Cover des Buches Love Games - Mit dem Feuer spielt man nicht (ISBN: 9783596033270)L
Rezension zu Love Games - Mit dem Feuer spielt man nicht von Emma Hart

Im Vergleich zu den ersten beiden Bänden eher enttäuschend und wenig anspruchsvoll

von Lese_Leni vor 6 Jahren

Review

L
Lese_Lenivor 6 Jahren
Erster Satz
Es ist jetzt sechs Monate her. Und genauso fühlt es sich an.

Kurzbeschreibung

Was würdest du tun, wenn du dich in den besten Freund deines großen Bruders verliebt hast, der in dir immer nur die kleine nervige Schwester sah?

Was, wenn er dir seine Hilfe anbietet, weil du den Tod deines Bruder nicht verkraftet hast? Was, wenn es plötzlich mehr als eine Schwärmerei ist? Was, wenn aus dem Knistern ein Feuer wird?
Meine Meinung
Nachdem ich von dem ersten Teil der Reihe so begeistert war und auch der zweite mich in seinen Bann ziehen konnte, war ich sehr gespannt wie es im dritten weiter gehen würde.

Was mir an den ersten beiden Bänden so gut gefallen hat, war zum einen die Tatsache, dass die Geschichte am College spielte und zum anderen die große Vielfalt an Charakteren und deren Zusammenspiel. Im dritten Teil fällt erstens die College-Atmosphäre weg und zweitens bleibt von den ursprüglichen Charakteren nur Kyle über, was mich sehr enttäuscht hat. Über Kyle erfährt man zwar in den ersten Bänden nicht besonders viel, weshalb ich's spannend fand über ihn mehr zu lesen, dennoch war das Love Games-Flair weg.

Roxy, die Schwester von Kyles verstorbenem Freund, lernen wir im dritten Band erst neu kennen. Sie verarbeitet den Tod ihres Bruders auf ihre ganz eigene Art, sprich mit Alkohol, Drogen, Partys und One-Night-Stands. Ganz ehrlich? Roxys Art ist so anstrengend, dass sie auch als Protagonistin in einem Jessica Sorensen Roman hätte auftauche können. Zum Glück hat sich dies zum Ende hin etwas positiv verändert.

Wie auch in den vorigen Bänden wurden wieder sämtlich Klischees bedient. Vieles ist sehr vorhersehbar, manches aber eben auch nicht, wie zum Beispiel das Ende. Das Finale ist sehr spannend und überraschend und hat mir deshalb sehr gut gefallen.

Natürlich hat sich der Schreibstil im dritten Band nicht geändert. Emma Hart schreibt sehr flüssig, so dass man der Geschichte gut folgen kann. Erotische Szenen gibt es hier im Vergleich zu den vorigen Bände nicht viele.



Fazit
Im Vergleich zu den ersten beiden Bänden eher enttäuschend und wenig anspruchsvoll
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