Emma Donoghue Raum

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Lovelybooks Bewertung

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Inhaltsangabe zu „Raum“ von Emma Donoghue

Für Jack ist Raum die ganze Welt. Dort essen, spielen und schlafen er und seine Ma. Jack liebt es fernzusehen, denn da sieht er seine »Freunde«, die Cartoonfiguren. Aber er weiß, dass die Dinge hinter der Mattscheibe nicht echt sind – echt sind nur Ma,
er und die Dinge in Raum. Bis der Tag kommt, an dem Ma ihm erklärt, dass es noch eine Welt da draußen gibt und dass sie versuchen müssen, aus Raum zu fliehen …

Ein sehr bewegendes Buch, dass durch die kindliche Sprache eine sehr authentische Athmosphäre schafft.

— Minka93

Ein wundervoller Roman, der zum Denken anregt!

— someloststories

Das Psychogrmm einer Gekidnappten. Regt zum Nachdenken an und erinnert an wahre Geschichten, die man gar nicht glauben mag.

— gst

Ein unglaublich packendes Buch! Fesselnd & lange nachklingend. Schade dass man es nie wieder so lesen kann wie beim ersten Mal.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Erzählweise aus der Sicht eines Kindes - daran konnte ich mich leider nicht gewöhnen. Tragische Geschichte mit Längen...

— Zyprim

Mochte ich richtig gern, beim dem Schreibstil hab ich oft richtige Gänsehaut gehabt. Hab mich gefühlt als wäre ich mitten in der Geschichte!

— lottehofbauer

Ein Meisterwerk, realistisch und einprägsam

— Hilde1945

Sehr interessantes Buch aus der Sicht eines Kindes, das in Gefangenschaft auswächst ohne es wirklich zu wissen. Kann es nur empfehlen!

— jennymaria

Wahnsinn. Hätte zuanfang nicht gedacht das so eine Geschichte dabei raus kommt. Sollte man gelesen haben.

— Sutaho

Sehr ergreifend und spannende Geschichte...absolut empfehlenswert...trotz der sehr außergewöhnlichen Schreibweise...

— Soulful84

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  • Rezensionen
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  • Beeindruckend

    Raum

    dominona

    25. September 2017 um 15:41

    Diese Geschichte wird aus der Sicht eines fünfjährigen Kindes geschrieben und hat es in sich. Die Mutter wurde entführt und zieht ihr Kind seit Jahren in nur einem einzigen Raum groß und das ist dann die Welt des Jungen - bis die Mutter es nicht mehr länger aufhält und sie ihre Befreiung planen.Ich war von den Sichtweisen oft zutiefst gerührt und es wird einem bewusst, was wir alles als selbstverständlich ansehen.Man sollte sich vom Umfang des Buches nicht abschrecken lassen - ich fand jede Seite lesenswert.

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  • Raum - Emma Donaghue

    Raum

    vormi

    11. September 2017 um 23:45

    RAUM – ein Leben zu zweit auf 9m2. Es ist die außergewöhnliche Geschichte von Jack (Jacob Tremblay), einem lebhaften Fünfjährigen, um den sich seine liebende Mutter Ma (Brie Larson) kümmert. Wie jede Mutter will sie, dass Jack glücklich und sicher ist. Sie zieht ihn liebevoll auf, spielt mit ihm, erzählt ihm Geschichten – doch ihr beider Leben ist alles andere als normal. Sie sind gefangen in diesem Raum. Ma hat daher ein ganzes Universum innerhalb des Raums für Jack erschaffen und wird vor nichts Halt machen, um sicherzugehen, dass Jack auch in dieser tückischen Umgebung in der Lage ist, ein vollkommenes und erfülltes Leben zu führen. Aber als Jack immer mehr Fragen über ihre Situation stellt und Ma an die Grenzen ihrer Belastbarkeit stößt, beschließen sie eine riskante Flucht. Erfolg oder Misserfolg hängen nun von Jack ab…Inhaltsangabe auf amazonBei diesem Buch hatte ich schon lange überlegt, ob ich es mal lesen möchte.Und nun hat mich der Film sozusagen überrashct jnd wir haben doch erst den Film geguckt. Und von diesem bin ich auch nach mehreren Wochen so beeindruckt, dass ich mir jetzt endlich das Buch gekauft habe, um es jetzt endlich zu lesen...Denn der Film ist ein echter Hammer!Sagenhaft intensiv und sehr unter die Haut gehend.Interessant, wie die jjnge Mutter versucht, ihr kleines Universum für Jack  und sie erträglich zu machen. Eine ganz starke Frau.Berührend und beeindruckend, wie diese Frau es schafft überhaupt jeden Tag aufzustehen jnd nicht ständig das Kind anzuschreien oder nur dumpf vor sich hin starrend und heulend in der Ecke zu liegen.Und genau diese Intensität erwarte ich mir von dem Buch.Da muss alles doch noch viel genauer erklärt werden.Noch mehr die Gefühlsebene beleuchtet werden.Ich bin gespannt, aber der Film erhält ein ganz dickes 👍Daumen-Hoch-Zeichen!

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  • Etwas ganz Besonderes!

    Raum

    someloststories

    04. August 2017 um 10:54

    Von dem Roman "Raum" habe ich schon lange gehört. Es ist ein sehr spezielles, dafür aber ein besonderes Buch, was nicht einfach an einem vorbei geht. Viele haben es mir empfohlen und als ich dann eines Nachts die Oscars live geguckt habe und bemerkte, dass es immer wieder besprochen und dann auch noch verfilmt wurde (mit vielen Nominierungen und einen Oscar für Brie Larson), lief ich am nächsten Tag direkt in die nächste Buchhandlung und kaufte es mir (leider gab es nur noch die Filmausgabe).Trotzdem blieb das Buch ziemlich lange auf meinem SUB liegen, aber jetzt hatte ich endlich die Zeit mich ihm zu widmen und ich bin wirklich total fasziniert.Der komplette Roman wird aus der Sicht des fünfjährigen Jack erzählt, der mit seiner Mutter in einem Raum lebt und noch nie mit jemanden anderen als ihr gesprochen hat. Dementsprechend ist der Schreibstil auch auf ihn angepasst, was am Anfang etwas irritierend und gewöhnungsbedürftig ist, aber genau aus diesem Grund auch einfach besonders. Mir kam es aber so vor, als würde Jacks Sprache sich im Laufe des Buches entwickeln und sich verbessern, was ebenfalls bemerkenswert ist für die Autorin.Mir gefällt unglaublich gut, wie gezeigt wird, was einem Fünfjährigen alles so auffällt, wie für ihn alles wirkt und wie er denkt. Gerade weil sie sich beide in einer ganz besonderen Lage befinden, was Jack natürlich nicht weiß, denn er wurde in Raum geboren und hat nie etwas anderes gesehen.Jack ist mir sehr sympathisch und aus meiner Sicht ein unfassbar schlauer Junge. Da er seine fünf Jahre sehr beschränkt aufgewachsen ist, fehlen ihm besondere Entwicklungsstufen wie zum Beispiel das Verhalten in der Gesellschaft. Dementsprechend versteht der Leser auch oft schneller als Jack selber. Zum Beispiel, dass seine Ma vor Jahren entführt, in Raum gesperrt und misshandelt wurde. Auch wenn die Geschichte auf so etwas Traurigem und Erdrückenden basiert, erwacht sie durch Jack zum Leben.„Einer der größten Triumphe der neueren Literatur.“New York TimesIch möchte euch auch gar nicht mehr von dem Inhalt verraten. Wer hier ein Thriller erwartet, wird enttäuscht. Es ist ein Roman der auf einer grausamen Geschichte basiert und zeigt, wie sich so ein Leben entwickeln kann. Es ist ein Buch mit Tiefgang. Es regt zum Denken an und man fängt an, die Welt mit anderen Augen zu betrachten.Für mich ist es ein besonderes Buch. Es ist mir sehr ans Herz gewachsen, auch wenn ich nicht sagen kann, dass es mein Lieblingsbuch ist. Die Atmosphäre ist erdrückend und die Charaktere befinden sich in einer Situation über die man nicht nachdenken möchte. Es wäre eine Schande, wenn ich sagen würde, dass es mein Lieblingsbuch ist oder nicht? Mich verzaubert einfach, was die Autorin daraus gemacht hat. Es ist etwas ganz anderes und als ich es beendet hatte, saß ich erstmal eine Stunde auf meinem Bett und habe meine Gedanken kreisen lassen. Es hat mich einfach berührt.Ich würde es jedem empfehlen, der auf der Suche nach Tiefgang und etwas ganz Besonderem ist. Es ist kein einfaches Thema, aber was Emma Donoghue daraus gemacht hat, ist großartig! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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  • anstrengend zu lesen

    Raum

    CoffeeToGo

    01. August 2017 um 12:47

    Inhalt Raum ist das Zuhause von Jack und seiner Mutter. doch als er alt genug ist, zu begreifen, erklärt sie ihm, dass es draußen noch viel mehr gibt und seine Ma nicht immer in Raum war.Eigene Meinung Puh, ich habe mich mit dem Buch echt schwer getan. Es ist aus der Sicht des fünfjährigen Jack erzählt und leider auch so geschrieben. Das soll wahrscheinlich Atmosphäre schaffen und man soll sich besser in ihn hineinversetzen können, doch ich fand das total anstrengend. Er hat viele Grammatikfehler und er benutzt keine Artikel, was mich von allem am meisten gestört hat.Mir ist schon klar, dass ein Fünfjähriger kein perfektes Deutsch von sich geben kann, aber muss man dann das Buch auch so schreiben? Zudem fand ich es etwas unglaubwürdig, dass Jack keine Artikel benutzt. Seine Mutter redet schließlich normal mit ihm und immerhin haben sie einen Fernseher... Der erste Teil des Buches war uuuuuuuunglaublich langatmig... Gott sei Dank kam dann eine Wendung, das hätte ich sonst nicht durchgehalten. Irgendwann hat man verstanden, dass die beiden nicht viel zur Verfügung haben und wie auswegslos ihre Situation ist. Alle paar Seiten wird Jack sogar noch gestillt. In dem Alter zu stillen fand ich schon komisch, aber ich muss das ehrlich gesagt auch nicht dauernd unter die Nase gerieben bekommen und dann sagt er dazu immer "was kriegen". Das hat mich echt verrückt gemacht. Außerdem ist die Linke sahniger... wie oft ich das gelesen habe... ich habe es kapiert, aber es interessiert auch null. Weder mich, noch den Verlauf des Buches. Der weitere Verlauf der Geschichte hat mir etwas besser gefallen, hat mich jedoch auch nicht begeistern können. Es gab keine großen Überraschungen mehr und wie es weitergehen wird war mir gleichgültig. So sollte es allerdings nicht sein, wenn man ein Buch liest.  Jack hat mich ziemlich oft genervt. Er ist unter anderem sehr egoistisch in Situationen, in denen andere dann unter seiner Entscheidung leiden. Klar, er ist ein Kleinkind und denkt noch nicht über mögliche Folgen nach und es soll ja auch authentisch sein, aber es hat mir Jack einfach nur noch unsympathischer gemacht.   Fazit Mir ergründen sich die vielen positiven Bewertungen nicht. Man hat nichts verpasst, wenn man das Buch nicht liest. Den Film werde ich trotzdem schauen, der hat sicher mehr Potential und die Umsetzung interessiert mich bei Buchverfilmungen immer. Und hoffentlich gibt es da nicht die gezwungene Kleinkindersprache...

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  • Eingesperrt

    Raum

    gst

    10. June 2017 um 16:52

    Jack feiert seinen fünften Geburtstag – nur mit seiner Ma. Er war noch nie außerhalb des Raumes, in dem er geboren wurde. Zu Beginn des Buches beschreibt die Autorin den Alltag der beiden, der aus Jacks Sicht gar nicht so trist ist: Ma sorgt für einen geregelten Wochenablauf, spielt viel mit Jack und beschränkt den Fernsehkonsum – die einzige Möglichkeit für Jack, eine Vorstellung vom „Draußen“ zu bekommen – auf ein Minimum. Immer häufiger „schaltet sie sich aus“ und ist auch für ihren Sohn nicht erreichbar. Dass sie während dieser Zeit Ausbruchsszenarien entwickelt, wird erst später klar.Anfangs wunderte ich mich, dass über das „nichts“ so viel geschrieben wurde. Doch nach ca. 100 Seiten nahm die Geschichte Fahrt auf und ich wollte das Buch kaum noch aus der Hand legen. In mir wurden Erinnerungen an den „Fall Natascha Kampbusch“ wach.

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    • 5
  • Erschreckend tiefschürfend.

    Raum

    Zombody

    07. June 2017 um 13:15

    „Raum“ war für mich ein schwieriges Buch. Ohne den Klappentext hätte ich wohl fix abgebrochen, denn die ersten Seiten sind gewöhnungsbedürftig. Im Nachhinein denke ich aber, dass diese „Eingewöhnung“ wichtig war, auch wenn es erst einmal abschreckend ist. Erschreckend wiederum war die Geschichte selbst, und doch kam ich nicht von ihr los. Eigentlich komme ich es noch immer nicht. Denn auch wenn der Schreibstil teilweise anstrengend ist, ist die Erzählperspektive des kleinen Jack haftend. Ich empfand mit, obwohl ich mich nach Distanz gesehnt habe. Und kaum bekommt man selbst einen kleinen Anfall von diesem ewigen Teufelskreis, den Jack und seine Mutter so gut es geht zu bewältigen versuchen, kommt Spannung in den Trott und man wird einer noch größeren Tragödie ausgesetzt. Für mich war der zweite Teil der Geschichte schon fast ein wenig intensiver, denn so sehr man sich ein Happy end für die Protagonisten gewünscht hat, so glaubwürdig wirkte der Werdegang der beiden, der mich innerlich zerrissen zurück ließ. Mit „Raum“ ist Emma Donoghue ein echtes Meisterstück gelungen, dass nichts für schwache Nerven ist. Dieses Buch ist der Realität entnommen und genau das ist es was man spürt und vor dem ich mich am liebsten verkrochen hätte. So wird mir die Geschichte noch lange im Gedächtnis bleiben, auch wenn ich sie kein weiteres Mal lesen werde, da mich die Intensität des Buches während des Lesens im Klammergriff fast erdrückte. Das Cover finde ich übrigens wirklich gelungen. Es ist spiegelt das Buch auf verstörend friedliche Art wieder und lässt Platz für eigene Gedanken. „Raum“ bekommt von mir 4/5 Sterne, da ich das hinein lesen als anstrengend empfunden habe und ohne perfide Neugier wohl auch abgebrochen hätte.

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  • Realistischer, einprägsamer Roman über eine Gefangenschaft und die Zeit danach

    Raum

    Hilde1945

    13. April 2017 um 14:01

    Eine junge Frau wird entführt, in ein fensterloses Zimmer gesperrt und von ihrem Entführer über Jahre immer wieder vergewaltigt. Hierbei entsteht ein Kind – der kleine Jack, aus dessen Sicht die Geschichte auch erzählt wird. Jack begreift den Ernst der Lage natürlich noch nicht, und seine Mutter tut alles, um die Realität schön zu zeichnen. Sie erfindet auf engstem Raum Spiele und Rituale, um ihn abzulenken, fördert ihn nach besten Möglichkeiten….bis ihr eines Tages sogar die Flucht gelingt. Dass nun nicht alles eitle Wonne ist, dürfte klar sein. Die Medien und die Familie der Frau sind Punkte, die sich teilweise als heikel entpuppen. Wie typisch für Boulevardjournalisten, fällt es da einer Reporterin schon ziemlich schwer, zu kapieren, dass eine Vergewaltigung eine Vergewaltigung bleibt und dass sich nicht „zwangsläufig“ Sympathie zum Täter entwickelt. Ich konnte sehr gut nachvollziehen, was in dem Opfer wohl vor sich gehen muss, wenn es mit diesen Blödheiten konfrontiert wurde. Sowohl die Gefangenschaft aks auch die Zeit danach schildert die Autorin daher sehr glaubwürdig. Warum Emma Donoghue als Autorin international erfolgreich ist, wundert nach diesem Buch nicht. Ich werde sicher noch weitere Werke von ihr lesen.

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  • Wahnsinn

    Raum

    Sutaho

    21. March 2017 um 00:24

    Ohne Worte. Man muss es gelesen haben.

  • Ein sehr besonderes Buch, das den Hype darum absolut verdient hat

    Raum

    sinaslesewelt

    20. March 2017 um 07:54

    Was bei diesem Buch zunächst auffällt ist der Schreibstil. Die Geschichte wird aus der Sicht des kleinen Jungen Jack erzählt. Und weil Jack nun mal erst 5 Jahre alt ist und noch nie Kontakt zur Außenwelt hatte, ist seine Wortwahl nicht immer ganz richtig. Der Leser muss sich also auf viele Grammatikfehler und Gedankenwirrwarr gefasst machen. Doch daran kann man sich tatsächlich gewöhnen. Wo man zunächst noch ständig über fehlende Wörter und ähnliches stolpert, so wird der Lesefluss mit der Zeit fließender. Man lernt automatisch, diese Fehler zu überlesen. Diese Sicht macht das Buch auch zu etwas Besonderem. Denn Jack versteht die Dinge oft auch nicht. Er versteht nicht, warum der böse Old Nick nachts zu seiner Mutter kommt und warum er sich dann verstecken muss. Warum seine Mama so oft traurig ist. Doch der Leser versteht es, ohne dass man es ihm direkt sagen muss. Wenn Jack und seine Ma jeden Tag immer zur gleichen Zeit gemeinsam ganz laut schreien, dann ist das für ihn nur ein Spiel. Doch der Leser versteht: Sie schreien, weil die Mutter hofft, gehört zu werden. So macht sich beim Lesen eine Beklemmung breit, die Jack an sich gar nicht empfindet. Und das macht das Buch so interessant. Doch es ist nicht nur die Gefangenschaft, die thematisiert wird. Ganz im Gegenteil: Diese nimmt gar nicht so einen großen Stellenwert ein. Es geht vielmehr um Familie, um das Verarbeiten traumatischer Erlebnisse und vor allem um die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind und welche Kräfte dies freisetzen kann. Doch ich habe auch einige Kritikpunkte: Zum einen die Kapitellänge. Es gibt keine richtigen Kapitel sondern 5 Abschnitte, weshalb diese auch entsprechend lang sind. Für einen Kapitelleser wie mich ist das besonders in Verbindung mit dem Schreibstil sehr anstrengend und fördert nicht gerade den Lesefluss. Dieser Punkt ist allerdings Geschmackssache und fließt daher nicht sonderlich in die Bewertung ein. Das Ende. Dieses war für mich kein richtiger Abschluss der Geschichte. Mir hat da definitiv noch ein wenig gefehlt. Ein weiteres Kapitel oder Epilog zum Beispiel.

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  • Raum von Emma Donoghue

    Raum

    Coconelle

    10. March 2017 um 20:49

    "Für Jack ist Raum die ganze Welt." Treffender hätte es der Klappentext nicht formulieren können. Jack ist fünf Jahre alt und kennt nichts anderes als das Leben zusammen mit seiner Mutter in einem 12 Quadratmeter großen Raum mit nur einem Oberlicht als einziger Bezug zu "Draußen". Ein Leben in völliger Isolation von der Aussenwelt.Die Geschichte wird uns aus Jacks Sicht erzählt und dementsprechend ist die Sprache das ganze Buch hindurch kindlich gehalten. Wobei Jack mit seinen fünf Jahren schon lesen und schreiben kann und sich seine Welt auf eine ganz eigene Art erklärt. Anfangs fand ich es recht schwierig in den Roman reinzukommen. Jack erzählt uns in seiner Unbekümmertheit den Alltag in Raum, was sich teilweise etwas in die Länge zog, doch für den Verlauf der Geschichte wichtig war, wie ich später feststellen musste. Mit der Zeit kam ich auch mit dem kindlichen Schreibstil zurecht, der sehr ausdrucksstark ist, und nach dem ersten Abschnitt (von insgesamt fünf) wurde das Buch richtig spannend.Die Thematik ist keine leichte Kost. Und meiner Meinung nach hätte die Autorin keine bessere Umsetzung wählen können als die Schilderung aus der Sichtweise eines Fünfjährigen. Ich finde es eine Meisterleistung, auf diese Weise eine Geschichte zu erzählen, die 400 Seiten umfasst und dabei nachvollziehbar und authentisch bleibt. Jack ist ein toller Protagonist, man muss ihn einfach ins Herz schließen. Beide Figuren, sowohl er, als auch seine Mutter, waren für mich greifbar und sympathisch. Ich habe teilweise richtig mit ihnen mitgefiebert. Er lebt in Raum in einer für ihn heilen Welt, da er ja nichts anderes kennt. Sehr beeindruckend und gut geschildert war für mich auch wie Jack im weiteren Verlauf der Geschichte seine Welt und die Vorkommnisse erlebt. Ebenso seine Einteilung der Dinge in "echt und unecht". Hier, finde ich, ist der Autorin aus psychologischer und sozialer Sicht die Darstellung der Thematik eindrucksvoll gelungen. Was macht solch ein Erlebnis und seine Folgen aus einem Menschen und welchen Einfluß nimmt es auf die Entwicklung eines Kindes? Sie zeigt ein Bild auf von Wahrnehmungen, Zeitempfinden und Räumlichkeiten.Dieses Buch lässt einen nicht unberührt und regt zum Nachdenken an. Zum Beispiel über Dinge die ganz selbstverständlich sind, wie etwa das Treppensteigen oder die Sonne sehen zu können oder vom Regen nass zu werden. Während dem Lesen hatte ich immer ein Gefühl von Beklemmung und Enge und ich machte mir viele Gedanken zum Thema Isolation und eingesperrt sein. So etwas Unvorstellbares gab es ja wirklich schon einmal. Unwillkürlich kommt mir der Fall Natascha Kampusch in den Sinn, der mich damals auch sehr beschäftigt hat. Nach der Lektüre war mein persönliches Resumee, dass ich meine Freiheit sehr zu schätzen weiss und die Tatsache, mich überall frei bewegen zu können. 4,5 Sterne

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  • „Raum“ von Emma Donoghue

    Raum

    JayLaFleur

    21. February 2017 um 11:48

    Inhalt Für den fünfjährigen Jack ist Raum die ganze Welt. Dort findet das ganze Leben von ihm und seiner Ma statt - sie spielen dort, sie essen und schlafen in Raum. Im Fernsehen hat Jack wahre Freunde gefunden, seine geliebten Cartoon-Figuren. Doch Jack denkt, dass die Dinge hinter dem Fernsehen nicht echt sind. Für ihn sind nur er, seine Ma und die Sachen in Raum echt.  Eines Tages erklärt Jack's Ma ihm, dass sie aus Raum fliehen müssen, denn außerhalb von Raum findet das wahre Leben statt...  Wie wird der Fünfjährige diese Tatsache verkraften? Meinung  Dieser Roman ist aus der Sicht eines Fünfjährigen geschrieben. Da Jack nun mal erst fünf ist, trifft der Leser auf viele Grammatikfehler und auf diffuse Gedankengänge. Dies macht das Buch und die Geschichte sehr authentisch. Zu Anfang war die Sprache sehr gewöhnungsbedürftig, jedoch habe ich mich schnell daran gewöhnt. Emma Donoghue hat in diesem Punkt erstklassige Arbeit geleistet, wie ich finde.  Der Roman ist eine Anlehnung an den Fall Josef Fritzl, wie ich auf Wikipedia nachgelesen habe. Für alle, die dieser Fall bzw. Name unbekannt sind: Josef Fritzl hat seine eigene Tochter jahrelang in einer Kellerwohnung gefangen gehalten, sie vergewaltigt und sogar Kinder mit ihr bekommen. Jetzt könnt ihr euch vielleicht denken, in welche Richtung dieses Buch geht.  Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob es positiv oder negativ auszulegen ist, aber ich bin mit sehr viel Distanz an dieses Buch rangegangen. Emotionale Distanz. Sonst hätte ich das Buch wohl sehr schnell abgebrochen, denn die Thematik ist definitiv keine leichte Kost und nichts für schwache Nerven oder sanfte Gemüter.  Emma Donoghue hat eine sehr beklemmende Atmosphäre geschaffen. Für mich war es schwierig, die Geschichte aus der Sicht eines Fünfjährigen zu lesen. Der junge Jack muss alles neu lernen in einer Welt, die ihm fünf Jahre lang unbekannt war, eine Welt, die ihm sonst nur aus dem Fernsehen bekannt war. Alles, was Jack im Fernsehen sah, war nicht echt für ihn, für ihn war nur Raum und alles in Raum echt.  Hervorheben möchte ich, dass die Autorin die Liebe auf jeder Seite spürbar beschrieben hat. Die unendliche Liebe von Mutter zu Sohn. Diese Tatsache hat mich das Buch "durchstehen" lassen. Trotz der widrigen Umstände war es wunderschön, die Liebe zu spüren. Fazit Eine sehr erschreckende, aber auch authentische Erzählung über ein Leben während und nach einer langen Gefangenschaft. Leider konnte ich mich nicht 100%ig auf das Buch einlassen, daher bekommt „Raum“ von mir vier von fünf Sternen.  Weitere Informationen Originaltitel: Room Verlag: Piper (https://www.piper.de/)  Seiten: 416 Erscheinungsdatum: 12. November 2012 Preis: 9,99€ Taschenbuch ISBN: 978-3-492-30129-9

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  • Jack erklärt uns seine Welt...

    Raum

    Weltensucher

    04. February 2017 um 12:03

    Ein kleiner Junge stellt sich vor: Jack ist gerade fünf geworden, einfach so, über Nacht in seinem Schrank - Abrakadabra, wie er es beschreibt. Seinen Geburtstag feiert er zusammen mit Ma in Raum - denn das ist die einzige Welt, die er kennt, auf gut zwölf Quadratmeter beschränkt. Dort lebt er Seite an Seite mit seinen Freunden: Tisch, Bett, Schrank, Wanne, Pflanze, Oberlicht und noch vielen mehr. Dort isst, bastelt, spielt, schläft Jack mit seiner Ma. Dort guckt er täglich Fernsehen, ohne zu ahnen, dass die Bilder die tatsächliche Welt von draußen zeigen - schließlich sind doch nur Raum, er und Ma "echt". Und dann kommt der Tag des "Entlügen": Jacks Mutter erzählt ihm, dass es mehr gibt als nur Raum, viel mehr, als er sich vorstellen kann. Eine riesengroße Welt mit Eiscreme, Flugzeugen und Hunden - und die er nur dann kennenlernen kann, wenn sie es schaffen, aus Raum zu fliehen. "Raum" von Emma Donoghue ist eine faszinierende, erschreckende und doch zugleich schöne, wehmütige Geschichte. Die Thematik wiegt schwer, orientiert sich sogar an wahren Begebenheiten (Kriminalfall Fritzl): es handelt vom Eingesperrsein, von totaler Unterdrückung und Vergewaltigung. Und doch spielen sich diese Dinge, aus Jacks Perspektive heraus betrachtet, nur wage im Hintergrund ab. So erhalten wir Einblick in eine durchaus heile, wenn auch begrenzte Welt, in eine rührend nahe Mutter-Sohn-Beziehung und die einzigartige Perspektive eines Kindes, das erfährt, wie sich die Welt um ihn herum mit einen Schlag verändert. Ab Mitte des Romans von Spannung getragen zeichnet sich die Geschichte allein durch ihre außergewöhnliche Kulisse und Handlung aus. Die Vorstellung, die uns vermittelt wird, ist grauenhaft: ewiges Eingesperrtsein in einem einzigen Raum, kein Kontakt zur Außenwelt. Die Perspektive, aus der dieses Szenario jedoch erzählt wird, wirft auf all das ein ganz anderes Licht: Raum ist für Jack seine gewohnte, seine geliebte Welt, die er mit seiner Ma teilt. Als er später daraus entkommt und von den Fluten der neuen Erkenntnisse schier überwältigt wird, sehnt er sich zurück. Emma Donoghue hat es durch die Stimme eines Fünfjährigen, die sie meisterhaft beherrschte, geschafft, den Leser mit Jack auf eine paradoxe Weise mitfühlen zu lassen und Jacks eigenes Gefühlschaos auf den Leser zu übertragen. Es ist die Stimme, die die Gegenstände im Raum wie Freunde bei ihrem Namen nennt, die nicht jedes Wort und jede grammatikalische Regel kennt, und doch von der Liebe zur Mutter, zu den Spielsachen, von den wahren Gefühlen eines Kindes in dieser Situation mit Unschuld und Reinheit berichten kann. Diese Stimme macht das Buch so Besonders und die Geschichte so eindrucksvoll und einprägend. Ich kann das Buch "Raum" wirklich nur jedem empfehlen. Die Geschichte hinterlässt ihre Spuren, sie regt zum Nachdenken an, zeigt eine grausame Vorstellung auf und gleichzeitig auch die schönen Momente aus Jacks Leben. Beim Lesen kommen so viele seltsame Gefühle auf einmal auf: Beklemmung, Angst, Abscheu und dann wieder Freude, Rührung, Trauer. "Raum" hat mich sehr beeindruckt und wird mir auch sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

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    • 5
  • Konnte mich nicht in seinen Bann ziehen

    Raum

    CocuriRuby

    04. February 2017 um 00:38

    Wie ich es befürchtet hatte, kam ich nicht besonders gut mit dem Schreibstil zurecht. Der Protagonist (aus dessen alleinigen Sicht wir das Buch lesen) ist ein fünfjähriger, der nichts anderes kennt, als diesen Raum – er ist in seiner Entwicklung  also logischerweise nicht auf dem Stand eines gleichaltrigen, der Kontakt zur Außenwelt hat. Demensprechend ist das Buch geschrieben, was ich an sich authentisch fand. Aber ich fand diesen Kleinkindersprech auf 400 Seiten sehr anstrengend und auf nervig. Man gewöhnt sich aber tatsächlich irgendwann dran – gestört habe ich mich trotzdem bis zu Letzt daran. Das Buch hat fünf Kapitel – ist also im Prinzip in fünf Abschnitte geteilt. Gleich mal vorweggenommen, den ersten Abschnitt fand ich kaum erträglich – ich musste mich geradezu durch die Seiten quälen. Abschnitt 2-3 waren nur einen Hauch besser, eigentlich nicht erwähnenswert besser und ab Abschnitt 4 (das entspricht ca. die Hälfte des Buches) fand ich es merklich besser, aber immer noch nicht gut. Zu Beginn beschäftigen wir uns mit dem Alltagsleben von Mutter und Sohn – das ist eben Einleitungsphase. Die ich auch wichtig und das ist auch stückweit eindrucksvoll gemacht, aber ich fand es auch nicht gerade sonderlich interessant – der Alltag in einem kleinen Raum bietet natürlich auch nicht viel. Also auch hier, es ist keinesfalls unauthentisch und ich verstehe, dass es so logischerweise dargestellt werden musste, aber ich habe mich halt auch dementsprechend gelangweilt. Es hat mich überhaupt nicht gepackt. Ab der Hälfte des Buches kommen noch andere Aspekte und soziale Komponenten mit hinzu. Dort fand ich es interessant zu sehen, wie gewisse Dinge auf den Jungen wirken und wie seine Sicht darauf ist und was das auch mit ihm macht. Auch zu sehen, wie sich nach und nach die Beziehung von Sohn und Mutter ändert, fand ich interessant. Generell fand ich die sozialen, vielleicht auch stückweit psychologischen Bereiche wirklich ansprechend – das lag der Autorin. Zwei, drei Mal kam es mir aber auch so vor, als ob einen die Autorin in eine Bestimmte Richtung drängen wollte oder etwas aufgreifen wollte und dafür dem Jungen Gedanken oder Wissen gegeben hat, die er meines Erachtens nicht hätte haben können. Das waren kleinere Sachen, das ist nicht so dramatisch, aber es ist mir eben aufgefallen.   Wie aber auch schon zu Beginn des Buches – werden die Interessanten Sachen eher Häppchenweise eingestreut und für meinen Geschmack ein wenig zu wenig – es flacht relativ schnell wieder ab und geht streckenweise wieder zu ‚langweilig‘ über. Manche Dinge die passieren sind schon etwas sonderbar oder mit vielen Zufällen verknüpft – es wird in aller Regel auch irgendwie ein Grund genannt, warum das jetzt so ist oder passiert, aber sie sind  eben nicht unbedingt naheliegend logisch. Mir hätte diese Geschichte wesentlich mehr angesprochen, wenn das Buch aus der Sicht der Mutter gewesen wäre oder wenn es zumindest auch Passagen aus ihrer Sicht gegeben hätte. Mir ist aber natürlich klar, dass gerade das, das besondere an der Geschichte sein sollte – sie hat mir aber nicht überhaupt gelegen.   Fazit Insgesamt hat mich das Buch überhaupt nicht in seinen Bann ziehen können, es hat mich ziemlich kalt gelassen und ich war mehrfach am überlegen, ob ich nicht abbrechen möchte.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte DieBerta                                    ---   ?  Punkteeilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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    • 2501
  • Ein kleiner Junge lernt die große weite Welt kennen.

    Raum

    Nox18

    08. December 2016 um 13:25

    Jack ist gerade 5 Jahre alt geworden und "Raum" ist für ihn die ganze Welt. Für den Junge, dessen Mutter mit zarten 19 Jahren von "Old Nick" entführt und in einen 14 qm großen Raum gesperrt wurde, gibt es nur diesen Raum und die verschiedenen Fernsehplaneten, in denen die Welt so viel größer und bunter ist. Dort lebt auch seine beste Freundin Dora und Old Nick kauft dort die Lebensmittel und begehrten "Sonntagsgooddies" für ihn und seine Ma. Doch langsam wird der Raum zu eng und seine Ma beschließt, dass die beiden flüchten müssen.Wie genau sie das anstellen ist Nervenkitzel pur und wird hier nicht verraten.Ich hatte schon viel von Raum gehört, doch mich nie an diese verstörende Thematik heran getraut. Letztens nahm ich es dann Inder Bibliothek doch als Hörbuch mit und hörte es beim Pendeln innerhalb von wenigen Tagen komplett durch.Die Geschichte ist aus der Sicht der fünfjährigen Jacks erzählt und macht das ganze dadurch noch verstörender, denn vieles, was wir verstehen, versteht er noch nicht. Für fast ein perfektes Buch, die übertriebene Kindersprache hat mich manchmal gestört. Ein Junge, der laut des Buchs mit 5 Jahren schon selbst lesen und schreiben kann, hätte nicht so eine schlechte Grammatik in der gesprochenen Sprache. Das wird aber definitiv durch die emotionale Tiefe der Story wett gemacht. Nun verwundert es mich nicht mehr, dass dieses Buch ein Weltbestseller geworden ist und kann es jedem nur empfehlen!

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