Emma Brockes

 3.4 Sterne bei 46 Bewertungen

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Emma BrockesSie ging nie zurück - Die Geschichte eines Familiendramas
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Sie ging nie zurück - Die Geschichte eines Familiendramas
Emma BrockesShe Left Me the Gun
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She Left Me the Gun
She Left Me the Gun
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Erschienen am 06.02.2014
Emma BrockesShe Left Me the Gun: My Mother's Life Before Me
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She Left Me the Gun: My Mother's Life Before Me

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TanteGhosts avatar

Rezension zu "Sie ging nie zurück Die Geschichte eines Familiendramas" von Emma Brockes

Es hätte interessant sein können...
TanteGhostvor 4 Monaten

Eine absolut gestörte Familiengeschichte, die unlesenswerter gar nicht geschrieben sein kann.

Inhalt:
Die Mutter stirbt an Krebs und die Tochter beschließt, der nicht erzählten Lebensgeschichte der Mutter, die aus Afrika stammt, auf den Grund zu gehen.
In dem Text werden einige Anekdoten zu Lebzeiten der Mutter erzählt. Wie sie auf bestimmte Sachen reagiert, was sie gar nicht mochte und der Leser hat schon gemerkt, dass Mutter und Tochter schon ein gestörtes Verhältnis zueinander hatten.
Nach dem Tod der Mutter geht es Hauptsächlich um das, was die Tochter zunächst aus Archivakten, und dann von der Verwandtschaft erfährt. Sie reißt nach Afrika und trifft nacheinander einen großen Teil, der nicht gerade kleinen Familie.

Der erste Satz:
„Meine Großmutter dachte, sie heiratete einen lebensfrohen, aufregenden Menschen, einen Mann mit welligem Haar und unbändiger Energie.“


Der letzte Satz:
„Jetzt ist es genug.“

Fazit:
Was war das denn? Kein Roman, keine Schicksalsstory, keine Lyrik. Von dem, was ich von dem Buch erwartet habe, ist mal gar nichts eingetretten.
Erwartet habe ich eine spannende Story über ein nicht ganz alltägliches Leben. Bekommen habe ich aber 249 Seiten lange Weile. Das hat sich gelesen wie eine Aneinanderreihung von sinnlosen Fakten. Namen ohne Ende wurden mir hier um die Augen geschmissen, mit denne ich am Ende mal gar nichts mehr anfangen konnte. Es waren schlicht und ergreifend zu viele!
Schon klar, die Autorin hat ihre Mutter an Krebs verloren. Die Mutter hat nie viel von ihrem Leben erzählt und die Tochter will das raus finden. Aber ein Buch hätte man daraus nun wirklich nicht machen brachen. Für Außenstehende liest sich das mehr wie eine misslungene Selbsttherapie. Megaschade um die Bäume, die für das Papier sterben mussten.
Wenn ich ein Buch aufgebe, dann muss es so schlecht sein, dass es mich förmlich anwiedert, zum Reader zu greifen. - In dem Fall war das so.
Erwartet habe ich eine wenigstens halbwegs spannende Story über eine Familiengeschichte. Spannende Stories weißer Afrikaner. Aber die Frau schreibt mehr über ihr eigenes Leid, als über ihre Mutter. Sachen, die keinen Menschen auch nur ansatzweiße interessieren.
Keine Ahnung, was das war. Für mich war es in jedem Fall der absolute Flop.

Die Bewertung spricht ja wohl komplett für sich. Das Buch war ein totaler Reinfall, dass ich sogar eine Lesewarnung ausspreche. Das Buch hat mal mit der angekündigten spannenden Famileingeschichte rein gar nichts zu tun. Statt dessen ist es eine Mischung aus langweiligen Reiseberichten und der Aufarbeitung eines verkorksten Mutter- Tochterverhältnisses. - Abolutes "Hände weg!" - Empfehlung.
Schade um Geld, Zeit und Papier.

(Auszüge des des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)

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anne_foxs avatar

Rezension zu "Sie ging nie zurück. Die Geschichte eines Familiendramas" von Emma Brockes

Sie ging nie zurück
anne_foxvor 2 Jahren

In diesem Roman enstand für mich kein Lesefluss und ich konnte mich nicht in die Geschichte einfinden. Es sie die wahre Geschichte von Emmas Mutter unterlegt mit vielen privaten Fotos. Wer´s mag. Ich würde meine persönliche Geschichte so niemals schreiben

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gsts avatar

Rezension zu "Sie ging nie zurück. Die Geschichte eines Familiendramas" von Emma Brockes

Eine Frau auf der Suche nach der wahren Geschichte ihrer Mutter
gstvor 2 Jahren

„ Die Vorstellung, dass Bosheit durch Schönheit oder Liebe oder gute Haushaltsführung gezähmt werden kann, ist eine Idee, die Frauen seit Anbeginn der Zeit in schlechten Ehen gehalten hat ...“ (Seite 285)

Die Autorin, die sich nach dem Tod ihrer Mutter auf die Suche nach deren Wurzeln in Südafrika begeben hat, beschreibt detailliert ihre Begegnungen mit Verwandten in dem ihr fremden Land.

Solange die Mutter lebte, erfuhr Emma Brockes kaum etwas über deren Geschichte. Sie wusste nur, dass die Mutter der Mutter viel zu früh verstorben war und der Vater sie „verschleppte“. Sie wuchs mit einer Stiefmutter und zahlreichen Geschwistern auf und strengte später einen Prozess gegen ihren Vater an. 

Nach und nach erfährt die Autorin teilweise erschütternde Einzelheiten aus dem Leben ihrer Mutter und lernt deren Halbgeschwister kennen. Familienbilder untermalen die sehr persönliche Geschichte.


„Couragiert und mit klarem Blick untersucht dieses Buch die Langlebigkeit von Familiengeheimnissen und die empfindliche Schnittstelle zwischen Unschuld und Wissen“, schrieb The Guardian. Mich hat dieses Buch jedoch nicht so gefangen genommen, wie ich mir erhoffte. Mir war der Schreibstil zu distanziert – was aus Sicht der Autorin wahrscheinlich gar nicht anders möglich war. 

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