Emma Sternberg

 4 Sterne bei 678 Bewertungen
Autorin von Fünf am Meer, Azurblau für zwei und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Farbenfrohe Herzgeschichten für Frauen: Die Autorin Emma Sternberg wurde 1979 in Hamburg geboren, ist also ein echtes Nordlicht. Zunächst begann sie ein Studium der Medienwissenschaft, brach dieses aber nach acht Semestern ab. Das unbeendete Studium und die nicht fertig geschriebene Magisterarbeit bereut sie zwar ein wenig bis heute – ihre darauffolgende Arbeit beim Radio sowie das Leben als Romanautorin erfüllen sie aber voll und ganz. Die lebenslustige Schriftstellerin hat schon an den unterschiedlichsten Orten gelebt – Berlin, Frankfurt, Oberbayern – aber am schönsten, sagt sie, ist es für sie stets dort, wo sie noch nicht gewesen ist. Auf Reisen sind die Romane von Emma Sternberg übrigens ideale Begleiter. Ihre Werke „Fünf am Meer“ und „Azurblau für zwei“ machen Lust auf Urlaub und lassen einen in die Ferne schweifen. Mit ihrem Debüt „Liebe und Marillenknödel“ begann Sternberg im Jahr 2012 ihre schriftstellerische Karriere. Mit viel Wortwitz und einer angenehmen Leichtigkeit schafft sie es, lustige, unterhaltende und zugleich fesselnde Frauenromane zu verfassen, kurz: herzerwärmende Geschichten zu erzählen, an denen der Leser einfach teilhaben will.

Alle Bücher von Emma Sternberg

Cover des Buches Fünf am Meer (ISBN: 9783453421639)

Fünf am Meer

 (293)
Erschienen am 08.05.2016
Cover des Buches Azurblau für zwei (ISBN: 9783453422117)

Azurblau für zwei

 (116)
Erschienen am 13.05.2018
Cover des Buches Liebe und Marillenknödel (ISBN: 9783453409101)

Liebe und Marillenknödel

 (92)
Erschienen am 09.04.2012
Cover des Buches Die Breznkönigin (ISBN: 9783453409118)

Die Breznkönigin

 (50)
Erschienen am 08.07.2013
Cover des Buches Ein Garten für zwei (ISBN: 9783453423398)

Ein Garten für zwei

 (34)
Erschienen am 09.05.2021
Cover des Buches Weihnachtsherzen (ISBN: 9783499269189)

Weihnachtsherzen

 (11)
Erschienen am 30.10.2015
Cover des Buches Marillenknödel und das Geheimnis des Glücks (ISBN: 9783641080679)

Marillenknödel und das Geheimnis des Glücks

 (11)
Erschienen am 19.03.2012
Cover des Buches Fünf am Meer (ISBN: B01EVI7U86)

Fünf am Meer

 (39)
Erschienen am 09.05.2016

Neue Rezensionen zu Emma Sternberg

Cover des Buches Azurblau für zwei (ISBN: 9783453422117)
luckytimmis avatar

Rezension zu "Azurblau für zwei" von Emma Sternberg

Wohlfühlgeschichte mit Urlaubsfeeling
luckytimmivor 2 Monaten

Isa, mit ihrem Leben gerade nicht so glücklich - ihr Exfreund Alex hat ne Neue, zieht bald in ihre Nähe und die Neue ist auch noch schwanger, obwohl es zwischen Isa und Alex nicht geklappt hat mit der Schwangerschaft - sieht in der Zeitung eine Anzeige, dass eine Schriftstellerin eine persönliche Assistentin braucht. Sie bewirbt sich und bekommt prompt die Zusage. Also reist Isa für eine unbestimmte Zeit auf die Insel Capri. Von nun an ist es ihre Aufgabe, die Memoiren von Mitzi, der Schriftstellerin, in den PC zu tippen. Ansonsten genießt sie das italienische Leben und lernt noch dazu den hübschen Polizisten Luca kennen…

Das Buch beginnt etwas melancholisch, als Isa von Alex´ Familienglück erfährt, aber trotzdem hat der Schreibstil etwas lockeres und manchmal auch schmunzelndes. Ich befürchtete, als Mitzi ihre Lebensgeschichte Isa erzählte, dass es langweilig werden könnte, aber Mitzis Vergangenheitsgeschichte wechselte sich immer wieder mit der Gegenwartsgeschichte ab, so dass die Geschichte interessant und abwechslungsreich war. Mitzi erzählt von ihrer Jugend, wo sie Johann kennenlernen durfte und ziemlich bald aus den Augen verlor. Isa hat die Idee, Johann zu suchen, aber er scheint unauffindbar…

Die Kapitel sind nicht zu lang und beginnen jeweils mit 3 in Großbuchstaben geschriebenen Wörtern.

Eine locker geschriebene Wohlfühlgeschichte mit Urlaubsfeeling, meist jedoch etwas vorhersehbar (bis auf eine Begebenheit)…

Cover des Buches Ein Garten für zwei (ISBN: 9783453423398)
KiraNears avatar

Rezension zu "Ein Garten für zwei" von Emma Sternberg

[Rezension #248] Ein Garten für zwei
KiraNearvor 6 Monaten

Titel: Ein Garten für zwei

Autor*in: Emma Sternberg

Erschienen in Deutschland: 2021

Originaltitel: -

Erschienen in -: -

Übersetzer*in: - 

 

Weitere Informationen:

Genre: Slice of Life, Hetero, Drama

Preis: € 10,99 [D] | € 11,30 [A]

Seiten: 431

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-453-42339-8

Verlag: Wilhelm Heyne Verlag

 

Inhalt:

Lu ist smart, schnell und als Anwältin in einer Top-Kanzlei supererfolgreich. Doch dann stirbt ihr großer Bruder Pip und mit einem Mal weiß Lu nicht mehr, wo oben und unten ist. In Pips Gartenlaube will sie sich erst nur verkriechen, doch dann wird es Frühling. Die Natur erwacht, und während Lu in der Erde wühlt, entdeckt sie nicht nur, dass Glück etwas ist, das man mit den Händen greifen kann. Sondern auch, was sie vom Leben wirklich will.

 

Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):

Ich muss sagen, dass mich die hellen Farben des gesamten Buchs, nicht nur vom Cover, sofort angesprochen haben. Es wirkt gemütlich, schön, bequem und lebendig. So in etwa darf ich mir wohl den einen oder anderen Schrebergarten aus dem Buch vorstellen, vermute ich mal. Und mir hat auch das Buch im Inneren gefallen. Was vor allem an der Hauptcharakterin und ihrer Entwicklung liegt.

Am Anfang ist sie der totale Workacholic, sie achtet extrem auf ein gutes Aussehen, seih es an ihr selbst oder bei ihrer Wohnung. Sie beauftragt Maler, die ihre Wohnungen in Farben anstreichen sollen, deren Namen teilweise sehr merkwürdig klingen. Und sie fährt jeden Tag mit einem Taxifahrer, den sie persönlich kennt, zur Arbeit. Gut, dagegen ist ja nichts einzurichten, aber gleichzeitig fühlt sie sich wohl zu fein, um mit den Öffentlichen zu fahren. Dabei ist man in einer Stadt wie Berlin richtig gut ausgestattet, was das angeht. Ihre Entwicklung, wie sie mit dem Schmerz des Verlustes umging, das war nachvollziehbar und schön zu beobachten, vor allem, als sie merkt: Hey, das gefällt mir!

Jedenfalls wird sie recht schnell mit dem Tod ihres Bruders konfrontiert, ein Ereignis, dass sie völlig aus der Bahn wirft. Es wird sofort klar, dass sie sich dringend ein paar Tage Urlaub nehmen sollte, irgendwann ist sie dann vernünftig genug, um das auch zu tun. Genau kenne ich mich da nicht aus, aber ich bin mir sicher, dass sie sich vllt sogar vom Arzt was hätte verschreiben lassen können, denn sie war emotional so neben der Spur, das ging gar nicht. Aber gut, ihr Chef gibt ihr so viel Urlaub wie sie braucht, und das ist doch eigentlich auch ganz gut. So viele Chefs würden das nicht machen. Ok, der Chef hofft, dass sie danach dann zurückkommt und Kanzleipartnerin wird, so ganz uneigennützig ist das nicht, aber immer noch netter als das, was andere Chefs machen würden.

Die andern Charaktere waren auch voll in Ordnung, besonders Nele und ihre Tees fand ich sehr interessant. Ganz am Anfang und Ende des Buches sind drei Rezepte insgesamt abgedruckt, darunter ist einer der Tees von Nele dabei. Ich fand auch ihren Garten von der Beschreibung her am Besten, den mal zu besuchen würde mir auch gut gefallen. Niko fand ich auch in Ordnung, nur zwei Punkte haben mich total gestört.

Der erste Punkt ist, er wurde am Anfang als ein Mensch eingeführt, der sich ungefragt in die Angelegenheiten anderer Leute einmischt, dabei ziemlich ruppig und besserwisserisch ist, ohne aber einen hilfreichen Tipp zu hinterlassen. Einer dieser Leute, die nur mit dem Kopf schütteln und sagen: Das ist falsch. Allerdings sagen sie nicht, was/warum daran genau falsch ist und wie man es richtig/besser machen könnte.

So kommt er anfangs öfters rüber und ich konnte Lu verstehen, dass sie sagte: Ne, mit dem will ich nichts am Hut haben.

Später aber macht er aus dem Nichts eine 180 Grad Wendung, wird netter und bietet ihr oft seine Hilfe an, besonders bei Dingen, die sie noch nicht wissen oder machen kann. Das fand ich total seltsam, auch mit der Begründung, die er für sein anfängliches Verhalten liefert. Es wirkt einfach, als wären es zwei verschiedene Personen und das fand ich irritierend.

Der zweite Punkt ist sein Verhalten gegenüber Lu. Es ist mehr als offensichtlich, dass er auf Lu steht, aber seine Eifersucht (?) steht ihm da voll ihm weg. Oder sein sauertöpfischer Charakter. Genau kann ich es auch nicht wirklich sagen, um ehrlich zu sein. Jedenfalls, wenn Lu mit ihm nett redet, Begeisterung für den Garten ihres Bruders oder für Nikos Garten zeigt, dann ist er total freundlich, offen, begeistert. Wenn Lu allerdings versucht, Nina auf ihre eigene Arte zu helfen ein kleines Teebusiness aufzubauen, oder etwas gegen die hohe Pestizidberlastung zu tun, dann wird er auf einmal schnippisch, beleidigt, zugeknöpft. Am schlimmsten ist es, wenn Lu über ihre Arbeit in der Kanzlei oder das Leben in Berlin redet. Klar, es muss einem nicht jeder Lebensstil gefallen. Aber jemanden dafür ständig zu verurteilen wie Niko es getan hat? Nervig!

So war er dann auch total begeistert, als sie ihren Job gekündigt hat und meinte dann, nicht wörtlich, aber sinnlich: Oh, gut, dass du es eingesehen hast, dass du einen total miesen Job hast, ich hätte den an deiner Stelle nicht angenommen. Und Berlin ist genauso mies, gut, dass du da weg bist, also ich würde ja da nicht leben wollen ...

Jedes Mal, wenn Niko mit der Tour ankam, konnte ich nur mit den Augen rollen.

Daher fand ich die Romantik zwischen den beiden auch so erzwungen, ich dachte ehrlich gesagt erst, dass nur Lus Chef vllt was von ihr will, aber es war schnell klar: Es geht nur um eine Kanzleipartnerschaft, keine romantische. Und ganz ehrlich, auch wenn der Romantikanteil hier gering ist. Auch wenn Lu und ihre Charakterentwicklung, die Entwicklung des Gartens im Vordergrund steht - für mich hätte es den Romantikanteil so gar nicht gebraucht. Sie hätten auch einfach nur Freunde sein können, sie und Niko. Das hätte sich für mich natürlicher angefühlt, vermutlich kam es so zu dieser abrupten Veränderung von Nikos Verhalten, einfach, weil die Autorin unbedingt wollte, dass sich die beiden näherkommen und das geht halt nicht, wenn man sich nur anfeindet. Wenn Lu einfach nur ihr Glück im Garten und in ihrer neuen Heimat gefunden hätte, das wäre in meinen Augen besser gewesen.

Achja, die Exfrau von Pip war in meinen Augen einfach nur lächerlich. Die meiste Zeit interessiert sie sich nur für eine Pflanze im Garten, hatte komische Vorstellungen von dem, was sie will und hatte damit ihren Exmann während ihrer Beziehung tierisch unter Stress gesetzt. Dass sie dann auf einmal kommt, und sagt: Och, ich will mich doch um den Garten kümmern, so random aus dem Nichts... ich kann mir vorstellen, dass es so komische Leute gibt. Lustigerweise hat sie es dann grad mal eine ganz kurze Zeit ausgehalten, dabei stand das von Anfang an fest, dass das nichts für sie ist. Aber egal, Hauptsache erstmal auf etwas pochen, was einem nicht wirklich zusteht (Hallo, Exfrau und ja, die waren schon vor dem Tod geschieden) und erstmal Lu unfreundlich aus dem kleinen Haus werfen.

Die restlichen Charaktere fand ich ok, aber ich hab viel zu wenig von ihnen gesehen um sagen zu können, ob sie mir gefallen würden oder nicht. Sie sind halt ok und wichtig für die Story.

 

Fazit:

Bei den vielen Punkten könnte man sich fragen: Hey, Kira, hat dir das Buch denn überhaupt gefallen? Ja, das hat es, das kann ich auf jeden Fall sagen. Der Schreibstil war detailreich und las sich auch sehr angenehm. Dennoch, ein paar Punkte hätte ich persönlich anders gemacht oder weggelassen. Dennoch hatte ich viele schöne Lesestunden mit dem Buch. Wenn man über diese Punkte hinwegsehen kann, denn was das angeht, hatte ich schon mal schlimmere Bücher.

Dieses Buch hier bekommt von mir insgesamt vier Sterne und eine kleine Leseempfehlung.

Cover des Buches Ein Garten für zwei (ISBN: 9783453423398)
Lesefieber22s avatar

Rezension zu "Ein Garten für zwei" von Emma Sternberg

Wie die Kraft der Natur seelische Wunden heilen kann
Lesefieber22vor 7 Monaten

Lu verliert durch einen tragischen Unfall ihren Bruder. In ihrer Trauer flüchtet sie aus ihrem Alltag als erfolgreiche Anwältin und landet in der Gartenlaube, die ihrem Bruder Pip so viel bedeutet hat. Nach und nach kann sie sich immer mehr auf den Garten und die Natur um sie herum einlassen. Sie versteht, weshalb ihr Bruder den Garten so sehr geliebt hat. Und auch für sie hält das abgelegene Fleckchen Erde eine ungeahnte Zukunft bereit...

Anfangs ist die Geschichte turbulent, flacht dann jedoch ziemlich ab, um gegen Ende wieder etwas Fahrt aufzunehmen. Dadurch hat sich der Mittelteil doch etwas gezogen. Der Schreibstil ist flüssig und lädt zum Lesen ein. Die Geschichte von Lu berührt und regt zum Nachdenken über die eigenen Prioritäten an. Trotz aller Ernsthaftigkeit kann das Buch auch immer wieder mit lustigen Szenen aufwarten und löst so eine schöne Mischung von unterschiedlichen Gefühlen beim Leser aus. Die schönen Beschreibungen der Laubengärten machen direkt Lust, selber zu Schaufel und Rechen zu greifen und zu gärtnern. 

Ein tiefsinniger und doch leichter Roman für Gartenfeunde.

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Zusätzliche Informationen

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