Emma Mills This Adventure Ends

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Inhaltsangabe zu „This Adventure Ends“ von Emma Mills

Sloane isn't expecting to fall in with a group of friends when she moves from New York to Florida―especially not a group of friends so intense, so in love, so all-consuming. Yet that's exactly what happens. Sloane becomes closest to Vera, a social-media star who lights up any room, and Gabe, Vera's twin brother and the most serious person Sloane's ever met. When a beloved painting by the twins' late mother goes missing, Sloane takes on the responsibility of tracking it down, a journey that takes her across state lines―and ever deeper into the twins' lives. Filled with intense and important friendships, a wonderful warts-and-all family, shiveringly good romantic developments, and sharp, witty dialogue, this story is about finding the people you never knew you needed.

Charaktere und Schreibstil sind gelungen, die Handlung ist jedoch noch aufbaufähig

— katha_dbno
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    This Adventure Ends

    katha_dbno

    24. October 2017 um 11:31

    Rezension auf Buntes TintenfässchenAuf den neuen Roman von Emma Mills hatte ich mich schon lange gefreut - und ein wenig Angst hatte ich auch. Denn nachdem mir "Jane & Miss Tennyson" unglaublich gut gefallen hatte, befürchtete ich nun eine Enttäuschung. Ich schlug das Buch auf, las die ersten Seiten und wusste: Meine Befürchtungen waren vollkommen unbegründet. Die Geschichte war für mich eine Art "Sarah Dessen meets Stephanie Tromly" - insofern, dass die Charaktere zum Teil sehr kontrastreiche und außergewöhnliche Persönlichkeiten besitzen und manche Passagen jene Alltagsweisheiten beinhalten, die ich bei Dessen so liebe.Mills wählt für den Einstieg den kurzen Weg und hält sich nicht mit Rekapitulationen von Sloanes Vorgeschichte auf, sondern dringt gleich zum handlungsinitiierenden Geschehen vor. Gleich im ersten Kapitel bringt sie die drei Hauptakteure (Sloane, Vera und Gabe) zusammen. Schon dort kristallisieren sich ihre jeweiligen Wesenszüge und die Dynamik des Trios heraus. Sloane verfügt beispielsweise über ein ziemlich loses Mundwerk und ihre Bemerkungen triefen meist vor Sarkasmus (wovon ich immer ein Fan bin), aber sie hat auch einen soften, mitfühlenden, Ungerechtigkeiten verabscheuenden Kern. Sie strahlt hin und wieder etwas Verbittertes aus, was mir persönlich suggeriert hat, dass es irgendein prägendes Ereignis in ihrer Vergangenheit gibt. Sie wirkt nicht gebrochen oder leidend, aber sie ist auch nicht gerade das, was man als "quirlig" bezeichnen würde. Dieses Adjektiv trifft eher auf Vera zu, die meistens vor Energie sprüht und auch nicht mit dem breiten Spektrum ihrer Emotionen hinter dem Berg hält. Ihr Zwillingsbruder Gabe ist da das genaue Gegenteil: introvertiert, grüblerisch und distanziert. Er sagt nicht viel, aber wenn er was sagt, dann ist es kein leeres Dahergerede. Solche Charaktere sind mir immer die liebsten, weil ich sinnloses Geplappere nur schwer ertragen kann. Man könnte meinen, dass ein solcher Mix nicht funktioniert, aber ich fand, die drei haben sich sehr gut ergänzt und durch ihre unterschiedlichen Veranlagungen ist für jeden (Leser-) Geschmack etwas dabei. Die Clique wird noch durch Aubrey, Remy und Frank ergänzt, wobei besonders die letzten beiden etwas Einnehmendes hatten. Mein heimlicher Held war jedoch Sloanes Vater. Entsprechend seiner schriftstellerischen Karriere ist er wortgewandt, belesen und beweist zudem immer viel Humor. Vielleicht ist er etwas manisch in seiner überschwänglichen Begeisterung für neue Projekte (speziell dem Schreiben von Fan Fiction für Were School), aber auch liebenswert und ziemlich cool. Er war einfach genial - besonders im verbalen  Zusammenspiel mit Sloane. Er versprüht einen jugendlichen Charme, der ihn mehr wie ein großer Bruder, denn wie ein Vater wirken lässt. Gelegentlich ist das jedoch nicht immer vom Vorteil.Die Charaktere sowie der Schreibstil sind meiner Meinung nach also großartig. Der Plot hatte ebenso großes Potenzial dazu - aber leider wurde es nicht ganz ausgeschöpft. Wenngleich ich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt war, habe ich doch hin und wieder das Gefühl gehabt, dass die Handlung nicht so wirklich Fahrt aufnimmt. Zum einen liegt das daran, dass zwischenzeitlich die eigentliche Mission (das Wiederbeschaffen des Gemäldes) etwas in den Hintergrund gerät, zum anderen daran, dass es keine rechte dramatische Steigerung gibt, die meine Emotionen intensiviert hätten, und selbst der Höhepunkt (ca. im letzten Viertel des Buches) nicht sonderlich markerschütternd und nur von kurzer Dauer war. Hier hätte man einfach deutlich mehr herausholen können.FazitIm Großen und Ganzen hat mir Emma Mills neuer Jugendroman gut gefallen. Die Charaktere und der Schreibstil haben mir genauso zugesagt wie zuvor bei "Jane & Miss Tennyson". Allerdings gestaltete sich der Spannungsbogen etwas flach. Es kam zwar nicht direkt Langeweile auf, aber für meinen Geschmack hätte die Handlung deutlich komplexer sein können.

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