Emma S. Rose Nachricht ins Glück

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Inhaltsangabe zu „Nachricht ins Glück“ von Emma S. Rose

Im Internet den Mann fürs Leben kennenlernen? Daran glaubt Annabelle nicht. Als sie aufgrund einer Erkrankung jedoch ans Bett gefesselt ist und unter Langeweile leidet, gibt sie dem Drängen ihrer Freundin Kira nach: Diese schwärmt schon seit Wochen von einer neuen Seite, die Online-Brieffreundschaften verspricht. Annabelle erwartet nichts, als sie dort Tim kennenlernt, doch schon bald muss sie feststellen, dass man auch auf diesem Wege tolle Menschen finden kann. Die beiden schreiben sich immer intensiver, kommen sich näher. Es soll bei einer reinen Online-Freundschaft bleiben, da ist Annabelle sich sicher. Doch was ist, wenn plötzlich doch Gefühle ins Spiel kommen? Es handelt sich um einen abgeschlossenen Roman.
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    Nachricht ins Glück
    Die-wein

    Die-wein

    25. April 2016 um 12:02

    Annabelle leidet unter Rückenproblemen und muss die meiste Zeit liegen. Aus lauter Langeweile meldet sie sich endlich bei der Online-Plattform "PenPal" an, von der ihre beste Freundin schon länger schwärmt. Anders als ihre Freundin Kira, ist sie jedoch nicht auf der Suche nach einer Beziehung, sondern sucht lediglich eine Brieffreundschaft. Bei der knappen Beschreibung von Tim packt sie die Neugier und sie schreibt ihm ein paar Zeilen. Daraus entwickelt sich schnell eine nette Brieffreundschaft, doch als dann Gefühle ins Spiel kommen, wird Annabelle unsicher."Nachricht ins Glück" war mein erster Roman von der Autorin Emma S. Rose. Als ich den Klappentext las, wurde ich sofort neugierig, da man bei einer Online-Plattform ja wahrhaft die verschiedensten Menschen kennenlernen kann und sicherlich auch schräge Situationen erlebt.Annabelle war mir auf Anhieb sympathisch, allerdings wünschte ich mir im Laufe der Geschichte oftmals etwas mehr Mut von ihr. Stellenweise war sie mir dann einfach zu brav und unsicher, aber vielleicht kam mir das auch nur so vor, da sie sich aufgrund ihrer Krankheit etwas gehen lässt und ja auch erst zweiundzwanzig Jahre alt ist. Sie hat heftige Rückenschmerzen und kann wenig unternehmen, weshalb sie eben die meiste Zeit alleine in ihrer WG hockt, während ihre Mitbewohnerin ständig unterwegs zu sein scheint.Aus der lockeren Brieffreundschaft, die aus sehr warmherzig geschriebenen Zeilen besteht, entwickeln sich nach und nach auf beiden Seiten immer mehr Gefühle. Dennoch weiß Annabelle nicht so recht damit umzugehen, da eben auch immer wieder genügend Gefahren bestehen bei Internet-Plattformen. Das konnte man hier sehr gut nachempfinden und es machte diese Geschichte auch zusätzlich spannend.Der Schreibstil lässt sich leicht und angenehm lesen, sodass man schnell voran kommt. Da die Geschichte ausschließlich aus der Sicht von Annabelle geschrieben ist, und man Tim lediglich aus seinen Briefen kennenlernt, fand ich es spannend bis zum Schluss und wollte natürlich wissen, wer denn nun hinter den zauberhaften Briefen steckt. Wobei ich mir jedoch noch etwas mehr Handlung oder Charaktere nebenher gewünscht hätte, einfach um das Ganze etwas komplexer zu gestalten. Da dies aber wahrscheinlich auch wieder der Seitenzahl zu verdanken ist, finde ich dieses Manko noch sehr verzeihbar.Mein Fazit:Mir hat das Lesen dieser Kurzgeschichte, trotz einiger Kritikpunkte, großen Spaß gemacht. Gerade zum Ende hin, hätte ich dann sehr gerne noch weiter gelesen und erfahren, wie es weiter geht. Wenn man jedoch nach kurzweiliger Lese-Unterhaltung für ein paar Stunden sucht, dann ist dieses Buch perfekt.

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