Emma Ångström Der Mann zwischen den Wänden

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Inhaltsangabe zu „Der Mann zwischen den Wänden“ von Emma Ångström

In einem Stockholmer Mehrfamilienhaus gehen äußerst seltsame Dinge vor sich. Eine Frau verschwindet spurlos. Zwei Wochen später wird ihre Leiche plötzlich im Flur ihrer Wohnung gefunden. Es ist einer der absonderlichsten Morde in der Geschichte der Stadt und es gibt keinen Hinweis auf den Täter. Erst die neunjährige Alva, die mit ihrer Familie erst seit Kurzem in dem Haus wohnt und übersinnliche Fähigkeiten hat, kommt dem Rätsel auf die Spur, das Ungeheuerliches zutage fördert…

Lässt am Ende zu viele Fragen offen.

— .Steffi.

Kann aber muss man nicht lesen...leicht verwirrende Story in Stockholm!

— dreamlady66

War leider nicht mein Fall....

— nellsche

Eine wirklich sehr verstörende Geschichte! Schrecklich, schaurig und schonungslos!

— Alentschik

Guter Beginn, enttäuschender Verlauf...

— skyprincess

Toller Erzählstil mit Verbreitung einer düsteren Atmosphäre. Jedoch zu Ende hin etwas abstrus.

— catly

Intensiv und böse mit subtilem Grusel.

— Archer

Toller Erzählstil. Jedoch verliert sich das Erzählte in einem atmosphärisch dichtem Meer aus Absurditäten, für die mir die Fantasie fehlt.

— Ro_Ke

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Düsterer Thriller aus Schweden mit einem Ende, das kein Ende ist.

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  • Eine verstörende Geschichte...

    Der Mann zwischen den Wänden

    Alentschik

    08. October 2017 um 22:05

    Dieser Thriller ist wirklich etwas anderer Art und ist sicherlich nicht für jedermanns Geschmack. Aus diesem Grund fehlt mir die Beurteilung relativ schwer. Ich bin unschlüssig, ob ich es mögen soll oder eher abstoßend finden soll. Definitiv lässt mich das Ende der Geschichte verstörend zurück. Zum Positiven: Der Schreibstil ist sehr gut gelungen. Leicht verständliche Sätze, kurze Kapitel und sehr gute Beschreibungen der Umgebung und der Personen. Die Idee des Plots an sich ist hervorragend! Leider aus meiner Sicht nicht gut genug umgesetzt. Ein Mehrfamilienhaus, in dem merkwürdige Sachen vor sich gehen, und irgendetwas Schauriges einen beobachtet. Viele Bewohner können dieses Gefühl, das man beobachtet wird, fühlen!  Dazu noch ein unheimliches Kind, das Paranormales verfolgt! Ein Rezept für grandiose Thriller und Horrorspannung! Was zu Beginn auch anmutet. Und auch wenn es durchweg spannend bleibt, wird im Gesamten das Potential dieser Geschichte verspielt. Und nun kommen wir zum Negativen: Zum einen werden die eingeführten Bewohner des Hauses, mit ihren eigenen Geschichten und nicht leichten Päckchen zu tragen, entweder gar nicht mehr erwähnt oder nur sehr kurz noch angeschnitten. Hier hätte ich gerne mehr erfahren über einzelne Schicksale, die jeder für sich auch spannend war. So bleibt das Gefühl irgendwas nicht Beendetes schwebt in der Luft. Im Grunde dreht sich viel um Alva, das Mädchen, das etwas anders zu sein scheint und dem Mann hinter den Wänden. Während man dem Mann häppchenweise näher und näher kommt, bleibt Alva für mich undurchsichtig und ihre bösartige Entwicklung etwas schleierhaft. Von den nicht geklärten familiären Verhältnissen ganz zu schweigen. Und als letzter Punkt, fand ich das Ende einfach so schonungslos grausam, dass es mir irgendwie sogar den Magen umdreht, wenn ich daran denke. Zum Schluss möchte ich noch das Cover erwähnen. Ich finde es sehr gelungen, es weckt Neugier und ist ein absoluter Eyecatcher.   Fazit: Eigentlich wollte ich diesem Buch nur 3 Sterne geben. Aber da ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und unbedingt weiterlesen wollte, was wohl von Spannung zeugt, habe ich mich zu 4 Sternen entschlossen.  Trotzdem, kann ich das Buch nicht ohne Bedenken weiterempfehlen, weil ich mir vorstellen kann, dass es vielen nicht zusagen würde. Wer aber ein Thriller etwas anderer Art lesen möchte und auch keine schwachen Nerven hat, kann durchaus auf seine Kosten kommen.

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  • Der Mann zwischen den Wänden

    Der Mann zwischen den Wänden

    .Steffi.

    27. September 2017 um 18:15

    Worum geht’s?Die neunjährige Alva zieht mit ihrer Mutter und ihren beiden Schwestern in ein Mehrfamilienhaus in Stockholm. In diesem Haus geschehen seltsame Dinge. Lebensmittel verschwinden und von den Wänden sind Geräusche zu hören. Dann passiert ein Mord. Alva kommt den Geschehnissen auf die Spur.Meine Meinung:Das Buch konnte mich leider nicht wirklich überzeugen. Die Geschichte an sich hat großes Potenzial, doch leider wurde dieses nicht ausgeschöpft. Am Ende bleiben zu viele ungeklärte Fragen zurück. Der Schreibstil ist sehr angenehm, wodurch sich das Buch wirklich zügig lesen lässt. Zu Beginn ist durchaus Spannung vorhanden, doch diese flaut im Laufe der Geschichte ab. Es werden immer neue Figuren eingeführt, von denen man denkt, dass sie eine Rolle spielen werden, doch wird man schnell vom Gegenteil überzeugt. Da stellt sich die Frage, warum diese Charaktere überhaupt in die Handlung integriert werden. Alva, die Hauptfigur der Geschichte, konnte mich auch nicht überzeugen. Im Laufe des Buches wird sie immer unsympathischer. Ihre Handlungen sind teilweise wirklich absurd. Bis auf Henry, den Vermieter, fand ich wirklich keinen Charakter sympathisch. Zum Schluss hat man das Gefühl, dass man gerade den Beginn einer Geschichte gelesen hat und nicht am Ende angelangt ist. Das offene Ende hat hier einfach nicht gepasst. Fazit: Eine Geschichte mit viel Potenzial, das leider nicht ausgeschöpft wurde. Schade!

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  • Kann aber muss man nicht lesen...leicht verwirrende Story in Stockholm!

    Der Mann zwischen den Wänden

    dreamlady66

    17. September 2017 um 22:28

    (Inhalt, übernommen):In einem Stockholmer Mehrfamilienhaus gehen äußerst seltsame Dinge vor sich. Eine Frau verschwindet spurlos. Zwei Wochen später wird ihre Leiche plötzlich im Flur ihrer Wohnung gefunden. Es ist einer der absonderlichsten Morde in der Geschichte der Stadt und es gibt keinen Hinweis auf den Täter. Erst die neunjährige Alva, die mit ihrer Familie erst seit Kurzem in dem Haus wohnt und übersinnliche Fähigkeiten hat, kommt dem Rätsel auf die Spur, das Ungeheuerliches zutage fördert…Zur Autorin:Emma Angstrom, Jahrgang 1982, stammt aus Västeräs und ist Journalistin. Sie besitzt einen Masterabschlluss in Architektur und arveiter derzeit als PR-Leiterin eines Architekturbüros in Stockholm. "Der Mann zwischen den Wänden" ist ihr zweiter Roman.Fazit:DANKE an den Arctis-Verlag für Eure Zusage sowie schnelle Belieferung im Hardcover mit dazugehörigem passendem Cover bei 319 Seiten und unzähligen Kapiteln!Definitiv, ich freute mich, eine für mich noch unbekannte Autorin kennenzulernen.Leider versprach der Klappentext mehr als der komplette Inhalt, der mich etwas irritierte, daher auch nicht viel Feedback.Das Ende blieb offen, was mich leider unbefriedigt zurückliess.Eine in Summe doch etwas verwirrende Geschichte aus Europa's Norden! Naja...

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  • Leserunde zu "Der Mann zwischen den Wänden" von Emma Ångström

    Der Mann zwischen den Wänden

    NetzwerkAgenturBookmark

    Ein Wohnhaus in Stockholm.  Eine Leiche im Flur.                        Und vom Täter keine Spur.  Herzlich willkommen zu einer neuen Leserunde aus dem Arctis Verlag.  Wir stellen euch den 2. Roman von Emma Ångström vor. Folge der Spur in "Der Mann zwischen den Wänden" und bewerbe dich für eines von 20 Rezensionsexemplaren!In einem Stockholmer Mehrfamilienhaus gehen äußerst seltsame Dinge vor sich. Eine Frau verschwindet spurlos. Zwei Wochen später wird ihre Leiche plötzlich im Flur ihrer Wohnung gefunden. Es ist einer der absonderlichsten Morde in der Geschichte der Stadt und es gibt keinen Hinweis auf den Täter. Erst die neunjährige Alva, die mit ihrer Familie erst seit Kurzem in dem Haus wohnt und übersinnliche Fähigkeiten hat, kommt dem Rätsel auf die Spur, das Ungeheuerliches zutage fördert…Emma Ångström wurde 1982 geboren und stammt aus Västerås. Sie ist Journalistin und hat einen Masterabschluss in Architektur. Derzeit arbeitet sie als PR-Leiterin eines Architekturbüros in Stockholm. »Der Mann zwischen den Wänden« ist ihr zweiter Roman.Wir suchen 20 Leser, die gerne in spannungsgeladenen Thrillern versinken und das Buch gerne gemeinsam in der Leserunde lesen möchten. Bewerbungsaufgabe: Schreibe uns warum du gerne mitlesen möchtest *** Wichtig *** Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in Eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie Ihr Eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind. Der Erhalt eines Rezensionsexemplars ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und das anschließende Rezensieren des Buches. Erwiesene Nichtleser werden nicht ausgewähltGewinner-Adressen werden nach Bucherhalt aus Datenschutzgründen gelöscht.

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  • Der Mann zwischen den Wänden

    Der Mann zwischen den Wänden

    nellsche

    14. September 2017 um 17:31

    Die neunjährige Alva zieht mit ihrer Mutter und ihren beiden Schwestern in ein Stockholmer Mehrfamilienhaus. Doch dort geschehen merkwürdige Dinge. Dann verschwindet eine Frau spurlos aus ihrer Wohnung. Zwei Wochen später taucht dann plötzlich ihre Leiche in ihrer Wohnung auf. Wer ist der Mörder? Erst Alva, die übersinnliche Fähigkeiten hat, kann dem Ganzen auf die Spur kommen.Aufgrund des sehr gelungenen Covers und des spannenden Klappentextes habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Doch leider konnte mich das Buch fast gar nicht überzeugen.Bereits der Einstieg in die Geschichte fiel mir schwer. Ich kam bei den Personen durcheinander, weil ich sie als ziemlich blass und nicht greifbar empfand und keine Beziehung zu ihnen aufbauen konnte. Auch Alva blieb mir leider fern. Neben Alva und ihrer Familie liest man parallel auch von anderen Bewohner des Hauses. Mir war das zu viel parallel und ich kam da irgendwie ins Schleudern, habe einfach keinen Zugang zur Geschichte gefunden.Leider gab es in der Geschichte dann auch noch mehrere Dinge und Entwicklungen, die ich unlogisch und unglaubwürdig, teilweise absurd fand. Dies erschwerte mir zusätzlich den Bezug zum Buch. Auch die Entwicklung der Neunjährige Alva fand ich erschreckend und teilweise sogar abstoßend.Und das Ende war ziemlich offen und ließ viele Fragen unbeantwortet. Es gibt Bücher, bei denen ein offenes Ende passt. Doch hier war es leider nicht der Fall.Dieses Buch war leider nicht meins, so dass ich nur 2 von 5 Sternen vergebe.

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  • Er weiß alles über dich, er kennt dich und du hast ihn noch nie zuvor gesehen...

    Der Mann zwischen den Wänden

    skyprincess

    09. September 2017 um 21:03

    Er weiß alles über dich, kennt deinen Namen, deine Geschichte, dringt heimlich in dein Leben ein. Du, ahnungslos, unbeschwert; kennst ihn nicht, hast ihn noch nie gesehen und weißt nichts.Der Mann zwischen den Wänden ist ein schwedischer Thriller der Autorin Emma Ångström beginnt sehr vielversprechend und thematiesiert ein Thema, das einem einen kalten Schauer über den Rücken laufen lässt.Der Hauptteil der Geschichte befasst sich mit Alva und dem Leben ihrer Familie, welche erst neu in das Haus gezogen ist.Anfangs wurden noch interessante Zwischeneinwürfe von anderen Hausbewohnern eingefügt, die im Laufe des Romans im Sand verliefen und kaum noch erwähnt wurden.Alva, die jüngste der Familie und Hauptprotagonistin, sammelte bei mir anfangs viele Sympathiepunkte gesammelt, die jedoch im Laufe der Handlung verpufften und Fassungslosigkeit wichen. Den Tod der einen Frau scheint niemand so wirklich ernst zu nehmen, was ich sehr seltsam fand. Niemand fühlte sich bedroht oder hatte so wirklich Angst, es war alles höchtens ein bisschen seltsam.Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr zugesagt. Kurze, klare Satzstrukturen, sehr präzise und deutlich. Kurze Kapitel, die die handlung deutlich vorran brachten und für Abwechslung sorgen.Auch ist es Ångström gelungen durchaus gruselige und spannende Szenen zu integrieren, um auch den Spannungsbogen zu halten.Dennoch bin ich sehr zwiegespalten bei dem Roman. Ich konnte mich gut in den Roman und die Handlung einfinden und war sehr begeistert vom Thema und dem Schreibstil der Autorin.Im Verlauf der Geschichte konnte ich an manchen Stellen nur noch den Kopf schütteln, mir fehlte der Zusammenhang und die Logik. Ich fand manche Stellen auch nicht gruselig sondern einfach nur noch extrem ekelig. Vorallem das Ende fand ich nicht zufriedenstellend, zumal es auch ein offenes Ende war, über das ich weder nachdenken konnte noch wollte, zu übertrieben, zu unverständlich.Viele Dinge wurden angefangen, aber nicht zu Ende geführt. Viele Fragen und Dinge blieben mir unverständlich und unerklärt. FAZIT: Das Buch war leider absolut nicht mein Fall. Die Geschichte war mir etwas zu surreal und unlogisch. Ein sehr guter Anfang muss ich bemerken, jedoch wurde daran nicht angeknüpft. Sehr schade.

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  • Ist da jemand zwischen deinen Wänden?

    Der Mann zwischen den Wänden

    thiefladyXmysteriousKatha

    06. September 2017 um 23:20

    Der Mann zwischen den Wänden An dieser Stelle erst einmal danke dafür, dass ich dieses Buch im Rahmen der Lovelybooks-Leserunde lesen durfte und ein kostenloses Exemplar erhalten habe. Ich fand die Lektüre wirklich sehr interessant, wenn auch durchwachsen. Wer mal einen etwas anderen Thriller lesen möchte, dem kann ich dieses Buch durchaus empfehlen aber auf einige Kritikpunkte muss ich trotzdem aufmerksam machen (siehe unten).   Inhalt Die 9-jährAlva muss zusammen mit ihrer Mutter und ihren zwei älteren Schwestern aus einer Villa in eine kleine Wohnung in Stockholm ziehen. Sie selbst ist eher introvertiert und beschäftigt sich viel mit dem Lesen, Freunde hat sie keine und der einzige Mensch, den sie wirklich zu mögen scheint, nämlich ihren Vater, ist nicht mehr bei der Familie. In der neuen Wohnung und im ganzen Haus geschehen merkwürdigen Dinge. Jemand scheint an den Wänden zu kratzen und Alva denkt es könnte der Geist ihrer verstorbenen Großmutter sein. Doch als eine junge Frau aus der Nachbarswohnung verschwindet, man den Ehemann nicht als Täter überführen kann und nach einiger Zeit jene Frau tot in der Wohnung liegend aufgefunden wird, verstärkt sich ein komisches Gefühl unter den Anwohnern. Viele fühlen sich beobachtet oder hören Geräusche. Lauert etwa tatsächlich ein Grauen zwischen den Wänden?   Meinung Meine Gedanken zu diesem Buch und meine Leseeindrücke zusammenzufassen ist gar nicht so einfach. Ich hatte mit diesem Buch wirklich einen fulminanten Start und war sehr beeindruckt von den ersten ca. 100, da ich mich gegruselt habe und die verschiedenen Perspektiven super spannend fand. Doch dann wurde es meiner Meinung nach ein bisschen schwächer und auch die junge Alva entwickelte sich Charakterlich in eine Richtung, die mir nicht so gut gefallen hat. Außerdem sind im Buch ein paar Rechtschreib- bzw. Tippfehler und das sollte man schon wissen, bevor man sich dieses Buch kauft. Natürlich kann kein Korrektor der Welt alles sehen aber ich fand trotzdem sehr störend. Nach Zweidrittel des Buches war ich wieder ganz in der Geschichte gefangen, besonders seit die Figur Henry eingeführt wurde, doch dann kam das Ende und das hat mich wirklich geschockt. Wie kann man so den Leser zurücklassen? Also wer am Ende alles geklärt und eindeutig haben möchte, ist hier definitiv falsch. Außerdem gab es eine Szene, die mir fast mein Herz zerrissen hat. Der Schreibstil war sehr flüssig und das Buch auf jeden Fall interessant, aber eine Sternebewertung zu vergeben finde ich hier wirklich schwierig. Aufgrund der Kritik vergebe ich 3- 3.5 Sterne.

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  • Wie sicher sind wir wirklich?

    Der Mann zwischen den Wänden

    Angel1607

    03. September 2017 um 19:39

    Worum gehts? Wie sicher fühlst du dich in deinem Zuhause? Wie sicher bist du dir, dass zwischen den Wänden deiner Heimat nicht ein großes Geheimnis lauert, welches darauf wartet, dir die Sicherheit zu nehmen? Diese Frage sollten sich eigentlich die Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Stockholm stellen. Passieren doch eigenartige Dinge in ihrem Haus. Eine Frau verschwindet spurlos und taucht wenig später als verweste Leiche wieder auf und man findet keine Hinweise auf den Mörder!  Allein die neunjährige Alva, die mit ihrer Mutter und ihren zwei Schwestern erst seit kurzem dort wohnt kommt dem Geheimnis "zwischen den Wänden" nach und nach auf die Spur.... Wie erging es mir mit dem Buch? Erstmal muss ich sagen, dass das Cover wirklich gut zur Geschichte passt. Es hat einen Hauch Mystik und Geheimnis und lässt auf ein wirklich gruseliges Buch hoffen.... Aber wurde ich enttäuscht oder hat es gar meine Erwartungen übertroffen?  Wir starten mit Alva. Eine der Hauptprotas in der Geschichte. Alva ist neun und musste ihr Heim und ihren Vater verlassen, denn es ist etwas schlimmes vorgefallen und ihre Mutter sah sich gezwungen ihr Leben hinter sich zu lassen und gemeinsam mit ihren drei Mädchen neu zu starten!  Doch Alva versteht es nicht und beginnt ihre Mutter nach und nach zu hassen. Ist doch eine tiefe Verbundenheit mit dem Vater da und ihn nun nicht einmal sehen zu dürfen löst etwas viele schlechte Gefühle in ihr aus..... Alva ist ein Charakter - gleich vorweg - der für mich mehr und mehr an Sympathie verloren und Unglauben ausgelöst hat. Und gsd ging es in der Leserunde nicht nur mir so. Sie entwickelt sich mehr und mehr zu jemanden seltsamen..... Der zweite Hauptprota in der Geschichte ist - wie der Titel des Buches schon sagt - "der Mann zwischen den Wänden". Ist er gut oder böse? Was ist seine Geschichte?  Man weiß nicht so richtig zu Beginn wie man ihn einordnen soll, jedoch kommt auch mit Fortschreiten der Geschichte immer mehr die Erkenntnis..... Im Allgemeinen war durchaus bei dieser Geschichte viel Potential da, dem Leser ungemein viele Gänsehautmomente zu bescheren, jedoch wurde es meiner Meinung nach nicht wirklich komplett ausgeschöpft. Der Start ist wirklich toll und hat strotzt meiner Meinung nach nur so vor Grusel und Gänsehaut, jedoch lässt dieser Effekt bereits im zweiten Abschnitt nach....leider....man hätte ihn hier noch weiter ausbauen können um dem Leser noch mehr durch die "Hölle" zu jagen :-)  Im letzten Abschnitt nimmt die Geschichte aber wieder Fahrt auf und wird gleichzeitig von Grausamkeit durchzogen. Man findet in Alva einen Charakter, der einem in gewisser Weise mehr Gänsehaut beschert als ER. Aber mehr verrate ich euch an dieser Stelle nicht! Im Großen und Ganzem kann man sagen, dass die Autorin ein solides Buch erschaffen hat, welches vielleicht nicht für zartbeseitete Leser geschaffen ist.... Meiner Meinung nach wäre noch Potential nach oben da gewesen. Man hätte die Geschichte noch mehr ausbauen können und dem Leser noch mehr in eine geheimnisvolle Welt zwischen Grusel und Gänsehaut führen können. Zu den Paranormalen Aspekten muss ich sagen, dass sie ebenfalls einen guten Ansatz für die Geschichte darstellten, aber irgendwo gegen Ende leider verloren gingen! Wobei sie für Alva ein großer Halt in ihrer - für sie - trostlosen Welt waren..... Das Buch hat mich in einen großen Zwiespalt geführt: Mochte ich es oder nicht? Was war gut und was nicht? Es ist kein Buch, welches man in eine Schiene zwängen kann, man muss es wirken lassen und sich hineinversetzen lassen....

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  • Gruselig..

    Der Mann zwischen den Wänden

    buecherwuermli

    31. August 2017 um 18:38

    Titel : Der Mann zwischen den WändenAutor : Emma AngströmSeitenzahl : 336Verlag : Arctis VerlagKlappentext:In einem Stockholmer Mehrfamilienhaus gehen äußerst seltsame Dinge vor sich. Eine Frau verschwindet spurlos. Zwei Wochen später wird ihre Leiche plötzlich im Flur ihrer Wohnung gefunden. Es ist einer der absonderlichsten Morde in der Geschichte der Stadt und es gibt keinen Hinweis auf den Täter. Erst die neunjährige Alva, die mit ihrer Familie erst seit Kurzem in dem Haus wohnt und übersinnliche Fähigkeiten hat, kommt dem Rätsel auf die Spur, das Ungeheuerliches zutage fördert…Meine Meinung:Ich fand die Geschichte gut und durchaus zum gruseln. Der Schreibstil war flüssig und angenehm zu lesen. Dadurch das es in der Erzählform geschrieben wurde war es gut zu lesen.Die Hauptcharaktere im Buch, besonders die kleine Alva waren mir am Anfang eigentlich Sympathisch, im weiteres Verlauf wurden sie immer unsympathischer.Man erfährt eine Menge über die Menschen die im Mietshaus wohnen und über den Mann zwischen den Wänden.Die düstere Stimmung des Buches trägt sehr zur Spannung und auch Beklemmung  der Geschichte bei.Ich hatte das ein oder andere Mal richtiges Kopfkino und fühlte mich auch beobachtet!Leider hat mir das Ende der Geschichte gar nicht gefallen, weil es sich nicht wie ein Ende anfühlte. Fazit:Eine düstere Geschichte mit Gruselgarantie

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  • Ein Haus mit dunklem Geheimnis..

    Der Mann zwischen den Wänden

    catly

    31. August 2017 um 18:31

    Inhalt:Die neunjährige Alva zieht mit ihrer Mutter und den beiden älteren Schwestern von einer Villa in ein Mehrfamilienhaus. Das ist nicht einfach, da damit auch die Trennung zu ihrem Vater verbunden ist. Dass die Mutter ihr nicht erklären will, warum sie keinen Kontakt zu ihm aufnehmen darf, macht es nicht leichter. Alva ist eine Einzelgängerin mit einem für ihr Alter untypischem Verhalten. Sie hat keine Freunde und liebt es, in ihrer Freizeit zu lesen, sowie sich mit übersinnlichen Phänomenen zu beschäftigen.Dass in dem Haus unerklärliche Dinge vor sich gehen, stärkt ihr Interesse nur umso mehr. Eine Mieterin wird vermisst und wenige Tage später tot in der Wohnung aufgefunden - ohne diese jemals verlassen zu haben. In der Wohnung finden sich Spuren einer unbekannten Person.. Außerdem fühlen sich die Bewohner ständig beobachtet und mehrmals fehlt unerklärlicherweise Essen usw. Was hat es damit auf sich?Meine Meinung:Zu allererst möchte ich erwähnen, dass jeder Leser den Klappentext, sowie die Inhaltsbeschreibung im Buchinnenrand außen vor lassen sollte. Diese beiden Beschreibungen verraten einfach bereits zu viel und nehmen somit etwas von der Spannung.Der Einstieg in das Buch gelang mir gut. Der Schreibstil ist flüssig und die Handlung konnte mich bald fesseln. Die Autorin beherrscht es, eine unheimliche, düstere Atmosphäre aufzubauen. Mehrmals lief mir ein kalter Schauer über den Rücken.Der Fokus der Handlung liegt auf Alva. Dadurch, dass auch Kapitel aus der Sicht von anderen Mietern eingestreut werden, erhält man einen guten Überblick über die unerklärlichen Vorgänge im Haus. Alltägliche Szenen wirken nach und nach bedrohlich und unheilvoll.Auch Kapitel über den Täter werden eingebaut. So erfährt man mehr über seine psychische Situation und Vergangenheit.Insgesamt sind allerdings viele Szenen sehr ekelhaft beschrieben. Somit ist das Buch einerseits nichts für schwache Nerven, andererseits auch nichts für schwache Mägen. ;)Alva war mir anfangs noch sehr sympathisch. Die Entwicklung die sie im Verlauf der Geschichte durchläuft, hat mir allerdings überhaupt nicht gefallen (mehr kann ich momentan nicht verraten, um nicht zu spoilern). Auch das Ende lässt mich zwiegespalten zurück. Einerseits war es teilweise unerwartet und profitiert somit vom gewünschten Überraschungseffekt, andererseits hat es mir persönlich überhaupt nicht gefallen. Außerdem bleiben einige Fragen unbeantwortet bzw. Handlungsstränge offen.Fazit:Ein gruseliger Thriller, mit Tendenz Richtung Horror, der vor allem durch die Vermittlung einer gruseligen, düsteren Atmosphäre begeistern und fesseln kann. Die Handlung lässt allerdings ab der Hälfte ca. nach und konnte mich nicht mehr wirklich begeistern. Mal abgesehen davon, dass mir die Entwicklung der Hauptperson überhaupt nicht gefallen hat.

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  • Zu Beginn etwas zäh

    Der Mann zwischen den Wänden

    Ignatia

    27. August 2017 um 19:27

    KlappentextIn einem Stockholmer Mehrfamilienhaus gehen äußerst seltsame Dinge vor sich. Eine Frau verschwindet spurlos. Zwei Wochen später wird ihre Leiche plötzlich im Flur ihrer Wohnung gefunden. Es ist einer der absonderlichsten Morde in der Geschichte der Stadt und es gibt keinen Hinweis auf den Täter. Erst die neunjährige Alva, die mit ihrer Familie erst seit Kurzem in dem Haus wohnt und übersinnliche Fähigkeiten hat, kommt dem Rätsel auf die Spur, das Ungeheuerliches zutage fördert…AutorEmma Ångström wurde 1982 geboren und stammt aus Västerås. Sie ist Journalistin und hat einen Masterabschluss in Architektur. Derzeit arbeitet sie als PR-Leiterin eines Architekturbüros in Stockholm. »Der Mann zwischen den Wänden« ist ihr zweiter Roman.CoverDas Cover dieses Buches ist mal was ganz anderes finde ich. Alleine die Farbe fällt schon auf und man wird neugierig. Dann sieht man nur das Auge aus dem Ritz hervorrufen so ala: Los komm, du findest mich ja eh nicht, aber ich sehe dich. Etwas unheimlich und gruselig.Meine MeinungDieses Buch bekam ich von meiner Freundin und war schon sehr gespannt. In einigen Social Media Kanälen sah ich es und dachte nur, muss ja interessant sein wenn es jeder liest.Einer der Hauptpersonen ist Alva, ein kleines Mädchen, welches mit Ihren beiden Geschwistern und der Mutter in einem Mehrfamilienhaus wohnt. Sie ist anders als die anderen Kinder, hat einen Drang zum übernatürlichen, glaubt an Geister und mag diese gerne beschwören. Deswegen hat sie wohl auch keine Angst, als sie Geräusche hinter der Wand hört, es macht sie neugierig.Doch was hat es damit auf sich? Sind es Ratten? Andere Tiere die die Kratzgeräusche verursachen die man ab und an hört?Der Titel sagt einem ja schon, dass es keine Tiere sind, aber der Gedanke dass jemand zwischen Hohlräumen in einem Haus lebt, das jahrelang, ohne gefunden zu werden, grenzt doch eher an ein Wunder, kann man kaum glauben. Aber ich denke schon, dass dies möglich ist, wenn man aufpasst, sich vorsichtig verhält. Wobei ich aber auch denke, dass diese Person ein psychisches Problem hat und man eher helfen sollte.Das ganze geht soweit gut, bis dass Haus verkauft wird. Henry dachte wohl, es wäre eine lukrative Altersvorsorge, konnte es sehr günstig erwerben. Auch als er den Grund, ein ungeklärter Mord, erfährt schreckt ihn das nicht ab. So nimmt alles seinen Lauf….Hauptpersonen in diesem Roman sind das kleine Mädchen Alva und W, der Mann der unentdeckt bleiben mag. Die beiden finden sich durch einen Zufall, haben keine Angst voreinander, sie finden sich wohl eher faszinierend. Alva mag ihn, baut schnell eine Beziehung zu ihm auf, denke auch, weil W. eine ruhige Person ist, das Mädchen mag die Ruhe, liest viel und ist nicht so der gesellige Typ. W. lebt jahrelang alleine, scheut den Kontakt zu anderen, im Laufe des Buches wird auch erklärt, warum dies so ist. Die beiden harmonieren miteinander, man merkt wie sie sich auf Anhieb verstehen, ohne große Worte zu wechseln. Das ist eine Eigenschaft, die man leider viel zu wenig findet.Alva erfährt nach und nach wie es zu allem kam, hört gespannt zu, mag alles erfahren, hat keine Angst. Man erlebt die Stunden, die die beiden zusammen verbringen hautnah mit, ist schon neugierig wie sowas sein kann und auch erschrocken was geschehen kann, wenn man so lebt.Leider muss ich sagen, dass ich es fast abgebrochen hätte, die ersten ca 100 Seiten fand ich recht zäh, der Spannungsbogen baute sich zu langsam auf und ich wusste zeitweise nicht, was ich glauben sollte. Als jemand zu mir sagte halte durch, das wird war ich doch sehr gespannt. Dann kam er und ich war begeistert, das hielt sich dann auch bis zum Ende. Aus diesem Grund werde ich aber einen Stern abziehen und den Hinweis geben: Haltet durch! Es lohnt sich!!!Sterne****

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  • Buch mit Gruselfaktor

    Der Mann zwischen den Wänden

    cyrana

    27. August 2017 um 11:06

    Die neunjährige Alva zieht mit ihrer Mutter und ihren beiden älteren Schwestern in eine Mietswohnung in einem alten Haus in Stockholm. Alva ist anders als ihre Schwestern, die immer alles zusammen machen und sportlich sind. Alva ist zu dick, bleibt am liebsten für sich, liest gerne und interessiert sich für paranormale Phänomene (aber wer hat das nicht mal als Kind getan?). Außerdem vermisst sie ihren Vater und ihre Mutter verbietet ihr den Kontakt zu ihm, aber Alva kann ihn eh nicht telefonisch erreichen. Bald nach ihrem Einzug geschieht in dem Haus ein rätselhafter Mord; die Leiche taucht erst zwei Wochen nach dem Verschwinden der Frau wieder auf und da die Wohnung abgeschlossen war, wird natürlich der Ehemann verdächtigt. Doch etwas geht nicht mit rechten Dingen zu in diesem Mietshaus. Wer ist dieser titelgebende „Mann zwischen den Wänden“? Die Geschichte wird aus wechselnden Perspektiven erzählt; Hauptperspektiven sind die von Alva und die von dem Mann, doch wir lernen auch weitere Bewohner des Hauses kennen. Eine Atmosphäre zum Gruseln und mit dem Hauch von Übernatürlichem, womit gerne in der skandinavischen Literatur gespielt wird – oder gibt es doch für alles eine logische Erklärung? Das soll hier nicht verraten werden. Das Buch bietet kein glattes, alles erklärendes Ende und will vermutlich nicht, dass wir Leser uns mit den Protagonisten identifizieren. Es ist ein etwas anderes Buch, das mich dennoch in seinen Bann gezogen hat.

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  • Nur eine Armlänge entfernt

    Der Mann zwischen den Wänden

    Archer

    24. August 2017 um 11:54

    Die neunjährige Alva ist todunglücklich. Ihre Mutter hat sich von ihrem Vater getrennt und ist mit ihr und ihren beiden Schwestern in die Stadt gezogen, und das ausgerechnet in ein altes Haus mit 32 Mietparteien. Weder hier noch in der neuen Schule noch in der neuen Stadt kennt sie irgendjemanden, und das will sie auch nicht. Alva zieht sich zurück, und das Einzige, was sie wirklich interessiert, ist ihr großes Buch des Okkulten. Eines Tages verschwindet eine Nachbarin spurlos - nur um zwei Wochen später unvermittelt tod und halb verwest in ihrer eigenen Wohnung wieder aufzutauchen. Die Polizei glaubt natürlich, der Ehemann war es, doch Alva findet etwas - und jemanden - anders. Jemanden, bei dem sie zum ersten Mal in ihrem Leben rückhaltlose Anerkennung findet. Und was macht ein Mord oder auch zwei aus unter Freunden?Ich glaube, wer dieses Buch liest, wird sich in seiner eigenen Wohnung nie wieder perfekt sicher fühlen. Das Grauen schleicht sich immer wieder kurz und langsam ein, erst die Gänsehaut auf den Armen zeigt, wie unheimlich wieder einmal eine Stelle in diesem Buch gewirkt hat. Es ist nicht jedermanns Sache - wer Haudraufhorror aka Stephen King erwartet, wird enttäuscht werden. Wer keine Empathie für einsame Kinder und vernachlässigte Menschen aufbringen kann, wem der Mord an Tieren mehr Schmerzen bereitet als an Menschen, der ist bei diesem Buch völlig falsch. Auch andere können sich fragen, ob das wirklich alles so möglich ist (meiner Meinung nach nicht), aber diese immer mehr in den Abgrund böser Taten getriebenen Hauptpersonen fesseln wirklich, obwohl man sie ab einem bestimmten Zeitpunkt nur noch verabscheuenswürdig findet. Ein ungewöhnliches Buch, das sogar einen Nachfolger vertragen könnte.

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    • 2
  • Hat sich zu einer Geschichte entwickelt die mir nicht gefallen hat

    Der Mann zwischen den Wänden

    silkedb

    23. August 2017 um 09:45

    Bei diesem Buch empfehle ich, auf keinen Fall die Inhaltsangabe des Verlages und den Klappentext zu lesen, da diese einen falschen Fokus setzen und viel zu viel verraten.Hier ist daher nun meine Zusammenfassung:Die neunjährige Alva ist mit ihrer Mutter und ihren beiden älteren Schwestern neu nach Stockholm gezogen. Der Umzug ist eine große Umstellung für die Familie, da damit auch eine Trennung vom Vater einhergeht und sie von einem großen Haus in eine Mietwohnung ziehen. Alva ist ein sehr introvertiertes Kind und hat Schwierigkeiten Freundschaften zu schließen, doch am liebsten beschäftigt sie sich mit einem alten Lexikon zum Thema übersinnliche Phänomene. Auch im Haus scheint nicht alles ganz geheuer zu sein. Es verschwinden Dinge, es knarzt in den Wänden, die Bewohner haben manchmal den Eindruck nicht alleine zu sein. Was steckt hinter diesen Vorkommnissen und ist hier tatsächlich ein "Mann zwischen den Wänden"?Ich war sehr gespannt auf "Der Mann zwischen den Wänden" von Autorin Emma Ångström. Die Inhaltsangabe und die ersten Kapitel klangen richtig geheimnisvoll und haben einige spannende Erzählstränge vorgestellt. Im Mittelpunkt der Ereignisse stehen die neunjährige Alva und ihre Familie, wobei jedoch auch viele andere Hausbewohner ihre Auftritte haben. Die Erzählperspektive ist die eines allwissenden Erzählers, weshalb parallel viele unterschiedliche Geschichten erzählt werden. Neben Alva, ihrer Mutter und andere Hausbewohnern, wird hier auch immer wieder aus den Wänden des Hauses heraus berichtet, was zwar einerseits sehr interessant ist, andererseits aber auch wenig Zweifel an dem lässt, worin normalerweise die Geheimnisse in einem Thriller bestehen. Für mich geht dieses Buch auch mehr in Richtung Horror, als das es ein richtiger Thriller wäre. Leider bleibt die Logik ziemlich auf der Strecke und die Entwicklung der Figuren war für mich teilweise an den Haaren herbei gezogen und wenig glaubwürdig. Nicht gefallen hat mir auch, dass nicht alle begonnenen Erzählstränge zu Ende erzählt werden und somit für die Leser sehr viele offene Fragen bleiben.Gut gelungen ist der Autorin jedoch diese düstere Stimmung und die Übertragung der unheimlichen Atmosphäre auf den Leser. Ich finde es daher einfach nur schade, dass sich "Der Mann zwischen den Wänden" in eine Richtung entwickelt die ich weder erwartet noch gemocht habe und die für mich einfach nicht stimmig wirkt. Die Autorin hat jedoch durchaus erzählerisches Potenzial, weshalb ich dieses Buch auch nicht als totalen Reinfall bezeichnen möchte. Um anderen Lesern nicht die Spannung zu verderben möchte ich auch gar nicht genauer darauf eingehen was mich hier sonst gestört hat. Aber wer allzu abstruse Entwicklungen nicht mag und auch dem Horrorgenre nicht zumindest ein bisschen abgewinnen kann, der ist wahrscheinlich nicht der richtige Leser für "Der Mann zwischen den Wänden".

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  • Wer lauert hinter den Wänden?

    Der Mann zwischen den Wänden

    Losnl

    22. August 2017 um 18:27

    Ein Wohnhaus. Eine Leiche im Flur. Und vom Mörder keine Spur.Inhalt:Stockholm: Die neunjährige Alva zieht mit ihrer Mutter und ihren beiden Schwestern in ein Mehrfamilienhaus, in dem seltsame Dinge geschehen über die niemand recht sprechen will. Alva fühlt sich in ihrer neuen Umgebung einsam. Sie flüchtet sich am liebsten in die Welt der Bücher, besonders das der paranormalen Phänomene hat sie komplett vereinnahmt, denn sie versucht noch immer, Kontakt zu ihrer verstorbenen Großmutter aufzunehmen. Auch als die Leiche einer Nachbarin entdeckt wird, verspürt Alva keine Angst oder Furcht, ganz im Gegenteil. Dieser Aspekt löst in ihr eine dunkle Faszination aus und sie begibt sich auf die Suche nach dem Geheimnis, das hinter den Wänden lauert.Meinung:Die meisten schwedischen Autoren vermittelten mir in ihren Thrillern oder Krimis eine düstere und beklemmende Atmosphäre, die ich sehr mag und zu schätzen weiß. Nachdem mich der vielversprechende Klappentext neugierig gemacht hat, musste ich dieses Buch unbedingt lesen und wurde nicht enttäuscht.Emma Ångström erzeugt in ihrem Thriller „Der Mann zwischen den Wänden“ ab der ersten Seite, eine spannende sowie packende Atmosphäre, die sich kaum in Worte fassen lässt. Allein der Schreibstil ist sehr außergewöhnlich und fesselte mich an das Buch, so dass es mir schwer fiel es aus der Hand zu legen.Die Story wird aus Sicht der einzelnen Mitbewohner des Mehrfamilienhauses geschildert. Zunehmend erfahren wir immer mehr Aspekte, über die Situationen, Hintergründe und Empfindungen der Bewohner. Unverschnörkelt, beinahe emotionslos wird der Leser der bedrückenden und schaurigen Stimmung ausgesetzt, die mich komplett vereinnahmte und nicht mehr los ließ.In den eigenen vier Wänden, die einem Schutz, Geborgenheit, Privatsphäre und Sicherheit bieten sollte, sind die Bewohner des Mehrfamilienhauses einem Mann ausgeliefert, der sich beinahe unsichtbar in ihr Leben schleicht. Tag täglich beobachtet er sie durch versteckte Spalten und Nischen in den Wänden, bedient sich an ihren Vorräten und schläft sogar unter ihren Betten.Der Autorin gelingt es hierbei geschickt, den Leser ein beklemmendes, wenn nicht sogar bedrückendes Gefühl beim Lesen zu suggerieren. Ich fühlte mich während des Lesens, teilweise sehr unwohl in meinen eigenen vier Wänden. Ganz automatisch achtet man auf jedes Geräusch und fragt sich gezwungenermaßen, was wohl hinter den Wänden vor sich geht.Der Charakter Alva wird besonders gekennzeichnet. Sie wirkt für ihre neun Jahre sehr reif, beinahe erwachsen. Dennoch ist es recht schwierig, ihre emotionale Stimmung zu greifen, so dass es einem zunehmend schwerer fällt, abzuschätzen, wohin ihr Weg sie führt. Den Tod der Großmutter hat sie bislang nicht verarbeitet, aber auch die Trennung ihrer Eltern macht ihr weiterhin zu schaffen. Sie distanziert sich immer mehr von ihren Mitschülern, von ihrer Mutter und sondert sich als Einzelgängerin ab.„Aber eine Puppe aus Charlies Haaren und seiner Kleidung anzufertigen dürfte nicht so schwierig sein. Sie besorgt sich einen Kissenbezug, sowie eine Schere und holt Vanjas Nähkästchen aus der Kommode. (S.123)“Die Situation, des Mannes zwischen den Wänden ließ mich anstatt Entsetzen über sein Handeln zu empfinden, nur nachdenklich beinahe fassungslos zurück.Fazit:Emma Ångström hat mit diesem vielschichtigen Thriller ein Leseerlebnis erschaffen, in dem uns eine stetige, unterschwellige und düstere Beklemmung begleitet. Die schaurigen Szenen verwoben mit okkulten Elementen ließen mich des öfters erschaudern. Dieser Thriller wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben, denn bei jedem Geräusch im eigenen Haus, muss ich an den Mann zwischen den Wänden denken.

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