team an der Ostseeküste hat mich oft zum Schmunzeln gebracht und sehr gut unterhalten. Klare Leseempfehlung für jeden Krimi-Fan!!!

— mireille602
mireille602

Lieblings-Krimi mit Atmosphäre, Humor, laienhaften Ermittlungen und einem sympathisch-chaotischen Team mit SUCHTGEFAHR!!!

— Floh
Floh

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  • War es wirklich Mord?

    Nur die Ostsee weiß die Antwort
    Moorteufel

    Moorteufel

    27. August 2017 um 06:43

    Für Peter Vollmer und sein Team,steht ein neuer Fall bevor.Diesmal in einen Seniorenheim,wo eine Bewohnerin tot aufgefunden wird.Nur stellt sich erstmal die Frage,war es wirklich Mord,oder ist sie aufgrund ihres hohen Alters gestorben?Und warum hat sein Chef ein so großes Interesse daran,das es recht zügig geht mit dem lösen des Falls?Schnell merken Peter Vollmer und sein Team ,das es hier nicht nur um die eine Leiche geht, denn dieses Heim hat noch ganz andere Leichen im Keller.Wie man so schön sagt.Ich muss ehrlich sagen,ich hab mich gefreut wieder was von diesen Team zu lesen.Nur wurde die Lesefreude etwas getrübt,weil die Ermitlungen sich sehr hinzogen,oder wenn es interessant wurde,plötzlich unterbrochen oder die Ermittler abgelengt wurden.Zum Ende wurde es aber dann doch wieder besser,und alles zog sich gut zusammen,schade, das es nicht schon eher etwas an Fahrt oder Spannung zugenommen hatte.Es ließ sich sonst sehr gut lesen,und auch der Schreibstil ist sehr Flüssig.Und die einzelnen Personen haben etwas mehr in ihre Gefühlswelt blicken lassen,was mich den einen und anderen noch Sympathischer wirken ließ.Ein schöner Krimi,der schwer in Gang kommt,aber schon unterhaltsam ist.

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  • Nur die Ostsee weiß die Antwort

    Nur die Ostsee weiß die Antwort
    Blaustern

    Blaustern

    26. July 2016 um 12:03

    Im Seniorenheim St. Nicolai in Greifswald geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Die 84jährige Klara Bismarck ist tot. In einem Seniorenheim kommt dies ja des Öfteren vor. Doch hier soll es Mord sein. Oder doch nicht? Piwi, Hauptkommissar Peter Vollmer, soll ermitteln, was dahintersteckt und zwar schnell, bevor die Demenz der Alten immer weiterschreitet. Heraus kommen allerhand dubiose Dinge. Es verschwinden auch immer mal wieder Leute, oder bildet sich das Klaras ehemalige Nachbarin nur ein?„Nur die Ostsee weiß die Antwort“ ist schon der 2. Fall für Piwi und sein Team, kann aber gut gelesen werden, ohne den ersten zu kennen, denn es ist gleich verständlich. Mord im Seniorenheim ist mal ein ganz anderes Thema, und da geht es hoch her. Es ist auch gar nicht so einfach für die Ermittler mit den Befragungen, denn kann man den Demenzkranken Glauben schenken? Deshalb wird die Unterredung auch immer von einer Psychologin begleitet. Äußerste Spannung wird man hier suchen müssen, doch sorgt der Fall trotzdem für gute Unterhaltung und Rätselraten, und überraschende Wendungen gibt es immer mal wieder. Die Figuren besitzen alle ihren eigenen Charakter und sind unverkennbar. Teils auch sehr extravagant. So gesehen passt der manchmal ironische Schreibstil perfekt. Er lässt sich auch angenehm und flüssig lesen.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    kubine

    01. July 2016 um 18:57
  • Leserunde zu "Nur die Ostsee weiß die Antwort" von Emlin Borkschert

    Nur die Ostsee weiß die Antwort
    Emlin_Borkschert

    Emlin_Borkschert

    Liebe Krimifreunde,es ist soweit: Grit Loch ist zurück! Und dies möchte ich mit einer neuen Leserunde mit Buchverlosung feiern! Mein Verlag CW Niemeyer stellt hierfür 10 Buchexemplare zur Verfügung.Für alle, die die alleinerziehende Mutter und ehemalige Polizistin (noch) nicht kennen: In meinem Krimi "Des einen Freud, des anderen Tod" hat sie ihren ersten Einsatz im Team der Kripo Anklam in Mecklenburg-Vorpommern und darf mithelfen, den Tod eines Teenagers auf Usedom aufzuklären.Nun darf sie wieder ran. In Greifswald wurde die Leiche einer 84jährigen Frau entdeckt. Doch bevor ich euch den Klappentext vorstelle, ein wichtiger Hinweis: Hier wird nicht nur mit Herz und Schnauze, sondern auch mit Humor ermittelt!Das mag nicht jedermans Sache sein. Deshalb möchte ich alle, die mitlesen wollen, bitten, mir folgende Frage zu beantworten: Darf für Euch ein Krimi auch lustig sein? Darf er Humor haben?Ich freue mich auf eine rege Teilnahme und werde die Leserunde begleiten.Der Klappentext: Der Herbstregen verdunkelt Greifswald. Im vornehmen Seniorenheim St. Nicolai wird eine 84jährige Bewohnerin tot aufgefunden. Wenig ungewöhnlich, findet Hauptkommissar Peter Vollmer, genannt Piwi, doch der Befehl von oben lautet: ermitteln, mit allen Kräften.  Sollte die Frau von ihrem Sohn entmündigt werden? Welche Rolle spielt der dubiose Heimleiter? Unterstützt wird Piwi durch sein bewährtes Team sowie Berufsrückkehrerin Grit Loch, die – gerade mal in ihrem zweiten Einsatz – als Bewohnerin getarnt in St. Nicolai einziehen soll.  Schnell wird klar: Der schöne Schein trügt. Angeblich verschwinden dort sogar Menschen. Tatsache oder nur die Einbildung einer demenzkranken Zimmernachbarin? Doch während Piwi zunehmend mit Problemen privater Natur zu kämpfen hat, kommt Grit einer erschreckenden Wahrheit auf die Spur. Was jemand mit allen Mitteln verhindern will…Ich wünsche viel Glück bei der Verlosung und freue mich im Anschluss an die Leserunde auf Eure Rezensionen hier bei lovelybooks und bei Amazon. Mehr über mich könnt ihr auf meinem Blog www.emlin-borkschert.de erfahren.Es grüßt herzlich, Euer Emlin

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  • Rezension zu "Nur die Ostsee weiß die Antwort" von Emlin Borkschert

    Nur die Ostsee weiß die Antwort
    dorli

    dorli

    30. June 2016 um 14:29

    Greifswald. In dem Seniorenheim St. Nicolai wird die 84-jährige Klara Bismarck tot aufgefunden – augenscheinlich mit einem Kissen erstickt. Hauptkommissar Peter Vollmer nimmt mit seinen Kollegen die Ermittlungen auf und muss schnell feststellen, dass in St. Nicolai so einiges nicht mit rechten Dingen zugeht…„Nur die Ostsee weiß die Antwort“ ist bereits der zweite Fall für das Ermittlerteam der Kripo Anklam, dieser Krimi ist aber auch ohne Kenntnis des ersten Bandes bestens verständlich. Emlin Borkschert hat sich als Schauplatz für seinen Krimi eine vornehme Seniorenresidenz nahe der Ostsee ausgesucht. Ein beschaulicher, ruhiger Ort, will man meinen – doch hier ist nix mit Ruhe und Harmonie, hier wird gemordet! Oder doch nicht…? Der Clou in diesem Krimi sind ganz eindeutig die herrlichen und zum Teil recht skurrilen Figuren – alle werden hervorragend charakterisiert und beleben mit ihren Eigenarten und Besonderheiten die Szenerie. Kleine Geheimnisse und Unvollkommenheiten machen die Akteure dabei sympathisch und glaubwürdig.Am meisten amüsiert habe ich mich über Grit Loch. Grit ist erst vor Kurzem in den Polizeidienst zurückgekehrt und soll als Bewohnerin getarnt in der Seniorenresidenz ermitteln. Dabei legt sie ab und zu eine Schlagfertigkeit an den Tag, die ich ihr anfangs gar nicht zugetraut hätte. Außerdem steuert sie zielsicher jedes sich auftuende Fettnäpfchen an, kann sich aber mit einer angeblichen Demenz aus so mancher heiklen Situation retten.Der Kriminalfall kommt nicht mit atemloser Höchstspannung daher, aber unvorhersehbare Wendungen und so manche Überraschung lassen dennoch keine Langeweile aufkommen. Ich konnte durchweg prima mitgrübeln und miträtseln und wurde am Ende von der Identität des Täters überrascht.Das Lesen und Mitermitteln hat mir großen Spaß gemacht - „Nur die Ostsee weiß die Antwort“ ist ein sehr unterhaltsamer Krimi mit einem äußerst sympathischen Ermittlerteam.

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  • Mord oder kein Mord das ist hier die Frage ?

    Nur die Ostsee weiß die Antwort
    claudi-1963

    claudi-1963

    17. June 2016 um 11:44

    Herbst in Greifswald, in der noblen Seniorenresidenz St. Nicolai wird die Bewohnerin Klara Bismarck tot aufgefunden. Der Chef der Kripo Jo Meier ist beunruhigt, schließlich lebt seine Schwiegermutter dort, deshalb möchte er auch das Peter Vollmer (Piwi) und sein Team dort recherchieren. War es nun Mord oder doch nicht das soll vor Ort geklärt werden. Den Pascal der FSJ Mann hat die Tote mit einem Kissen auf dem Gesicht vorgefunden. Grit Loch die man strafversetzt hat in das Archiv im Keller, soll undercover als Heimbewohnerin getarnt eingeschleust werden. Schnell wird klar das noble Haus ist wohl doch nicht so nobel, den es verschwinden angeblich Leute. Ist das so oder ist das nur ein Hirngespinst von Edith Wießner, der dementen Nachbarin. Und so gibt es den einen oder anderen Verdächtigen. Außerdem hat Piwi private Probleme, die auch bei den Ermittlungen teilweise schaden werden. Jedoch dann kommt Grit immer mehr der Wahrheit auf die Spur, bis es für sie selbst sehr gefährlich wird. Meine Meinung: Leider habe ich mich mit diesem Krimi nicht so leicht getan, er war sehr langatmig, teilweise auch etwas verwirrend und der Humor war jetzt auch nicht immer so meiner. Auch die Spannung hat mir total gefehlt, sie kam nur am Ende etwas auf und das war mir für einen Krimi definitiv zu wenig. Die unterschiedlichen Charakteren des Teams und der Bewohner hat der Autor sehr gut wiedergegeben, allerdings waren auch da manche Charakteren nicht so mein Fall z.B. Stinke Fritze. Schade fand ich das der Autor was das Team anbelangt nicht eine kleine Rückblende zum ersten Band gemacht hat, den öfters konnte ich mit den einzelnen Problemen des Teams wenig anfangen da mir der Inhalt des ersten Buches fehlte. Ich finde da sollte man Leser die das andere Buch nicht kennen besser aufklären, statt auf das Buch zu verweisen. Manchesmal hatte ich das Gefühl als wenn der Autor zu viel in dieses Buch reinpacken wollte, dadurch wurde es für mich ab und zu etwas verworren. Ansonsten hat Emlin Borkschert einen sehr guten Schreibstil, mich würde es allerdings freuen wenn sein nächster Krimi dann doch etwas mehr Spannung mitbringen würde. Das Cover gefällt mir sehr gut auch wenn es erst zum Ende zu heraus kommt warum gerade dieses gewählt wurde. Von mir gute 3 von 5 Sternen mit Luft nach oben für das nächste Buch.

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  • Unterhaltsamer Krimi

    Nur die Ostsee weiß die Antwort
    esposa1969

    esposa1969

    13. June 2016 um 19:22

    Klappentext:WENN DU NICHT BIST, FÜR DEN SIE DICH HALTENDie sympathischen Ermittler der Kripo Anklam sind zurück, als Team enger zusammengewachsen und doch so chaotisch wie eh und je.Der Herbstregen verdunkelt Greifswald. Im vornehmen Seniorenheim St. Nicolai wird eine 84-jährige Bewohnerin tot aufgefunden. Wenig ungewöhnlich, findet Hauptkommissar Peter Vollmer, genannt Piwi, doch der Befehl von oben lautet: ermitteln, mit allen Kräften. Sollte die Frau von ihrem Sohn entmündigt werden? Welche Rolle spielt der dubiose Heimleiter? Unterstützt wird Piwi durch sein bewährtes Team sowie Berufsrückkehrerin Grit Loch, die – gerade mal in ihrem zweiten Einsatz – als Bewohnerin getarnt in St. Nicolai einziehen soll. Schnell wird klar: Der schöne Schein trügt. Angeblich verschwinden dort sogar Menschen. Tatsache oder nur die Einbildung einer demenzkranken Zimmernachbarin? Doch während Piwi zunehmend mit Problemen privater Natur zu kämpfen hat, kommt Grit einer erschreckenden Wahrheit auf die Spur. Was jemand mit allen Mitteln verhindern will …Cover:Das Cover ist mystisch schön, wirkt mit dem Backsteinrand haptisch und macht neugierig.Die Rückseite analog des Covers passend gewählt.Leseeindruck:Obwohl ich den Vorgängerband „Des einen Freund, des anderen Tod“ von Autor Emlin Borkschert nicht gelesen habe, bin ich in diesen Krimi "Nur die Ostsee weiß die Antwort" gut reingekommen, da beide Teile unabhängig voneinander gelesen werden können. Hauptkommissar Peter Vollmer von der Kripo Anklam, genannt Piwi, ermittelt hier in seinem neuesten Fall, der ihn in eine Seniorenresidenz führt. In diesem Seniorenheim wird die Mittachtzigerin Klara Bismarck tot aufgefunden. Doch war es wirklich Mord?Dieser Krimi, der auch ganz gut in die Kategorie Krimödie eingeordnet werden kann, ließ sich leicht und flüssig lesen.Sowohl dieSzenerien, als auch die Charaktere werdens ehr real und gut vorstellbar beschrieben. Der Krimi beginnt mit dem Leichenfund sehr spannend, flacht dann im Laufe der weiteren Handlungen ein wenig ab, steigt aber gegen Ende hin wieder deutlich an.Die 17 angenehm kurzen und kurzweiligen Kapitel verteilt auf 433 seiten lasen sich angenehm unterhaltsam, so dass ich gerne 5 Sterne vergeben möchte.@ esposa1969

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  • Leiser Krimi mit feinen Untertönen und voller Überraschungen

    Nur die Ostsee weiß die Antwort
    Huschdegutzel

    Huschdegutzel

    13. June 2016 um 16:01

    WENN DU NICHT BIST, FÜR DEN SIE DICH HALTEN .... Die sympathischen Ermittler der Kripo Anklam sind zurück, als Team enger zusammengewachsen und doch so chaotisch wie eh und je. Der Herbstregen verdunkelt Greifswald. Im vornehmen Seniorenheim St. Nicolai wird eine 84-jährige Bewohnerin tot aufgefunden. Wenig ungewöhnlich, findet Hauptkommissar Peter Vollmer, genannt Piwi, doch der Befehl von oben lautet: ermitteln, mit allen Kräften. Sollte die Frau von ihrem Sohn entmündigt werden? Welche Rolle spielt der dubiose Heimleiter? Unterstützt wird Piwi durch sein bewährtes Team sowie Berufsrückkehrerin Grit Loch, die – gerade mal in ihrem zweiten Einsatz – als Bewohnerin getarnt in St. Nicolai einziehen soll. Schnell wird klar: Der schöne Schein trügt. Angeblich verschwinden dort sogar Menschen. Tatsache oder nur die Einbildung einer demenzkranken Zimmernachbarin? Doch während Piwi zunehmend mit Problemen privater Natur zu kämpfen hat, kommt Grit einer erschreckenden Wahrheit auf die Spur. Was jemand mit allen Mitteln verhindern will … So besagt es die Inhaltsangabe und wenn ich bei einem Krimi bereits auf dem Buchrücken darauf hingewiesen werde, dass das Ermittlerteam ein wenig chaotisch ist - dann muss ich das haben. Und landete mitten in einer Seniorenresidenz, in der der Schein nicht nur für so manch dementen Heimbewohner trügt! Autor Emlin Borkschert spielt sehr gekonnt mit den Vorurteilen, die man sich ganz schnell aneignet.Demente Menschen bekommen nichts mehr mit, Heimleiter sind alle geldgierig und unliebsame Zeitgenossen werden einfach um die Ecke gebracht - wen wundert es schon, wenn eine 84 jährige Frau stirbt...?? Aber ganz so einfach ist es eben nie...! Denn hier ist wirklich gar nichts so, wie es auf den erste Blick vermeintlich zu erkennen ist. Keine der Wendungen in diesem Buch war auch nur irgendwie vorhersehbar - dabei aber so gekonnt gesetzt, dass ich nie auf Idee kam, hier könnte etwas konstruiert scheinen.Die Story ist ebenso glaubhaft, wie es die hier auftretenden Personen sind - und damit sind nicht nur die Bewohner der Seniorenresidenz gemeint. Bei so manch feiner Ironie musste ich allerdings genauer hinschauen. Vielleicht hätte mir da ein Hörbuch besser gefallen, denn ein Sprecher hat viel mehr Möglichkeiten, mit seiner Stimme die Stimmung zu vertiefen ( oder ein kleiner Hinweis: Bazinga...).So kam mir manch Schmunzler erst beim nochmaligen Lesen über die Lippen. Oder blieb mir im Hals stecken - je nachdem:-) Stellenweise fehlte es mir manchmal an Tempo - aber schließlich sind wir in " Nur die Ostsee weiß die Antwort" auch mit dem Rollator und nicht mit einem Ferrari unterwegs. Lessempfehlung daher für alle, die die leisen Untertöne schätzen und für die es nicht immer rasant und blutig sein muss. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf den nächsten Mord!

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    • 2
  • Was ist los im Altersheim?

    Nur die Ostsee weiß die Antwort
    mabuerele

    mabuerele

    11. June 2016 um 21:03

    „...Daher also rührte beim guten Doktor die Verstimmung. Die ungeklärte Todesart kratzte an seinem Ego...“ Piwi, Gruppenleiter bei der Kripo Anklam, wird mit seinem Team in das Altersheim nach Greifswald geschickt. Dort gibt es einen ungeklärten Todesfall. Frau Klara Bismarck wurde von Pascal, der im Heim sein soziales Jahr absolviert, mit einem Kissen auf dem Kopf gefunden. Der Autor hat einen abwechslungsreichen Krimi geschrieben. Die Geschichte lässt sich flott lesen. Obwohl ich den Vorgängerband nicht kenne, war ich schnell im Geschehen drin. Alles, was ich wissen musste, wurde mir auf den ersten Seiten mitgeteilt. Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Piwi muss in seine Rolle als Gruppenleiter noch hineinwachsen. Er wirkt ab und zu frustriert. Auch in seinem Privatleben gibt es Probleme, denn er schläft häufig im Büro. Ed, Mitglied des Teams, ist eitel und legt Wert auf elegante Kleidung. Till ist noch für wenige Tage Praktikant. Piwi mag den Jungen, kann es ihm aber nicht zeigen. Grit hatte sich gegenüber ihres Chefs Jo, dem Vorgesetzten von Piwi, im Ton vergriffen. Postwendend wurde sie ins Archiv abgeordnet. Dort gerät ihr ein Fall von Fahrerflucht in die Hände. Jetzt aber wird sie dringend in Greifswald gebraucht. Sie soll als Gast ins Heim eintreten. Der Fall in Greifswald ist von Anfang an undurchsichtig. Wurde die alte Frau ermordet oder ist sie eines natürlichen Todes gestorben? Selbst der Rechtsmediziner scheut sich am Totenbett vor einer Antwort. Obiges Zitat stammt aus dieser Szene. Die Nachbarin von Klara Bismarck informiert Ed, dass im Heim eine Pflegerin verschwunden ist. Doch die alte Dame leidet an Demenz. Was ist Wahrheit, was Phantasie? Der Schriftstil des Buches ist stellenweise sachlich, in bestimmten Situationen klingen ironische oder sarkastische Töne an. Manche Feinheiten in der Sprache entdeckt man nur beim aufmerksamen Lesen. Besonders gut gelungen sind für mich die Gespräche von Piwi mit seinem Team. Zum einen sehe ich als Leser, wie nach und nach das Vertrauen innerhalb des Teams wächst, zum anderen werden Piwis Unsicherheiten und sein Defizite in der Menschenführung dort besonders deutlich. Mit Tadel ist er schnell, mit Lob tut er sich schwer. Die Situation im Heim wird sehr gut beschrieben. Das Verhalten der Bewohner, die man Gäste nennt, ist realistisch. Für Grit bedeutet der Aufenthalt allerdings eine ständig hohe Aufmerksamkeit. Wie sie dabei in ihre Rolle wächst und manch eigenwillige Antworten gibt, um sich nicht zu verraten, ist klasse gemacht. Der Autor ist im Laufe der Handlung immer wieder für neue Überraschungen gut. Dadurch werde ich als Leser gekonnt auf falsche Fährten geschickt. Das Cover mit dem Blick auf ein Boot im Meer passt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Wie mache ich mich verständlich, wenn mir keiner glaubt? Genau das ist die Kernfrage des Buches, die zu überraschenden Wendungen führt.

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    • 5
  • Team Anklam im Altenheim, halt nein in der gepflegten Seniorenresidenz

    Nur die Ostsee weiß die Antwort
    Antek

    Antek

    Dies ist bereits der zweite Fall für das sonderbare Ermittlerteam des Morddezernats Anklam mit dem grummeligen Gruppenleiter Peter Vollmer. Da ich bereits mit „Des einen Freund, des anderen Tod“ humorvollen Krimigenuss hatte, war ich sehr gespannt auf den neuen Krimi aus der Feder von Emlin Borkschert. Nach dem Zerwürfnis mit Chef Jo Meier heißt es für Berufsrückkehrerin Grit Loch im Moment fern ab vom Schuss im Kellerarchiv alte Akte sortieren. Deshalb bekommt sie anfangs auch gar nicht mit, dass sich Piwi mit Praktikant Till auf den Weg ins Altenheim, nein halt in die gepflegte Seniorenresidenz Sankt Nicolai macht. Dort wurde die tote Klara Bismarck mit einem Kissen auf dem Gesicht gefunden und die beiden sollen die Lage erst einmal abchecken. Die 84-Jährige war nicht mehr die Jüngste, gesundheitlich auch nicht mehr auf der Höhe, die Frage ist nun ein natürlicher Tod oder hat sie tatsächlich jemand um die Ecke gebracht? Könnte der unnütze Sohn, der sie entmündigen wollte oder gar der unsympathische und undurchsichtige Heimleiter etwas damit zu tun haben? Noch ist die Todesursache unklar, doch für Chef Jo Meier scheint der Fall große Bedeutung zu haben, seine Anweisung lautet daher, Ermitteln auf Hochtouren. Er geht dabei so weit, dass er Grit zu einem Undercover Einsatz dort verdonnert. Ich war schon beim ersten Teil wirklich begeistert vom Sprachstil des Autors. Der Krimi liest sich herrlich locker, leicht und man fliegt fast durch die Seiten. Wirklich gut gefällt mir, dass man unheimlich viel schmunzeln und lachen kann. Originelle Heimbewohner, wie z.B. Pinklady oder Fritzealarm, unzählige humorvolle Szenen und Fettnäpfchen, wie Grits Boxtraining im Miederhöschen, und auch Dialoge, die mit Pointen ausgeschmückt sind, lassen das Lesen zum Vergnügen werden. Richtig gut gefällt mir auch die Idee einen Mord in einer Seniorenresidenz zu platzieren. Emlin Borkschert hat die Stimmung in so einer Einrichtung, klar stellenweise etwas überspitzt, wirklich gelungen eingefangen. Dazu gehören liebevolle und bemühte Pfleger ebenso wie Domenicas, deren „Namen wie der Arsch auf den Eimer passt“. Die liebenswürdigen Heimbewohner, teilweise dement, lassen einen ganz viel schmunzeln und besonders in ihren hellen Momenten zeigen sie auf tolle Art und Weise, was in ihnen steckt. Ich habe mich so richtig wohl gefühlt in der gepflegten Seniorenresidenz. Der Fall an sich geht eher ruhig und gemütlich los. Da lange nicht klar ist, ob es sich denn jetzt um einen natürlichen Tod oder nicht handelt, plätschert die Spannung ein bisschen vor sich hin, auch wenn man vermuten und rätseln kann. Dann wird für fesselnde neue Erkenntnisse gesorgt, die aufgebaute Spannung geht dann allerdings meines Erachtens nach leider wieder etwas verloren bevor es dann zu einem wirklich rasanten Finale, das alles noch einmal über den Haufen wirft, kommt. Für mich war es ja ein Wiedertreffen von alten Bekannten, auf das ich mich sehr gefreut habe. Peter Vollmer, der Gruppenleiter, auch Piwi genannt, hat in diesem Fall mit privaten Problemchen und Zweifeln zu kämpfen. Dass er mehr im Büro, als Zuhause schläft, fördert natürlich seine gute Laune nicht unbedingt. Jedoch lässt er immer mehr menschliche Züge erkennen, wenn auch meist nur in Gedanken. Der Leser, und ich denke sein Team auch immer mehr, merkt schon, dass er auch nur Mensch ist und im Grunde das Herz doch am rechten Fleck hat. Ed, unser Möchtegern Men in Black hat Anzugverbot auferlegt bekommen und zeigt hier immer mehr, dass man sich auf ihn verlassen kann, zumindest wenn es nicht um das strikte Befolgen von Dienstanweisungen geht.  Till, der Praktikant, der eigentlich seine letzten Tage hat, ist nicht nur Piwi, sondern auch mir so richtig ans Herz gewachsen. Ich hoffe, dass sich bis zum nächsten Fall noch etwas ergibt, damit er das Team doch nicht verlassen muss. Er wäre nicht nur menschlich, sondern auch ermittlungstechnisch ein richtiger Verlust. Grit, laut Ed die Expertin für schlechten Geschmack und laut Piwi genau die richtige Frau für den Einsatz, weil sie einfach so wie immer sein kann und so unter den dementen Alten nicht auffällt, lässt auch dieses Mal kaum ein Fettnäpfchen aus. Durch ihre menschliche Art hat sie einen guten Draht zu den Bewohnern und Angestellten und kann dadurch für die Ermittlungen einiges beitragen. Da sie aber gern auch etwas unbedarft an die Sache geht, lässt sich nicht vermeiden, dass sie nicht nur einmal so richtig in Gefahr gerät. Auch die anderen Darsteller sind gelungen gezeichnet. Der Heimleiter Schmidt Abendroth ist die Arroganz in Person und raubt Piwi damit den letzten Nerv, seine Frau Vera steht ihm dabei nicht viel nach. Unter den Heimbewohnern mochte ich Edith Wießner die Dame mit Rollator, die neugierig ist und der man, wenn sie klare Momente hat,  kein X für ein U vormachen kann, besonders gern, auch wenn sie bei mir für einen Udo Jürgens Ohrwurm gesorgt hat. Aber auch Magda Bolzenschneider, die Dame in pinkem Jogginganzug ist mir ans Herz gewachsen. Alles in allem ein wirklich gelungener Krimi mit einem originellen Ermittlerteam, einem interessanten, gelungenen Setting, der einen viel schmunzeln lässt. Allerdings hätte ich mir stellenweise etwas mehr Spannung gewünscht, weshalb es auch für 5 Sterne dieses Mal nicht ganz reicht.

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    • 2
  • Tod im Altenheim

    Moselruh
    mabuerele

    mabuerele

    „...Natürlich ist ein Todesfall im Altenheim nichts Ungewöhnliches. Aber wenn der Tote Mitte 20 ist und in einer Blutlache liegt, dürfte das ein Fall für uns sein...“ Johannes besucht seine Tante Adele im Demenzaltenheim. Als er die alte Dame in den Speisesaal begleitet, liegt dort der Pfleger Daniel in seinem Blut. Auf Grund einer Grippewelle ist das Heim unterbesetzt. Johannes reagiert korrekt und wählt den Notruf. Währenddessen versuchen die Krankenschwestern, die Heiminsassen zu beruhigen. Die Autoren haben einen spannenden Krimi in einem ungewöhnlichen Milieu geschrieben. Die Brisanz der Ermittler liegt darin, dass die Schnelligkeit der Befragungen über deren Erfolg entscheidet. Die meisten der Heiminsassen leiden unter hochgradiger Demenz und können sich das Geschehen nur kurzzeitig merken. Das Buch lässt sich zügig lesen. Dafür sorgt auch der angenehme Schriftstil. In der eigentliche Geschichte gibt es einen zweiten Handlungsstrang, der kursiv geschrieben wurde. Alwis Schlöder, einer der Bewohner, ist verschwunden. Während sich ein Suchtrupp auf den Weg macht, schließt sich Alwis einer Wandergruppe an und steigt mit in deren Reisebus ein. Die Personen werden sehr gut charakterisiert. Das trifft insbesondere auch auf die Schwestern im Heim zu. Deutlich wird herausgearbeitet, dass die Arbeit für manche Beruf und für wenige Berufung ist. Besonders positiv bleibt Schwester Clara in Erinnerung. Sie strahlt eine besondere Wärme und Menschlichkeit aus. Damit soll die Tätigkeit der anderen keinesfalls abgewertet werden. In jeder Zeile des Buches wird deutlich, wie viel Fingerspitzengefühl der Beruf verlangt und auf welch schwierige Situationen die Beschäftigten treffen können. Dass der normalerweise gut geregelte Alltag durch das Team der Kriminalisten zum Teil aus dem Tritt geriet, machte die Lage nicht einfacher. Vanessa, die leitende Ermittlerin, und ihr Team hatten die schwierige Aufgabe, aus den Aussagen der Heimbewohner die wichtigsten Fakten zu filtern und zu überprüfen. Eine Psychologin unterstützte sie dabei, weil den Bewohner das Zeitgefühl abhanden gekommen war und damit nicht klar war, wann was wirklich geschehen war. Schnell stellte sich heraus, dass es an den Morgen auch Besucher von außerhalb gab. Die Zahl der Verdächtigen und mögliche Motive nahmen damit zu. Am Beispiel von Alwis zeigen die Autoren, dass die Bewohner bei richtiger Anleitung sich durchaus noch aktiv einbringen können. Trotz des ernsten Themas schimmert ab und an ein feiner Humor durch. Ein Beispiel dafür ist das obige Zitat, dass aus dem Telefonat von Vanessa stammt, mit dem sie ihre Kollegen zum Tatort ruft. Eiskalt und hart dagegen ist der Sprachstil, wenn sich Daniels Vater über die sexuelle Orientierung seines Sohnes mokiert. Bei Frau von Beutz, die mit zunehmender Erblindung zu kämpfen hat, aber noch geistig rege ist, wiederum klingt eine stille Trauer aus jedem Wort, denn Daniel hat sich Zeit für sie genommen im Gegensatz zu ihrem Sohn, den nur ihr Vermögen interessiert. Das Cover ist ausgezeichnet gelungen. Wie eine Nebel sich hier über die den Stock haltenden Hände legt, so legt er sich über das Gedächtnis der Demenzkranken. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Autoren haben mich mittels einer spannenden Handlung in eine Welt geführt, die auch ich gern verdränge, wohl wissend, dass es jeden treffen kann. Den Autoren ist es dabei gelungen, sehr behutsam und mit viel Einfühlungsgefühl diese Welt zu beschreiben und die Würde jedes einzelnen der Protagonisten zu achten.

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    • 8
  • Mein neuer Krimi erscheint in Kürze

    Emlin_Borkschert

    Emlin_Borkschert

    Ich bin total aufgeregt.

    Mein zweiter Krimi "Nur die Ostsee weiß die Antwort" erscheint in Kürze. Auf der Leipziger Buchmesse geht's los.

    Wer mich dort besuchen möchte: Ich lese dort am Sonntag, 20.03.2016 von 14.00 - 14.30 Uhr im Forum Literatur Halle 4, Stand E101

    Ich freue mich!

    • 5
  • Mit Humor ermittelt

    Nur die Ostsee weiß die Antwort
    Karin69

    Karin69

    Ein neuer Autor, Emlin Borkschert, der mich schon mit seinem ersten Buch "Des einen Freud, des anderen Tod" sehr überrascht hat. Im zweiten Teil der Grit Koch Krimis ermittelt wieder mit das ungleiche Ermittlerteam des Morddezernats Anklam. Diesmal spielt sich die Geschichte in einem Seniorenheim und ist durch den Undercovereinsatz der Grit Loch noch komischer. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt und es macht Spaß, bei deren Ermittlung dabei zu sein. Mir hat dieser Teil noch besser gefallen. Wieder hat mich das Buch bis zum Schluß zum Weiterlesen gezwungen. Ich hoffe, daß es noch weitere Teile geben wird. Dieses Buch ist es wert gelesen zu werden. Für Leute, die Humor lieben, ist es zu empfehlen.

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    • 2
  • Ein klischeehafter Wohlfühl- und Lieblingskrimi. Einmal Team Anklam, immer Team Anklam!

    Nur die Ostsee weiß die Antwort
    Floh

    Floh

    „Nur die Ostsee weiß die Antwort“ ist bereits der zweite Fall für das sonderbare Ermittlerteam des Morddezernats Anklam mit ihrem Gruppenleiter Peter Vollmer, genannt Piwi. Nach „Des einen Freud, des anderen Tod“, konnte ich gar nicht anders und musste auch den neuesten Krimi aus der Feder des sympathischen Autors Emlin Borkschert lesen und kennenlernen. Und auch hier gibt es Krimi & Meer. In seinem ersten Fall für das spezielle Ermittlerteam aus Anklam entführte uns Emlin Borkschert auf einem idyllischen Campingplatz an die Ostsee, nun genießen wir das Ostseeflair mitten in verdeckten Ermittlungen samt Undercovereinsatz von Kollegin Grit Loch in einem Seniorenheim, in dem nichts so zu sein scheint, wie es zunächst scheint… Und um es in Bewohnerin Edith Wießners Worten auf den Punkt zu bringen: „Hier verschwinden Menschen…“ Erschienen im CW Niemeyer Verlag (http://www.niemeyer-buch.de/) Zum Inhalt: "WENN DU NICHT BIST, FÜR DEN SIE DICH HALTEN Die sympathischen Ermittler der Kripo Anklam sind zurück, als Team enger zusammengewachsen und doch so chaotisch wie eh und je. Der Herbstregen verdunkelt Greifswald. Im vornehmen Seniorenheim St. Nicolai wird eine 84-jährige Bewohnerin tot aufgefunden. Wenig ungewöhnlich, findet Hauptkommissar Peter Vollmer, genannt Piwi, doch der Befehl von oben lautet: ermitteln, mit allen Kräften. Sollte die Frau von ihrem Sohn entmündigt werden? Welche Rolle spielt der dubiose Heimleiter? Unterstützt wird Piwi durch sein bewährtes Team sowie Berufsrückkehrerin Grit Loch, die gerade mal in ihrem zweiten Einsatz als Bewohnerin getarnt in St. Nicolai einziehen soll. Schnell wird klar: Der schöne Schein trügt. Angeblich verschwinden dort sogar Menschen. Tatsache oder nur die Einbildung einer demenzkranken Zimmernachbarin? Doch während Piwi zunehmend mit Problemen privater Natur zu kämpfen hat, kommt Grit einer erschreckenden Wahrheit auf die Spur. Was jemand mit allen Mitteln verhindern will ..." Schreibstil: Der Autor Emlin Borkschert besitzt den mir absolut zusagenden und sympathischen Humor und die sensibelsten Antennen für typische Kripo- und Ostsee-, sowie Seniorenheim-Charaktere in Klischees gedacht. Herrlich. Trotz aller Spaß- und Lachmomente durch sensationelle Dialoge, Nick-Namen, Beschreibungen und Pleiten, Pech und Pannen, geht hier der Ernst der Lage kaum verloren. Im Vordergrund stehen dennoch sehr wichtige und höchst brisante und gefährliche Ermittlungen (von der Zusammenstellung des laienhaften Teams Anklam und das es eigentlich gar keinen Fall gibt mal ganz abgesehen). Emlin Borkschert erzeugt in Band 2 ein Gefühl von „Nachhausekommen“, man fühlt sich unter alten Bekannten einfach wohl, ein Hauch von Wohlfühlkrimi. Der Autor E. Borkschert hat einen typischen Schreibstil für einen gelungenen, unblutigen und soliden Krimi, denn er legt falsche Spuren, sorgt für Irrungen und Wirrungen, streut Handlungsstränge und lässt den Leser an den Ermittlungen aktiv teilhaben. Dass gelingt ihm durch seine Erzählperspektive aus der beobachtenden Position. Wir Leser wissen so manches Mal mehr, als die unorganisierten Kollegen aus dem Team untereinander. Ohne großes Zutun heftet man sich hier als Leser ganz automatisch an die Fersen der Charaktere, einfach, weil sie so herzhaft sind. Zudem punktet Emlin Borkschert, wie gewohnt und gewünscht, mit einer gewaltigen Portion Situationskomik, Fettnäpfchen und Humor. Durch seine sympathischen und eigenwilligen Protagonisten der „Kripo Anklam“, macht er das Lesen zu einem unvergesslichen (Krimi-)Erlebnis. Emlin Borkschert schreibt sehr verbunden zu seinem Krimi, das zeigt er auch gern in dem er sich auf Begebenheiten aus seinem ersten Fall bezieht und sogar wie auf Seite 276 den Titel seines ersten Kriminalromans hier in einem Ratespiel für Demenzkranke zum Thema macht: „Des einen Freud, … des anderen Tod“. Emlin Borkschert schafft in seinem zweiten chaotischen Fall, der zunächst doch gar kein Fall zu sein scheint, sondern das normale Sterben in einem Seniorenheim, eine neuartige Umgebung und Kulisse, dass macht die Ermittlungen innovativ und neuartig. Und andersherum bedient er den Krimiliebhaber mit Altbewährten für einen gelungenen Wohlfühlkrimi in dem die Seiten nur so dahin fliegen. Der ambitionierte Autor schafft es immer wieder die stimmige Balance zwischen Spannung und Humor zu halten. Ein lobenswertes Kunststück! Hier gibt es vorwitzige sprachliche Experimente und die gute alte und solide Kunst des Schreibens, gewürzt mit Ironie und Sarkasmus. Sehr gut gemacht und toll präsentiert. Das Buch liest sich flüssig und unterhält. Er schreibt flott, flüssig, humorig und trifft den Nerv der Zeit und lässt die Bauchmuskeln an einigen Stellen angenehm zucken. Seine Art macht Lust auf mehr / Meer. Denn nur die Ostsee weiß die Antwort… . Das Buch liest sich auch ohne den vorherigen Band zu kennen problemlos und weist keine Lücken auf. Auch das Spiel mit den Klischee, vor allem auf die Seniorenresidenz gemünzt, und der manchen fremd erscheinende Dialekt in einigen Dialogen und Verhören trägt zur Besonderheit bei, wirkt aber nicht störend oder überladen. Eine feine Note Kantinenkost, Seniorenheimflure, Raucherecken, Kellerarchive und Ermittlungsarbeit… Charaktere: Für mich sind die Charaktere im Krimi schon wie alte Freunde. Ich fühle mich, als gehöre ich als begeisterte Leserin schon dazu. Das Team Anklam mit seinem Chef Jo Meier und dem neuen Gruppenleiter Peter Vollmer, genannt Piwi würde schon genügend Stoff für einen chaotischen Krimi bieten. Doch das Team ist erst mit Polizeischüler Till Brenner, genannt Börner, Ed Stenzl und der Wiedereinsteigerin Grit Loch wirklich komplett. Dieses Team ist wirklich DER BÖRNER, um es mal in den Worten der Geißens aus dem TV auszudrücken. Nicht nur Ed, Till und Piwi sind mit ihren persönlichen Lastern und charakterlichen Stärken und Schwächen einfach herzhaft klischeehaft, nein, auch unsere Grit Loch ist einfach eine unverwechselbare Granate. Irgendwie passen alle zusammen, das Umfeld, das Polizeibüro, der autoritäre Chef Meier, die privaten Belange und Situationen der Beamten, das Flair im Seniorenheim St. Nicolai mit seiner tollen und heilen Fassade und Maskerade. Doch es brodelt gewaltig, denn irgendetwas stimmt da nicht. Das Team wurde zu einem Mordfall berufen. Eine alte Dame lag tot in ihrem Bett. Da stellt sich die Frage, ob das nicht zum Alltag in einem Seniorenheim gehört? Atmosphärisch dicht, klischeehaft und in ganzer Vielfalt der möglichen Charakterzüge… und es gibt immer genügend Luft zum Atmen, aber auch genügend Spannungen für kleine Explosionen. In diesem neuen Fall für Undercover Grit und ihrem Team, hat sich der Autor Emlin Borkschert eine ganz besonders pikante Story gewählt. Hierfür mussten natürlich die klassischen und klischeehaften Protagonisten ins Leben berufen werden. Das ist Emlin Borkschert mehr als treffend gelungen. Herrlich!!! Stets und wie gewohnt beweist der Autor viel Geschick und Können bei der Auswahl der Charaktere. Denn hier treffen wir viele Persönlichkeiten und gerade das Team um die Ermittlungen wartet mit kuriosen Eigenschaften auf. Alles wirkt so plastisch und authentisch. Hach, die Charaktere sind einfach herrlich! Das Aushängeschild des Autors mit dieser abwechslungsreichen Krimireihe. Und: ob Piwi nach seiner Auszeit für einen weiteren Fall zu seinem Team zurückkehrt…? Es bleibt zu hoffen! Piwi, Ed, Till und auch Grit sind ein ganz spezielles und liebenswürdiges Team. Piwi, der Gruppenleiter, ist eine ganz besondere Type, aktuell zweifelt er stark an seinen Kompetenzen und an seinem Talent als Leiter. Dennoch erweist er sich als sehr menschlich, charmant, die gute alte Stube, galant und wortgewandt, manchmal forsch und übereilt, irgendwie verfällt man seinem besonderen Witz und schließt ihn ins Herz. Ed achtet immer auf sein Äußeres und liebt seine Sonnenbrille und seinen Anzug. Am liebsten würde er ganz FBI oder Man in Black-mäßig zum Dienst erscheinen. Till hat seine Lehrzeit in der Kripo bald verlassen und wollte seine letzten Tage im Team nochmals genießen. Diese Fall bringt seine Pläne durcheinander. Und um diesmal alles richtig zu machen, startet er einen Alleingang nach dem nächsten. Aber auch unsere Wiedereinsteigerin Grit Loch hält sich in ihrem Undercovereinsatz als Bewohnerin mit ihrer auferlegten Demenz nicht zurück und lehnt sich weit aus dem Fenster. Jeder gefährdet die Ermittlungen auf seiner Weise… Gerade in diesem neuem Fall, für dieses laienhafte und absolut chaotische Team, treffen wir auf sympathische und unsympathische Figuren und dürfen so manchen Überraschungsmoment erleben. Emlin Borkschert beweist großes Geschick, denn er bringt die vielen Rollen und Nebenrollen in Einklang und lässt den Leser somit mitfühlen und ganz wichtig: Er lässt den Leser an den Ermittlungen teilhaben! Und er sorgt für ausreichend Humor mit der krimitypischen Spannung und viel Facette in den Figuren. Hier liegt die absolute Stärke, denn dieses Portfolio an Charakteren findet man sonst kaum irgendwo, außer auf den Straßen großer Städte oder in hintersten Höfen oder diversen Seniorenheimen vielleicht! Meinung: Das Treiben rund um den Mord an einer alten Dame, das Verschwinden von Menschen, den Suchen und Finden nach Motiven und Spuren, der Planung des Undercovereinsatzes von Grit, die Befragungen der senilen Bewohner, der bürokratischen Ermittlungsarbeit, die Erpressungen, der Strukturierungen einer solchen Pflegeinrichtung, die Ermittlungen, um den oder die Täter oder Täterin, um die Affären und Geheimnisse, um die Alkoholtabletten, um die Mutmaßungen, um die Wendungen und Kuriositäten sind äußerst spannend und unterhaltsam dargestellt. Der Autor Emlin Borkschert reizt den Leser zum Schubladendenken und lässt diesen gekonnt damit auflaufen. Neben der Ermittlung gibt es auch hier in diesem pikanten Fall viele wunderbar auffrischende Nebenhandlungen aus den Privatleben der Figuren. Abwechslungsreich und mit der größten Kopfkinoleinwand überhaupt. Hier hat sich der Autor mal wieder selbst übertroffen. Auch wenn ich zu Anfang einige Seiten benötigte, um die Charaktere wieder zuordnen zu können. Immerhin ist es knapp 2 Jahre her, als ich mich mit dem Debütkrimi und ersten Fall für und mit Team Anklam angefreundet habe. Der neue Fall startet mitten drin in einer Autofahrt zu einem neuen Einsatz. Da musste ich mich und die Charaktere erstmal sortieren. Aber nach wenigen Seiten gelang das doch ganz gut und ich fühlte mich gleich wieder unter Freunden in diesem chaotischen Trupp. Besonders gut gefallen hat mir auch hier wieder der gewählte Rahmen für die Ermittlungen: ein Seniorenheim mit Etikette nah an der Ostsee und tollem Ruf. Da ist die Polizei natürlich nicht gern gesehen. Und Emlin Borkschert gelingt es die ganze Atmosphäre und aufkeimende Unruhe auch bei den verwirrten und senilen Bewohnern einzufangen und uns Lesern brühwarm zu servieren. Pluspunkt. Zwar fühlt ich mich damals in Fall eins auf dem Campingplatz wesentlich heimischer, doch Grit Loch schafft es durch ihre schnelle Anpassung als verwirrte Bewohnerin auch uns Leser als Teil der pflegebedürftigen und zerstreuten Bewohner werden zu lassen. Ein Todesfall im Altenheim klingt so Alltäglich, wenn auf der toten Alten aber noch ein Kissen auf dem Kopf liegt, dann bringt auch ein Seniorenheim viel Potential für eine Kriminalhandlung gepaart mit Humor und Komik, und all das nutzt der Autor gut und gerne in vollen Zügen aus! Die Schauplätze sind gekonnt gewählt und machen das Geschehen lebendig und real. Die Kapiteleinteilung gefällt mir sehr gut und lässt das Buch sehr locker wirken. Gegen Ende gibt es nun dann die vielen Antworten auf die vielen offenen Fragen und die Handlungsstränge laufen zusammen und machen trotz geplanter Auszeit für Piwi und der Verabschiedung von Anwärter Till Hoffnung auf ein Wiedersehen mit Team Anklam. Da ich laienhafte Ermittlungen genauso gerne mag, wie hochkarätige und anspruchsvolle Kriminalermittlungen, wenn sie so ausgezeichnet dargeboten werden wie hier, kann ich dieses Buch mit einem guten und zufriedenen Gefühl schließen und auf weitere Fälle hoffen. Kritikpunkte: Der Einstieg und das (Wieder-)Kennenlernen mit Piwi, Ed, Till und Grit hat bei mir einige Seiten benötigt. Hier musste ich erstmal sortieren, wie der damalige Fall seinen Tribut gefordert hatte und wie das Team auseinandergegangen ist und wie es sich nun wieder zusammenfindet. Nach einigen wenigen Seiten war ich dann doch schnell wieder drin. Zudem spielt der sogenannte „Kommissar Zufall“ hier eine zu großzügige Rolle. Da mussten die Ermittler relativ wenig bewerkstelligen um die Spuren zu deuten und heiße Fährten zu finden. Wenn mir dieses Team nicht so äußerst sympathisch wäre und ich diese chaotischen und beinahe laienhaften Herangehensweisen nicht so sehr an denen lieben würde, wäre ich über die vielen Zufälle verärgert. So kann ich Milde walten lassen, es aber doch als kleine Kritik anmerken! Ist es außerdem als Kritik zu nennen, wenn ich anmerke, dass Piwi sich eine Auszeit gönnen möchte und ich als Leser nun Sorge schieben muss, dass Team Anklam in seiner bisherigen Konstellation nicht wieder zusammen ermitteln wird? Es spricht ja eigentlich für das Buch und für die Reihe, dass ich weiter lesen möchte, gar muss. Aber warum versetzt uns der Autor so einen Schrecken? Soll jetzt alles schon vorbei sein???? Ganz ehrlich? Ich denke nicht. Dieses Team muss einfach wieder an einem neuen Fall ermitteln. So ein Team braucht die Krimiliteraturwelt! Cover: Wirklich gelungen und schön anzuschauen. Zwar hat mich das Cover von „Des einen Freud, des anderen Tod“ weit mehr angesprochen, und dieses hätte ich im Buchhandel womöglich wenig beachtet, aber da mir der Autor durch sein Debütkrimi ans Herz gewachsen ist, war es für mich ganz klar, auch seinen neuen Fall zu lesen. Da gab es für mich keinen Coverkauf sondern eine reine Pflichtentscheidung zu seinen Büchern. Die Bücher reihen sich allesamt dank des stimmigen Formats und des Covers wunderbar ins Buchregal ein. Der Autor: "1974 im ostwestfälischen Verl geboren, macht Emlin Borkschert bereits in früher Kindheit erste schriftstellerische Schritte. Doch jahrelang führt er ein Doppelleben: Tagsüber arbeitet er als Banker in Gütersloh und kann seiner Leidenschaft für Verbrechen nur heimlich nachgehen. Erst durch seinen Umzug in das Dorf Manrode im Dreiländereck NRW-Hessen-Niedersachsen in 2007 und einen Jobwechsel wagt es Emlin Borkschert, dem Schreiben einen höheren Stellenwert einzuräumen. Er schafft sich einen Hund an, startet seinen Blog www . emlin-borkschert . de und realisiert schließlich sein Krimi-Debüt: Des einen Freud, des anderen Tod erscheint 2014 im CW Niemeyer Verlag. Nur die Ostsee weiß die Antwort ist die Fortsetzung um das sympathisch-chaotische Ermittlungsteam." Fazit: Allergrößtes Kopfkino mit Bauchmuskeltraining und klischeehaften Humor samt Spannung und pikanter Ermittlung! Einfach nur herzlich und mit Suchtgefahr! Einmal Team Anklam, immer Team Anklam! Hier geht es zu meiner Rezension zu Fall eins "Des einen Freud, des anderen Tod": http://www.lovelybooks.de/autor/Emlin-Borkschert/Des-einen-Freud-des-anderen-Tod-1082839768-w/rezension/1082084816/

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  • Leserunde zu "Des einen Freud, des anderen Tod" von Emlin Borkschert

    Des einen Freud, des anderen Tod
    Emlin_Borkschert

    Emlin_Borkschert

    Liebe Krimifreunde, ich bin glücklich und auch sehr stolz, euch zur Leserunde meines 1. Krimis einzuladen. "Des einen Freud, des anderen Tod" erscheint offiziell im Buchhandel am 1. März 2014. Zu diesem Tag soll auch die Leserunde starten. Mein Verlag CW Niemeyer stellt hierfür 10 Freiexemplare zur Verfügung, die unter allen, die sich bis einschl. 26. Februar 2014 hier beworben haben, verlost werden. Selbstverständlich sind auch diejenigen zur Leserunde herzlich eingeladen, die nicht gewonnen haben. Nun zum Inhalt: Die Ostseeküste, mitten in der Augusthitze:  Als auf einem Campingplatz auf Usedom die Leiche eines Teenagers gefunden wird, schickt die Kripo ein Ermittlungsteam – und Grit Loch. Die arbeitslose Mutter eines fast erwachsenen Sohnes nimmt an einem Programm zur Wiedereingliederung in den Polizeidienst teil. Begeistert sind die Kollegen von der kleinen, dicklichen, Flipflops tragenden Frau nicht gerade.  Wer kann ein Interesse haben, einen 15jährigen Jungen zu töten, der als „Engel“ beschrieben wird? Und warum hat so ziemlich jeder auf dem Campingplatz etwas zu verbergen?  Mit Herz und Schnauze versucht Grit sich in die Ermittlungen einzubringen - und muss dabei so manchen Rückschlag verkraften. Droht ihr sogar der Rauswurf aus dem Programm? Dann verschwindet eine junge Frau spurlos, die gesehen haben soll, was in der Mordnacht geschehen ist. Grit bekommt endlich ihre Chance zu beweisen, was in ihr steckt…Ich wünsche viel Glück bei der Verlosung und freue mich auf eine tolle Leserunde. Mehr über mich könnt ihr auf meinem Blog www.emlin-borkschert.de erfahren. Es grüßt herzlich, euer Emlin PS: Da es sich um einen Krimi handelt, gilt während der gesamten Leserunde natürlich gem. Agatha Christie: Wir sind "partners in crime"!

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