Emma Lewis Ein Museum nur für mich

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Inhaltsangabe zu „Ein Museum nur für mich“ von Emma Lewis

Was ist eigentlich ein Museum? Ein Gebäude voller alter Dinge aus der ganzen Welt? Ein Garten mit exotischen Pflanzen? Ein Haus, an dessen Wänden viele, viele Bilder hängen? Ein kleines Mädchen besucht die unterschiedlichsten Arten von Museen, steht staunend vor gefiederten Pflanzen und riesigen Käfern, träumt davon, wer die antiken Töpfe und Tassen einst in Händen gehalten hat, und bewundert moderne Gemälde, bei denen jedem Besucher ein anderes gefällt. Aber ihr Lieblingsmuseum hat sie zu Hause immer um sich: ihre eigenen Dinge. Die frischen Illustrationen von Emma Lewis und der anregende Mitmachteil führen Kinder spielerisch an Museen und Sammlungen heran.

Ein ungewöhnliches, künstlerisches Buch, dass den Betrachter auch visuell herausfordert.

— Kinderbuchkiste
Kinderbuchkiste

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    Ein Museum nur für mich
    Kinderbuchkiste

    Kinderbuchkiste

    19. May 2017 um 19:41

    Ein einzigartiges, recht eigenwillig gestaltetes künstlerisches Buch zum Thema Museen Als ich das Buch das erste Mal in die Hand nahm ahnte ich noch nicht was mich erwarten würde.Ein vielsagender Titel in den man eine Menge hinein interpretieren kann.Öffnet man es wird man eingefangen in Bilder, die ein scheinbar wildes Durcheinander unterschiedlicher Darstellungsformen /Zeichenenstile vermitteln. Collagen von Fotos gemischt und ergänzt mit Zeichnungen, Schemenhaftes gepaart mit filigranen detailreichen Elementen."Gebt mir ein Museum, und ich werde es füllen" steht zu Beginn des Buches. Ein Zitat von Pablo Picasso.Jemand nimmt uns mit auf die eine Entdeckungstour.Wer es genau ist erfahren wir nicht. Ein Kind? Ein Mädchen, interpretiert man das Bild richtig.Anzunehmen.Was sind Museen?Dieses Buch macht den Versuch es zu erklären. Um es vorweg zu nehmen es gelingt sehr gut nur die Bilder, die das ganze íllustrieren sind gewöhnungsbedürftig. Künstlerisch wertvoll, zweifelsohne nur bestimmt nicht jedermanns Geschmack.Unsere Lesekinder im Alter von 4 bis 12 Jahren verstanden nicht immer alles, aber ich glaube, dass ist auch nicht der Anspruch des Buches. Es ist vielmehr der Versuch unser Auge neu zu inspirieren, uns aufzuzeigen, welche Möglichkeiten man hat etwas zu erzählen, darzustellen.Das Buch hat sehr wenig Text. Kurze prägnante Sätze in großer Druckschrift führen ein und erklären. Es ist erstaunlich mit wie man mit wenig Worten soviel sagen kann. Das liegt wohl auch an der direkten Verbindung zu den Darstellungen.Die Farben des Covers ziehen sich durch das ganze Buch. Viele Grau und Schwarztöne mit kleinen und größeren Farbakzenten beherrschen die Bilder. Schwarz weiß Fotos und auch Farbfotographien fließen genauso mit ein wie einfache,  manchmal sehr plump wirkende, grafische Elemente.Wir erfahren, dass es unterschiedliche Museen gibt. Museen die Kunst beherbergen, Museen die uns die Archäologie näher bringen, Museen die Präparate von Insekten und anderen Tieren ausstellen, oder auch welche die nicht in einem Haus untergebracht sind sondern im Freien. Botanische Gärten und Freilichtmuseen. Es gibt Museen, die sich mit der Luft- und Raumfahrt beschäftigen. Wie dürfen in jedes einen kurzen Blick werfen. Erste Eindrücke, die keinesfalls der Realität entsprechen und ganz der künstlerischen Freiheit der Bilderbuchmacherin entspringen.Eigenwillig, teilweise sehr skurril  und unglaublich faszinierend wenn man sich auf die Bilder einlässt.Unddas Beste!Am Ende des Buches ist viel  gedanklicher Platz für das eigene Museum."Ein Museum nur für mich!"Mit Stift und Schere, Zeitungen und Fotos kann jeder sein ganz persönliches Museumsbild zaubern.Eine Aufforderung zu Kreativität!Die Kinder sollen Fragen beantworten, die auch dazu beitragen sich mit dem Erfahrenem und gehörten noch einmal reflektierend auseinander zu setzten. Um mit Kindergartenkindern ins Gespräch zu kommen eine gute Idee.So wird zum Beispiel gefragt:"Was würdest du gerne sammeln?"Was ist in deinem Museum ausgestellt?"Oder auch "Welche Museen kennst du noch?"Besser noch finde ich die Idee im Anschluss das eigene Museum vielleicht auch im Stil eines Sketchbooks zu gestalten.Denn anders als hier im Bilderbuch , wo die Collagen nicht so richtig wirken, weil das Plastische und auch die Möglichkeit des haptischen Erlebnis, fehlt. Bei einem selbst gestalteten Buch ist dies ganz anders. Wundervolle Werke werden entstehen, ich sehe sie schon vor meinen Augen.Ein Buch, dass zum Prestel Verlag einfach passt.

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