Timing is everything

von Emma C. Moore 
4,8 Sterne bei22 Bewertungen
Timing is everything
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Aquabellas avatar

Traurige und fesselnde Liebesgeschichte für Zwischendurch.

M

Absoluter Wahnsinn

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Inhaltsangabe zu "Timing is everything"

Spiegelbestsellerautorin Marah Woolf schreibt als Emma C. Moore.

Manchmal muss man für ein Happy End durch ein Labyrinth gehen.

»Wer bist du?«, frage ich. »Und was hast du vor?«
»Ich könnte vorgeben, ein edler Ritter zu sein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, traurige Maiden zu retten«, erklärt er ernst, »aber leider bin ich nur ein Typ, der eine Bank gesucht hat, um in Ruhe zu frühstücken.«

Das Letzte, was Fanny will, als sie von ihrem tyrannischen Großvater auf die Straße gesetzt wird, ist sich zu verlieben. Aber dann begegnet sie Jace.
Jace, der ihre Liebe zu Büchern teilt, sie mit Weintrauben füttert und ihr im Sommerregen seine Träume ins Ohr flüstert. Diese Liebe trifft sie unvermittelt und mit voller Wucht. Als Jace nach wenigen Tagen jedoch ohne Abschied verschwindet, lässt er neben ein paar Zeilen ihr gebrochenes Herz zurück.

Reece, der mit ihr zusammen am College studiert, hilft ihr, den Schmerz und die Verletzungen zu vergessen. Er ist das genaue Gegenteil von Jace, ruhig und besonnen steht er Fanny in ihrer dunkelsten Stunde zur Seite. Langsam verblassen die Erinnerungen an den letzten Sommer.
Und dann steht Fanny Jace unvermittelt wieder gegenüber und begreift, dass man manchen Menschen zum völlig falschen Zeitpunkt begegnet.

Eine Geschichte über das Verlieren und Verzeihen, Weintrauben mit Schokolade und die Frage, welches Buch man am letzten Tag der Welt lesen würde.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783752816693
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:332 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:07.06.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Moplervor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Absoluter Wahnsinn
    Nervenkitzel

    Liebe Bücherfreunde...bitte lest dieses Buch. Es ist atemberaubend.  

    Ich habe dieses Buch bereits vor zwei Wochen beendet...doch ich brauchte eine gewisse Zeit,  

    um diese Geschichte zu verarbeiten.  

    Sie hat mich völlig mitgerissen und nicht mehr losgelassen. Sie hat mich zum Nachdenken angeregt und so gern würde ich mit  

    anderen Lesern darüber diskutieren, ob sie Fanny's Entscheidung nachvollziehen können.  

    Ich habe Tränen geweint wie zuletzt bei "Ein ganzes halbes Jahr" und ich kann nur sagen: Danke Frau Woolf, dass du dieses Buch  

    geschrieben hast. Es hat mich völlig überwältigt. Und es gehört definitiv in meine Weltuntergangsbibliothek und ich werde  

    es wieder lesen. Und es wird mich erneut fertig machen.

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    Melegim1984s avatar
    Melegim1984vor 4 Monaten
    Ein netter Junge, der küsst wie ein gefallener Engel

    Inhalt:


    Spiegelbestsellerautorin Marah Woolf schreibt als Emma C. Moore.

    Manchmal muss man für ein Happy End durch ein Labyrinth gehen.

    »Wer bist du?«, frage ich. »Und was hast du vor?«
    »Ich könnte vorgeben, ein edler Ritter zu sein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, traurige Maiden zu retten«, erklärt er ernst, »aber leider bin ich nur ein Typ, der eine Bank gesucht hat, um in Ruhe zu frühstücken.«

    Das Letzte, was Fanny will, als sie von ihrem tyrannischen Großvater auf die Straße gesetzt wird, ist sich zu verlieben. Aber dann begegnet sie Jace.
    Jace, der ihre Liebe zu Büchern teilt, sie mit Weintrauben füttert und ihr im Sommerregen seine Träume ins Ohr flüstert. Diese Liebe trifft sie unvermittelt und mit voller Wucht. Als Jace nach wenigen Tagen jedoch ohne Abschied verschwindet, lässt er neben ein paar Zeilen ihr gebrochenes Herz zurück.

    Reece, der mit ihr zusammen am College studiert, hilft ihr, den Schmerz und die Verletzungen zu vergessen. Er ist das genaue Gegenteil von Jace, ruhig und besonnen steht er Fanny in ihrer dunkelsten Stunde zur Seite. Langsam verblassen die Erinnerungen an den letzten Sommer.
    Und dann steht Fanny Jace unvermittelt wieder gegenüber und begreift, dass man manchen Menschen zum völlig falschen Zeitpunkt begegnet.

    Eine Geschichte über das Verlieren und Verzeihen, Weintrauben mit Schokolade und die Frage, welches Buch man am letzten Tag der Welt lesen würde.

    Der Roman ist ein Stand alone und kein Teil einer Serie und umfasst 74.000 Wörter.
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    Bloggerstimmen:

    Fanny's Geschichte ist so zauberhaft-leicht und dann wieder dramatisch-schwer, dass man sich einfach gänzlich in der Geschichte verlieren muss, denn diese Kombi ist hochkarätig gefährlich. Ich wollte ständig in das Buch hüpfen und mich mit Fanny freuen und dann wieder weinen, ihr Mut zusprechen und einfach in allen Situationen für sie da sein. Fanny Rose Eden hat mich mitten ins Herz getroffen und dort wird es/sie auch noch eine Weile verweilen. Nicole von Unsere Bücherwelt

    Ein emotionsgeladenes, herzzerreißendes Buch mit Tränengarantie!
    Authentische Protagonisten und ein grandioser Schreibstil machen dieses Buch für mich zu einem absoluten Highlight. Elafischs Kreativecke

    "Oh mein Gott - was für ein emotionales Buch. Absolute Taschentuchgarantie, aber ohne überzeichnet zu sein. Ein Schicksal, wie es auch im wahren Leben hätte passieren können. Ein grandioses kleines Werk um Gefühle, Liebe und Verzeihen." Nana Shac von THEUJULALA

    Eine wunderschöne Geschichte über Liebe, Verlust und Freundschaft, die mich von Anfang bis Ende begeistert, mein Herz zerstückelt und wieder zusammengesetzt und meinen Taschentuchverbrauch enorm gesteigert hat. Anke N.

    "Also ich weiß nicht, was ich sagen soll, weil ich nicht weiß, bei welchem Buch ich jemals geweint habe. Die Geschichte ist so mitreißend und toll, wenn auch dramatisch. Ich war erst skeptisch, weil mich Bücher in der "realen Welt" nur sehr wenig fesseln, aber du hast es mit diesem Buch geschafft!" Nicole G.
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    Himbeeren im Tee
    Erdbeeren im Schnee
    Lebkuchen zum Frühstück
    Zimt, Zoff und Zuckerstangen
    Liebe ist wie Zuckerwatte
    Marshmallows im Kakao

    Say something


    Meine Meinung:

    Fannys Beschreibung für Jace ist, Ein  netter Junge, der küsst wie ein gefallener Engel. Da kann ich nicht viel zusagen, da ich weder weiß, wie gefallene Engel küssen, noch selten nette Jungs treffe. Aber Jace war am Anfang so einer für Fanny, Wobei ich glaube, dass sie später bestimmt ihre Meinung geändert hat. Also was das nett angeht, nicht das Küssen. Ich glaube diese Rezension wird ein wenig durcheinander und auch wenig Sinn ergeben. Denn so lässt mich das Buch irgendwie zurück, durcheinander und sinnfrei. Denn vieles muss auch einfach kein Sinn ergeben. Marah schreibt in ihrem Nachwort, warum sie ihre Charaktere so handeln lassen hat, wie sie handeln, aber eigentlich ist das ziemlich egal. Um aus einem Buch bzw. einem Gedicht zu zitieren "Es ist Unsinn sagt die Vernunft. Es ist was es ist sagt die Liebe" (Was es ist- Erich Fried). Liebe Marah, wir brauchen keine Erklärung warum deine Protagonisten so sind wie sie sind, denn die Liebe zum geschriebenen Wort lässt uns alles akzeptieren. Zumindest geht es mir so. In Fannys Geschichte geht es viel um die geschriebenen Wörter. Sie und Jace sagen sich immer öfter Buchzitate vor. Ich glaube, dass hat mir am meisten an dieser Geschichte gefallen. Das viele Bücher sich sowieso schon mit den gleichen Fragen beschäftigen, die uns auch beschäftigen. Manchmal kann man es erklären, aber ganz häufig braucht man es gar nicht.
    Zurück zu Jace und Fanny. Irgendwie fühlt sich das Ende gar nicht wie ein Happy End an. Es ist wirklich bittersüß. Ich glaube aber das ich immer noch am meisten bei Finians Geschichte geweint habe. Hier hatte ich auch Tränen in den Augen, aber es war auszuhalten. Weil ich irgendwie von Anfang an wusste, dass Fanny und JAce sich finden würden. Es war nur nie der richtige Zeitpunkt. Timing is everything. Ich finde es mittlerweile ganz schön, dass die Titel und Cover der Bücher geändert wurden. Sie gehören irgendwie zusammen und dann irgendwie doch nicht. Die Bücher sind aber keine Reihe, das muss hier nochmal gesagt werden. Sie haben auch nichts miteinander zu tun. Sie erzählen nur von verschiedenen Schicksalen. Aber irgendwie ist es glaube ich Marahs Schreibstil zu verdanken, dass man immer das Gefühl hat, ihre Bücher und ihre Charaktere wären alle miteinander verbunden. Als müsste man sie alle zusammen lesen, um sie besser zu verstehen. Es macht keinen Sinn, ich weiß, aber ich habe ja am Anfang gesagt, dass hier nichts Sinn macht. Falls man es bisher nicht gemekrt hat, ich liebe dieses Buch und es gehört definitiv zu meiner Weltuntergangsbibliothek. Liebe Marah, ich glaube ich würde am letzten Tag der Erde auch kein Buch lesen. Ich würde sie mir nur alle einfach angucken, über die Buchrücken streichen und nochmal alle die Gefühle erleben, die ich während des Lesens hatte. Denn ich habe auch die Angewohnheit, dass ich ein Buch nie ein zweites Mal lese. Aber leider vergisst man aucvh sehr viel. In Fannys Geschichte habe ich sehr viel markiert. Sehr viele Zitate, um sie nicht zu vergessen und sehr viele Momente, weil sie mich berührt haben. Um dieses Buch mit einem Zitat aus einem Zitat zu zitieren "Während er las, verliebte ich mich in ihn, so wie man in den Schlaf gleitet: langsam zuerst und dann rettungslos."(John Green-Das Schicksal ist ein mieser Verräter). Ich habe mich auch in diese Geschichte verliebt und in Jace, ganz besonders in Jace, denn er ist "ein Träumer im Körper eines Piraten". Ich kann gar nicht mehr aufhören über diese Geschichte zu schreiben. Ich bin glücklich und traurig, weil ich als Leser ein Teil dieser Geschichte war. Verlust schmeckt immer wie Salz (Jodi Picoult) ist eines der Zitate aus dem Buch und es ist so wahr. Alles in dieser Geschichte ist so wahr. Ich konnte Jace so gut nachvollziehen, als er das erste Mal nach Fanny gesucht hat, nachdem er sie verlassen hatte. Weil ich vor Kurzem so was ähnliches erlebt habe. Ich hatte keinen Namen, keine Telefonnummer, nur die Erinnerungen an ein Gespräch, welches ich nie vergessen werde. Danach habe ich mich geärgert, warum wir im Zeitalter des Internets keine Namen und Handynummern ausgetauscht haben. Wir haben über Gott und die Welt geredet, aber nicht das offensichtlichste und wichtigste. Ich habe ihn natürlich nicht wieder gefunden. Ich hätte Jace so gerne bei seiner Suche geholfen. Aber ich wusste, dass sie es schaffen würden. Vielleicht schaffe ich es auch irgendwie irgendwann. Vielleicht war unser Timing einfach nur beschissen. Viel Spaß beim Lesen wünscht euch, Melek



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    nueans avatar
    nueanvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Eine wunderschöne Geschichte über Liebe, Verlust und Freundschaft, die mich von Anfang bis Ende begeistert hat!
    Ein wunderschönes Buch über Liebe, Verlust und Freundschaft, das von Anfang bis Ende begeistert

    Das Cover von „Timing is everything“ ist wunderschön. Mir gefallen die und die Schrift. Allerdings mochte ich auch das alte Cover, was zu „Finian Blue Summers “ (mit neuem Cover heißt es „Say something) passte sehr gern.
    Ein bisschen Angst hatte ich schon vor diesem Buch, nachdem ich „Finian“ gelesen habe. Aber die war unbegründet, denn trotz Auf und Ab´s endet Fannys Geschichte nicht so tragisch wie Finian´s.
    Fanny wurde nach Schule von ihrem Großvater vor die Tür gesetzt und versucht nun ein bisschen Geld zu verdienen, bevor sie auf´s College geht. Bei der Arbeit auf einem Weingut trifft sie Jace, der ihr nicht mehr von der Seite weicht und sie verliebt sich in ihn und plant schon ihre Zukunft. Allerdings wacht sie eines morgens auf und von Jace ist nichts übrig außer einem Zettel.
    Am Boden zerstört fängt Fanny am College an, findet Freunde und gerade in Reece einen tollen Freund, der ihr in allem beisteht, gerade als das Schicksal wieder bei ihr zuschlägt. Als sie sich auf Reece einlässt trifft sie wieder auf Jace und Fanny´s Leben gerät wieder aus den Fugen. Sie muss sich entscheiden zwischen Leidenschaft und Liebe, Freundschaft und richtig oder falsch.
    Dieses Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Fanny ist mir sofort sympathisch, sie ist auf sich allein gestellt, weiß eigentlich genau was sie will, ist irgendwie leicht tollpatschig, aber absolut liebenswert. Jace dagegen ist schon eher cool, aber auch fürsorglich und liebevoll.
    Die Liebe, die sich zwischen den beiden entwickelt ist spürbar und auch die Verzweiflung, als sich ihre Wege trennen. Ich habe noch nie bei einem Buch so viele Tränen vergossen. Es war eine Achterbahn der Gefühle. Der Schreibstil ist so wunderschön, flüssig und mitreißend. Die Geschichte von Fanny und Jace lief vor mir ab wie ein Film, so perfekt war alles beschrieben.
    Eine wunderschöne Geschichte über Liebe, Verlust und Freundschaft, die mich von Anfang bis Ende begeistert, mein Herz zerstückelt und wieder zusammengesetzt und meinen Taschentuchverbrauch enorm gesteigert hat. 

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    TheUjulalas avatar
    TheUjulalavor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Oh mein Gott - was für ein emotionales Buch. Absolute Taschentuchgarantie, aber ohne überzeichnet zu sein.
    Ein emotionales Schicksal in ergreifender Nüchternheit erzählt

    So etwas tief berührendes habe ich ja schon lange nicht mehr gelesen. Und so viel geheult auch nicht mehr. Musste ich schon Abschied von Cassian und Cayden nehmen, hat mir dieses Buch auch noch mal emotional einen Dolch ins Herz gerammt. Aber das war es wert, und ich habe Rotz und Wasser geheult.
    Was für eine wunderbare Chance, dieses Buch ebenfalls als Testleserin in der besten Lesergruppe der Welt lesen zu können. Die Autorin Emma C. Moore (alias Marah Woolf) selber hat uns ihr Buch zur Verfügung gestellt und ich danke ihr aus tiefstem Herzen dafür.

    Coverbild

    Wer schon Finian Blue Summers kennt, wird wohl etwas verwundert sein. Die Autorin hat sich nämlich bei der Veröffentlichung des 2. Buches dieser Reihe dafür entschieden, die Cover neu zu gestalten. Diesmal zeichnet sich Nikola Hotel für das Cover verantwortlich und ich muss sagen, trotz meiner Skepsis und meiner Liebe zu den „alten“ Covern von Fanny Rose Eden und Finian Blue Summers, finde ich die Neuen extrem gut. Ich mag ja eher die grafik- und typo-lastigen, und obwohl hier durch die fette Schrift ein Bild eines sich im Regen küssenden Pärchens durchscheint, finde ich es für die Reihe sehr passend.

    Handlung

    Um bis zum Beginn ihres Studiums über die Runden zu kommen, jobbt Fanny auf einem Weinfest in Virginia. Dort lernt sie den sympathischen und ungestümen Jace kennen, der sich sofort in sie verliebt und sie auf Händen trägt. Beide verbindet von Anfang an eine tiefe Anziehungskraft und eine innige Beziehung. Doch plötzlich ist Jace verschwunden und zurück bleibt nur ein Brief mit fadenscheinigen Ausreden. Reece, ihr späterer Mitbewohner an der Uni, kann ihr nicht über das gebrochene Herz helfen. Dabei ist Reece unheimlich mitfühlend und ein stetiger Begleiter in Fannys Leben geworden. Erst sehr langsam fasst Fanny wieder Vertrauen in ihre Gefühle und beschließt der Liebe zu Reece eine Chance zu geben. Und plötzlich taucht Jace wieder auf.

    Buchlayout / eBook

    Auch dieses eBook ist wie bei Finian Blue Summers sehr liebevoll gestaltet. Alle Kapitel sind mit einer kleinen kalligrafischen Zeichnung versehen und tragen den Namen des Protagonisten, aus dessen Sicht das Kapitel gerade erzählt wird, ebenso der Ort und die Zeit der Handlung. Die Kapitel haben alle eine sehr angenehme Leselänge.

    Idee / Plot

    Was ist, wenn man plötzlich die Liebe des Lebens findet, sie aber nur wenige Tage erleben kann? Wie wird sich das Leben danach gestalten, auch wenn man denkt, dass sein Herz für immer gebrochen ist? Was wäre wenn? Schicksalhafte Momente, die das Leben in andere Bahnen lenkt. Was wöre geschehen, hätte man sich anders entschieden? Ein hochemotionales Thema, welches die Autorin hier aufgefasst hat und in einen wunderbaren kleinen Roman gepackt hat. Kann man auch jemanden lieben, bei dem man weiß, dass er eigentlich nicht derjenige ist, den man von Anfang an haben wollte. Muss es immer der Ritter in schimmernder Rüstung sein, oder kann sich die wahre Liebe auch auf einer anderen Basis begründen?

    Emotionen / Protagonisten

    Fanny war mir von Anfang an sehr sympatisch. Auch wenn sie vor ihrem Kennenlernen von Jace geglaubt hat, Liebe in der reinen Sexualität finden zu müssen. Die Mutter früh verstorben und vom Großvater verstoßen, wurde ihr ja nie richtig gezeigt, wie man wirklich liebt. Deswegen konnte ich ihr das doch recht schnell verzeihen. Ich finde sie sehr stark. Sie hat ja früh lernen müssen, auf eigenen Beinen stehen zu müssen. Sie ist ein toughes Mädchen das in ihrem Leben viel durchmachen muss, aber trotzdem nicht wirklich fähig ist mehr Selbstwertgefühl aufzubringen. Das macht sie mir sehr authentisch.

    Der arme Jace steht von Anfang an zwischen den Stühlen. Auf der Suche nach Anerkennung durch seinem Vater beginnt er leider einen Fehler zu machen, aber die Narben seiner Kindheit machen sein Verhalten menschlich und authentisch. Und seine inneren Zweifel kann man unheimlich gut nachvollziehen. Anfangs finde ich das Verhältnis zwischen Fanny und Jace etwas „schwanzgesteuert“, aber diese wahre Liebe zwischen den beiden ist dann doch eindeutig nachvollziehbar.

    Reece habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Es kommt schon sehr gut hervor, in welcher Art und Weise er Fanny liebt und immer der Fels in der Brandung für sie sein wird. Ich finde es so großartig, wie er ihr in den schwersten Zeit das gegeben hat, was sie gebraucht hat: Geborgenheit, Liebe und einen sicheren Hafen. Und er hat erkannt, dass er Fanny wahrscheinlich nie das geben kann, was sie eigentlich will, sie aber trotzdem immer auf Händen trägt und abgöttisch liebt. Und das ist so toll!

    In diesem Buch ist man ständig in einem Galopp der Gefühle. Die Dramatik wird immer wieder gepeitscht, aber einzelne sehr emotionale Szenen dennoch nüchtern und ohne übertriebenem „Bohren in Wunden“ dargestellt. Ich hatte an keinem einzigen Punkt das Gefühl, es wäre zu viel oder überzeichnet. Es zeigt auch, wie sehr sich Fanny ihren eigentlichen Gefühlen verschließt und sich selber auch noch die Schuld an vielen Ereignissen und Entscheidungen gibt.

    Es ist trotz teilweiser Nüchternheit, die ich besonders gut finde, so emotional, so ergreifend und herzzerreissend. Auch wenn viele Schicksale aufeinandertreffen ist es so authentisch und berührend, dass diese Geschichte so tatsächlich auch im wahren Leben hätte stattfinden können. Ja, es ist schnulzig, aber man darf bei einem Buch von Emma C. Moore, und wenn man schon Finian Blue Summers kennt, nichts anderes erwarten.

    Handlungsaufbau / Spannungsbogen

    Zunächst begleiten wir Fanny und Jace bei ihrem unbeschwerten Kennenlernen. Man wird schnell in diesen sonnigen und fröhlichen Sog aus positiven Gefühlen gezogen und fühlt sich gleich mit beiden wohl. Aber Emma C. Moore lässt es nicht lange dabei bleiben und stürzt uns schon ziemlich bald in die ersten Gefühlstiefen. Man ist in diesem Gefühlssog gefangen und leidet mit Fanny und den anderen Protagonisten richtig mit. Wenn man denkt, es kann nicht schlimmer werden, schupst uns die Autorin doch noch mal einen Abgrund weiter. Aber es gibt immer wieder unheimlich feine Lichtmomente. Im Gegensatz zu Finian Blue Summers dürfen wir einem Happy End entgegen sehen, welches einen aber dennoch tief ergriffen zurück lässt - mir kommen gerade wieder die Tränen.

    Szenerie / Setting

    Wir sind in den Vereinigten Staaten zwischen großen Weingütern mit ihren riesigen Ländereien und Gutshöfen. Ich kann mir diese Umgebung ganz gut vorstellen, obwohl ich selber noch nie in der USA war. Die Autorin lässt uns hier genügend Spielraum für die eigene Phantasie, kann mir aber die unmittelbare Umgebung sehr glaubhaft darstellen. Diese Lovestory passt für mich wunderbar in dieses amerikanische Setting.

    Sprache / Schreibstil

    Auch wie bei Finian Blue Summer ist hier das Besondere zum Einen, dass der Text den Charakter von Tagebuchberichten hat, aus den beiden Perspektiven Fanny und Jace. Jedes Kapitel wechselt die Perspektive. So bekommen wir auch beide Seiten mit und Emma C. Moore kann uns damit ausgesprochen gut und flüssig durch die Handlung führen.
    Zum Anderen hat die Autorin auch sehr viele Zitate aus sehr vielen tollen Büchern und Werken mit aufgenommen. Sie sind ein gewisser Leitfaden durch das Buch und betonen noch mal die besondere Beziehung zwischen Fanny und Jace.

    Sprachlich ist es dem Tagebuchstil absolut passend, mich begeistert vor allem diese Direktheit ohne sich in einzelnen Szenen zu sehr aufzuhalten. Absolut top.

    Fazit

    Oh mein Gott - was für ein emotionales Buch. Absolute Taschentuchgarantie, aber ohne überzeichnet zu sein. Ein Schicksal, wie es auch im wahren Leben hätte passieren können. Ein grandioses kleines Werk um Gefühle, Liebe und Verzeihen.

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    elafischs avatar
    elafischvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein emotionales, herzzerreißendes Buch mit Tränengarantie! Authentische Protagonisten und ein grandioser Schreibstil machen dieses Buch für
    Weintrauben, Liebe und das Schicksal

    Meinung:
    Gleich vorab für alle die “Finnian Blue Summers”/“Say something“ gelesen haben: dieses Buch hat ein Happy End!
    Meine erste Reaktion nach dem ich dieses Buch beendet hatte war:
    “Vielen Dank für dieses wunderbare, herzzerreißende, emotionale Buch! Es hat mich gepackt, mitgerissen und völlig durchgewühlt zurückgelassen.”
    Und auch jetzt einige Zeit später finde ich diese Worte beschreiben das Buch recht gut.
    Der Einstieg ins Buch gestaltet sich fröhlich, sommerlich, leicht. Denn Fannys und Jace’ erstes Aufeinandertreffen ist geprägt von Leichtigkeit, Unbeschwertheit und Leidenschaft. Wobei beiden schnell klar wird, dass sie dieses Erlebnis wohl nicht so locker nehmen können, wie sie es sollten.
    Während dieses wunderbaren Einstiegs haben mich die beiden Protagonisten direkt für sich eingenommen. Ich habe mit Fanny gefühlt und Jace’ Zerrissenheit gespürt.
    Die Autorin hat es mit ihrem grandiosen Schreibstil mal wieder geschafft, dass ich alle Emotionen des Buches am eigenen Leib mit empfunden habe. Großartig!
    Der Schreibstil, die Protagonisten und ihr Schicksal haben mich so gepackt, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Und das Schicksal meint es wirklich nicht gut mit Fanny. Das Leben hält viele Tiefschläge für sie bereit, doch zwischendurch gibt es auch Hoffnungsfunken. Zum Beispiel als Reece in ihr Leben tritt.
    So unglaublich es erscheint, dass Fanny an all den Schicksalsschlägen nicht zerbricht, hat es die Autorin geschafft sie und ihr Denken und Handeln sehr authentisch zu vermitteln.
    Ich kann allen Lesern nur empfehlen direkt eine Packung Taschentücher bereit zu legen, denn das Buch geht einem ganz nah.
    Was aber alle Freunde eines Happy Ends freuen wird – am Ende wird (fast) alles gut. So dass ich das Buch nach dem Lesen, zwar aufgewühlt, aber mit einem richtig guten Gefühl zur Seite legen konnte.

    Fazit:
    Ein emotionales, herzzerreißendes Buch mit Tränengarantie!
    Authentische Protagonisten und ein grandioser Schreibstil machen dieses Buch für mich zu einem absoluten Highlight!
    Ganz klare Leseempfehlung!

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    Aquabellas avatar
    Aquabellavor einem Monat
    Kurzmeinung: Traurige und fesselnde Liebesgeschichte für Zwischendurch.
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    A
    ALEPERKvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Oh mein Gott - was für ein emotionales Buch! 100%ige Tränengarantie! TOLLES BUCH!!!
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    SteffiZis avatar
    SteffiZivor 4 Monaten
    Kurzmeinung: An manchen Stellen ein bisschen vorhersehbar, aber trotzdem konnte ich nicht aufhören, zu lesen! Voll mit liebenswerten Charakteren!
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    Sarah_Sigrists avatar
    Sarah_Sigristvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Die Geschichte hat mich gefesselt. Super emotionales Buch von Anfang bis Ende.
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    Aquabellas avatar
    Aquabellavor 10 Tagen

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