Emma Glass Peach

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Inhaltsangabe zu „Peach“ von Emma Glass

Etwas ist passiert mit Peach. Blut läuft an ihren Beinen entlang, und der Geruch von verbranntem Fleisch klebt an ihrer Haut. Das Gehen tut weh, aber sie wankt nach Hause zu ihren Eltern, die nichts bemerken. Die beiden können sowieso gerade die Finger nicht voneinander lassen und haben außerdem ein neues zuckersüßes Baby.
Peach muss sich selbst wieder zusammenflicken, damit sie zur Schule gehen und ihren Freund Grün treffen kann. Aber es ist unmöglich, Schlaf zu finden, wenn man vom Bild eines weit aufgerissenen Mundes verfolgt wird, unmöglich zu arbeiten, wenn verkohltes Wurstfett die Nase füllt, und zu essen, wenn der Bauch straff geschwollen ist. Peach beginnt zu verstehen, was sie Grausames tun muss, um darüber hinwegzukommen …

In ihrem brillanten Debütroman drückt Emma Glass das Unaussprechliche mit atemberaubender Klarheit und Verve aus. Intensiv körperliche, sinnliche, rhythmische Prosa – Peach ist eine visionäre literarische Stimme.

Die letzten 40 Seiten fand ich sehr sehr schräg. Ansonsten ein sehr spannendes und einzigartiges Indiebook!

— BeautyBooks

Sowas habe ich noch nie gelesen. Sehr verstörend aber ich habe es trotzdem faszinierend gefunden!

— sar89

roh, rau, eindringlich

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Kein leichtes Buch, aber mal ein anderes, auf das man sich einlassen muss!

— Readrat

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    Peach

    BeautyBooks

    31. March 2018 um 19:29

    Etwas ist passiert mit Peach. Blut läuft an ihren Beinen entlang, und der Geruch von verbranntem Fleisch klebt an ihrer Haut. Das Gehen tut weh, aber sie wankt nach Hause zu ihren Eltern, die nichts bemerken. Die beiden können sowieso gerade die Finger nicht voneinander lassen und haben außerdem ein neues zuckersüßes Baby. Peach muss sich selbst wieder zusammenflicken, damit sie zur Schule gehen und ihren Freund Grün treffen kann. Aber es ist unmöglich, Schlaf zu finden, wenn man vom Bild eines weit aufgerissenen Mundes verfolgt wird, unmöglich zu arbeiten, wenn verkohltes Wurstfett die Nase füllt, und zu essen, wenn der Bauch straff geschwollen ist. Peach beginnt zu verstehen, was sie Grausames tun muss, um darüber hinwegzukommen. Meine persönliche Meinung: Fängt man dieses Buch zu lesen an, merkt man sofort, dass es sich hier um eine etwas andere Geschichte handelt, obwohl es kein Thema ist, dass man nicht schon kennen würde. Auch der besondere Schreibstil ist mir sofort aufgefallen. Kurze und abgehackte Sätze, oftmals nur Wörter, die Gedanken und Gefühle ausdrücken sollen. Ich musste mich anfangs etwas an die Schreibweise gewöhnen, war aber dennoch sofort in der Geschichte gefangen und habe "peach" in einem Rutsch durchgelesen. Gerade einmal 125 Seiten bekommen wir hier zu lesen. Ein Cover, dass uns einen wunderschönen Pfirsich zeigt und mir in der Buchhandlung sofort ins Auge gefallen ist. Noch dazu bin ich im Moment ständig auf Indiebook Suche und freue mich, neue Bücher dadurch entdecken zu können. Wir lernen das Mädchen Peach kennen und sind mit ihr sofort mitten im Geschehen. Peach wird vergewaltigt und damit beginnt auch schon ihre Geschichte. Wir lernen ihre Familienverhältnisse, ihren Freund und ihren Alltag danach kennen. Gefühle und Gedanken, die bei mir als Leser sehr gut angekommen sind. Man kann sich in Peach während dem lesen sehr gut hinein versetzen. Ich möchte gar nicht allzu viel vom Inhalt des Buches verraten. Dieses Buch sollte man wirklich selbst gelesen haben.  Peach's Eltern sind anders als andere Eltern. Sie verhalten sich, als wären sie das erste Mal verliebt. Sie greifen sich neben ihrer Tochter aus und knutschen wie wild herum. Ähm, ja! Als frisch gebackene Eltern zeigen sie ihre Freude und Liebe Gott und der Welt. Aber wie schon gesagt, das Buch und die Geschichte sind einfach ... anders und etwas gewöhnungsbedürftig. Ich war vom Anfang bis vierzig Seiten vor Schluss in der Geschichte komplett gefangen. Ein schwieriges und schlimmes Thema, dass wirklich gut in diesem Büchlein umgesetzt wurde.  Die letzten vierzig Seiten fand ich .... schräg und komisch. Die Geschichte nahm eine Wendung an, die ich nicht nachvollziehen konnte und auch sehr unrealistisch fand, denn ich denke, dass dies eine betreffende Person niemals tun würde. Oder vielleicht kann man als vergewaltigtes Mädchen tatsächlich so gestört sein? Ich bezweifle es. Die Tat, die hier geschieht, traue ich einer Vergewaltigten noch zu, aber das was danach passierte? Mich würde es zutiefst ekeln und anwidern. Ich kann es mir einfach absolut nicht vorstellen. Da hätte sich die Autorin meiner Meinung etwas realistischeres einfallen lassen können. Ich hätte mir demnach also ein anderes Ende gewünscht.  Im Großen und Ganzen wirklich gut umgesetzt. Manche Szenen wurden etwas übertrieben dargestellt aber ansonsten hab ich dieses Buch wirklich gerne gelesen und für spannend und packend empfunden. Wer ein etwas anderes Indiebook sucht, ist mit "Peach" definitiv auf dem richtigen Weg.

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  • Peach

    Peach

    sar89

    13. March 2018 um 21:31

    Peach wird gleich zu Beginn des Romans von einem fettigen und hässlichen Typ vergewaltig, der auch ihre Vagina verletzt, die sie sich selbst mit Faden zunäht....da konnte ich kurz kaum mehr weiterlesen. Die Sprache ist sehr poetisch mit starken, teils phantastischen Sprachbildern. Der Roman oder eher die Novelle folgen keinem bestimmten roten Faden und oft gleitet es in die Phantastik ab. Ich liess die Sprache einfach durch mich hindurchfliessen. Peach schildert nach der Vergewaltigung den langen, dunklen Schatten dieses Ereignisses, der nicht einmal durch grausame Rache verschwindet. Der Akt der Selbstjustiz befriedigt sie nicht, sie kann sich auch danach nicht von diesem zu einschneidenden Ereignis lösen. Peach kann auch nicht darüber reden, es gelingt ihr einfach nicht. Ihre Eltern sind dabei auch keine Hilfe, sie bilden den groben Kontrast zur Gefühlslage ihrer Tochter, da sie total verliebt sind und die Probleme ihrer Tochter nicht bemerken.ich glaube, dass ich noch nie so eine Prosa-Lyrik-Novelle gelesen habe. Es ging mir extrem unter die Haut. Auf den ersten Seiten ist mir richtig kalt geworden.Vergleichbar ist es vielleicht noch mit Kate Tempest oder Tajye Selasi.

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  • Es lässt mich mit vielen Gedanken zurück

    Peach

    Readrat

    04. March 2018 um 14:00

    Puhh… was für ein Buch!  Es geht um ein Mädchen namens Peach das vergewaltigt wurde und keinem davon erzählt. Sie ist allein mit ihren Gedanken und mit ihrem Ekel über das Abartige, was ihr passiert ist. Das sei nur kurz zum Inhalt gesagt. Die Sprache ist gewaltig. Anders. Kurz. Heftig! Man muss sich auf das Buch und diese andersartige Schreibweise wirklich einlassen. Der Inhalt ist dazu noch hart, es empfängt einen wie ein Albtraum! Teilweise hat es mich vor Schaudern und Entsetzen geschüttelt und manches war so ekelhaft.  Die Gedankengänge von Peach empfand ich teilweise sehr wirr. Es fiel mir manchmal nicht leicht, Fantasie und Wirklichkeit auseinander zuhalten. Vielleicht muss ich auch noch eine oder mehrere Nächte drüber schlafen, um das Gelesene weiter zu verarbeiten.  Es ist in der Tat kein leichtes Buch. Einfach ein anderes. Es lässt mich mit vielen Gedanken zurück.  Ob ich es empfehlen kann? Ja, aber ich lege jedem vorher die Leseprobe ans Herz. Denn wer mit dem Schreibstil nicht zurechtkommt, der wird frustriert sein. 

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  • Nicht viel Verstanden

    Peach

    Pelikanchen

    14. February 2018 um 09:29

    Leider hat mich die Schreibweise nicht wirklich begeistert, da es mir einfach zu wirr und undeutlich erscheint.Mir ist klar, das die Geschichte aus der Perspektive eines Vergewaltigungsopfers geschrieben wurde, aber wassie genau mit ihrer Geschichte erzählen möchte, die so irreal erzählt wird, das hat sich mir nicht erschlossen.Es ist ein Alptraum zwischen echt erlebten und Fantasie und erinnert mich eher an einen Alptraum, den man selbst schon geträumt hat, aber den Inhalt nicht wirklich verstanden hat. Nur das er einen auf jeden Fall Angst gemacht hat.Das Buch ist immerhin ziemlich DÜNN und ich habe es in einem rutsch durchgelesen, in der Hoffnung das ich den Inhalt irgendwann besser verstehe. Aber ich habe es nicht wirklich geschafft und bleibe mit sehr gemischten Gefühlen zurück.

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