The Girls

von Emma Cline 
3,8 Sterne bei232 Bewertungen
The Girls
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (146):
alascas avatar

Dunkle Geschichte mit viel Teenager-Pathos darüber, dass Unschuld kein Verdienst ist. Fazit: Man bilde sich besser nicht zu viel darauf ein.

Kritisch (29):
SophieNdms avatar

Fand ich leider langweilig und zäh. Hätte es gerne gemocht!

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Inhaltsangabe zu "The Girls"

Kalifornien, 1969. Evie Boyd ist vierzehn und möchte unbedingt gesehen werden – aber weder die frisch geschiedenen Eltern noch ihre einzige Freundin beachten sie. Doch dann, an einem der endlosen Sommertage, begegnet sie ihnen: den „Girls“. Das Haar, lang und unfrisiert. Die ausgefransten Kleider. Ihr lautes, freies Lachen. Unter ihnen ist auch die ältere Suzanne, der Evie verfällt. Mit ihnen zieht sie zu Russell, einem Typ wie Charles Manson, dessen Ranch tief in den Hügeln liegt. Gerüchte von Sex, wilden Partys, Einzelne, die plötzlich ausreißen. Evie gibt sich der Vision grenzenloser Liebe hin und merkt nicht, wie der Moment naht, der ihr Leben mit Gewalt für immer zerstören könnte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783446252684
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Hanser, Carl
Erscheinungsdatum:25.07.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 09.02.2018 bei Hörbuch Hamburg erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Elvira0207vor einem Monat
    Kurzmeinung: Eines der Besten Romane die ich gelesen habe, grandios erzählt!
    Überwältigend, grandios, Meisterhaft

    Die Autorin schafft ein Meisterwerk der das wahre Alter von Cline fast unglaublich erscheinen lässt und noch dazu ein Debütroman ist! Perfekt erzählt, die einzelnen Charaktere sehr gut und klar ausgearbeitet! Einfach zu lesen, jedoch ist mache Seite schwer verdaulich und hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack! Definitiv kein Roman für Leser die oberflächlige Unterhaltung suchen. Definitiv ein Ausnahmebuch von einem Ausnahmetalent!

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    TheCoons avatar
    TheCoonvor einem Monat
    Kurzmeinung: hat mich gut unterhalten und ist auf jeden Fall mal was anderes
    Von Rebellentum und dem Wunsch nach Aufmerksamkeit

    The Girls erzählt die Geschichte von Evie, einmal im Hier-und-Jetzt als Erwachsene und einmal als junges Mädchen. Damals war sie ein unscheinbares und unsicheres Mädchen, dass um jeden Preis wahrgenommen werden wollte. Empfänglich für jede Art von Aufmerksamkeit freundet sie sich mit Suzanne an, die sie mit auf eine Ranch nimmt. Die Ranch ist ein Kosmos für sich, dort gelten andere Regeln aufgestellt von Russel, der alle Bewohner der Ranch in seinen Bann zieht und die ihm gefügig sind. Und zu so einer Bewohnerin wird schließlich auch Evie, damit sie es endlich schafft dazu zu gehören.

    Der Schreibstil der Autorin ist klar und einfach gehalten, was dazu beiträgt, dass die Seiten schnell dahinfliegen. Ich fand die Geschichte durchwegs unterhaltsam und nie langweilig.

    Evie und die Mädchen sind darauf aus Tabus zu brechen und Grenzen zu überschreiten. Regeln gibt es keine, denn sie wollen anders und alternativ sein. Der Blick aus der Sicht der erwachsenen Evie zeigt, wie sie ihre Vergangenheit geprägt hat und was sie heute von junger Ungezwungenheit und Ausgelassenheit hält.

    Für mich war es ein Buch, das mich gut unterhalten hat und mir noch lange im Kopf bleiben wird.

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    B
    booklover_x3vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein solides Buch, welches die Abgründe des menschlichen Daseins arglos und ungeschönt wiedergibt und einen faden Nachgeschmack hinterlässt
    Tragisch, packend und schockierend lebensnah

    Ich denke nicht, dass es nötig ist, eine Inhaltsangabe zu schreiben, die hat sich wahrscheinlich eh schon jeder durchgelesen. Also direkt zu meiner persönlichen Meinung:
    Beginnend fiel es mir schwer, einen Einstieg in das Buch zu finden, da der Schreibstil der Autorin zunächst ungewohnt war. Das muss aber noch lange nichts schlechtes heißen, denn im Laufe des Buches hab ich ihn sehr zu schätzen gelernt. Cline verwendet eine hohe Anzahl stilistischer Mittel, welche die angestrebte Tristesse und schäbige, angespannte Atmosphäre, welche sich durch das ganze Buch ziehen, zusätzlich verstärken und noch authentischer wirken lassen. Nach etwa 30 Seiten hatte ich mich gut in das Buch hineingefunden.
    Evie, die Protagonistin, ist keine Person, die man allzu sehr ins Herz schließt, jedoch ist dies bei keiner Figur der Fall, allerdings auch nicht der Sinn von "The Girls". Evie konnte ich persönlich doch sehr gut nachvollziehen, ihre Langeweile, ihr Widerwillen gegen die bürgerliche Kleinkariertheit, ihre Sehnsucht nach etwas Anderem, etwas Höherem, nach Anerkennung und Liebe. Dies alles sind Punkte, die jeden Menschen begleiten und durch ihren Charakter sehr authentisch dargestellt werden. Ihr jugendlicher Leichtsinn und ihre Naivität fügen sich in dieses Bild nur allzu gut ein. Die Autorin schafft es, dass der Leser die Figuren weder zu hassen noch zu lieben lernt, viel eher schafft sie ein ausgeglichenes Verhältnis in dessen Kern stets die Erkenntnis liegt, dass diese Figuren, die einem doch eigentlich so fern sind, gar nicht so unnachvollziehbar erscheinen. Wir alle könnten ein Teil von ihnen sein und genau das ist es, was Clines' Roman so schockierend macht, viel mehr als der drastische Höhepunkt am Ende, denn man wird gekonnt in ein Netz aus Manipulation und der im Endeffekt doch arglosen menschlichen Natur verstrickt und konstant mit der Frage konfrontiert, ob die Taten dieser Menschen für einen wirklich so abwegig sind. Ob man nicht vielleicht selbst auch so gehandelt hätte in diesem Nebel aus Verschleierung und Einflussnahme. Man setzt sich automatisch mit der doch sehr rohen und manchmal auch grausamen Erlebenswelt des Menschen auseinander und das ist auch der Grund, warum einem beim Lesen und nach Beenden dieses Buches ein fauler Beigeschmack auf der Zunge hinterbleibt. Weil niemand weiß, inwiefern einem seine moralischen Überzeugungen auch wirklich erhalten bleiben, wie leicht es eigentlich fällt, diese über Bord zu werfen.
    Ich hatte sehr hohe Erwartungen an dieses Buch, da der Inhalt unglaublich vielversprechend klang. Jedoch war es anders, als ich es mir vorgestellt hatte, dennoch gut. Ich kann gar nicht genau sagen, was genau mir eigentlich gefehlt hat, um 5 Sterne zu geben, ich weiß nur, dass ein Teil von mir nach Beenden dieses Buchs doch unbefriedigt ist.
    Im Endeffekt kann ich für "The Girls" aber doch eine klare Leseempfehlung abgeben, denn der Autorin gelingt mit ihrem Debüt ein erschreckend authentischer Roman über jugendliche Verblendung und das Grausame, was in der Tiefe jedes Menschen lauert, und der einem gerade auf psychologischer Ebene sehr mitnimmt. 

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    Herbstlaubs avatar
    Herbstlaubvor 4 Monaten
    Mehr erhofft

    Die 14jährige Evie langweilt sich und sehnt sich nach Beachtung. Ihre Eltern haben sich gerade getrennt, der Vater ist mit seiner jungen Geliebten, die Mutter mit sich selbst beschäftigt. Evies Schwarm verschwindet mit seiner schwangeren Freundin und ihre beste Freundin wendet sich einer anderen zu. Zurück bleibt Evie.

    Zufällig lernt sie Suzanne kennen, von der trotz aller Schmuddeligkeit ein besonderer Glanz auszugehen scheint - obwohl sie gerade Essensreste aus einem Container fischt.
    Durch Suzanne erfährt sie von Russell und der Ranch und einem Leben, dass nach Freiheit klingt, und wo jeder, auch Evie, Beachtung erfährt. Natürlich kann sie dem - und besonders Suzanne - nicht widerstehen ...

    Ich-Erzählerin Evie beginnt ihre Geschichte als ältere Frau, die im Haus eines Bekannten leben darf. In Rückblicken erzählt sie von ihrer Zeit in der Hippie-Kommune im Kalifornien der späten 60er Jahre, von Ihrer besonderen Freundschaft und Liebe zu Suzanne, von Drogen, aber vor allem von sich selbst und von Einsamkeit.

    Evie erzählt sprunghaft. Reißt die schreckliche Tat am Ende an, springt zum Anfang, erzählt von mittendrin, versucht sich aber insgesamt in Chronologie.
    Die Sprache des Buches ist überwiegend schön, doch die zeitweise Häufung der unvollständigen Sätze zerreißen den Fluss. Nervig sind die leider immer wiederkehrenden identischen Metaphern (Wörter/Kleider/Haare die an den Rändern zerfasern, alles riecht faulig oder säuerlich ...).

    Der Klappentext versprach eine spannende Geschichte, wollte mir zeigen, wie Evie in den "Bann der Sekte" geriet und winkte mit der brutalen, alles verändernden Tat, wie die der Sekte um Charles Manson. Leider konnte das Buch die Erwartungen nicht erfüllen. Es steuerte auf einen Höhepunkt zu, der ausblieb.

    Eigentlich geht es die ganze Zeit nur um Evie selbst, ihre Obsession für Suzanne und ihre Sucht nach Anerkennung. Auch am Ende ist klar: Die Protagonistin hat nichts gelernt. Zwar hat sie selbst erkannt, wie sehr sie sich von anderen abhängig macht, lebt aber noch immer auf diese Weise. Lebt zwar allein, aber als (Dauer-)Gast im Haus eines Bekannten. Sonnt sich noch immer in der Aufmerksamkeit anderer und ist bereit, dafür Dinge zu tun / oder eben nicht zu tun, die eigentlich richtiger wären (z.B. deutlich einzugreifen, als sie sieht, dass Sasha die gleichen Wege beschreitet wie sie. Stattdessen lässt sie, die selbst Missbrauch erfahren hat, zu, dass der jungen Frau das Gleiche widerfährt und das vor ihren Augen, vor den Augen einer erwachsenen Frau!).

    Das Buch stellt Evie sehr schwach dar. Als junges Mädchen ist ihr dies absolut zu verzeihen, doch auch später scheint sie noch immer eine gebrochene Person zu sein, scheint sich seit damals nicht weiterentwickelt zu haben. Zu Beginn des Buches nahm ich an, das müsse an dem liegen, was sie alles erlebt hat, doch nachdem klar wurde, dass sie tatsächlich kaum „dabei“ war, fragt man sich schon, was das soll, wodurch dieser Stillstand im Damals gerechtfertigt scheint.

    Aber auch die anderen Frauen des Buches sind eher schwache Charaktere, machen sich abhängig vom Lob und Licht anderer. Schaffen es nicht, für sich selbst oder andere einzustehen, ordnen sich unter, um ein paar Streicheleinheiten zu erfahren. Zwar werden auch die erst so stark wirkenden Männer (der Vater, Peter, Russell, Mitch ...) regelmäßig als Schlappschwänze entlarvt, aber dadurch wirkt die Schwäche der Frauen, die sich diesen dominanten Deppen-Machos unterwerfen, nur deutlicher.


    Fazit: Ein Buch ohne Höhepunkte. Die triste Darstellung eines Mädchens auf der Suche nach Anerkennung, die ihr ein Leben lang verwehrt bleibt. Schade, dass sie sie nicht einmal in sich selbst gefunden hat. Damit wäre dem Buch schon geholfen gewesen.


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    FrauSchafskis avatar
    FrauSchafskivor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Lässt sich schnell weglesen, hat aber keinen großen Eindruck hinterlassen.
    Verpufft in Bedeutungslosigkeit

    Ein einsamer, stürmisch, kalter Ort. Ein verlassenes Haus, das von einer Frau im mittleren Alter „gehütet“ wird. Evie ist die Ich-Erzählerin des Romans, der uns mit ins Jahr 1969 nimmt, die Zeit der Blumenkinder und freien Liebe. In diesem Sommer lernt Evie Suzanne kennen, die zusammen mit mehreren anderen Mädchen in eine „Kommune“ lebt und die alle demselben Mann folgen: Russell. Folgen umfasst dabei, ja ihr habt richtig vermutet, auch sexuelle Hörigkeit. Evie verfällt mit Begeisterung dieser neuen Idee des Zusammenlebens, auch wenn sie gerade einmal 14 Jahre alt ist, und gelangt in einen Sog aus Zusammenhalt, Abhängigkeit, Willenlosigkeit.

     

    Nun wäre es an der Zeit, Großes oder Kleines von diesem Buch zu berichten, Charaktere, Inhalt und Spannungsaufbau zu bewerten, das Problem ist nur: Der Roman war für meinen Geschmack insgesamt so farblos, dass er völlig nichtssagend in meinem Gedächtnis verpufft. Schon jetzt, nur zwei Tage nach der Lektüre, habe ich Schwierigkeiten, mich an konkrete Handlungsmuster und Charaktere zu erinnern, geschweige denn eine sinnvolle Einschätzung zusammenzubekommen. Dabei ist der Roman im Großen und Ganzen nicht schlecht, die Lektüre tut nicht weh, aber wie gesagt, es bleibt davon irgendwie nichts übrig. Einzig die Sprache hat mich zu Beginn irritiert, weil sie gespickt ist mit düsteren und zugleich eintönigen Metaphern. Bis mir klar wurde, dass sie Ausdruck der mittlerweile einsamen und fast schon verbitterten Evie sind.

     

    Fazit: Drei Sterne kann man mit etwas gutem Willen vergeben für einen Roman, der am Ende genauso wie die Mädchen verschwindet, ohne großen Eindruck zu hinterlassen.

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    Avalees avatar
    Avaleevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Große Erwartungen wurden leider enttäuscht ...
    Große Erwartungen wurden leider enttäuscht ...

    Die vierzehnjährige Evie Boyd wünscht sich nach der Trennung ihrer Eltern mehr Aufmerksamkeit, die sie jedoch weder von ihren Eltern noch von ihrer einzigen Freunden oder deren Bruder erhält. Eines Sommertags, begegnet sie im Park den "Girls", denen ihr Aussehen nicht kümmert, die aber dennoch durch ihre Lebensfreude zu strahlen scheinen. Auch die ältere Suzanne ist ein Teil von ihnen; Evie fühlt sich sofort von ihr angezogen und möchte ihr gefallen. So zieht sie auf eine Ranch zu Russell, dem Sektenoberhaupt, und weiteren Mädchen. Evie gibt sich der Vision grenzenloser Liebe hin, wilde Partys, Drogen und körperliche Nähe werden zu einem Teil ihres Lebens.


    Unter The Girls hatte ich mir leider viel mehr vorgestellt. Die ganze Zeit über schwingt etwas Bedrohliches in der Handlung mit, von dem man weiß, dass am Ende des Romans mehr dazu gesagt wird, dass die Handlung auf diese Tragödie, diesen Untergang zusteuert. So weit so gut, aber wenn es dann so weit ist, ist es enttäuschend, wie wenig man doch erfährt und dieser eigentliche schreckliche Höhepunkt doch nur gestreift wird. Außerdem konnte ich nur schwer in das Buch hineinfinden, was auch an dem recht monotonen Schreibstil liegen mag. Es war interessant, auf welche Weise Evie ein Teil der Sekte wird, aber im Großen und Ganzen plätscherte die Handlung eher vor sich hin, ohne wirkliche Spannung zu erzeugen. Allein die Neugier auf das Ende wird geweckt und hat mich zum Weiterlesen bewegt, wurde dann aber – wie bereits erwähnt – nicht befriedigt.

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    nicigirl85s avatar
    nicigirl85vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: leider dann doch nicht so wie erwartet...
    Süchtig nach Suzanne Parker...

    In der Geschichte geht es um Evie, deren Leben so unendlich langweilig ist und wenig lebenswert erscheint, dass es dringend einer Änderung bedarf. Doch dann lernt sie Suzanne kennen, die Lebensmittel aus einen Container fischt. Evie erfährt von der Farm und ist regelrecht versessen nach Suzanne. Wird diese Bekanntschaft ihr Leben für immer verändern?

    Der Roman ist eher schwierig zu lesen, muss man sich zunächst erst einmal an die Sprache der Autorin gewöhnen. Ich brauchte gut hundert Seiten zum Eingewöhnen und habe immer wieder überlegt, ob ich abbreche, aber dann war das Verlangen zu erfahren, was damals geschah größer. Es kommen viele sprachliche Bilder zum Einsatz, die zwar die Vorstellungskraft des Lesers ankurbeln, aber einfach zu viel sind und teils den Lesefluss stören.

    Durch die Handlung führt uns Evie Boyd als Ich- Erzählerin. Mal begleiten wir sie 1969 als 14 jähriges Mädchen, mal als erwachsene Frau, die ihre Kindheits- und Jugenderinnerungen Revue passieren lässt. Sehr deutlich kommt dabei die Obsession rüber, die die Erzählerin Suzanne gegenüber verspürt. Das ist keine normale Freundschaft mehr, sondern eher eine Sucht.

    So einen richtig roten Faden hatte die Geschichte für mich nicht. Immer wieder schweift die Autorin vom eigentlichen ab. Dennoch wird sehr deutlich wie sehr sich Evie nach Anerkennung sehnt und wie ihr jedes Mittel recht ist, diese zu bekommen. Dabei sind das Bestehlen der eigenen Mutter nur die kleinen Vergehen. Die Trostlosigkeit des damaligen Teenagerlebens wird sehr deutlich und auch die regelrechte Langeweile, die das Mädchen zu quälen scheint. Der regelmäßige Drogenkonsum scheint absolut normal für die damalige Zeit, fast schon eine Nebensächlichkeit.

    Die Offenbarung am Ende des Buches war kein Knallereffekt wie ich ihn erwartet hatte, sondern eher fad und ohne große Ausführungen offengelegt. Ich hatte igendwie mehr Erklärungen zu der Tat erwartet. Auch Spannung vermisste ich hier kläglich.

    Fazit: Auch wenn mir einige Passagen recht gut gefallen haben, so zum Beispiel die Darstellung der Ungezwungenheit in der Jugend, so konnte mich dieses Buch nicht wirklich überzeugen. Eher bleibt das Geschilderte mit einem faden Beigeschmack am Leser kleben. Daher kann ich leider keine Leseempfehlung aussprechen.

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    M
    musiziertvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein Roman, der an die "Manson Family" erinnert und aufzeigt, wie gefährlich Einsamkeit und das Bestreben nach Aufmerksamkeit sein kann...
    Großartig

    Emma Cline erzählt in ihrem Roman "The Girls" die Geschichte von Evie Boyd. Die Autorin erzählt ihrer Geschichte durch zwei Zeitsträngen.Während des einen ist Evie vierzehn Jahre alt und sehnt sich danach "gesehen" zu werden. Evie hat eine beste Freundin, jedoch entfernen sie sich immer mehr. Doch dann trifft Evie auf eine Gruppe von Mädchen. Vor allem einem Mädchen gelingt es Evie in ihrer Bann zu ziehen.
    Während des anderen befindet sich Evie in einer Strandhütte und erzählt bekannten von ihrer Vergangenheit.


    Emma Cline gelingt es eine großartige Geschichte zu erzählen, die abwechslungsreicher nicht sein kann. Wir erleben was Selbstzweifel und Ignoranz verursachen können und wie hilflos man sein kannn. Wie gefährlich es werden kann, wenn sich Einsamkeit und das Bestreben nach Aufmerksamkeit ausbreiten und die Überhand gewinnen. Die Geschichte erinnert an die "Manson Family".

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    Buchfink_2793s avatar
    Buchfink_2793vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Interessanter Roman über die Macht das Schicksal eines jungen Mädchens zu ändern, eine Sekte und eine grausame Tat, die Leben fordert.
    The Girls von Emma Cline

    Das Buch handelt von Evie, die als Teenagerin in den Bann einer jungen Frau gerät, die Suzanne heißt. Mit ihrem Erscheinen verändert Suzanne Evies Leben. Evie ist ein verunsichertes Mädchen, das sich nach Aufmerksamkeit sehnt. Diese erhält sie von einer Sekte in der Suzanne Mitglied ist. Das Leben auf der Ranch, der Sektenführer und die Einstellung zum Leben faszinieren Evie. Sie will unbedingt Teil dieser Gruppe werden und kommt nicht mehr von ihr los, bis sich ein grausames Verbrechen ereignet, dass Evie aus dem Bann reißt...

    Das Buch ist nicht wirklich spannend geschrieben, aber dafür sehr interessant. Mit der Spannung ist gemeint, dass man ziemlich früh erfährt worum es geht und in einem stetigen Strom einzelne Details in Erfahrung bringt. Es hat also so gesehen nicht wirklich eine Spannungskurve. Aber von dem Schreibstil wurde ich trotzdem dazu verleitet die Seiten immer weiter durchzuforsten. Er war recht trocken und schlicht, hat aber so gut die Innenwelt des  Mädchens und auch ihres späteren Ichs beschrieben, dass man sie verstehen konnte. Das Setting war sehr trist und an manchen Stellen muss ich gestehen habe ich mich geekelt. Aber solche Stellen haben das Buch nur um so glaubwürdiger gemacht. Ich bin kein wirklicher Fan von diesem Buch, aber ich muss gestehen, dass ich größten Respekt vor der Autorin habe und ich mir sicher bin, dass dieses Buch noch lange in meinem Kopf rumspuken wird. Ich hoffe das hat euch geholfen. Ich weiß nicht recht wie ich es sonst beschreiben sollte.

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    KerstinThs avatar
    KerstinThvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Guter und anschaulicher Roman über eine kalifornische Kommune im Jahr 1969, die an die Kommune von Charles Manson erinnert.
    Angelegt an die Manson-Family – gut umgesetzt

    Evie Boyd ist 14 Jahre alt als sie 1969 in Kalifornien lebt. Ihre Eltern sind frisch getrennt und mit ihrer einzigen Freundin funktioniert es auch nicht mehr so gut. Da trifft sie auf die Girls. Von Suzanne ihrer Anführerin ist Evie gleich begeistert. Sie besucht die Girls auf ihrer Farm. Auf der sie mit Russell zusammenleben – ähnlich wie die Manson-Family um Charles Manson. War es eine gute Entscheidung von Evie sich Suzanne anzuschließen?

     

    Die gesamte Geschichte wird aus Evies Sicht in der Ich-Perspektive erzählt. Evie ist nun eine alte Frau und erinnert sich zurück. Der Leser erfährt neben der Vergangenheit – was 1969 passierte – auch was sie gerade erlebt. Deshalb gibt es einige Zeitsprünge. Wodurch es ab und zu verwirrend wird und man etwas braucht, bis man wieder weiß in welcher Zeit man sich gerade befindet. Das hätte man besser lösen können. Teilweise ist zwar über den Kapiteln die Angabe 1969 zu finden. Allerdings gibt es keine Angabe wann es im Jetzt ist.

    Die Sprache ist locker und leicht. Sehr angelehnt an ein junges Mädchen. Auch war der Schreibstil sehr bildlich und beschreibend, so dass man sich ins Kalifornien der 60er Jahre versetzt fühlte.

    Mir hat die Geschichte gut gefallen. Allerdings hatte ich mir vorgestellt, dass mehr vom Leben auf der Ranch berichtet wird. So richtig kam das nicht rüber. Beispielsweise was sie dort alles gemacht haben. Es gab auch nur einzelne Szenen, in denen Evie mit den Farmmenschen redet. Der Rest spielt sich eher in Evies Kopf ab. Dennoch hat mir dieses Buch gut gefallen und ich vergebe vier von fünf Sternen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Insider2199s avatar

    Wir haben beschlossen in der INSIDER-Voting-Challenge zusammen "The Girls" von Emma Cline zu lesen. 

    Wir beginnen am  01.05.2017 und lassen uns bis zum Ende des Monats Zeit, um es zu beenden. Rezensieren ist keine Pflicht, aber bei der Challenge erhält man ein Los dafür. 

    Jeder liest mit seinem eigenen Leseexemplar, es gibt kein Buch zu gewinnen! 


    Es kann natürlich jeder mitmachen, der Lust dazu hat, auch wenn er nicht bei der Challenge angemeldet ist.    


    Vielleicht könnt ihr ne kurze Info geben, wann ihr mit Lesen anfangen wollt. Danke. 

    Viel Spaß uns allen :)
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    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.
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    Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2016 wieder dabei!

    Liest du gerne Bücher mit Niveau?
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    15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2016 bis 31.12.2016 lesen.

    Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.
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    Die Regeln:
    1. Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an.
    2. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts.
    3. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein.
    4. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind!
    Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

    Nimmst du die Herausforderung an?

    Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2016 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.
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    Ich freue mich auf viele Anmeldungen!

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    "Etwas von einer anderen Welt umgab sie..."

    Mit gerade 27 Jahren ist die US-amerikanische Autorin Emma Cline der aufsteigende Stern am Literaturhimmel. Ihr Debütroman "The Girls" erntet begeisterte Reaktionen und stürmt weltweit die Bestsellerlisten.
    "The Girls" erzählt die Geschichte eines Mädchen und dessen schmerzhaften Weg zur Frau im wilden Kalifornien während des turbulenten Sommers des Jahres 1969. Dieses Buch überzeugt mit einer intelligenten und tiefgründigen Prosa, einer fulminanten Handlung und unvergesslichen Charakteren.
    Seid ihr bereit für "The Girls"? Dann dürft ihr diese garantiert spannende Leserunde nicht verpassen!

    Mehr zum Inhalt

    Kalifornien, 1969. Evie Boyd ist vierzehn und möchte unbedingt gesehen werden – aber weder die frisch geschiedenen Eltern noch ihre einzige Freundin beachten sie. Doch dann, an einem der endlosen Sommertage, begegnet sie ihnen: den "Girls". Das Haar, lang und unfrisiert. Die ausgefransten Kleider. Ihr lautes, freies Lachen. Unter ihnen ist auch die ältere Suzanne, der Evie verfällt. Mit ihnen zieht sie zu Russell, einem Typ wie Charles Manson, dessen Ranch tief in den Hügeln liegt. Gerüchte von Sex, wilden Partys, Einzelne, die plötzlich ausreißen. Evie gibt sich der Vision grenzenloser Liebe hin und merkt nicht, wie der Moment naht, der ihr Leben mit Gewalt für immer zerstören könnte.

    Seid ihr neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe

    Mehr zur Autorin
    Emma Cline, geboren 1989, wuchs mit ihren fünf Geschwistern im nordkalifornischen Sonoma auf. Nach einem Master of Fine Arts an der Columbia University zog sie nach Brooklyn. Sie schreibt u. a. für den New Yorker und Oprah Winfreys Magazin O., 2014 hat sie den Plimpton Prize for Fiction der Paris Review erhalten.

    Rechtzeitig zum Erscheinungstermin verlosen wir zusammen mit Hanser 25 Exemplare von "The Girls" unter allen, die diesen überwältigenden Roman lesen und sich auch im Rahmen einer Leserunde mit anderen Lesern darüber austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten.
    Wer also mehr über "The Girls" erfahren möchte, soll sich unbedingt am besten bis zum 27.07. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bewerben*, und auf diese Frage antworten:

    Evies Eltern lassen sich scheiden, ihre einzige Freundin beachtet sie nicht. Sie verfällt dem Reiz der "Girls" und sieht nicht die Gefahr, die droht, ihr Leben zu zerstören.
    Glaubt ihr, dass ein Leben, in dem man immer die richtigen Entscheidungen trifft, das Resultat einer glücklichen Kindheit und einer erfüllten Jugend ist? Sind gute Eltern die Garantie für ein glückliches Leben?


    Auf eure Antworten und die Diskussion bin ich sehr gespannt und wünsche euch viel Glück!

    * Bitte beachtet auch unsere Richtlinien für Leserunden und Buchverlosungen.
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    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    "'The Girls' ist ein brillanter und zutiefst überwältigender Roman. Ein beeindruckendes Werk, nicht nur für eine Autorin ihres Alters, sondern für jeden Autor und jede Zeit." Richard Ford

    "Eine schonungslose Antwort auf die oftmals weltfremden Vorstellungen vor allem junger Mädchen, aber eigentlich vieler Amerikaner, die eine makellose Fassade aufbauen, hinter der alles Schmutzige und Verbotene unterdrückt und verleugnet vor sich hin gärt." Nicolas Freund, Süddeutsche Zeitung, 20.01.17
    "Ein unglaubliches Debüt. Großartig geschrieben und auch wunderbar übersetzt." Daniela Strigl, ORF1 "Kulturjournal", 20.12.16
    "Emma Cline macht in ihrem Debütroman "The Girls" Abhängigkeitsmuster auf meisterhafte Art und Weise sichtbar. Und so gehört 'The Girls' zu den besten Büchern, die 2016 erschienen sind." Johanna Grillmayer, Günter Hack u.a., ORF.at, 15.12.16
    "Der ideale Roman für die Smartphone-Selfie-Instagram-Snapchat-Generation." Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 11.12.16
    "'The Girls' ist tatsächlich ungewöhnlich gut. (.) Es geht um die brutalen Sensibilitäten des Erwachsenwerdens, kalifornische Sehnsucht auf sonnenbleiche Highways, das Ankämpfen gegen einengende Erwartungen – und darum, wie eine ältere Frau sich mit der versöhnt, die sie als jüngere zu werden hoffte." Mara Delius, Die Welt, 03.12.16
    "Ein Roman über die Sehnsucht der Jugend nach Anerkennung und nach Grenzüberschreitung. Mein persönliches Highlight des Herbstes." Thomas Schindler, ARD "Morgenmagazin", 18.10.16
    "Ein großartiger Roman. (.) Er erzählt von der menschlichen Verführbarkeit, davon, wie leicht es sein kann, abzudriften, manipulierbar zu werden." Monika Unkelbach, 3sat "Kulturpalast", 15.10.16
    "Ein zeitloses Buch über die Anziehungskraft von Ideologien. Die literarische Stärke Emma Clines liegt in der psychologischen Innenschau ihrer jugendlichen Heldinnen." Sabine Schuster, ORF ZiB, 21.09.16
    "'The Girls' ist kein Charles-Manson-Roman. Emma Cline zeigt auf – und das schafft eine verblüffende Aktualität –, wie Verführung zu greifen beginnt und wie schnell sich der Wille zur Gewalt einstellt. (.) Selbst wer den Namen Charles Manson nie gehört hat, wird von der Lektüre profitieren. Ein vielversprechender Debütroman." Rainer Moritz, Deutschlandradio Kultur, 17.09.16
    "Jetzt kann man’s laut sagen: Emma Clines Roman ,The Girls' ist deshalb eine Überraschung, weil er so verdammt gut ist." Peter Pisa, Kurier, 29.08.16
    "Wenn du jung bist, wer wird dich als Erstes sehen? Wer wird als Erster eine Weile den Weg mit dir gehen? Das ist der schöne Kern dieses Buches. Und so entstehen wahnsinnig schöne Szenen (.)" Maxim Biller, ZDF - Das Literarische Quartett, 26.08.16
    "Cline zeigt einen ganz ungewöhnlichen Stil. Ich habe das in der amerikanischen Gegenwart so noch nicht gelesen. Ihre Sprache hat eine ganz besondere poetische knappe Schärfe." Mara Delius, ZDF - Das Literarische Quartett, 26.08.16
    "Ich finde es großartig, wie die Nöte einer 14-Jährigen beschrieben werden." Christine Westermann, ZDF - Das Literarische Quartett, 26.08.16
    "Evies Weg in die sektenähnliche Gruppe um den Guru Russell ist erschreckend nachvollziehbar. (.) Diese ungestillte, ziellose Teenager-Sehnsucht, die dringend nach einer Bestimmung sucht, zeichnet Emma Cline sehr fein nach. Auch die drogengeschwängert fiebrige Stimmung der Zeit fängt sie atmosphärisch sicher ein, in der das Entstehen einer Parallelwelt neben der spießig-doppelgesichtigen Normalgesellschaft beinahe zwangsläufig erscheint." Katharina Granzin, Frankfurter Rundschau, 23.08.16
    "Eine große Leseüberraschung: Einerseits ein Buch, das einen bis auf die Knochen auskühlt, andererseits habe ich mich immer wieder gefreut auf den Sprachraum, den das Buch entfaltet. (.) Eine große Kunst, die zu tun hat mit der poetischen Genauigkeit der Autorin und ihrer Sprachkunst. (.) Die knallharte Version einer Coming-of-Age-Geschichte." Bernadette Conrad, SRF Kultur, 21.08.16
    "(.) ein Buch über archaische Triebe und erwachendes Begehren, über den revolutionären Moment in dem ein Teenagerhirn plötzlich die Verheißungen der Freiheit entdeckt, über den Reiz der Regelverletzung. (…) Emma Cline (…) ist eine ziemlich abgebrühte Autorin. Und sie ist beeindruckend virtuos darin, Worte für das Sehnen und den Herzschmerz einer 14-Jährigen zu finden, ihre Verlorenheit, ihre kindische Sucht nach Anerkennung, ihre Lust an der Gefahr." Wolfgang Höbel, LiteraturSPIEGEL August 2016
    "Mit viel Augenmaß und poetischer Präzision hat Cline ihr Debüt als psychologisches Drama komponiert. Clines Roman wird von einem Saganschen 'Bonjour-Tristesse'-Gefühl durchzogen, einer trägen, weltabgewandten Haltung. Konsequent erklären kann ‚Girls‘ die Gewalttaten der Mädchen nicht. Aber sie dienen ohnehin nur als Schablone, um eine zeitlosere Geschichte zu erzählen über die Bodenlosigkeit der Pubertät, die Abgründe des Begehrens, die Grenze zwischen unerträglicher Normalität und untragbarem Wahnsinn." Carolin Haentjes, Der Tagesspiegel, 07.08.16
    "Woher hat Emma Cline die Gabe, so in die Haut der Figuren zu schlüpfen, dass es einem selbst derart unter die Haut geht? (.) Während man Evie beim schmerzhaften Erwachsenwerden zuschaut, nimmt die Katastrophe mit verstörender Unaufhaltsamkeit ihren Lauf." Silvia Feist, emotion, August 2016
    "Dieses Debüt ist ein wirklich facettenreiches Glanzstück, das packt und bis zum Schluss nicht loslässt." Juliane Bergmann, NDR Kultur, 29.07.16
    "Ein bemerkenswerter Coming-of-Age-Roman." Sven Ahnert, Neue Zürcher Zeitung, 29.07.16
    "Emma Clines Roman (.) ist so bemerkenswert, weil er eigentlich alles hat: Spannung, Tiefe, psychologisch differenzierte Figuren und starke Bilder. (…) Der Autorin gelingt es, immer wieder poetische Bilder zu finden, die jedoch die Glaubwürdigkeit der Erzählerperspektive nicht infrage stellen." Franziska Wolffheim, Süddeutsche Zeitung, 25.07.16
    "(…) so erweist sich „The Girls“ auch nicht als ornamental ausstaffiertes Sittenbild der späten sechziger Jahre, sondern als Studie über die Macht der Verführung und die seelischen Dispositionen, die ein Mädchen dazu bringen, allein in den dunklen Wald zu gehen – ohne Krumen auszustreuen, damit sie den Weg zurückfindet." Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.07.16
    "In Emma Clines Roman schlagen "The Girls" mit der vierzehnjährigen Evie sofort auch den Leser in ihren finsteren Bann. (.) ein zutiefst beunruhigender, dunkelleuchtender, großartiger Roman. Er lässt uns vor uns selbst erschrecken." Richard Kämmerlings, Die Welt, 23.07.16
    "Emma Cline (.) hat tatsächlich einen verdammt guten Roman geschrieben. Inhaltlich wie stilistisch ein bemerkenswertes Debüt." Brigitte woman, 09/2016
    "'The Girls' steckt voller überraschender und doch stimmiger Beobachtungen und zeigt, wie beiläufig sich das Böse in junge Seelen schleichen kann." Brigitte, 17/2016

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