Sonne, Strand und Tod

von Emma Bieling 
4,3 Sterne bei24 Bewertungen
Sonne, Strand und Tod
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Positiv (21):
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Ein Krimi, der es in sich hat

Kritisch (1):
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Zeitverschwendung

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Inhaltsangabe zu "Sonne, Strand und Tod"

Ein mysteriöser Mord durchkreuzt die Urlaubspläne der Kriminalhauptkommissarin Luna Maiwald. Zurück auf Rügen steht sie nicht nur vor einer Mordermittlung ohne jeglichen Ansatz, sondern auch vor einem privaten Desaster. Ihr Exfreund und Vater der gemeinsamen Tochter Marcia lässt sich spontan auf der Insel nieder und dringt zunehmend in Lunas Leben ein. Kein guter Zeitpunkt also, um sich in den vertretungsweise zum Leiter der Rechtsmedizin berufenen Ingmar Wolff zu verlieben, der mit Luna Hand in Hand an der Aufklärung des Falles arbeitet. Als ein weiteres Mordopfer gefunden wird, ist die Katastrophe komplett und die Jagd nach einem Serientäter eröffnet, an den scheinbar nur die Ermittlerin selbst glaubt. Regional, spannend und strandkorbtauglich, mit einem Hauch Chick Lit a la Emma Bieling. Mit Sonne, Strand und Tod legt Emma Bieling nun einen Titel vor, in dem sie jene beiden Elemente, die so deutlich zusammengehören, dass es schon fast wieder übersehen werden kann, an die Plätze fügt, an die sie gehören: einander scheinbar widersprechende Pole, wohlig miteinander kuschelnd. (Stephan M. Rother - Autor)

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783958350946
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:318 Seiten
Verlag:Luzifer-Verlag
Erscheinungsdatum:21.07.2015

Rezensionen und Bewertungen

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    Gartenkobolds avatar
    Gartenkoboldvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Krimi, der es in sich hat
    Ein Krimi, der es in sich hat

    Ich muss gestehen, ich bin kein wirklicher Krimi Leser,nun habe ich schon den zweiten Krimi gelesen, der mir sehr gut gefallen hat. Der Schreibstil, das aussagekräftige Bild des Strandkorbes in der Dünenlandschaft und dem Hut auf dem Cover, hat mich sofort angesprochen.
    Der Autorin Emma Bieling versteht es, den Leser mitzunehmen, auf eine ganz unnachahmliche und ungewöhnliche Art und Weise, ich habe die Probleme der ermittelnden Kriminalhauptkommissarin Luna Maiwald mit ihrer 14 jährigen Tochter wie jede Mutter sehr gut nachempfinden können, den Druck auf die ermittelnden Beamten, die Puzzleteilchen bei der Aufklärung der Mordfälle.
    Luna Maiwald ermittelt im Fall von zwei todaufgefundenen Mädchen auf der Ferieninsel Rügen und das Erste was auffällt, ist die sehr detaillierte Beschreibung der Natur, der Menschen auf Rügen, die Akribie, mit der die Kriminalhauptkommissarin ermittelt, immer mit einem Spagat Beruf und alleinerziehende Mutter. Am Anfang nicht ganz so spannend, aber ein immer stärkerer Spannungsaufbau bis zum Schluss mit einem glücklichen Ende.
    Doch nichts ist so, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint, als dann plötzlich noch ein dritter Mord passiert, dachte ich direkt intuitiv an eine bestimmte Person, auch wenn diese anscheinend mit dem Geschehen nichts zu tun haben schien und dann kurz vor Ende des Buches zu lesen, dass ich mit meiner Vermutung richtig lag, die Verwicklungen und Verstrickungen in diesen Fällen, Spannung pur. Der Leser ahnt, dass alles viel komplizierter ist, als es zu sein scheint und die Autorin hat es meisterhaft verstanden, den Leser mitzunehmen.
    Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

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    RitaLeseviels avatar
    RitaLesevielvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Vielleicht die Geburt eines neuen Genres - Krimi-Chicklit
    Mord geht vor Urlaub ...

    Die Eifel. Weniger Kaffee, kein Stress und keinen Griff mehr zum Glimmstängel, das ist Kriminalhauptkommissarin Luna Maiwalds Plan für den Urlaub mit Tochter Marcia.

    Ein Anruf und alles ist im Eimer. Urlaub geplatzt. Erholung ade. Tochter sauer.

    Am Strand von Rügen wird  ein junges Mädchen mit aufgeschnittener Kehle aufgefunden. Mithilfe ihres bunten Teams und mit Unterstützung des neuen Rechtsmediziners Wolff, versucht Luna sich ein Bild der Tat zu machen. Einheimische und ermittlungstechnische Sackgassen vereinfachen die Aufklärung der Tat nicht. Zudem erwartet die taffe Polizistin auch zu Hause immer wieder die ein oder andere Überraschung, so dass ein Kampf an mehreren Fronten entsteht.

    Info vorab: Der Krimi wurde von mir als eBook gelesen, obwohl ich ein haptischer Leser bin und den Geruch von Papier und das Geräusch von selbigen brauche, wenn ich es umblättere. Letztendlich tut das der Geschichte keinen Abbruch.

    Schauen wir uns zunächst unsere Protagonistin Luna einmal an. Sie ist äußerst selbstständig und nicht auf den Mund gefallen, was sie mit ihrem äußeren  Erscheinungsbild unterstreicht. Luna legt sehr großen Wert auf ihr Äußeres, kleidet sich eher in Etui- oder A-Linienkleidern nebst passendem Schuhwerk und verfechtet die These, dass ein Tag ohne einen Hut ist ein unnötiger Tag ist.

    Nun zur Geschichte. Mord auf einer Ferieninsel ist erstmal schlecht fürs Geschäft, zumal es sich beim Opfer um ein junges Mädchen handelt. Aufgerieben zwischen heimatlicher Katastrophenfront und einer Ermittlung bar jeden Ansatzes, legt Luna diverse Kilometer auf Rügen zurück, um die eingefahrenen Informationen zu sortieren und diese in Verbindung zur Tat zu setzen. Wie ein gut gekleideter Terrier verfolgt sie unermüdlich Spuren, wertet diese aus, setzt sie in einen logischen Zusammenhang. Dennoch wollen sich die Ermittlungsstücke nicht recht verbinden, zumal noch weitere Taten ans Licht kommen.

    Wer jetzt denkt, dass die Autorin Emma Bieling, ihre Kommissarin durch den Krimi hetzen lässt, liegt falsch. Stetig führt sie Personen und Umstände zusammen, vergisst dabei aber nicht, dass auch der Faktor Liebe einen Spannungsbogen bilden kann. Liebe? Richtig gelesen. Luna ist eine Singlefrau und Emma Bieling findet man ursprünglich im ChickLit Segment. Krimi und ChickLit - geht das? Kein leichtes Unterfangen, von der Autorin aber bestens gelöst. Sicher wird es für den üblichen Krimileser manchmal etwas zu rosarot, aber genau das ist es, was den Roman interessant mach. Es muss nicht immer der heruntergekommene, psychisch auf dem Abstellgleis angelnagte, mit Alkohol und Depressionen gezeichnete Kommissar sein. Luna macht ihr Hintergrund, alleinerziehende Singlemutter, sehr viel lebensnaher, als so mancher einer ihrer literarischen Kollegen.

    Fazit: Emma Bieling ist eine ausgewogene Mischung aus Krimi und Liebesroman gelungen, welche in meinen Augen viele neue LeserInnen generieren wird. Vom gezeichneten und eher lieblich daherkommenden Buchcover, sollte man sich eher nicht täuschen lassen. Ein klasse Krimierlebnis mit bittersüßer Note.

    Leseempfehlung? Ein zweifelfreies JA.

    Für wen? Sowohl für Krimifans, als auch für ChickLit Leserinnen mit Mut und Interesse an etwas Neuem.

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    Buechertraeumes avatar
    Buechertraeumevor 3 Jahren
    spannend, fesselnd und spannungsaufbauend

    Meine Meinung:

    Um ehrlich zu sein weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll. 

    Cover: Ich muss ehrlich gestehen, dass Cover löste in mir zwar keinen WOW-Effekt aus aber was mir persönlicher wichtiger ist, ist, dass es zum Inhalt des Buches passt und dies tut es hier definitiv und spiegelt den gesamten Inhalt wieder. Trotz des fehlenden WOW-Effekts ist das Cover schön geworden und ist neben der Story einfach es selbst und strahlt für mich eine gewisse Ruhe aus. Was ich dazu sagen kann ist, dass es die Ruhe vor dem Sturm ist.
    Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist ruhig, sicher und vor allem spannungsaufbauend. Von Seite zu Seite wurde die Spannung immer mehr aufgebaut und ich muss ehrlich gestehen das ich Seite für Seite auch sehr mitgefiebert habe, denn es war einfach toll zu lesen. 
    Story:
    Die Story um "Sonne, Strand und Tod" ist ein sehr spannender Kriminalroman bei dem man merkt das sich die Autorin Gedanken gemacht hat und auch sehr gut recherchiert hat. Mir hat die Story echt gut gefallen und ich war darin echt gefangen, denn wenn man einmal liest, dann ist man drin und bleibt gefangen.
    Charaktere:
    Luna Maiwald hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen, da sie eine persönliche Identität für mich hatte und sich klar kristallisiert hat. An manchen Stellen habe ich gedacht, ich muss sie mal kurz schütteln damit sie wieder denken kann aber im Großen und Ganzen war sie für mich einfach super sympathisch und total liebenswert. Auch die anderen Charaktere waren einfach klasse beschrieben und auch, jeder für sich, etwas besonderes aber Luna war klar meine Favoritin.

    Fazit:


    Wer Kriminalromane gerne liest, für den ist Sonne, Strand und Tod genau das richtige, denn es ist fesselnd, spannend und authentisch. Ich habe angefangen, konnte paar Tage nicht lesen und als ich wieder lesen konnte und es in die Hand nahm konnte ich nicht mehr aufhören und habe es an einem Tag durchgelesen, da es mich gefangen genommen hat. 
    Dieses Buch erhält eine Leseempfehlung!

    4,5 von 5 Sterne!

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    BeatesLovelyBookss avatar
    BeatesLovelyBooksvor 3 Jahren
    ein spannender Krimi


    Eigentlich wollte Luna Maiwald ihre Zeit endlich mit ihrer Tochter verbringen, als ein grausamer Mordfall ihre Pläne durchkreuzt.
    Mehrere Frauenleichen veranlasst die Kommissarin immer wieder ihre Tochter hinten anstellen. Sie ist eine allein erziehende Mutter, die ihre Arbeit vor die Erziehung ihres Kindes stellt. Marcia leidet sehr unter dieser Situation. Dann entschließt sich auch noch Marcias Vater wieder auf Rügen zu ziehen, um wieder ein Teil im Leben von Luna zu sein, doch diese hat ganz andere Interessen.

    Emma Bieling hat mit sehr viel Spannung und Nervenkitzel brutale Mordfälle erschaffen. Doch immer wieder erscheint mir das Denken und Handeln von Luna etwas verwirrend. Erst sagt sie ihren Urlaub ab und dann möchte sie doch wieder frei bekommen.
    Die Morde hängen im Zusammenhang mit einem Mädchen aus Schweden und Luna gibt alles um die Mordfälle aufzuklären. An ihrer Seite ist Bärchen, der ihr immer wieder den Halt gibt, den sie braucht. Er ist ein wunderbarer Protagonist, der mir so richtig gut gefallen hat.

    Die Konflikte mit ihrer Tochter, bringt Luna immer wieder in Situationen, die sie eifersüchtig auf den Vater ihrer Tochter machen lässt.
    Manchmal kam mir Luna überfordert vor und sie kann froh sein, dass sie so tolerante Kollegen hat, die ihre schlechte Laune ertragen müssen.
    Dann wäre da noch der nette Pathologe Wolff, der seine Aufmerksamkeit auf Luna richtet und einen bleibenden Eindruck erweckt.

    Für mich war es relativ neu, ein Krimi zu lesen, der in Deutschland spielt. Aber die Autorin hat es wunderbar hinbekommen, dass ich mich wohl gefühlt habe. Sie hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Die Geschichte ist aufregend und mitreißend und hat in einer schönen Kulisse gespielt.

    Mein Fazit: 
    Ein toller ausgearbeiteter und gut recherchierter Mordfall, der von Emma Bieling sehr schön ausgearbeitet war. Sie schreibt sehr detailliert und fesselnd.
    Dieser Roman zeigt wieder, wie schwer es ist, als Frau in einer dominierenden Männerwelt klar zu kommen, ein Kind allein groß zuziehen und arbeiten zu gehen.
    Ein Krimi, den ich absolut weiterempfehlen kann.

    Meine Bewertung: 

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    Katis-Buecherwelts avatar
    Katis-Buecherweltvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: ~ unvorhersehbar ~ spannender Showdown ~ idyllisch
    ~ unvorhersehbar ~ spannender Showdown ~ idyllisch

    Klappentext:
    Ein mysteriöser Mord durchkreuzt die Urlaubspläne der Kriminalhauptkommissarin Luna Maiwald. Zurück auf Rügen steht sie nicht nur vor einer Mordermittlung ohne jeglichen Ansatz, sondern auch vor einem privaten Desaster. Ihr Exfreund und Vater der gemeinsamen Tochter Marcia lässt sich spontan auf der Insel nieder und dringt zunehmend in Lunas Leben ein. Kein guter Zeitpunkt also, um sich in den vertretungsweise zum Leiter der Rechtsmedizin berufenen Ingmar Wolff zu verlieben, der mit Luna Hand in Hand an der Aufklärung des Falles arbeitet. Als ein weiteres Mordopfer gefunden wird, ist die Katastrophe komplett und die Jagd nach einem Serientäter eröffnet, an den scheinbar nur die Ermittlerin selbst glaubt.

    Zum Buch:
    Ein idyllischer Sonnenaufgang am Strand von Rügen ziert dieses Cover. Doch schon am Strandkorb entdeckt man Blutspuren, die auf einen spannenden Mordfall hinweisen. Der abgebildete Hut ist das Erkennungsmerkmal der Ermittlerin. Die Gestaltung gefällt mir sehr gut und lässt auf einen sommerlichen Kriminalfall hoffen.

    Erster Satz:
    "Nun mach schon!, mahnte Luna ihre Tochter."

    Meine Meinung:
    Mit "Sonne, Strand und Tod" schreibt die Autorin Emma Bieling ihren ersten Kriminalfall - nach zwei geschriebenen Chiclit-Romanen und sie schaffte es, mich mit einem etwas anderem Kriminalroman a La Emma Bieling gut zu unterhalten.

    Kriminalhauptkommissarin Luna Maiwald befindet sich auf dem Weg in ihren Urlaub, mit Tochter Marcia, als sie zu einem mysteriösen Mordfall von ihrer Dienststelle gerufen wird. Zum Leidwesen ihrer Tochter unterbricht sie den Urlaub und stürzt sich in die Ermittlungen. Dabei stellt sie ihr Privatleben an zweiter Stelle und lebt ausschließlich für ihren Job, bis sie auf den Pathologen Dr. Wolff trifft. Ist Luna schon bereit für eine neue Beziehung? Und warum nistet sich ihr Exfreund und Vater, der gemeinsamen Tochter wieder in ihr Leben ein? Wird sie das Puzzle zusammensetzen können und den Mörder dingfest machen?

    Dieser Kriminalroman ist kein "normaler" Krimi, sondern bespickt mit einer Note ChicLit, was diese Story enorm auflockert und der Mordfall zeitweise nicht unbedingt im Fokus stehen lässt. Die Ermittlerin Luna Maiwald und ihr Privatleben sind ein großer Bestandteil dieser Erzählung und anfänglich war ich mehr an diesem Part interessiert, als an dem Mord selbst.

    Die Charaktere wurden authentisch beschrieben, mit kleinen Ausnahmen, die ich als sehr weit hergeholt oder auch unrealistisch empfand, was die Vergangenheit von Luna betrifft. Am liebsten mochte ich die Eltern der Ermittlerin, Tochter Marcia und Kollege Bäriger. Die Ermittlerin selbst ist sehr chaotisch und bestimmend, wodurch ich sie anfangs sehr unsympathisch empfand. Besonders in ihrem Job ist sie im Umgang mit ihren Kollegen sehr schroff, im privaten Umfeld hingegen mochte ich sie lieber. Eine besondere Eigenart der Kriminalhauptkommissarin ist, dass sie fast immer ein Kleid und einen Hut trägt und nicht wie in anderen Kriminalromanen eine Zigarette nach der anderen raucht, sondern hier versucht, diese Sucht aufzugeben, was nicht immer gelingt. Eine Portion Humor durchziehen einige Dialoge, die mir hin und wieder ein Schmunzeln bereiteten.

    Die Kulisse von Rügen hat Emma Bieling sehr bildlich beschrieben, doch auch nur soviel, wie notwendig. Nicht überladen von feinen und ausführlichen Beschreibungen.
    Bis weit über die Hälfte des Buches baute sich bei mir keine Spannung auf. Ich las es gerne und habe mich wohlgefühlt, doch fehlte mir das gewisse Etwas. Auf den letzten 160 Seiten beginnt die Geschichte an Fahrt aufzunehmen und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Diese Spannung und den Sog habe ich auf den anderen Seiten vermisst.

    Im Text finden sich einige Tippfehler oder merkwürdig geschriebene Sätze, die mich im Lesefluss stocken ließen. Geschichtlich hat mir das nichts ausgemacht, aber sie fallen beim Lesen auf und warfen mich kurzzeitig aus der jeweiligen Szene.

    Das Ende der Story war nicht vorhersehbar. Zwischenzeitlich kamen einige Verdächtigungen auf, doch verwarf ich diese immer mal wieder und entdeckte neue Indizien für einen anderen Mörder. Auf die Auflösung des Falls, wäre ich so nicht gekommen und es hatte für mich schon etwas thrillerhaftes.

    Fazit:
    Mit "Sonne, Strand und Tod" finden wir einen ChicLit-Krimi vor mit einer leichten Thrillnote, der für einen unterhaltsamen Leseabend spricht. ~ unvorhersehbar ~ spannender Showdown ~ idyllisch 

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    fredhels avatar
    fredhelvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Unorganisierte Ermittlerin mit spannenden Morden, aber alles konnte mich nicht so ganz überzeugen
    Rügen


    Luna Maiwald ist alleinerziehende Kriminalhauptkommissarin auf Rügen. Ständig setzt sie ihre Tochter an zweite Stelle, der Beruf geht immer vor. Ein richtig schlechtes Gewissen bekommt sie allerdings erst, als der Vater ihrer Tochter in die Nähe zieht. Nun will sie alles besser machen, aber es bleibt bei dem Vorsatz.
    Kurz gesagt, die Hauptperson ist mir absolut unsympathisch, denn auch wie sie mit Zeugen und Verdächtigen umgeht, ist eher ruppig zu nennen. Nur beim neuen Gerichtsmediziner wird sie sanft und weiblich, weil ihre Hormone verrückt spielen und den Verstand aussetzen lassen. 
    Die Mordfälle an sich bieten einiges an Spannung. Erst werden die Leichen von zwei sehr jungen schwedischen Touristinnen gefunden, dann einige Zeit später noch eine weitere tote Frau. Dafür hat sich die Autorin wirklich außergewöhnliche Tatwaffen einfallen lassen. Frutti di mare, sag ich nur.....
    Den Verlauf der Untersuchungen finde ich dann wieder etwas unlogisch:
    - das halbe Kommissariat verschwindet zwischendurch für einen sozusagen privaten Einsatz. 
    - erst sagt Luna ihren Urlaub ab, um die Fälle zu übernehmen, dann will sie mittendrin plötzlich doch wieder frei haben. 
    Da gab es noch mehr, was ich wunderlich fand, aber ich will nicht zu sehr in die Einzelheiten gehen, damit ich nichts verrate.
    Insgesamt tue ich mich etwas schwer in der Bewertung dieses Buches. Es bietet zwar ein gewisses Spannungspotenzial, aber Luna Maiwald  mit ihrer Leidenschaft für verrückte Hüte kann mich nicht als Mensch überzeugen. Sie ist so unorganisiert, unzuverlässig und unsympathisch, dass ich sie mir nicht in leitender Funktion vorstellen kann. Darüber hinaus war mir nach weniger als der Hälfte des Buches klar, wer der Mörder ist. "Sonne, Strand und Tod" hat fast ausnahmslos gute Kritiken erhalten. Denen kann ich mich nicht so recht anschließen.

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    Mrs. Dalloways avatar
    Mrs. Dallowayvor 3 Jahren
    Urlaubs-Krimi

    Dieses Buch macht sowas von Lust auf Urlaub. Und zwar auf Rügen, dort wo das Buch spielt.

    Protagonistin und Kommissarin Luna Maiwald wollte gerade in den wohlverdienten Urlaub fahren, als ein ungewöhnlicher Mord ihre Pläne durchkreuzt. Und dann sind da auch noch die privaten Probleme...

    Der Krimi gefällt mir sehr gut, und das liegt sicher nicht nur an dem wunderschönen Setting.
    Luna Maiwald ist eine Figur, mit der man sich als Leserin durchaus identifizieren kann.
    Es ist eine ausgewogene Mischung aus Privatem (was ich bei Krimis sehr gerne mag) und der spannenden Auflösung des Falles.

    Das Buch kann ich eingefleischten Insel- und Krimi-Fans nur weiterempfehlen!

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    Biankas_Buecherkistes avatar
    Biankas_Buecherkistevor 3 Jahren
    spannender titel


    Hier kommt für euch ein Rügen-Krimi, welcher extrem spannend und fesselnd ist. Neben einem spannenden Fall, welchen es zu lösen gilt, gibt es auch ein Familiendrama, was nicht sehr leicht hinzunehmen ist. Auf der schönen Insel Rügen, einem Urlaubsparadies seines gleichen.

    Ein Mord jagt den nächsten und zwischen durch hat Luna noch alle Hände voll zu tun um ihr Privatleben in Griff zu bekommen. Dies gestaltet sich nicht sehr einfach. Die Stimmung der Charaktere ist flüssig und man kann sich super reinversetzen in die jeweiligen Situationen. DIe Leute entwickeln sich auch, so ist meine Meinung zumindestens.

    Der Text ist flüssig und es existieren kaum Füllwörter und Schachtelsätze. Man wollte nicht aufhören und es war deshalb auch sehr schade, dass das Buch so schnell zuende war. Das Cover macht ein Urlaubsfeeling perfekt. Die schöne Insel Rügen mit ihrem Kreidefelsen. 

    Ein perfekter Krimi für Freitag Abend.

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    Shanna1512s avatar
    Shanna1512vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Zeitverschwendung
    Reine Zeitverschwendung

    Ich beende selten ein Buch, bevor ich es zu Ende gelesen habe. Aber dieses ging gar nicht. Bereits nach Seite 10, war ich so abgenervt, dass ich es zur Seite legen wollte. Da ich allerdings die Flinte nicht so schnell ins Korn werfe, habe ich mich bis Seite 126 weitergequält. Dann habe ich aber wirklich abbrechen müssen. Diese Luna Maiwald, hat mich nur noch aggressiv gemacht. Ich habe mich fast geschämt, eine Frau zu sein. Muss ich mich schlimmer, wie der größte Macho benehmen, um im Beruf meine Frau zu stehen? Der Ton, den sie ihren Mitarbeitern gegenüber anschlägt, ist schon mehr als grenzwertig. Sie ist die Beste, die Schlauste, die Übermutter, die Witzigste, der Mann nur ohne Eier. Wäre das alles gewesen, nein, auch inhaltlich war ich nur am Kopfschütteln. Beispiel: Mitarbeiter soll sich alle Kriminalfälle von der Insel und Festland vornehmen und die DNA abgleichen. Sorry, wie soll das gehen? Wenn, dann macht der der Computer. Die Tochter bekommt Mamis Kreditkarte zum Shoppen. Na ja, ich will ja nicht behaupten, dass alle Verkäufer die Unterschrift vergleichen, aber... Eine Passage fand ich richtig daneben: Danke Dr. Wolff, für die nette Demonstration des Tathergangs. Was bitte ist an einem Mord/Tat nett? So, ich merke, ich schreibe mich hier in Rage. Deshalb nur eins: Den Schluß habe ich noch gelesen. Wollte doch noch wissen, wer der Mörder ist. Aber das Motiv hat mich nicht interessiert.

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    katze267s avatar
    katze267vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: spannender Krimi mit familiärem Touch und einem Schuss Liebe, gelungene Mischung
    gelungener Genremix aus spannendem Krimi und Familiengeschichte

     Die Rügener Kriminalkommissarin Luna Maiwald ist gerade mit ihrer 14jährigen Tochter Marcia auf dem Weg zu deren Vater in die Eifel, als sie ein Anruf ihres Kollegen erreicht:eine Mädchenleiche wurde gefunden. Kurzerhand bricht sie, sehr zu Marcias Unwillen, die sich auf den Urlaub beim Vater gefreut hatte, die Fahrt ab und kehrt zurück. Nicht zum ersten Mal fühlt die Tochter sich zugunsten des Berufes von der Mutter vernachlässigt.Nach diesem ersten Leichenfund  taucht bald eine zweite auf, ein Serientäter wird gesucht. Luna Maiwald stürzt sich voll in die Ermittlungen, sie reibt sich zwischen Tochter und Beruf auf und viel zu oft gewinnt der Beruf.Da taucht Fred, Marcias Vater auf und will sich  als Arzt auf Rügen niederlassen, seiner Tochter widmet er viel Zeit, so dass sich Luna in einer Konkurrenzsituation sieht. Und dann ist da noch der attraktive Pathologe Dr. Wolff, zu dem sich Luna hingezogen fühlt.
    Währendddessen schreiten die Ermiitlungen voran, nach zunächst schleppenden Erfolgen kristallisiert sich ein Verdacht, dann taucht noch ein weitere Verdächtiger auf. Luna misstraut beiden, doch kann sie ihrrem "Bauchgefühl" trauen?Die Spannung steigt.
    Mir hat diese Mischung aus Familiengeschichte und spannendem Krimi mit einer Prise Liebesgeschichte gut gefallenTrotz der angenehm lockeren Schreibweise kam viel Spannung auf, besonders gegen Ende konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen..Der bisher eher durch märchenhafte, heitere Liebesromane bekannten Autorin ist dieser Genrewechsel bemerkenswert gut gelungen. Ich freue mich auf weitere Krimis aus ihrer Feder.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    LUZIFER_Verlags avatar
    Liebe Lovelybooks-Community, 
    Wer hat Lust auf  Sommer-Gefühle? Zwar können wir euch nicht auf Reisen schicken, aber wir verlosen bis zum 8.11.2015 
    3x "Sonne, Strand und Tod" von Emma Bieling. 

    Ein mysteriöser Mord durchkreuzt die Urlaubspläne der Kriminalhauptkommissarin Luna Maiwald. Zurück auf Rügen steht sie nicht nur vor einer Mordermittlung ohne jeglichen Ansatz, sondern auch vor einem privaten Desaster. Ihr Exfreund und Vater der gemeinsamen Tochter Marcia, lässt sich spontan auf der Insel nieder und dringt zunehmend in Lunas Leben ein. Kein guter Zeitpunkt also, um sich in den vertretungsweise zum Leiter der Rechtsmedizin berufenen Ingmar Wolff zu verlieben, der mit Luna Hand in Hand an der Aufklärung des Falles arbeitet. Als ein weiteres Mordopfer gefunden wird, ist die Katastrophe komplett und die Jagd nach einem Serientäter eröffnet, an den scheinbar nur die Ermittlerin selbst glaubt.

    Um mitzumachen beantwortet uns einfach folgende Frage:

    Sommer oder Winter und wieso?  

    Wir wünschen allen Teilnehmern viel Glück, das Los entscheidet Ende der Woche :) 

    Teilnehmerbedingung:

    Die Gewinner werden per Zufall ermittelt.
    Mehrfachkommentare werden einzeln gezählt. 
    Der Gewinner hat 14 Tage Zeit, sich bei uns zu melden. Geschieht dies nicht, verfällt sein Gewinnanspruch. 
    Der Sachpreis lässt sich nicht in Geldwert auszahlen 

    Zur Buchverlosung
    LUZIFER_Verlags avatar

    Lust auf eine spannende Leserunde mit Emma Bieling? Die Autorin wird eine Leserunde zu ihrem ersten Krimi SONNE, STRAND UND TOD (ein Rügen-Krimi) begleiten …
    Der Verlag stellt 10 eBooks kostenlos zur Verfügung. Die Leserunde startet am 09. August 2015.

    Inhalt: 

    Ein mysteriöser Mord durchkreuzt die Urlaubspläne der Kriminalhauptkommissarin Luna Maiwald. Zurück auf Rügen steht sie nicht nur vor einer Mordermittlung ohne jeglichen Ansatz, sondern auch vor einem privaten Desaster. Ihr Exfreund und Vater der gemeinsamen Tochter Marcia, lässt sich spontan auf der Insel nieder und dringt zunehmend in Lunas Leben ein. Kein guter Zeitpunkt also, um sich in den vertretungsweise zum Leiter der Rechtsmedizin berufenen Ingmar Wolff zu verlieben, der mit Luna Hand in Hand an der Aufklärung des Falles arbeitet. Als ein weiteres Mordopfer gefunden wird, ist die Katastrophe komplett und die Jagd nach einem Serientäter eröffnet, an den scheinbar nur die Ermittlerin selbst glaubt.

    Regional, spannend und strandkorbtauglich, mit einem Hauch Chick Lit a la Emma Bieling.

    Mit Sonne, Strand und Tod legt Emma Bieling nun einen Titel vor, in dem sie jene beiden Elemente, die so deutlich zusammengehören, dass es schon fast wieder übersehen werden kann, an die Plätze fügt, an die sie gehören: einander scheinbar widersprechende Pole, wohlig miteinander kuschelnd. - Stephan M. Rother - Autor


    Die Autorin:

    Emma Bieling, die sich als Autorin der »Chick Lit« einen Namen gemacht hat, arbeitet als freie Redakteurin und Journalistin für verschiedene Printmedien. Ihre Romane, meist märchenhafte Liebesromane, platziert sie gerne auf deutschen Inseln, wie Rügen oder Sylt. Ihre wenige Freizeit genießt die Autorin am liebsten im Kreise ihrer Familie. Sie träumt sich gerne ans Meer, mag Zocker-Chips-Abende mit ihrem Sohn und schreibt wahnsinnig gerne Oster- u. Weihnachtsmärchen in alttraditioneller Form für Kinder.
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