Emma Belle

 3.2 Sterne bei 6 Bewertungen

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Zwei Stufen zum Glück

Zwei Stufen zum Glück

 (6)
Erschienen am 27.09.2015

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Rezension zu "Zwei Stufen zum Glück" von Emma Belle

Leider fehlt ein roter Faden, der den Leser durch die Geschichte führt...
Aer1thvor 3 Jahren

Worum geht’s?

Nachdem Clara bereits in frühen Jahren ihre Mutter verliert, traut sie der Liebe nicht mehr über den Weg. Wie konnte ihre Mutter sie verlassen, wo Clara sie so sehr geliebt hat? Große Gefühle für einen anderen Menschen zu entwickeln gestaltet sich schwer für die Mittdreißigerin. Sie hat aber ein großes Ziel vor Augen: Berühmt werden!
Ihr neuer Job in einer Redaktion scheint sie ihrem Ziel ein großes Stück näher zu bringen. Doch dann taucht plötzlich Roger auf, ihr neuer Chef und stellt ihre kleine Welt auf den Kopf. Ist es wirklich so wichtig berühmt zu sein?
Erneut gewinnt Clara den Kampf mit ihren Gefühlen und verschiebt Roger kurzum in die Freundeszone. Bester Freund – ja, Lebenspartner – nein. Womit Roger allerdings nicht gerechnet hat, ist, dass Clara sich in seinen besten Freund Chili verliebt und diesen auch heiratet.

Meine Meinung zum Buch

Einige Zeit schon schlummert dieses Rezensionsexemplar auf meinem Kindle und hat darauf gewartet endlich gelesen und rezensiert zu werden. Jetzt habe ich es geschafft, doch leider lässt mich das Buch etwas verwirrt zurück.

Mir ist es recht schwer gefallen eine inhaltliche Zusammenfassung zum Buch zu schreiben, was bei mir normalerweise kein Problem darstellt. Doch bei “Zwei Stufen zum Glück” fehlt mir irgendwie ein konkreter roter Faden, an dem ich mich entlanghangeln kann. Deswegen konnte ich auch nur schwer herauslesen und herausarbeiten, was wirklich wichtig ist in diesem Buch und was eben in solch eine Inhaltsangabe gehört.
Zu Beginn des Buches fühlte ich mich an einigen Stellen etwas verloren beim Lesen. Ich wusste nicht worauf die Autorin hinaus wollte. Ich hatte mehr das Gefühl aneinandergereihte Sätze zu lesen, denn eine durchdachte Story. Im Laufe des Buches fing sich das Ganze und bekam mehr Struktur, worauf mir auch das Lesen und Verstehen leichter fielen.

Wahrscheinlich fiel mir das Hineinkommen in die Geschichte auch so schwer, weil ich mich überhaupt nicht mit der Protagonistin identifizieren konnte. Teilweise war sie mir sogar unsympathisch. Ich mag einfach keine zickigen Menschen.
Roger und Chili mochte ich da eher, auch wenn mir gerade Roger in einigen Szenen doch etwas zu exzentrisch rüberkam.
Auch die Charaktere gefielen mir zum Ende hin besser, doch es ist wirklich schwierig den Leser für seine Story zu begeistern, wenn diese erst anfängt mit Beginn des letzten Drittels aufzublühen.

Das Ende hat die Geschichte gerettet und mich wieder versöhnlicher gestimmt. Ich hatte sogar ein bisschen Pipi in den Augen.

Fazit

Auch wenn “Zwei Stufen zum Glück” mich leider nicht ganz so begeistern konnte, wie ich es mir erhofft hatte, sehe ich durchaus Potenzial in der Story und auch in der Autorin. Beim nächsten Buch bitte von Anfang an einen roten Faden einbauen, an dem sich der Leser dann schön entlanghangeln kann.
Weil mir das Ende gefallen hat, gebe ich dem Buch 3 von 5 Sternen.

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Rezension zu "Zwei Stufen zum Glück" von Emma Belle

Rezension "Zwei Stufen zum Glück"
buecherwurm87vor 3 Jahren

Der Einstieg ins Buch hat mir ganz gut gefallen. Es beginnt mit einem sehr kurzen Prolog, in dem es um eine Frau geht, die scheinbar auf einem Dach steht und ihrer großen Liebe Jan nachtrauert. Die nachfolgenden Kapitel sind immer sehr kurz und erzählen das Leben von Clara, der Frau aus dem Prolog und wie sie in diese Situation gekommen ist. 
Den Schreibstil finde ich eigentlich ganz gut, allerdings hatte ich zunehmend das Gefühl, dass die Autorin viel zu schnell in der Geschichte voranschreitet. Dieses Gefühl wurde noch verstärkt durch die kurzen  Kapitel, die jeweils kurze Episoden aus Claras Leben erzählen. Diese Geschehnisse aus Claras Leben bauen zwar aufeinander auf, allerdings fiel es mir als Leser sehr schwer, nicht den roten Faden zu verlieren, da oftmals zwischen den Kapiteln ein Zeitsprung stattgefunden hat und ich dann etwas brauchte um die Geschehnisse einzuordnen. Da hätte ich mir doch noch etwas mehr Kontext gewünscht.
Die Dialoge haben mir ganz gut gefallen, sie waren locker und originell, allerdings fand ich sie an einigen Stellen zu umgangssprachlich. Das Buch ist aus Claras Sicht beschrieben, sodass der Leser auch noch Claras Gedanken erfährt. Diese fand ich manchmal sehr konfus und haben dazu geführt, dass ich Claras Persönlichkeit nicht mochte. Sie wirkt auf mich recht sprunghaft und scheint sich wenig Gedanken über mögliche Konsequenzen zu machen. Ich kann gar nicht nachvollziehen, warum sie Jan geheiratet hat, wenn sie doch schon vor der Hochzeit gravierende Differenzen über ihr zukünftiges gemeinsames Leben gab.

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Rezension zu "Zwei Stufen zum Glück" von Emma Belle

Zwei Stufen zum Glück
Kerstvor 3 Jahren

Clara weiß genau was sie will: Sie will berühmt sein und das um jeden Preis. Den großen Gefühlen vertraut sie nicht mehr, seit ihre Mutter plötzlich stirbt, als Clara gerade erst sechzehn Jahre alt ist. Mit dem Job in der Redaktion scheint ihr Ziel in greifbare Nähe zu rücken, bis Roger in ihr Leben platzt und beginnt, ihre Träume in Frage zu stellen. Doch sie gewinnt den inneren Kampf gegen die starken Gefühle für ihn. Roger muss machtlos mit ansehen, wie ausgerechnet sein bester Freund Chili Claras Herz im Vorbeigehen erobert. Die Beziehung scheint anfangs perfekt, doch schon kurz vor der Hochzeit beginnen diese Ereignisse, die Claras Träume in Luft auflösen. Wird sie wirklich alles verlieren? Und was ist wahres Glück?
Cover:
Die Leiter ist eine schöne Anspielung auf den Titel und auch das Herz zeigt die Thematik des Buches. Ansonsten finde ich das Cover ganz in Ordnung, aber vom Hocker reißt es mich nicht.

Klappentext:

Der Klappentext hört sich toll an und klingt nach einem wirklich spannenden Buch, doch ich hatte mir etwas total anderes vorgestellt was dann kam. An sich also toll gemacht, aber man kann dann am Ende auch leicht enttäuscht vom Buch sein, weil man sich anderes erhofft hatte.


Charaktere:

Clara, versucht ihren eigenen Weg zu gehen, aber dies gelingt ihr mehr schlecht als recht. Ich sehe ihr Problem darin, dass sie immer bei anderen die Schuld sucht aber nie bei sich. Aber da sollte sie eigentlich anfangen, den dass ich 5/6 Jobs innerhalb weniger Jahre bzw. sogar Monate kann eigentlich nicht sein. Ebenso vergräbt sie sich oft in ihrer Traumwelt und will nicht verstehen warum diese nicht endlich zur Wirklichkeit wird. In einigen Momenten war sie mir sehr sympathisch, besonders in ihren wirklich schlimmen Stunden, aber meist stellte sie mich vor ein Rätsel.

Roger, blieb mir bis zum Schluss ein Rätsel. Ich kam einfach nicht in seine Gedankenwelt und man konnte sich auch nur schlecht in ihn hineinversetzten. Auch kamen mir manche Entwicklungen zu plötzlich und wurden dafür dann viel zu wenig erklärt, wodurch man ihn meist von sehr weit weg beobachtet hat.

Schreibstil:

Der Schreibstil an sich ist sehr angenehm, nur leider kam ich in den Aufbau des Buches nur schwer hinein. Die kurzen Kapitel sind angenehm, aber leider wird dazwischen manchmal viel Zeit übersprungen, was ich sehr schade finde. Natürlich kann man Clara dadurch über mehrere Jahre begleiten, aber es bleibt auch viel Inhalt und Potenzial auf der Strecke, da für mich viele Handlungen dann nicht nachzuvollziehen waren.

Gesamteindruck:

Die Kapitel  sind kurz und übersichtlich gehalten und man kommt schnell durch das Buch. Doch manchmal wären ausführlichere Dialoge und mehr Inhalt zwischen den Kapiteln schön für das Verständnis gewesen. Dennoch hat es Spaß gemacht zu lesen, gerade weil die Geschichte an sich viel Potenzial bot,das aber leider nicht komplett ausgenutzt wurde, weswegen ich nur 3/5 Punkte vergeben kann. Mehr Details und Hintergrundgedanken wären schön und hilfreich gewesen.

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