Der Mann zwischen den Wänden

von Emma Ångström 
3,1 Sterne bei22 Bewertungen
Der Mann zwischen den Wänden
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (9):
Pearssons avatar

Düster, beklemmend und atmosphärisch schlichtweg GENIAL!

Kritisch (6):
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Lässt am Ende zu viele Fragen offen.

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Inhaltsangabe zu "Der Mann zwischen den Wänden"

In einem Stockholmer Mehrfamilienhaus gehen äußerst seltsame Dinge vor sich. Eine Frau verschwindet spurlos. Zwei Wochen später wird ihre Leiche plötzlich im Flur ihrer Wohnung gefunden. Es ist einer der absonderlichsten Morde in der Geschichte der Stadt und es gibt keinen Hinweis auf den Täter. Erst die neunjährige Alva, die mit ihrer Familie erst seit Kurzem in dem Haus wohnt und übersinnliche Fähigkeiten hat, kommt dem Rätsel auf die Spur, das Ungeheuerliches zutage fördert…

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783038800057
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Arctis Verlag
Erscheinungsdatum:04.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Larissa_Schiras avatar
    Larissa_Schiravor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Netter Roman - ohne den versprochenen Thrill!
    Netter Roman - allerdings ohne den versprochenen Thrill

    Die kleine Alva zieht mit ihrer Mutter und ihren Schwestern in ein Mehrfamilienhaus in Stockholm, nachdem diese sich von ihrem Vater getrennt hat. Alva ist ein stilles, zurückgezogenes Mädchen, so findet sie auch in der neuen Schule keinen Anschluss zu anderen Kindern und beschäftigt sich lieber mit Übersinnlichem. Als eines Tages in ihrem Haus eine Frau ermordet wird und ihre Leiche unter mysteriösen Umständen erst verschwindet und dann wieder auftaucht, wird auch Alva auf die vielen seltsamen Geschehnisse in ihrer neuen Umgebung aufmerksam. Nach und nach versucht sie, den unheimlichen Dingen auf den Grund zu gehen....

    Besonders begeistert haben mich Schreibstil und Charaktere des Buches. Die Autorin versteht es, mit Worten zu spielen und Bilder im Kopf des Lesers zu zaubern, was das Lesen zu einer großen Freude gemacht hat. Auch mit den Charakteren, insbesondere Alva, konnte ich immer mitfiebern, sie erschienen mir sehr lebendig.
    Leider aber hatte ich mir durch den Klappentext eine andere Geschichte erhofft, als ich letztendlich zu lesen bekam. Das Buch als Thriller zu bezeichnen finde ich nicht passend, da die Handlung eher langsam vorangeht und eher mit Gedanken und Gefühlen gespielt wird als mit echtem Nervenkitzel. Im Nachhinein habe ich auch das Gefühl, über fast 400 Seiten eine Geschichte über ein Mädchen gelesen zu haben, das nur in seinem Zimmer sitzt, liest und grübelt.
    Auch das Ende hat mich enttäuscht, hier wurde meiner Meinung nach alles zu schnell abgehandelt und ich empfand es, ganz im Kontrast zum Rest des Buches, als zu offen.

    Im Großen und Ganzen ist es besonders wegen des netten Schreibstils ein gutes Buch, allerdings sollte man nicht mit der Erwartung auf einen Thriller herangehen sondern eher auf einen netten Roman eingestellt sein.

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    Alentschiks avatar
    Alentschikvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine wirklich sehr verstörende Geschichte! Schrecklich, schaurig und schonungslos!
    Eine verstörende Geschichte...

    Dieser Thriller ist wirklich etwas anderer Art und ist sicherlich nicht für jedermanns Geschmack. Aus diesem Grund fehlt mir die Beurteilung relativ schwer. Ich bin unschlüssig, ob ich es mögen soll oder eher abstoßend finden soll. Definitiv lässt mich das Ende der Geschichte verstörend zurück.

    Zum Positiven:

    Der Schreibstil ist sehr gut gelungen. Leicht verständliche Sätze, kurze Kapitel und sehr gute Beschreibungen der Umgebung und der Personen.

    Die Idee des Plots an sich ist hervorragend! Leider aus meiner Sicht nicht gut genug umgesetzt. Ein Mehrfamilienhaus, in dem merkwürdige Sachen vor sich gehen, und irgendetwas Schauriges einen beobachtet. Viele Bewohner können dieses Gefühl, das man beobachtet wird, fühlen!  Dazu noch ein unheimliches Kind, das Paranormales verfolgt! Ein Rezept für grandiose Thriller und Horrorspannung! Was zu Beginn auch anmutet. Und auch wenn es durchweg spannend bleibt, wird im Gesamten das Potential dieser Geschichte verspielt.

    Und nun kommen wir zum Negativen:

    Zum einen werden die eingeführten Bewohner des Hauses, mit ihren eigenen Geschichten und nicht leichten Päckchen zu tragen, entweder gar nicht mehr erwähnt oder nur sehr kurz noch angeschnitten. Hier hätte ich gerne mehr erfahren über einzelne Schicksale, die jeder für sich auch spannend war. So bleibt das Gefühl irgendwas nicht Beendetes schwebt in der Luft.

    Im Grunde dreht sich viel um Alva, das Mädchen, das etwas anders zu sein scheint und dem Mann hinter den Wänden. Während man dem Mann häppchenweise näher und näher kommt, bleibt Alva für mich undurchsichtig und ihre bösartige Entwicklung etwas schleierhaft. Von den nicht geklärten familiären Verhältnissen ganz zu schweigen.

    Und als letzter Punkt, fand ich das Ende einfach so schonungslos grausam, dass es mir irgendwie sogar den Magen umdreht, wenn ich daran denke.


    Zum Schluss möchte ich noch das Cover erwähnen. Ich finde es sehr gelungen, es weckt Neugier und ist ein absoluter Eyecatcher.

     

    Fazit: Eigentlich wollte ich diesem Buch nur 3 Sterne geben. Aber da ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und unbedingt weiterlesen wollte, was wohl von Spannung zeugt, habe ich mich zu 4 Sternen entschlossen.  Trotzdem, kann ich das Buch nicht ohne Bedenken weiterempfehlen, weil ich mir vorstellen kann, dass es vielen nicht zusagen würde. Wer aber ein Thriller etwas anderer Art lesen möchte und auch keine schwachen Nerven hat, kann durchaus auf seine Kosten kommen.

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    .Steffi.s avatar
    .Steffi.vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Lässt am Ende zu viele Fragen offen.
    Der Mann zwischen den Wänden

    Worum geht’s?
    Die neunjährige Alva zieht mit ihrer Mutter und ihren beiden Schwestern in ein Mehrfamilienhaus in Stockholm. In diesem Haus geschehen seltsame Dinge. Lebensmittel verschwinden und von den Wänden sind Geräusche zu hören. Dann passiert ein Mord. Alva kommt den Geschehnissen auf die Spur.

    Meine Meinung:
    Das Buch konnte mich leider nicht wirklich überzeugen. Die Geschichte an sich hat großes Potenzial, doch leider wurde dieses nicht ausgeschöpft. Am Ende bleiben zu viele ungeklärte Fragen zurück. 

    Der Schreibstil ist sehr angenehm, wodurch sich das Buch wirklich zügig lesen lässt. Zu Beginn ist durchaus Spannung vorhanden, doch diese flaut im Laufe der Geschichte ab. Es werden immer neue Figuren eingeführt, von denen man denkt, dass sie eine Rolle spielen werden, doch wird man schnell vom Gegenteil überzeugt. Da stellt sich die Frage, warum diese Charaktere überhaupt in die Handlung integriert werden. 

    Alva, die Hauptfigur der Geschichte, konnte mich auch nicht überzeugen. Im Laufe des Buches wird sie immer unsympathischer. Ihre Handlungen sind teilweise wirklich absurd. Bis auf Henry, den Vermieter, fand ich wirklich keinen Charakter sympathisch. 
    Zum Schluss hat man das Gefühl, dass man gerade den Beginn einer Geschichte gelesen hat und nicht am Ende angelangt ist. Das offene Ende hat hier einfach nicht gepasst. 

    Fazit: 
    Eine Geschichte mit viel Potenzial, das leider nicht ausgeschöpft wurde. Schade!

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    dreamlady66s avatar
    dreamlady66vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Kann aber muss man nicht lesen...leicht verwirrende Story in Stockholm!
    Kann aber muss man nicht lesen...leicht verwirrende Story in Stockholm!

    (Inhalt, übernommen):
    In einem Stockholmer Mehrfamilienhaus gehen äußerst seltsame Dinge vor sich. Eine Frau verschwindet spurlos. Zwei Wochen später wird ihre Leiche plötzlich im Flur ihrer Wohnung gefunden. Es ist einer der absonderlichsten Morde in der Geschichte der Stadt und es gibt keinen Hinweis auf den Täter. Erst die neunjährige Alva, die mit ihrer Familie erst seit Kurzem in dem Haus wohnt und übersinnliche Fähigkeiten hat, kommt dem Rätsel auf die Spur, das Ungeheuerliches zutage fördert…

    Zur Autorin:
    Emma Angstrom, Jahrgang 1982, stammt aus Västeräs und ist Journalistin. Sie besitzt einen Masterabschlluss in Architektur und arveiter derzeit als PR-Leiterin eines Architekturbüros in Stockholm. "Der Mann zwischen den Wänden" ist ihr zweiter Roman.

    Fazit:

    DANKE an den Arctis-Verlag für Eure Zusage sowie schnelle Belieferung im Hardcover mit dazugehörigem passendem Cover bei 319 Seiten und unzähligen Kapiteln!
    Definitiv, ich freute mich, eine für mich noch unbekannte Autorin kennenzulernen.

    Leider versprach der Klappentext mehr als der komplette Inhalt, der mich etwas irritierte, daher auch nicht viel Feedback.
    Das Ende blieb offen, was mich leider unbefriedigt zurückliess.
    Eine in Summe doch etwas verwirrende Geschichte aus Europa's Norden! Naja...



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    nellsches avatar
    nellschevor einem Jahr
    Kurzmeinung: War leider nicht mein Fall....
    Der Mann zwischen den Wänden

    Die neunjährige Alva zieht mit ihrer Mutter und ihren beiden Schwestern in ein Stockholmer Mehrfamilienhaus. Doch dort geschehen merkwürdige Dinge. Dann verschwindet eine Frau spurlos aus ihrer Wohnung. Zwei Wochen später taucht dann plötzlich ihre Leiche in ihrer Wohnung auf. Wer ist der Mörder? Erst Alva, die übersinnliche Fähigkeiten hat, kann dem Ganzen auf die Spur kommen.

    Aufgrund des sehr gelungenen Covers und des spannenden Klappentextes habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Doch leider konnte mich das Buch fast gar nicht überzeugen.
    Bereits der Einstieg in die Geschichte fiel mir schwer. Ich kam bei den Personen durcheinander, weil ich sie als ziemlich blass und nicht greifbar empfand und keine Beziehung zu ihnen aufbauen konnte. Auch Alva blieb mir leider fern.
    Neben Alva und ihrer Familie liest man parallel auch von anderen Bewohner des Hauses. Mir war das zu viel parallel und ich kam da irgendwie ins Schleudern, habe einfach keinen Zugang zur Geschichte gefunden.
    Leider gab es in der Geschichte dann auch noch mehrere Dinge und Entwicklungen, die ich unlogisch und unglaubwürdig, teilweise absurd fand. Dies erschwerte mir zusätzlich den Bezug zum Buch. Auch die Entwicklung der Neunjährige Alva fand ich erschreckend und teilweise sogar abstoßend.
    Und das Ende war ziemlich offen und ließ viele Fragen unbeantwortet. Es gibt Bücher, bei denen ein offenes Ende passt. Doch hier war es leider nicht der Fall.

    Dieses Buch war leider nicht meins, so dass ich nur 2 von 5 Sternen vergebe.

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    skyprincesss avatar
    skyprincessvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Guter Beginn, enttäuschender Verlauf...
    Er weiß alles über dich, er kennt dich und du hast ihn noch nie zuvor gesehen...

    Er weiß alles über dich, kennt deinen Namen, deine Geschichte, dringt heimlich in dein Leben ein. Du, ahnungslos, unbeschwert; kennst ihn nicht, hast ihn noch nie gesehen und weißt nichts.

    Der Mann zwischen den Wänden ist ein schwedischer Thriller der Autorin Emma Ångström beginnt sehr vielversprechend und thematiesiert ein Thema, das einem einen kalten Schauer über den Rücken laufen lässt.
    Der Hauptteil der Geschichte befasst sich mit Alva und dem Leben ihrer Familie, welche erst neu in das Haus gezogen ist.
    Anfangs wurden noch interessante Zwischeneinwürfe von anderen Hausbewohnern eingefügt, die im Laufe des Romans im Sand verliefen und kaum noch erwähnt wurden.

    Alva, die jüngste der Familie und Hauptprotagonistin, sammelte bei mir anfangs viele Sympathiepunkte gesammelt, die jedoch im Laufe der Handlung verpufften und Fassungslosigkeit wichen.
    Den Tod der einen Frau scheint niemand so wirklich ernst zu nehmen, was ich sehr seltsam fand. Niemand fühlte sich bedroht oder hatte so wirklich Angst, es war alles höchtens ein bisschen seltsam.

    Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr zugesagt. Kurze, klare Satzstrukturen, sehr präzise und deutlich. Kurze Kapitel, die die handlung deutlich vorran brachten und für Abwechslung sorgen.
    Auch ist es Ångström gelungen durchaus gruselige und spannende Szenen zu integrieren, um auch den Spannungsbogen zu halten.

    Dennoch bin ich sehr zwiegespalten bei dem Roman. Ich konnte mich gut in den Roman und die Handlung einfinden und war sehr begeistert vom Thema und dem Schreibstil der Autorin.
    Im Verlauf der Geschichte konnte ich an manchen Stellen nur noch den Kopf schütteln, mir fehlte der Zusammenhang und die Logik. Ich fand manche Stellen auch nicht gruselig sondern einfach nur noch extrem ekelig. Vorallem das Ende fand ich nicht zufriedenstellend, zumal es auch ein offenes Ende war, über das ich weder nachdenken konnte noch wollte, zu übertrieben, zu unverständlich.
    Viele Dinge wurden angefangen, aber nicht zu Ende geführt. Viele Fragen und Dinge blieben mir unverständlich und unerklärt.

    FAZIT:
    Das Buch war leider absolut nicht mein Fall. Die Geschichte war mir etwas zu surreal und unlogisch. Ein sehr guter Anfang muss ich bemerken, jedoch wurde daran nicht angeknüpft. Sehr schade.

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    thiefladyXmysteriousKathas avatar
    thiefladyXmysteriousKathavor einem Jahr
    Ist da jemand zwischen deinen Wänden?

    Der Mann zwischen den Wänden

    An dieser Stelle erst einmal danke dafür, dass ich dieses Buch im Rahmen der Lovelybooks-Leserunde lesen durfte und ein kostenloses Exemplar erhalten habe. Ich fand die Lektüre wirklich sehr interessant, wenn auch durchwachsen. Wer mal einen etwas anderen Thriller lesen möchte, dem kann ich dieses Buch durchaus empfehlen aber auf einige Kritikpunkte muss ich trotzdem aufmerksam machen (siehe unten).

     

    Inhalt

    Die 9-jährAlva muss zusammen mit ihrer Mutter und ihren zwei älteren Schwestern aus einer Villa in eine kleine Wohnung in Stockholm ziehen. Sie selbst ist eher introvertiert und beschäftigt sich viel mit dem Lesen, Freunde hat sie keine und der einzige Mensch, den sie wirklich zu mögen scheint, nämlich ihren Vater, ist nicht mehr bei der Familie. In der neuen Wohnung und im ganzen Haus geschehen merkwürdigen Dinge. Jemand scheint an den Wänden zu kratzen und Alva denkt es könnte der Geist ihrer verstorbenen Großmutter sein. Doch als eine junge Frau aus der Nachbarswohnung verschwindet, man den Ehemann nicht als Täter überführen kann und nach einiger Zeit jene Frau tot in der Wohnung liegend aufgefunden wird, verstärkt sich ein komisches Gefühl unter den Anwohnern. Viele fühlen sich beobachtet oder hören Geräusche. Lauert etwa tatsächlich ein Grauen zwischen den Wänden?

     

    Meinung

    Meine Gedanken zu diesem Buch und meine Leseeindrücke zusammenzufassen ist gar nicht so einfach. Ich hatte mit diesem Buch wirklich einen fulminanten Start und war sehr beeindruckt von den ersten ca. 100, da ich mich gegruselt habe und die verschiedenen Perspektiven super spannend fand. Doch dann wurde es meiner Meinung nach ein bisschen schwächer und auch die junge Alva entwickelte sich Charakterlich in eine Richtung, die mir nicht so gut gefallen hat.

    Außerdem sind im Buch ein paar Rechtschreib- bzw. Tippfehler und das sollte man schon wissen, bevor man sich dieses Buch kauft. Natürlich kann kein Korrektor der Welt alles sehen aber ich fand trotzdem sehr störend.

    Nach Zweidrittel des Buches war ich wieder ganz in der Geschichte gefangen, besonders seit die Figur Henry eingeführt wurde, doch dann kam das Ende und das hat mich wirklich geschockt. Wie kann man so den Leser zurücklassen? Also wer am Ende alles geklärt und eindeutig haben möchte, ist hier definitiv falsch. Außerdem gab es eine Szene, die mir fast mein Herz zerrissen hat.

    Der Schreibstil war sehr flüssig und das Buch auf jeden Fall interessant, aber eine Sternebewertung zu vergeben finde ich hier wirklich schwierig. Aufgrund der Kritik vergebe ich 3- 3.5 Sterne.

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    Angel1607s avatar
    Angel1607vor einem Jahr
    Wie sicher sind wir wirklich?

    Worum gehts?


    Wie sicher fühlst du dich in deinem Zuhause? Wie sicher bist du dir, dass zwischen den Wänden deiner Heimat nicht ein großes Geheimnis lauert, welches darauf wartet, dir die Sicherheit zu nehmen? Diese Frage sollten sich eigentlich die Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Stockholm stellen. Passieren doch eigenartige Dinge in ihrem Haus. Eine Frau verschwindet spurlos und taucht wenig später als verweste Leiche wieder auf und man findet keine Hinweise auf den Mörder! 
    Allein die neunjährige Alva, die mit ihrer Mutter und ihren zwei Schwestern erst seit kurzem dort wohnt kommt dem Geheimnis "zwischen den Wänden" nach und nach auf die Spur....





    Wie erging es mir mit dem Buch?


    Erstmal muss ich sagen, dass das Cover wirklich gut zur Geschichte passt. Es hat einen Hauch Mystik und Geheimnis und lässt auf ein wirklich gruseliges Buch hoffen....

    Aber wurde ich enttäuscht oder hat es gar meine Erwartungen übertroffen? 

    Wir starten mit Alva. Eine der Hauptprotas in der Geschichte. Alva ist neun und musste ihr Heim und ihren Vater verlassen, denn es ist etwas schlimmes vorgefallen und ihre Mutter sah sich gezwungen ihr Leben hinter sich zu lassen und gemeinsam mit ihren drei Mädchen neu zu starten! 
    Doch Alva versteht es nicht und beginnt ihre Mutter nach und nach zu hassen. Ist doch eine tiefe Verbundenheit mit dem Vater da und ihn nun nicht einmal sehen zu dürfen löst etwas viele schlechte Gefühle in ihr aus.....
    Alva ist ein Charakter - gleich vorweg - der für mich mehr und mehr an Sympathie verloren und Unglauben ausgelöst hat. Und gsd ging es in der Leserunde nicht nur mir so. Sie entwickelt sich mehr und mehr zu jemanden seltsamen.....

    Der zweite Hauptprota in der Geschichte ist - wie der Titel des Buches schon sagt - "der Mann zwischen den Wänden". Ist er gut oder böse? Was ist seine Geschichte? 
    Man weiß nicht so richtig zu Beginn wie man ihn einordnen soll, jedoch kommt auch mit Fortschreiten der Geschichte immer mehr die Erkenntnis.....

    Im Allgemeinen war durchaus bei dieser Geschichte viel Potential da, dem Leser ungemein viele Gänsehautmomente zu bescheren, jedoch wurde es meiner Meinung nach nicht wirklich komplett ausgeschöpft. Der Start ist wirklich toll und hat strotzt meiner Meinung nach nur so vor Grusel und Gänsehaut, jedoch lässt dieser Effekt bereits im zweiten Abschnitt nach....leider....man hätte ihn hier noch weiter ausbauen können um dem Leser noch mehr durch die "Hölle" zu jagen :-) 
    Im letzten Abschnitt nimmt die Geschichte aber wieder Fahrt auf und wird gleichzeitig von Grausamkeit durchzogen. Man findet in Alva einen Charakter, der einem in gewisser Weise mehr Gänsehaut beschert als ER. Aber mehr verrate ich euch an dieser Stelle nicht!

    Im Großen und Ganzem kann man sagen, dass die Autorin ein solides Buch erschaffen hat, welches vielleicht nicht für zartbeseitete Leser geschaffen ist.... Meiner Meinung nach wäre noch Potential nach oben da gewesen. Man hätte die Geschichte noch mehr ausbauen können und dem Leser noch mehr in eine geheimnisvolle Welt zwischen Grusel und Gänsehaut führen können.

    Zu den Paranormalen Aspekten muss ich sagen, dass sie ebenfalls einen guten Ansatz für die Geschichte darstellten, aber irgendwo gegen Ende leider verloren gingen! Wobei sie für Alva ein großer Halt in ihrer - für sie - trostlosen Welt waren.....

    Das Buch hat mich in einen großen Zwiespalt geführt: Mochte ich es oder nicht? Was war gut und was nicht? Es ist kein Buch, welches man in eine Schiene zwängen kann, man muss es wirken lassen und sich hineinversetzen lassen....

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    buecherwuermlis avatar
    buecherwuermlivor einem Jahr
    Gruselig..

    Titel : Der Mann zwischen den Wänden
    Autor : Emma Angström
    Seitenzahl : 336
    Verlag : Arctis Verlag

    Klappentext:
    In einem Stockholmer Mehrfamilienhaus gehen äußerst seltsame Dinge vor sich. Eine Frau verschwindet spurlos. Zwei Wochen später wird ihre Leiche plötzlich im Flur ihrer Wohnung gefunden. Es ist einer der absonderlichsten Morde in der Geschichte der Stadt und es gibt keinen Hinweis auf den Täter. Erst die neunjährige Alva, die mit ihrer Familie erst seit Kurzem in dem Haus wohnt und übersinnliche Fähigkeiten hat, kommt dem Rätsel auf die Spur, das Ungeheuerliches zutage fördert…

    Meine Meinung:
    Ich fand die Geschichte gut und durchaus zum gruseln.
    Der Schreibstil war flüssig und angenehm zu lesen. Dadurch das es in der Erzählform geschrieben wurde war es gut zu lesen.
    Die Hauptcharaktere im Buch, besonders die kleine Alva waren mir am Anfang eigentlich Sympathisch, im weiteres Verlauf wurden sie immer unsympathischer.
    Man erfährt eine Menge über die Menschen die im Mietshaus wohnen und über den Mann zwischen den Wänden.
    Die düstere Stimmung des Buches trägt sehr zur Spannung und auch Beklemmung  der Geschichte bei.
    Ich hatte das ein oder andere Mal richtiges Kopfkino und fühlte mich auch beobachtet!
    Leider hat mir das Ende der Geschichte gar nicht gefallen, weil es sich nicht wie ein Ende anfühlte.

    Fazit:
    Eine düstere Geschichte mit Gruselgarantie

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    catlys avatar
    catlyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Toller Erzählstil mit Verbreitung einer düsteren Atmosphäre. Jedoch zu Ende hin etwas abstrus.
    Ein Haus mit dunklem Geheimnis..

    Inhalt:
    Die neunjährige Alva zieht mit ihrer Mutter und den beiden älteren Schwestern von einer Villa in ein Mehrfamilienhaus. Das ist nicht einfach, da damit auch die Trennung zu ihrem Vater verbunden ist. Dass die Mutter ihr nicht erklären will, warum sie keinen Kontakt zu ihm aufnehmen darf, macht es nicht leichter. Alva ist eine Einzelgängerin mit einem für ihr Alter untypischem Verhalten. Sie hat keine Freunde und liebt es, in ihrer Freizeit zu lesen, sowie sich mit übersinnlichen Phänomenen zu beschäftigen.
    Dass in dem Haus unerklärliche Dinge vor sich gehen, stärkt ihr Interesse nur umso mehr. Eine Mieterin wird vermisst und wenige Tage später tot in der Wohnung aufgefunden - ohne diese jemals verlassen zu haben. In der Wohnung finden sich Spuren einer unbekannten Person.. Außerdem fühlen sich die Bewohner ständig beobachtet und mehrmals fehlt unerklärlicherweise Essen usw. Was hat es damit auf sich?


    Meine Meinung:
    Zu allererst möchte ich erwähnen, dass jeder Leser den Klappentext, sowie die Inhaltsbeschreibung im Buchinnenrand außen vor lassen sollte. Diese beiden Beschreibungen verraten einfach bereits zu viel und nehmen somit etwas von der Spannung.
    Der Einstieg in das Buch gelang mir gut. Der Schreibstil ist flüssig und die Handlung konnte mich bald fesseln. Die Autorin beherrscht es, eine unheimliche, düstere Atmosphäre aufzubauen. Mehrmals lief mir ein kalter Schauer über den Rücken.
    Der Fokus der Handlung liegt auf Alva. Dadurch, dass auch Kapitel aus der Sicht von anderen Mietern eingestreut werden, erhält man einen guten Überblick über die unerklärlichen Vorgänge im Haus. Alltägliche Szenen wirken nach und nach bedrohlich und unheilvoll.
    Auch Kapitel über den Täter werden eingebaut. So erfährt man mehr über seine psychische Situation und Vergangenheit.
    Insgesamt sind allerdings viele Szenen sehr ekelhaft beschrieben. Somit ist das Buch einerseits nichts für schwache Nerven, andererseits auch nichts für schwache Mägen. ;)
    Alva war mir anfangs noch sehr sympathisch. Die Entwicklung die sie im Verlauf der Geschichte durchläuft, hat mir allerdings überhaupt nicht gefallen (mehr kann ich momentan nicht verraten, um nicht zu spoilern). Auch das Ende lässt mich zwiegespalten zurück. Einerseits war es teilweise unerwartet und profitiert somit vom gewünschten Überraschungseffekt, andererseits hat es mir persönlich überhaupt nicht gefallen. Außerdem bleiben einige Fragen unbeantwortet bzw. Handlungsstränge offen.


    Fazit:
    Ein gruseliger Thriller, mit Tendenz Richtung Horror, der vor allem durch die Vermittlung einer gruseligen, düsteren Atmosphäre begeistern und fesseln kann. Die Handlung lässt allerdings ab der Hälfte ca. nach und konnte mich nicht mehr wirklich begeistern. Mal abgesehen davon, dass mir die Entwicklung der Hauptperson überhaupt nicht gefallen hat.

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                        Und vom Täter keine Spur. 

    Herzlich willkommen zu einer neuen Leserunde aus dem Arctis Verlag.  Wir stellen euch den 2. Roman von Emma Ångström vor. Folge der Spur in "Der Mann zwischen den Wänden" und bewerbe dich für eines von 20 Rezensionsexemplaren!

    In einem Stockholmer Mehrfamilienhaus gehen äußerst seltsame Dinge vor sich. Eine Frau verschwindet spurlos. Zwei Wochen später wird ihre Leiche plötzlich im Flur ihrer Wohnung gefunden. Es ist einer der absonderlichsten Morde in der Geschichte der Stadt und es gibt keinen Hinweis auf den Täter. Erst die neunjährige Alva, die mit ihrer Familie erst seit Kurzem in dem Haus wohnt und übersinnliche Fähigkeiten hat, kommt dem Rätsel auf die Spur, das Ungeheuerliches zutage fördert…





    Emma Ångström wurde 1982 geboren und stammt aus Västerås. Sie ist Journalistin und hat einen Masterabschluss in Architektur. Derzeit arbeitet sie als PR-Leiterin eines Architekturbüros in Stockholm. »Der Mann zwischen den Wänden« ist ihr zweiter Roman.


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