Emma Garnier

 3.8 Sterne bei 73 Bewertungen

Lebenslauf von Emma Garnier

Emma Garnier ist das Pseudonym einer Autorin, deren atmosphärische Krimis regelmäßig in den Top 10 der Bestsellerliste stehen. Vor Jahren stieß Emma Garnier während einer Italienreise auf ein verlassenes Hotel in Bordighera, an der ligurischen Küste. Sie begann zu recherchieren und war von der Geschichte so fasziniert, dass sie beschloss, eines Tages einen Roman darüber zu schreiben. Mit "Grandhotel Angst" erfüllt sie sich diesen Traum.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Emma Garnier

Cover des Buches Grandhotel Angst9783328100881

Grandhotel Angst

 (67)
Erschienen am 14.08.2017
Cover des Buches Grandhotel Angst9783844525649

Grandhotel Angst

 (6)
Erschienen am 14.08.2017

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Rezension zu "Grandhotel Angst" von Emma Garnier

Moderner Schauerroman
walli007vor 6 Monaten

Die Hochzeitsreise geht nach Italien. Im März 1899 kommt das junge Paar Nell und Oliver Dickinson im Grandhotel Angst an der italienischen Riviera an. Die ersten Frühlingstage sind ein Traum von Ausflügen in die Gegend. Doch bald fällt ein Schatten über das junge Paar. Angeblich wurde das Hotel buchstäblich auf dem Grab der ehemaligen Landbesitzerin erbaut. Und diese geht anscheinend als Geist um. Ausgerechnet Nell soll der vor Jahren Verstorbenen sehr ähnlich sehen. Bald schon gerät Nell in den Bann der Geschichte und glaubt, die Tote könne tatsächlich Einfluss auf die junge Ehefrau nehmen.


Das echte Schicksal des Grandhotel Angst bildet die Grundidee zu diesem Roman. Das Hotel bot hauptsächlich britischen Gästen eine Heimat, denen bei dem Namen ein Schauer über den Rücken lief, die ansonsten aber den außerordentlichen Luxus der Zimmer genossen. Inzwischen ist das einst große Haus verfallen, jedoch haben sich Investoren gefunden, die ihm wohl neues Leben einhauchen möchten. Die Handlung des Romans ist allerdings zur Blütezeit des Hauses angesiedelt. Bram Stokers Dracula hat schon manchen Lesern eine Gänsehaut gebracht und die junge Nell ist empfänglich für unheimliche Geschichten. Ihr Mann Olivier, der zunächst so zuvorkommend schien, erweist sich bald als kühler Geschäftsmann, der seine jüngere zweite Frau manchmal doch sehr von oben herab behandelt.


Eine schöne Idee, die sich mit der richtigen düsteren Musik unterlegt sicher gut verfilmen ließe. Als Buch allerdings wirken die handelnden Personen etwas blass. Man nimmt Nell, die für die Zeit, in der sie lebt, eigentlich recht tough erscheint, ihre Furcht nicht so recht ab. Und bei dem janusköpfigen Oliver fällt es schwer, ihm die eine oder andere Seite abzunehmen. Manchmal wirkt es so als sollte mit diesem Roman ein Gothic Novel des ausgehenden 19. Jahrhunderts nachempfunden werden. Allerdings ist es der Autorin nicht vollständig gelungen die Atmosphäre der damaligen Zeit einzufangen. Nichtsdestotrotz ist der Roman spannend und besonders Nell in ihrer positiven Entwicklung so liebenswert beschrieben, dass diese leichte Lektüre doch sehr gut unterhält.


3,5 Sterne


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Rezension zu "Grandhotel Angst" von Emma Garnier

Ein Buch mit einem gelungenem Schreibstil
julchen91vor 9 Monaten

Das Buch kommt als wunderschön broschierte Ausgabe mit einem aussagekräftigem Cover an. Es lädt den Leser dazu ein, sich in die Geschichte fallen zu lassen. 


Als ich dieses Buch das erste Mal sah und ich feststellte,dass es sich um eine Geschichte in einem Hotel handelt und ich als gelernte Hotelfachfrau an Hotels interessiert bin, musste dieses Buch einfach bei mir einziehen. Erschreckend war für mich die Tatsache, dass es dieses Hotel wirklich gab und nach Herrn Angst benannt ist. Leider sind die Schattenseiten des Hotels enorm. Es wurde nach dem 1. Weltkrieg als Lazarett genutzt. 
Doch nun mehr zur Geschichte: 
Ein junges Paar genießt seine Flitterwochen in diesem Hotel. Doch aus nicht erkennbaren Gründen passieren schon bald sehr merkwürdige Dinge in diesem Hotel. Besonders unsere Hauptprotagonistin hat Probleme damit zu unterscheiden ob ihr Geliebter etwas damit zu tun hat oder eher nicht. Die Geschichte hat somit einen mystischen Touch und man fühlt mit der Protagonistin mit. Leider war es mir persönlich etwas to much. Besonderen Wert legte die Autorin auf den atmosphärischen Einstieg in das Buch. Das hat mir sehr gut gefallen. Leider war mir dadurch der Anfang des Buches etwas zu "lasch". Dennnoch nahm das Buch im 2/3 Fahrt auf und lud dazu ein es zu ende zu lesen. Mit guten 3 Sternen kann ich sagen, dass man das Buch lesen kann aber nicht unbedingt muss. 

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Rezension zu "Grandhotel Angst" von Emma Garnier

Mischung aus Gruselgeschichte, Ehedrama, Psychothriller und historischem Krimi
schnaeppchenjaegerinvor 2 Jahren

Eleanor ist 21 Jahre alt und verbringt die Flitterwochen mit ihrem erst kürzlich verwitweten und etwas älteren Mann Oliver in Bordighera an der ligurischen Küste in Italien. Oliver hat sie in das pompöse "Grand Hotel Angst" eingebucht, von dem Nell einerseits aufgrund des prächtigen Gebäudes und der luxuriösen Ausstattung fasziniert ist, andererseits hat sie aber nicht nur aufgrund des unheimlichen Namens auch Angst vor dem Hotel. Es wird die Legende von einer Frau erzählt, die auf dem Gelände bevor das Hotel gebaut wurde gewohnt hat und verbrannt ist. Ihr Geist soll sich in dem Hotel befinden und Rache nehmen wollen. Ihr Mann Oliver herrscht Nell an, dass es sich bei der Erzählung um Unfug handelt, scheint die Frau jedoch gekannt zu haben. Zu Nells Erstaunen sieht sie selbst der Frau, deren Porträt im Hotel hängt, zum Verwechseln ähnlich. Zudem wird ihr bewusst, dass sie den Mann, den sie Hals über Kopf geheiratet hatte, um ihrem Elternhaus zu entfliehen, gar nicht wirklich kennt. 
Während ihres Aufenthalts, den Oliver nicht nur als Urlaub sieht, sondern auch zur Pflege seiner Geschäftsbeziehungen nutzt, stirbt ein Gast im Hotel und wenig später gerät Nell selbst unter Mordverdacht. 

Emma Garnier ist das Pseudonym der Autorin Heike Koschyk, die historische Romane schreibt und vor allem als Sophie Bonnet mit ihren provenzalischen Kriminalromanen um den Ermittler Pierre Durand bekannt geworden ist. 
Das Grandhotel Angst existierte tatsächlich und hatte seine Glanzzeit Ende des 19. Jahrhunderts und war Vorbild für den Roman, die Geschichte ist allerdings fiktiv.

Nell ist eine zunächst sehr naive, junge Protagonistin, die einen Mann geheiratet hat, der während der Flitterwochen Seiten von sich zeigt, die sie nicht kannte oder die er wohlweislich verborgen gehalten hat. Er behandelt sie ihrer Naivität entsprechend wie ein kleines Kind, das Angst vor einem Schauermärchen hat, als eine Frau, die sich aufgrund der mysteriösen Umstände in dem Hotel ernsthaft Sorgen macht und lieber abreisen möchte. 
Der Roman wechselt zwischen Gegenwart und Vergangenheit ab, wobei zwischen den Zeiten nur wenige Tage im März 1899 liegen. Nicht nur der Wechsel zwischen den Zeiten ist etwas verwirrend, auch der Roman wirkt so konstruiert wie das Komplott, um das es geht. 
Es ist eine Mischung aus Gruselgeschichte, Ehedrama, Psychothriller und historischem Krimi - von allem ein bisschen, aber nichts bis zum Ende konsequent umgesetzt. Mir fehlte der durch Cover und Klappentext versprochene Grusel und die für einen Kriminalroman nötige Spannung, die allein durch den mystischen Charakter der Erzählung nicht entstanden ist.

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