Emma Piazza

 3.8 Sterne bei 5 Bewertungen

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Die Insel der letzten Geheimnisse

Die Insel der letzten Geheimnisse

 (5)
Erschienen am 14.01.2019

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Rezension zu "Die Insel der letzten Geheimnisse" von Emma Piazza

Familiengeschichte und Psychothriller in einer Geschichte!
Angie*vor einem Monat

MEINE MEINUNG: Der Debüt Roman der jungen begabten Autorin Emma Piazza hat mich so positiv überrascht, dass ich immer noch ganz gefangen bin auf der bergigen Insel Korsika mit seinen Traumaussichten auf das Meer, dem warmen Duft und Wind der Macchia nach Kräutern, dem hellen, gleißendem Sonnenlicht, die den scharfen Duft der Eukaylyptus Bäume vervielfältigt. Aber auch die Abgründe der tiefen Abstürze der Küste in das Meer ähneln den Geheimnissen der eigensinnigen Korsen. Die junge Autorin beschreibt diese fesselnde  Atmosphäre in poetischen Sätzen, verpackt diese Stimmung in eine Familiengeschichte, die sich plötzlich als Psychothriller entpuppt.
Thérèse, eine junge Malerin, auf der Suche nach sich selbst und ihrem Talent , zuhause in den Mittelmeerstädten Lissabon und Barcelona, vermisst den korsischen, liebevollen Vater ihrer Kindheit, vermisst ihre italienische Mutter, hadert mit dem Ende einer intensiven Liebes-Beziehung - und ist schwanger. Sie spricht mit sich, ihrem Kind,  seinem Vater,  der Gegenwart und rätselt an ihrer Familiengeschichte mit  ihren  vielfältigen Wurzeln herum. Diese anfängliche, einführende psychologische Offenbarung ihrer Persönlichkeit empfand ich als sehr interessant , ebenso wie das Leben und die Gedanken ihres väterlichen Freundes, Kunstkenners und Schriftstellers William Cole, der in einer eigenen Lebensgeschichte die Wege von Thérèse's Leben kreuzt. Seine Gedanken und Erlebnisse werden im Buch in kursiver Schrift dargestellt. Den Hinweis gebe ich gern zum besseren Verständnis und Einführung in den Roman für ungeduldige Leser. Die Handlungsstruktur bewahrt bis zum Ende eine unglaubliche Spannung, die sich laufend steigert und mich dazu verführt hat, dieses Buch ohne grosse Pausen durchzulesen und aufatmend das ungewöhnliche Ende zu erfahren. 
Lasst Euch mitnehmen auf die schöne Insel Korsika, entdeckt die Landschaft, die Psyche einer malenden Künstlerin, die Entwicklung ihrer Liebe zu einem ungeborenem Kind und die manchmal feindselige Verschlossenheit einer eigensinnigen Inselbevölkerung! 
Meine Bewertung: FÜNF ***** STERNE in der ungewöhnlichen Genre Mischung von Familiengeschichte und Psychothriller! 
Herzlichen Dank an die Autorin und den Verlag für dieses grossartige Leseerlebnis! 

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Rezension zu "Die Insel der letzten Geheimnisse" von Emma Piazza

Ein außergewöhnlich spannender Debüt-Roman
renelizzardvor 3 Monaten

Das 2018 in der Originalsprache verfasste und 2019 in Deutschland erschienene Erstlingswerk der jungen italienischen Autorin Emma Piazza ist ein fesselnder Kriminalroman, der den Leser auf 300 Seiten einen kurzen aber für die Hauptprotagonistin sehr ereignisreichen und prägsamen Lebensabschnitt mit durchleben lässt. Die Junge Malerin Thérèse, die sich gerade in einer Selbstfindungsphase mit gebrochenem Herzen befindet, begibt sich aufgrund einer Erbschaft auf eine ungewisse Reise in ihre Heimat - „Die Insel Der Letzten Geheimnisse“ - Korsika. Hier lernt sie einiges über ihre Vergangenheit und ihre Wurzeln kennen, als ihre noch lebende Großmutter Thérèse das vorzeitige Erbe überschreiben möchte. Die Liebe ist ein hintergründig aber stets vorhandenes Bindeglied, ein roter Faden, der sich durch die gesamte Erzählung zieht, jedoch ebenso einen schönen Kontrast zu den Schattenseiten und Ängsten des menschlichen Daseins bildet.

Ein kurzweiliger und außergewöhnlich spannend geschriebener Roman, der den Leser durch die sympathische Beschreibung der Charaktere, eine detaillierte und bildhafte Ausführung des jeweiligen situativen Kontexts, jedoch auch durch gut gesetzte inhaltliche Leerstellen fesselt. Ein perfektes Crescendo von Gefühlen, Selbsterkenntnis und Intrigen, das seinen Höhepunkt in einem unvorhersehbaren Ende findet.

Dies als eine Kurzrezension in der freudigen Erwartung auf die Werke, die da noch kommen werden!

Danke für diesen spannenden Roman.

René Hopfeld

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Rezension zu "Die Insel der letzten Geheimnisse" von Emma Piazza

Anstrengend!
esb07vor 3 Monaten

Egal wie groß der Heimweh war, wollte Thérése nie wieder nach Korsika zurückkehren. Als sie ein Anruf von ihrer Tante bekam und erfährt dass ihre Oma ihr ein Haus erben will, Grund ihre kargen Künstlereinkommen willig sie nach Korsika fliegen. Die Schönheit der kleinen Insel zog sie wieder sofort in seinem Bann. Die Geruch von Heimat, die Wildheit der Macchia, die Wellen, die gegen die Felsen klatschen... Aber sehr bald holt die Vergangenheit ihrer Familie sie ein. Sie fühlt sich verfolgt, beobachtet und eines Tages wacht sie als Gefangene auf. Obwohl in so einen kleinen Insel jeder sich jeden kennt, jeder weißt, was passiert ist, niemand will Thérése helfen. Ob sie will oder nicht, Thérése muss in die dunkle Vergangenheit ihrer Familie leuchten...


Als ich das Cover gesehen und den Klappentext gelesen habe, habe ich mir eine schöne Familienreise nach Korsika mit vielen Geheimnissen gewünscht, doch wurde ich schnell enttäuscht. Der Grundidee ist zwar toll aber leider der Handlung ist nicht so meins. Der Einstieg in das Buch war katastrophal für mich und so musste ich ersten 20 Seiten paarmal lesen. Bis ich das verstanden habe Was, Wer, Wo, sind schon 100 Seiten vergangen. Alle Charaktere war für meinem Geschmack sehr Gefühlslos geschildert und besonders mit Thérése bin ich überhaupt nicht warm geworden. Der Schreibstil ist einfach gehalten sodass man ohne Verständnisprobleme lesen kann aber Erzählstil ist sehr verwirrend. Ich finde In der kursiven Schrift geschriebene Passagen also die zweite Person konnte man auch anders in die Geschichte einbauen und wäre dann wahrscheinlich alles viel interessanter und nicht so langweilig. Das Cover ist schön aber es passt nicht mit der gesamten Geschichte.


Kann man lesen aber ein muss ist es nicht! 2,5 Sterne...

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