Emma Healey Elizabeth wird vermisst

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Inhaltsangabe zu „Elizabeth wird vermisst“ von Emma Healey

Wie würden Sie sich fühlen, wenn Ihnen keiner mehr glaubt? Und Sie nicht mehr sicher sind, ob Sie sich selbst noch glauben können? Genauso ergeht es Maud, die an Alzheimer leidet - und die ihre Freundin vermisst. In diesem faszinierenden Roman machen wir uns gemeinsam mit Maud auf die Suche nach der verschwundenen Elizabeth und erleben dabei hautnah, wie hilflos und verletzlich Maud sich selbst und ihrer Umwelt gegenübersteht. Mit überwältigender Intensität und Emotionalität schafft es die erst 28-jährige Autorin, eine völlig neue Sicht auf Alter und Alzheimer zu eröffnen.

Selten hat mich ein Buch so traurig zurück gelassen. Sehr zu empfehlen!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Mein absolutes Lieblingsbuch. Maud eröffnet uns die Welt der Demenz - so liebevoll, so "logisch".....Katharina Thalbach in ihrer Paraderolle

— IZaubermausI
IZaubermausI

Ein anrührendes Buch mit einigen Längen. Schwieriges Thema.

— black_horse
black_horse

Von einem Schmunzeln auf den Lippen bis zu Tränen in den Augen war alles dabei - leider ab und an auch ein bisschen Langatmigkeit.

— Code-between-lines
Code-between-lines

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    Elizabeth wird vermisst
    Starbucks

    Starbucks

    29. April 2017 um 17:08

    Emma Healey, die Autorin von „Elizabeth wird vermisst“ muss wohl selbst mit einer dementen Mutter oder anderen Person zusammengelebt haben. Ein solcher Roman wäre ihr sonst vermutlich nicht gelungen. Ihr Roman sollte von allen gelesen werden, die mit dementen Personen zu tun haben, denn er hilft ganz sicher, Demenz und Demenzkranke besser zu verstehen. Ich habe das Hörbuch von „Elizabeth wird vermisst“, erschienen im Lübbe Audio Verlag als gekürzte Lesung und gelesen von Katharina Thalbach, gehört und werde somit auch das Hörbuch bewerten. Dazu sei vorab zu sagen, dass die Sprecherin, die eindeutig die Stimme einer älteren Dame hat, das Hörbuch sehr treffend und glaubhaft liest. Oft ist die Verzweiflung einer dementen Frau, der keiner glaubt und die ihre eigenen Probleme hat, genau zu spüren. Das Hörbuch gefällt mir daher sehr gut.Zum Inhalt: Maud ist dement. Sie kann nicht mehr allein wohnen und wohnt nun bei ihrer Schwester. Die Veränderungen kann Maud nicht verstehen, und verstehen kann sie auch nicht, dass ihre beste Freundin Elizabeth spurlos verschwunden ist. Sogar eine Suchanzeige gibt Maud daher auf. Während die demente, liebenswürdige alte Dame jeden Tag Pfirsichkonserven kauft, erinnert sie sich auch an ihre Schwester, die vor langer Zeit verschwunden zu sein scheint, und immer sucht sie Elizabeth...Das Buch hilft, die Denkweisen und die Verzweiflung dementer Menschen zu verstehen. Wer sich oft fragt, was in ihnen vorgeht, der scheint hier Antworten zu bekommen. Man kann wirklich mit Maud empfinden, was sie so handeln lässt, wie sie es tut, warum sie immer das Gleiche kauft, warum sie verloren geht... Jeder, der demente Menschen kennt, kann Maud verstehen oder versehen lernen. Die Autorin hat die Demenz so authentisch eingefangen, dass es nur wahrscheinlich ist, dass sie lange mit einer dementen Person Umgang hatte oder noch hat.Insgesamt ist durch die Endlosschleife des Suchens nach Elizabeth sowie die etwas wirre Sichtweise von Maud aber der Handlungsverlauf etwas eintönig. Am Schluss gibt es noch gute Wendungen, aber vorher zieht sich die Verzweiflung der Protagonistin doch etwas in die Länge. Es ist mehr als nachvollziehbar, dass ein Leben mit Demenz und mit Dementen ganz genau so abläuft, und es ist eine Meisterleistung, wie die Autorin diese Krankheit hier beschrieben und verständlich gemacht hat, indem sie die Demente hier sprechen lässt, aber für den Zuhörer zieht sich der Handlungsverlauf dadurch etwas. Fazit: Ich habe selbst schon mit Dementen zu tun gehabt und bin daher sehr dankbar für dieses Hörbuch. Ich denke außerdem, dass hier ein gutes und wichtiges Werk entstanden ist. Wie die Krankheit selbst ist aber der Handlungsverlauf oft lang und natürlich auch etwas wirr. Ich hätte mir dieses Hörbuch, das bereits gekürzt ist, etwas kürzer gewünscht. Daher gibt es einen Stern Abzug.

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  • alt werden?

    Elizabeth wird vermisst
    dominona

    dominona

    23. August 2015 um 21:59

    Die Protagonistin strengt an, denn sie hat Alzheimer und während wir ihr dabei zusehen, wie sie die einfachsten Dinge vergisst, merken wir schnell: es gibt etwas Wichtiges, an das sie sich unbedingt erinnern muss, denn eine ihrer Freundinnen wird vermisst. Dieses Buch besteht aus Zeitsprüngen und erzählt verschiedene Geschichten, sodass man zeitweise das Gefühl hat, selbst vom Vergessen heimgesucht worden zu sein. Das Buch berührt, macht aber auch Angst vor dem Alter.

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  • Alzheimer

    Elizabeth wird vermisst
    rewareni

    rewareni

    08. August 2015 um 09:25

    Ein Roman, der zu Herzen geht. Wie fühlt es sich an, wenn man sich an etwas erinnern möchte, aber man kann nicht? Maud vermisst ihre Freundin Elizabeth und keiner will ihr glauben, dass sie nicht mehr da ist.Verzweifelt begibt sie sich auf eine Reise auch in ihre Vergangenheit als Kind. Denn ihre Schwester Sukey ist in ihrer Jugend spurlos verschwunden. Es verschwimmen immer wieder die Erinnerungen was damals passiert ist und die jetzige Suche nach ihrer Freundin. Die Geschichten wechseln immer hin und her, was nicht unbedingt von Vorteil ist, da man sich immer wieder neu auf die jeweilige Situation einstellen muss. Dafür ist der Roman sehr berührend, vor allem weil man den Leidensweg von Maud hautnah mit erlebt. Die kurzen Momente wo sie einen klaren Augenblick hat und dann doch wieder in ihre Demenz zurückfällt. Ein gut gelungener Debüt Roman.

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  • Zwiegespalten

    Elizabeth wird vermisst
    black_horse

    black_horse

    29. June 2014 um 23:07

    Wie sieht es im Kopf eines dementen Menschen aus? Wie ist es, nicht zu verstehen und nicht verstanden zu werden? Die achtzigjährige Maude sucht im Jetzt ihre alte Freundin Elizabeth. Und auch alles mögliche andere. Aber auch ihre Tochter Helen, die sich liebevoll um ihre demente Mutter kümmert, ist ihr keine Hilfe. Immer wieder geht die Handlung zurück in die Vergangenheit. An die Ereignisse von vor 70 Jahren, als ihre Schwester Susan verschwand, kann sich Maude noch sehr genau erinnern. Einerseits war das Thema Demenz sehr eindrucksvoll und anrührend dargestellt, auch wenn viele Wiederholungen manchmal anstrengend waren. Die Geschichte aus der Vergangenheit und ihre Aufklärung hat mich allerdings nicht so überzeugt. Auch die Sprecherin des Hörbuchs hat mich diesmal etwas genervt und ihre Interpretation passte für mich nicht so richtig zum Inhalt des Buches.

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