Nicht nur ein Liebesroman

von Emma Mills 
4,6 Sterne bei30 Bewertungen
Nicht nur ein Liebesroman
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Valvozgs avatar

Wie es im Titel schon steht, ist es nicht nur ein Liebesroman. Es erzählt dir über die Liebe von: Freundschaft, Familie, Gemälde und Romance

J

außergewöhnlich poetische Sprache, ungemein witzig, komisch aber durchaus tiefgründig

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Inhaltsangabe zu "Nicht nur ein Liebesroman"

Die siebzehnjährige Sloane hätte nie gedacht, dass sie nach ihrem Umzug von New York nach Florida so schnell Freunde finden würde – vor allem nicht in der glamourösen Vera und ihrem Zwillingsbruder, dem ernsthaften und stillen Gabe. Durch sie beginnt Sloane, sich ganz allmählich zu öffnen. Und lernt bei ihrer Suche nach einem verschollenen Bild schließlich sogar, wie viel Liebe im Leben und in ihr steckt ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783551560377
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:416 Seiten
Verlag:Carlsen
Erscheinungsdatum:29.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Icemariposas avatar
    Icemariposavor 7 Stunden
    Nicht nur ein Liebesroman

    Dieses Buch hat einen richtig schönen Humor, was man schon auf den ersten paar Seiten gut merkt.

    Solane ist ein sympathischer Charakter. Sie zieht von New York nach Florida und findet dort zum ersten Mal wirkliche Freunde. Das Freundschaft nicht immer leicht und einfach ist, lernt sie im Laufe der Story kennen. Das aus Freundschaft auch Liebe werden kann, wird hier im Buch ebenso deutlich. Doch dieses Thema war nicht alleine ein Handlungspunkt. Familie, Homosexualität und Trauerbewältigung wurde hier immer wieder aufgegriffen und verdeutlicht.

    Solanes Vater fand ich am sympathischsten. Er ist Schriftsteller und entdeckt für sich Fanficitions, die er auch seiner Tochter zeigt. Wie er sich über die kleinen Fandoms freut, fand ich richtig super und irgendwie niedlich. Doch nicht nur der Vater war Irre Sympathisch auch Solanes Freunde die immer wieder herrliche Anspielungen auf Harry Potter, Star Wars und andere Fanbereiche machten. Vera ist ein kleiner Fan von Solanes Vater und fragt ihn auch nach Autogrammen. Diese lockere Art von Vera fand ich einfach super. Sie war nicht nur da, damit Solane eine Freundin hatte. Vera hatte eine eigene gut ausgearbeitete Persönlichkeit und hat ihren Teil zur Geschichte beigetragen.

    Dieses Buch ist wirklich nicht nur eine Liebesgeschichte. Hier geht umso viel mehr. Freundschaft, Vertrauen, Liebe und Familie. Eine Geschichte wie das Leben manchmal so spielt und was alles passieren kann. Dieses Buch kann ich wirklich jedem empfehlen.


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    Losnls avatar
    Losnlvor 7 Monaten
    Unterhaltsam, aber das gewisse Etwas fehlt

    Die wunderschöne Gestaltung des Covers erregte bei dem Buch „Nicht nur ein Liebesroman“ von Emma Mills, meine Aufmerksamkeit. Ich war sehr neugierig auf dessen Inhalt und wurde gut unterhalten.

    Die siebzehnjährige Sloane hätte nie gedacht, dass sie nach ihrem Umzug von New York nach Florida so schnell Freunde finden würde – vor allem nicht in der glamourösen Vera und ihrem Zwillingsbruder, dem ernsthaften und stillen Gabe. Durch sie beginnt Sloane, sich ganz allmählich zu öffnen. Und lernt bei ihrer Suche nach einem verschollenen Bild schließlich sogar, wie viel Liebe im Leben und in ihr steckt …

    Sloane zieht mit ihrer Familie von New York nach Florida. Ihr Vater ist ein bekannter Autor, der nach seinem letzten Buch eine Schreibblockade überwinden möchte. Unterdessen lernt Sloane auf einer Party die Zwillinge Vera und Gabe kennen. Nach kurzer Zeit ist sie in der Clique komplett involviert und findet in der glamourösen Vera, ihre „beste Freundin“. Doch als sie mitbekommt, das eines der letzten Bilder, welches die verstorbene Mutter der Zwillinge eigens für sie malte, verkauft wurde, macht sie sich mit Remy auf die Suche nach dem Bild.

    Der Einstieg in das Buch ist mir sehr gut gelungen, denn ohne große Ausschweifungen, lernen wir Sloane und die Zwillinge Gabe und Vera während einer Party kennen. Wesentliche Charakterzüge der Protagonisten werden schon hier verdeutlicht, sodass der Leser mitten ins Geschehen eintaucht und sich ein ausreichendes Bild der Charaktere verschaffen kann.

    Sloane besitzt ein äußerst loses Mundwerk und äußert offen ihre Meinung, welche oftmals vor Sarkasmus nur so trieft. Bislang war sie Einzelgängerin und nicht gerade bemüht, neue Freundschaften zu schließen. Dennoch erweckte sie in einigen Momenten den Eindruck, dass etwas aus ihrer Vergangenheit belastend auf sie einwirkt, da Sloane mitunter recht traurig und nachdenklich erscheint. Ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen, da ich mich sehr gut mit ihr identifizieren konnte.

    Auch Vera ist mir ihrer quirligen Art ein authentische gezeichneter Charakter. Sie strotzt geradezu vor Energie, verbirgt ihre emotionale Gefühlslage, indem sie sich anderen Dingen widmet.

    >>Ich würde dich erkennen lassen, wie wichtig du den anderen bist. Manchmal glaube ich, das ist dir gar nicht klar.<< (S. 234)

    Gabe ist der Ruhepol des ungewöhnlichen Trios. Er gibt sich zurückhaltend und distanziert. Doch wenn er sein Schneckenhaus verlässt, hat das gesagte Hand und Fuß. Ein weiterer wesentlicher Charakter ist Sloans Vater. Der wortgewandte Autor steckt mitten in einer Schreibblockade, steckt im Umgang mit seiner Tochter, aber voller Humor. Vor allem die unterhaltsamen Dialoge zwischen ihm und Sloane gefielen mir sehr gut. Die beiden ergänzen sich hervorragend, dennoch ist dieses Zusammenspiel nicht immer von Vorteil.

    Die Suche nach dem Bild gestaltet sich äußerst schwierig. Sloane möchte den Zwillingen etwas zurückgeben, um ihnen den Verlust der geliebten Mutter einfacher zu gestalten.

    Die Handlung besticht durch zahlreiche Themen, wie zum Beispiel Freundschaft, Vertrauen und Ehrlichkeit. Die Thematik Liebe wird nur hauchzart angerissen und ist für mich auf den Punkt genau platziert. Obwohl die Geschichte nie langweilig wurde, fehlte mir im Endeffekt das gewisse Etwas. Ich konnte mich zwar gut einfühlen, hätte mir aber noch tiefgründigere emotionale Momente gewünscht, die mir ans Herz gehen.

    Fazit

    “Nicht nur ein Liebesroman“ von Emma Mills stellt ein wundervolles Jugendbuch dar, welches Themen wie Freundschaft, Vertrauen und Liebe aufgreift. Es besticht durch eine einer hauchzarte Liebesgeschichte und überrascht mit authentischen Charakteren. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten, hätte für meinen Geschmack jedoch etwas tiefgründiger sein können. 

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    laraundlucas avatar
    laraundlucavor 7 Monaten
    Nicht nur ein Liebesroman

    Inhalt:


    Die siebzehnjährige Sloane hätte nie gedacht, dass sie nach ihrem Umzug von New York nach Florida so schnell Freunde finden würde – vor allem nicht in der glamourösen Vera und ihrem Zwillingsbruder, dem ernsthaften und stillen Gabe. Durch sie beginnt Sloane, sich ganz allmählich zu öffnen. Und lernt bei ihrer Suche nach einem verschollenen Bild schließlich sogar, wie viel Liebe im Leben und in ihr steckt ...

    Meine Meinung:

    Der Schreibstil ist wunderbar leicht, sehr einnehmend, zwar einfach, aber dennoch sprachgewaltig, schlagfertig und eloquent und einfach bezaubernd. Emma Mills erzählt eine jugendlich-junge Geschichte, ohne dabei die Sprache so sehr ins ordinäre zu ziehen. Heute meinen viele Autoren, sie müssten Schimpfworte und das gute F*** in jeden zweiten Satz einbringen, um jung zu wirken und jugendlich rüber zu kommen. Dabei nervt diese gewollt auf jugendlich getrimmte Ausdrucksweise zunehmend. Emma Mills ist es ohne diese übertriebene Anwendung dieser ganzen  Begriffe gelungen, einen wunderbar authentischen Jugendroman zu schreiben. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

    Dies ist das zweite Buch, das ich von der Autorin lesen. Wie auch schon „Jane & Miss Tennyson“ hat mich dieser Roman völlig und komplett und ausnahmslos für sich eingenommen. 

    Die Autorin hat eine ganz besondere Art ihre Geschichten zu schreiben. Die Geschichte ist leicht, fließt ruhig und sanft dahin und ist unheimlich angenehm zu lesen. Dazu ist sie sehr amüsant und humorvoll, was mich oft hat Schmunzeln lassen. Und das Wichtigste: Sie ist einfach authentisch. Sowohl die Handlung als auch die Entwicklung der Charaktere ist sehr lebensnah und realistisch.

    Eine Geschichte über ein junges Mädchen, das seinen Platz in der Welt sucht. Ein Geschwisterpärchen, das das etwas Wichtiges und Unersetzliches verloren hat. Eine Geschichte über Liebe, Freundschaft, Mut, Missverständnisse und das Erwachsenwerden. Es ist wirklich so viel mehr als ein Liebesroman, denn die zarte Liebesgeschichte hält sich sehr im Hintergrund, fließt sehr zurückhaltend und vor allem nicht aufdringlich in die Handlung an, läuft fast nebenher. 
    Auch die Familie, die Familiendynamik spielt hier eine große Rolle. Ein Vater, der an seinem Beruf zweifelt, einen neuen Weg sucht, um allem gerecht zu werden und dabei droht, sich selbst zu verlieren. Wie die Familie darunter leidet und zu zerbrechen droht.

    Die Geschichte kommt ohne großes Drama, tragische Momente und ohne Übertreibungen aus, dennoch ist sie packend und fesselnd. Von der ersten Seite an habe ich mit Sloane gefiebert. Die Geschichte wirkt einfach echt.

    Die Geschichte ist aus der Sicht von Sloane erzählt. Dadurch konnte ich mich sehr gut in sie hineinversetzen, sie verstehen, ihr Handeln und Denken leicht nachvollziehen. Ich konnte mich vollkommen in sie einfühlen und dadurch ihre Wandlung hautnah miterleben. 
    Doch auch die Emotionen der anderen Figuren kamen nicht zu kurz. Die Autorin hat sie wunderbar eingefangen. Dadurch waren deren  Handlungen auch immer nachvollziehbar und verständlich und man hatte das Gefühl, auch ein stückweit in sie hineinsehen zu können.

    Die Charaktere sind sehr liebevoll und lebendig gezeichnet. Sie handeln alle ihrem Charakter entsprechend nachvollziehbar, glaubhaft und nachvollziehbar und das lässt sie unheimlich lebensnah und echt wirken. Mehr möchte ich über sie gar nicht verraten, denn sie sind es wert,von euch selbst entdeckt zu werden.

    Ein grandioser Jugendroman über Familie, Freundschaft und die zarten Gefühle der ersten Liebe. Eine zauberhafte Geschichte, die einfach glücklich macht und das Herz öffnet. So viel mehr als ein Liebesroman. Ich bin restlos begeistert.

    Fazit:

    Warmherzig, charmant und witzig geht dem Leser hier das Herz auf. Ein Buch über Familie und Freundschaft und die erste Liebe.

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    FrauNightingales avatar
    FrauNightingalevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wunderbares Buch mit sehr viel Herz, frechen & intelligenten Dialogen, sowie Figuren die perfekt aus dem Leben gegriffen wurden.
    Warmherzig, intelligent und witzig, aber definitiv nicht nur ein Liebesroman

    Dieses Buch liest sich quasi wie eine Liebeserklärung an die Freundschaft. Obwohl ich in Gänze ein ganz klein wenig mehr ihren Erstling „Jane & Miss Tennyson“ mochte, hat Emma Mills mit NICHT NUR EIN LIEBESROMAN eine wunderbare Stimmung bei mir erzeugt. Figuren, die so lebensnah getroffen sind, finden bei mir immer Anklang. Sloane die mit ihrer Familie frisch nach Florida gezogen und eine ziemliche Eigenbrödlerin ist, trifft während einer Party auf Vera und ihren Zwillingsbruder Gabe. Ohne das sie viel dagegen tun kann, wird sie schnell Teil der Clique um die Zwillinge. Und was für eine großartige, urkomische Truppe das ist. Liebenswert, gar anbetungswürdig.

    Aber zunächst möchte ich auf die Erzählerin Sloane zurück kommen. Diese junge Dame ist eine Nummer für sich. Ihr trockener einzigartiger Humor schlug sofort bei mir an. Sloane hat jedoch auch einen Hang dazu, es zu übertreiben. So versteckt sie sich hinter ihren Witzen, um bloß nicht zu emotional rüber zu kommen. Das kommt bei ihren Mitmenschen nicht immer an und so tritt sie nicht selten in tiefe Fettnäpfchen.
    Und auch sonst ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. Die emotionale Seite der Geschichte sickert bald durch. Sloane findet heraus, dass Gabe und Veras Mutter vor zwei Jahren gestorben ist. Remy ist noch immer nicht über seine Ex Aubrey hinweg, die ihn ohne ein Wort der Erklärung verlassen hat. Ja, und in Sloanes Familie läuft auch nicht alles rund.


    Neben der Cliquen-Dynamik gefielen mir die Szenen mit Sloanes Vater am meisten. Der ist Autor und immer auf Inspirationssuche, vor allem seit ihn eine Blockade am Schreiben hindert. Die Dialoge zwischen ihm und Sloane führen nicht selten zu Lachern. Vor allem als er seine Leidenschaft für FanFictions entdeckt, kommt Stimmung auf. Kein Wunder, dass bald auch ihre Freunde einen Narren an ihm fressen. Ich hege generell eine Schwäche für Familienbanden. Dieser Teil kommt in der Geschichte sehr schön zur Geltung.


    „Vielleicht gibt es eine Art von Freundschaft, die einen öffnet… Vielleicht hatte man vorher keinen Raum dafür in sich, aber sobald sie einen erwischt hat, sich hineingeschlichen und sich selbst Raum geschaffen hat, kann man nie wieder ohne sie leben.“


    Was mich nicht hunderprozentig überzeugen konnte, war der romantische Aspekt. Für mich persönlich geht es in diesem Buch mehr um Familie und Freundschaft. Es muss für mich nicht immer eine romantische Beziehung gesponnen werden.


    NICHT NUR EIN LIEBESROMAN ist eine bezaubernde, introspektive Charakter getriebene Erzählung. Nicht oft findet man Figuren in einem Buch, die so realistisch wirken.




    Fazit
    Der Titel der deutschen Übersetzung könnte treffender nicht sein. In Emma Mills‘ neuem Buch geht es nicht nur um die [erste] große Liebe. Vielmehr dreht es sich um die wahre Liebe zur Familie und Freundschaften zu schließen, von denen man nicht wusste, dass sie einem fehlten. Ein wunderbares Buch mit sehr viel Herz, frechen & intelligenten Dialogen, sowie Figuren die mit all ihrer Fehlerhaftigkeit perfekt aus dem Leben gegriffen wurden.

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    Luna0501s avatar
    Luna0501vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Einfach bezaubernd!
    Ein Must-Read!

    Sloane ist etwas anders, als ihre Mitschüler. Als ein Mensch, der die Wahrheit jedem an den Kopf knallt ohne einen Filter zu verwenden, hat sie es oft nicht so leicht im Leben. Doch Sloane stört das auch nicht wirklich, da sie mit der Fähigkeit Menschen in den schlimmsten Momenten zum Lachen zu bringen, sowieso einen Art Schutzpanzer um sich errichtet hat. So kann die 17-Jährige zwar keine Bindungen eingehen, aber auch nicht verletzt werden. Dabei ist sie direkt und hart, aber meint es nie böse. In New York war das in Ordnung, aber in Florida soll sich nun einiges verändern, auch wenn ihr das noch nicht bewusst ist...

    "Nicht nur ein Liebesroman" ist so ein tiefgehendes, schönes Buch, dass mir direkt ins Herz ging. Ich habe es sehr schnell gelesen und mich in diese zarte Geschichte verliebt.Alle Charaktere sind so detailliert, so liebevoll gestaltet, mit eigenen Hintergrundgeschichten, dass man jeden Einzelnen auf eine besondere Art kennen lernt und sie einem im Kopf bleiben.

    Vera ist der temperamentvolle Wirbelwind mit großem Herzen, einnehmenden Wesen und einer zarten Seite, die ein tiefgründiges Ereignis noch nicht richtig verarbeitet hat. Um glücklich zu sein, muss sie sich dar stellen und sich bemerkt man noch etwas anderes.

    Gabe ist der Kerl mit der harten Schale, der für "seine Leute" alles tun würde und dem das doch niemand zu traut. Er ist da, hört zu, urteilt nicht und lässt Gesagtem einfach Raum. Dazu verarbeitet er auch ein Erlebnis, dass ihn stark in seiner Gefühlswelt beeinträchtigt. Gabe ist ausdrucksstark und fiel mir ab der ersten Begegnung auf, auch wenn er nicht der einfache Typ ist, der einem sofort das Herz stiehlt. Eher auf unbemerkten Weg und doch ist es plötzlich da, diese Verbundenheit zu dem jungen Mann.

    Remy und Aubrey haben sogar ihre eigene Geschichte. Und während Aubrey Sloane augenscheinlich nicht so wohl gewonnen ist, hat Remy eine praktische Vereinbarung mit der Neuen, die sie schnell zu Freunden werden lässt.

    Frank ist mein heimlicher Favorit. Er ist der Spaßvogel im Buch und meint man erst, er wäre nur dazu da, um den reichen Partyveranstalter zu spielen, merkt man doch recht schnell, welch großherzige Person sich dahinter versteckt.

    In jedem Freund wohnt eine besondere Eigenschaft, eine Fähigkeit oder eine Persönlichkeit, ohne dessen das Buch nicht so zauberhaft wäre, wie es nunmal ist.

    Selbst die Eltern und Schwester Laney haben mich vereinnahmt, da auch sie einen wichtigen Teil zur Handlung beitragen. Gerade die Verbindung von Papa und Sloane ist einzigartig.

    Es ist nicht nur die Handlung sondern vor allem das, was zwischen den Zeilen passiert.

    Wie ein Mädchen versucht Nähe auszudrücken, ohne Worte benutzen zu müssen und sich dessen erst gar nicht bewusst ist...

    Wie ein Vater versucht seinem Beruf gerecht zu werden ohne sich selbst zu verlieren...

    Wie eine junge Frau versucht einen Platz im Leben zu finden, obwohl ihr etwas Wichtiges genommen wurde, dass man nicht ersetzen kann...

    Und wie ein junger Mann versucht, sich auf andere zu verlassen ohne dabei schwach zu wirken...

    Von Liebe, Freundschaft, Mut, aber auch Missverständnissen, Forderungen und einem Wunsch, der sich erst offenbart, als man schon gar nicht mehr damit rechnet.

    Erzählt wurde "Nicht nur ein Liebesroman " aus der Sicht von Sloane. Ich habe mich vollkommen in sie rein versetzen können und manchmal ihre Wandlung bemerkt, bevor sie es selbst konnte. Es war wirklich mitreißend.

    Die Schreibweise von Emma Mills ist kreativ und wortgewandt, leicht und flüssig. Ich wurde von ihren Worten so gefesselt, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. "Nicht nur ein Liebesroman" entspricht zu 100% dem Titel und ist eben wirklich nicht nur ein Liebesroman. Die zarte Liebesgeschichte verläuft eher hintergründig und dadurch so viel intensiver - wenn man auf die Details achtet. Ich liebe es, wie die Personen aufeinander wirken und wie Sloane eine sehr wichtige Sache lernt - und daran wächst.

    Aber mehr werde ich euch nicht verraten. Dieses Buch ist ein Must-Read !

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    sjules avatar
    sjulevor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Wieder ein witziger aber tiefgründiger Roman von Emma Mills
    Witzig und tiefgründig

    Hach ich liebe dieses Buch.
    Emma Mills hat es wieder in einer unaufgeregten Art geschafft, mich völlig in den Bann zu ziehen.

    Schon nach ein paar Seiten war mit Sloane ans Herz gewachsen. Denn sie trägt ihr Herz auf der Zunge und mach gerne und viele Witze. Dass sie das nicht ohne Grund macht, merken wir und sie im Laufe der Geschichte.

    So kommt es, dass Sloane, gerade frisch zu gezogen, auf einer Party den Zwillingen Vera und Gabe zur Hilfe kommt und mit ihrem Mundwerk einen Streitsuchenden in die Flucht schlägt. Daraufhin nimmt sich Vera Sloane an und Sloane gerät in eine Clique mit völlig verschiedenen Charakteren, doch einer dicken Freundschaft. Vera, Gabe, Aubrey, Remy und Frank. Jeder ein Charakter für sich. Doch auch bei jeder guten Freundschaft gibt es immer ein paar Problemchen. Und außerdem möchte sie Gabe helfen, den Tod seiner Mutter zu überwinden.

    Im Laufe der Geschichte entdecken wir immer mehr Facetten von Sloane und ihren Freunden und tauchen immer tiefer in diesen engen Kreis ein. Es gibt die gewöhnlichen Teenedramen, die aber völlig unaufgeregt erzählt werden und wir erleben mit, wie Sloane langsam sich selber versteht.

    Ich habe viel gelacht beim lesen, denn das bleibt bei Sloane, ihrer Familie und ihren Freunden einfach nicht aus, doch gibt es auch die ruhigen grüblerischen Momente.
    Alles in allem war es einfach ein tolles Lesevergnügen und ein wenig vermisse ich die Clique jetzt schon.
    Nach „Jane & Miss Tennysson“ ein weiteres sehr gutes Buch von Emma Mills.





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    LillianMcCarthys avatar
    LillianMcCarthyvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Ich liebe die Bücher von Emma Mills. Wieder einmal absolut überzeugend!
    Ein absolut überzeugender Titel

    Von Emma Mills konnte mich vor einiger Zeit bereits Jane und Miss Tennyson begeistern, das ein wenig an die Werke von Jane Austen angelehnt war und diese besonders in den Fokus stellt. Da ich ein großer Fan ihres ersten Titels bin, habe ich mich sehr auf Nicht nur ein Liebesroman gefreut. Im Vorhinein habe ich mich geweigert, mich näher mit dem Klappentext auseinander zu setzen. Von einem Königskinder Treffen weiß ich jedoch, dass der Titel absolut treffend für das Buch ist uns es darüber hinaus unter anderem um Kunst geht.

    Schon von den ersten Seiten an konnte mich Emma Mills wieder überzeugen. Ihre Worte sind absolut treffend und ihr Humor trifft meinen exakt. Ich finde, sie schreibt unheimlich gut und erfrischend und kann so sicher auch viele überzeugen, die in dem Genre eher selten unterwegs sind.

    Sloane zieht von New York nach Floria und findet dort zum ersten Mal wirkliche Freunde. Das - so zeigt sich sehr schnell - führt aber auch zu einer Menge Verantwortung und zu anderen sowohl positiven als auch negativen Aspekten, die mit Freundschaft einhergehen und die Sloane im Zuge der Story für sich entdeckt. Doch wie der Titel schon sagt, geht es auch um Liebe und um so viel mehr. Dabei steht Sloane Familie auch mit im Vordergrund ebenso wie Sloanes Zukunft und wichtige Themen, wie Homosexualität oder Trauerbewältigung. Für mich ergaben diese ganzen Faktoren ein wunderbares Gesamtpaket, das mich von vorne bis hinten überzeugen konnte.

    Wie wir es von Emma Mills kennen, beinhaltet diese Geschichte auch wieder wunderbar viele Anspielungen. Sloanes Vater, der Schriftsteller ist, entdeckt Fanfictions für sich und Sloane und ihre Freunde streuen das ganze Buch über herrliche Anspielungen auf Harry Potter, Star Wars, Marvel und Co. Sloane habe ich allerdings nicht nur dadurch ins Herz geschlossen, sie ist ein wundervoll gezeichneter Charakter, den man einfach nur gern haben muss. Vermutlich genau durch ihre Unperfektheit, von der auch die anderen Charaktere nicht verschont blieben. Daraus ergibt sich ein wundervolles Gesamtpaket, das absolut empfehlenswert ist.

    Mit Nicht nur ein Liebesroman präsentiert uns Emma Mills ein wundervolles Gesamtpaket. Mich konnte sie nicht nur durch die Story und die vielfältigen bearbeiteten Themen überzeugen sondern besonders durch die Charaktere, allen voran Sloane, den tollen Anspielungen und vor allem den grandiosen Humor und dem Schreibstil überhaupt.

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    Normal-ist-langweiligs avatar
    Normal-ist-langweiligvor 8 Monaten
    starke Protagonistin, teils langatmige Story

    Meine Meinung:

    Sloane hat mich sehr positiv überrascht. Bei dem Cover und auch bei der Beschreibung habe ich ehrlich gesagt eher mit einer sehr ruhigen und schüchternen jungen Frau gerechnet, nicht aber mit einer willensstarken, toughen und wortgewandten. Sloane konnte mich innerhalb kürzester Zeit von sich überzeugen.

    Vera dagegen hatte es schon schwerer, da sie so aufgesetzt und auch aufgezogen wirkte. Alle Welt sollte nach ihrer Nase tanzen und das am besten sofort. Gabe, ihr Zwillingsbruder, war anfangs sehr blass und musste sich erst ins Rampenlicht begeben.

    In dem Buch findet man mehrere Geschichten in einer: Sloanes, Veras, Gabes, die von Sloanes Vater, Gabes Familie und bei allen geht es um Freundschaft, Liebe, Vertrauen und Glück.

    Sicherlich ließ sich die Geschichte gut lesen, sie war aber auch ziemlich langatmig, so dass ich zwischendurch das Buch zur Seite gelegt habe, weil es mich nicht mehr mitgerissen hat. Da es so viele Figuren sind, ist die Geschichte zwar sehr lebendig, aber einiges wird auch nur oberflächlich angerissen. Ich hätte mir weniger Charaktere gewünscht und noch mehr Tiefgang.

    Das Ende hat mir wirklich gut gefallen, da es nicht in ein Happy End gepresst wurde, sondern realistisch zugeht. So etwas gefällt mir.

    Ich vergebe (3 / 5) für eine überraschende Protagonistin, eine angenehme, aber doch langatmige Geschichte und ein gelungenes Ende!

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    aly53s avatar
    aly53vor 9 Monaten
    Eine wunderschöne und zutiefst bewegende Story über Liebe, Vertrauen und Freundschaft

    Das war meine erste Geschichte aus dem Königskinder Verlag. dabei ist nicht nur das Cover und die Gestaltung des Buches unheimlich liebevoll und schön. Auch der Inhalt trifft es wirklich perfekt und ich weiß gar nicht, wie man die Emotionen die einen dabei durchfluten, nur annähernd gerecht beschreiben soll.
    Allein die Atmosphäre empfand ich schon als sehr melancholisch, verletzlich und traurig.
    Da mich der Klappentext neugierig machte, begann ich voller Elan mit dem Lesen.
    Es ist keine Geschichte die einen sofort in den Bann zieht. Sie entwickelt sich und das mit jeder Zeile mehr. Dabei sind die Charaktere wirklich herausragend gut ausgearbeitet. Sie verstehen nicht nur zu überzeugen. Man nimmt sie tief in sich auf und fühlt sie einfach.
    Man fühlt, was sie zu sagen haben und das, was sie nicht aussprechen und doch weiß man es einfach.

    Es ist die Geschichte von Sloane, Gabe und Vera und gleichzeitig ist es eine einfühlsame und zutiefst berührende Geschichte über Freundschaft und Liebe. Wie der Titel schon sagt, es ist nicht nur ein Liebesroman. Es ist so viel mehr als das.
    Sloane ist das Zentrum des Ganzen. Das man da ihre Perspektive erfährt, ist nicht weiter verwunderlich. Sloane hat mein Herz nicht sofort erobert. Doch nach und nach schlich sie sich in mein Herz und offenbarte mir, welchen Schmerz und welche Einsamkeit sie in sich trägt und gerade diese Aspekte, haben etwas in mir bewegt und mir gezeigt wer Sloane ist. Was sie fühlt, was sie antreibt und auch was sie vom Leben erwartet. Sie ist ein sehr ruhiger, aber dennoch bestimmter und klarsichtiger Mensch. Sie hat Ecken und Kanten und das macht sie greifbar.
    Vera und Gabe sind da ganz anders. Vera hat mich mit ihrer Art immer wieder zum schmunzeln gebracht. Sie ist erfrischend, wie eine Naturgewalt, die man nicht aufhalten kann und die einfach alles und das sofort niederreißt. Ich liebe Vera, gerade weil sie so ist, wie sie ist. denn damit ist sie eine feste Konstante im Leben von Gabe und Sloane.
    Gabe ist das genaue Gegenteil von Vera. Still, in sich gekehrt und man weiß nie, was er denkt oder im nächsten Moment tut. Das macht ihn sehr geheimnisvoll und gerade deswegen möchte man ihn auch so sehr ergründen.

    Die Handlung selbst begann sofort sehr spannend. Man erlebt wie Sloane neue Freundschaften knüpft und sich eingliedert. Man nimmt teil an ihrem Leben und je weiter man vordringt, umso tiefgründiger und emotionaler wird das Ganze.
    Dadurch das die Autorin sehr einfühlsam und fesselnd schreibt, kann man das Buch auch gar nicht mehr aus der Hand legen.
    Obwohl die Spannung eher unterschwellig spürbar ist und es eher ruhig vonstatten geht, möchte man immer mehr erfahren.
    Dabei entdeckt man einige Dinge, die man nicht erwarten würde. Die aber auch zeigen, wie verletzlich und schmerzhaft das Ganze ist.
    Man erlebt wie sanft und leise die ersten Gefühle entstehen, wie Verlustangst und ein Stück weit Traurigkeit das Ganze umschattet.
    Man nimmt Anteil und ehe man es sich versieht, liebt man diese Geschichte bereits. Man möchte mehr.
    Die Autorin webt hier sehr geschickt auch ernstere Themen mit ein, was der kompletten Geschichte sehr gut tut und sie einfach auch enthentischer macht.
    Sloanes Antrieb hinter dem Gemälde hat mir enorm gut gefallen. Sie gibt nicht auf. Kämpft und ist bereit alles aus dem Weg zu räumen, was sich ihr entgegenstellt. Dabei macht sie auch eine Entwicklung durch, die ihr nicht mal selbst bewusst ist. Die sie aber verändert und ihr auch zeigt, was in ihr steckt und wer sie eigentlich ist.

    Emma Mills schreibt hier nicht über eine alles verzehrende und tief emotionale Liebesgeschichte. Sie denkt über den Horizont hinaus und zeigt die Liebe und Freundschaft mit all ihren Facetten.
    Das kann durch aus auch mal wehtun. Aber tut sie das nicht gewöhnlich auch?
    Dieser Roman ist so besonders, weil er authentisch ist und die Charaktere wirklich zum Leben erwachen.
    Die Geschichte wächst, reift und zeigt einfach viel mehr, als einem bewusst ist.
    Es ist eine Reise zu dem eigenen Ich und noch viel mehr.
    Wer wirklich auf tiefgründige und bewegende Geschichte steht, der sollte dieses Buch auf jeden Fall auf seine Leseliste setzen. Denn ich empfand sie als ganz besonders berührend.

    Fazit:
    Emma Mills hat hier nicht nur einen Liebesroman geschrieben.
    Es ist eine wunderschöne und zutiefst bewegende Story über Liebe, Vertrauen und Freundschaft.
    Eine Geschichte über das Leben und welche Wege es manchmal geht.
    Dieser Roman bringt zum lachen, träumen, aber auch zum glücklich und traurig sein.
    Tiefgründig, facettenreich und einfach ganz besonders.

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    CorniHolmess avatar
    CorniHolmesvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Soooo schön! Ich bin hellauf begeistert von diesem wundervollen Buch!
    Wunderschön!

    Alle fünf Königskinder, die im vergangenen September erschienen sind, waren absolute Must-Haves für mich. „Nicht nur ein Liebesroman“ stand da auch an allererster Stelle. Obwohl ich wirklich schon mega gespannt auf dieses Buch war, bin ich leider erst jetzt dazu gekommen, es zu lesen.


    Die siebzehnjährige Sloane ist gerade mit ihren Eltern und ihrer kleinen Schwester von New York nach Florida gezogen. Da sie eher ein Einzelgänger ist, kommt es für sie etwas überraschend, dass sie in ihrem neuen Heimatort so schnell neue Freunde findet. Sie lernt die Zwillinge Vera und Gabe auf einer Party kennen und ehe sie es sich versieht, gehört sie zu deren Clique. Ihr Leben wird nun gehörig auf den Kopf gestellt und dank Vera gelingt es Sloane auch endlich, sich mehr zu öffnen. Und nicht nur das, denn dann ist da auch noch dieses Bild, welches ihr keine Ruhe mehr lässt. Es handelt sich bei diesem um ein ganz besonderes Gemälde von der verstorbenen Mutter der Zwillinge, welches irrtümlicherweise verkauft wurde. Sloane beschließt, das Bild für ihre Freunde wiederzubeschaffen, nur stellt sich das dann als gar nicht so einfach heraus. Zusammen mit Remy, dem besten Freund von Gabe, begibt sie sich auf die Suche...


    Ich glaube, zum Cover muss ich nicht groß was sagen, oder? Ich finde es unglaublich schön, da war es bei mir Liebe auf den ersten Blick. Auch in die Geschichte habe ich mich sofort verliebt. Es gibt einfach so Bücher, da weiß man schon nach den ersten Seiten, dass vor einem großartige Lesestunden liegen werden und man ganz bestimmt nicht enttäuscht werden wird. So war es bei mir mit „Nicht nur ein Liebesroman“. Ich kannte bereits das erste Werk der Autorin, „Jane & Miss Tennyson“, welches mir richtig gut gefallen hat. Daher war Emma Mills neues Buch von den fünf neuen Königskinder im September auch das gewesen, auf welches ich mich am meisten gefreut hatte.


    Tja, was soll ich sagen? Ich habe mich zurecht auf dieses Buch gefreut! Mir hat es sogar noch besser gefallen als Emma Mills erster Roman. Die Geschichte konnte mich von Anfang an so in ihren Bann ziehen, dass ich die gut 410 Seiten in nur zwei Tagen durchgelesen habe. Das Buch liest sich einfach herrlich, hier kann man wirklich davon sprechen, dass ich durch die Seiten geflogen bin. Der einzige Nachteil dabei ist nur, dass mein Lesevergnügen leider viel zu schnell wieder vorbei war.


    Vielleicht könnt ihr es euch schon denken, ich teile es euch aber dennoch mit: Ja, auch dieses Buch zählt nun zu meinen absoluten Lieblingskönigskindern. Diese Liste wird wirklich immer länger, aber es ist eben so: Der Königskinder Verlag hat lauter wundervolle Schätzchen in seinem Programm und je mehr man von diesen liest, desto schwerer fällt es einem zu sagen, welches Königskind man denn nun am liebsten mag. Zumindest ist es bei mir so. ;)


    Die Protagonistin Sloane mochte ich vom ersten Moment an. Mit ihr konnte ich mich wunderbar identifizieren und dass sie sehr humorvoll und hilfsbereit ist, hat sie mir nur noch sympathischer gemacht. Auch ist sie sehr selbstbewusst und sagt stets das, was ihre gerade in den Sinn kommt. Dies ist nun nicht unbedingt eine gemeinsame Eigenschaften von uns beiden, aber mir ist es dennoch an keiner einzigen Stelle im Buch schwergefallen, mich in Sloane hineinzuversetzen und ihre Gedanken und ihr Handeln nachzuvollziehen.


    Ihre etwas direkte Art trägt dann auch dazu bei, dass sie auf einer Party auf die Zwillinge Vera und Gabe trifft. Gerade hat sie Gabe noch aus einer unangenehmen Situation gerettet, da gehört sie auch schon zu der Clique von den beiden.


    Wie Sloane, so waren mir auch Vera und Gabe auf Anhieb sympathisch. Ganz besonders Vera, die einfach unglaublich süß und liebenswert ist und herrlich lebensfroh. Ich glaube, so eine tolle Freundin wie Vera wünscht sich jeder. Auch Sloane, die eigentlich mehr der Einzelgänger ist und bisher nicht viele Freunde hatte, kann sich Veras Charme nicht entziehen und mit der Zeit entwickelt sich zwischen den beiden Mädchen eine richtig schöne Freundschaft.

    Mit Veras Hilfe gelingt es Sloane auch so allmählich, offener zu werden und die eigene Meinung über sich selbst zu ändern. Sloane war nämlich immer davon überzeugt, dass niemand sie so recht mögen würde. Ein großer Irrtum, denn ganz ehrlich: Sloane muss man einfach gern haben und wenn man sie zur Freundin hat, kann man sich wirklich glücklich schätzen.


    Eine große und wundervolle Charaktereigenschaft von Sloane ist ihre Hilfsbereitschaft. Als sie erfährt, dass ein Bild von der Mutter der Zwillinge verkauft wurde, beschließt sie sofort, ohne zu zögern, das Kunstwerk zurückzuholen. Bei diesem handelt es sich nämlich um eines der letzten Bilder, die die Mutter von Vera und Gabe vor ihrem Tod noch gemalt hat und besonders Gabe bedeutet es sehr viel.


    Leider gestaltet sich die Suche nach dem Bild dann als etwas schwieriger heraus, als anfangs von Sloane angenommen. Es entwickelt sich eine richtige Verfolgungsjagd nach dem Gemälde und obwohl diese immer länger dauert, denkt Sloane keine Sekunde lang ans Aufgeben. Sie holt sich dann sogar noch Gabes besten Freund Remy mit ins Boot, der Sloanes Begeisterung für Suche nicht so ganz nachvollziehen kann, aber dennoch bereit ist, ihr zu helfen.


    Mir hat es richtig Spaß gemacht, die Suche nach dem Bild zu verfolgen. Neben dieser spannenden Handlung hat es mir allerdings noch viel mehr Freude bereitet zu sehen, wie die Freundschaft zwischen Sloane und ihren neuen Freunden immer enger wird und auch, wie sich, ganz langsam und absolut realistisch, eine schöne Liebesgeschichte entwickelt. Sie ist ganz klar nicht das Hauptthema in diesem Buch, daher ist der Titel auch mehr als passend, da es sich hier eben wirklich nicht nur um einen Liebesroman handelt.


    Fazit: Pure Begeisterung! Ich habe mich nicht nur in das Cover auf den ersten Blick verliebt, auch die Geschichte hat sich mit all ihren Charakteren sofort in mein Herz geschlichen. „Nicht nur ein Liebesroman“ erzählt eine wundervolle Geschichte über Freundschaft, Familie, Mut, Vertrauen und die Liebe. Wobei letzteres, wie es der Titel schon verrät, nicht im Mittelpunkt steht. Emma Mills ist mit „Nicht nur ein Liebesroman“ ein großartiges Buch gelungen, welches mir wunderschöne Lesestunden beschert hat und welches ich euch absolut empfehlen kann! Von mir gibt es volle 5 von 5 Sternen! 

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    Als Sloane sich für auf die Suche nach einem vermissten Bild begibt, ahnt sie nicht, dass sie am Ende nicht nur wahre Freunde findet, sondern auch die Liebe.

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