Emma Cline The Girls

(207)

Lovelybooks Bewertung

  • 193 Bibliotheken
  • 9 Follower
  • 7 Leser
  • 132 Rezensionen
(55)
(76)
(52)
(22)
(2)

Inhaltsangabe zu „The Girls“ von Emma Cline

Kalifornien, 1969. Evie Boyd ist vierzehn und möchte unbedingt gesehen werden – aber weder die frisch geschiedenen Eltern noch ihre einzige Freundin beachten sie. Doch dann, an einem der endlosen Sommertage, begegnet sie ihnen: den „Girls“. Das Haar, lang und unfrisiert. Die ausgefransten Kleider. Ihr lautes, freies Lachen. Unter ihnen ist auch die ältere Suzanne, der Evie verfällt. Mit ihnen zieht sie zu Russell, einem Typ wie Charles Manson, dessen Ranch tief in den Hügeln liegt. Gerüchte von Sex, wilden Partys, Einzelne, die plötzlich ausreißen. Evie gibt sich der Vision grenzenloser Liebe hin und merkt nicht, wie der Moment naht, der ihr Leben mit Gewalt für immer zerstören könnte.

Interessanter Roman über die Macht das Schicksal eines jungen Mädchens zu ändern, eine Sekte und eine grausame Tat, die Leben fordert.

— Buchfink_2793

Guter und anschaulicher Roman über eine kalifornische Kommune im Jahr 1969, die an die Kommune von Charles Manson erinnert.

— KerstinTh

anfangs kam ich nicht gut rein, dann hat es mich überzeugt

— Abundantia

Außergewönlich! Sehr interessant und detailliert.

— Sookie85

Sehr langer und zäher Beginn, wird dann jedoch immer besser.

— Kugeni

Ein erschütterndes und wunderschönes Buch mit (zu) poetischer Sprache, wahren Emotionen und einzigartigen Charakteren.

— R_Marie

Es startet wie ein großes Geheimnis, das leider etwas in heiße Luft verpufft..

— MissPommes

Es geht um die 60er, es geht um freie Liebe und kippende Ideale, aber vor Allem geht es darum, wie es ist ein junges Mädchen zu sein.

— NoraSherawr

Authentisch, verstörend und nachdenklich

— BookfantasyXY

Zeit-, schonungslos und gekonnt mit ausgearbeiteten Charakteren, deren Abhängigkeit bewegend erzählt wird. Mich hat es überzeugt!

— simone_richter

Stöbern in Romane

Außer sich

2-5 Sterne, jederzeit. Kein "gefälliges" Buch. Russland, Deutschland, Türkei, Auswanderung, (sexuelle) Identität, ...zu viel???

StefanieFreigericht

Durch alle Zeiten

Starke Schilderung eines Frauenlebens jenseits der Komfortzonen in einer Bilderbuchlandschaft.

jamal_tuschick

Mirror, Mirror

Ein wirklich brillianter Debütroman, der von der ersten bis zur letzten Seite verschlungen werden will!

Luthien_Tinuviel

Claude allein zu Haus

Humorvolle und romantische Weihnachtsgeschichte, zum Teil aus Hundesicht geschrieben

CorinnaWieja

Tyll

Für mich persönlich der schwächste Kehlmann .

ju_theTrue

Die Lichter von Paris

Großartig geschriebene Familiengeschichte!

Pusteblume85

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • The Girls von Emma Cline

    The Girls

    Buchfink_2793

    30. September 2017 um 22:15

    Das Buch handelt von Evie, die als Teenagerin in den Bann einer jungen Frau gerät, die Suzanne heißt. Mit ihrem Erscheinen verändert Suzanne Evies Leben. Evie ist ein verunsichertes Mädchen, das sich nach Aufmerksamkeit sehnt. Diese erhält sie von einer Sekte in der Suzanne Mitglied ist. Das Leben auf der Ranch, der Sektenführer und die Einstellung zum Leben faszinieren Evie. Sie will unbedingt Teil dieser Gruppe werden und kommt nicht mehr von ihr los, bis sich ein grausames Verbrechen ereignet, dass Evie aus dem Bann reißt...Das Buch ist nicht wirklich spannend geschrieben, aber dafür sehr interessant. Mit der Spannung ist gemeint, dass man ziemlich früh erfährt worum es geht und in einem stetigen Strom einzelne Details in Erfahrung bringt. Es hat also so gesehen nicht wirklich eine Spannungskurve. Aber von dem Schreibstil wurde ich trotzdem dazu verleitet die Seiten immer weiter durchzuforsten. Er war recht trocken und schlicht, hat aber so gut die Innenwelt des  Mädchens und auch ihres späteren Ichs beschrieben, dass man sie verstehen konnte. Das Setting war sehr trist und an manchen Stellen muss ich gestehen habe ich mich geekelt. Aber solche Stellen haben das Buch nur um so glaubwürdiger gemacht. Ich bin kein wirklicher Fan von diesem Buch, aber ich muss gestehen, dass ich größten Respekt vor der Autorin habe und ich mir sicher bin, dass dieses Buch noch lange in meinem Kopf rumspuken wird. Ich hoffe das hat euch geholfen. Ich weiß nicht recht wie ich es sonst beschreiben sollte.

    Mehr
  • Angelegt an die Manson-Family – gut umgesetzt

    The Girls

    KerstinTh

    26. September 2017 um 17:26

    Evie Boyd ist 14 Jahre alt als sie 1969 in Kalifornien lebt. Ihre Eltern sind frisch getrennt und mit ihrer einzigen Freundin funktioniert es auch nicht mehr so gut. Da trifft sie auf die Girls. Von Suzanne ihrer Anführerin ist Evie gleich begeistert. Sie besucht die Girls auf ihrer Farm. Auf der sie mit Russell zusammenleben – ähnlich wie die Manson-Family um Charles Manson. War es eine gute Entscheidung von Evie sich Suzanne anzuschließen?   Die gesamte Geschichte wird aus Evies Sicht in der Ich-Perspektive erzählt. Evie ist nun eine alte Frau und erinnert sich zurück. Der Leser erfährt neben der Vergangenheit – was 1969 passierte – auch was sie gerade erlebt. Deshalb gibt es einige Zeitsprünge. Wodurch es ab und zu verwirrend wird und man etwas braucht, bis man wieder weiß in welcher Zeit man sich gerade befindet. Das hätte man besser lösen können. Teilweise ist zwar über den Kapiteln die Angabe 1969 zu finden. Allerdings gibt es keine Angabe wann es im Jetzt ist. Die Sprache ist locker und leicht. Sehr angelehnt an ein junges Mädchen. Auch war der Schreibstil sehr bildlich und beschreibend, so dass man sich ins Kalifornien der 60er Jahre versetzt fühlte. Mir hat die Geschichte gut gefallen. Allerdings hatte ich mir vorgestellt, dass mehr vom Leben auf der Ranch berichtet wird. So richtig kam das nicht rüber. Beispielsweise was sie dort alles gemacht haben. Es gab auch nur einzelne Szenen, in denen Evie mit den Farmmenschen redet. Der Rest spielt sich eher in Evies Kopf ab. Dennoch hat mir dieses Buch gut gefallen und ich vergebe vier von fünf Sternen.

    Mehr
  • Happy Hippie

    The Girls

    Abundantia

    16. September 2017 um 14:54

    Evie ist 14 Jahre alt und mitten in der Pubertät. Ihre Eltern gehen getrennte Wege und sind mit der eigenen Selbstfindung und neuen Partnern beschäftigt. Evie ist auf der Suche nach sich selbst und auch noch unklar über ihre sexuelle Orientierung. Steht sie auf Jungs oder doch auf Mädchen?Evie trifft auf Suzanne, die ihr selbstbewusst, frei und unabhängig erscheint. Sie versucht ihre Aufmerksamkeit zu erhaschen und dies gelingt ihr, als Evie nach einem Streit mit ihrer Mutter das Haus verlässt und von Suzanne und der Mädchen-Gruppe auf der Straße aufgelesen wird. Nun bekommt die 14jährige eine neue Sicht auf die Dinge. Sie konsumiert Drogen und lernt Sex und Gewalt kennen, als sie zu Russell und Suzanne auf die Ranch zieht. Sie muss festellen, dass die Vorstellung einer perfekten Gesellschaft und die vermeintliche Freiheit mehr Schein als Sein sind. Emma Cline greift das interessante Thema Ende der 60er Jahre auf - Hippie-Dasein mit Vorteilen und Schattenseiten. Inhaltlich hat mir das Buch gut gefallen. Sprachlich fand ich es oft zu überzogen und unangebracht detailliert. Alles in allem lässt sich die Story gut lesen.

    Mehr
  • Dunkle Flower Power

    The Girls

    MotteEnna

    29. July 2017 um 10:34

    Die 14-jährige Evie steckt mitten in der Pubertät. Sie weis nicht genau wer sie selber ist, fühlt sich ungesehen und machtlos, da ihr ganzes Leben auf den Kopf gestellt wird. Ihre Eltern - vor allem ihre Eltern - haben genug mit sich zu tun. Sie leben in Trennung und jeder ist mit neuen Partnern und der Selbstfindung beschäftigt. Zudem soll Evie nach dem Sommer aufs Internat gehen und ihre beste und einzige Freundin Connie zurücklassen. Nicht zuletzt ist sie mit der Findung ihrer sexuellen Orientierung überfordert. Connies Bruder ist zwar interessant, aber da gibt es auch dieses Mädchen. Dieses Mädchen - Suzanne - gehört zu einer Gruppe von Mädchen, die auf den ersten Blick selbstbewusst und frei erscheinen, wenn auch ein wenig ungepflegt. Einfach wild. Evie ist sofort fasziniert und als sie Suzanne noch einmal in einem Drugstore begegnet muss sie sie einfach ansprechen. Sie will Suzanne beeindrucken. Will von diesem Mädchen gesehen werden. Zwar gelingt es ihr, aber Suzanne verschwindet erneut. Als Evie nach einem Streit mit ihrer Mutter flüchtet wird sie auf der Straße von Suzanne und den anderen Mädels aufgegriffen und zu einer Sommerwendeparty eingeladen. Diese Party ist der Anfang von Evies sommerlichen Abenteuer, der Erfahrung von Freiheit und Unabhängigkeit, dem Versuch in einer scheinbar perfekten Gesellschaft zu leben. Selbstverständlich helfen verschiedene Drogen dazu bei sich frei und glücklich zu fühlen. Doch in der Kommune ist vieles anders als es scheint und irgendwann dringt das auch zu Evie durch. Als sie an einem Abend spontan mit auf Tour geht rettet Evies Freundschaft zu Suzanne ihr Leben, auch wenn es eine Weile dauert bis sie es bemerkt. Das Buch hat mich auf eine ganz besondere Art beeindruckt. Es versucht einen Einblick zu geben, wieso die Menschen Ende der 60er so fasziniert vom Leben in der Kommune waren. Welche Ziele und Visionen sie damit verfolgten. Aber auch, wie gutgläubige junge Menschen ausgenutzt wurden durch ihren Wunsch auf eine bessere Welt. Selbstverständlich dreht sich in dem Buch viel um Peace und Free Love, aber es zeigt auch immer wieder Parallelen zur heutigen Zeit auf. Das sich manches gar nicht so sehr verändert hat. Das die Hippie Zeit durch die Zeit ein wenig idealisiert wurde. Meiner Meinung nach eine Leseempfehlung für jeden. Viel Spaß beim Schmökern!  

    Mehr
  • The Girls

    The Girls

    MissPommes

    06. July 2017 um 19:17

    Auf "The Girls" bin ich durch ein Video aufmerksam geworden und als es mir in der Bücherei wieder ins Auge gesprungen ist, habe ich es mitgenommen, da es sich wirklich spannend angehört hat.Kurz zum Inhalt:Es geht um die 14 Jährige Evie die in den 60er Jahren in den USA lebt. Als sie ein paar ältere Mädchen beobachtet üben diese eine faszinierende Anziehungskraft auf Evie aus. Sie möchte auch dazu gehören, etwas bedeuten. Und so schließt sie sich der Gruppe an, die außerhalb der Stadt auf einer Ranch lebt. Und auf einmal findet sie sich im Rausch der Drogen, Sex und Gewalt wieder.Meine Meinung:Ich habe das Buch mit großen Erwartungen gestartet, weil im Klappentext die Geschichte sehr spannend dargestellt wurde. Leider habe ich mir ein bisschen etwas anderes vorgestellt als es dann tatsächlich war. Ich hatte eine Art Sekte oder Alternative Bewegung im Kopf, die Kinder oder Jugendliche opfert. Aber leider war das nicht so. An sich ist das Buch aber trotzdem spannend. Ich habe nur die falschen Erwartungen gehabt.Die gesamte Geschichte hindurch wird eine drückende und melancholische Stimmung vermittelt wie man sie mit 14 Jahren erleben kann. Jugendliche Trotzigkeit gemischt mit der Hoffnung endlich erwachsen zu sein und richtig gehört zu werden.Ich habe das Buch trotzdem sehr schnell zu Ende gelesen weil es wirklich interessant ist und ich mehr über die Kommune erfahren wollte. Leider empfand ich das Ende enttäuschend, aber das möchte ich hier nicht verraten.Ich fand das Buch okay. Es ist nicht schlecht geschrieben, traf nur meine Erwartungen nicht.

    Mehr
  • Für mich ein sehr kluger Coming-of-Age-Roman

    The Girls

    NoraSherawr

    08. June 2017 um 17:07

    In irgendeiner Zeitung habe ich vor einiger Zeit die Ankündigung zu diesem Buch gelesen. Die 60er und Sekten-/Kult-Thematik fasziniert mich schon länger. Als Kind der 90er kann ich nicht wirklich beurteilen, ob Emma Clines Beschreibungen zutreffend sind, aber ich fühle mich durch sie komplett in eine andere Zeit versetzt. Mit viel Liebe zum Detail beschreibt sie das Lebensgefühl. Die eigentliche Handlung über die Erzählerin Evie Boyd und über Russel, der Mädchen um sich scharrt und sie letztendlich dazu verleitet zu Morden ist spannend erzählt, rückt für mich aber in den Hintergrund. Was mich am nachhaltigsten an diesem Buch beeindruckt hat ist der Blick auf das Mädchen- und Frau-Sein. Cline hat in mir viele Gefühle aus meiner eigenen Jugend wieder wach gerufen, die ich fast vergessen hatte. Wie man nach und nach versteht, wie (einige) Männer Frauen bewerten und wie man selbst dieser Bewertung Gewicht zuschreibt. Gleichzeitig merkt man bei der Erzählerin aber auch, wie sie diese Beziehung durchleuchtet und das alte Frauenbild, abhängig von der Anerkennung eines Mannes, mehr und mehr verachtet. Wirklich zentral für sie sind nämlich letztendlich nicht die Männer, sondern die Frauen in ihrem Leben. Vor allem Suzanne, eines der Mädchen in dem Kult, beeinflusst sie sehr nachhaltig. Insgesamt ist der Blick auf Mann-Frau-Beziehungen in diesem Buch recht negativ, aus der Sicht der14-Jährigen Evie Boyd aber durchaus nachvollziehbar. Dass auch die erwachsene Evie Boyd immer noch so desillusioniert ist und sich in der Mann-Frau-Beziehung gesellschaftlich hier gar nichts verändert zu haben scheint stimmt etwas traurig. Das es Frauen so ergeht erscheint aber leider wenig abwegig.

    Mehr
  • Verklärte und realitätsfremde Welt

    The Girls

    himbeerbel

    05. June 2017 um 08:38

    Als inzwischen erwachsene Frau erzählt Evie in der Ich-Perspektive rückblickend von ihrem Erleben im Jahr 1969 und wie sie als vierzehnjährige in ihrem Heimatort „die Girls“ zum ersten mal sieht. Sie ist gleich beeindruckt – ihr lautes, freies Lachen, das Haar lang und ungekämmt, die ausgefransten Kleider. Diese jungen Frauen sind so ganz anders als Evie und scheinen nicht von dieser Welt zu sein. Sie gerät in den Bann der älteren Suzanne und folgt ihr auf eine Ranch, auf der sich vorwiegend junge Mädchen sektenähnlich um den charismatischen aber erfolglosen Musiker Russel scharen.„‚Hast du mal irgendwas über Russel gehört?‘ Ich verstand die Frage nicht. Ich begriff nicht, dass sie einzuschätzen versuchte, wie viel von den Gerüchten ich gehört hatte: über Orgien, wilde Acid-Trips und jugendliche Ausreißerinnen, die dazu gezwungen wurden, älteren Männern gefällig zu sein. An mondhellen Stränden geopferte Hunde, im Sand verwesende Ziegenköpfe. Wenn ich außer Connie noch andere Freunde gehabt hätte, hätte ich vielleicht auf Partys Klatsch über Russel gehört, irgendein Getuschel in der Küche. Und vielleicht gewusst, dass ich auf der Hut sein musste. Aber ich schüttelte bloß den Kopf. Ich hatte nichts gehört.“Und so flüchtet sich Evie immer mehr vor ihren pubertären Problemen in eine von ihr verklärte und für die Realität blinde Sichtweise bezüglich der Ranch und der dort lebenden Personen. Dabei gelingt es der Autorin die seelischen Nöte der Heranwachsenden glaubhaft und nachvollziehbar darzustellen. Und doch war mir dies auch etwas zu viel, fühlte ich mich doch zum Teil an die eigene Adoleszenz mitsamt ihrem nervtötenden Gefühlschaos erinnert. Doch genau das sorgt auch dafür, dass man als Leser eine leise Ahnung davon bekommt, woher Evies Verhalten und ihre Sucht nach Liebe und Anerkennung kommt.Der Klappentext verrät bereits, dass es sich in diesem fiktiven Roman bei Russel um einen Typ wie Charles Manson handelt, der in der Realität junge Frauen um sich scharte und 1969 zum Morden trieb. Dieses Wissen schwingt beim Lesen mit und wird noch durch Rückblicke, Erklärungsversuche und Andeutungen der erwachsenen Evie spannend gestaltet. Man weiß, dass Schlimmes geschehen wird und wer die Geschichte um Charles Manson kennt, kann sich auch in etwa vorstellen was passieren wird. Doch als Leser möchte man auch das „Wie“ und „Warum“ erfahren und welche Rolle Evie bei dem ganzen spielt. Das sorgte neben der bildhaften Darstellung und der atmosphärischen Schreibweise dafür, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen mochte, auch wenn mich die Darstellung von Evies Leben in der Gegenwart überhaupt nicht überzeugen konnte.Insgesamt ist „The Girls“ ein Buch, das noch nachwirkt. Es sorgte dafür, dass ich mehr über Charles Manson und seine Mädchen erfahren wollte und darüber im Netz auch einiges fand. Für mich bleibt der Fall unerklärlich und ich finde es beinahe beruhigend, dass ich Begeisterung und Hörigkeit gegenüber Russel/Manson bzw. ähnlich geartetem Personenkult nicht nachvollziehen kann. Das Buch ist interessant und unterhaltsam zu lesen und ich kann es Lesern empfehlen, die sich für diese Thematik interessieren.

    Mehr
  • Verstörende Vergangenheitsgeschichte

    The Girls

    BookfantasyXY

    03. June 2017 um 22:30

    Evie Boyd ist noch ein Teenager und gerade einmal vierzehn Jahre alt. Ihre Eltern trennen sich. Evies Vater lebt mit der wesentlich jüngeren Tamar zusammen. Ihre Mutter lebt aktuell mit Frank zusammen. Und dann ist Evie mit ihrer Mitschülerin Connie befreundet. Man könnte im ersten Augenblick denken, es ist eine durchschnittliche amerikanische Familie. Nein, es ist Sommer im Jahr 1969. Das Jahr des Sex, Drugs and Rock’n Roll. Evie lebt bei ihrer Mutter, fühlt sich bei immer weniger wohl seitdem Frank mit ihnen in einem Haus zusammenleben. Durch Zufall trifft sie Suzanne beim Einkaufen. Suzanne wirkt anders als Evies Mutter oder andere Frauen. Evie fasziniert diese Frau. Durch eine Art Mutprobe gelingt es Evie Anschluss an Suzanne und den anderen Frauen zu bekommen, mit denen Suzanne draußen auf einer Ranch lebt. Außerdem lebt dort noch Russel, dem das Haus gehört und wechselnde Sexualkontakte mit den dort lebenden Frauen hat. Das Leben wirkt spartanisch, dennoch fühlt sich Evie dort hingezogen. Endlich wird Evie wahrgenommen, was sie im Elternhaus vermisst. Aber diese Erfahrungen auf der Ranch bleiben nicht ohne Risiko. Emma Cline gelingt es in ihrem ersten Roman eine Atmosphäre zu schaffen, die einer Vorstellung von Leben in den 1960er Jahren gleichen, wenn man sie nicht selbst erlebt hat. Die Menschen damals, die in den Tag hineingelebt haben, und deren Tagesrythmus aus Schlafen, Drogenkonsum und Gelegenheitsaufgaben bestand, bekommen hier diesen sogenannten Hippie-Touch. Bei dieser Geschichte stellt man sich häufig das Leben in Sekten vor, bei denen ein charismatischer Anführer – hier Russel – den Alltag dirigiert. Berauscht von unterschiedlichen Drogen können diese Menschen keinen Alltag wie andere Menschen, die ihrer Arbeit und Privatleben mit Familie nachgehen. Suzanne und die anderen Frauen spiegeln diese Lebenskultur wider. Evie scheint die pubertierende Tochter zu sein, die zu Hause rebelliert und auf der Ranch von Russel Anerkennung bekommt. Evies Mutter mit wechselnden Partnern ist nicht gerade das passende Vorbild für Evie. Ihr Vater lebt mit einer wesentlich jüngeren Frau zusammen. Tamar versucht zumindest sich in Evie hineinzuversetzen. Diese Geschichte wird aber nicht nur aus dem Jahr 1969 erzählt, sondern auch aus der Gegenwart. Denn Jahre später wirken die Ereignisse auf der Ranch noch nach. Dieser Roman wirkt teilweise verstörend, weil man sich ein Leben, das von von-der-Hand-in-den-Mund-leben, Dreck, Drogen und sexuellen Praktiken geprägt ist, nicht vorstellen kann. Aber das wiederum die Genialität der Autorin, dass sie die Leserschaft dazu bringt, wütend oder traurig über die Lebensumstände der Figuren in diesem Roman zu sein. Manchmal scheinen die Szenen grenzwärtig, denn juristisch gesehen kann man von sexuellem Missbrauch von Minderjährigen ausgehen. Da ich den Roman vor einigen Monaten im Original gelesen habe, fand ich die deutsche Übersetzung milder und nachvollziehbarer als in der Originalverfassung, die wesentlich härter wirkte.

    Mehr
    • 5
  • The Girls

    The Girls

    killerprincess

    03. June 2017 um 00:55

    Klappentext (lt. Lovelybooks) Kalifornien, 1969. Evie Boyd ist vierzehn und möchte unbedingt gesehen werden – aber weder die frisch geschiedenen Eltern noch ihre einzige Freundin beachten sie. Doch dann, an einem der endlosen Sommertage, begegnet sie ihnen: den „Girls“. Das Haar, lang und unfrisiert. Die ausgefransten Kleider. Ihr lautes, freies Lachen. Unter ihnen ist auch die ältere Suzanne, der Evie verfällt. Mit ihnen zieht sie zu Russell, einem Typ wie Charles Manson, dessen Ranch tief in den Hügeln liegt. Gerüchte von Sex, wilden Partys, Einzelne, die plötzlich ausreißen. Evie gibt sich der Vision grenzenloser Liebe hin und merkt nicht, wie der Moment naht, der ihr Leben mit Gewalt für immer zerstören könnte. Meinung Ich hatte zu dem Buch durchwachsene Meinungen gelesen und das hat mich schon ein wenig neugierig gemacht. Gleichermaßen hat es meine Erwartungshaltung niedrig gehalten, was bei dem Buch wohl nur vorteilhaft sein kann. Ich muss ehrlich zugeben, nicht viel über Charles Manson gewusst zu haben und erst nachträglich herausgefunden zu haben, wo die realen Geschehnisse mit künstlerischer Freiheit ausgeschmückt wurden. Mir hat das Buch insgesamt nicht so gut gefallen, was an mehreren Faktoren lag. In erster Linie war der Sprachstil nicht so meins, ich mag es nicht, wenn unnötig obszön gesprochen wird. Der Schreibstil war etwas schwierig hatte ich den Eindruck. Stellenweise war das Lesen für mich irgendwie holperig, dass ich Sätze nochmal lesen musste, aber im Laufe des Buches wurde es besser. Protagonistin Evie fand ich ganz okay. Sie war mir nicht total unsympathisch, aber toll kann man sie auch nicht unbedingt finden. Prinzipiell tat sie mir aber auch ein wenig leid, allerdings haben andere Menschen bessere Gründe, anfällig für die Auswirkung einer Sekte zu sein. In der Geschichte passiert irgendwie nicht viel, hatte ich das Gefühl. Es kommt zwar die heiße, lethargische und drogengeschwängerte Atmosphäre rüber, aber das ist lange Zeit auch das einzige, was “passiert”. Zu tatsächlichen, relevante Handlungen kommt es glaube ich erst relativ spät, sodass das Buch in der Mitte etwas langatmig und zäh ist. Unterbrochen wird Evies Vergangenheit in der Kommune durch Abschnitte in der Gegenwart, in der Evie glaube ich so ca. Ende 40 ist. Diese Abschnitte haben sich mir irgendwie nicht so wirklich entschlossen. Sie waren ziemlich belanglos, nichtssagend. Tendenziell ist aus Evie eine ziemlich traurige Gestalt geworden. Fazit Viel mehr kann ich eigentlich gar nicht zur Geschichte sagen. Es war irgendwie nicht so, wie erwartet. Weniger spannend, eher detaillierte Beschreibungen von Gefühlen und dem Leben in der Sekte.Das Buch ist nicht total schlecht, aber insgesamt etwas nichtssagend. Ich würde es also nicht empfehlen, aber wenn jemand voll Bock drauf hat, soll er es ruhig probieren, weil die Meinungen bei diesem Buch einfach auseinander gehen.

    Mehr
  • Verführung einer Sekte im Jetzt

    The Girls

    simone_richter

    22. May 2017 um 11:57

    In „The Girls“ wird von der 25-Jährigen Emma Cline beschrieben, wie ein Sektenführer junge Frauen beeinflusst und schlussendlich zu Morden treibt. Der Sektenführer ist unschwer als Charles Manson zu erkennen, der 1969 seine Anhänger zu blutigen Taten drängte. Die 14-Jährige Evie Boyd verfällt der älteren Suzanne, die ihr mit den „Girls“ in einem Park über den Weg läuft. Sie ist beeindruckt von der Attitüde, den Haaren, den Klamotten und fühlt sich in der Hippie-Kommune endlich angeschaut. Russel, der Anführer, ist ein Manipulator, der den Mädchen verspricht, Ihr ich verschwinden zu lassen und sie von der Traurigkeit zu erlösen. Zuerst ist es nur die Gefühlswelt von Evie, doch dann wird das Buch spannend mit dem unheilvollen Patriarchen und der drogengeschwängerten Stimmung. Dabei wird für mich gekonnt von der Verführung erzählt und der Parallelwelt der bürgerlichen Existenz, in die Evie immer noch nebenbei abtaucht, um ihre Mutter zu besänftigen. Ihre Orientierungslosigkeit wird treffend geschildert. Mich ließ dieser Roman nicht kalt und man kommt dem Gefühl ein wenig näher, warum junge Menschen in die Fänge von solchem Guru geraten.

    Mehr
  • Girls, girls, girls.

    The Girls

    ClaraOswald

    21. May 2017 um 10:02

    Inhalt:Kalifornien, 1969. Evie Boyd ist vierzehn und möchte unbedingt gesehen werden – aber weder die frisch geschiedenen Eltern noch ihre einzige Freundin beachten sie. Doch dann, an einem der endlosen Sommertage, begegnet sie ihnen: den „Girls“. Das Haar, lang und unfrisiert. Die ausgefransten Kleider. Ihr lautes, freies Lachen. Unter ihnen ist auch die ältere Suzanne, der Evie verfällt. Mit ihnen zieht sie zu Russell, einem Typ wie Charles Manson, dessen Ranch tief in den Hügeln liegt. Gerüchte von Sex, wilden Partys, Einzelne, die plötzlich ausreißen. Evie gibt sich der Vision grenzenloser Liebe hin und merkt nicht, wie der Moment naht, der ihr Leben mit Gewalt für immer zerstören könnte.Meinung:Das Buch hatte ich lange auf dem Zettel, bis ich es endlich lesen konnte. Es wurde so gelobt und die Story interessierte mich (Charles Manson, Sekte). Ich kann gar nicht so genau sagen, woran es lag. Eventuell an meinem Anspruch oder an den Büchern, die ich vorher gelesen hatte.Auf eine Weise mochte ich den Schreibstil, die Art wie alles beschrieben wurde. Doch irgendwie habe ich mich seitenweise auch sehr gelangweilt. Im ersten Drittel habe ich den Roman mehrmals abgebrochen. Besonders der zweite Handlungsverlauf, in dem Evie schon älter ist, hatte sich mir nicht ganz erschlossen, sodass er mich eher störte. Nur langsam wurde mir klar, wozu er dient. Und erst auf der letzten Seite wird erwähnt, warum es diesen Teil gibt. Emma Cline schreibt gern in kreativen, manchmal mir nicht ganz nachvollziehbaren, Metaphern. Grundsätzlich mag ich das, aber hier wurde es mir teilweise zu absurd.Die Mädchen fand ich sehr einfühlsam beschrieben. Evies Bedürfnisse wurden so gut beschrieben, dass ich sie nachempfinden konnte. Ihre Geschichte fand ich traurig, aber interessant. Auch die anderen Charaktere waren speziell, manchmal hätte ich gerne mehr über sie erfahren, aber das ist nicht möglich, weil der Roman aus Evies Sicht geschrieben ist.

    Mehr
  • „Lange Rede, kurzer Sinn“ – kurzer Sinn? Eher überhaupt kein Sinn!

    The Girls

    Insider2199

    20. May 2017 um 22:51

    "Lange Rede, kurzer Sinn" – kurzer Sinn? Eher überhaupt kein Sinn! Die 1989 geborene Autorin wuchs mit ihren fünf Geschwistern im nordkalifornischen Sonoma auf. Nach einem Master of Fine Arts an der Columbia University zog sie nach Brooklyn. Sie schreibt u.a. für den New Yorker und Oprah Winfreys Magazin O. 2014 erhielt sie den Plimpton Prize for Fiction der Paris Review. Der vorliegende Roman ist ihr Debüt. Zum Inhalt (Klappentext): Kalifornien, 1969: Evie Boyd ist vierzehn und möchte unbedingt gesehen werden – aber weder die frisch geschiedenen Eltern noch ihre einzige Freundin beachten sie. Doch dann, an einem der endlosen Sommertage, begegnet sie ihnen: den „Girls“. Das Haar, lang und unfrisiert. Die ausgefransten Kleider. Ihr lautes, freies Lachen. Unter ihnen ist auch die ältere Suzanne, der Evie verfällt. Mit ihnen zieht sie zu Russell, einem Typ wie Charles Manson, dessen Ranch tief in den Hügeln liegt. Gerüchte von Sex, wilden Partys, Einzelne, die plötzlich ausreißen. Evie gibt sich der Vision grenzenloser Liebe hin und merkt nicht, wie der Moment naht, der ihr Leben mit Gewalt für immer zerstören könnte. Meine Meinung: Inhaltlich fällt sofort die starke Parallele zur TV-Serie „Aquarius“ auf. Auch dort geht es um ein junges Mädchen in den 60-igern, das in eine Gruppe um Charles Manson gerät und das der Cop Sam Hodiak (David Duchovny) zu seinen Eltern zurückbringen soll. Und auch hier hat der Sekten-Führer den Traum, Sänger zu werden (auch hier sollen die Mädchen etwas „nachhelfen“), bekommt aber ebenso eine Abfuhr. Die erste Season wurde von Mai bis August 2015 ausgestrahlt, und ich nehme an, dass Emma Cline ihren Roman ebenfalls im Jahr 2015 schrieb, da das Buch erstmals im Juli 2016 erschien. Es könnte also durchaus möglich sein, dass die Autorin die Serie sah und sich ein wenig zu sehr hat inspirieren lassen – ich frage mich, wie ein Manuskript einen Verlag finden kann, wenn gerade im Vorjahr eine ähnliche Story über die Bildschirme flimmerte. Strange! Inhaltlich ist also nichts neu. Wie sieht es sprachlich oder handwerklich aus? Die Autorin lässt zwei Handlungsstränge parallel laufen (1969 und Gegenwart), wobei ich den Handlungsstrang in der Gegenwart völlig obsolet fand. Evie trifft hier auf Julian (den sie von früher kennt, der aber nichts mit der Story von 1969 zu tun hat) und seine Freundin, während sie in einem Haus eines Freundes (Julians Vater) übernachtet. Die Handlung bzw. die Dialoge in diesem Abschnitt finde ich völlig belanglos, und ich frage mich, was die Autorin damit überhaupt ausdrücken wollte. Für die Kerngeschichte (1969) wäre dieser Handlungsstrang nicht notwendig gewesen; auch ohne diesen hätte die 1969-Story aus der Sicht einer 40-jährigen Evie erzählt werden können, wenn es der Autorin evtl. darum ging, nicht nur aus der Sichtweise einer 14-Jährigen zu berichten. Wenn schon das Einstreuen einer zweiten Perspektive, wäre meines Erachtens eine aus Russells Sicht (oder auch Suzannes Sicht) viel interessanter gewesen. Sprachlich hat der Roman mich ebenfalls nicht vom Hocker gerissen. Im Gegenteil! Anfangs – als die Autorin das Ende etwas vorwegnimmt, was man aber erst am Schluss wirklich kapiert – fand ich den Text so verwirrend, dass ich den Beginn zwei Mal lesen musste, um einigermaßen durchzublicken. Und das ist eigentlich kein gutes Zeichen, denn gerade am Anfang sollte ein Roman besonders fesselnd sein, um den Leser in die Geschichte zu ziehen. Ich kam nur sehr schwer in die Story rein – und der dreimalige Wechsel in die Gegenwart hat dabei nicht sonderlich geholfen. Außerdem fand ich manche Metaphern völlig daneben, lösten keinerlei Kopfkino aus und ließen mich nur den Kopf schütteln, weil sich mir der Eindruck aufdrängte, dass hier die Autorin bewusst beeindrucken wollte, aber gerade deswegen kläglich scheitert, sprich mir fehlte die Natürlichkeit und Authentizität. Noch ein Wort zur Spannung bzw. Dramaturgie: die Story an sich ist ziemlich zäh und langweilig, nicht nur, weil schon bekannt (s.o.), sondern weil es – vereinfacht ausgedrückt – ein sogenanntes „Laberbuch“ ist, d.h. dürftiger Inhalt (bei leider nicht beeindruckender Sprache!), dafür aber die Befindlichkeiten der Figuren in aller Detailliertheit ausgebreitet, nur fragt man sich als Leser, was man damit bloß anfangen soll. Zum Glück streut die Autorin ab und zu ein paar Vorankündigungen ein (die ganz am Anfang kapiert man wie gesagt nicht), was eine gewisse Grundspannung kreiert, aber das Warten auf den Höhepunkt war mir dann letztlich doch etwas zu lang. Und als die Auflösung dann endlich kommt, ist sie leider genau so enttäuschend wie der Rest des Buchs. Fazit: Inhaltlich, handwerklich und sprachlich ein eher enttäuschendes Debüt; ein "Laberbuch". Bei den etwas abgedrehten Metaphern merkt man, dass die Autorin etwas zu hoch hinaus wollte, aber in meinen Augen leider gescheitert ist. Spannung und Unterhaltungsfaktor nur mäßig, der Schluss ebenso fade. Warum ich trotzdem noch 2,5 Sterne vergebe? Weil es im Vergleich zu anderen Büchern dann doch nicht so schlecht war, empfehlen würde ich es dennoch nicht.

    Mehr
    • 3
  • Anstrengend

    The Girls

    Yolande

    Inhalt (Lovelybooks): Kalifornien, 1969. Evie Boyd ist vierzehn und möchte unbedingt gesehen werden – aber weder die frisch geschiedenen Eltern noch ihre einzige Freundin beachten sie. Doch dann, an einem der endlosen Sommertage, begegnet sie ihnen: den „Girls“. Das Haar, lang und unfrisiert. Die ausgefransten Kleider. Ihr lautes, freies Lachen. Unter ihnen ist auch die ältere Suzanne, der Evie verfällt. Mit ihnen zieht sie zu Russell, einem Typ wie Charles Manson, dessen Ranch tief in den Hügeln liegt. Gerüchte von Sex, wilden Partys, Einzelne, die plötzlich ausreißen. Evie gibt sich der Vision grenzenloser Liebe hin und merkt nicht, wie der Moment naht, der ihr Leben mit Gewalt für immer zerstören könnte.Ich fand das Buch ziemlich langweilig. Sprachlich und stilistisch ist es zwar durchaus ansprechend, aber oft verlor sich die Geschichte so sehr in den Gedankengängen der Protagonistin, dass die Handlung auf der Strecke blieb. Vielleicht wollte die Autorin aufzeigen, wie leicht es für sogenannte "Rattenfänger, wie den Sektenführer Russell in dem Buch, ist, emotional alleingelassene Menschen in seinen Bann zu ziehen und sie für seine Zwecke zu missbrauchen.Das Buch wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Die Handlung in der "Jetzt-Zeit" ist dürftig und überschaubar und mir ist auch nicht so ganz ersichtlich geworden, warum die Autorin diesen Weg gewählt hat. Das Verbrechen, auf das sich die Handlung im Verlauf des Buches zuspitzt, wird des öfteren mit einigen Details angedeutet. Als dieser "Höhepunkt" dann endlich erreicht ist, wird er letztendlich nur mit paar Sätzen abgehandelt. Den Sinn und Kern des Buches fand ich schon interessant, aber alles in allem war es mir zuviel Gelaber, deshalb gebe ich nur 3 (schwache) Sterne.

    Mehr
    • 3
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

    Mehr
    • 2381
  • The girls

    The Girls

    Kallisto92

    16. May 2017 um 15:41

    In dem Buch , "The Girls", geschrieben von Emma Cline , geht es vorallem um die Hauptperson Evie Boyd. Die Geschichte erzählt von der Zeit als Evie 14 Jahre alt ist. Es ist im Jahr 1969, es ist Sommer und sie lebt in Kalifornien. Ihre Eltern sind frisch geschieden und schenken ihr nicht die Aufmerksamkeit ,welche sie gern hätte, ihre beste Freundin zeigt ihr auch keine beachtung. Dadurch wird sie eines Tages auf eine Clique Mädchen aufmerksam, diese nennt sich the Girls. Dort lernt sie Suzanne und später Russel kennen. Zu ihm zieht sie dann ins Farmhaus. Nach dem in dem Sommer etwas schreckliches passiert heißt es die Clique sei eine Sekte. Die Story wechselt sich zwischen dem geschehen der damals 14 Jährigen Evie bis in die Gegenwart ,Evie heute als Frau ab. Nach und nach kommen wir dem Geheimnis auf die Spur, erleben mit wie sie sich das erste Mal verliebt und das diese Liebe nicht nur gutes beinhaltet, sondern auch Gefahren. Der Schreibstil ist sehr bildhaft und flüssig, man träumt sich in das Buch hinein und denkt man selbst ist Evie ,die das alles erlebt. Auch die anderen Charaktere sind nicht nur Nebenrollen, sondern sehr gut ausgefeilt. Die Covergestaltung gefällt mir ebenfalls sehr gut und ist passend zum Thema. Vorallem ein Hardcover, dass ist ja schon ein Traum^^ Den Preis finde ich etwas viel, aber denoch lohnt es sich dieses Buch zu lesen.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks