Emma Conrad Süß ist der Tod

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Inhaltsangabe zu „Süß ist der Tod“ von Emma Conrad

Eigentlich sollte die Journalistin Constanze Freitag den Inhaber eines Steuerberatungsbüros nur interviewen, doch Dietmar Molitor stirbt gleich im Anschluss an ihr Gespräch an einer vergifteten Praline. Aus dem Unternehmerporträt wird ein Ermittlungsauftrag. Die Liste der Verdächtigen ist lang. Während Constanze und die Polizei noch im Dunkeln tappen, geschieht ein zweiter Mord. Und dann nimmt der Fall eine überraschende Wendung …

Mörderjagd zum Mitraten. Leichter, witziger Lesespaß für Zwischendurch.

— SteffiSteff
SteffiSteff

Ein unterhaltsamer Krimi-Roman mit unerwartetem Ende. Für alle zu empfehlen, die einen flüssig-leichten Schreibstil mögen.

— Lissy
Lissy

Ein spannender (Frauen)-Krimi mit viel Witz und Humor

— daskleinebuechercafé
daskleinebuechercafé

Gute 3 Sterne - leider hat mich der Ausflug der Autorin ins Krimi-Genre nicht so ganz überzeugen können ;)

— Moosbeere
Moosbeere

Konnte mich leider nicht so ganz überzeugen...

— daneegold
daneegold

"Süß ist der Tod" ist ein Krimi zum Gernhaben. Die perfekte Lektüre, um die eigenen Sorgen zu vergessen.

— aba
aba

Völlig neuartiges Buch: Humor eines Frauenromans verbindet sich mit kriminalistischen Verwirrungen. Dazu liebenswerte Figuren - perfekt!

— rumble-bee
rumble-bee

Perfekter Krimi für alle Krimileser, die es nicht blutig mögen, sondern ihren Schwerpunkt auf das detektivische Mitermitteln legen.

— Buchraettin
Buchraettin

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  • Ein spannender (Frauen)-Krimi mit viel Witz und Humor

    Süß ist der Tod
    daskleinebuechercafé

    daskleinebuechercafé

    24. February 2015 um 12:02

    DETEKTIVIN WIDER WILLEN  Eigentlich sollte die Journalistin Constanze Freitag den Inhaber eines Steuerberatungsbüros nur interviewen, doch Dietmar Molitor stirbt gleich im Anschluss an ihr Gespräch an einer vergifteten Praline. Aus dem Unternehmerporträt wird ein Ermittlungsauftrag. Die Liste der Verdächtigen ist lang. Während Constanze und die Polizei noch im Dunkeln tappen, geschieht ein zweiter Mord. Und dann nimmt der Fall eine überraschende Wendung …    Constanze Freitag ist Journalistin, betreibt einige Kolumnen, ist verheiratet und steht plötzlich mitten in einer Mordermittlung! Denn nachdem sie den Steuerberater Dietmar Molitor interviewt hat, stirbt er! Die polizeilichen Ermittlungen ergeben, dass es sich um einen Giftmord handelt. Er hat wohl vergiftete Pralinen gegessen. Ehe sich Constanze versieht, „Ermittelt“ sie ebenfalls in diesem Fall. Ihr Chef möchte dass sie sich dranhängt und eigene Nachforschungen anstellt und aus dem Firmenporträt soll nun ein Artikel über den Mord erscheinen. Super jetzt ist sie auch noch Detektivin und weder die Familie des Ermordeten, noch die Angestellten der Steuerkanzlei, geschweige denn seine Klienten sind sehr gesprächsbereit. Die Liste der Mordverdächtigen ist groß, genauso wie die Geheimnisse die anscheinend fast jeden umgeben. Nicht nur die Polizei und Kommissar Kaiser haben so ihre Probleme einen Durchblick zu erhalten, sondern auch Constanze. Als dann ein zweiter Mord geschieht, sind (fast) alle Erkenntnisse wieder über den Haufen geworfen! Der Autorin ist ein Interessanter Mix gelungen! Egal welcher Protagonist, sie entsprechen alle dem Alltag, es sind Leute wie du und ich, es könnten die Nachbarn sein. Sie wirken durch und durch natürlich. Constanze, schreibt neben ihrer Detektivarbeit, noch diverse Kolumnen, mailt mit ihrem Mann, der zurzeit im Ausland weilt, hat ganz normale Familiäre Probleme. Man könnte glatt sagen “ Sie führt ein ganz normales Leben“! Genau diese Mischung macht diesen Roman zu etwas besonderem. Es ist nicht nur eben ein spannender Krimi bei dem der oder die Mordfälle gelöst werden, nein diese liebevolle, mit Humor und Witz gepaarte Schreibweise lassen den Leser in Constanzes Welt eintauchen und hoffen, dass sie bald wieder „ermittelt“.

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  • Detektivin wider Willen im Pfälzerwald

    Süß ist der Tod
    Tanzmaus

    Tanzmaus

    12. February 2015 um 10:04

    Constanze Freitag wohnt in Kaiserslautern, arbeitet als Kolumnenschreiberin für mehrere Zeitschriften und als Journalistin für die Kaiserslauterer Morgenpost. Ihr Arbeitgeber Mike Schmitz hat für seine Zeitung eine neue Idee. Constanze soll für die Kaiserslauterer Morgenpost Unternehmensporträts anfertigen und wird daher gleich zu ihrem ersten Auftrag geschickt. Sie soll den Steuerberater des erfolgreichen Steuerbüros Molitor und Sohn interviewen.   Das Interview verläuft sehr entspannt,  auch wenn sich Constanze insgeheim ärgert, dass Molitor Senior zwar eine große Schale mit belgischen Pralinen auf dem Tisch stehen hat, sich aber ausschließlich selbst davon bedient und Constanze nichts davon anbietet.   Gerade als Constanze nach dem erfolgreichen Interview das Gebäude verlassen will, bricht Molitor Senior tot zusammen. Offensichtlich war eine der Pralinen vergiftet.   Ehe Constanze es sich versieht, steckt sie mitten in einem Mordfall und soll nicht zuletzt auf Anweisung ihres Chefs als Ermittlerin an der Aufklärung mitwirken.   Das Buch ist eine interessante Form eines Frauenkrimis. Neben dem eigentlich Mordfall, den man zusammen mit Constanze lösen darf, erhält man auch noch einen Einblick in Constanzes andere Arbeit – dem Kolumnenschreiben. Immer wieder sind  Kolumnentexte abgedruckt, die Constanze im Laufe der Geschichte geschrieben hat. Auch wirkt Constanze sehr natürlich, plastisch und authentisch. Der Leser nimmt Teil an ihrem turbulenten Leben. Denn neben dem Schreiben und Ermitteln, hat Constanze noch eine Familie zu versorgen.   So macht sich Constanze  Gedanken um ihre mitten in der Pubertät steckende Tochter, die plötzlich schwer verliebt ist. Ihr Mann Olaf befindet sich seit längerem zu Ausgrabungszwecken der Uni Kaiserslautern in Ägypten und sie können nur per Email Kontakt halten.   Zwar erhält sie Unterstützung von ihrer Tante Doro, in deren Haus sie wohnen, aber auch ihre Tante geht immer mal wieder eigene Wege.   Der Roman führt den Leser zunächst auf die falsche Fährte. Denkt man noch zu Beginn, dass der Mordfall hinsichtlich des Täters und des Motivs eindeutig ist, wird man schnell eines Besseren belehrt.   Ein wenig schwierig fand ich, die Vielzahl an Namen zu sortieren. Der Roman ist nicht ausschließlich aus der Sicht von Constanze geschrieben, sondern praktisch jeder kommt mal zu Wort. Das macht das Ganze ein wenig unübersichtlich, zumindest so lange, wie man die ganzen Protagonisten noch nicht so gut kennt. Ein kurzes Personenregister mit den Namen und der Zugehörigkeit wäre an dieser Stelle sehr hilfreich gewesen. So wurde – gerade zu Beginn – der Lesefluss immer ein wenig ausgebremst, da man erst einmal nachdenken oder –lesen musste, um wen es sich eigentlich im nächsten Abschnitt geht.   Mit der Zeit  konnte ich die Personen unterscheiden und der Lesefluss wurde durch die kurzen Abschnitte noch weiter gefördert.      Fazit: Der Mix aus Krimi, dem persönlichen Leben von Constanze und die abwechslungsreichen Kolumnen, sowie die überraschende Wendung des Falls, machen das Buch zu etwas besonderem.

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  • Süß ist der Tod - Tod durch Praline

    Süß ist der Tod
    Moosbeere

    Moosbeere

    28. October 2014 um 10:42

    "Constanze ließ den Blick über den Garten schweifen, über die im Hintergrund liegenden rotbraunen und grünen Felder und den Pfälzerwald, der sich am Horizont abzeichnete. Die Welt war eben nicht schwarz-weiß bei Licht betrachtet- und das war gut so." Inhalt: So hatte sich die Journalistin Constanze Freitag ihr Interview nicht vorgestellt – gleich am Anschluss stirbt der Steuerberater Dietmar Molitor an einer vergifteten Praline. Statt Informationen für ein Unternehmensportät sammelt sie nun Motive für den Mord. Als dann noch ein weiterer Mord geschieht, wird Constanze immer tiefer in den Sog von Geheimnissen, Affären, Familienbanden und Verdächtigen gezogen... Meine Meinung: Wie in einem klassischen Krimi werden in "Süß ist der Tod" zahlreiche Verdächtige präsentiert und Polizei und Ermittlerin tappen – wie der Leser auch – bis zum Schluss im Dunkeln. Die Figur der Constanze Freitag sorgt dabei für einen Hauch "Chick Lit", man erfährt auch so einiges über ihr Privatleben und ihre Arbeit als Kolumnistin. Der Sprachstil der Autorin ist flüssig und gut zu lesen, die Protagonisten werden – soweit notwendig – lebendig umschrieben und sorgen so für eine lebhafte Atmosphäre. Fazit: "Miss Marple meets Bridget Jones" – das verspricht das Buch auf der Rückseite. Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt, so dass ich zwischendurch sogar das Buch zur Seite gelegt habe. Insgesamt ist Emma Conrad alias Heiki Abidi aber ein solider Krimi "made in Germany" gelungen, so dass ich hier gute 3 Sterne vergebe!

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  • Leserunde zu "Süß ist der Tod" von Emma Conrad

    Süß ist der Tod
    HeikeAbidi

    HeikeAbidi

    Eine vergiftete Praline. Eine erdrosselte Geliebte. Ein allerletztes Interview. Jede Menge Familiengeheimnisse … Und ein Showdown im Pfälzerwald, der alle bisherigen Vermutungen auf den Kopf stellt! Eigentlich sollte Constanze Freitag den Inhaber eines Steuerberatungsbüros nur interviewen, doch unversehens stolpert sie in einen Mordfall. Denn Dietmar Molitor stirbt gleich im Anschluss an ihr Gespräch – an einer vergifteten Praline. Und aus dem Unternehmerporträt wird ein Ermittlungsauftrag ... Zuerst will Constanze Freitag ablehnen, denn sie hat keinerlei Ambitionen, eine zweite Karriere als Detektivin zu beginnen. Am liebsten würde sie den Fall ganz dem Team um Hauptkommissar Michael Kaiser überlassen. Doch sie kann einfach nicht Nein sagen – vor allem nicht, wenn ein lukratives Honorar lockt. Die Liste der Verdächtigen reicht von der lieben Familie des Verstorbenen über seine Mitarbeiter bis hin zu verärgerten Mandanten. Während Constanze und die Polizei noch im Dunkeln tappen, geschieht ein zweiter Mord. Und dann nimmt der Fall eine überraschende Wendung. Plötzlich findet sich Constanze Freitag in einer Situation wieder, in der es um Leben und Tod geht! Miss Marple meets Bridget Jones: Mit Constanze Freitag als Ermittlerin wider Willen gelingt Emma Conrad die Verbindung aus klassischem Krimi und heiterem Frauenroman. Gemeinsam mit Lovelybooks lade ich euch ganz herzlich zu einer Leserunde ein – die erste unter meinem Pseudonym Emma Conrad und auch die erste, in der es um einen Krimi geht! Du möchtest dich bewerben? Dann erzähle uns, mit welchem Buch du deine Liebe zu Krimis entdeckt hast. Bei mir war es „Die Morde des Herrn ABC“ von Agatha Christie, und ich war zwölf. Ich bin gespannt auf deine Bewerbung zur Leserunde „Süß ist der Tod“ und drücke dir fest die Daumen. Mit etwas Glück gewinnst du eins von zwanzig Exemplaren, die der Gmeiner Verlag für diese Leserunde zur Verfügung stellt! Teilnahmeschluss ist der internationale Tag der Muttersprache – der 21. Februar. Und wenn dich das Losglück nicht trifft? Dann würde ich mich umso mehr freuen, wenn du die Verkaufszahlen ein bisschen in die Höhe treibst und trotzdem an der Leserunde teilnimmst :-)

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    • 758
    HeikeAbidi

    HeikeAbidi

    05. May 2014 um 09:19
    AllAroundBooks schreibt Meine Rezension ist nun mit etwas Verspätung auch auf meinem Blog gelandet: http://all-around-books.blogspot.de/2014/05/rezension-emma-conrad-su-ist-der-tod.html Vielen Dank für das tolle Buch ...

    Was für eine schöne Überraschung! Ich bin ja gerade in zwei weiteren Leserunden unterwegs ... Freut mich riesig, zwischendurch auch mal eine neue Krimi-Rezension zu lesen. Ich danke dir fürs ...

  • Miss Marple meets Bridget Jones

    Süß ist der Tod
    AllAroundBooks

    AllAroundBooks

    04. May 2014 um 18:53

    Das Zitat auf der Rückseite des Buches "Miss Marple meets Bridget Jones!" passt perfekt. Constanze ermittelt eigenständig in dem Mordfall und erlebt dabei so einige Überraschungen. Ihr Interviewpartner Herr Molitor wird nach dem Interview tot aufgefunden. Er wurde an seinen heißgeliebten Pralinen vergiftet. Ich würde dieses Buch ganz liebevoll "Frauenkrimi" nennen. Es ist ein tolles Buch für zwischendurch. Die Spannung wird von vorn herein gut aufgebaut und man ist die ganze Zeit am Rätseln wer wohl der Mörder ist. Ich habe dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar vom Gmeiner Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen. Das Genre Krimi hat mir bisher nicht so gut gefallen, vor allem die Sparte Lokalkrimi nicht. Aber dieses Buch überzeugt. Ich bin zu Anfang etwas schwer ins Buch hineingekommen. Ziemlich viele Charaktere spielen in diesem Krimi neben den Hauptprotagonisten mit. Es ist ziemlich verwirrend die einzelnen Personen auseinander zu halten. Auch hier empfehle ich denjenigen, die damit Probleme haben: mitschreiben und Notizen machen. Ist man aber erstmal in der Geschichte drin kann man auch die Personen sehr gut auseinander halten. Die vielen Protagonisten sind von ganz unterschiedlicher Natur und haben ganz unterschiedliche Charaktere. Die Sicht aus der die Geschichte erzählt wird, wechselt ständig. Zwischendurch bekommen wir immer wieder in regelmäßigen Abständen die Kolumnen von Constanze zu lesen, die sehr lustig geschrieben sind und die Geschichte aufwerten und für eine tolle Abwechslung sorgen. Ebenso hält Constanze mit ihrem Mann, der sich im Auslang aufhält regen Emailkontakt - Abwechslung pur! Das große Rätselraten nach dem Mörder beginnt auf der ersten Seite. Die Autorin legt immer wieder heiße Spuren, man wird aber jedes Mal auf die falsche Fährte gelockt. Das Ende ist ihr toll gelungen. Fazit Ein ganz netter "Frauenkrimi" in dem eine Journalistin Privatermittlungen aufstellt und ganz nebenbei ihren verrückten Alltag meistern muss. Dieses Buch lässt keine Langeweile aufkommen!

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148
    kubine

    kubine

    01. April 2014 um 19:24
  • Süß ist der Tod

    Süß ist der Tod
    Mone80

    Mone80

    18. March 2014 um 15:23

    Der erste Krimi von Emma Conrad, hinter dem Pseudonym Heike Abidi steckt, die mich schon mit einigen Büchern begeistern konnte. So auch mit "Süß ist der Tod". Nach einem Interview wird Constanze Freitags Interviewpartner, der ein erfolgreiches Steuerbüro führt, Tod aufgefunden. Schnell ist klar, dass seine heißgeliebten Pralinen vergiftet worden sind.Und damit nimmt das Abenteuer schon seinen Lauf, denn Constanze soll ermitteln, für die Zeitung, für die Familie. Aber eigentlich möchte sie das garnicht. Doch da ist auch ihre Tante Doro und die findet es äußerst spannend, live bei den Ermittlungen dabei zu sein. Ich bedanke mich ganz herzlich bei dem Gmeiner Verlag, der mich doch sehr mit dem Rezensionexemplar überrascht hat.Vielen Dank! Ehrlich, war ich ein wenig skeptisch gewesen, als ich das Buch in den Händen gehalten habe. Noch ein Lokalkrimi, dann kannte ich ja die Autorin von einigen anderen Büchern, die mir zwar gut gefallen haben, aber ich konnte mir nicht so recht vorstellen, dass sie die Sparte Krimi, mindestens genauso gut beherrscht. Doch das kann sie und ich hatte ein paar spannende, aber auch vergnügliche Lesestunden gehabt. Die Protagonisten waren alle so toll in Szene gesetzt. Es waren keine Actionhelden oder Problembeladende Einzelgänger, nein, es diese Personen könnten auch gut in der Nachbarschaft wohnen. Das fand ich an den anderen Büchern schon so toll, dass die Protagonisten einfach ganz normale Leute sind. Auch, wenn mir Constanze richtig gut gefallen hat, weil sie einfach eher der Beste-Freundinnen Typ ist, ist mein Star des Buches ganz klar, Tante Doro. Bei ihr lebt Constanze mit ihrer Familie im Haus und Tante Doro ist ein Original. Seit dem sie die Apotheke verkauft hat, genießt sie ein ruhiges Leben, trifft sich mit Freunden, bekocht die Familie oder werkelt im Garten. Da kam der Fall für sie gerade richtig und schon ist ihr Detektiv-Sinn lebendig. Ich habe sie von ihrem ersten Auftritt an geliebt. Aber auch Constanze ist ein super Charakter. Ihre Kolumnen, die sie ja als Brotjob schreibt, waren einfach richtig klasse. Sie lockerten das Buch an der richtigen Stelle auf und sie hatten auch immer irgendeine Thematik, die Constanze gerade so durch den Kopf ging. Es war einfach nur köstlich, diese Kolumnen zu lesen.  Doch das Buch besticht nicht nur durch einen großartigen Humor, der ein wenig spitzfindig ist und den ich liebe, sondern auch mit einem gut durchdachten Fall. Als Leser war ich mittendrin und konnte zusammen mit den Protagonisten den Fall lösen. Ich wurde auf Irrwege geführt, die sich aber nicht verstrickten. Die Spannung ist hier garantiert, auch wenn es immer wieder sehr humorvoll wird. Das Ende war absolut nachvollziehbar und das Buch damit auch rundum perfekt. Durch verschiedene Perspektive, weil man mal über Constanze liest, dann wieder über die Frau des Ermordeten oder den Kommissar, hat man auch einen umfassendes Bild von den Geschehnissen. Nichts bleibt für den Leser geheimnisvoll. Fazit:Mit viel Charme und einer großen Portion Humor hat Emma Conrad einen wunderbaren Krimi geschrieben. 

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  • Ein humorvolles Frauen-Krimi-Wunderwerk vor traumhafter Kulisse

    Süß ist der Tod
    Gurke

    Gurke

    „Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen, man weiß nie was man bekommt.“ Dietmar Molitor liebt Belgische Pralinen über alles und kann sich nach seinem 65. Geburtstag über zahlreiche Präsente in schokoladiger Form freuen. Während eines Interviews mit der freiberuflichen Journalistin Constanze Freitag bezüglich eines Zeitungs-Portraits der Familie verspeist er diese genüsslich und vergisst dabei seine guten Manieren, denn anbieten tut er seinem Gast von der „Kaiserslauterer Morgenpost“ keine. Als der Geschäftsführer nur wenige Minuten später mausetot in seinem Chefsessel hängt, wird schnell klar, dass hier ein hinterhältiger Pralinen-Mord ausgeheckt wurde. Als Journalistin ist es für Constanze eigentlich ein Glücksfall, doch von der Polizei bekommt sie einen Maulkorb verpasst und soll dafür lieber im Auftrag der Molitors, sowie ohne deren Wissen auch für die Staatsgewalt heimlich ermitteln. Dabei ist sie überhaupt keine geborene Detektivin und nach der zweiten Leiche, einer Hauptverdächtigen, sogar kurz davor alles hinzuschmeißen. Heike Abidi hat mir unter ihrem Pseudonym Emma Conrad ganz außergewöhnliche Lesestunden beschert, die mich gebannt von einem Kapitel zum nächsten blättern ließen. Das besondere an ihrem Schreibstil ist der Mut zum Brechen von starren Erzählweisen, denn bei der Autorin zeigt jede Person einmal einen Einblick in ihre Gefühlswelt, wodurch wir mit vielen Perspektivenwechseln, aber somit auch niemals Langeweile konfrontiert werden. Außerdem zeigt sich hier deutlich das Handwerk einer Werbetexterin, denn immer wieder werden lustige Kolumnen der Protagonistin eingestreut, die sich mit kleinen Problemchen bis hin zu den essentiellen Fragen des Lebens befassen. Als krönendes Sahnehäubchen endet bzw. beginnt jedes Kapitel mit einer Email der Ehefrau bzw. des Gatten aus der Freitägischen Familie, da sich die beiden momentan wegen eines Forschungsprojekts mit einer elektronischen Fernbeziehung begnügen müssen. All diese stilistischen Mittel fügen sich zu einem lockeren Mix zusammen, die nur durch das irre Verwirrspiel rund um den oder die Täter getoppt werden. Bis zum Schluss war ich auf einer falschen Fährte und davon sät die gebürtige Birkenfelderin reichlich, sodass ich selbst der Witwe, dem Sohn, der Putzfrau, etc. die vergiftete Kalorienbombe zugetraut hätte. Über die Handelnden persönlich will ich gar nicht mehr viel sagen, da man sich von ihren netten Marotten besser überraschen lassen sollte. Der Spruch auf dem Buchrückseite „Miss Marple trifft Bridget Jones“ hat aber einen wahren Kern, denn in Tante Doro schlummert eine Schnüfflerin mit faszinierenden Hausfrauenfähigkeiten und Kommissar Kaiser ist mit seinem Faible für alles Zuckerhaltige eindeutig ein männliches Pendant der Britin. Zusammengefasst kann ich „Süß ist der Tod“ nur ein humorvolles Frauen-Krimi-Wunderwerk nennen, was die Bedürfnisse nach spannendem Rätselraten und harmonischer Wohlfühlatmosphäre gleichzeitig vollkommen erfüllt! Es war definitiv mein Highlight im März und ich würde mir eine Fortsetzung in der schönen Pfalz mit lieb gewonnenen Charakteren so schnell wie möglich wünschen. :-)

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    • 2
  • Tödliche Schokolade

    Süß ist der Tod
    flieder

    flieder

    Die Journalistin Constanze Freitag hat einen Termin zum Interview bei dem bekannten Steuerberater Molitor. Schneller als gedacht hat sie ihre Informationen im Kasten. Als sie sich noch kurz mit ihrer Freundin Judith, die auch Mitarbeiterin der Kanzlei ist, unterhält, kommt plötzlich Tumult auf und Molitor wird tot aufgefunden. Todesursache eine vergiftete Praline. Doch von wem die Pralinen geschickt wurden kann nicht mehr nachvollzogen werden, da sie zum Geburtstag von Herrn Molitor gleich dutzendfach verschenkt wurden. Auch wenn es nicht gerade zu ihrem Spezialgebiet gehört, wird sie von ihrem Chef aufgefordert weiter zu ermitteln. Aber auch Frau Molitor und ihr Sohn haben Interesse und heuern sie kurzerhand als Privatermittlerin an. Verdächtige Personen gibt es viele und schon bald wird auch eine Geliebte ausfindig gemacht, die jedoch wie vom Erdboden verschwunden scheint. Auch die Familie von Constanze lässt es sich nicht nehmen und versuchen den Mörder mit aberwitzigen Ideen dingfest zu machen. Doch dann geschieht ein weiterer Mord und Constanze steht vor einem fast unlösbaren Rätsel. Heike Abidi alias Emma Conrad hat mit diesem Frauenkrimi ein Buch mit außergewöhnlichem Witz, gepaart mit Spannung von der ersten Seite an, geschrieben. Der Leser wird hineingezogen in das turbulente Leben der Journalistin Constanze und ihrer Familie. Aufgelockert durch den liebevollen E-Mailkontakt zu ihrem Mann, der sich im Ausland aufhält, und die verschiedenen Kolumnen die Constanzes Leben finanzieren, geben dem Buch noch einen besonderen Reiz. Immer wieder wird man auf eine falsche Fährte geschickt um am Ende ein Aha-Erlebnis zu haben. Ganz besonders genossen habe ich den erfrischenden Schreibstil und ich hoffe, dass das nicht der letzte Fall von Constanze war

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    • 2
  • Krimi mit Humor, viel Rätseln ist angesagt!

    Süß ist der Tod
    Malibu

    Malibu

    Wenn man als Kolumnistin einer Morgenzeitung bei einem Interview eines wichtigen Steuerberaters in einen Mordfall stolpert, was dann? Würde man hier weiter ermitteln oder die Geschichte ad acta legen? Die Protagonistin in Emma Conrads Roman „Süß ist der Tod“ ermittelt weiter, entwickelt sich zur Privatdetektivin für die Zeitung. Conny ist eigentlich zu Molitor gefahren, um das Interview mit ihm zu tätigen für die Morgenpost, was sie auch getan hat. Doch kaum ist sie aus der Tür raus, verstirbt ihr Interviewpartner – Giftmord! Unversehens sieht sie sich als private Ermittlerin in einem komplizierten Mordfall, in welchem selbst die Polizei im Dunkeln tappt. Die Verdächtigen kann man bald nicht mehr an einer Hand abzählen, als ein weiterer Mord geschieht. Und dann nimmt der Fall eine überraschende Wendung... Die Autorin wirft den Leser direkt in Constanzes hektisches Leben hinein. Sie arbeitet für die Morgenpost, schreibt Kolumnen. Sie wird zu einem Interview geschickt und als sie dachte, dass sie fertig sei, geschieht ein Mord an ihrem Interviewpartner. Ab hier wird ihr Leben noch etwas hektischer, denn sie wird vom Chef der Zeitung dazu angestellt, hier Ermittlungen anzustellen. Connys beste Freundin Judith arbeitet zufällig dort und füttert sie mit internen Informationen, was die Verdächtigungen etc. angeht. Auch der Polizist Kaiser tappt im Dunkeln, so ganz helle ist er scheinbar nicht, wie man vermutet. Connys Ehemann ist weitab vom Schuss – er ist in Ägypten, von ihm lesen wir einige E-Mails. Er macht sich dort etwas Sorgen um seine Liebste, was man herauslesen kann aus den Mails. Die ganzen Personen, die man hier kennenlernt, spielen eine Rolle in der Geschichte. Man mag sie entweder sofort, wie Connys Tante Doro, die mit ihren Kochkünsten prahlt, sonst aber auch ein sehr neugieriger Mensch ist. Oder aber man mag die Personen gar nicht, wie der Sohn des verstorbenen Molitors – Udo. Er muss noch nicht mal groß auf der Bildfläche erschienen sein, allein die Erzählungen lassen einen unsympathischen Typ daraus hervorwachsen. Wenn man die anderen Roman der Autorin kennt, welche sehr lustig gestaltet sind und in welchen die Protagonistinnen tolpatschige, lustige Frauen sind, die von einem ins andere Fettnäpfchen treten, so hat man hier eine ganz andere Protagonistin. Sie ist eine bodenständige Frau, die weit voraus mitdenkt und logische Schlüsse zieht. Sie hat ein geordnetes Leben und ist ein helles Köpfchen. Dennoch bleibt der einzigartige Humor der Autorin hier auch in diesem Krimi nicht auf der Strecke, es gibt einige Stellen, an welchen man schmunzeln muss. Die Zusammenhänge des ganzen Falls sind auch so gestrickt, dass man zwischendurch immer etwas lächeln muss, trotz dass es sich hier um Mord handelt. Gerne begleitet man hier die selbsternannte Miss Marple auf ihren Streifzügen durch die Liste der Verdächtigen. Man fiebert mit ihr und rätselt mit. Leider sind oftmals so viele Personen in schnellem Wechsel, dass man doch etwas durcheinander kommt. Aber trotzdem plätschert der humorvolle Krimi einfach nur dahin und man kann sich kaum entziehen – man muss aber bei der Sache sein und gut aufpassen, denn es scheint, als werden hier scheinbar so viele verschiedenen Fährten gelegt, dass der Leser gar nicht mehr weiß, wo er steht. Das hat die Autorin sicher mit einem Hintergedanken gemacht und der Leser spekuliert und spekuliert und kommt doch nicht darauf. Die Szenarien stellt man sich im Kopf fast vor wie eine Schnitzeljagd, mal hier ein Schnippselchen, da eins, dann war das die falsche Richtung und wieder von vorne – aber genau so muss ein guter Krimi sein, so dass man nicht derartig schnell auf den richtigen Riecher kommt! Ein richtig gutes Unterhaltungsschmankerl ist das – für jedermann, der gerne rätseln möchte und abtauchen möchte in eine Ermittlung, die sogar noch mit viel Humor gesprenkelt ist. Ein Buch zum Abschalten und dennoch zum nachdenken – besonders die Kolumnen der Protagonistin sind zum schmunzeln, aber auch mit Nachdenkfaktor! Klare Leseempfehlung von mir!

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    • 2
  • Süßes für den Kommissar

    Süß ist der Tod
    Karin_Kehrer

    Karin_Kehrer

    Die Journalistin Constanze Freitag soll eine Reportage über die Familie Molitor schreiben. Doch als sie den Chef der Steuerberatungskanzlei gerade interviewt, stirbt er vor ihren Augen. Todesursache: Gift in einer Praline! Constanze bekommt von ihrem Chef den Auftrag, auf eigene Faust zu recherchieren. Zu ihrer Verwunderung hat die Witwe des Ermordeten die gleiche Bitte an sie. Constanze ist wenig begeistert. Neben ihrer Arbeit hat sie noch den Alltag mit ihrer pubertierenden Tochter und der resoluten Großtante Doro zu bewältigen und ihr Mann Olaf ist auf Forschungsreise in Ägypten ebenfalls in einer brenzligen Situation. Außerdem ist die Liste der Verdächtigen lang. Dann geschieht ein zweiter Mord und es wird richtig gefährlich ... Miss Marple meets Bridget Jones - steht im Klappentext und das trifft es ziemlich genau. Die Geschichte um Constanze Freitag und ihre unfreiwilligen Ermittlungen kann man als "Wohlfühlkrimi" bezeichnen, obwohl ein Krimi normalerweise nichts zum Wohlfühlen ist, geht es doch auch hier um Mord und Totschlag.  Aber die Autorin versteht es sehr gut, Stimmung zu erzeugen und so werden die Figuren mit all ihren Problemen und Sorgen, aber auch Freuden, schnell vertraut und man gewinnt sie lieb - sogar die weniger netten ... Geschickt wird ein Netz aus Lügen und Halbwahrheiten geknüpft und der Schluss bietet noch einmal eine überraschende Wendung. Den wahren Täter habe ich bis zuletzt nicht erraten.  Ganz überzeugt hat mich Constanzes Motivation, die Ermittlungsaufträge anzunehmen, zwar nicht und auch Kommissar Kaiser weist die eine oder andere Unzulänglichkeit auf, die einem geübten Krimileser auffallen würde. Aber das ist verzeihlich, denn die Story lässt immer wieder auch schmunzeln. Der E-Mail-Verkehr Constanzes mit ihrem Olaf und ihre Kolumnen sind ebenfalls lesenswert. Und es geht nicht nur, aber auch, um gutes Essen und Süßes ...  Fazit: Der Wohlfühlkrimi für kuschelige Abende kommt ohne blutige Schockeffekte aus, ist dafür raffiniert gesponnen. Und warum sich nicht eine Schachtel Pralinen dazu gönnen?

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    • 4
  • Toller Unterhaltungskrimi

    Süß ist der Tod
    zauberblume

    zauberblume

    "Süß ist der Tod" von Emma Conrad ist der erste Kriminalroman um die sympatische Journalistin Constanze Freitag. Constanze ist die Miss Marple der heutigen Zeit. Am liebsten schreibt Constanze Kolumnen und arbeitet freiberuflich für das Kaiserslauterner Tagblatt. Eines Tages wird sie beauftragt, den Inhaber eines Steuerberatungsbüros Dieter Molitor zu interviewen. Sie soll eine Reportage über den Erfolg seiner Kanzlei und sein Leben schreiben. Im Anschluss an das Gespräch mit Constanze stirbt Molitor an einer vergifteten Praline. Nun wird Constanze von mehreren Seiten beauftragt den Mörder zu finden. Aus dem Unternehmensporträt wird ein Ermittlungsauftrag. Die Liste der Verdächtigen ist ellenlang. Während Constanze und die Polizei noch im Dunkeln tappen, geschieht ein zweiter Mord. Und plötzlich mischt sich auch Tante Doro in die Ermittlungen ein, die eine überraschende Wende nehmen. Auch sonst hat Constanze noch einiges zu tun. Ihr Mann kommt nach einem längeren Auslandsaufenthalt zurück und soll überrascht werden und Tochter Isabel ist verliebt. Bei den Freitags ist es also nicht langweilig. Die Autorin hat eine wunderbare Protagonistin geschaffen, die einem einfach gefallen muß. Constanze ist ein wunderbarer Mensch. Man spürt völlig die Harmonie, die im Hause Freitag herrscht. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Die Geschichte ist spannend, man ist immer am miträtseln und die Spannung steigt bis zum Schluß. Denn kaum meint man, man kennt den Mörder öffnet sich wieder eine neue Tür. Besonders begeistert bin ich auch von Constanzes Kolumnen. Und herrlich ist auch der Dialekt an einigen Stellen. Ich mußte auch manchmal schmunzeln. Das Cover ist ein Hingucker. Man sollte aber keine der Pralinen probieren. Gefährlich! Ein rundherum gelungener Krimi. Beim Lesen habe ich mich richtig wohlgefühlt. Ich hoffe , es gibt noch mehr Geschichten von Constanze Freitag. Bis dahin gibt es ja von Emma Conrad alias Heike Abidi noch einiges zu lesen. Ich werde das Buch selbstverständlich weiterempfehlen und vergebe gerne 5 Sterne.

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    • 3
    aba

    aba

    11. March 2014 um 23:35
  • Rezension zu "Süß ist der Tod" von Emma Conrad

    Süß ist der Tod
    aba

    aba

    11. March 2014 um 14:51

    Krimi light statt Cola light Mittlerweile bin ich ein echter Fan von Heike Abidi. Sie hat mir schon mit ihren drei Romanen entspannende Lesestunden bereitet, in denen ich Grüblerin es geschafft habe, abzuschalten. Ihre Romane, in denen die Hauptfiguren alles andere als brave Mädchen sind, habe ich sehr gerne gelesen. Immer wieder sorgt Heike Abidi für eine Überraschung und immer wieder fragt sich der Leser, wie sie die Probleme lösen wird, in denen ihre nicht ganz braven Mädchen stecken, und auch bei den Lösungen verbergen sich mit Sicherheit neue Überraschungen. Für eine weitere Überraschung sorgt neuerdings Heike Abidi: Unter dem Pseudonym Emma Conrad hat sie ein neues Buch veröffentlicht, diesmal (natürlich auch eine Überraschung) ein Kriminalroman. Selbstverständlich musste ich dieses Buch lesen. "Süß ist der Tod" heißt das neueste Werk von Heike Abidi (oder das erste Buch Emma Conrads), in dem, wie der Titel suggeriert, Süßigkeiten eine wichtige Rolle spielen. Beim Betrachten des sehr schönen Covers wird offensichtlich, dass es sich nicht um irgendwelche Süßigkeiten handelt, sondern um exquisite Pralinen. Emma Conrad hat ihrem ersten Opfer, einem erfolgreichen Unternehmer, einen süßen Luxus-Tod verpasst, indem sie ihn durch eine vergiftete wertvolle belgische Praline sterben lässt, unmittelbar nach einem Interview, das von der Journalistin Constanze Freitag geführt wurde. Da Constanze die letzte Person war, die mit dem Toten gesprochen hatte, als er noch lebte, ist sie für die Polizei von besonderem Interesse. Und dann steckt Constanze mittendrin, mehr oder weniger freiwillig, und ermittelt in Sachen Pralinen. "Süß ist der Tod" ist wirklich ein Krimi zum Gernhaben. Eine nette Hobby-Ermittlerin, die einen normalen Alltag zu bewältigen hat, und so wenig Blut wie möglich, machen aus diesem Buch die perfekte Lektüre, um die eigenen Sorgen zu vergessen. Besser als teure Diamanten sind teure belgische Pralinen, und ein "Krimi light" viel schöner als Cola light. Also empfehle ich zu "Süß ist der Tod" feine belgische Pralinen, am besten ohne Gift, außerdem müssen Telefon und Klingel ausgeschaltet sein (man möchte natürlich die Pralinen alleine essen...). Dann einfach genießen.

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  • Ein ganz besonders gelungener Frauenkrimi!

    Süß ist der Tod
    Huschdegutzel

    Huschdegutzel

    09. March 2014 um 22:02

    Eigentlich sollte die Journalistin Constanze Freitag den Inhaber eines Steuerberatungsbüros nur interviewen, doch Dietmar Molitor stirbt gleich im Anschluss an ihr Gespräch an einer vergifteten Praline. Aus dem Unternehmerporträt wird ein Ermittlungsauftrag. Die Liste der Verdächtigen ist lang. Während Constanze und die Polizei noch im Dunkeln tappen, geschieht ein zweiter Mord. Und dann nimmt der Fall eine überraschende Wendung … Dieses Buch ist wir Forrest Gump´s berühmte Schachtel Pralinen - man weiß nie, was man bekommt. Im Fall von Emma Conrads Roman hat man eine wirklich süchtigmachende Mischung erwischt - ein Mordfall, der einem unter die Haut geht; ein menschelnder Kommisar und die herzerfrischende Familie der Journalistin Constanze - allen voran deren Tante Doro, die sich im Laufe des Lesens zu meiner heimlichen Lieblingsfigur entwickelte. Dazu jede Menge Freundschaft und das alles, ohne langweilig oder kitschig zu werden, sondern spannend bis zur letzten Seite. Aufgelockert wird das ganze noch durch Kolumnen, welche die Detektivin wider Willen für einige Zeitschriften schreibt, einige fand ich dabei besser als bei "Sex in the City"! ich kann dieses Buch nur allen empfehlen, die Krimis mögen, bei denen nicht jeder einen psychischen Schaden hat; die auch gern mal herzhaft lachen und einen Mordfall der ganz anderen Art lösen möchten. Von diesen Pralinen möchte ich nur eins - mehr!!!

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  • Mord oder nicht Mord? Das ist hier die Frage...

    Süß ist der Tod
    rumble-bee

    rumble-bee

    09. March 2014 um 11:29

    Man merkt schon, aus welchem Fach die Autorin ursprünglich kommt. Bislang feierte sie Erfolge als Produzentin von unterhaltsamen Frauenromanen. Aber unter dem Pseudonym "Emma Conrad" wollte sie neue Wege beschreiten. Ist es prinzipiell möglich, einen Frauenroman mit einem Krimi zu verbinden? Und das auch noch so, dass beide Zielgruppen angesprochen werden? Meine Antwort lautet eindeutig: Ja! Sicher muss man Abstriche machen, was klassische Detektivromane angeht. Entsprechend ist die Heldin Constanze Freitag auch keine wirkliche "Ermittlerin". Sie stolpert mehr oder weniger in die Handlung. Ich hatte anfangs Probleme, ihre Motivation nachzuvollziehen - schließlich ist sie Journalistin (offenbar ein "alter ego" ihrer Autorin!), und übernimmt die Aufträge mehr oder weniger aus finanziellen Erwägungen. Aber mein leichtes Unbehagen wurde im Laufe des Buches sehr gut aufgefangen. Denn Constanze hat einfach das Herz am rechten Fleck. Und - sie hat eine patente Tante, die entscheidend zur Auflösung beiträgt... Überhaupt geriet für mich der mitmenschliche Anteil der Handlung immer mehr in den Vordergrund. Es ist für mich ein echtes "Wohlfühlbuch" gewesen, das von seinen liebenswerten Figuren, spritzigen Szenen, und vor allem den E-Mails und den journalistischen Kolumnen Constanzes lebte. Es war herzerfrischend mitanzusehen, wie sich nicht nur der Kommissar, sondern gleich mehrere Figuren verlieben und mit ihren Emotionen herumschlagen... Dennoch kann das Buch als Krimi durchaus punkten. Der Spannungslevel zieht im letzten Drittel nochmal so richtig an - wir bekommen einen spannenden Showdown, der sich gewaschen hat, mit Tumult im Büro und allem Drum und Dran. Außerdem bleibt das Ende nicht ohne Anspruch, da sich der Leser moralische Fragen zu Schuld und Schuldverfolgung stellen muss. Was man leider nicht näher erklären kann, ohne Entscheidendes zu verraten. Ich war sehr positiv überrascht, und würde mich freuen, wenn dieses Konzept weiter verfolgt würde!

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