Nela ist Hebamme und sie kann sich keinen schöneren Beruf vorstellen. Doch in letzter Zeit hat sie beruflich und privat eine Menge erlebt und braucht dringend eine Auszeit. Diese Auszeit möchte sie bei ihrer Familie auf Norderney verbringen. Nela merkt, dass ihr die Auszeit gut tut. Jedoch bemerkt sie auch einige Veränderungen, die sie zum nachdenken anregen. So macht sie sich Gedanken über ihre berufliche Zukunft, über ihren Traum ein Geburtshaus auf Norderney zu eröffnen und dann taucht plötzlich auch noch Simon auf, der die Apotheke ihres Vaters übernimmt und für Schmetterlinge in ihrem Bauch sorgt. Wird sie es schaffen, die richtigen Entscheidungen zu treffen oder verlässt sie der Mut?
Gemeinsam mit Nela reisen wir nach Norderney und begleiten sie bei ihrem Neuanfang, der zunächst von Zweifeln, Familienproblemen und Geldsorgen geprägt ist. Des Öfteren sind Nelas Entscheidungen nicht ausgereift genug und es fällt ihr schwer eine Entscheidung zu treffen. Natürlich beschäftigen sie auch die Probleme die innerhalb der Familie herrschen und das ihre Eltern sich von heute auf morgen auf die reise nach Madeira machen. Hinzu kommt, dass ihre Oma eine beginnende Demenz hat und dem Alkohol nicht abgeneigt ist. Dann taucht auch noch ihre Schwester Tini auf, die in den sozialen Medien eine Menge Follower hatte, jedoch durch einen Fehltritt einen regelrechten Shitstorm erlebt und dadurch ihren Lebensmut verliert und in eine Sinnkrise gerät.
In dem Buch "die Inselhebamme" werden viele Themen angesprochen, sodass Nelas Entscheidung zurück nach Norderney zu gehen, um sich dort eine neue Existenz aufzubauen und wieder voller Freude ihren Beruf auszuüben, erst am Ende des Buches aufgegriffen wird. Die Entscheidung wird dann relativ schnell als Happy-end verkündet und einige Dinge wurden erst im Epilog abgehandelt. Hier hätte ich mir gewünscht, dass diese Dinge noch innerhalb der Geschichte stattgefunden hätten.
Dadurch fehlte leider ein wenig die Spannung und es entstanden einige Längen. Dennoch war es eine nette Geschichte für zwischendurch, bei der noch viel Luft nach oben bleibt.






















