Emma Donoghue

 4,2 Sterne bei 1.137 Bewertungen
Autorin von Raum, Room und weiteren Büchern.
Autorenbild von Emma Donoghue (© Nina Subin)

Lebenslauf

Eine Stimme der Lesben- und Schwulenszene: Die Schriftstellerin Emma Donoghue wurde 1969 in der irischen Hauptstadt Dublin geboren und studierte Englisch und Französisch in Dublin und Cambridge. Dort traf sie ihre kanadische Lebenspartnerin Christine Roulston, mit der sie 1998 nach Kanada übersiedelte. Seit 2004 besitzt Donoghue auch die kanadische Staatsbürgerschaft. Ihr literarisches Debüt gab sie im Alter von 26 Jahren mit dem autobiografisch angehauchten Roman „Stir Fry“ (1994) über das sexuelle Erwachen einer jungen Irin. In Deutschland wurde das Buch 1996 als „Zartes Gemüse, scharf gewürzt“ veröffentlicht und 2017 unter dem neuen Titel „Als Maria in Dublin die Liebe fand.“ Internationaler Erfolg mit „Room“: Für ihren zweiten Roman „Hood“ (1995) wurde Emma Donoghue 1997 mit dem Stonewall Book Award für Literatur zu LGBT-Themen ausgezeichnet. Zahlreiche weitere Romane, Bühnenstücke und Hörspiele folgten. 2010 errang Donoghue mit dem ebenfalls preisgekrönten Buch „Room“ einen beachtenswerten Erfolg. Darin erzählt sie die Geschichte des fünfjährigen Jack, der mit seiner Mutter seit Jahren gefangen gehalten wird und außer dem titelgebenden „Raum“ nichts von der Welt gesehen hat. Nach seiner Befreiung entdeckt er zum ersten Mal das echte Leben. Emma Donoghue schrieb selbst das Drehbuch zur ebenfalls preisgekrönten Filmfassung – das Skript wurde für einen Oscar nominiert.

Alle Bücher von Emma Donoghue

Cover des Buches Raum (ISBN: 9783492309813)

Raum

(928)
Erschienen am 01.03.2016
Cover des Buches Das Wunder (ISBN: 9783442489053)

Das Wunder

(52)
Erschienen am 18.06.2019
Cover des Buches Das rote Band (ISBN: 9783492304504)

Das rote Band

(16)
Erschienen am 11.08.2014
Cover des Buches Zarte Landung (ISBN: 9783930041909)

Zarte Landung

(5)
Erschienen am 21.01.2014
Cover des Buches Als Maria in Dublin die Liebe fand (ISBN: 9783959170116)

Als Maria in Dublin die Liebe fand

(2)
Erschienen am 01.11.2017
Cover des Buches Raum (ISBN: 9783844904673)

Raum

(31)
Erschienen am 29.08.2011
Cover des Buches Raum (ISBN: B005JT52CI)

Raum

(1)
Erschienen am 29.08.2011
Cover des Buches Room (ISBN: 9781447276364)

Room

(81)
Erschienen am 18.06.2015

Neue Rezensionen zu Emma Donoghue

Cover des Buches Room by Emma Donoghue (2011-01-07) (ISBN: B01K92U2OC)
K

Rezension zu "Room by Emma Donoghue (2011-01-07)" von Emma Donoghue

kikilovessunflowers
Ein kleines Kind mit den Augen eines Erwachsenen

Ein unglaublich hartes Buch, aber definitiv notwendig. Man redet oft über die Kinder, aber diese Buch versetzt einen direkt in die Haut eines 5 - jährigen. Sein Erleben und Verarbeiten im Zusammenhang mit den Schilderungen, die von uns Erwachsenen ganz anders eingeordnet werden, ist auf eine gänsehauterregende Art und Weise beschrieben, die mich sehr zum Nachdenken gebracht hat. 

Die Art wie ein Kind die Welt wahrnimmt gilt als Unschuldig. Ängste, Misstrauen und ähnliches entstehen mit den Erfahrungen und Konsequenzen die sie machen.  Deshalb ist es so wichtig die Kinder zu erziehen. Ihnen zu zeigen was richtig und was falsch ist. Was gefährlich ist. Doch was macht es mit einem Kinderhirn wenn Gefahr und Angst Alltag wird. Oder sogar normal. Wie sozialisiert man einen Menschen der nie gelernt hat was gesunde körperliche Nähe ist. Wie man Grenzen zieht und Privatsphäre schafft. 

Auch in dem Buch zeigt der Hauptcharakter Jack seine Schwierigkeiten mit dem Thema Trennung und Vertrauen. Nachdem seine Mutter und er gerettet werden, zeigt er große Trennungsängste. Es fällt ihm schwer mit andere zu kommunizieren, er versteht grundlegende sozial Phrasen nicht und hinterfragt auch die Hygiene und Kleidungsstil. Das alles gab es in seinen vier Wänden nicht. 

Cover des Buches Raum (ISBN: 9783492309813)
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Rezension zu "Raum" von Emma Donoghue

pinkyliciousbooks
Eins dieser Bücher die man gelesen haben sollte.

Eine schreckliche Geschichte aus Kinderaugen erzählt, die noch lange nachhallt und zum nachdenken anregt.

Für mich waren die Kapitel teilweise zu langatmig. Auch den Schreibstil der Autorin muss man mögen.
Da das Buch aus der Sicht eines 5-Jährigen geschrieben ist, muss man sich an seine Sprache gewöhnen, aber diese Art und Weise macht das ganze auch liebenswert.

Cover des Buches Raum (ISBN: 9783492309813)
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Rezension zu "Raum" von Emma Donoghue

bibliophilara
Faszinierend, verstörend und unvergleichbar

Aktuell habe ich einen richtigen Flow darin, SuB-Leichen zu befreien. Raum von Emma Donoghue habe ich gebraucht gekauft, etwa ein Jahr, nachdem Brie Larson den Oscar als beste Hauptdarstellerin der Buchverfilmung gewonnen hat. Seit 2017 setzt Raum in meinem Regal also Staub an. Vor Weihnachten habe ich dann aber den Film auf Netflix gesehen, der mich gleichzeitig begeistert und schockiert hat. Es ist eine fiktive Geschichte, die an reale Ereignisse angelehnt ist und kaum einem Genre zuzuordnen ist, allerdings leichte Elemente eines Psychothrillers hat. Die grandiose Verfilmung hat mir Lust auf das Buch aus dem Jahr 2011 gemacht, weshalb ich es jetzt endlich gelesen habe. 

Der fünfjährige Jack lebt mit seiner Mutter in Raum. Er wurde dort geboren und hat den Raum noch nie verlassen. Die Welt hinter der Tür kennt er nur aus dem Fernseher. Den Himmel kennt er nur durch ein kleines Oberlicht. Seine Mutter versucht ihm eine so liebevolle Kindheit zu geben, wie es ihr nur möglich ist. Sie spielt mit ihm, liest ihm vor und gestalten den Tag so kreativ wie nur möglich. Doch nachts, wenn Old Nick Raum betritt, muss Jack ganz leise in seinem Schrank liegen. Er ist zufrieden mit seinem Leben im Raum, bis er anfängt, Fragen zu stellen und mehr über die Welt zu erfahren. Als sich ihm die Möglichkeit auftut, aus Raum zu entkommen, muss er sich entscheiden, ob er bei seiner Mutter bleibt, oder ob er die Welt da draußen entdecken will. 

„Heute bin ich fünf.“, ist der erste Satz des ersten Kapitels Geschenke. Ein knapper Satz, der schon viel über Erzähler, Perspektive und Tempus verrät, denn: Der Ich-Erzähler berichtet im Präsens von seinem fünften Geburtstag. Ein fünfjähriger Ich-Erzähler lässt aufhorchen, zumal dies alles andere als ein Kinderbuch ist. Ähnlich wie bei Der Junge im gestreiften Pyjama wird die kindliche Perspektive dazu genutzt, den Horror dieser Geschichte ansatzweise erträglich zu erzählen. Umso schlimmer ist es aber, dass ein Kind dies alles miterleben muss. Falls ihr sehr sensibel seid, solltet ihr euch zweimal überlegen Raum zu lesen, denn dieses Buch ist nichts für schwache Nerven. Raum hat etwas mehr als 400 Seiten und ist in fünf große Kapitel unterteilt: Geschenke, Entlügen, Sterben, Danach und Leben.

Jack ist der fünfjährige Protagonist, der gemeinsam mit seiner Mutter, die er Ma nennt, im Raum lebt. Da er noch nie bei einem Frisör war, sind seine braunen Haare sehr lang, weshalb Ma ihm Zöpfe bindet. Obwohl er unter so widrigen Bedingungen aufwächst, ist er ein normaler, aufgeweckter und neugieriger Junge. Er stellt seiner Mutter viele Fragen, hat einen ausgeprägten Sinn für Fantasie und, typisch für sein Alter, seine Emotionen nicht immer im Griff. Aus Jacks Beschreibungen geht nicht immer hervor, was wirklich passiert, oder was erfunden ist. Dabei träumt er sich immer wieder in die Welt von Alice im Wunderland, was wirklich eine wunderschöner Verweis ist. Auch sprachlich muss er noch einiges lernen, denn er hat noch ein kindliches Vokabular und macht manchmal Grammatikfehler. So vergisst er bei Substantiven teilweise den Artikel, z.B. bei „auf Tisch“, „unter Bett“ oder „in Raum“, als wären es Eigennamen, zu denen er einen emotionalen Bezug hat. Er kann zudem unregelmäßige Verben oft nicht richtig flektieren, so sagt er bspw. „abgeschneidet“ oder „hineingestecht“. Das Steigern von Adjektiven macht ihm auch noch Probleme, wie bei „am meisten glatt“ oder „kälterer“. Für manche Begriffe verwendet Jack auch ganz andere Worte, wie z.B. „ein-“ und „ausschalten“ für aufwachen und einschlafen, oder „Planet“ für Fernsehsender. Denn das, was er im Fernsehen sieht, ist für ihn so weit weg, wie für uns Planeten. Trotzdem ist er ein kluger Junge, der für sein Alter recht eloquent ist und sogar gut schreiben und rechnen kann, was manchmal etwas widersprüchlich wirkt.

Dies verdankt Jack nicht zuletzt seiner Ma, die ihr Bestes gibt, um ihn so gut wie möglich zu erziehen. Wegen ihr ist Jack gewöhnlich und außergewöhnlich zugleich. Obwohl sie in dem Raum keine Aufgaben haben, versucht sie, einen Alltagsrhythmus beizubehalten. Sie kümmert sich um den kleinen Haushalt und hält alles so gut wie möglich in Ordnung. Sie ist eine sehr intelligente Frau und eine leidenschaftliche Mutter. Sie sorgt für regelmäßige Mahlzeiten, macht mit Jack Turnübungen, bildet ihn und spielt mit ihm. Dabei muss sie behelfsmäßig mit wenigen Geständen provisorisch Dinge basteln, denn Jack hat kaum Spielzeug. So spielt er mit einer Schlange, die aus an einer Schnur gefädelte Eierschalen besteht. Ma holt aus dem Nötigsten, das der fremde Mann bringt, das Meiste heraus. Nichts darf verschwendet werden und auch beschädigte Gegenstände werden weiterhin verwendet. Dass die Lebensbedingungen schlecht sind, merkt man auch daran, dass Mas Zähne schon angefault sind und sie häufig Zahnschmerzen hat. Offensichtlich hat sie schon sehr lange nicht mehr zum Zahnarzt gehen können. Dass sie trotz der schrecklichen Umstände, unter denen sie leben muss, eine so disziplinierte Löwenmutter ist, macht sie zu einer unvergleichlich starken Figur. Ich konnte nicht anders, als sie zu bewundern und als Heldin der Geschichte zu betrachten. Dennoch hat auch sie manchmal Tage, an denen sie völlig apathisch ist. Dann ist Jack auf sich allein gestellt und muss sich um sich selbst kümmern. Gerade in diesen Szenen fragt man sich, was für schreckliche Dinge in dieser Geschichte vor sich gehen, und wie Ma ursprünglich in den Raum gekommen ist.

Ab hier werde ich darüber schreiben, warum Jack Raum noch nie verlassen hat, und auf welche echten Fälle sich Donoghue hier bezieht. Das wird in der Geschichte schon nach etwa 100 Seiten aufgelöst, aber wenn ihr nicht gespoilert werden wollt, springt bitte jetzt zum Fazit. Ich habe den Film bereits gesehen, weshalb dies für mich keine Überraschung mehr war, und es war auch meine erste Vermutung. Ma wurde als 19-jährige auf dem Weg zum College von einem Mann unter einem Vorwand in sein Auto gelockt, betäubt und im Raum, einem schallgeschützten Gartenschuppen, eingesperrt. Dort hielt er sie jahrelang gefangen und vergewaltigte sie regelmäßig, sodass sie mit Jack schwanger wurde. Sie musste ihn alleine zur Welt bringen. Den Fleck kann man Jahre später noch auf dem Teppich sehen. Was Jack mit seinen naiven Sinnen wahrnimmt, ist manchmal an der Grenze des Erträglichen. Wenn Jack beschreibt, dass „Old Nick das Bett quietscht“, bedeutet dies nichts anderes, als das Jack ahnungslos miterlebt, wie seine Mutter gerade vergewaltigt wird. Solch verstörenden Szenen erträgt nicht jeder Leser, weshalb hier in einigen Punkten Triggerwarnungen ausgesprochen werden müssen, vor allem Gewalt, Vergewaltigung, Gefangenschaft, Abtreibung, Fehlgeburten und Suizide.

Dieses erschreckende Szenario von Raum ist allerdings keine Erfindung Donoghues: es gibt viele reale Verbrechen, die extrem starke Parallelen zum Buch haben. Der für die Autorin wichtigste Fall ist der des Josef Fritzl, der von 1984-2008 seine Tochter in einer Kellerwohnung in Österreich gefangen hielt, sie missbrauchte, vergewaltigte und mit ihr sieben Kinder zeugte. 2008 konnte sie befreit werden, nachdem ihre Tochter schwer erkrankte und von Fritzl in ein Krankenhaus gebracht wurde. Die Ärzte wurden bei der Anamnese skeptisch, und als die Tochter dem Personal einen Hilferuf auf einem Zettel überreichte, informierte es die Polizei. Vergleichbar ist auch der Fall der Natascha Kampusch, die 1998 in Österreich auf dem Schulweg entführt wurde und ebenfalls in einem Haus gefangen und vergewaltigt wurde, bis ihr 2006 die Flucht gelang. Bei meiner Recherche habe ich fünf weitere Fälle gefunden, in denen Mädchen entweder entführt oder vom Vater gefangen gehalten wurden, darunter in Brasilien, den USA, Belgien und Russland. Auch wenn Raum im ersten Moment zutiefst irritierend und verstörend ist, hat es also einen wahren Hintergrund. Die Wahrscheinlichkeit ist leider sehr hoch, dass irgendwo da draußen eine Frau, die seit Jahren vermisst wird, einen ähnlichen Horror durchleben muss.

Wer aktuell weder Lust noch Zeit hat, ein Buch zu lesen, sollte der Verfilmung von Raum unbedingt eine Chance geben. Ich empfinde sie als extrem starke Buchverfilmung. Brie Larson hat für ihre Rolle als Ma einen Oscar erhalten. Auch Jacob Tremblay ist als Kinderdarsteller unglaublich gut. Ich mochte ihn schon in der Verfilmung von Wunder. Durch die Kameraführung wird die Enge im Raum subtil vermittelt und die Atmosphäre ist perfekt getroffen. Auch auf Details, wie die Eierschlange wurde geachtet. Dialoge aus dem Buch wurden wortgetreu übernommen, was nicht zuletzt daran liegt, dass Donoghue das Drehbuch geschrieben hat. Gerade in der zweiten Hälfte gibt es Raffungen und Abweichungen, insgesamt ist die Verfilmung aber absolut sehenswert. Nicht umsonst hat sie auf Rotten Tomatoes herausragende 93% erhalten.

Wie in den realen Fällen, gelingt es auch Jack mithilfe seiner Ma, aus Raum zu entkommen. Damit ist das Buch aber gerade einmal zur Hälfte abgeschlossen. Die zweite Hälfte thematisiert die Eindrücke, die auf Jack einprasseln. Er lernt seine Großeltern kennen und spürt schnell, dass sein Großvater ein Problem mit ihm hat. Auch Ma fällt es schwer, sich in der Gesellschaft wieder zurechtzufinden, nicht zuletzt, weil die Presse sich gierig auf ihre Geschichte stürzt und sie zu einem Interview drängt. Die zweite Hälfte liest sich also fast wie ein anderes Buch mit neuen Figuren und anderen Schwerpunkten. Ich persönlich finde, dass die Geschichte in der zweiten Hälfte etwas nachlässt. Es ist einerseits interessant zu erfahren, welche Probleme es in den Beziehungen zu ihren Mitmenschen gibt und wie oft Jack sich unangemessen verhält, weil er mit vielen Dingen noch keine Erfahrung hat. Andererseits merkt man, dass nach der Flucht aus der Geschichte die Luft entweicht wie aus einem Ballon. Es ist nur noch ein Aneinanderreihen von interessanten, aber ziellosen Szenen.

Das Ende bleibt relativ offen. Es ist ein runder Abschluss, lässt aber noch viele Fragen über Jacks Zukunft oder die des Entführers unbeantwortet. Dennoch ist es ein guter Zeitpunkt, die Geschichte abzuschließen, denn der Clou von Raum, dass grausame Erfahrungen aus der naiven Perspektive eines Kindes erzählt werden, ist zu dem Zeitpunkt schlichtweg vorbei. Jack begreift immer mehr, was in diesem Raum passiert ist, lebt aber letztendlich in Sicherheit. Kurzum, die Luft war einfach raus aus dem Plot. Die Moral der Geschichte ist eindeutig: Liebe kennt keine Grenzen.

Raum aus dem Jahr 2011 ist ein Roman, der kaum in eine Schublade zu stecken, kaum in Worte zu fassen ist. Raum ist faszinierend und verstörend gleichzeitig, ohne dabei ein wirklicher Psychothriller zu sein. Es ist eine einzigartige Geschichte mit einer ungewöhnlichen Erzählperspektive. Der Roman basiert lose auf realen Ereignissen, weshalb auch dringend die aufgezählten Trigger zu berücksichtigen sind. Wer damit aber zurecht kommt, sollte diesem außergewöhnlichen Roman eine Chance geben. Die zweite Hälfte ist leider etwas zäher und zielloser. Auch Jack ist zum Teil ein fragwürdiger Charakter, ist er doch einerseits sehr eloquent, tut sich aber andererseits noch mit dem Konjugieren von starken Verben schwer. Für die volle Punktzahl hat es deswegen nicht ganz gereicht, weshalb Raum von mir vier von fünf Federn erhält. Vorerst wird dies mein einziges Buch von Emma Donoghue bleiben. Viele ihrer Bücher sind nicht einmal ins Deutsche übersetzt worden. Ihr aktueller Roman Das Wunder scheint sich grob mit einer ähnlichen Thematik zu befassen wie Raum, spielt allerdings im 19. Jahrhundert in Irland, was mich persönlich wenig angesprochen hat.

Gespräche aus der Community

Hallo ihr Lieben,

bei uns gibt es im Rahmen der Aktion "Blogger schenken Lesefreude"  oben genanntes Buch zu gewinnen:

http://www.booknerds.de/2015/04/blogger-schenken-lesefreude-und-booknerds-de-ebenso-unser-grosses-gewinnspiel/

Außerdem liegen auf dem Gewinntisch noch 19 weitere Bücher!

Viel Glück!

P.S.: Bitte ausschließlich auf booknerds.de kommentieren, nicht hier.
0 BeiträgeVerlosung beendet

*voll* Wanderbuch zu "Raum" von Emma Donoghue

Hallo ihr Lieben,

da ich finde, dass dieses Buch gelesen werden sollte, möchte ich es gern als Wanderbuch zur Verfügung stellen. Wer mitlesen möchte, kann sich einfach hier melden. Verschickt wird es dann in der Reihenfolge der Anmeldungen & am Ende geht das Buch an mich zurück. Ich würde mich freuen, wenn ihr nach dem Lesen eine Rezension schreiben würdet, denn ich bin da doch sehr neugierig, wie das Buch bei den einzelnen Lesern ankommt :-)

Erfragt bei eurem Nachfolger die Adresse, wenn das Buch bei euch angekommen ist, dass hat sich bewährt und schreibt kurz eine Mitteilung in den Thread, wenn das Buch bei euch eingetroffen und weitergeschickt worden ist. Und bitte, bitte behandelt es gut.

Mehr zum Inhalt:
Auch seinen fünften Geburtstag feiert Jack in Raum. Raum hat eine immer verschlossene Tür, ein Oberlicht und ist 12 Quadratmeter groß. Dort lebt der Kleine mit seiner Mutter. Dort wurde er auch geboren. Jack liebt es fernzusehen, denn da sieht er seine „Freunde“, die Cartoonfiguren. Aber er weiß, dass die Dinge hinter der Mattscheibe nicht echt sind – echt sind nur Ma, er und die Dinge in Raum.

*** Wie das Wanderbuch funktioniert ***
Ihr sagt einfach hier bescheid, wenn ihr gern mitlesen möchtet und ich trage euch in die Liste. Ich schicke es an den ersten los und jeder hat dann zwei Wochen Zeit um es zu lesen und weiterzuschicken. Geht es verloren, dann teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar. Na dann mal los und viel Spaß :)

PS: Wenn ihr euch andere Wanderbücher wünscht, könnt ihr das hier sagen:
http://www.lovelybooks.de/thema/Welche-Wanderb%C3%BCcher-w%C3%BCnscht-Ihr-Euch-Wunschliste-zum-Eintragen-753415628/

merlin78 verschickt:
1. Cambion -gelesen-
2. Leiraya -gelesen-
3. BigEyes24 -gelesen-
4. Evan -gelesen-
5. gra -gelesen-
6. RayneReason -gelesen-
7. Callunaful -gelesen-
8. Mikako -gelesen-
9. kolokele -gelesen-
10.Chris1985 -gelesen-
11.Salzstaengel -gelesen- 
12.Patchouli___  -gelesen-
13.milasun        -gelesen-
14.manu-83       -gelesen-
15.Schwarze-Katze   -gelesen-
16.Deli         -gelesen-
17.giulianna       -gelesen-
18.Nicki81     -gelesen-

19.melanie_reichert  -gelesen-

20.fallacy   -gelesen-

21.chatty68   -gelesen-

22.Eskarina    (liest)

23.Sunrise1984  (nicht gemeldet)

24.Nefertari35


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Zum Thema
233 Beiträge
angel2212s avatar
Letzter Beitrag von  angel2212
@ merlin78, gerne doch und ich bin auch froh, das es gut bei dir angekommen ist :-)
"Auch seinen fünften Geburtstag feiert Jack in Raum. Raum hat eine immer verschlossene Tür, ein Oberlicht und ist 12 Quadratmeter groß. Dort lebt der Kleine mit seiner Mutter. Dort wurde er auch geboren. Jack liebt es fernzusehen, denn da sieht er seine »Freunde«, die Cartoonfiguren. Aber er weiß, dass die Dinge hinter der Mattscheibe nicht echt sind – echt sind nur Ma, er und die Dinge in Raum. Bis der Tag kommt, an dem Ma ihm erklärt, dass es doch eine Welt da draußen gibt und dass sie versuchen müssen, aus Raum zu fliehen …" Die amerikanische Autorin Emma Donoghue beschreibt in einem Interview die Idee für ihren Roman: "Ich war von der Idee eines Kindes fasziniert, welches in Gefangenschaft geboren wurde und versteckt in einer modernen Stadt aufwächst, vollkommen isoliert, mit allem was es braucht, bis auf das Wichtigste von allem - Freiheit. Es traf mich wie eine dieser verrückten Situationen, die einen erhellen können: Aus Jack und Ma's Geschichte wurde, auf bestimmte Weise, die Geschichte jedes Menschen. Ich glaube das Thema hat mich unwiderstehlich angezogen, weil ich selbst zwei Kinder habe (einen Sohn, der vier Jahre alt war, als ich im April 2008 mit "Raum" begann und eine Tochter, die eins war). Meiner Erfahrung nach ist das Band zwischen einem Neugeborenen und seiner Mutter eine kleine, friedliche Welt, die nach und nach ihre Magie verliert, damit der Rest der Welt ihren Platz einnimmt." Dies ist die Grundlage für den spannenden Roman von Emma Donoghue, der am 29. August im Piper Verlag auf deutsch erscheint! Was bisherige Testleser zu dem Roman sagen: "Eine Beschreibung die man kaum fassen kann, beklemmend & klein." Stephenie "man kann ganze zwei nächte in diesem buch verbringen und am morgen danach liest man zeitung und wundert sich darüber, dass die artikel vor den substantiven stören. und emma donoghue gelingt alles, was ihr misslingen konnte. krass. dafür muss jetzt nur noch jemand die gründe und die gefühle aufzählen." Greta Gerade durch die ganz besondere Art so eine Geschichte durch die Augen und die Sprache eines Kindes zu erzählen und damit beim Leser gleichzeitig Mitleid, Angst und Spannung zu erzeugen, gelang Emma Donoghue in den USA damit ein so großer Erfolg - auch die deutschen Testleser zeigen sich bisher begeistert! Wir suchen zusammen mit dem Piper Verlag nun 25 Testleser! Bewerbt Euch bis einschliesslich 28. August 2011: folgt diesem Thema und erklärt uns, warum Euch das Thema und das Buch so faszinieren. Ich wünsche Euch viel Glück! Leseprobe beim Piper Verlag: http://www.piper-verlag.de/piper/buch/drm_widget.php?isbn=9783492054669
402 Beiträge
romy_esches avatar
Letzter Beitrag von  romy_esche
Erstmal ein riesiges Sorry, dass meine Rezension so lange hat auf sich warten lassen. Kinderschicksale nehmen mich immer besonders mit, ob nun real oder in einem Buch. Habe Raum lange Zeit nicht fertig lesen können. Aber endlich ist das geschafft und ich habe es nicht bereut. Hier findet ihr meine Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/Emma-Donoghue/Raum-613735928-w/rezension-744645234/ oder http://bookchest.blog.de/2012/03/05/emma-donoghue-raum-13055097/

Zusätzliche Informationen

Emma Donoghue wurde am 24. Oktober 1969 in Dublin (Irland) geboren.

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