Peach

von Emma Glass 
3,8 Sterne bei11 Bewertungen
Peach
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Gegen_den_Strom_lesens avatar

Verstörend betörende Wortakrobatik.

J

verstörend

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Inhaltsangabe zu "Peach"

Etwas ist passiert mit Peach. Blut läuft an ihren Beinen entlang, und der Geruch von verbranntem Fleisch klebt an ihrer Haut. Das Gehen tut weh, aber sie wankt nach Hause zu ihren Eltern, die nichts bemerken. Die beiden können sowieso gerade die Finger nicht voneinander lassen und haben außerdem ein neues zuckersüßes Baby.
Peach muss sich selbst wieder zusammenflicken, damit sie zur Schule gehen und ihren Freund Grün treffen kann. Aber es ist unmöglich, Schlaf zu finden, wenn man vom Bild eines weit aufgerissenen Mundes verfolgt wird, unmöglich zu arbeiten, wenn verkohltes Wurstfett die Nase füllt, und zu essen, wenn der Bauch straff geschwollen ist. Peach beginnt zu verstehen, was sie Grausames tun muss, um darüber hinwegzukommen …

In ihrem brillanten Debütroman drückt Emma Glass das Unaussprechliche mit atemberaubender Klarheit und Verve aus. Intensiv körperliche, sinnliche, rhythmische Prosa – Peach ist eine visionäre literarische Stimme.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783960540649
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Edition Nautilus GmbH
Erscheinungsdatum:05.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    leseleas avatar
    leseleavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Radikal anders! Ein Buch, das in keine Schublade passt.
    Schmerz.

    Radikal. Abstrus. Surreal. Verfremdet. Direkt. Brutal. Schmerzhaft. Eindringlich. Artifiziell. Lyrisch. Verstörend. Beeindruckend. Nachhallend. Irritierend. Anders. – So lässt sich der Debütroman Peach von Emma Glass vielleicht noch am besten zusammenfassen. Ein Roman, der in seiner Gesamtheit unglaublich schwer zu fassen ist und dabei doch eine einfache Geschichte erzählt. Peach handelt – obwohl das Wort im Text kein einziges Mal explizit verwendet wird – von einer Vergewaltigung: Die gleichnamige Protagonistin des Romans wird Opfer eines sexuellen Überfalls; wie so viele anderen schweigt sie darüber, igelt sich ein, flickt sich selber zusammen – wortwörtlich und im übertragenen Sinne – und versucht, in den Alltag zurückzufinden. Doch die Erinnerungen, der Ekel, die Angst sind zu mächtig, als dass man sie einfach verdrängen kann…

    Ich möchte reden, Ihm Sachen sagen. Alles sagen. Mit ihm reden. Erzählen, was passiert ist, gestern Abend auf dem Heimweg. Ich möchte diese Sachen sagen, aber ich finde nicht die richtige Reihenfolge. Für die Wörter. Sätze hetzen ziellos im Hirn. Streuen sinnlos Wörter. Zerstreut. Semantische Wildsaat. (S.44)

    Emma Glass Roman wurde Anfang des Jahres veröffentlicht und scheint damit die passende Geschichte zur der seit Herbst 2017 schwelenden #MeToo-Kampagne zu sein. Doch Peach einfach nur als aktuellen literarischen Kommentar zu verstehen, würde zu kurz greifen: Zum einen würde dabei außer Acht gelassen werden, dass die Autorin schon viele Jahre vorher an der Story geschrieben hat; zum anderen würde die reine Kontextualisierung in der derzeitigen gesellschaftlichen Debatte verkennen, dass es sich bei Peach um eine zeitlose Erzählung über sexuelle Gewalt (die schon vor #MeToo da war und es auch nach #MeToo sein wird) handelt und – fast noch wichtiger – um unglaublich gute, eindrucksvolle und radikale Literatur.

    Ich denke, dass dies der Anfang vom Ende dieser schrecklichen Zeit sein muss. Ich schlucke. Ich sage mir, Lass uns einfach so tun, als sei das alles nie geschehen. Ich will kein Opfer sein. Eines dieser Opfer. Oh, mir ist diese schlimme Sache passiert, als ich jung war. Er hat einen Teil von mir geraubt (Worte vorgetragen in so einer heiseren, gebrochenen Stimme)… ein Stück meiner Seele. Mir schaudert und ich krümme mich unter dem Klischee. (S. 68)

    Denn Glass erzählt anders, als man vor der Lektüre oder beim Lesen der ersten Rezension denken würde: Peach ist eine Geschichte, die stark im Metaphorischen und Surrealen verhaftet ist. Die Protagonistin heißt nicht nur Peach, sie ist auch ein Pfirsich und die Welt, in der sie sich bewegt, ist die unsere – nur eben gepaart mit anthropomorphisierten Elementen. Sie raubt damit dem Lesen jeden sicheren Boden, nie weiß man, was einen auf den nächsten Seiten erwartet, weil man sich noch nicht einmal bewusst ist, was man auf der aktuellen Seite genau liest. Und doch funktioniert das Buch! Peach klingt im Leser nach, spricht etwas in einem an, vermittelt etwas, das man vielleicht nicht unbedingt mit Worten beschreiben, das man aber dennoch nachvollziehen und verstehen kann – auch wenn vieles unverständlich bleibt. Dies ist auch sehr der Sprache zu verdanken, die Emma Glass verwendet und die von Sabine Kray beeindruckend übersetz wurde: Alliterationen und Wortspiele, eine kurze, beinahe stakkatohafte Syntax, ein nahezu lyrisches Anordnen von Wörtern erzeugen einen Sound des Schmerzes, hämmern dem Leser die Geschichte ein, machen das Erzählte, so unfassbar es an einigen Stellen ist, tatsächlich unvergesslich.

    Peach ist mutige, einzig- und andersartige Literatur. Etwas, das nicht jedermanns Fall ist und das auch bei der Lektüre nicht immer hundertprozentig bei mir ankam. Aber Peach ist eben auch ein Buch, bei dem die Frage nach Gefallen oder Nicht-Gefallen nicht passend, ja fast schon nebensächlich wird. Es zeigt auf nur knapp 120 Seiten, was Literatur kann: Unsagbares ausdrücken, Unverständliches greifbar machen, Unaushaltbares kanalisieren. Deswegen gibt es von mir, obwohl ich noch nicht einmal wirklich sagen kann, dass mir der Roman gefallen hat, volle 5 Sterne, eine eindeutige Leseempfehlung und den Ratschlag, sich diesem Buch mutig und offen zu stellen.

    Kommentare: 6
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    once-upon-a-times avatar
    once-upon-a-timevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Starke Story, aber vielleicht etwas zu hoch für mich - vielleicht muss ich den Roman noch ein, zweimal lesen, ehe ich ihn vollends verstehe.
    Am Kopf vorbei direkt ins Herz

    Wenn dir etwas Unaussprechliches geschieht, etwas Unvorstellbares, dann zerbricht die ganze Welt – während sie zugleich weiterläuft, als wäre nichts passiert. Peach ist allein mit dieser Erkenntnis und allein mit dem, was sie tun muss, um eine grausame Tat hinter sich zu lassen.

    Es ist vor allem die poetische Sprache, das Bildhafte, das „Peach“ zu einem Roman macht, der durchs Mitfühlen funktioniert und der auf diese Weise auch richtig gut funktioniert. Die gewaltigen, teils gewalttätigen Bilder, die Emma Glass hier erschaffen hat und die von Sabine Kray wirklich gut ins Deutsche übersetzt worden sind, machen gar keinen Halt in dem Teil des Gehirns, der rationale Eindrücke verarbeitet, sondern sprechen ohne Umwege die Gefühlsebene an. Dadurch ist die Lektüre, auch wenn das Buch selbst nicht besonders dick ist, beeindruckend und intensiv.

    Etwas problematisch für mich war jedoch genau der Umstand, dass das Buch das rationale Verstehen überspringt und gleich zum Gefühlten übergeht: Ich habe einfach ganz vieles nicht verstanden. Die Handlung, die Geschehnisse, die Umgebung und die anderen Charaktere sind so surreal, dass ich zwar kaum wegschauen konnte, doch hatte ich nach der letzten Seite nicht das Gefühl, auch nur ein Stück klüger geworden zu sein.

    Man muss sich darauf einlassen. Wenn man aber bereit ist, einen schmerzhaften, grausamen Roman auf sich wirken zu lassen ohne eine klare, schnörkellose, rationale Draufsicht zu bekommen, der kann mit „Peach“, so denke ich, glücklich werden.

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    BeautyBookss avatar
    BeautyBooksvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Die letzten 40 Seiten fand ich sehr sehr schräg. Ansonsten ein sehr spannendes und einzigartiges Indiebook!
    Spannend, packend und anders!

    Etwas ist passiert mit Peach. Blut läuft an ihren Beinen entlang, und der Geruch von verbranntem Fleisch klebt an ihrer Haut. Das Gehen tut weh, aber sie wankt nach Hause zu ihren Eltern, die nichts bemerken. Die beiden können sowieso gerade die Finger nicht voneinander lassen und haben außerdem ein neues zuckersüßes Baby.
    Peach muss sich selbst wieder zusammenflicken, damit sie zur Schule gehen und ihren Freund Grün treffen kann. Aber es ist unmöglich, Schlaf zu finden, wenn man vom Bild eines weit aufgerissenen Mundes verfolgt wird, unmöglich zu arbeiten, wenn verkohltes Wurstfett die Nase füllt, und zu essen, wenn der Bauch straff geschwollen ist. Peach beginnt zu verstehen, was sie Grausames tun muss, um darüber hinwegzukommen.

    Meine persönliche Meinung:
    Fängt man dieses Buch zu lesen an, merkt man sofort, dass es sich hier um eine etwas andere Geschichte handelt, obwohl es kein Thema ist, dass man nicht schon kennen würde. Auch der besondere Schreibstil ist mir sofort aufgefallen. Kurze und abgehackte Sätze, oftmals nur Wörter, die Gedanken und Gefühle ausdrücken sollen. Ich musste mich anfangs etwas an die Schreibweise gewöhnen, war aber dennoch sofort in der Geschichte gefangen und habe "peach" in einem Rutsch durchgelesen.

    Gerade einmal 125 Seiten bekommen wir hier zu lesen. Ein Cover, dass uns einen wunderschönen Pfirsich zeigt und mir in der Buchhandlung sofort ins Auge gefallen ist. Noch dazu bin ich im Moment ständig auf Indiebook Suche und freue mich, neue Bücher dadurch entdecken zu können.

    Wir lernen das Mädchen Peach kennen und sind mit ihr sofort mitten im Geschehen. Peach wird vergewaltigt und damit beginnt auch schon ihre Geschichte. Wir lernen ihre Familienverhältnisse, ihren Freund und ihren Alltag danach kennen. Gefühle und Gedanken, die bei mir als Leser sehr gut angekommen sind. Man kann sich in Peach während dem lesen sehr gut hinein versetzen. Ich möchte gar nicht allzu viel vom Inhalt des Buches verraten. Dieses Buch sollte man wirklich selbst gelesen haben. 

    Peach's Eltern sind anders als andere Eltern. Sie verhalten sich, als wären sie das erste Mal verliebt. Sie greifen sich neben ihrer Tochter aus und knutschen wie wild herum. Ähm, ja! Als frisch gebackene Eltern zeigen sie ihre Freude und Liebe Gott und der Welt. Aber wie schon gesagt, das Buch und die Geschichte sind einfach ... anders und etwas gewöhnungsbedürftig.

    Ich war vom Anfang bis vierzig Seiten vor Schluss in der Geschichte komplett gefangen. Ein schwieriges und schlimmes Thema, dass wirklich gut in diesem Büchlein umgesetzt wurde. 
    Die letzten vierzig Seiten fand ich .... schräg und komisch. Die Geschichte nahm eine Wendung an, die ich nicht nachvollziehen konnte und auch sehr unrealistisch fand, denn ich denke, dass dies eine betreffende Person niemals tun würde. Oder vielleicht kann man als vergewaltigtes Mädchen tatsächlich so gestört sein? Ich bezweifle es. Die Tat, die hier geschieht, traue ich einer Vergewaltigten noch zu, aber das was danach passierte? Mich würde es zutiefst ekeln und anwidern. Ich kann es mir einfach absolut nicht vorstellen. Da hätte sich die Autorin meiner Meinung etwas realistischeres einfallen lassen können. Ich hätte mir demnach also ein anderes Ende gewünscht. 

    Im Großen und Ganzen wirklich gut umgesetzt. Manche Szenen wurden etwas übertrieben dargestellt aber ansonsten hab ich dieses Buch wirklich gerne gelesen und für spannend und packend empfunden. Wer ein etwas anderes Indiebook sucht, ist mit "Peach" definitiv auf dem richtigen Weg.

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    sar89s avatar
    sar89vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Sowas habe ich noch nie gelesen. Sehr verstörend aber ich habe es trotzdem faszinierend gefunden!
    Peach

    Peach wird gleich zu Beginn des Romans von einem fettigen und hässlichen Typ vergewaltig, der auch ihre Vagina verletzt, die sie sich selbst mit Faden zunäht....da konnte ich kurz kaum mehr weiterlesen. Die Sprache ist sehr poetisch mit starken, teils phantastischen Sprachbildern. Der Roman oder eher die Novelle folgen keinem bestimmten roten Faden und oft gleitet es in die Phantastik ab. Ich liess die Sprache einfach durch mich hindurchfliessen. Peach schildert nach der Vergewaltigung den langen, dunklen Schatten dieses Ereignisses, der nicht einmal durch grausame Rache verschwindet. Der Akt der Selbstjustiz befriedigt sie nicht, sie kann sich auch danach nicht von diesem zu einschneidenden Ereignis lösen. Peach kann auch nicht darüber reden, es gelingt ihr einfach nicht. Ihre Eltern sind dabei auch keine Hilfe, sie bilden den groben Kontrast zur Gefühlslage ihrer Tochter, da sie total verliebt sind und die Probleme ihrer Tochter nicht bemerken.


    ich glaube, dass ich noch nie so eine Prosa-Lyrik-Novelle gelesen habe. Es ging mir extrem unter die Haut. Auf den ersten Seiten ist mir richtig kalt geworden.Vergleichbar ist es vielleicht noch mit Kate Tempest oder Tajye Selasi.

    Kommentare: 3
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    Readrats avatar
    Readratvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Kein leichtes Buch, aber mal ein anderes, auf das man sich einlassen muss!
    Es lässt mich mit vielen Gedanken zurück

    Puhh… was für ein Buch! 

    Es geht um ein Mädchen namens Peach das vergewaltigt wurde und keinem davon erzählt. Sie ist allein mit ihren Gedanken und mit ihrem Ekel über das Abartige, was ihr passiert ist. Das sei nur kurz zum Inhalt gesagt.


    Die Sprache ist gewaltig. Anders. Kurz. Heftig!

    Man muss sich auf das Buch und diese andersartige Schreibweise wirklich einlassen. Der Inhalt ist dazu noch hart, es empfängt einen wie ein Albtraum! Teilweise hat es mich vor Schaudern und Entsetzen geschüttelt und manches war so ekelhaft. 


    Die Gedankengänge von Peach empfand ich teilweise sehr wirr. Es fiel mir manchmal nicht leicht, Fantasie und Wirklichkeit auseinander zuhalten. Vielleicht muss ich auch noch eine oder mehrere Nächte drüber schlafen, um das Gelesene weiter zu verarbeiten. 


    Es ist in der Tat kein leichtes Buch. Einfach ein anderes. Es lässt mich mit vielen Gedanken zurück. 


    Ob ich es empfehlen kann? Ja, aber ich lege jedem vorher die Leseprobe ans Herz. Denn wer mit dem Schreibstil nicht zurechtkommt, der wird frustriert sein. 

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    Pelikanchens avatar
    Pelikanchenvor 7 Monaten
    Nicht viel Verstanden

    Leider hat mich die Schreibweise nicht wirklich begeistert, da es mir einfach zu wirr und undeutlich erscheint.
    Mir ist klar, das die Geschichte aus der Perspektive eines Vergewaltigungsopfers geschrieben wurde, aber was
    sie genau mit ihrer Geschichte erzählen möchte, die so irreal erzählt wird, das hat sich mir nicht erschlossen.
    Es ist ein Alptraum zwischen echt erlebten und Fantasie und erinnert mich eher an einen Alptraum, den man selbst schon geträumt hat, aber den Inhalt nicht wirklich verstanden hat. Nur das er einen auf jeden Fall Angst gemacht hat.
    Das Buch ist immerhin ziemlich DÜNN und ich habe es in einem rutsch durchgelesen, in der Hoffnung das ich den Inhalt irgendwann besser verstehe. Aber ich habe es nicht wirklich geschafft und bleibe mit sehr gemischten Gefühlen zurück.

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    Gegen_den_Strom_lesens avatar
    Gegen_den_Strom_lesenvor 6 Tagen
    Kurzmeinung: Verstörend betörende Wortakrobatik.
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    J
    jfikiszvor einem Monat
    Kurzmeinung: verstörend
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    Marina_Nordbrezes avatar
    Marina_Nordbrezevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr verstörend, eigen und dabei so poetisch.
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Monaten
    Kurzmeinung: roh, rau, eindringlich
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