Emma Mills Jane & Miss Tennyson

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Inhaltsangabe zu „Jane & Miss Tennyson“ von Emma Mills

Devon würde eigentlich nichts an ihrem Leben ändern. Sie ist zufrieden damit, heimlich in ihren besten Freund verliebt zu sein und die Zukunft zu ignorieren. Aber das Leben macht nicht mit. Erst zieht ihr Cousin Foster, ein unverbesserlicher Sonderling mit einem überraschenden Talent für Football, bei ihnen ein. Dann taucht der unausstehliche, überhebliche und unerträglich attraktive Ezra auf. Devon hätte nie erwartet, dass Foster der Bruder wird, den sie nie haben wollte; oder dass Ezra ihre Lieblingsschriftstellerin Jane Austen liest, selbst wenn er Stolz und Vorurteil zunächst für die Fortsetzung von Verstand und Gefühl gehalten hat.

Ein sensibles und einfühlsames Jugendbuch. Das mehr oder weniger ganz normale Highschool-Leben, herzzerreißend schön in Worte gefasst.

— buchstabentraeumerin
buchstabentraeumerin

Ein Roman der durch leise Töne und authentische Charakter überzeugt.

— Belladonna
Belladonna

Eine tolle Geschichte über das Leben, die Familie, Freundschaft und die Liebe..

— Schnudl
Schnudl

Irgendwie anders als erwartet aber trotzdem genial 😊

— Nmaye
Nmaye

Eine sehr fesselnde Geschichte über die Liebe, das Leben, den Stolz und die Vorurteile an einer Highschool.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

4,5 Sterne für eine zuckersüße Geschichte mit tollem Bookboyfriend

— ReginaMeissner
ReginaMeissner

Konnte mich nicht auf voller Linie überzeugen, aber in meinen Augen lesenswert!

— Rebecca1493
Rebecca1493

Die Dynamik zwischen den Charakteren ist toll, die Story ist süß und Mills trifft den richtigen Ton

— katha_dbno
katha_dbno

Eines meiner Lieblingsbücher! Romantisch, aber nicht zu kitschig. Man hat das Gefühl, eine echte Geschichte zu lesen.

— Paulaihl
Paulaihl

Berührend und süss, unbedingt selbst lesen.

— MadameEve1210
MadameEve1210

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  • Eine Geschichte, süß wie Zuckerwatte und mit ganz viel Herz

    Jane & Miss Tennyson
    buchstabentraeumerin

    buchstabentraeumerin

    08. August 2017 um 15:05

    „Jane & Miss Tennyson“ von Emma Mills ist einfach schön. Und mit „einfach“ meine ich nicht simpel und einfallslos, sondern diese ganz besondere Weise einfach, die auf vollkommene Weise glücklich macht. Dieses Buch ist ein Seelentröster und eine warme Schokolade in einem, es fühlt sich an, wie den Lieblingsfilm zum 1.000 Mal anschauen. Auch ein wenig wie nach Hause kommen. Das Lesen dieser Geschichte schenkte mir das Gefühl, allen Druck und Ballast des Alltags abstreifen zu können und mich in der schlichten Schönheit zu verlieren. Als ich den letzten Satz gelesen hatte, trug ich das breiteste Lächeln im Gesicht, das man sich nur vorstellen kann. Wie frisch verliebt. Wenn ihr erfahren möchtet, wie das passieren konnte, dann findet ihr in meiner Rezension die Antwort. Ich liebe Jane Austen – mindestens so sehr wie Devon in dieser Geschichte. Austens Art, große Gefühle auszudrücken und gleichzeitig ein genaues Bild der Gesellschaft zu zeichnen, ist beeindruckend. „Jane & Miss Tennyson“ greift verschiedenste kleine Motive aus den Büchern der berühmten Autorin auf – so ist Ezra ein moderner Mr. Darcy und Devon weist Ähnlichkeit mit Elinor aus „Sinn und Sinnlichkeit“. Auch sie ist verliebt, kann ihre Liebe aber nicht öffentlich zeigen, da sie nun einmal in ihren besten Freund verliebt ist. Ist sie doch, oder? Nur weshalb denkt sie dann immer häufiger an Ezra? Emma Mills bringt in ihrem Jugendbuch klassische Highschool-Themen zur Sprache. Football, der Schulball, Partys in den Elternhäusern, Familie und die Liebe. Die Geschichte könnte nun leicht ein einziges triefendes Klischee sein, doch das ist sie nicht. Den Leser erwarten weder Kitsch noch zu viel Drama, sondern eine einfühlsam und mit Bedacht erzählte Geschichte über das Erwachsen werden und die erste Liebe. Das gelingt ihr unglaublich rührend.WAS ICH BESONDERS AN JANES BÜCHERN MOCHTE, WAREN DIE GEFÜHLE – SIE VERSTAND DIESE GANZE SACHE MIT DER UNERWIDERTEN LIEBE – WIE ES WAR, SICH ZU VERZEHREN, WIE ES WAR, ZU HOFFEN. (SEITE 80) Doch nicht nur das, auch die Familie spielt eine große Rolle, denn Devon muss sich mit ihrem seltsamen Cousin Foster arrangieren, der bei ihnen leben soll, da seine Mutter sich nicht um ihn kümmern kann. Foster schweigt sich darüber aus, doch man ahnt, dass mehr in ihm steckt. So ist es auch insbesondere diese Beziehung, die „Jane & Miss Tennyson“ von der Masse abhebt. Man spürt, dass in die Entwicklung beider Charaktere sehr viel Liebe und Aufmerksamkeit investiert wurde. So schafft Mills es, dem Leser die tiefsten Gefühle beider ohne viele Worte nahezubringen.„WENN MAN ETWAS LIEBT, KANN MAN SCHLIESSLICH NICHT ANDAUERND GLÜCKLICH SEIN, ODER? DESHALB LIEBT MAN ES DOCH GERADE. WEIL MAN ALLE MÖGLICHEN GEFÜHLE DABEI HAT, NICHT NUR GLÜCKSGEFÜHLE. ES KANN WEHTUN, ES KANN DICH SAUMÄSSIG WÜTEND MACHEN, ABER … ES BRINGT DICH DAZU, ÜBERHAUPT ETWAS ZU FÜHLEN.“ (SEITE 25 Ezra gefiel mir auch ausgesprochen gut. Erst ist er zurückhaltend, wirkt arrogant und zeigt vielmehr durch Gesten, dass ihm etwas an seinen Mitmenschen liegt. Stück für Stück öffnet er sich jedoch und zeigt überraschende Seiten von sich. Im Grunde ist wahrhaftig keiner der Charaktere am Ende noch der, der er zu Beginn war. Alle verändern sich, teils sehr subtil, teils offenkundiger, nicht nur Devon, Foster und Ezra. Auch Cas,  Lindsay und Jordan sind hervorragend angelegt. Was neben den ganzen Emotionen und der Entwicklung der Charaktere ebenfalls nicht zu kurz kommt, ist der Humor. Emma Mills schwelgt nicht in gefühlsduseligen Sätzen, sondern verleiht ihrer Geschichte mit einer ordentlichen Portion Witz einen spritzigen, frischen Charme. Es ist eine reine Freude, Seite für Seite zu lesen.Fazit „Jane & Miss Tennyson“ ist ein sensibles und einfühlsames Jugendbuch. Ohne in Klischees zu denken, sondern authentisch und unaufdringlich wird darin erzählt, wie eine Gruppe Jugendlicher Erwachsen wird. Wie sich Freundschaften verändern, wie neue Freundschaften entstehen. Was der Unterschied ist zwischen Verliebtheit und Liebe. Familiäre Probleme. Das mehr oder weniger ganz normale Highschool-Leben also, herzzerreißend schön in Worte gefasst. Lies es, und dir wird ganz warm ums Herz – versprochen.

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  • Meine Rezension zu "Jane & Miss Tennyson"

    Jane & Miss Tennyson
    Belladonna

    Belladonna

    08. August 2017 um 09:25

    Beschreibung Devon Tennyson ist ein ganz normales Mädchen. Sie besucht die High-School, ist ein großer Football-Fan, und ist über beide Ohren in ihren besten Freund Cas verliebt. Devons absolute Lieblingsschriftstellerin und Vorbild in Sachen Liebe ist Jane Austen. Doch das Leben wäre ohne Veränderungen ja kein richtiges Leben. Für Devon ändert sich alles, als ihr sonderlicher Cousin Foster ein Teil ihrer Familie wird. Völlig überraschend zeigt sich, dass in Foster ein großes Football-Talent steckt. Erst kürzlich zog Ezra, der aufstrebende Star am Football-Himmel in die Stadt und nimmt sich gleich der Förderung von Fosters Talent an. Devon kommt somit dem anscheinend unausstehlichen und unnahbaren Ezra näher. Denn sie bekommt die andere, freundschaftliche und liebevolle Seite von Ezra zu sehen. Ezra liest sogar die Bücher von Devons Lieblingsschriftstellerin Jane Austen, obwohl er zunächst dachte „Stolz und Vorurteil“ sei die Fortsetzung von „Verstand und Gefühl“. Meine Meinung Das Königskind „Jane & Miss Tennyson“ von Emma Mills hat mich durch die hübsche Aufmachung (vor allem der schön gestaltete Buchdeckel) sofort angesprochen – außerdem verehrt die Hauptprotagonistin Jane Austen genauso sehr wie ich! Es war einfach Liebe auf den ersten Blick und schließlich auch das Monatsbuch im Juli beim Jahr der Königskinder (#JdKöKi). Emma Mills erzählt in ihrem Debütroman eigentlich eine ganz normale Highschool-Story von Liebe und Football. Doch beim näheren Betrachten steckt hinter der Geschichte über Devon, ihren Cousin Foster und den Football-Star Ezra viel mehr! Es geht um den Zusammenhalt der Familie, Geschwisterliebe, Freundschaft und natürlich um das Finden der großen Liebe – ganz im Stil von Jane Austen. "Dann sehnte ich mich nach dem Universum da draußen, in dem Cas und ich zusammen waren, und hasste dieses, in dem das nicht der Fall war." (Seite 83) Genau wie Marianne Dashwood in Jane Austens Roman „Verstand und Gefühl“ ist Devon auch zuerst in den „Falschen“ verliebt und erkennt erst später ihre wahren Gefühle für einen Mann der sie genauso liebt, wie sie ihn. Passenderweise ist genau dieses Buch Devons aktuelle Lektüre in der Geschichte. Ein paar kleine Unterschiede gibt es dann aber doch, Devon liebt ihren besten Freund schon seit Jahren, im Gegensatz dazu hat sich Marianne Dashwood erst durch einen Unfall in ihren Retter Willoughby verliebt. Beide Frauen werden sich darüber bewusst, dass ihre Liebe nicht erwidert wird und finden schließlich zu einem Mann, der durch Schüchternheit seine Gefühle nicht so leicht zum Ausdruck bringen kann. "»Man kann schließlich nicht gegen etwas sein, mit dem man sich nicht ausführlich auseinander gesetzt hat, oder?«" (Seite 129) Der Bezug zur berühmten englischen Autorin Jane Austen zieht sich unterschwellig durch den ganzen Roman. Vor allem Austen Fans dürfte Emma Mills Erzählstil und die unaufgeregte Geschichte über Freundschaft, Toleranz, Glück und Liebe überzeugen. Die spannende Dynamik des Romans ergibt sich aus der unglaublichen Nähe, die man zu den Charakteren aufbaut, ergänzt durch einen realistischen Plot. Besonders hervorheben möchte ich hierbei die lebendig gestalteten Persönlichkeiten. Egal, ob Hauptprotagonist oder Nebendarsteller, jeder Charakter wurde mit viel Liebe fürs Detail erschaffen und somit deckt Emma Mills eine prächtige Palette an einzigartigen Figuren ab. Die Protagonisten haben Ecken und Kanten wie sie Jedermann hat, dadurch erhält der Roman eine authentische Note und als Leser findet man leichten Zugang zu den Persönlichkeiten. Diese wachsen einem während des Lesens wie gute Freunde ans Herz, so dass man den Buchdeckel am liebsten nicht schließen möchte. "Ich stürzte mich gerade kopfüber in ein reines, unnachgiebiges Peinlichkeitsmeer der allerübelsten Highschoolsorte: Ich tauchte uneingeladen bei einer Party auf." (Seite 377) Emma Mills reiht sich mit ihrem bezaubernden Roman „Jane & Miss Tennyson“ in die Reihe meiner Lieblingsstücke aus dem Königskinder Imprint des Carlsen Verlags ein. Am liebsten würde ich den Roman gleich noch mal lesen! Fazit Ein Roman der durch leise Töne und authentische Charakter überzeugt.--------------------------------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 07.08.2017

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  • Eine tolle Geschichte über das Leben, die Familie, Freundschaft und die Liebe..

    Jane & Miss Tennyson
    Schnudl

    Schnudl

    26. July 2017 um 17:56

    Hach Königskinder, es ist immer wieder toll eure Geschichten lesen zu dürfen. Jane & Miss Tennyson habe ich im Rahmen des JdKöki (Jahr der Königskinder) für den Monat Juli gelesen. Ich bin mal wieder sehr sehr sehr begeistert, von dieser wundervollen Geschichte. Die Hauptperson Devon Tennyson ist Jane Austen Fan. Erst muss sie zurecht kommen, dass ihr Cousin Foster bei ihrer Familie eingezogen ist und einen auf Bruder macht, was ihr gar nicht gefällt, dann muss sie mit ansehen wie ihr bester Freund Cas und zugleich heimliche Liebe, vor ihren Augen mit einer Anderen anbandelt, und dann kommt auch noch der Football-Star Ezra in ihr Leben, der so einiges auf den Kopf stellt. Eine tolle, wunderschöne Geschichte über das Leben, Familie, Freundschaft und die Liebe.Sehr empfehlenswert!

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  • Was würde Jane Austern dazu sagen?

    Jane & Miss Tennyson
    Nmaye

    Nmaye

    25. June 2017 um 17:04

    Inhalt: Devon würde eigentlich nichts an ihrem Leben ändern. Sie ist zufrieden damit, heimlich in ihren besten Freund verliebt zu sein und die Zukunft zu ignorieren. Aber das Leben macht nicht mit. Erst zieht ihr Cousin Foster, ein unverbesserlicher Sonderling mit einem überraschenden Talent für Football, bei ihnen ein. Dann taucht der unausstehliche, überhebliche und unerträglich attraktive Ezra auf. Devon hätte nie erwartet, dass Foster der Bruder wird, den sie nie haben wollte; oder dass Ezra ihre Lieblingsschriftstellerin Jane Austen liest, selbst wenn er Stolz und Vorurteil zunächst für die Fortsetzung von Verstand und Gefühl gehalten hat. Meine Meinung:Irgendwie hatte ich aufgrund des Titels andere Erwartungen an das Buch bzw. hatte mir Devon ganz anders vorgestellt!Aber meine Erwartungen wurden um ein vielfaches übertroffen! Ganz besonders gelungen sind in diesem süßen Roman die Protagonisten!Devon ist für ihr Alter außerordentlich reif und feinfühlig und obwohl ihr Leben alles andere als schlecht läuft, hat sie oftmals das Gefühl nicht angekommen zu sein und ihren Weg noch nicht gefunden zu haben. Emma Mills schafft es einen mit auf einen kurzweiligen, gefühlvollen Trip auf ebendiesen Weg mitzunehmen und sich mit Devon verbunden zu fühlen, egal in welchem Alter man ist. Foster hat schon viel erlebt und sein Leben ist bisher alles andere als perfekt, glücklich und gerade verlaufen, aber er hat es über das ganze Buch geschafft, dass man sich 'in seiner Gegenwart' sehr wohl und gut gefühlt hat! Er hat diese Gabe alles ziemlich realistisch und trotzdem von einer guten Seite zu sehen. :)Ezra und Cas haben es mir das ganze Buch über sehr schwer gemacht, für einen von beiden Partei zu ergreifen. Aber beide konnten mit ihrer sehr unterschiedlichen Persönlichkeit punkten . Cas der offene, aufgeschlossene Lustige Typ und Ezra die eher verschlossene, ernste Sportskanone.Die Geschichte wirkte zu keiner Zeit aufgesetzt und hatte wohl durchaus aus einem wahren High School Leben stammen können und doch erzählt Emma Mills diese so gefühlvoll und tiefgründig, dass Jane Austen sie bestimmt gerne gelesen hätte :)'Jane und Miss Tennyson' war mein erstes Buch aus dem Königskinder Verlag und wenn alle weiteren auch so sind, wird sich dieser Verlag bestimmt in mein Herz einbrennen! :)Fazit :Eine süße Geschichte, über Stolz, Vorurteile, Verstand und Gefühl, die einen mitreißt und so schnell nicht vergessen wird! GANZ KLARE EMPFEHLUNG ♡

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  • Ein Jugendbuch, das Lust auf mehr macht

    Jane & Miss Tennyson
    Corii92

    Corii92

    18. June 2017 um 15:10

    MEINE MEINUNG Die Charaktere sind Authentisch und machen Lust in die Geschichte einzutauchen.. Beide haben mich neugierig auf die Geschichte gemacht und ich wollte sie kennen lernen. Dieses Jugendbuch macht neugierig auf mehr und schon das Cover hat mich direkt angelockt. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird mit jeder Seite intensiver. Durch den Wechsel der Sichten kann man beide näher kennen lernen und ihre Gedanken und Gefühle erfahren.Auch die Nebenfiguren machen neugierig und man will mit jeder Seite mehr in die Handlung eintauchen.Die Spannung wird mit jeder Seite intensiver und man will gar nicht mehr aus dem Buch kommen. Elin ist eine Besondere Figur, die man einfach kennen lernen muss und ich finde sie mit jeder Seite noch spannender. Die Handlung wird mit jeder Seite mehr und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Das Cover ist wieder ein Hingucker und macht Lust direkt in die Geschichte zu startenFAZIT : Eine fesselnde Geschichte, die Lust auf mehr macht und ich mich auf weitere Werke freue.

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  • Eine fesselnde Liebesgeschichte über ein Highschool-Mädchen und einen verschlossenen Jungen.

    Jane & Miss Tennyson
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. March 2017 um 19:02

    "Jane & Miss Tennyson" von Emma Mills Das Buch "Jane & Miss Tennyson" ist der Debütroman von Emma Mills. Sie bringt zum Ausdruck, dass selbst heute noch Stolz und  Vorurteile den ersten Eindruck einer Person trüben können. Emma Mills Schreibstil ist sehr flüssig und man liest sich sehr gut in das Buch und die Geschichte ein. Dennoch fand ich es anfangs ein klein wenig störend, wie schnell sich die Orte gewechselt haben. Aber das macht sie definitiv mit der Geschichte und den Protagonisten wieder gut. Das Thema ist sehr interessant, da deutlich wird, dass man nicht immer dem ersten Eindruck Glauben schenken sollte. Hier geht es um Devon Tennyson, einer Highschool-Schülerin in der Abschlussklasse, welche viele Selbstzweifel gegen sich hegt. Sie ist in ihren besten Freund Cas verliebt, der aber leider ihre Gefühle nicht erwidern kann. Als dann auch noch ihr Cousin Foster aus tragischen Gründen zu ihnen ziehen muss, wird alles anders für sie. Foster ist ein Naturtalent in Football und so lernt Devon zwangsläufig den verschlossenen und attraktiven Ezra Lynley kenne, der Tempel Sterlings All-American-Star ist. Für sie beginnt eine Zeit, in welcher Stolz und die Vorurteile über Ezra ihr die wahre Sicht auf ihn vernebelt. Die Autorin hat eine wunderbare Geschichte über Stolz, Vorurteile, Liebe und Leben geschrieben. Ich kann allen das Buch empfehlen, die solche Geschichten gerne lesen. Für mich bleibt dieses Buch aufjedenfall eins meiner Lieblingsbücher. Besonders gut fand ich Ezra, denn ich habe mich sofort in ihn "verknallt". Zwar wirkte er anfangs echt gemein, aber ich merkte schon da, dass er in Wirklichkeit anders war. Es lohnt sich wirklich das Buch zu lesen.

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  • Nahezu perfekt

    Jane & Miss Tennyson
    katha_dbno

    katha_dbno

    30. November 2016 um 18:27

    Rezension auf Buntes Tintenfässchen"Jane & Miss Tennyson" ist eins der Bücher, bei denen ich auch nach einigem Abstand zur Lektüre selbst noch ins Schwärmen gerate und auch noch geraten werde. Zum ersten Mal seit langem habe ich wieder ständig ein Kribbeln beim Lesen verspürt. Ich war richtig hibbelig und konnte das Buch kaum aus der Hand legen bzw. habe ich auf die Momente hingefiebert, in denen ich weiterlesen konnte, so sehr hat es mich gefesselt. Selbst bei dramatischen Szenen, die alles andere als optimal für Devon verlaufen sind, habe ich noch so etwas wie Euphorie verspürt. Das lag einerseits an Mills' wunderbarer Art, das Geschehen, Gedanken und Emotionen in Worte zu fassen und die Lücken zwischen wichtigen Ereignissen mit Eindrücken und Zusatzinfos zu füllen, zum anderen daran, wie die Persönlichkeiten selbst angelegt waren und sie miteinander harmoniert haben. Devon ist mit ihrer Art einfach grandios: sie schwankt zwischen Sarkasmus und absoluter Emotionalität und Hilfsbereitschaft hin und her, markiert mal die Starke, mal ist sie verletzlich und unsicher undmal ist sie wortgewandt und schlagfertig und dann aber wieder vollkommen sprachlos. Das sind einfach widersprüchliche Charaktere wie ich sie liebe! Solche Figuren halten einen beim Lesen (und im wahren Leben) auf Trab, sodass es nicht langweilig wird. Und genau durch diese eigenwillige Mischung kitzelt sie auch aus dem wortkargen, verschlossenen Ezra allmählich Gefühle und Reaktionen heraus. Er ist definitiv nicht der stereotype Star-Athlet, der permanent feiert und mit Mädchen flirtet, sondern ruhig und nachdenklich, fast schon unnahbar (hier ide Parallele zu Mr. Darcy) - und deshalb umso reizvoller. Cas wiederum ist das komplette Gegenteil von Ezra: immer einen Spruch auf den Lippen, liebt es, soziale Kontakte zu knüpfen und aufrecht zu erhalten, und ist insgesamt der Typ "Sunnyboy" (mit temporären Ausnahmen). Daher ist es mir auch so schwer gefallen, sauer auf ihn zu sein, selbst wenn er sich unter Umständen recht oberflächlich verhalten hat. Anfangs konnte ich mich auch gar nicht entscheiden, wen ich besser bzw. passender für Devon fand: Cas oder Ezra. Auch Foster, Devons Cousin, hat mich mit jeder Seite mehr bezaubert. Er ist einfach ein Unikat: voller Energie, begeisterungsfähig, in mancher Hinsicht naiv, dann wieder superintelligent und erwachsen. Wie auch bei Devon machen ihn genau diese Widersprüche umso liebenswerter. Seine Entwicklung vom Sonderling zum Footballer kam für mich mehr als überraschend (ich hatte eher befürchtet, er würde Opfer von Mobbingattacken werden) und mir absolut willkommen. Vor allem weil er sich von seinem neuen sozialen Status kaum hat beeinflussen lassen (d.h. nicht arrogant wurde). Und sein Zusammenspiel mit Devon ist großartig. Sie entwickelt einen stark ausgeprägten Beschützerinstinkt ihm gegenüber und wird regelrecht zur Furie, wenn ihn jemand schlecht behandelt oder verletzt. Vielleicht ist es für einen 'normalen' Jugendlichen etwas uncool, wenn man ständig von der älteren Cousine bewacht wird, aber Foster empfindet es anders, weil er sich umgekehrt auch nicht anders verhält. Wie fest das Band zwischen den beiden ist, zeigt sich allein schon daran, dass er sie als seine Schwester und nicht seine Cousine bezeichnet. Da ist mir direkt das Herz aufgegangen. Loben möchte ich außerdem, welche soziale Stellung Emma Mills ihrer Protagonistin in der High School-Hierarchie zukommen lassen hat. Anders als ich auf den ersten Seiten noch vermutet habe, ist Devon keine Außenseiterin, sondern gehört schon mit zum elitären Kreis der Beliebten, auch wenn sie keineswegs an der Spitze steht. Sie wird akzeptiert und ist bei allen bekannt, sticht aber nicht hervor. Das liegt vor allem an ihrer engen Freundschaft zu Cas, der als Football-Spieler automatisch zu den Anführern zählt, aber auch mit den übrigen Sportlern kommt sie gut zurecht.Der eine oder andere könnte wahrscheinlich bemängeln, dass die titelgebende Komponente (d.h. Jane Austen) etwas aus dem Fokus geraten ist. Ich persönlich fand das aber nicht weiter schlimm. Der Bezug zu ihr wurde nur gelegentlich durch Kommentare à la "Jane würde es so ausdrücken" oder "Bei Jane würde nun dies passieren" und diverse Vergleiche bei ähnlichen Situationen hergestellt. Auf das Geschehen hatten Devons bevorzugte Autorin jedoch nur einen minimalen Effekt, da sie nicht so besessen von ihr ist, dass sie ihre Romane als Anleitung für ihr eigenes Handeln nimmt und sich auch nicht sehnlichst wünscht, einem Mr. Darcy zu begegnen. Das gefiel mir wiederum sehr gut, da ich zwar die Faszination zu Jane Austen und ihren Helden teile, aber es nicht leiden kann, wenn Menschen Fiktion und Realität nicht auseinanderhalten können.Was mich aber tatsächlich gestört hat, war a) dass am Ende einige Aspekte ungeklärt blieben (z.B. in Bezug auf den Nebencharakter Marabelle) und b) es mir zu wenig tatsächliche Momente der Zweisamkeit waren - obwohl sich Devon im Roman permanent darüber beschwert, dass Jane Austen nach einer wunderbaren Liebesodyssee den Liebenden nur eine kümmerliche romantische Schlussszene gönnt. FazitSumma summarum war der Roman von Emma Mills einfach eine geniale Leseerfahrung für mich. Sie hat mich von der ersten bis zur letzten Seite mitgerissen und mich in einen permanenten euphorischen Zustand versetzt. Charaktere, Plot und Schreibstil ergeben ein harmonisches Gesamtpaket, wie ich es selten erlebt habe. Ich sehne schon Mills' nächsten Roman herbei!

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  • Unbedingt lesen. Berührend erzählt und ans Herz gehend.

    Jane & Miss Tennyson
    MadameEve1210

    MadameEve1210

    06. November 2016 um 11:54

    Jane & Miss Tennyson von Emma Mills Jane & Miss Tennyson von Emma Mills / Königskinderverlag / 480 SeitenInhalt:Devon würde eigentlich nichts an ihrem Leben ändern. Sie ist zufrieden damit, heimlich in ihren besten Freund verliebt zu sein und die Zukunft zu ignorieren. Aber das Leben macht nicht mit. Erst zieht ihr Cousin Foster, ein unverbesserlicher Sonderling mit einem überraschenden Talent für Football, bei ihnen ein. Dann taucht der unausstehliche, überhebliche und unerträglich attraktive Ezra auf. Devon hätte nie erwartet, dass Foster der Bruder wird, den sie nie haben wollte; oder dass Ezra ihre Lieblingsschriftstellerin Jane Austen liest, selbst wenn er Stolz und Vorurteil zunächst für die Fortsetzung von Verstand und Gefühl gehalten hat.Meine Meinung:Ich liebe diesen süßen, keinen Roman. Er geht ans Herz!!Das Buch dreht sich um die Zwölftklässlerin Devon Tennyson, sie liebt Jane Austen und hasst Sport. Sie macht sich viele Gedanken, wo sie eigentlich hin will und so versucht sie sich an eigenen außerschulischen Aktivitäten, um ihre Collegebewerbung auf zu motzen. Neu in ihrer Welt ist, dass ihr Cousin Foster bei ihnen leben wird, er ist wirklich eine eigene Persönlichkeit und tut sein Ding. Ich fand ihn großartig, so süß und eigen. Devon fand ich auch authentisch und wundervoll. Als Jane Austen Fan war sie mir sofort sympathisch. Cas und die ganzen Footballer waren auch... ach, alle waren gut ausgearbeitete Charaktere. Noch erwähnen sollte ich Ezra, jemand mit dem Herzen auf dem rechten Fleck, jemand mit Vergangenheit..., der sich mit Foster und Devon anfreundet.Die Geschichte geht auch noch tiefer, sie hat sehr emotionale Stellen. Man sieht nicht weg, sondern man spricht gewisse Dinge sehr sanft und berührend an, es wird aber nicht tot gequatscht. Ein Pluspunkt.Das Cover ist auch wunderschön und fällt sofort ins Auge. Das Buch ist an sich eher klein und süss. Man könnte es als typisches Mädchenbuch bezeichnen, doch ist es nie seicht, oder ein 0815 Teeniebuch.Fazit:Unbedingt lesen. Berührend erzählt und ans Herz gehend. 4,5 Sterne

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  • Nur zwei Worte: Lest es!

    Jane & Miss Tennyson
    leselurch

    leselurch

    14. October 2016 um 14:52

    *Worum geht's?*Devon würde eigentlich nichts an ihrem Leben ändern. Sie ist zufrieden damit, heimlich in ihren besten Freund verliebt zu sein und die Zukunft zu ignorieren. Aber das Leben macht nicht mit. Erst zieht ihr Cousin Foster, ein unverbesserlicher Sonderling mit einem überraschenden Talent für Football, bei ihnen ein. Dann taucht der unausstehliche, überhebliche und unerträglich attraktive Ezra auf. Devon hätte nie erwartet, dass Foster der Bruder wird, den sie nie haben wollte; oder dass Ezra ihre Lieblingsschriftstellerin Jane Austen liest, selbst wenn er Stolz und Vorurteil zunächst für die Fortsetzung von Verstand und Gefühl gehalten hat. (Quelle: Königskinder)*Meine Meinung:*Im Grunde ist "Jane & Miss Tennyson" eine ganz normale, mitten aus dem Leben gegriffene Highschool-Geschichte. Wir begleiten Devon, die seit Jahren heimlich in ihren besten Freund verliebt ist, durch ihren alltäglichen Trott. Football spielt in dem Städtchen, in dem Devon lebt, eine wichtige Rolle, wie man es eben so kennt. Klar, ab und an gibt es kleine Skandälchen, die für Aufregung sorgen, wie etwa Devons Mitschülerin Marabelle, die – selbst beinahe noch ein Kind – schwanger ist, oder Ezra, der erst kürzlich hergezogene Football-Star, um den sich ebenso viel Missgunst wie Geheimnisse ranken. Und dann ist da zudem Foster, Devons Cousine, der ihr Leben durcheinander bringt, da seine Mutter sich nicht mehr um ihn kümmern kann. Kurzum: "Jane & Miss Tennyson" erzählt vom ganz gewöhnlichen Leben.Diese Normalität, die die Geschichte und die Charaktere auszeichnet, ist es, die "Jane & Miss Tennyson" aus der Masse der aufgesetzten Teenie-Dramen herausstechen lässt. Dieser Roman ist so erfrischend echt und realitätsnah, dass es sich beim Lesen so anfühlt, als würde man sich mit Devon persönlich treffen und mit ihr ganz ungezwungen über ihr Leben sprechen. Die Natürlichkeit, Devons unverblümt ehrliche Art und Emma Mills' Schreibstil, der einem direkt ins Herz geht, machen aus dem Roman einen emotional mitreißenden Pageturner. Man fühlt in jeder Sekunde mit, lernt die Charaktere kennen und lieben, bis man sie nicht mehr gehen lassen möchte, und verfällt dem Charme des Buches ganz und gar. Diese Geschichte klingt über die letzte gelesene Seite noch lange nach.Protagonistin Devon ist mit ihren 18 Jahren ein äußerst besonnenes Mädchen. Sie bezeichnet sich mit Jane Austens Worten als "ganz und gar gewöhnlich". Ihr "mangele es an Einzigartigkeit" – und damit hat sie gar nicht mal so Unrecht. Devon ist keine Abschlussballkönigin, Cheerleaderin oder überhaupt sonderlich aktiv oder beliebt an ihrer Schule. Sie ist das nette, unscheinbare Mädchen von Nebenan, das jeder gerne mag. Und doch zeichnet sie ihre Durchschnittlichkeit besonders zu Beginn der Geschichte als perfekte Protagonistin aus: Sie ist authentisch, nahbar und glaubwürdig. Ihre Ecken und Kanten machen es leicht, sich in Devon hineinversetzen zu können. Im Laufe des Romans muss sich Devon, wie wohl jeder von uns, mit einigen Selbstzweifeln auseinandersetzen. Auch sie muss lernen, dass Glück keine feste Definition besitzt, und dass man nicht ganz und gar außergewöhnlich sein muss, um glücklich zu sein.Devons Geschichte steckt voller bemerkenswerter Entwicklungen. Wer sie aber alle in den Schatten stellt, ist Devons Cousin Foster. Er stammt aus schwierigen Verhältnissen und wirkt anfangs sehr seltsam. Er und Devon haben nicht das beste Verhältnis: Während Foster sich an Devon klammert, da er sonst niemanden kennt, versucht sie bloß ihre Pflichten als nette Cousine zu erfüllen. Je mehr Zeit sie jedoch miteinander verbringen, je stärker Foster auftaut, sich findet und weiterentwickelt, desto enger wird auch ihre Beziehung zueinander. Zu beobachten, wie aus der genervten Devon und dem ulkigen Foster eine Familie wird, rührt das Leserherz und übertrifft an Emotionen sogar Devons sich anbahnende Liebesgeschichte. Die Dynamik zwischen den Charakteren überzeugt ebenso wie die feinen Weisheiten, die jeder Leser sich für sich aus der Geschichte mitnehmen kann.Jane Austen spielt in Devons Leben eine wichtige Rolle. Sie ist ihre Lieblingsautorin, in deren Werken sie sich immer und immer wieder verlieren kann. Devon liebt es, wie Jane Austen über Gefühle schreibt, und ertappt sich häufig dabei, wie sie sich wünscht, eine Begebenheit aus den Romanen auf ihr eigenes Leben übertragen zu können. Auch wenn die Verweise auf Jane Austen nicht so oft explizit Erwähnung finden, wie ich es zu Beginn des Buches erwartet hätte, zieht sich der Einfluss der Autorin doch unterschwellig durch die gesamte Geschichte. Wahre Austen-Fans werden sicherlich noch mehr Anspielungen finden. Die Bedeutung der Autorin innerhalb der Geschichte tut dem Roman jedenfalls sehr gut. Sie gibt "Jane & Miss Tennyson" einen klassischen, gefühlvollen Touch.*Fazit:*"Jane & Miss Tennyson" von Emma Mills ist eines jener Bücher, das man mit einem lauten "Lest es!" in jedes Bücherregal stellen möchte. Zwischen diesen Buchdeckeln steckt ein herrlich normaler und authentischer Highschool-Roman, der gerade durch seine "ganz und gar gewöhnlichen" Facetten heraussticht und begeistert. "Jane & Miss Tennyson" ist eine bewegende Geschichte über das Erwachsenwerden und die Suche nach sich selbst, über Ehrlichkeit, Toleranz und Mut, über die ganz persönliche Definition von Glück und über die Liebe in all ihren Farben. Emma Mills hat einen charmanten Pageturner geschrieben, der weit über die letzte Seite hinaus nachklingt und den Status Lieblingsbuch absolut verdient hat! Für "Jane & Miss Tennyson" vergebe ich 5 Lurche.

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  • Von Außen und Innen ein wunderschönes Buch

    Jane & Miss Tennyson
    BlackTeaBooks

    BlackTeaBooks

    19. September 2016 um 21:15

    Falls Jane & Miss Tennyson noch bei euch auf dem SuB liegt, könnt ihr es jetzt guten Gewissens von dort befreien. Für eine romantische Highschool Geschichte geht immer, und diese hier ist seinen Genre-Mitgliedern weit voraus. "Miss Tennyson" ist Devon, die Protagonistin die sich, wie so oft, ihrer Gefühle gegenüber zwei verschiedenen Jungen klar werden muss. Beide spielen in der Football-Auswahlmannschaft, und zu allem Überfluss ist einer ihr langjähriger bester Freund und geheimer Schwarm. Trotz diesem eher typischen Aufbau wurde das Ganze nicht klischeehaft und angenehm realistisch konstruiert, so dass man einfach in der Handlung versinken kann. Mehr lesen? Zur kompletten Rezension geht's hier entlang

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  • Jane & Miss Tennyson / Emma Mills

    Jane & Miss Tennyson
    MosquitoDiao

    MosquitoDiao

    07. September 2016 um 10:05

    „Wenn man etwas liebt, kann man schließlich nicht andauernd glücklich sein, oder? Deshalb liebt man es doch gerade. Weil man alle möglichen Gefühle dabei hat, nicht nur Glücksgefühle. Es kann wehtun, es kann dich saumäßig wütend machen, aber…es bringt dich dazu überhaupt etwas zu fühlen.“ Inhalt Devon ist eigentlich rundum zufrieden. Nicht ausgesprochen glücklich, einfach zufrieden. Ihr Leben gestaltet sich eigentlich recht einfach. Sie kommt gut mit ihren Eltern und ihren Freunden aus, ist heimlich in ihren besten Freund verliebt und ignoriert sämtliche Gedanken an ihre Zukunft. Doch dann zieht ihr jüngerer Cousin mit bei ihrer Familie Zuhause ein und irgendwie ändert das alles. Foster scheinen die 3 Jahre Unterschied nicht allzu sehr zu stören und folgt ihr auf Schritt und Tritt um ihr jedes Mal ein halbes Ohr abzuquatschen. Nicht zuletzt dank Foster tritt dann auch noch der attraktive, aber auch sehr überhebliche Ezra mit in ihr Leben und stellt alles auf den Kopf. Doch, nicht das diese Sorgen reichen, muss Devon sich mehr und mehr mit den Gedanken bezüglich ihrer Zukunft beschäftigen. Und dem Problem mit ihrem besten Freund. Als Hilfe stellt sie sich folgende Frage: Was würde Jane Austen tun? Meinung Was für ein fantastisches Buch. Wirklich, ich weiß gar nicht, wo ich beginnen soll. Devon ist durch und durch erstaunlich. Sie strahlt so eine tiefe innere Ruhe aus, die sich fast die ganze Geschichte über hält. Devon ist toll und witzig und unglaublich sympathisch. Selbst ihre „kritischen“ Empfindungen und Reaktionen stellen sie in kein schlechtes Licht. In dieser Geschichte hatte ich das Gefühl voll von Oberflächlichkeit befreit zu sein, es schien wirklich ausschließlich bei jedem und alles um innere Werte zu gehen. Devons Ansätze zu „Was würde Jane tun?“ gefallen mir ebenso besonders gut, an etwas festzuhalten, an das man glaubt. Vielleicht sogar noch nie hatte, von dem man aber weiß, dass man genau das, und nichts anderes haben möchte Trotz der vielen schwierigen Situationen, schafft es Emma Mills diese Geschichte mit einer Leichtigkeit und zugleich einer Tiefe wiederzugeben, die einen als Leser wunderbar befriedigt zurücklässt. Zugleich bringt einen Devon regelmäßig zum Schmunzeln, weil sie selbst vollkommen nüchtern und humorvoll an ihre Herausforderungen heran tritt. Ein netter Spitzname war der erste Meilenstein auf der Kotzautobahn, die direkt nach Beziehungsstadt führte. Und sich Namen für erfundene Straßen und Städte auszudenken, um seinen Kummer zum Ausdruck zu bringen, war wahrscheinlich der erste Schritt hin zum Wahnsinn. Der Inhalt ist eigentlich so allumfassend, dass er einem teilweise das Herz zerreißen könnte, und in den meisten anderen Bücher, hätte je ein Aspekt aus Devons Leben gereicht, um daraus ein Buch zu schreiben. Doch hier wirkt es einfach so authentisch. Und die ruhige Atmosphäre erlaubt es einem, viele Standpunkte aus anderen Sichtweisen wahrzunehmen. Jetzt erkannte ich ihn, und in diesem Moment war ich dankbar, nur die langweilige Devon Tennyson zu sein, an der außergewöhnlich war, wie gewöhnlich ihr Leben verlief. Wie man sieht, ist es mir hier wirklich nicht leicht gefallen, ein bestimmtes Zitat zu wählen, dass am besten all die Gefühle dieser Geschichte wiedergibt. Ich kann hierfür nur eine klar Lese-, wie auch Kaufempfehlung aussprechen! Denn diese wunderschöne Ausgabe aus dem Königskinder Verlag ist nicht nur optisch ein absoluter Hingucker, sondern vor allem inhaltlich etwas ganz Besonderes.

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  • Ein Buch über das Erwachsenwerden

    Jane & Miss Tennyson
    Melegim1984

    Melegim1984

    24. August 2016 um 10:26

    Inhaltsangabe zu „Jane & Miss Tennyson“ von Emma Mills Devon würde eigentlich nichts an ihrem Leben ändern. Sie ist zufrieden damit, heimlich in ihren besten Freund verliebt zu sein und die Zukunft zu ignorieren. Aber das Leben macht nicht mit. Erst zieht ihr Cousin Foster, ein unverbesserlicher Sonderling mit einem überraschenden Talent für Football, bei ihnen ein. Dann taucht der unausstehliche, überhebliche und unerträglich attraktive Ezra auf. Devon hätte nie erwartet, dass Foster der Bruder wird, den sie nie haben wollte; oder dass Ezra ihre Lieblingsschriftstellerin Jane Austen liest, selbst wenn er Stolz und Vorurteil zunächst für die Fortsetzung von Verstand und Gefühl gehalten hat. Meine Meinung: Ein zuckersüßes Buch über das Erwachsenwerden, dass jeder gelesen haben sollte, der solche Jugenbücher mag. In diesem Buch geht es einzig und allein um Devon und ihren Weg zum Erwachsenwerden. Alles andere sind Begleiterscheinungen auf ihrem Weg dorthin. Devon ist ein toller Charakter. Sie ist sehr authentisch geschrieben und ich konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren. Sie ist außergewöhnlich durchschnittlich, um sie selbst zu zitieren. Ich glaube ich war genauso als ich 18 wahr. Keine besonderen Talente, kaum Freunde und null Ahnung von der Zukunft. Einer ihrer besonderen Stärken ist, dass sie mit jedem gut reden kann. Ich bin kein Fan von Klassikern, daher kenne ich weder Jane Austen, noch ihre Bücher. Aber ihre Vergleiche mit Jane Austen Büchern mit der heutigen Zeit waren wirklich sehr amüsant. Ihn vielen Situatuonen hat sie sich auch immer gefragt, was denn wohl Jane oder ihre Charaktere tun würden. Einen weiteren großen Teil nimmt auch der Football ein. Ich war auch genauso wie Devon eine Niete in sämtlichen Sportarten. Sie kommt durch ihren Cousin Foster dieser Sportart näher. Wobei wir auch schon meinem zweiten Lieblingscharakter näher kommen. Foster ist toll, ein Sonderling auf jeden Fall , aber ein ehrlicher und herzensguter Junge, der leider nicht so Glück mit seiner Familie hatte. Er wirkte einfach sehr verloren. Ich glaube ihn Devon hat er endlich die Familie gefunden, die er nie so wirklich hatte. Eigentlich haben sich die Beiden gefunden. Denn plötzlich merkt, dass sie auch einen Bruder braucht. Die Entwicklung dieser Geschwisterbeziehung war für mich ein Highlight. Wunderschön mitzuverfolgen. Ja dann gibs da noch Ezra. Unzugänglich und attraktiv, so wird er beschrieben. Er ist ein All-American-Footballstar. Bei ihm wusste man tatsächlich nie was er denkt, umso überraschender war für mich der Schluss. Ich glaube Ezra ist auch jemand der im Stillen liebt. Genau wie Devon. Sie war ja auch die ganze Zeit heimlich in ihren besten Freund verliebt. Nur ist Devon für viele ein offenes Buch. Die anderen sehen viel mehr in ihr, als sie in sich selbt. Auch eine Parallele zu mir selber, die ich entdeckt habe. Das Ende war dann ziemlich abrupt, aber wunderschön. Ich hätte gerne mehr über das außergewöhnlich gewöhnliche Leben von Devgon Tennyson gelesen. Oder auch mehr über Foster und Ezra. Ich glaube ich bin nochmal erwachsen geworden, während ich das Buch las. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Passend für einen Jugendroman und zu der Gefühlswelt einer 18jährigen ohne Zukunftsaussichten, ohne besondere Talente, ohne Freunde, ohne einen Bruder und ohne einer unerwiderten Liebe. Das Cover gefällt mir auch sehr gut. Dies war mein erstes Buch aus dem Königskinder Verlag. Ich werde mir bestimmt die anderen Bücher näher anschauen. Ich kann das Buch jedem nur empfehlen. Viel Spaß beim Lesen wünscht euch, Melek

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  • Jane & Miss Tennyson

    Jane & Miss Tennyson
    BeaSwissgirl

    BeaSwissgirl

    09. August 2016 um 10:58

    Mein Leseeindruck subjektiv, aber spoilerfrei ;)Da ich schon zwei andere Bücher aus demselben Verlag gelesen habe bin ich auf dieses Buch hier aufmerksam geworden. Der Klappentext klang sehr vielversprechend und so durfte das Buch bei mir einziehen.....Der Schreibstil war jetzt nichts Besonderes, einfache Wortwahl und nett und flüssig zu lesen.Allerdings fand ich den Einstieg sehr gelungen und ich erwartete, dass es in diesem Stil weitergehen würde, was leider nicht der Fall war, aber dazu später....Da aus der Ich-Perspektive von Devon erzählt wird, erfährt man entsprechend am Meisten über ihren Charakter. Von daher fand ich den ganz gut ausgearbeitet. Irgendwie wollte aber der Funke zwischen uns nicht so recht springen. Sie war mir zwar nicht unsympathisch und es war angenehm für einmal eine stinknormale Protagonistin zu begleiten. Dennoch konnte sie mich nicht vollumfänglich überzeugen.Forster ihr Cousin, mochte ich hingegen ganz gerne , aus Ezra wurde ich nicht so ganz schlau und die weiteren Charaktere waren ganz interessant bleiben aber doch eher blass.Wie oben schon erwähnt gefiel mir der Anfang der Geschichte wirklich gut, ein bisschen Sarkasmus und die Begeisterung der Protagonistin für Jane Austen Romane lösten bei mir einige Erwartungen aus....Leider nahm aber Football mit allem Drumherum einen viel zu grossen Raum in der Story ein und die Leidenschaft Devons bezüglich der Romane von Jane Austen rückten immer wie mehr in den Hintergrund.Ausserdem wurden immer wieder verschiedene Themen angerissen und nicht weiterverfolgt und gerade die Lebensgeschichte von Forster oder Ezra kommt viel zu kurz oder wird nur oberflächlich behandelt. Ich hatte auch des Öfteren den Eindruck als würde mir der rote Faden fehlen und die Geschichte plätscherte einfach planlos vor sich hin.Ebenso konnten mich die Beziehungs- Elemente der Protagonisten überhaupt nicht berühren.Alles in Allem fand ich das Buch also ganz nett, leider konnte es mich aber nicht so verzaubern wie ich es mir gerne gewünscht hätte, schade!Ich vergebe deshalb 3,5 Sterne

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  • Ein Buch ohne wirkliche Spannung, allerdings echt und deshalb berührend! Leider nicht ganz rund...

    Jane & Miss Tennyson
    Nachteule713

    Nachteule713

    28. July 2016 um 20:36

    Cover: Nun, das lässt sich ziemlich schnell sagen. Das Cover ist wunderschön, es spricht einen sofort an und erinnert auch an Bücher von Jane Austen, auf denen auch oft Blumen sind. Format: Dieses Format ist toll! Da das Buch ziemlich klein ist, ist es auch sehr handlich und man kann es bequem lesen. Außerdem ist es ziemlich leicht. Definitiv ein Pluspunkt! Inhalt: Devon Tennyson ist eine ganz normale Zwölftklässlerin, die Jane Austen liebt, und kommt damit ziemlich gut klar, sie es eigentlich gar nicht anders will. Doch als ihr Cousin Foster bei ihr und ihren Eltern einzieht, scheint sich alles zu verändern. Foster ist direkt, hat eine starke Persönlichkeit und ist nicht normal. Im Sportunterricht stellt er fest, dass er gut kicken kann und beginnt Football zu spielen, er soll für die Schulmannschaft spielen. Außerdem lernt Devon im Sportunterricht noch Ezra, den Football-Star der Schule, kennen Anfangs können sich die beiden nicht leiden, denn Devon findet Ezra einfach unfreundlich, aber eben auch interessant. Ohne es zu merken, kommen sich die beiden immer näher. Eigentlich ist Devon jedoch in ihren besten Freund Cas verliebt, der wiederum Lindsay mag. Diese scheint ihn auch zu mögen... Oder mag sie doch Ezra? Zusätzlich muss Devon sich noch mit ihrer Zukunft und College-Bewerbungen beschäftigen, hat aber keine Ahnung, wie sie sich interessant darstellen soll. meine Meinung: Der Stil ist sehr gut und obwohl nicht so viel Spannung da ist, kann man das Buch flüssig lesen und will es nicht aus der Hand legen. Auch die Personen sprechen mich an, denn sie sind liebenswert und realistisch und handeln so, dass sie einfach echt wirken. Die vielen verschiedenen Gefühle und die Missverständnisse erinnern wirklich an Jane Austen. Warum es dann von mir nur vier Sterne gibt? Das ist schwierig zu erklären... Mir macht es nichts aus, dass kaum etwas wirklich Spannendes passiert, die Geschichte wirkt sehr echt und und das verleiht dem Ganzen einen gewissen Charme. Mein Problem ist eher, dass nicht alles perfekt miteinander in Verbindung gebracht wird. Wie man oben beim Inhalt erkennen kann, sind es viele verschiedene Themen und im Buch entsteht zwar ein gewisser Zusammenhang, aber am Ende ist noch nicht alles miteinander verknüpft. Ich glaube, es hätte die Möglichkeit dazu gegeben, ganz am Ende, doch dann hört das Buch auf und ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass noch etwas fehlt. So sind diese ganzen Sachen noch einzelne Kapitel in Devons Leben (sagt sie am Ende selber), die meiner Meinung nach eigentlich hätten verknüpft werden können. Das Ende ist zu offen und so ist die Geschichte nicht ganz rund. Empfehlung: Obwohl ich diesen einen Kritikpunkt habe, hat es mir dennoch Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Es ist leicht, echt und deshalb berührend. Also möchte ich es jedem empfehlen!

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  • Tolle Idee, toller Stil, noch tolleres Buch

    Jane & Miss Tennyson
    JuliaSchu

    JuliaSchu

    25. July 2016 um 12:31

    Als ich 15 war, begann ich die Jane Austen Romane zu lesen. Ich wusste nicht wieso, aber ich fand sie schon damals fesselnd. Jane Austens Stil ist romantisch und höflich, man taucht ein in eine andere und längst vergangene Zeit. Als ich von Emma Mills Roman „Jane & Miss Tennyson“ erfuhr, war ich Feuer und Flamme. Ein Roman, der nach Austens Konzept aufgebaut und mit heutigem Stoff gefüllt wurde, eine junge Teenagerin, die sich für nichts Besonderes hält und trotzdem eine überaus spannende Geschichte erzählen kann. Das Buch hat mich überrumpelt – denn es ist großartig! Seit heute muss ich es zu meinen Lieblingsbüchern zählen und ich kann es jedem romantischen Mädchen nur ans Herz legen.InhaltDevon würde eigentlich nichts an ihrem Leben ändern. Sie ist zufrieden damit, heimlich in ihren besten Freund verliebt zu sein und die Zukunft zu ignorieren. Aber das Leben macht nicht mit. Erst zieht ihr Cousin Foster, ein unverbesserlicher Sonderling mit einem überraschenden Talent für Football, bei ihnen ein. Dann taucht der unausstehliche, überhebliche und unerträglich attraktive Ezra auf. Und Devon muss feststellen, auch im 21. Jahrhundert können Stolz und Vorurteil einem im Weg stehen und erste Eindrücke täuschen…MeinungSchon bei einem näheren Blick auf den Klappentext, kann man ein Konzept von Austen erahnen. Allerdings will ich betonen, dass es keinesfalls unübersehbar ist. Wir haben es hier nicht mit einem billigen Abklatsch zu tun, sondern mit einer klugen Umsetzung einer wunderbaren Idee.Es gibt an diesem Buch so viel zu loben! Der Schreibstil von Emma Mills ist wunderbar. Er ist absolut authentisch und mit Devon als Erzählerin sehr schön. Manchmal ist er poetisch, dann wieder total lustig. Ich habe Devon jeden Satz abgenommen, den sie dem Leser erzählt, der teilweise auch angesprochen wird. Man merkt Devon an, wie ehrlich sie mit vielen Dingen ist, aber eben genauso, dass gewisse Vorurteile einem auch heute im Weg stehen können.  Oftmals fand ich ihre Beruteilung wirklich lustig.Als Charakter ist die Ich-Erzählerin ebenfalls klasse. Sie ist völlig normal und eigentlich finde ich das immer blöd, wenn dieses Bild einer Protagonistin ausgepackt wird. Denn zumeist ist sie dann eben doch nicht normal usw., aber hier ist das anders. Devon ist seit Jahren heimlich in ihren besten Freund verliebt. So heimlich ist das für den Rest der Schule zwar nicht, aber so ist das ja meistens. Ihre Noten sind okay, sie hat keine außerschulischen Aktivitäten, guckt gern Football und geht zu der ein oder anderen Party. Ich meide es, mich mit Figuren zu identifizieren, aber bei Devon konnte ich das tatsächlich. Anfangs unsympathisch erschien mir ihr Cousin Foster, ein ziemlicher Nerd. Allerdings hat er eine harte Vergangenheit und mit der Zeit des Romans entwickelt er sich, wie kaum eine andere Figur. Bis zu einem gewissen Punkt im Buch, wusste ich nicht, wer der männliche Held der Geschichte sein würde (- denn ich las den Klappentext vorher nicht nochmal). Cas, Devons bester Freund, ist sympathisch und irgendwie cool. Zwischenzeitlich dachte ich wirklich, er würde seine Liebe für Devon entdecken à la Jane Austen, allerdings hatte ich die Rechnung ohne Ezra gemacht. Dadurch, dass man Devons Perspektive einnimmt, kommt anfangs auch Ezra nicht sonderlich gut weg. Aber auch er macht eine starke Entwicklung durch und irgendwann war ich ihm total verfallen. Er ist DER Star in der Football-Liga und somit in gewisser Weise unnahbar. Die Beziehung zwischen beiden reift und dann gibt es wieder Probleme und wie das auch bei Jane Austen manchmal ist, läuft einfach alles schief. Es gab keine Figur, die nicht ihren Sinn hatte. Die meisten konnte ich sehr gut leiden und wenn das mal nicht der Fall war, hatten sie dennoch ihre Existenzberechtigung.Eigentlich passiert nicht großartig viel im Buch und dennoch konnte ich es nicht aus der Hand legen. Das Schriftbild und der Stil unterstützen den rasanten Lesefluss, aber daran lag es nicht. Es lag an dieser zarten Liebesgeschichte, an diesem tollen Mädchen, das nicht genau weiß, was sie in ihrer Zukunft erreichen will. Das Thema Football nimmt einen großen Platz im Buch ein, aber keine Sorge, solltet ihre keine Sportfans sein, macht das auch nichts. Emma Mills bekommt es gut hin, das Spiel zu integrieren und es trotzdem nicht zu groß werden zu lassen.Neben Liebe steht auch das Thema Familie sehr im Fokus. Fosters Geschichte ist tragisch und wichtig für die Handlung. Durch ihn lernt Devon völlig neue Seiten an sich kennen und man kann über den kleinen Kicker nur staunen. Außerdem macht er die Geschichte lustiger, indem er einfach er selbst ist. Jane Austen und ihre Bücher stehen gar nicht so sehr im Mittelpunkt. Miss Tennyson – also Devon – vergleicht nur manchmal ihre und Janes Welt miteinander, verliert sich in ihren Geschichten und denkt an ihre Lieblingsautorin. Aber man braucht keinesfalls die Geschichten von Austen zu kennen, um dieses tolle Buch zu genießen.Ein paar Worte noch zur Ausgabe. Es ist kein Geheimnis, dass die Bücher von Königskinder wunderschön gemacht sind. Der Schutzumschlag ist wirklich besonders, aber das Hardcover darunter ist noch viel bezaubernder. Das Format ist relativ klein und sorgt ebenfalls dafür, dass man schnell vornakommt. Ich rechne es dem Verlag hoch an, dass im Buchrücken nicht nur ein paar Worte zur Autorin zu finden sind, sondern auch zur Übersetzerin! Wir vergessen einfach viel zu oft, dass die Arbeit der Übersetzer unglaublich wichtig ist und es eigentlich ihr Stil ist, den wir oftmals lesen. Versteht mich nicht falsch, Emma Mills hat diesen wunderbaren Roman erschaffen, aber ich könnte ihn ohne Katharina Diestelmeier nicht in den Händen halten.FazitIch liebe dieses Buch. Sehr viel mehr brauche ich nicht sagen. Es hat die perfekte Mischung aus Liebesgeschichte und Familiendrama. Die Protagonistin ist klasse und authentisch und erzählt von ihrem eigenen Leben in einem Stil, der mich einfach gefangen gehalten hat. Ich zähle dieses Buch zu den Schätzen des Jahres und er bekommt einen besonderen Platz in meinem Regal. Natürlich: 5 Sterne und das Attribut Schatz.

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