Emma Healey

 4.1 Sterne bei 147 Bewertungen
Autor von Elizabeth wird vermisst, Elizabeth wird vermisst und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Emma Healey

Elizabeth wird vermisst

Elizabeth wird vermisst

 (114)
Erschienen am 08.10.2015
Elizabeth wird vermisst

Elizabeth wird vermisst

 (18)
Erschienen am 13.03.2014
Elizabeth is Missing

Elizabeth is Missing

 (15)
Erschienen am 01.01.2015
Elizabeth Is Missing

Elizabeth Is Missing

 (0)
Erschienen am 10.06.2014

Neue Rezensionen zu Emma Healey

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Rezension zu "Elizabeth wird vermisst" von Emma Healey

Glaubhaft, gut geschrieben, aber mit Längen
irrelephantvor 7 Monaten

Ich mag an diesem Buch, dass man nur genau so viel weiß und sieht, wie auch die Hauptfigur weiß und sieht (was bei Demenz natürlich nicht sehr viel ist). Man teilt Mauds Frustration und Traurigkeit, wenn sie wieder etwas vergisst, es nicht schafft, eine Aufgabe zum Ende zu bringen oder von oben herab behandelt wird. Das Buch bleibt im Gedächtnis, weil Demenz ja heutzutage sehr viele Menschen bedroht.

.
Was mich allerdings stört, sind die vielen Rückblenden. Klar muss Mauds Vergangenheit erleuchtet werden, um das heutige Verhalten zu erklären, aber die Passagen nahmen für mich irgendwann Überhand. In erster Linie interessierte mich eben das Leben mit Demenz. Ohne diese häufigen Biographie-Kapitel wäre es nicht so langatmig geworden. So habe ich manche Passagen irgendwann nur noch überflogen.

Ich glaube, einer der Gründe, weshalb das Buch so hoch gelobt wird, ist, wie wenig Bücher über Demenz es wirklich gibt. Ich halte es nicht für weltbewegend gut, besonders, wenn man sich schon im Vorfeld Gedanken über Demenz gemacht hat. Ich werde es kein zweites Mal lesen. Aber das eine Mal bereue ich auch nicht.

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Rezension zu "Elizabeth wird vermisst" von Emma Healey

Bewegender Einblick in die Welt mit Alzheimer
MiGuvor 9 Monaten

Kurzbeschreibung
Maud ist völlig verwirrt und verunsichert. Sie vermisst ihre Freundin Elizabeth und niemand scheint ihr zu glauben, wenn sie von ihrer Sorge um sie erzählt.
Doch Maud hat Alzheimer und so wird es eine verzweifelte Suche nach ihrer Freundin und sich selbst.

Meinung
Emma Healey behandelt in ihrer sehr emotionalen und bewegenden Geschichte das Thema Alzheimer.
Die Autorin lässt in ihrer Handlung die an Alzheimer erkrankte Protagonistin Maud, die sich ihrer Erkrankung nicht bewusst ist, in der Ich-Perspektive erzählen.
So gewährt sie dem Leser und Zuhörer auf einfühlsame Weise einen sehr detaillierten und aussagekräftigen Eindruck in Mauds verwirrte Gedanken, deren Grenze zu Realität verschwimmt, und die viele Reaktionen in ihrem Umfeld nicht versteht.
Immer wieder verliert sie sich in ihren Erinnerungen und immer wieder spricht sie den Satz „Elizabeth wird vermisst“ aus.
Anfangs erscheint es vielleicht sogar noch etwas amüsant, doch im späteren Verlauf musste ich hart schlucken, wenn sie dies sagte.
Einfach weil ich so viel Mitgefühl und Verständnis für Maud aufbrachte und es mir fast das Herz brach.
Medizinische Details werden in dieser Handlung nur am Rande erwähnt, denn hier steht einzig und allein die Hauptfigur im Vordergrund, die mal in der Vergangenheit lebt und mal in der Gegenwart.
So sind es zwei beziehungsweise drei verschiedene Handlungsstränge, die aber etwas gemeinsam haben und miteinander verknüpft werden.
Dies macht meiner Meinung nach diese Geschichte besonders bewegend.
Zwischendurch richtet sich der Blick auch auf ihre Angehörigen und macht damit bewusst, dass nicht nur Maud kurz vorm Verzweifeln ist.
Immer wieder stellt sich eine gewisse Situationskomik ein, die von der recht traurigen Erzählung ablenkt und aufmuntern kann.
Die einzelnen Kapitel sind musikalisch untermalt und dank des großartigen Erzählstils ist die Geschichte besonders fesselnd.
Die Autorin versteht es sehr gut, ihre Figuren derart charakterstark und authentisch zu beschreiben, dass man sie sich bildlich vorstellen kann.
Vor allem Maud ist sehr gut gelungen, denn ihre innere Unruhe und Verzweiflung ist so realistisch, dass ihr Schicksal einem sehr nahe geht.

Hier macht sich aber auch wieder die Auswahl der richtigen Sprecherin bemerkbar.
Denn Katharina Thalbach liest diese Geschichte vor und schafft es sich sehr einfühlsam in die Hauptfigur zu versetzen.
Ob es sich um einen ruhigen Erzählton oder aber auch den Wechsel in verschiedene Gefühlsausbrüche handelt, sie verkörpert mit ihrer Stimme die Protagonistin glaubhaft und lässt diese noch viel greifbarer erscheinen.

Fazit
„Elizabeth wird vermisst“ ist ein sehr bewegender Roman, der den Leser und Zuhörer schockierend realistisch ahnen lässt, wie beängstigend und verstörend die Welt eines an Alzheimer erkrankten Menschen sein muss.
Diese Geschichte wird mir noch lange in Erinnerung bleiben und mich so manches Mal nachdenklich stimmen.

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L

Rezension zu "Elizabeth wird vermisst" von Emma Healey

...Alzheimer...
Lesebegeistertevor einem Jahr

Die Protagonistin ist verwirrt. Es wird ihr Alltag beschrieben, sehr realistisch, sehr beklemmend. Doch eigentlich ist sie auf der Suche nach Antworten. Denn was ist vor fast siebzig Jahren mit ihrer Schwester passiert? Und wo ist ihre Freundin Elizabeth? Ein Buch ,das Sie zum Nachdenken anregen wird. Ein tolles Debüt zum Thema Alzheimer.  

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